Jugendschutz: Killerspiele, Horrorfilme & Co.

  • Zitat

    Und wenn ein potentieller Amokläufer morgens in der Badewanne ausrutscht, im Bus keinen Sitzplatz bekommt und es anschließend auch noch regnet und er keinen Regenschirm dabei hat, kann das auch ein Auslöser für eine solche Tat sein.
    Genauso wie bei schwüler Hitze, mit kaputter Klimaanlage genervt im Stau zu stehen:


    Genau darauf wollte ich eigentlich hinaus.


    Du kannst es NIE ändern, dass Leute wegen sowas vlt. ihre letzte Hemmung verlieren.
    Ich glaub auch, dass es genug stark gewaltbereite Menschen gibt die die Egoshooter einfach zum Agressionen abbauen verwenden.
    Nur ein Verbot dieser Spiele ändert niiiiiiemals die Tatsache, dass Leute Amok laufen werden.
    Höchstens eine genaueste Prüfung des Käufers wär eine Lösung aber mach das mal...rofl...das ist ein absolutes Ding der Unmöglichkeit und darüber hinaus auch lächerlich find ich.


    Vielleicht wärs mal eine Lösung die Amokläufer nicht monatelang oder in Steinhäusers Fall jahrelang immer wieder als Schlagzeilenknüller und Flaggschiff für großen Rummel um das Thema zu benutzen. Das würde sicherlich dazu beitragen, dass kleine Hossenscheißer Amokläufer in spe vielleicht doch keinen Motivation darin finden dann groß rauszukommen und etwas "bewegt" zu haben.

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Zitat

    Joa, nur lässt sich tatsächlich eine veränderte Qualität (im neutralen Sinn) von Amokläufen feststellen. Betrachtet man die Geschichte von Schulmassakern, lässt sich feststellen, dass
    a) vermehrt Schüler selbst die Täter sind
    b) vermehrt Schusswaffen eingesetzt werden


    Was das betrifft, bringt es Claxan perfekt auf den Punkt:

    Zitat

    Vielleicht wärs mal eine Lösung die Amokläufer nicht monatelang oder in Steinhäusers Fall jahrelang immer wieder als Schlagzeilenknüller und Flaggschiff für großen Rummel um das Thema zu benutzen. Das würde sicherlich dazu beitragen, dass kleine Hossenscheißer Amokläufer in spe vielleicht doch keinen Motivation darin finden dann groß rauszukommen und etwas "bewegt" zu haben.


    Das geht mir auch ganz gewaltig auf den Senkel. Schließlich gibt es auch ein stillschweigendes Übereinkommen der Medien, so wenig wie möglich über Suizide zu berichten, um keine Nachahmungstaten zu provozieren. Prominente wie Robert Enke sind da natürlich eine Ausnahme, wobei mich die Berichterstattung über dessen Tod auch ziemlich genervt hat.


    Und bei dem Fall in Ansbach ging das Ganze schon wieder los. Schaut euch dazu mal den Gastbeitrag auf Fernsehkritik.TV an:
    "Ansbach-Die andere Seite"
    http://fernsehkritik.tv/folge-35/38/

  • Ich glaube nicht, das wir heute mehr Schüler haben, die Amok laufen im Bezug von damals, mit damals meine ich Zeiträume wie kurz nach den 2 Weltkrieg.


    Bedenkt, damals gab es gewiss Waffen in Überschuss, kaum eine war registriert.
    Der Punkt ist, das damals nicht über jede Tat berichtet wurde, der Nachrichten bzw. Medien Konsum war nicht so Intensive wie heute.
    Wenn heute ein Schüler so laut furzt das sein Nachbar davon Taub werden kann, weiss es wenig später die ganze Welt.


    Allerdings muss man bedenken, das Lehrer damals Respektpersonen waren und auch in der Erziehung des Kindes mit eingriffen.
    Respekt von Schülern den Lehrern gegenüber hat heute eh kaum noch jemand, was vor allem daran liegt das Lehrer heute einfach keine Macht mehr besitzen, bzw Macht ausüben können.


    Was ich auch Interessant finde, das überall immer etwas von Amok Läufer steht.
    Amok, ein begriff wie Beserk, Wut, Agressive, blind Angreifen, soviel Schaden anrichten wie möglich, der Tod ist egal und wird in kauf genommen.


