Hätte es vorzeitliche Zivilisationen auf unserem Niveau geben können?

  • Joa aber wir sind auch erst ein paar Jährchen im Weltall. Das wird mit den Jahren immer mehr werden. Und so genau wie wir den Mond schon betrachten vermessen etc, wären Stücke von anderen Raumschiffen durchaus aufgefallen. aber nicht nur im Weltall auch auf der Erde müsste man IRGENTETWAS finden können. Es ist unglaublich schwer vorstellbar dass komplett ALLES ohne wenn und aber verschwindet, Fossilien etc hingegen nicht.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Da drehen wir uns im Kreis. Ich finde das Thema sehr interessant. Jedoch macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, wenn die Bedingungen über die wir reden nicht einheitlich sind. Da habe ich hier voraus gesetzt, dass alle Poster automatisch den Eingangspost als gemeinsamen Bezug nehmen. Dort steht z.B. "schonmal eine Zivilisation wie unsere". Das scheint offensichtlich nicht so zu sein, deshalb fasse ich nochmal zusammen:


    Wenn man, wie Frank D, von 1 Million Jahren ausgeht, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man auch was finden würde.
    Wenn man ,wie Du, davon ausgeht, dass die hypotetische Zivilisation technologisch viel weiter war und sich im Sonnensystem ausgebreitet hat, auch dann steigt die Wahrscheinlichkeit etwas Unübersehbares zu hinterlassen.
    Wenn man, wie ich, davon ausgeht, dass es mind. 10 wenn nicht 100 Millionen Jahre her ist und die Zivilistation auf unserem jetzigen Stand war, als sie verloren ging, dann ist es unwahrscheinlich, dass je etwas gefunden wird, auch wenn da irgendwo heute noch was ist.


    Genrell heißt es ja nicht, dass nix da ist, wenn man nix findet. Ich z.B. suche schon ewig meinen Briefkastenschlüssel. Ich weiß, dass er irgendwo im Haus ist, aber er entzieht sich ständig meinen Drängen nach Wiedereingliederung in mein Schlüsselbund :D.

  • Wenn die Zivilisation vor 10 oder 100 Mio gelebt hätte, würden ja auch Vorfahren, also Primaten oder Menschen wie der homo erectus gefunden werden, die auch vor 10 oder 100 Mio Jahre gelebt hätten.
    Blöd nur wenn es vor 100 Mio Jahren von Dinosauriern gewimmelt hat, die ein paralleles Leben eher verhindert hätten.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Der älteste je gefundene direkte (also menschenähnlich) Vorfahre unserer Zivilisation ist meines Wissen nach Ardi und ca. 4.4 Millionen Jahre alt. Es gibt sicher noch ältere und nach denen wird auch gesucht. Man kann erfolgversprechende Gebiete etwas eingrenzen und so erhöht man Erfolgsaussichten deutlich. Trotzdem sind so alte Fossilien unserer direkten Vorfahren sehr selten. Vorfahren einer anderen Zivilisation vor 10 Millionen Jahren zu finden, klingt da irgendwie nicht mehr so wahrscheinlich. Eines scheint aber klar, mit unserem Stammbaum hatte die dann wohl eher weniger zu tun. Vielleicht waren deren Vorfahren ja die Dinosaurier :D ...

  • Hmm,


    das Artefakte vergangener Zivilisationen zu finden sein müssten, das halte ich bei einer Spanne von 1 Million Jahren, selbst bei 100.000 Jahren für schwer. Womit man aber recht einfach beweisen kann, das es vor uns keine andere Hochkultur gegeben haben kann, sind die natürlichen Ressourcen unserer Erde. Also Erze, Kohle, Öl, Uran, all´diese Dinge. Diese sind endlich, brauchen teilweise erheblich länger für ihre Entstehung als 1 Million Jahre (Kohle, Öl) und es ist realtiv gut dokumentiert wie man die ersten Ressourcen fand und diese an der Oberfläche oder oberflächennah abgebaut wurden.
    Eine vergangene Hochzivilisation hätte diese plündern müssen. Gehen wir mal davon aus, das ökologisches Denken immer nach ökonomischem Denken einsetzt, so hätte man Ressourcen erst verbraucht und sich dann Gedanken gemacht, was nun.


