Hätte es vorzeitliche Zivilisationen auf unserem Niveau geben können?

  • Erstmal Hallo zusammen!


    Also ich denke es wäre schon möglich, dass es eine Zivilisation vor uns gegeben hat. Das einzige wirkliche Problem an dieser Theorie ist:


    Es müsste wirklich irgendwelche Überreste von einer Zivilisation geben.


    Tja, das ist die alles entscheidende Frage, Stahl und diverse Metalle werden verrosten. Edelmetalle wie Gold halten sicher länger.


    Aber in 1-100 Mio Jahre werden sehr viele Erdbeben, Vulkanausbrüche etc, die Erde mehrfach stark verändert haben und alles was es auf ihr gibt wird davon beeinflußt worden sein.


    Und natürlich könnten die Menschen von damals technisch so weit fortgeschritten gewesen sein das sie alles zu 100% recyclen konnten. Also haben sie irgendwann einfach keinen Müll mehr produziert, und als sie die Erde verlassen haben, haben sie alle nützlichen Gegenstände direkt mitgenommen und den Rest wieder per Recycling der Natur zurück geführt. Vielleicht weil sie die Phase auch hatten wo sie ständig Müll produziert haben, aber irgendwann festgestellt haben daß das ihr Untergang ist.


    Oder sie haben es irgendwann hinbekommen technische Gegenstände herzustellen die von sich aus in natürliche Produkte zerfallen. Wieso auch nicht, eine Art "organisches" Smartphone könnte man sich durchaus vorstellen, es würde halt ganz einfach komplett anders funktionieren.


    Oder aber unsere Verfahren aus z.B. der Bronzezeit haben diese Gegenstände der alten Zivilisation längst gefunden und zu etwas anderem weiterverarbeitet.

  • Aber bis eine Zivilisation als "hochentwickelt" bezeichnet werden kann, durchläuft sie gewisse - ich nenne sie mal unüberlegte - Phasen.
    Wenn ich heutzutage bei uns im Garten grabe, dauert es nicht lange, bis ich auf den ersten Plastikmüll stoße, aus einer Zeit, in der es erste Plastikprodukte gab, aber gerade hier auf dem Land noch keine Müllabfuhr, geschweige denn so etwas wie Mülltrennung. Meine Vorfahren wussten nicht, wohin damit, und haben das ganze Plastik verscharrt.
    Etwas vergleichbares müsste es bei einer vorhergegangenen Zivilisation auch gegeben haben. Auch wenn man nicht mit intakten Yoghurtbechern rechnen kann, kann man von zerfallenen Plastikpartikeln ausgehen. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen!
    Die "unüberlegte Phase" unserer Zeit betrifft den Atommüll, den man selbst bei ordnungsgemäßem Verscharren gefunden hätte. Unnd Plutonium in derartigen Mengen gibt es in der Natur nicht und könnte man sofort mit intelligentem Leben in Verbindung bringen.


    Eine hochentwickelte Zivilisation, welche keinerlei Spuren hinterlässt, lässt sich nicht einfach aus dem Boden stampfen, sie baut auf Versuch und Irrtum auf und hinterlässt eine Vielzahl von Spuren.
    Wir haben den Planeten grundlegend verändert. Und zwar so sehr, dass selbst wir es nicht mehr rückgängig machen können. Warum sollte dies bei einer vorherigen Zivilisation anders sein?


    Gruß und gute Nacht, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Ich glaube ich habe das in diesem Thread schon mal getan, wiederhole mich aber gerne und verweise auf die endlichen Ressourcen unseres Planeten. Für Plastik braucht man Erdöl, Plutonium entsteht in mit Uran betriebenen Reaktoren, Eisen und damit Stahl, wird genauso wie Aluminium und Kupfer aus Erzen gewonnen.


    Eine vorherige Hochkultur wäre gar nicht umhin gekommen die für sie notwendigen Ressourcen zu nutzen. Da wir sie aber nutzen, sind sie wohl offensichtlich unverbraucht.


    Und das selbst einfache Hochkulturen ihre Umwelt verändern erkennt man im Mittelmeerraum. Im Altertum waldreich wurden die gesamten Bäume genutzt bis buchstäblich kein Baum mehr stand und bis heute steht.

