• Moin Moin ;)


    ich habe mit ein paar Freunden vor eine kleine Wanderung durch den Hürtgenwald zu unternehmen.
    Wer es vielleicht nicht weiß, der Hürtgenwald im Kreis Düren war Schauplatz einer der am Härtesten geführten Schlachten des 2. Weltkriegs.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Allerseelenschlacht


    Natürlich wollen wir hauptsächlich dort hin fahren um uns alte Stellunfen etc des 2. WK anzuschauen die dort laut diverser Quellen immer noch stehen sollen.
    Anders als beim Westwall wurde dort nie großartig was geräumt.


    Trotzdem will ich mal nachfragen ob vielleicht bereits jemand da war und mir sagen kann ob diese überhaupt zu erreichen sind.
    Laut Prof. Dr. Wikipedia sollen dort immer noch Hunderte Deutsche Minen liegen, und es wäre sehr Kontraproduktiv eine von diesen zu treffen^^.


    Wäre nett wenn mir jemand da ein paar Angaben machen könnte =)

    Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.


    Winston Churchill 1941

  • Warum rufst nicht mal im Museum an und erkundigst dich? Die sollten ja wissen ob es ungefährlich ist zick-zack durch den Wald zu marschieren. Laut der oben genannten Seite weiss aber die Gemeinde von den Minen und alle Wege im Wald sind gekennzeichnet. Minengebiete die nicht geräumt müssten eigentlich gekennzeichnet sein. Ansonsten rate ich Dir zum Minensuchgerät :mrgreen:

  • Bei Deutschen Glasminen nicht wirklich nützlich :shock:


    Das war ja auch schon fast ein Scherz mit dem Minensuchgerät spazieren zu gehen. Wie gesagt ruf in der Gemeinde an, wie ich sehe bist Du eh Deutscher also ein Inlandsgespräch wirst Du dir ja noch leisten können. Die werden schon wissen ob man nur am gekennzeichneten Weg gehen kann oder quer durch den Wald laufen kann. Bist ja nicht der erste der dort im Wald marschiert.
    Also auf zum Telefon ;)

  • Also gut:
    1. Es gibt in Deutschland keine ungeräumten und ungekennzeichneten Minenfelder mehr. Ergo ist das Feld entweder komplett geräumt worden durch die Kampfstoff Experten von der guten alten Bundeswehr oder es sind gesperrte Areale da. Gesperrt heißt Drahtzaun + Stacheldraht. Also keine Sorge.
    2. Vergiss die Idee mit nem Metalldetektor durch den Wald zu wandern. Das ist in Deutschland außerhalb von deinem eigenen befriedeten Besitz nicht erlaubt.



    3. Die meisten Minen und Gefechtskörper funktionieren nach so langer Zeit nicht mehr. Es gibt außnahmen. Aber im großen und ganzen gibt es viele Minen die noch gefunden werden und schlicht und einfach nicht mehr Funktionieren.


    Aber wenn ihr auf den Wegen bleibt kann euch mit 100 % Sicherheit nichts passieren.


    JE

  • Hi Jagd Elite,


    habe mir mal den Wikiartikel zum Hürtgenwald durchgelesen und bin der Meinung, dass die von dir angeführten Punkte so nicht stehen bleiben sollten.


    ( Midgardschlange : Am besten direkt mitlesen. ;) )


    Da in der Schlacht im Hürtgenwald nicht bloß Minen aus Metall zum Einsatz kamen, sondern auch aus Glas und aus Holz, sind diese nicht vollständig aufzufinden gewesen. Auch Suchhunde fanden solche Minen nur sporadisch und liefen anscheinend selbst oft genug auf, um die weitere Bergung einzustellen.
    Die Schlacht ist eine der verlustreichsten im zweiten Weltkrieg gewesen und die meisten Offiziere scheinen gefallen zu sein. Zumindest liefert Wikipedia dies als Grund dafür, dass keine detaillierten Karten über die Minenfelder vorliegen.


    In den Nachkriegsjahren bis in die heutige Zeit wurden immer wieder Soldatenleichen geborgen und auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt. Bei diesen Bergungen sollen bereits über 100 Menschen umgekommen sein.



