Hätte es vorzeitliche Zivilisationen auf unserem Niveau geben können?

  • Zitat

    Etwas nicht finden ist kein Beweis das es nichts gab


    Was denn sonst? Ein Schild auf dem steht: Hier war nicht! Wirklich nicht! :denk:
    Ich muss nicht beweisen, das es etwas nicht gab, sondern derjenige der behauptet das es etwas gab, muss beweisen das es das gegeben hat. Und wir haben hier im Thread mehrmals drauf hingewiesen, das alle Beweise die wir haben zeigen, das es keine Zivilisation vor der unseren gegeben haben kann (Ressourcen, Ausbeutung, fehlen jeglicher Spuren, etc.). :hirn:


    Zitat

    Außerdem stammt das Leben ja jetzt vom Mars


    Anderes Thema, ist hier nur ein eingeworfener Satz ohne Quelle der kein Argument ist, sondern nur versucht ein neues Unterthema aufzuspannen. Wenn es dich interessiert, mach einen Thread dazu auf.

  • Hallo, Ich bin Neu hier!


    Gibt es einen Vorstellungs-Thread?


    Also, um zum Thema zu kommen1 Alles Menschengemachte ist vergänglich!


    Beton wird irgendwann wieder zu Sand/Kies usw. Kunststoffe brauchen je nach Zusammensetzung natürlich länger,


    aber auch Sie sind nicht unverrottbar. Radioaktive Stoffe gibt es auch mit Halbwertzeiten von wenigen Jahren, oder


    Tagen.


    Also nix mit Jahrtausende langen Halbwertzeiten. Schon garnicht mit hunderttausenden von Jahren.


    Metalle! Jedes Metall, ausser den Edelmetallen oxidiert irgendwann!


    Gold und Silber? Kupfer und Bronze noch dazu, wurden immer wieder eingeschmolzen und weiter verarbeitet.


    Siehe die Eroberung Südamerikas. Was haben die Spanier und Portugiesen mit den Kulttgegenständen


    der Indios gemacht?


    Eingeschmolzen! Natürlich! Ich möchte nicht wissen, wieviel neuzeitliche Eheringe ursprünglich aus


    Indio-Gold waren. Oder aus dem Gold der Shythen???



    Es gibt den Kontinental-Drift! Die Australische-Platte schiebt sich unter die Asische. Ergebnis:


    Das Himalaya-Gebirge.


    Die Afrikanische Platte schiebt sich unter die Europäische. Resultat: Die Alpen.


    Die Pazifische-Platte schiebt sich unter Gesamt-Amerika. Resultat: Die Anden und


    die Rocky-Mountains.


    Wer sagt denn? Oder wer kann denn zweifelsfrei behaupten, dass es "keine"


    vorgeschichtliche Zivilisation gegeben hat? Und zwar genau da wo heute ewiges Eis


    herrscht. Oder aber Kontinentalplatten sich unter einander schieben?


    LG. Faber

  • Willkommen im Forum Faber Cl. :winks:



    Das erste ist richtig. Der zweite Satz stimmt überhaupt nicht!


    Zusammenhang zwischen Halbwertszeit und spezifischer Aktivität
    Isotop Halbwertszeit spezifische Aktivität
    131I 8 Tage 4.600.000.000.000 Bq/mg
    137Cs 30 Jahre 3.300.000.000 Bq/mg
    239Pu 24.110 Jahre 2.307.900 Bq/mg
    235U 703.800.000 Jahre 80 Bq/mg
    238U 4.468.000.000 Jahre 12 Bq/mg
    232Th 14.050.000.000 Jahre 4 Bq/mg


    Außerdem ist der Begriff "Halbwertszeit" nicht durch einen Zufall entstanden. Er kann ruhig genauso verstanden werden wie er gemeint ist. In dieser Zeit ist die Aktivität des radioaktiven Nuklids um die Hälfte gesunken. Dann ist der Stoff aber noch lange nicht weg!



    Alles richtig, aber bitte mach dich doch dann auch über die notwendige Zeit schlau. Es geht hier um Distanzen von 1-10 cm /Jahr. Rasant ist anders. Wiki-Bilderserie gegen Ende des Artikels. Sehr interessant.