  • Ich glaube ich habe das in diesem Thread schon mal getan, wiederhole mich aber gerne und verweise auf die endlichen Ressourcen unseres Planeten. Für Plastik braucht man Erdöl,
    Plutonium entsteht in mit Uran betriebenen Reaktoren, Eisen und damit Stahl, wird genauso wie Aluminium und Kupfer aus Erzen gewonnen.


    Mal angenommen die waren uns geistig weit überlegen . Wir halten uns zwar für intelligent, aber eigentlich sind wir immer noch ziemlich dumm. Wir können nur sehr einfache Rechenaufgaben im Kopf bewältigen und sonderlich viel an Informationen können wir auch nicht behalten.


    Als man die ersten Atomkraftwerke gebaut hat, hat sich kein Mensch Gedanken um die Endlagerung gemacht. Diese frühen Lebewesen könnten von Anfang an darauf verzichtet haben weil ihnen schon vorher klar war daß diese Technologie keine Zukunft hat.


    Wenn diese Lebewesen Plastik erfunden haben, so könnte es kompostierbares Plastik sein, etwas woran im Moment eh geforscht wird.


    Sie sind möglicherweise in viel kürzerer Zeit da angekommen wo wir vermutlich erst in 1000 Jahren sind.


    I
    Eine vorherige Hochkultur wäre gar nicht umhin gekommen die für sie notwendigen Ressourcen zu nutzen. Da wir sie aber nutzen, sind sie wohl offensichtlich unverbraucht.


    Möglicherweise bestand diese Zivilisation nicht aus 4 Milliarden Menschen, vielleicht nur aus 10-100 Mio oder noch weniger, die dann zudem auf einem bestimmten Teil des Planeten gelebt haben, denn wir bisher evtl. kaum erkundet haben. Das könnte z.B. auf dem Grund des Meeres sein, denn vor Mio Jahren war das evtl. Land.


    Überbevölkerung wäre evtl. auch etwas das eine intelligentere Rasse besser lösen würde. z.B. durch Geburtenkontrollen zusehen das die Weltbevölkerung keine 100 Mio überschreitet und damit erst gar kein so großes Resourcen und Abfallproblem hat wie wir.


    Das sie nicht mehr existieren ist evtl. durch eine Naturkatastrophe erklärbar, oder Krankheiten.






    I
    Und das selbst einfache Hochkulturen ihre Umwelt verändern erkennt man im Mittelmeerraum. Im Altertum waldreich wurden die gesamten Bäume genutzt bis buchstäblich kein Baum mehr stand und bis heute steht.

  • Zitat

    Das sie nicht mehr existieren ist evtl. durch eine Naturkatastrophe erklärbar, oder Krankheiten.

    Wenn es eine Zivilisation gegeben hätte, die unserem momentanen Stand noch deutlich überlegen war, warum sollten Naturkatastrophen und Krankheiten dann überhaupt ein Problem für sie darstellen? Wir kommen schließlich auch ganz gut mit beiden zurecht.


    Zitat

    Möglicherweise bestand diese Zivilisation nicht aus 4 Milliarden Menschen, vielleicht nur aus 10-100 Mio oder noch weniger

    Das wären immer noch um Größenordnungen mehr Individuen als bei allen wildlebenden größeren Tierarten, von denen gibt es nämlich nur mehrere Zehn- bis Hunderttausend Exemplare, lediglich kleinere Tierearten wie Nager oder Vögel existieren zu Millionen. Die Zivilisation hätte also schon aufgrund der schieren Personenzahl längst entdeckt sein müssen.


    Zitat

    die dann zudem auf einem bestimmten Teil des Planeten gelebt haben, denn
    wir bisher evtl. kaum erkundet haben. Das könnte z.B. auf dem Grund des
    Meeres sein, denn vor Mio Jahren war das evtl. Land.

    Was genau hätte die dominante Spezies auf dem Planeten denn daran hindern sollen, sich auf dem gesamten Planeten zu verbreiten?

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Wie hätten den jahrmillionen alte Humanoiden aus der Evolution den hervorgehen sollen? Die weiterentwickelten Primaten und Menschen kamen erst sehr spät und Zivilisationen kamen noch später. Daraus ergibt sich die Urzivilisation wäre nicht menschlichen Ursprung.