    Amok Läufer, laufen aber nicht weg, versuchen zu flüchten etc. wie es bei uns bisher immer der Fall war, der letzte genannte Amok Läufer wurde so gar Wäret der Flucht von der Polizei erschossen.


    Demnach sind unsere Jugend Killer die zu viele Killerspiele gezockt haben? keine Amok Läufer, sondern ganz normale Serien Killer, verursacht durch Psychische Labilität.
    Auch begehen Amok Läufer keinen Selbstmord, wie unser erster, sondern würden versuchen, weiterhin schaden anzurichten, egal ob ein Polizeieinsatz Kommando draußen im Flur steht und wartet. Immerhin hatten alle Täter Geiseln und dennoch ging es doch recht Glimpflich aus, es hätte gewiss schlimmer kommen können. Soviel steht Fest.


    Demnach würde die Bedeutung, Kamikaze Schüler ;) besser passen. Da Kamikaze zwar auch bedeutet, sein Leben zu riskieren um möglich viel Schaden zu verursachen, jedoch heißt das nicht in Kamikaze, das man sich irgendwann nicht zurückziehen darf. Quasi flüchten.


    Kamikaze = ein gezielter Angriff für seine Ideale, für jeden preis, wurde dieses erreicht, gilt es sich zu retten, wenn denn möglich. Gefangennahme ausgeschlossen, Ergebnis Suizid


    Egal, wie schon viele bereits schrieben, leider ist es so, das Schulen, Lehrer und die Erziehungsberichtigten leider die Schuld tragen, niemand anderes, außer der Schuldige selbst versteht sich, der sich aber danach nicht mehr Verantworten kann.


    Wie viele Lehrer geben heute gerne schlechten Noten? Mündlich schwach heißt es, oder bewerten Hausaufgaben schlecht, trotz das viel mühe darin steckte.
    Unsere Jugend heute, ist einen enormen Stress ausgesetzt.


    Wo Damals die Volksschule langte, und fast alle Türen offen standen, für sehr viele Berufe, da benötigt man heute mindestens einen sehr guten Real Abschluss und auch da stehen die Chancen eher schlecht.
    Nicht jedes Hirn wurde von Gott gesegnet, dennoch haben jene diverses können, egal worin und da werden sie nicht gefordert, schlechtes Englisch vielleicht? oder Mathe und dennoch ein unwichtiges Fach, für das, was man eventuell letzten Endes Arbeiten möchte.


    Da Lobe ich mir Amerika, keine Ausbildung, Schule, danach Arbeiten, Learning by Doing. Hat viele Vorteile. Unser System mit Ausbildung und co, ist Miserabel, dazu kommen noch schlechte Schulen, mit alten Büchern und Lehrern die nur noch ihre Zeit absitzen bis zur Rente.


    Ganz klar, da müssen KillerSpiele dahinter stecken. Klingt besser und schadet das Image von Deutschland weniger, die Pisa Studie reicht den Politikern anscheinend bereits.


    Mehr gibt es dazu meiner seits nicht mehr zu sagen.
    Hauptsache Tante Emma ist glücklich, Deutschland Wirtschaftet sich tot mit Gesetzen und wir hocken auf der Straße. Berlin hat bestimmt noch massig Platz...


    mfg

  • Zitat

    Wenn heute ein Schüler so laut furzt das sein Nachbar davon Taub werden kann, weiss es wenig später die ganze Welt.


    Über Amokläufe wurde auch damals schon international berichtet, das zeigt zum Beispiel das Massaker von Bath 1927.


    Zitat

    Ich glaube nicht, das wir heute mehr Schüler haben, die Amok laufen im Bezug von damals


    Oh doch, ich denke schon. Ich kann das aber gerade nicht mit Zahlen belegen. Eine Google-Recherche dürfte vielleicht Statistiken zutage fördern.


    Zitat

    Amok Läufer, laufen aber nicht weg, versuchen zu flüchten etc. wie es bei uns bisher immer der Fall war, der letzte genannte Amok Läufer wurde so gar Wäret der Flucht von der Polizei erschossen.