    Ich weiß, hochgerechnet ist die Zahl trotzdem astronomisch und fast unvorstellbar. Aber innerhalb der letzten 65.000.000 Jahre halte ich eine andere Zivilisation für eher unwahrscheinlich. Irgendetwas müsste sich finden lassen. Wir graben Dino's aus und sogar deren Vorfahren. Wir können das Leben hier bis in 3,5 Milliarden Jahre in die Vergangenheit datieren. Vielleicht hat die Spezies sich aber auch einfach nur rasant und gesellschaftlich, ständig im Konsens und somit ohne Krieg und andere Hindernisse, entwickelt. Sodass sie störungsfrei ihre technologische Entwicklung vollziehen konnten und irgendwann dann zu fernen Sternen, gemeinschaftlich versteht sich, aufgebrochen sind. Das ganze noch vor den Dino's und so. Ihre Toten haben sie konsequent in Vulkane geworfen, damit auch keine Fossilien zu finden sind und sie haben auch immer artig im Einklang mit der Natur gelebt, nicht ein Nanogramm an Material verschwendet sondern alles soweit gebraucht und verbraucht bis es auf ganz natürliche Weise wieder in die Natur integriert wurde. Unter diesem Szenario würden sich heute tatsächlich keinerlei Hinweise auf ihre Existenz finden lassen. Alles wäre mittlerweile abgebaut, umgewandelt oder sonst wie verfallen.

  • "Komplexes Leben könnte schon einmal auf der Erde existiert haben"


    Es wird eben immer und beständig geforscht, auch wenn der Mainstream sagt, dass geht nicht. Zugegeben, offensichtlich habe ich auch einiges an Mainstream geunke von mir gegeben. In diesem Fall aber nicht nur. Um mich selbst unnötig zu zitieren ^^ ;)


    Vielleicht hat die Spezies sich aber auch einfach nur rasant und gesellschaftlich, ständig im Konsens und somit ohne Krieg und andere Hindernisse, entwickelt. Sodass sie störungsfrei ihre technologische Entwicklung vollziehen konnten und irgendwann dann zu fernen Sternen, gemeinschaftlich versteht sich, aufgebrochen sind. Das ganze noch vor den Dino's und so. Ihre Toten haben sie konsequent in Vulkane geworfen, damit auch keine Fossilien zu finden sind und sie haben auch immer artig im Einklang mit der Natur gelebt, nicht ein Nanogramm an Material verschwendet sondern alles soweit gebraucht und verbraucht bis es auf ganz natürliche Weise wieder in die Natur integriert wurde. Unter diesem Szenario würden sich heute tatsächlich keinerlei Hinweise auf ihre Existenz finden lassen. Alles wäre mittlerweile abgebaut, umgewandelt oder sonst wie verfallen.


    Wie man dem Artikel entnehmen kann ist meine Aussage also tatsächlich weniger Bescheuert als sie zunächst klingt. Dennoch bedeutet das, dass wir höchstwahrscheinlich niemals Spuren finden werden, da jegliche von ihnen verblasst wären. Unwiederbringlich.
    250.000.000 Jahre könnten also durchaus gereicht haben für die Entwicklung komplexer Lebensformen. Ich bin gespannt ob sie die Frage warum es vor und nach diesem Intervall so viel anders war irgendwann mit plausiblen Hypothesen oder gar Theorien werden erklären können.

  • Interessant,…
    …habe mir den Thread sorgfältig durchgelesen, und die Argumente beider Seiten angesehen, möchte jedoch keine Partei ergreifen, oder Stellungnahme abgeben. Allerdings, einen kleinen Denkanstoß einbringen:


    Zum Punkt Funde einer vermuteten früheren Zivilisation.
    Wer sagt uns denn, das wir nicht schon Funde haben – nur nicht als solche erkannt und/oder als religiöse Artefakte abgestempelt werden?
    In unserer Vergangenheit gibt es genug Rätsel, sagen wir Indizien, dass vor uns durchaus eine noch unentdeckte Kultur existiert haben könnte.
    Ein kleines Beispiel könnte die „Weltkarte“ von Piri Reis, sein die,… soweit meine Information stimmig sein sollte,… bewiesen ist und um 1513 erstellt wurde. Auf dieser Karte ist Antarktis als eisfreier Kontinent festgehalten, Jahrhunderte vor der Entdeckung selbst, in einer Präzession die an unsere Technik heran gereicht haben muss. Der Kontinent war jedoch,… wenn unsere Wissenschaft recht hat, zumindest schließt man das aus einer Tiefenbohrung von 1100 Metern,… vor 8 Millionen Jahren das letzte Mal komplett Eisfrei.
    (Wurde am 27.12.2007 auf der Internet-Zeitung Welt-N24 veröffentlicht)
    Man müsste Schlussfolgern, das zu dieser Zeit irgendjemand da unten war und das Land kartographierte. Aber wer, warum und welchen Nutzen hatte man davon?
    Göbekli Tepe, ein weiteres Indiz welches belegt das wir längst noch nicht alles gefunden haben und wissen…
    Eine belegte 12.000 Jahre alte Stätte,… am Ende der Eiszeit, als der Mensch laut Schulweisheit noch Nomade war. Das Ding in der Türkei zeigt vom Baustil Ähnlichkeiten zu späteren Hochkulturen, die 6000 Jahre später die Welt verblüfften, was mich zum nächsten Punkt führt:


    Intelligenz früherer Zivilisationen.
    Finde den Vergleich geistige Überlegenheit, vom Frühmensch, Altertum, Mittelalter und modernen Mensch sehr gewagt. Speziell im Altertum wurden Werke errichtet, an deren Perfektion wir selbst heute, mit modernen Maschinen nicht heranreichen. Diesen Menschen soll, bzw. ist es jedoch mit einfachsten Mitteln gelungen.
    Pyramiden z.B.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!

  • Wer sagt uns denn, das wir nicht schon Funde haben – nur nicht als solche erkannt und/oder als religiöse Artefakte abgestempelt werden?


    Mh, sagen kann man das eigentlich ganz gut, da oftmals eine Altersbestimmung durchgeführt wird. Klar ist die nicht auf ein einzelnes Jahr genau, es ist allerdings so, dass sich zumindest recht genau die Ära bestimmen lässt und damit meine ich jetzt nicht die geologischen Erdzeitalter sondern schon genauere Intervalle.
    Bezogen auf meinen letzten Post kann man insofern mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass wir Artefakte aus jenen uralten Zeiten haben, da diese bereits auf ganz natürliche Weise verfallen sein müssten.


    Ein kleines Beispiel könnte die „Weltkarte“ von Piri Reis, sein die,… soweit meine Information stimmig sein sollte,… bewiesen ist und um 1513 erstellt wurde.


    Naja, als großer und überaus begabter Kartograph; bewandert in Türkisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch; konnte er verfügbare Daten offensichtlich akurat verwerten und zusammenführen was zusammen gehörte. Es ist wohl erwiesen, dass er viele Länder die er kartographierte nie selbst zu gesicht bekam obwohl er immerhin stattliche 84 Jahre alt wurde und einen Großteil seines Lebens auf dem Meer verbracht hat.


    Zitat

    Mit ihm starb einer der herausragenden Kartographen seiner Zeit, der allerdings die meisten der von ihm gezeichneten Länder nie gesehen hatte.[4]

    *Quelle: Wikipedia


    in einer Präzession die an unsere Technik heran gereicht haben muss.


    Entschuldige aber das ist so nicht korrekt. Der Vergleich zu unserer Technik hinkt vorne und hinten. Man kann die Daten geostationärer Satelliten mit ihrer Auflösung nicht in Relation zu alten Karten setzen und dann behaupten derjenige hätte quasi unmögliches vollbracht. Das hat er nicht, denn dann hätte er es per Definition auch nicht gekonnt. Aber er war ganz offensichtlich extrem gut in der Mathematik und der Kartographie. Das reicht vollkommen aus. Um das zu untermauern möchte ich dir diesen kurzen Artikel anbieten. Eine wahnsinnis Leistung aber eben auch extreme Fleißarbeit. Mit Behaarlichkeit und Expertise kann man vieles erreichen von dem später mal behauptet werden wird, dass das ja eigentlich nicht möglich gewesen sein konnte.


    ein weiteres Indiz welches belegt das wir längst noch nicht alles gefunden haben und wissen…


    Um ehrlich zu sein hat für mich jeder einen an der Waffel, wenn er behauptete der Mensch als Spezies wüsste bereits alles. Das tun wir nicht und das erfahren wir jeden Tag. Das sind abgedroschene Phrasen aus Serien wie Ancient Aliens etc. pp..


    Intelligenz früherer Zivilisationen.
    Finde den Vergleich geistige Überlegenheit, vom Frühmensch, Altertum, Mittelalter und modernen Mensch sehr gewagt.


    Wieso ist das gewagt? Zumindest bezogen auf den Frühmenschen kann man das relativ gefahrlos behaupten. Ich würde das aber niemals als Abwertung definieren sondern einfach als eine wahrscheinliche Tatsache im Raum stehen lassen. Solche Vergleiche hinken dennoch, weil man einen heutigen Menschen nicht mit einem Frühmenschen vergleichen sollte; und wenn man das tut, dann muss man auch den Umkehrschluss ziehen. Nämlich: Würde der heutige Homo Smartphoneiensis in der Frühzeit überleben können? Die Antwort ist "Nein". Ganz eindeutig. Da hilft uns auch aller Fortschritt und geistige höher Entwicklung nicht. Wir sind schlicht nicht mehr dazu in der Lage zu jagen oder Feuer zu machen und wir haben kaum noch etwas das man Naturkunde nennen könnte. Bear Grylls würde da wahrscheinlich überleben aber vielleicht würde auch der ein oder andere Frühmensch heutzutage überleben können.