    Die Sache mit dem Dino-Humanoiden kann auch wieder verwerfen. Die inteligentesten Dinos waren wahrscheinlich die Dromeosauridae (Raptoren), die gabs erst in der späteren Kreidezeit. Die Gelegenheit zur solch einer Entwicklung hätten die auch dann nicht mehr wenn der berühmte Meteor nicht gekommen wäre. Von der Vogelentwicklung abgesehen war es um die Dinos nicht mehr gut gestellt


    Fazit: eine "Urzeitzivilisation" kann es schon deshalb nicht gegeben haben weil noch keine Spezies da war die sowas zustande gebracht hätte.

  • Hallo Aragon,


    ich kann deinen Ausführungen durchaus folgen, jedoch bleibt meine Kernaussage davon ja unberührt. Eine Hochkultur poppt ja nicht einfach auf und ist da. Es hätte einfach eine Entwicklung geben müssen, die Ressourcen verbraucht hätte. So wie wir Kupferbergwerke aus dem Altertum finden, die bereits seinerzeit komplett ausgebeutet waren, hätte man so etwas dann auch für vorhergehende Hochkulturen finden müssen.


    Kohle und Öl sind die Rohstoffe für langkettige Kohlenstoffe. Wieso hätte eine Zivilisaton auf die Nutzung dieser gewaltigen und extrem nutzbaren Ressourcen verzichten sollen?


    Eine Zivilisation kann sich einfach nicht ohne die entsprechenden Ressourcen entwickeln. Sie muss ja erst mal auf einem hohen Stand ankommen. Und da es keine Spuren für diesen Verbrauch gibt, kann es ergo auch keine entsprechenden Zivilisationen gegeben haben.


  • Wie gesagt, indem sie uns intelligenzmässig weit überlegen waren.


    Man stelle sich vor zu was Computer in der Lage sind, und nun stelle man sich vor menschliche Intelligenz damit kombiniert, sie könnte komplizierteste mathematische Gleichung im Kopf lösen, unglaublich viele Informationen speichern hne sie zu vergessen.


    Wemm sie Kohle und Öl entdeckt haben, haben sie einfach weitergedacht und sich gefragt was passieren würde wenn sie diese Resourcen nutzen und festgestellt das es irgendwann zu einem Problem kommen wird, also haben sie nur einen kleinen Teil als Maschinenöl verwendet. Mal ganz abgesehen davon wissen wir ja eh nicht wo früher weitere Kohle und Erdölvorkommen waren, möglicherweise haben sie ja auch bereits einiges abgebaut, das ist also so oder so kein Beweis für irgendwas.


    Das alles hilft uns eh nicht weiter den Beweis für diese alte Zivilisation zu finden.


    Die Frage wäre also eher was für Beweise man finden könnte das es diese Zivilisation gab. Also irgendwas das einige Mio Jahre übersteht.


    Steinformationen, Gebäudestrukturen, Gegenstände aus Gold oder sonstigen Edelmetallen die auch nicht verrosten.


    Anderseits weiß ja auch keiner wieviel davon nach 1 Mio Jahre und unglaublich vielen Erdbeben und Vulkanausbrüchen noch übrig sein kann. Aber da man ja immer noch Dinosaurierknochen im Erdreich findet sollte man meinen das von dieser Zivilisation auch noch irgendwo was vergraben ist.


    Oder aber man hat was gefunden, aber die Regierung hält es vielleicht lieber geheim.

  • Zitat

    Wie gesagt, indem sie uns intelligenzmässig weit überlegen waren.

    Du hast nen vollkommen falschen Ansatz.
    Wie Silver schon sagte ploppt eine intelligente Hochkultur nicht einfach so aus dem Boden.
    Bevor eine Art uns intelligenzmässig weit überlegen ist, ist sie erstmal ein niederer Hominid (wie bei uns der Erectus). Danach ist sie uns dann erstmal lange Zeit intelligenzmässig weit unterlegen (Frühmenschen). Danach intelligenzmäßig unterlegen (Antike bis Mittelalter). Danach intelligenzmäßig ein bisschen unterlegen (industrielles Zeitalter). Erst dann fängt sie an, uns intelligenzmäßig gleichwertig und dann überlegen zu sein.
    Natürlich muss ein anderer möglicher Evolutionszweig nicht den gleichen Weg hinter sich haben als wir, aber Fakt ist: um zu rennen muss man erstmal gehen können.