    Der Duden definiert Amoklauf so:
    Amok laufen: in einem Zustand krankhafter Verwirrung [mit einer Waffe] umherlaufen u. blindwütig töten.
    Da ist es relativ egal, ob man versucht zu flüchten oder nicht. Die extreme Ruhe und scheinbare Professionalität, die Amokläufer an den Tag legen, ist vielmehr gerade ein Ausdruck einer psychischen Störung. Kennzeichnend für den Amoklauf ist vor allem das Ausschalten jeder Vernunft und die völlige Konzentration aufs Töten - in welcher Form auch immer.


    Zitat

    keine Amok Läufer, sondern ganz normale Serien Killer, verursacht durch Psychische Labilität.


    Serienmörder töten eher über längere Zeiträume hinweg - da steckt ja das Wort Serie drin (und damit Abfolge, "Rhythmus" u.ä.). Abgesehen davon denke ich auch nicht, dass so eine Namensklauberei sinnvoll ist.


    Zitat

    Auch begehen Amok Läufer keinen Selbstmord, wie unser erster, sondern würden versuchen, weiterhin schaden anzurichten


    Falsch - viele Amokläufe enden mit dem Selbstmord des Täters. Wie oben bereits geschrieben handelt es sich um einen Zustand extremer psychischer Verwirrung mit Abschaltung jeder Logik und reiner Konzentration aufs Töten. Ein Selbstmord ist sogar viel wahrscheinlicher als der "Versuch, weiter Schaden anzurichten", sofern letzteres gezielte Planung voraussetzt (die während der Amokläufe in der Regel nicht erfolgt).


    Zitat

    Da Kamikaze zwar auch bedeutet, sein Leben zu riskieren um möglich viel Schaden zu verursachen, jedoch heißt das nicht in Kamikaze, das man sich irgendwann nicht zurückziehen darf. Quasi flüchten.


    Kamikaze ist ein spezifisch japanischer Begriff, der auch nur auf die japanische Geschichte angewandt werden sollte.


    Zitat

    Kamikaze = ein gezielter Angriff für seine Ideale, für jeden preis, wurde dieses erreicht, gilt es sich zu retten, wenn denn möglich.


    Ist nicht Thema, darum geh ich jetzt hier nicht näher darauf ein. Wer daran interessiert ist, kann ja ein neues Topic eröffnen. Kamikaze war aber in erster Linie eine politisch instrumentalisierte Verzweiflungstat, die sich auf vermeintliche Traditionen und tatsächliche Ideologien berief - deine Definition klingt arg romantisiert. Ein Kamikaze-Flieger war de facto auch ein Selbstmordattentäter, konnte sich also nicht retten.


    Insofern ist der Begriff "Amokläufer", bzw. "Amoklauf" schon ganz richtig und sehr sinnvoll.

  • um da nochmal "kurz" was dazu zu sagen " hab ich ja weiter vorne schon "


    bitte definiert doch mal das wort AMOK . ok ?


    schon das passt nicht zum "irren" der killerspiele zockt .


    im übrigen find ich counter strike ziemlich gäähn weil soviel abwechslung .... ist da nicht
    gibts besseres .


    das umfeld prägt den menschen ....... nicht der flimmerkasten vor den augen


    ansonsten gehört rambo , matrix, etc. und andere filme auch verboten oder ins 24 uhr programm der sender!
    denkt mal drüber nach .


    das einzige worum es in dieser debatte wirklich geht ist es sich hervorzutun , sich wichtig darzustellen um bei der nächsten wahl wieder mit im stinkenden kahn der politik und industrieboote zu schwimmen .


    und zu christian berg....... ich kann mir nicht vorstellen das der liebe herr schonmal ein ordentliches game gezockt hat. und ich kann auch nichts dafür das er lieber rosa plüschhasen auf seinem fernseher hoppeln sehen würde als den terminator wo jeder 15-16 jährige gespannt zuschaut.
    nein der gute mann wird vom volk der verantwortungsvollen eltern etc . für sehr human gehalten und kann natürlich dadurch besser verkaufen . punkt aus . so siehts aus.


    ich habe auch kinder so ist es nicht mein sohn darf das spielen was im FSK erlaubt ist für sein alter .
    allerdings sollte man schon aufpassen das die kinder nicht nur noch damit sich beschäftigen das gebe ich gerne zu wäre nicht ok.
    zum glück ist mein sohn begeisterter fußballer und hat einen gesunden verstand zum denken , deshalb ist diese debatte eher sinnlos hier denn zum schluß ... gehts nur ums geld.
    na toll nun isses doch wieder länger geworden ^^


    in diesem sinne ;)

    "Ist es Fortschritt wenn Kanibalen mit Messer und Gabel essen ?"