    Speziell im Altertum wurden Werke errichtet, an deren Perfektion wir selbst heute, mit modernen Maschinen nicht heranreichen.


    Das ist soetwas von falsch das die Heide wackelt.
    Um das zu verdeutlichen ein Zitat aus der Wikipedia aus dem Artikel über Hauptspiegel:


    Zitat

    Die großen Spiegel der astronomischen Forschung werden heute dagegen meist aus Glaskeramik hergestellt. In speziellen Drehöfen werden die Spiegelrohlinge direkt aus Glasbruch in Form geschmolzen. Dabei rotiert der Ofen mit jener definierten Drehzahl, welche die gewünschte Paraboloidform erzeugt. Bei der Abkühlung der Glasschmelze wird der Temperaturverlauf so geregelt, dass durch keramische Kristallisation eine Mischung aus 60 Prozent Keramik und 40 Prozent Glas entsteht. Der negative Ausdehnungskoeffizient der Keramik hebt sich mit dem positiven des Glases auf, so dass praktisch überhaupt keine Wärmeausdehnung mehr auftritt. Um Spannungsfreiheit zu erreichen und den Keramikanteil auszukristallisieren, dauert der Abkühlprozess entsprechend lange.[4][5][6]


    Ist der Spiegel fertig ausgekühlt, kann die Endform geschliffen und poliert werden. Beim Polieren muss eine Oberflächengenauigkeit unter Lambda/2 (die Hälfte der Wellenlänge, in der später beobachtet werden soll), meist aber besser Lambda/8, erreicht werden.[7] Professionell eingesetzte Spiegel werden auf bis zu 20 Nanometer genau gefertigt.


    Und jetzt erzähl mir nochmal, dass wir "Perfektion" nicht erreichen können.
    Das Problem warum heutzutage niemand mehr Pyramiden baut ist ein ganz anderes. Geld! Wer soll so etwas noch bezahlen wollen und können? Vor allem wohl nicht für Gottkönige und deren private Gräber. Bei all den Gewerkschaften, dem Mindestlohn, dem Verbot der Sklaverei und der Abschaffung der Leibeigenschaft wird sich das kaum noch jemand leisten können und wollen.
    Mal ganz davon abgesehen, dass wir nicht nur Spiegel bauen die hyperpräzise sind, nein wir bauen auch die höchsten Gebäude der Welt. Wir bohren Tunnel durch Berge, von beiden Seiten und treffen uns am vereinbarten Punkt.
    Ich könnte noch etliche Beispiele bringen um obige Behauptung weiter zu entkräften.

  • Hallo Maddog,


    wir haben hier ja einen sehr umfangreichen Thread. Prinzipiell ist deine Frage recht schnell beantwortet. Es gibt keine Artefakte, die deine Theorie bestätigen könnten. Zum Beispiel entspricht der Küstenverlauf der Arktis auf der Piri Reis Karte eben nicht dem tatsächlichen Verlauf und auch nicht dem Verlauf der Küste ohne Eis. Vielmehr basiert die dargestellte Antarktis auf Spekulationen.


    Zitat von Maddog

    Eine belegte 12.000 Jahre alte Stätte


    Hier sehe ich nicht das Problem. Heutzutage geht man davon aus, dass genau an dieser Stelle die ersten Menschen seßhaft wurden und so etwas wie Ackerbau entwickelten. Und irgendwo muss es ja losgegangen sein. Interessant finde ich, dass wir anscheinend genau jene Stelle gefunden haben. Man vermutet sogar, das jener Ort dem in vielen Legenden enthaltenen Paradies ähnlich oder ursächlich sein könnte. Auch das würde ortsmäßig passen.
    Abgesehen davon sind in China ebenfalls Siedlungsspuren aus sehr frühen Jahren vorhanden.


    Zitat von Maddog

    Speziell im Altertum wurden Werke errichtet, an deren Perfektion wir selbst heute, mit modernen Maschinen nicht heranreichen


    Sorry das ist Quatsch mit Soße aus der Feder des guten Erich von Däniken. Vieles was hier als Beispiel angeführt wurde, wurde von Experimentalarchäologen mit einfachsten Mitteln nachvollzogen. Es dauert halt nur länger.

  • Danke für die Sachlichkeit Eurer beiden Einträge,…
    Ich wollte lediglich einen Denkanstoß liefern, ob die Möglichkeit bestehen könnte,… und keinen Beweis liefern, das diese These stimmig ist.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!