    Da aber, insbesondere Erze, vor uns von keinem abgebaut wurden, Öl, trotz aller Unkenrufen, gerade mal zur Hälfte verbraucht ist, gehen wir mal davon aus, da hat sich vorher keiner dran bedient.
    Ihre Existenz widerlegt auch eine weltweite Schmelze der Erdkruste, was auch geologisch Blödsinn ist. Ein heftigster Meteoriteneinschlag schmilzt nicht alles ein, auf der abgewandten Seite brennt es auch, aber die Erdkruste schmilzt nicht. Und danach setzt relativ schnell ein "nuklearer" Winter ein. Da aber oberflächennah selbst Kohle, die ja extrem gut brennt, noch vorhanden ist, kann es keine weltweite Schmelze gegeben haben. Wer das nicht glaubt, hier im Ruhrgebiet gibt es immer noch Flöze die an der Oberfläche liegen. Stehen unter Naturschutz aber theoretisch kann jeder hingehen und sich seine Kohle holen.


    Also vergesst die Idee der vorherigen Zivilisation, sie hätte Spuren hinterlassen durch den Abbau von Ressourcen.

  • Hi Silver,


    deine Argumente haben schon etwas für sich, ich sehe das ähnlich.
    Allerdings kommt mir gerade der Gedanke, wenn man sich anschaut welchen Weg die Menschheit ( endlich ) versucht zu begehen :
    Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, nachwachsende Rohstoffe uvm., dann könnte ich mir ( rein hypothetisch ) vorstellen, dass es eine Menschheit gab, die sich von vorn herein darauf spezialisiert hat.
    Kein Plastik, keine Kernspaltung, keine künstlischen Materialien für die Ewigkeit etc. ...
    Eventuell waren sie ( noch ) gar nicht daran interessiert, unser Sonnensystem, oder das Universum durch Raumfahrt zu erkunden.
    Rohstoffe wie z.B. Erdöl wurden als Gift für die Umwelt angesehen ( was es im Prinzip auch ist ), weshalb sie unserer Zivi noch in vollem Umfang zur Verfügung standen uvm.
    Vielleicht gehen wir zu sehr von unserem Standpunkt, von unserer Vorstellung von Zivilisation aus, die von unserer entwickelten Art von Technik geprägt ist.
    U.U. ist das einer der Gründe, warum von dieser Zivilisation ( noch ) nichts gefunden wurde und vielleicht nie zu finden sein wird.
    Allerdings ist das, wie du schon richtig meintest, genauso unbewiesen und wie gesagt hypothetisch, wie das fliegende Spaghettimonster oder Gott himself ;)


    Gruß
    Nobby

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )

  • Hallo Nobby,


    ich kann aber von bestimmten Grundvoraussetzungen ausgehen, die nötig sind, damit sich eine Zivilisation entwickeln kann.
    Ich brauche einen Energieträger zum Kochen und Heizen. Also Holz oder Kohle als mindestes. Ok, dazu bräuchte ich theoretisch keine Ressourcen, aber mit irgendwas muss ich den Baum umhauen. Also eine Axt, die kann man zwar aus Stein machen, was sehr mies ist, aus Bronze was schon besser ist, oder aus Eisen.
    Sobald ich sie aus Metall, egal ob Bronze oder Eisen mache, baue ich Ressource ab, einmal das Erz und dann brauche ich zur Verhüttung auch Kohle. Die muss ich dann aus Holz machen, aber, um die Bäume zu fällen brauch ich wieder eine Axt. So entstehen dann elementare Wirtschaftskreisläufe.
    Wer Eisen für Äxte produziert, kann sich selber keine Nahrung mehr beschaffen, das müssen andere dann für mich tun.
    Eine Zivilisation setzt immer Arbeitsteilung voraus und Ressourcen von denen mehr vorhanden sind, als ich akut benötige. Nur wenn ich nicht den ganzen Tag für Nahrungssuche aufwenden muss, kann sich Fortentwicklung einstellen, denn diese benötigt Zeit.
    Eine Zivilisation ohne Abbau von Ressourcen ist nicht möglich, ich brauche zumindest eine Basis. Und das wir so auf erneuerbare Energien setzen, hat ja was damit zu tun das uns die Ressourcen langsam ausgehen, das haben wir relativ schnell geschafft. Alternative Energien benötigen doch Geräte die sie erzeugen --> die werden aus Ressourcen gewonnen.
    Ich denke, man dreht sich im Kreise, Fakt ist, wenn es eine bedeutende Zivilisation vor der unseren gegeben hätte, sie hätten ihre Spuren durch Ressourcenabbau hinterlassen. Ganz ohne, und seien es die Erze, geht es nicht.