    "es ist erstaunlich mit welcher Aggressivität hier diskutiert wird,............(!)(,)(!)


    gut das ein Monitor dazwischen ist"

  • Zitat

    das umfeld prägt den menschen ....... nicht der flimmerkasten vor den augen


    Nicht ganz. Immerhin haben wir schon oft genug gesehen und gehört (ich glaub sogar in Bowling for Columbine), dass es sehr wohl eine Auswirkung auf die Leute hat wenn in den Medien dauernd von Morden und Verbrechen berichtet wird!


    Zitat

    ansonsten gehört rambo , matrix, etc. und andere filme auch verboten oder ins 24 uhr programm der sender!
    denkt mal drüber nach .


    Nein eben nicht.
    Das Hauptargument gegen Ego-Shooter ist die Aussage: "Der Spieler übernimmt hier die Rolle des Mörders und erlebt alles aus 1. Person!"
    Wenn ich einen Film schaue gibt mir der mir nicht das Gefühl, dass ich der Protagonist bin und ich das alles mache was im Film passiert.


    Zitat

    ich habe auch kinder so ist es nicht mein sohn darf das spielen was im FSK erlaubt ist für sein alter .
    allerdings sollte man schon aufpassen das die kinder nicht nur noch damit sich beschäftigen das gebe ich gerne zu wäre nicht ok.


    Und genau das ist es.
    Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
    Die Kinder können doch eh spielen was sie wollen. Wiegesagt...mir hat als kleines Kind Mortal Kombat und Doom auch nicht geschadet. Warum nicht? Weil ich net permanent diese Games gespielt hab...sondern genausooft Brettspiele mit meiner Familie oder mit Freunden aus der Schule, ich hab gelesen, ich hab auch gern Fernsehen geschaut und so weiter...
    Wenn ich permanent Gewalt konsumiere von kleinauf, dann desensibilisiert mich das.
    Genauso wie Kinder eines Metzgers der schlachtet auch kein Problem damit haben zu sehen wie ein Tier umgebracht wird.
    Es geht um Gewohnheit einfach.
    Und wenn wir unseren Kindern genug Abwechslung bieten ist es scheißegal ob sie zwischendurch mal ein Spiel spielen wo Leute umgeknallt werden.
    Solang man ihnen zeigt und erklärt, dass das Gewalt ist und schlecht ist, und sie das ganze nur in Maßen bekommen wird nie ein Problem entstehen.



    EDIT: Und noch was...
    Ich bin in meinem 1. Gymnasium wo ich war auch gemobbt worden von sämtlichen Mitschülern sowie einigen Lehrern.
    Theoretisch hätt ich ja dann auch Amok laufen müssen. Ich hab brutale Spiele gespielt, ich wurde vom Umfeld fertig gemacht usw.
    Und wieso bin ich nicht Amok gelaufen?
    Weil ich einfach gesagt hab zu meinen Eltern, dass ich nicht mehr in die Schule geh weil ich Angst vor denen hab.


    Vielleicht ist das jetzt voreilig und vielleicht lieg ich falsch. Nur ICH bin überzeugt davon, dass VIELE jugendliche Amokläufer absolut keine emotionale Beziehung zu ihren Eltern hatten. Also, dass sie daheim nie die Möglichkeit hatten zu sagen, dass es ihnen schlecht geht.
    Und das ist sehr wohl ein gewaltiges Verschulden der Eltern...

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


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  • Zitat von "Claxan"

    Und das ist sehr wohl ein gewaltiges Verschulden der Eltern...

    Das kann man nicht so stehen lassen. Wenn der Schüler Rachepläne schmiedet, der Schüler sich ne Waffe greift, der Schüler damit zur Schule geht, und der Schüler dort Menschen tötet - Wer ist dann die Leute umgebracht? Seine Eltern? Die Politik? Das Umfeld? Sein Hund? Oder (um zurück zum Thema zu kommen) seine Computerspiele?
    Tut mir leid, aber auch Beeinflussungen ändern an der Schuldfrage nichts, wenn die Person nicht gerade schwer geistig behindert war. Auch so leichte Beeinflussbarkeit ist eine Verschuldung, besonders dann, wenn man deswegen schlussendlich zur Waffe greift.