    Und keine Antike Kultur denke sich, wenn sie auf Erdöl stößt: "ne, lassen wir das mal lieber liegen, dass könnte uns in 5.000 JAhren noch mal das Genick brechen."
    Von wegen! Das wird sofort genutzt.
    Bei der Entdeckung von diversen Rohstoffen hat man sich keine Gedanken über langzeitfolgen gemacht. Das waren Rohstoffe, die da waren und enorm geholfen hab, ergo hat man sie genutzt.


    Zitat

    Wemm sie Kohle und Öl entdeckt haben, haben sie einfach weitergedacht und sich gefragt was passieren würde wenn sie diese Resourcen nutzen und festgestellt das es irgendwann zu einem Problem kommen wird, also haben sie nur einen kleinen Teil als Maschinenöl verwendet.

    Und woher hätten sie das wissen sollen?!
    Als wir das Öl entdeckt haben, da wussten wir noch nicht mal was es ist und wie es entsteht. Es hat einfach gut gebrannt...
    Woher soll dann eine andere Kultur wissen, dass Durch die Verbrennung von Erdöl CO2 in die Luft geblasen wird und die Ozonschicht angreift, wenn sie noch nicht mal weiß, dass soetwas wie CO2 existiert und glaubt, dass die Ozonschicht das Netz sein muss, in das die Sterne und der Mond eingenäht sind. ;)


    Zitat

    Steinformationen, Gebäudestrukturen, Gegenstände aus Gold oder sonstigen Edelmetallen die auch nicht verrosten.

    Steinformen und Gebäudestruckturen eher weniger, es sei denn sie waren wirklich immenz groß und massiv.
    Gold auf jeden fall. Weitere Metalle wohl nur in Form von Satelliten und Gegenständen auf Mond und Mars (die es sicherlich definitiv bei einer Intelligenten Zivilisation gab).
    Was auf jeden fall noch erhalten wäre, wären wohl radiaktive Abfallproduckte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Zivilisation einen Bogen um Kernenergie gemacht hätte und wenn man sich so die Halbwertszeiten von Spaltmaterial anguckt, dann müsst da sicherlich noch Abfall von unseren Vorgängern vor sich hinstrahlen - wenn es sie dann gab...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Du hast nen vollkommen falschen Ansatz.
    Wie Silver schon sagte ploppt eine intelligente Hochkultur nicht einfach so aus dem Boden.
    Bevor eine Art uns intelligenzmässig weit überlegen ist, ist sie erstmal ein niederer Hominid (wie bei uns der Erectus). Danach ist sie uns dann erstmal lange Zeit intelligenzmässig weit unterlegen (Frühmenschen). Danach intelligenzmäßig unterlegen (Antike bis Mittelalter). Danach intelligenzmäßig ein bisschen unterlegen (industrielles Zeitalter). Erst dann fängt sie an, uns intelligenzmäßig gleichwertig und dann überlegen zu sein.
    Natürlich muss ein anderer möglicher Evolutionszweig nicht den gleichen Weg hinter sich haben als wir, aber Fakt ist: um zu rennen muss man erstmal gehen können.


    Womit wir wieder bei den Problemen der Evolutionstheorie wären. Es ist nach wie vor nicht bewiesen wie der Mensch seine Intelligenz entwickelt hat. Das scheint nach den aktuellen Erkentniss nicht unbedingt stufenlos vor sich gegangen zu sein, vor allem gibts keine Hinweise darauf das Menschen im Mittelalter uns intelligenzmässig unterlegen waren.


    Also könnte diese alte Zivilisation auch mehr oder wenige schlagartig intelligente Lebesnformen hervorgebracht haben.



    Und keine Antike Kultur denke sich, wenn sie auf Erdöl stößt: "ne, lassen wir das mal lieber liegen, dass könnte uns in 5.000 JAhren noch mal das Genick brechen."
    Von wegen! Das wird sofort genutzt.


    Wenn man bereits an der Erforschung von z.B. Kernfusionsreaktionen gearbeitet hätte und evtl. geahnt hätte das diese auch bald funktionieren wäre es
    naheliegend gleich darauf zu setzen, anstatt auf Erdöl als Antrieb für Motoren zu setzen.