  • Du weißt ja nicht wieviele Resourcen zu Beginn der Erde existiert haben :)


    Es ist ja durchaus möglich das es 100 mal soviel Kohle,Erz,Erdöl auf unserem Planeten schon gegeben hat das man abgebaut hatte. In den tieferen Schichten ist halt noch etwas mehr. Aber es wäre gut möglich gewesen das es riesige Mengen an Braunkohle direkt an der Oberfläche gegeben hat die man abgebaut hatte, das wäre einfach weg und an der Stelle ist einfach ein Tal enstanden.




    Ich habe noch etwas gefunden das der Aussage widerspricht das nach 1 Mio Jahre nichts mehr vorhanden ist was auf eine Zivilisation hindeuted.


    http://www.rp-online.de/wissen…z-entdeckt_aid_20890.html


    Wenn sich schon Dinosaurierfußabdrücke 150 Mio Jahre halten können, also einfach nur Fußabdrücke, dann wird sich doch wohl auch eine Straße, aus z.B. Pflastersteinen mindestens so lange halten können.



    Das würde heißen das es eine komplette Erneuerung der Erdoberfläche die letzten 150 Jahre nicht gegeben haben kann. Oder die haben diese Fußabdrücke zeitlich falsch eingeschätzt, oder es sind erst gar keine Dinosaurierfußabdrücke, wäre ja nicht das erste Mal das die Wissenschaft daneben liegt.

  • Hallo Aragon


    Zitat

    das es riesige Mengen an Braunkohle direkt an der Oberfläche gegeben hat


    das ist leider nicht möglich. Unsere Erdoberfläche ist leider, auch wenn es dem Unbedarften so erscheint, eben keine glatte Fläche, sondern vielfach gefaltet. Erz- oder Kohleflöze verlaufen seltens parallel zur Erdoberfläche. Daher ist es ausgeschlossen das, sagen wir 50%, der Ressourcen oberirdisch einfach so rumliegen.
    Außerdem kann man die Gesamtanzahl der Ressourcen relativ gut berechnen. Öl z.B. haben wir in 100 Jahren schon fast zur Hälfte verbraucht. Und Öl ist ein sehr wertvoller Rohstoff.
    Es gibt einen Berufsstand der sich nur mit der Suche nach Ressourcen beschäftigt, sogenannte Prospektoren. Das sind oftmals Geologen die nach neuen Abbaustellen suchen. Es ist sogar schon vorgekommen das sie vermeintliche Abbaustellen entdeckt haben, und diese waren bereits geplündert, allerdings nicht von vorzeitlichen, sondern von Zivilisationen des Altertums. Z.B. eine Kupfermine in Spanien, die schon ausgebeutet war. Daran wird auch eines sehr schön sichtbar, das nämlich unsere Vorfahren die Ressourcen als erstes ausgebeutet haben, die an der Oberfläche erreichbar waren. Hier im Ruhrgebiet ist das sogar sehr gut dokumentiert und die alten Flöze und Mundlöcher sind im Wald noch zu finden, einschließlich der alten verfallenen Siedlungen. Teilweise mehrere hundert Jahre alt.
    Wir wissen also, wann die oberflächennahen Ressourcen geplündert wurden.
    Das wesentlich größere Mengen direkt an der Oberfläche lagen ist nicht möglich, da sie dann durch die Elemente einfach weggewaschen worden wären, und es würde der Entstehung der Ressourcen widersprechen.
    Die Fussabdrücke die du erwähnst sind ja nicht die einzigen die man kennt. Insofern ist es unwahrscheinlich das die Wissenschaft hier daneben liegt. Was wiederum ein Zeichen dafür ist, das sich die Oberfläche nicht verändert hat und insofern hätte man Abbauspuren finden müssen. Daran führt kein Weg herum. Es ist ja nicht nur der Abbau, auch die Verabreitung muss ja geschehen, auch davon müsste es Spuren geben.