    --(====> Rônin <====)--

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Natürlich ist der Amokläufer schuld am tot seiner Opfer (is glaub ich kla) aber wer is schuld das aus einem Menschen ein Amoklläufer wird? Das is die wichtigere Frage, die wie ich glaube kaum beantwortet werden kann, zumindestens nicht allgemein geltend. Denn ich glaube das die Auslöser für so eine Tat stehts individuell sind und eine ganze Reihe Ereignisse/Erlebnisse zusammen kommen müssen damit jemand dermaßen durchdreht.
    Um mal auf diesen Christian Berg zu kommen, der Typ (und auch Leute die ihn unterstützten) sind solche Moralapostel die in ihrer Zuckerwattewelt leben und die Verantwortung einfach auf den nächst bessten Sündenbock abwerfen, damit die ihr reines gewissen behalten können. Nach dem Motto: "Wir ham ihm ja nich gesagt er soll Amok laufen, die bösen bösen Spiele warn dat". Aber so ist das meiner Meinung nach nicht, wie schon gesagt glaube ich das viele Faktoren eine Rolle spielen und ein wichtiger Faktor dabei ist nun mal das soziale Umfeld dieser Personen die irgendwann durchdreht. (ich bin kein Psychologe das ist nur meine bescheidene Meinung)


    PS. Um auch ma auf dieses Argument zu komm:"Ich zock sowas ja auch trotzdem lauf ich nich Amok". Wie oben erwähnt glaub ich das die Auslöser für solch eine Tat nicht bei jedem anschlagen da sie wie oben erwähnt individuell auf jede einzelne Person zutreffen müssen, dazu kommt dann wohl noch die ein oder andere psychische störungen der betroffenen Person und dann kann es zu einem Ausbruch von Gewalt kommen. (Soll eig nur heißen das nich jeder der gemobbt wird oder "Killerspiele" spielt oder stress mit den Eltern hat usw gleich Amok läuft, weil nicht jeder Mensch gleich gestrickt ist)




    So jetzt aber ab ins Bett muss um 0:30Uhr wieder raus. Gute Nacht! :sleep:

  • Zitat von "Rônin"

    Das kann man nicht so stehen lassen. Wenn der Schüler Rachepläne schmiedet, der Schüler sich ne Waffe greift, der Schüler damit zur Schule geht, und der Schüler dort Menschen tötet - Wer ist dann die Leute umgebracht? Seine Eltern? Die Politik? Das Umfeld? Sein Hund? Oder (um zurück zum Thema zu kommen) seine Computerspiele?
    Tut mir leid, aber auch Beeinflussungen ändern an der Schuldfrage nichts, wenn die Person nicht gerade schwer geistig behindert war. Auch so leichte Beeinflussbarkeit ist eine Verschuldung, besonders dann, wenn man deswegen schlussendlich zur Waffe greift.


    Ich sag nicht, dass die Eltern schuld am Amoklauf sind. Aber sehr wohl daran, dass die Kinder keine andere Art von Verteidigung außer Gewalt kennen. Bzw. das die Jugendlichen nicht anders mit ihren Gefühlen und ihren Ängsten umgehen können als Hass zu schüren und an anderen auszulassen.
    Und sowas kommt sehr wohl vom Elternhaus...


    Zudem Mobbing absolut nichts mit leichter Beeinflussbarkeit zu tun hat... :roll:

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  • Mobbing selbst natürlich nicht - aber sich dadurch beeinflussen zu lassen, hat was mit Beeinflussbarkeit zu tun. Oder nicht?
    Niemand bleibt von allem unbeeinflusst, aber wenn ein intelligenter Mensch mehrere andere Menschen tötet, muss da auch ein nicht unwesentlicher Teil an freiem Willen dabei sein.

    Zitat von "Spawn"

    Um auch ma auf dieses Argument zu komm:"Ich zock sowas ja auch trotzdem lauf ich nich Amok".