    Und wer weiß ob man für die Erforschung der Kernfusion nicht auch einfach Glück haben müssen, wird ja vieles nur durch Zufall erforscht. Also vielleicht haben denen ihre Wissenschaftler
    einfach das anstatt Atomeneergie erfunden.



    Bei der Entdeckung von diversen Rohstoffen hat man sich keine Gedanken über langzeitfolgen gemacht. Das waren Rohstoffe, die da waren und enorm geholfen hab, ergo hat man sie genutzt.


    Und woher hätten sie das wissen sollen?!
    Als wir das Öl entdeckt haben, da wussten wir noch nicht mal was es ist und wie es entsteht. Es hat einfach gut gebrannt...
    Woher soll dann eine andere Kultur wissen, dass Durch die Verbrennung von Erdöl CO2 in die Luft geblasen wird und die Ozonschicht angreift, wenn sie noch nicht mal weiß, dass soetwas wie CO2 existiert und glaubt, dass die Ozonschicht das Netz sein muss, in das die Sterne und der Mond eingenäht sind. ;)


    Also sie Öl entdeckten, stellten sie fest das es brennt, und mit etwas mehr Grips stellen sie fest das Feuer Öl verbraucht! Dahinter zu kommen das es ein Problem geben kann wenn man
    es massenhaft für Autos verwendet ist offensichtlich.



    [quote]Steinformationen, Gebäudestrukturen, Gegenstände aus Gold oder sonstigen Edelmetallen die auch nicht verrosten.

    Steinformen und Gebäudestruckturen eher weniger, es sei denn sie waren wirklich immenz groß und massiv.
    Gold auf jeden fall. Weitere Metalle wohl nur in Form von Satelliten und Gegenständen auf Mond und Mars (die es sicherlich definitiv bei einer Intelligenten Zivilisation gab).
    Was auf jeden fall noch erhalten wäre, wären wohl radiaktive Abfallproduckte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Zivilisation einen Bogen um Kernenergie gemacht hätte und wenn man sich so die Halbwertszeiten von Spaltmaterial anguckt, dann müsst da sicherlich noch Abfall von unseren Vorgängern vor sich hinstrahlen - wenn es sie dann gab...


    Wie gesagt, Kernfusion statt Kernenergie.


    Und wer sagt denn das die nicht Möglichkeiten hatten radioaktive Abfallprodukte nicht radioaktiv zu machen?

  • Das Öl verbraucht wird war auch "uns" schon klar, das entscheidene war aber die Menge die für einen sehr langen Zeitraum reichte und wohl immer noch reicht. Siehe dazu ölbedingten Wirtschaftsboom in Brasilien und Kanada usw.


    Nein radioaktive Stoffe kann man nicht unschädlich machen nicht mal ansatzweise, das kann man nur "ausstrahlen" lassen, und das dauert eben sehr lange.

  • Mit Transmutation könnte man zumindest einen Teil von langstrahlenden Substanzen in kurzlebrigere Stoffe umwandel. Ich denke aber ein guter Hinweis, dass es keine hochentwickelten Zivilisationen vor uns gab, ist die Tatsache, dass eben viele Rohstoffe für uns sehr leicht fördern waren. Wenn jetzt nicht Öl, dann eben Gold oder Metallerze.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Aragon, du verwechselst Intelligenz mit Wissen. Und obwohl die Evolutionstheorie noch Theorie heißt, aus geschichtlichen Gründen, ist siedoch bewiesen und schon lange keine Theorie mehr.


    Zurück zu Intelligenz und Wissen, ich greife hier auf ein Beispiel aus der Trivialunterhaltung zurück, Dr. Sheldon Copper, intelligent wie kein zweiter, weiß doch nicht, wie man eine Mauer baut oder ein Schwert schmiedet. Intelligenz ist nur die Möglichkeitseröffnung ab dann Wissen anzusammeln. Und die Entwicklung von Handwerk und Wissenschaft ist immer ein Produkt aus Try and Error und Ressourcenverbrauch.


    Wenn es nicht das Öl war, womit hätten sie Bauen sollen? Metall? Wo sind die Bergwerke?
    Stein? Wo sind die Steinbrüche?
    Und jede, wirklich jede noch so fortgeschrittene Kultur hinterläßt Abfall. Man verliert nämlich ab und an auch mal was. Oder waren die dazu auch zu intelligent und hatten selbstfangende Hosentaschen?