    Aber gehen wir mal ganz von den Ressourcen weg. Wieso kann es vor der unseren keine anderen Zivilisationen gegeben haben? Weil es biologisch nicht möglich ist. Ah ich ahne schon, jetzt kommt das Zeitargument, die Geschichte des modernen Menschen reiche ja nur 150.000 Jahre zurück. Es wäre bei einem Alter von 4 Milliarden Jahren ja kein Problem das andere Zivilisationen entstehen könnten. Jetzt ist es aber so das eben die Zeit vor unserer ja kein großes dunkles Loch ist. Man weiß da schon relativ gut Bescheid.
    Aber wir wollen das ja biologisch angehen. Der Mensch z.B. hat ein nur beschränktes Lebensmass. Ich meine jetzt nicht das subjektive Alter des Einzelnen, sondern das Lebensmass als Rasse. Begründet ist das durch den Telomerabbau am Ende der Chromosomen. Telomere sind Schutzkappen die im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende immer kürzer werden. Wenn man jetzt zurück rechnet, dann kann man relativ gut feststellen wie weit zurück der Mensch reicht. Aber nich nur das, durch die Evolution weiß man auch, wo unsere Wurzeln liegen, und die reichen ja nun sehr weit zurück bis zu den ersten Vertretern der Hominiden. Natürlich habe ich für diese Vorfahren keine verwertbare DNS mehr. Aber bis dahin, immerhin ca. 3,2 Millionen Jahre, kann man zurück gehen und feststellen, dazwischen gab es keine Zivilisation. Wenn ich noch weiter zurück gehe, dann muss ich von einer nicht hominiden Art ausgehen die die Leiter der Evolution erklomm. Was sich dann natürlich anbietet sind die Dinosaurier. Also Reptilien. Jetzt finden wir aber dermaßen viele Fossilien gerade aus dieser Zeit, man denke an das Massensterben, das wir auch Fossilien von einer Zivilisation hätten finden müssen. Unabhängig davon, Reptilien haben es ungleich schwerer Intelligenz und damit Zivilisation zu entwickeln, da sie wechselwarm sind und erheblich mehr Energie, und damit Zeit, aufwenden müssen überhaupt am Leben zu Bleiben.
    Ein faszinierendes Thema, mit dem sich Anthropologen schon seit langer Zeit beschäftigen. Und ich gehe mal davon aus, wenn jemand aus diesem Kreis auf Hinweise zu einer vorherigen Zivilisation gestossen wäre, er hätte es veröffentlicht.
    Der Glaube an eine vorherige Zivilisation ist kein Offenhalten von Möglichkeiten, sondern der Wunsch ein Märchen solle wahr sein.

  • Zitat

    Unsere Erdoberfläche ist leider, auch wenn es dem Unbedarften so
    erscheint, eben keine glatte Fläche, sondern vielfach gefaltet. Erz-
    oder Kohleflöze verlaufen seltens parallel zur Erdoberfläche. Daher ist
    es ausgeschlossen das, sagen wir 50%, der Ressourcen oberirdisch einfach
    so rumliegen.

    Völlig richtig. Für die Förderung einiger seltener Rohstoffe haben wir in den letzten 150 Jahren zum Teil gewaltigen Aufwand betrieben. So befinden sich bspw. in Südafrika zwei Diamantenminen, die mit über 400 m Durchmesser und über 200 m tiefe als die größten je von Menschenhand produzierten Löcher gelten:


    http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Hole
    http://en.wikipedia.org/wiki/Jagersfontein_Mine


    In allen Ländern mit großen Diamantenvorkommen finden sich vergleichbare Minen und in Zukunft werden wahrscheinlich noch größere hinzukommen. Solche Löcher verschwinden auch in vielen Millionen Jahren nicht spurlos. In ihren Ausmaßen kann man sie gut mit Meteoritenkratern vergleichen (http://de.wikipedia.org/wiki/L…_Einschlagkrater_der_Erde). Bislang sind drei Krater mit einem Durchmesser von mehreren hundert Metern gefunden worden, die über 1 Million Jahre alt sind. Etwas größere Krater mit 1 bis 2 Kilometer Durchmesser sind zum Teil mehrere hundert Millionen Jahre alt und immer noch oberirdisch sichtbar (http://de.wikipedia.org/wiki/Liverpool-Krater). Wenn wir nach so langer Zeit immer noch Krater sehen können, müssten wir auch Bergbauspuren einer früheren Zivilisation finden, egal wie alt sie ist.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Hey Silver,
    Bei der Dino-Thematik bist du mir etwas zu vorschnell.
    1. Ist die Zuordnung der Dinosaurier zu den Reptilien noch umstritten. Sie werden von manchen Wissenschaftlern als eigene Gruppe zwischen der Reptilien und den Vögeln angesehen.
    2. Ist auch der Umstand dass Dinosaurier wechselwarm waren, meines Wissens nach, noch nicht geklärt.
    3. Gab es unumstritten einige Arten, die wohl ziemlich hohe Intelligenz aufwiesen. Man denke nur an Raptoren, oder an das Troodon.