    Ich finde übrigens, dass das ein sehr wichtiges, vielleicht sogar das wichtigste Argument ist. Es zeigt nämlich, dass alle Menschen unterschiedlich sind - und es kann doch nicht gerecht sein, millionen von unterschiedlichen Menschen den gleichen Bedingungen zu unterwerfen. Das widerspricht jeglicher Logik, und ist die schlimmste Art es sich einfach zu machen. Die grausamsten Regimes sind dadurch entstanden, weil die Menschen es sich einfach gemacht haben.


    --(====> Rônin <====)--

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  • Zitat von "Gamma"

    @Mods
    Es wäre nett, wenn ihr die letzten Beiträge in einen thematisch passenderen Thread verschieben könntet. Mit den Verbotsforderungen von Christian Berg haben die nämlich nur noch am Rande zu tun.


    Vergesst das bitte wieder!
    Ich hab nämlich auf Bergs Seite gerade etwas gefunden:



    Der Gründer der Seite stigma-videospiele Matthias Dittmayer aka Rey Alp hat versucht Christian Berg über die im Kölner Aufruf geäusserten, fehlerhaften Grundannahmen aufzuklären. Die Reaktion von Berg schildert er hier:

    Zitat von "Rey Alp"

    Herr Berg hatte mir auf eine Anfrage hin gestattet, ihn über den Mythos des Kölner Aufrufs zu "belehren". Als eine Reaktion ausblieb, habe ich ihn darum gebeten mir mitzuteilen, ob mein Schreiben irgendetwas an seiner Einschätzung geändert hat. Er hat mir nun leider jede weitere Kontaktaufnahme untersagt - was ich selbstverständlich beachten werde - da hier in den Kommentaren manche geschrieben haben, dass villeicht nicht alle Kinder seine Stücke besuchen, weil sie sie gut finden, sondern weil sie im Rahmen von Schulausflügen hingehen müssen. Vielleicht hätte ich doch mal den Rat befolgen und darauf hinweisen müssen, dass ich mir weder alle im Internet noch in diesem Forum vertretenen Meinungen zu eigen mache. Und mit Verlaub, in Herrn Bergs Gästebuch finde ich weitaus beleidigendere Statements über Gamer, als man hier Aussagen über ihn finden kann. Aber was solls. Man kann leider nichts daran ändern.


    edit:


    Achja. Er hatte noch nebenbei erwähnt, dass er die von mir geschilderten Tatsachen als "Meinung" betrachtet. Das hat irgendwie schon wieder ideologische Tendezen, wenn man einem nicht genehme Tatsachen als Meinungen darstellt....


    (Die Texthervorhebung ist von mir.)


    Übrigens gab es auf stigma-videospiele bereits, eine zwar hitzige, aber dennoch sachliche Diskussion mit Regine Pfeiffer, der Schwester von Christian Pfeiffer. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass es im Verlauf dieser Diskussion, weder zu Beleidigungen, noch zu Morddrohungen gegenüber Frau Pfeiffer gekommen ist. :roll:


    Wo ich gerade dabei bin ellenlange Texte zu zitieren...
    Konstantin Wecker, ein Mitunterzeichner des "Kölner Aufrufs", hat versucht seinen Freund Christian Berg zu unterstützen:



    Bei jedem, der im Paraportal schon mal im Unterforum Verschwörungstheorien unterwegs war, werden beim Lesen der grün hervogehobenen Stellen sofort die Alarmglocken klingeln!

  • Gamma


    Mir ist in Deinem Beitrag der Begriff "Tötungshemmung" ins Auge gefallen. Ich habe damit so meine Probleme. (Ich weiss, dass der Begriff nicht von Dir stammt sondern nur reinkopiert wurde.)
    Ich hab über die "Tötungshemmung" mal in einer Zeitschrift gelesen. "Psychologie heute", "Bild der Wissenschaft", "Welt der Wunder", ... keine Ahnung, welche Zeitschrift es war. Aber ich muss sagen, dass die "Tötungshemmung" nur wunschdenken ist. Im Artikel der Zeitschrift stand (sinngemäß) ",dass die Schwerter im Mittelalter aufgrund der Tötungshemmung stumpf gehalten wurden um nicht zu töten, sondern nur um zu verletzen" (mal abgesehen davon, dass ein eingeschlagener Schädel nicht besonders eine Verletzung darstellt). Aber auch damals wurden Schwerter gemacht, um zu töten.