  • Zitat von "silvercloud"

    Und obwohl die Evolutionstheorie noch Theorie heißt, aus geschichtlichen Gründen, ist siedoch bewiesen und schon lange keine Theorie mehr.


    Damit lehnst du dich aber schon sehr weit aus dem Fenster, denn die Evolutionsheorie ist, übertrieben gesagt, nur für Rosen- und Haustierzüchter bewiesen ;) .
    Bewiesen ist lediglich die kleine, bzw. Mikro-Evolutionstheorie.
    Veränderungen der Rassen durch Züchtung, Mutation oder ähnliches. Das kann und wurde Jahrhunderte ( nicht erst seit Darwin ) durch Beobachtung, Aufzeichnung usw. bewiesen.


    Alles andere sind Vermutungen die teilweise auf tönernen Füßen stehen.
    Alleine wie durch genetische Veränderungen, Umwelteinflüsse, Mutation, Auslese uvm. sich aus einem Primaten ein intelligenter Mensch entwickeln konnte ist völlig unbewiesen,
    da es naturgemäß weder Beobachtungen gibt, Versuchsreihen, Aufzeichnungen, oder was auch immer.
    Selbst die Entwicklung vom Kiemenatmer zum Lugennatmer sind Vermutungen, die zugegeben sehr wahrscheinlich sind, aber eben ncht bewiesen, weder experimentel, noch sonst wie.
    Diese große, oder Makroevolution hat noch viele offenen Fragen, weshalb man definitiv nicht von der bewiesenen Evolutionstheorie sprechen kann.


    Hierzu ein schöner Beitrag von Prof. Dr. Siegfried Scherer :


    [video]

    [/video]


    Jack

  • Oh danke Jack, dass war mir vollkommen neu. Interessanter Beitrag, das habe ich so damals nicht an der Schule gehört.


    Zum Thema selbst, mh ja interessante Frage, durchaus auch vorstellbar aber nicht realistisch. Ich wüsste nicht wie das von statten gegangen sein soll, vor allem wenn wir die Prämisse zu Grunde legen, dass sich irgendetwas hätte finden müssen. Wir wissen von Mikroorganismen die vor etwa 3,5 Milliarden Jahren auf der Bühne Erde aufgetreten sind. Mir fällt also absolut kein Grund ein, warum wir dann keine Hinterlassenschaften, gleich welcher Art, von einer anderen hochentwickelten Zivilisation finden sollten. Das müsste der Fall sein, es sei denn wir gehen davon aus, dass nicht unsere Technik das Maß der Dinge ist. Vielleicht gab es sowas wie in Wolfgang Hohlbeins "Die Töchter des Drachen / Der Thron der Libelle" oder Frank Schätzings Einzellerkonglomerat aus "Der Schwarm". Bei letzterem kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir nie etwas fänden. Allerdings können wir auch dann nur von einer Intelligenz sprechen, nicht von einer Zivilisation auf unserem Niveau, schon garnicht auf technischen Niveau. Vielleicht waren es aber damals auch alles Biokonstrukte etc. (Wie bei den Tyraniden, für die die sie kennen")
    Aber jede dieser Optionen hätte trotz allem irgendwie Spuren hinterlassen. Irgendetwas das man mit viel Gehirnschmalz rekonstruieren könnte.


    Für Science Fiction also Material aber nicht wirklich realistisch. Schade irgendwie, wir hätten was lernen können. Wobei wir uns einfach nur umsehen müssten um zu lernen das unser Weg der Falsche ist. :pope:

  • Zitat von Jack Sperrow

    Damit lehnst du dich aber schon sehr weit aus dem Fenster, denn die Evolutionsheorie ist, übertrieben gesagt, nur für Rosen- und Haustierzüchter bewiesen


    Was aber nciht daran liegt, das sich die Theorie nicht auf die Makroevolution übertragen läßt, sondern wir durch unsere kurze Beobachtungsspanne einfach die Abläufe nicht beobachten können. Um jetzt einen wissenschaftlich gültigen, empirischen Beweis zu liefern, müsste ich natürlich beobachten und auswerten, was aber nicht geht.
    Wenn meine Theorie aber Vorhersagen zuläßt und diese Vorhersagen sich so in der Natur bestätigen, dann kann man schon sagen, das die Theorie eine Allgemeingültigkeit besitzt. Und nochmals, kein Evolutionsbiologe zweifelt ernsthaft an der Evolutionstheorie. Sie wird nur als Theorie bezeichnet, weil Darwin sie ursprünglich so nannte.

