Pro-Ana: Hungerkult im Internet

  • Nun genug zu dem Thema geäußert. Ich selber habe ein Problem und hoffe, dass jemand mir helfen kann.


    Wer bin ich?: 15 Jahre alt, 160cm - 163cm, 40 - 40,5 kg
    Problem: untergewichtig, schaffe es nicht zuzunehmen, so sehr ich das auch möchte
    Vorgeschichte: Im Kindergarten in der USA war ich immer die letzte die noch am essen war. Ich habe beim essen gern geredet und als ich endlich fertig war und spielen gehen durfte, waren alle tollen Spielzeuge vergeben. Das war mir eine Lehre. Im Kindergarten in Deutschland wollte ich die erste sein, die fertig gegessen hatte. Dann hab ich halt in Kauf genommen nicht alles zu essen, hauptsache ich durfte spielen. In der Grundschule entwickelte ich einen Ekel vor Pausenbroten und schmiss sie dort in Mülleimer. Dies tat ich auch weiterhin bis zur 7.Klasse ungefähr. Dann begann ich sie wieder regelmäßig zu essen. Vor einem Jahr hörte ich mit Sport auf.
    Heute: Ich treibe keinen Sport, weil mir die körperliche Kraft fehlt. Ich habe dazu keine Motivation, denn Sport ist für mich ein Mittel um abzunehmen - das brauch ich ja nicht. Dadurch lege ich leider auch nicht an Muskelmasse zu. Ich bin oft zu faul um mir mittags etwas zu essen zu machen, essen kostet Zeit. Entweder ich bin daheim und das ist der Fall, oder ich bin in der Schule, dort ess ich auch nur ungern Pausenbrote (find ich wiederlich) oder ich muss mir etwas in der Stadt kaufen. Ich will aber so wenig Geld wie möglich für Essen ausgeben. Verschwendung.
    Daheim angekommen krieg ich dann totalen Hunger, so dass ich dann keinen mehr zu Abend hab. Ich esse also nicht viel zu Abend. Mitten in der Nacht krieg ich extreme Hungerattaken, die mir den Schlaf rauben. Am nächsten Tag bin ich unausgeschlafen und sowieso schon geschwächt - noch weniger Lust Sport zu machen. Wenn ich zunehmen könnte, dann aber auch nur ein paar Kilo, ich bin gern eine der dünnsten, denn so muss ich meinen Körper nicht mit anderen vergleichen. Ich muss nie auf meine Linie achten, denn so wie ich gerade lebe, nehm ich kaum zu. Ein Albtraum wäre es einmal dick zu sein. Ich habe Vorurteile gegenüber dicken Menschen, denn aufgrund Erfahrungen kann ich sagen: Sie waren immer unglücklich und wurden stark gemobbt. Hatten nicht die Selbstdisziplin abzunehmen. In diese Situation möchte ich nie geraten.
    Die Liste der ungewünschten Lebensmittel: Es gibt immer mehr Lebensmittel die ich vermeide. Hier ist die Liste:


    Diese Lebensmittel ess ich nicht aufgrund von:


    Angst es bleibt in der Zahnspange hängen: Äpfel, Birnen, Kekse
    Angst vor Mundgeruch: Käse, Knoblauch, Leberwurst
    Brechreiz: warme Milch, Pausenbrote, weiche Butter, Lebensmittel in Öl oder Wasser (saure Gurken, Schinken etc.), Maionaise, Schmalz
    ansonsten: Würstchen (egal ob Rinds- oder Bratwürste), außer Lachs die meisten Fischsorten (inklusive Fischstäbchen), Brokkoli, Blumenkohl, Thunfisch
    vertrag ich nicht: rohes Gemüse, Bananen


    Ih hoffe auf Ratschläge (bitte mehr als nur "Geh zum Psychologen") THX ;)

  • Muss ja nicht mal n Pun sein; ne Subkultur, die aus stark selbstmordgefährdeten, kranken, etc. Leuten besteht, hat vermutlich n hohes Risiko, schneller zu schwinden als dass sie Zuwachs bekommt.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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