Vereint im Grab

  • folgende geschichte ist tatsächlich so passiert.


    Majdanpek, Serbien Ende der 80er Jahre:
    In einer Nacht erschien Frau R ihre, bereits vor Jahren bei einem Autounfall verstorbene 18 jährige, Tochter im Traum. Diese habe sie mit einer Bitte aufgesucht. Da sie in kürze Heiraten würde, bat sie ihre Mutter ihr ein Brautkleid zu kaufen und es in einer bestimmten Nacht, zu einer bestimmten Zeit, zu einer Kreuzung , ein paar Kilometer außerhalb der Stadt zu bringen. Ihr Verlobter würde vorbei fahren und es ihr mitnehmen. Am nächsten Morgen erzählte Frau R ihrem Mann von dem Traum. Da sie den Tod der Tochter noch nicht überwunden hatten, beschlossen sie schließlich den Anweisungen zu folgen. Obwohl es verrückt schien, besorgten sie ein Brautkleid und fuhren in der bestimmten Nacht zu der angegebenen Stelle. Die Situation war ihnen nicht ganz geheuer, denn es war dunkel und kein Mensch weit und breit. Doch plötzlich zu der angeführten Zeit, konnten sie Lichter von zwei Kraftfahrzeugen aus der Ferne erkennen. Ein LKW wurde von einem PKW angeführt. Sie hielten die Fahrzeuge an und entschuldigten sich. Nachdem sie ihre Geschichte erzählt hatten wurde ihnen folgendes geantwortet: „Wir transportieren einen gefallenen Soldaten nach Hause!“ Das Ehepaar stieg zurück ins Auto und folgte den Fahrzeugen. Beim Begräbnis des jungen Mannes wurde das Brautkleid mit in den Sarg gelegt.


    mehr wahre geschichten sind auf meiner website Werbung bitte in dem dafür vorgesehenen Topic! zu finden
    lg, jena
    Die Geschichte:http://www.wunder-der-welt.com/unglaublicheGeschichten.html


    ps: seite ist noch im ausbau, weitere wahre geschichten folgen.


    EDIT Cat:
    Beitrag formatiert und Überschrift angepasst!


    Edit Dazee: s.o.

  • Ja...die Beweise sind in einer dermaßen überwältigenden Menge vorhanden, dass ich garnicht anders kann als diese Geschichte (welche übrigens ein wunderschönes Schriftformat aufweist) sofort zu glauben! :)

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Ich würde da jetzt einfach das Wörtchen "Zufall" in den Raum werfen. Angehörige träumen öfter von den verstorbenen Verwandten, oftmals sind auch sehr bizarre Träume dabei. Dass dann zufallig ein Leichentransport eines Soldaten vorbeifährt, passt zwar zur "Prophezeiung", aber es ist wahrscheinlich einfach ein Zufall. ;)

    Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
    Oscar Wilde

  • Und ich würde gerne mal wissen, welche seriösen serbischen Quellen aus den 80ern du herangezogen hast. Vorher ist das eine reine Lagerfeuergeschichte, die es nicht wert ist, diskutiert zu werden.


    Zitat

    folgende geschichte ist tatsächlich so passiert.


    Mit solchen Sätzen leitete man im Mittelalter und der frühen Neuzeit Erzählungen über Monster ein; John Mandeville bringt solche Floskeln ständig, während er über Skiapoden, kopflose Blemmyer und Menschenfresser berichtet. Damit wollte er den Wahrheitsgehalt seiner Berichte, die komplett erfunden waren, bekräftigen. ;)

  • Ich bin der Meinung von Claxan und ad_santiago.


    Also ich würde wegen einem Traum auch kein sündteures Brautkleid kaufen und es einem Wildfremden in den Sarg legen. Außerdem sollten die Eltern doch zumindest den Namen des Verlobten kennen. Aber jetzt läuft ein ehemaliger Soldat in nem Brautkleid im Himmel oder in der Hölle rum.


    Oh mein Gott. :roll:

  • folgende geschichte ist tatsächlich so passiert


    Wie ad-santiago schon angedeutet hat bewirk dieser Satz im Grunde genommen genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich bewirken soll = er zieht das ganze komplett in Unglaubwürdigkeit!


    Des weiteren würde ich gerne wissen, woher du denn genau weißt, das diese Geschichte wirklich so passiert ist? Warst du zu der Zeit in Majdanpek und hast alles beobachtet?