    Shit, ich hab das Thema verpeilt.


    Zitat

    "Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit
    denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner
    trainiert werden:
    Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung
    wird abgebaut.

    Es ist nicht ganz falsch, aber auch nicht genau richtig. Es gibt Software, die tatsächlich fürs töten schult. Bei der Artillerie gibt es die Schießkinos (sind interessant), für Infanteristen gibt es auch solche Schießräume (und die find ich cool). Aber der Klassiker (Counter Strike) ist meilenweit von diesen "Tötungshemmungsgeschichten" entfernt. Da ist keine Ballistik vorhanden.
    Da sollte man mal "Red Orchestra" spielen. Da stimmt die Ballistik halbwegs. Und da geht es dann manchmal wirklich darum, dass man sich sagt "Die Sau bring ich um." (virtuell!!).
    Die Army-Schul(bzw anfix)-Software ist harmlos. Das ist Paintball für Anfänger. Diese Software soll wirklich nur für die Army anfixen. Deshalb gibt es sie kostenlos.
    Um nicht um den heissen Brei zu reden: Ich bin Killer-Spiel-Spieler!!!! Hab aber noch niemand in RL gekillt. Und das, obwohl mein Realitätsverständnis nach Ansicht von manchen "Anti-Killer-Spieler-Propheten" eigentlich soweit beeinflusst sein müsste, dass ich auf die Straße gehe müsste um zu "fraggen".


    Zitat

    Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über
    Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten "Spiele" sind in
    Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität." (Kölner Aufruf gegen Computergewalt)

    Zum Einen: In Spielen wird gar nichts beigebracht. "Spezialkenntnisse über Waffen"??? Gib mir ein Bügeleisen und ich weiß bestenfalls, wo das Kabel hin soll. Gib dem Deppen ein G36 und dann soll er mal schaun, wie er die Munitionszuführung findet!
    Zum Zweiten: Ich war 6 Jahre beim Bund. Das vermittelt "Kriegsrealität"!!



    Zitat

    Games-Konzerne dienen somit als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes
    dazu, mit "Spielen" die künftigen Soldaten heranzuziehen und eine
    „kriegstaugliche“ Mentalität auszubilden.

    Ist es so?
    Ich spiele Travianer. Ein für mich untypisches Spiel. Ich spiele CS und RO, was für mich eher wieder Typisch ist. Und ich spiele HiS. Ich habe aber momentan noch nicht das Bedürfnis, jemand zu killen.


    Zitat

    Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und
    künftigen Kriege zu schaffen.

    Da kann man auch das Arbeitsleben nennen. ;)


    Zitat

    Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz.

    Weshalb? Ich verletze niemand, greife kein Volk an und beim Grundgesetz bin ich ein wenig überfragt, weil die ersten beiden Rechte schon drin sind.





    Gamma
    Ich weiß, dass ich nur auf verlinktes geantwortet hab. Ignorier es einfach. ;)

  • Zitat

    Mobbing selbst natürlich nicht - aber sich dadurch beeinflussen zu lassen, hat was mit Beeinflussbarkeit zu tun. Oder nicht?


    Wer richtig gemobbt wird, hat dagegen keine Chance! Man muss kein schwacher oder beeinflussbarer Mensch sein, um unter Mobbing zusammenzubrechen, sobald man allein gegen alle anderen dasteht, hat man schlechte Karten!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Na gut Fliegen schon


    @MisterX,


    ich bin entsetzt! :shock:
    So ein Schlimmer bist Du!


    Zum Thema:


    Gestern gab es ja nun wieder einmal einen Amoklauf:


    http://nachrichten.t-online.de…aus-wut/id_21795520/index


    Ich bin neugierig wie lange es wohl dauern wird, bis die ersten Meldungen erscheinen, daß Spiele dran schuld sind, weil die Polizei einige solche in seinem Zuhause gefunden hat!
    :roll:


    Wann erkennt man denn endlich mal, daß ein psychisch gesunder Mensch nicht zum Meuchelmörder wird, nur weil er ein paar Ballerspiele spielt?
    Wer keine psychischen Auffälligkeiten hat, der schaltet nach dem Spielen den PC ab und widmet seine Gedanken dem Alltag, nicht der Frage wie baller´ ich nun am besten meinen Nachbarn ab?
    Ich gehe ja auch nicht in den Wald und fange an Fliegenpilze zu essen nachdem ich Super-Mario gespielt habe, weil mir das Spiel vermittelt, daß ich nach dem Verzehr solcher zu einem Riesen heranwachse!