    Bei dem Rest stimme ich dir aber zu.


    Lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • die mit über 400 m Durchmesser und über 200 m tiefe als die größten je von Menschenhand produzierten Löcher gelten


    Können solche Löcher denn nach einigen Millionen Jahren noch als das erkannt werden was sie sind? Kann man wegen des massiven Gesteins rings herum ausschließen, dass es sich um natürliche Abbrüche handelt? Auf dem Mars gibt es ja durchaus ähnliche Löcher. Die lassen sich von hieraus zwar schlecht analysieren, aber dort ist die Wahrscheinlichkeit wohl recht hoch, dass es sich um natürliche Abbrüche handelt, die zumindest bei der Auflösung optisch ähnlich aussehen.
    http://www.spiegel.de/wissensc…all/0,1518,503146,00.html


    Gesamtanzahl der Ressourcen relativ gut berechnen


    Ich habe versucht mich mal in das Thema "Bodenschätze" einzuarbeiten und muß zugeben, dass es mir nicht so gut gelungen ist. Vorallem zur Entstehungsdauer der Ressourcen Kohle und Erdöl habe ich keine verlässlichen Angaben gefunden. Die Entstehung dauert zumindest unterschiedlich lang, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig. Steinkohle soll vor allem im Karbon und Perm entstanden sein. (http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkohle). Zur der Zeit verrottete und sammelte sich aber erstmal die pflanzliche Basis? Wie lange dauerte es bis daraus verwertbare Steinkohle entstand? Beim Erdöl ist es im Prinzip die gleiche Frage nur das dort die Entstehung wohl noch unklarer ist. Worauf ich hinaus will: Ist es möglich, dass einer hypothetischen Zivilisation vor 100 Millionen Jahren (um im zeitlichen Rahmen des Themeneröffnes zu bleiben) diese Ressourcen noch nicht nutzbar zur Verfügung standen?


    Weitere Faktoren, welche die Ausbeutung der heutigen Ressourcen hätten erschweren können, wären möglicherweise die Kontinentaldrift und die Höhe des Meerespiegels. Ein Großteil der heutigen Lagerstätten könnten vor 100 Millionen Jahren unter dem Meerespiegel oder in schlecht zu erreichenden Gebieten gelegen haben, oder? Der Wikipedialink http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentaldrift ist zwar nett, aber ich schaffe es nicht so recht die heutigen Lagerstätten dort geografisch in der Abb. "vor 90 Millionen Jahren" einzuordnen.