    Zitat von Wiki

    Bereits 1838 entwarf Darwin seine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion und erklärte so die phylogenetische Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten. Über 20 Jahre lang trug er Belege für diese Theorie zusammen. 1842 und 1844 verfasste Darwin kurze Abrisse seiner Theorie, die er jedoch nicht veröffentlichte. Ab 1856 arbeitete er an einem umfangreichen Manuskript mit dem Titel Natural Selection. Durch einen Brief von Alfred Russel Wallace, der dessen Ternate-Manuskript mit ähnlichen Gedanken zur Evolution enthielt, kam es im Sommer 1858 schließlich zu einer Veröffentlichung der Theorien über die Evolution durch die beiden Männer. Ein Jahr später folgte Darwins Hauptwerk On the Origin of Species (Über die Entstehung der Arten), das als streng naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie bildet und einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der modernen Biologie darstellt.


    An der Grundproblematik, das Intelligenz und damit einhergehend Kenntnisse zu deren Nutzung nicht von heute auf morgen aufploppen und eine intelligente Rasse vor den Menschen sich auch erstmal hätte entwicklen müssen.

  • Zitat von "silvercloud"

    Was aber nciht daran liegt, das sich die Theorie nicht auf die Makroevolution übertragen läßt, sondern wir durch unsere kurze Beobachtungsspanne einfach die Abläufe nicht beobachten können.


    Genau das geht eben nicht, da liegst du völlig falsch Es gibt übrigens genügend Biologen, aller Richtungen, die das ähnlich sehen, oder zumindest diese Problematik nicht abstreiten.
    Ich empfehle dir als Beispiel einmal Junker & Scherer - Evolution - ein kritisches Lehrbuch, dort sind die ganzen Punkte sehr schön dargestellt.


    Zitat von "silvercloud"

    Wenn meine Theorie aber Vorhersagen zuläßt und diese Vorhersagen sich so in der Natur bestätigen, dann kann man schon sagen, das die Theorie eine Allgemeingültigkeit besitzt.


    Genau da liegt das Problem.
    Die Evolutionstheorie wird heute aus dem Naturbild direkt in ein naturalistisches Weltbild übertragen und gilt deshalb weithin als gesetzt, und das obwohl die Vorhersagbarkeit nur auf begrenzte Bereiche
    und nicht auf Bereiche deren Erklärung problematisch sind angewendet werden kann.


    Dabei handelt es sich nicht etwa um Randprobleme, sondern um die Kernprobleme der Evolutionstheorie, die bisher nicht gelöst wurden.
    Stichworte wie: Ursprung des Lebens, Entstehung biologischer Information, Makroevolution, Bauplanentstehung usw..
    Aber wenn man diese Argumente, wie auch immer motiviert ausblendet, dann trägt das fast schon ideologische Züge.


    Zitat von "silvercloud"

    An der Grundproblematik, das Intelligenz und damit einhergehend Kenntnisse zu deren Nutzung nicht von heute auf morgen aufploppen und eine intelligente Rasse vor den Menschen sich auch erstmal hätte entwicklen müssen.


    Natürlich, keine Frage. Aber das habe ich auch nie bestritten ;)


    Jack

  • Wenn es eine Zivilisation gegeben hätte, die unserem momentanen Stand noch deutlich überlegen war, warum sollten Naturkatastrophen und Krankheiten dann überhaupt ein Problem für sie darstellen? Wir kommen schließlich auch ganz gut mit beiden zurecht.

    Auch mit einem Meteoriteneinschlag ? Oder einer globalen Katastrophe ähnlich dem Ausbruch des Vulkanes im Yellows Stone ?


    Grundsätzlich zur Frage des TE . Ich persönlich halte es für möglich. Man muss sich doch nur einmal die Zeitabläufe anschauen. Unsere Zivilisation wäre theoretisch ein paar mal möglich gewesen.Aber die lieben Beweise eben... Glaube nicht das sich da noch etwas finden lassen würde.