    Für mich klingt das alles eher wie eine Standard-Urban-Legend. Mehr nicht.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Ich würd auch gern wissen, woher du das weißt...
    Naja angenommen es ist kein Fake, glaube ich auch an einen Zufall.
    Ich habe mal irgendwo gehört (is schon länger her), weiß nur leider nicht mehr wo, dass ein Baseball Spieler einen Vogel abgeworfen hat, der genau in dem Moment daher flog ;) Auch das war ein Zufall.
    Daran sieht man, dass es ganz komische Zufälle gibt.


    MfG

  • Eine wirklich nette Geschichte, jena - aber doch wohl eher für Lagerfeuer und Campingausflüge, um kleine Kinder zu gruseln.


    ad_santiago und Irrwisch sprechen da im Grunde zwei (für mich) wesentliche Punkte an. Aber gehen wir mal alle "Fakten" und alles "Merkwürdige" in der Geschichte durch:


    "Majdanpek" ist eine mir gänzlich unbekannte (allerdings existente) Stadt in Serbien. Ich muss sogar zugeben, dass ich zuerst an einen Schreibfehler dachte und vom Konzentrationslager Majdanek ausging, bis dann klar war, dass es sich tatsächlich um "Majdanpek" handelt.
    In der Geschichte wird kein Datum (nichtmal ein Jahr), sondern schlicht ein grobes Jahrzehnt genannt, keine nähere Beschreibung der Örtlichkeit, keine nähere Beschreibung des Leichenzuges/-wagens und erst recht keine Namen.
    Mit diesen unglaublich dünnen Informationen lässt sich kein Stück der Story überprüfen, selbst wenn sie tatsächlich stattgefunden haben sollte.


    Wie ad_santiago schon erwähnte, sind Träume von verstorbenen Verwandten keine Seltenheit. Ich erinnere mich sehr selten an Träume - vielleicht an zwei oder drei in einem Jahr. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass ich allein in den letzten zwei Jahren vom Sterben naher Verwandter geträumt habe. Passiert ist nichts. Als Medium/Wahrsager wäre ich eine absolute Pfeife. Schwamm drüber ... :mrgreen:
    Ich gehe allerdings noch einen Schritt weiter als ad_santiago: Ich sage, dass dieser Traum (wenn an der Geschichte tatsächlich etwas dran sein sollte) bewusst ausgelöst wurde. Der überraschende Tod eines Kindes beschäftigt die Eltern sehr. So viel´, das niemals geschehen wird (Hochzeit, Enkelkinder ...) - es ist nur natürlich sich damit auseinander zu setzen. Und wer kann widerlegen, dass die alte "Frau R" nicht eventuell tierisch einen an der Macke hatte und psychisch erkrankt war/betreut wurde?


    Irrwisch bringt den nächsten wichtigen Punkt:
    "Guten Tag, Herr Offizier. Meine Tochter ist vor ein paar Monaten/Jahren gestorben und hat mir dann im Traum aufgetragen, diesem verstorbenen Soldaten das Brautkleid ins Grab zu legen. Nicht dass Sie denken, ich frage Sie nun nach Ihrer Meinung oder einer Erlaubnis, aber es wäre freundlich, wenn sie mir den Sargdeckel aufhalten würden."
    Mal ganz davon ab, dass aus den wenigen Infos auf die wir uns bei der Betrachtung des Ganzen stützen (Eingangspost) eindeutig steht, dass der Verlobte das Brautkleid "abholen/mitnehmen" wollte und es sich nicht hinterhertragen lassen müsste. ;)


    Ebenfalls skeptisch macht mich, dass die Eltern augenscheinlich keine Probleme damit hatten, den Soldaten ihre Geschichte glaubhaft zu verkaufen. Sie sogar problemlos anhalten konnten und abschließend hinter ihnen her fahren durften.
    Warum fand dieser Transport eigentlich mitten in der Nacht statt? (Nicht, dass das jetzt ein "Gegenargument" wäre, aber sonderlich einleuchtend klingt das für mich nicht).


    Wie dem auch sei ... ohne dir unterstellen zu wollen, dass du bewusst ein falsches Prädikat auf die Geschichten klebst, jena, so sage ich doch frei heraus: Wenn diese Geschichte wahr ist, dann fresse ich das Brautkleid. :mrgreen:


    Grüße,
    :censored:


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    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)