  • Guten Tag,
    ich habe schon vor längerer Zeit ein Bericht gelesen über ein 300 Millionen altes Maschinenteil, welches in russischer Kohle gefunden wurde. Dann bin ich vor kurzen auf eine Doku gestoßen, dort sieht man versteinerte Fußabdrücke neben den der Dinosaurier.
    Kann es also sein, dass wir Menschen oder sowas in der Art schon mal auf der Erde lebten, vor Millionen von Jahren?
    Dies würde viele Sachen erklären.
    Nehmen der Mensch lebte schon vor Millionen vor Jahren, und machte die Erde kaputt, oder sie wurden durch eine andere Sache wie Naturkatastrophen gezwungen die Erde zu verlassen. Die "Menschen" hätten dann schon hunderte Millionen Jahre Evolution hinter sich, und sie wäre durch irgendeinen Grund auch immer (wahrscheinlich den Planeten selber zerstört) geflüchtet, und hätten die Erde zurück gelassen. Durch ihre Technik haben sie immer ein Auge auf unseren blauen Planeten und da bemerkten sie, dass sich die Menschheit erneut entwickelte. Sie kommen rüber und machen sich ein selber ein Bild von der Lage auf der Erde, und ihnen geht die Evolution deutlich zu lahm vor ran, also helfen sie nach. Dies gefällt aber nicht allen , weil Wissen ihre alte Erde schon einmal zerstörte. Trotzdem tanzen ein Paar aus der Reihe und bringen das Wissen auf die Erde, sie zeigen allen auf der ganzen Welt, wie man Pyramiden baut, Mathekenntnisse, und Technik usw.
    Die Menschen auf der Erde glauben sehr an Götter, und verehren sie auch als Götter, schreiben dies auch in ihren Schriften oder zeigen durch Zeichnungen in den Pyramiden, dass Götter vom Himmel kamen und ihnen alles beibrachten.
    Und auch heute beobachten sie uns noch, und kommen uns besuchen und bringen uns auch noch Sachen bei.(Erklärung für Alien- oder UFO-Sichtungen)
    Früher glaubten alle irgendwie an Gott, bzw. Götter, heute jedoch viel viel weniger, und wenn wir jetzt so etwas sehen, denken wir an Außerirdische. Dabei scheint dies wohl einfach das Selbe zu sein.
    Das wäre wahrscheinlich auch wohl der Grund, warum wir uns in den letzen 3 Tausend Jahren soooo extrem weiterentwickelt haben und es davor kaum eine Evolution der Affen/Menschen gab.


    Ich weiß die Theorie ist sehr komisch, und vielleicht auch bisschen schwer zu verstehen, aber ich schließe meine Theorie nicht aus, was denkt ihr darüber?


    Der Bericht über das 300 Millionen alte Maschinenteil : http://www.bild.de/news/myster…y/home-15682164.bild.html
    Ein Ausschnitt aus der Doku : http://www.youtube.com/watch?v=A7XOAl70GzM
    Die ganze Doku : http://www.youtube.com/watch?v=IALMgRUvvjc


    PS: Rechtschreib-,Zeichen-, oder Grammatikfehler dürft ihr behalten^^


    Edit von Davy Jones: Beitrag mit diesem Thema zusammengefügt, da es so ziemlich das Gleich ist.

    Wenn die Lüge das Einzige ist was bleibt,
    ist die Wahrheit das Einzige was nicht mehr geglaubt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Blackeee ()

  • @Blackee;


    Naja gut das mit dem Maschinenteil ist jetzt halt einfach mal aus der Bild...


    Ich verstehe schon dein Theorie an sich aber die wirft wohl mehr Fragen auf als sie Lösungsansätze bietet.
    Erstens bin ich mir gar nicht mal sooo sicher ob vor 300 Millionen Jahren die Lebensbedingungen hier sooo optimal für Biohumanes Leben waren.


    Und wenn diese Schon vor soo langer Zeit sooo hoch entwickelten Lebensformen die Erde verlassen hätten dann hätte man wohl spuren davon gefunden. Nicht umbeding auf der Erde sondern auch im All. Sateliten, Weltraumschrott, Spuren von Rohstoffabbau auf anderen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems etc.


    Ich glaube nicht das vor unsere Hochkultur der Menschen schon eine andere gegeben hat.



    Dietlinde ;


    Elektrizität, effektive Medizin, Buchdruck, die Fähigkeit Metalle zu verarbeiten, etc...
    da würde mir schon einiges einfallen. Klar, waren das Rad und der Ackerbau ein imenser Schritt in der Entwicklung der Menschheit aber meiner Meinung nach waren diese Schritte mehr oder weniger obligatorisch.

  • Zitat

    Dann bin ich vor kurzen auf eine Doku gestoßen, dort sieht man versteinerte Fußabdrücke neben den der Dinosaurier.

    Ach, das alte, leidige Thema. :D
    Die Spuren sind auch nur verzerrte Saurier-Spuren. Man geht davon aus, das einer der Dinos da auch seinen Mittelfußknochen langmarschiert ist, und nicht nur auf den Zehen.
    Findige Kreationisten und Präastronautiker bauschen das Thema immer mal wieder auf und Faken Bilder oder gar ganze "Fossilien".
    Wikipedia hat nen größeren Artikel darüber: Die Paluxy-River-Fußspuren


    Zitat

    Der Bericht über das 300 Millionen alte Maschinenteil : http://www.bild.de/news/mystery-themen/m…82164.bild.html