    Gestörte und gewaltbereite Menschen hat es schon immer gegeben, auch als noch kein Schwein an Spielekonsolen und PC´s gedacht hat!


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Zitat von Ricya

    @MisterX,


    ich bin entsetzt! :shock:
    So ein Schlimmer bist Du!


    ja Fliegen nerven,vor allem im Sommer wenn du am pennen bist


    Zitat

    Ich bin neugierig wie lange es wohl dauern wird, bis die ersten Meldungen erscheinen, daß Spiele dran schuld sind, weil die Polizei einige solche in seinem Zuhause gefunden hat!


    ja darauf warte ich auch schon


    Zitat

    Gestörte und gewaltbereite Menschen hat es schon immer gegeben, auch als noch kein Schwein an Spielekonsolen und PC´s gedacht hat!

    100% Signed

  • Der Regisseur und Kinderbuchautor Christian Berg hat bereits früh angekündigt, dass er eine Aktion gegen “Killerspiele” starten werde. Es blieb jedoch unklar, ob es sich bei dem zunächst erfolgten Aufruf, sich an der (bereits beendeten) Unterschriftenaktion des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden zu beteiligen, um diese gehandelt hat. Nun hat Berg gegenüber der kreiszeitung klargestellt, dass er ein (weiteres) Projekt plant:
    “Außerdem werde ich Unterschriften gegen diese Spiele mit Tötungsabsichten sammeln, um sie den verantwortlichen Stellen vorlegen zu können.”


    Unterstützung erhält Berg offenbar vom innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des niedersächsischen Landtages, der sich im Gästebuch solidarisch zeigte. Ob der Beitrag tatsächlich von Hans-Christian Biallas stammt konnten wir leider nicht verifizieren, da eine diesbezügliche Anfrage unbeantwortet blieb.


    Quelle:


    http://stigma-videospiele.de/wordpress/


    http://www.kreiszeitung.de/nac…ren-kaum-noch-644439.html




    Soso Spiele mit toetungsbasichten?Mich hat noch kein Spiel versucht umzubringen.

  • Zitat von mister x

    Soso Spiele mit toetungsbasichten?Mich hat noch kein Spiel versucht umzubringen.

    Das ist klasse, genau das hab ich mir grad auch gedacht. :mrgreen: Ich stelle mir vor, wie ein Spiel mit Ninjamaske und Wurfsternen rumläuft, und alle abmurksen will.
    Dieser Christian Berg ist ja nun mittlerweile so verzweifelt weinerlich, dass sein Hass auf diese Spiele fast wie religiöse Fanatik wirkt.
    Unterschriftenaktionen... sehr originell. Wenn der wirklich genug Unterschriften zusammenbringt, sollte man mal eine Gegenaktion starten und Unterschriften für die bösen, bösen Spiele sammeln - und dann mal schauen, wieviele da zusammenkommen.
    Oder man behandelt es einfach wie ein normaler Mensch, und versucht die Lösung auf die merkwürdigerweise noch keiner gekommen ist: Die die spielen wollen tun es, und der Rest lässt es.


    Gruß,
    Ronny

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  • ja der Meinung bin ich ja auch Ronin,jedem das seine.Aber er will ja die Kinder vor den bosen Spielen(die ja erst ab 16 bzw 18 sind)beschuetzen.


    Es gab schon letztes Jahr eine Petition gegen ein Verbot von Ego-Shootern,die Regierung will sich dieses Jahr damit beschaeftigen,70.000 Unterschriften kamen zusammen


    Naja auf stigma-videospiele.de herrscht zb der Kontext vor,das Herr Berg mit dieser Provokation nur seine Buecher verkaufen wollte.Immerhin kennt ihn ja nach der" Killerspiele sind Boese-Aktion das ganze Land,vorher war er nur In Cuxhaven und Umgebung bekannt.