    Ein Bekannter erzählte mir heute in einem Gespräch, dass der Hürtgenwald einmal in Flammen stand - regelrecht explodiert sei und dass dabei seiner Meinung nach der Großteil der verstreuten Munition und der Sprengfallen/Minen/etc zerstört worden sei.
    Das bedeutet jedoch nun keineswegs, dass die Gegend dort ungefährlich oder gar sicher sei.


    Das Wandern auf den Wegen sollte natürlich absolut unbedenklich sein. Die Wege dort sind zigtausendfach abgegangen und hätte dort noch etwas gelegen, wäre das längst aufgefallen.
    Der Threadersteller will aber (wenn ich das richtig verstanden habe) nach alten Bunkeranlagen und Geschützstellungen suchen ... und die werden wohl nicht unbedingt an den Wegen liegen. Insbesondere nicht, wenn er mit dem Metaldetektor durchs Unterholz robben will. :mrgreen:


    Meine Empfehlung: Auf den Wegen bleiben oder wenn schon abenteuerfreudig, dann vor Ort einen "ortskundigen Führer" suchen. Auf eigene Faust da durchs Gehölz zu steigen ist nicht ratsam.


    Grüße,
    :censored:

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

  • Mal ne "insider Metal detecting Meinung"



    Du brauchst eigentlich solange du ohne Metallsuchgerät dort rumläufst keine Angst zu haben, außer vor den nicht zugemachten Löchern der Sondler ( Metallsuchern)



    Aber falls du mal so einem begegnest dieser kann dir sicherlich ein paar Stellungen zeigen

    Die drei bekanntesten Generale in Amerika sind immernoch General Motor, General Electric und General Food


    Bob Hope

  • Also um es ganz klar zu sagen, es wird dringenst davon abgeraten in dem Gebiet auf eigene Faust loszuziehen. Es wird von konkreter Lebensgefahr, insbesondere in der Nähe von alten Bunkeranlagen gesprochen. Das sollte als Aussage eigentlich reichen. Jeder der sich zu einer Unbedenklichkeitsaussage hinreißen läßt, begibt sich bei einem eventuellen Unfall selber in Gefahr sich Regressanforderungen stellen zu müssen. Und von Seiten des Portals wird es wohl nie eine Aussage dazu geben.

  • Also wenn ihr nen wirklich grusseligen Ort sehen wollt, müsst ihr nach Hürtgenwald/Vossenack. Dort gings während des zweiten Weltkriegs gewaltig rund (Schlacht im Hürtgenwald) und wenn es irgendwo Geister gibt, dann jawohl dort. Wenn wir mal davon ausgehen, dass ein Geist wirklich dadurch entsteht das eine Seele zufrüh von uns geht und deshalb zurückkehrt um in diesem Leben noch Zuende zu bringen was sie tun wollte, muss es dort tausende geben.


    Aber OBACHT! Verlasst bloß nicht die Standardwege die gekennzeichnet sind. Das ganze Gebiet wurde aufs heftigste von der Wehrmacht vermient und weil die Mienen teilweise nicht durch konventionelle Mittel aufzuspüren sind (Detektoren suchen zumeist nach Metall, die Minen sind aber teils aus Glas und Holz) ist dringend abzuraten einfach durch den Wald zu spazieren wenn man Wert auf Lebenswichtige Körperteile legt.

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Ich kenne eines der best Erhaltesten gebiete im Hürtgenwald.ich habe dort meine besten Funde gemacht,wie z.b. Schrapnellgeschosse, bomben,granaten und einen revolver.diese funde habe ich ohne metalldetektor gemacht!!!!!es wäre schön, wenn jemand mir einen metalldetektor schencken würde.ich brauche auch einen begleiter der mir beim suchen hilft. Meine e-mail adresse: *Edit Rônin: Entfernt*

  • Unser Team aus NRW & RLP hat 2015 erneut eine gschichtsträchtige Gegend untersucht und dabei folgende sehr interessante Aufnahme mittels der IR-DSLR-Kamera gemacht:



    Der Schatten auf dem Bild ist rational nicht erklärbar (kein Blitz,
    keine Lichtquelle). Die Fotos die wenige Sekunden davor und danach gemacht wurden zeigen keinen Schatten.
    Falls sich jemand für den ausführlichen schriftlichen Bericht zur Untersuchung interessiert ---> Bericht Unser dazu angefertigtes Doku-Video findet ihr hier ---> Video <---YouTube