    Hmm, als die Bild ansich ist ja schon grottig, aber ihre Mysterie-Abteilung im Bildblog ist wirklich alles andere als vertrauenswürdig.
    Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Mal gucken, ob es bessere Quellen gibt. Vor allem auch solcher, die Aufschluss geben welche Wissenschaftler woran das Alter ermittelt haben.
    Nachher wars nur der Ernährungswissenschaftler, der das Alter des Kohleflötz geschätzt hat, oder so... ;)


    Zitat

    Das wäre wahrscheinlich auch wohl der Grund, warum wir uns in den letzen 3 Tausend Jahren soooo extrem weiterentwickelt haben und es davor kaum eine Evolution der Affen/Menschen gab.

    Wie bitte? Es gab bis auf die letzten 3.000 Jahre keine Evolution des Menschen?
    Na, da hast du dich doch sicherlich verschrieben, das kannst du kaum so meinen, wie es da steht. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Erstmal Hallo zusammen!


    Also ich denke es wäre schon möglich, dass es eine Zivilisation vor uns gegeben hat. Das einzige wirkliche Problem an dieser Theorie ist:


    Es müsste wirklich irgendwelche Überreste von einer Zivilisation geben.


    Jagd Elite


    Nun also Weltraumschrott als Überbleibsel bezweifle ich, da dass bestimmt das erste ist, was sie "aufgeräumt" oder mitgenommen hätten. Ich denke eher an sowas wie Straßen oder Häuser. Es mag sein dass nach so langer Zeit vieles verschwunden ist, aber bestimmt nicht alles.


    @ Blackeee


    Also bezüglich diesem Artikel muss ich Davy Jones Recht geben. Ob die Bild nun eine gute und vorallem zuverlässige Quelle ist, ist wirklich sehr fraglich. Ich glaube eher das ist wieder nur ein neues Hilfsmittel, damit die Leute die Zeitung kaufen.


    Jetzt mal eine ganz andere Möglichkeit. Was wäre wenn eine frühere Zivilisation gar nicht auf dem Festland, sondern im Wasser oder ganz woanders gebaut hätten?


    Es gibt ja auch heut einige Völker, die an Flüssen oder mitten im Wald leben. Da würde man auch nicht so schnell oder gar nichts finden.


    Hier ein Link dazu


    http://www.faszination-regenwald.de/info-center/menschen/


    MfG

    Offensichtlich ist es ebenso schwierig mit Überfluss richtig umzugehen, wie mit Mangel fertig zu werden

  • @ The Pro


    Ja, ich weiß nicht.
    Wenn das eine zivilisation ist die sooo weit entwickelt ist das sie das Sonnensystem verlassen kann dann wäre sie nicht auf veraltete Sateliten und herumfliegende Fetzen im All angewiesen. Warum also nicht einfach da lassen wo sie sind? Gerade wenn man umbedingt weg muss, gibt ja kaum andere gründe einen Planeten zu verlassn als die drohende zerstörung.


    Und wenn wir wirklich von 300 Millionen jahren ausgehen wäre da sicher auf der Erde selbst kaum was übrig, aber die Dinge im Orbit sind ja recht sicher vor Korrosion und verfall.

  • Ich habe halt schon des öfteren sowas in der Art gelesen, aber den Artikel von Bild habe ich direkt wieder gefunden, darum habe ich diesen als Beispiel genommen, auch wenn die Bild natürlich, sagen wir es mal so, nicht grade seriös ist.^^
    Mit dem Weltraumschrott ist das natürlich so eine Sache, und war auch nicht ganz von mir durchdacht.
    Aber ich denke zumindest von Überresten hier auf der Erde sollte man kaum was zu finden sein nach der langen Zeit.


    @Davy
    Ich meine nicht die Evolution des Menschen, sondern der Fortschritt der Technik und so weiter. Durch die Technik konnte man sich natürlich schneller weiter entwickeln. Auch die Zahl 3000 Jahren ist vielleicht falsch gewählt, da der wissenschaftliche und technische Fortschritt ca. in der Zeit war, als die ersten Pyramiden erbaut wurden, und dies liegt ja ca. 7000 - 10000 Tausend Jahre schon zurück.

    Wenn die Lüge das Einzige ist was bleibt,
    ist die Wahrheit das Einzige was nicht mehr geglaubt wird.