ADHS & Ritalin

  • Silver wie wäre es wenn du den ganzen Beitrag liesst? Der Arzt der mir das verschrieben hat war nur EIN BEISPIEL. Meine Tante war bestimmt schon bei über 50 Ärzten um sich Medikamente verschreiben zu lassen. Ich denke nahezu JEDER kennt einen Arzt der locker mit dem Rezeptblock oder der AU ist. Alleine wenn du dir mal anschaust wie viele Leute TÄGLICH blau machen und eine AU vom Doc bekommen.


    Ausserdem fahr deine Aggressivität herunter und zeig mir bitte WO ich geschrieben habe dass du dein Kind vernachlässigst oder whatever. Das habe ich in keinem Satz gemacht und dein Name ist meinen gesamten Post nicht gefallen. Dieses Forum dreht sich nicht um dich silver und wenn du meinst Alles auf dich zu beziehen dann ist das nicht mein fucking Problem. Aber hör verdammt noch einmal auf herablassend über oder mit anderen Usern zu sprechen, den ndieses Verhalten ist einfach nur widerlich.


    Und es hat nichts mit Stammtisch zu tun wenn man sagt der scheiss macht ebenso Abhängig wie Kokain auch, da beides eine psychische Abhängigkeit aber wait... Auf sowas gehst du ja mal wieder nicht ein.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Ragmarsson,


    meinst du nicht, eine AU und das Verordnen eines verschreibungspflichtigen Medikaments sind 2 Paar Schuhe? Wie kann man so verallgemeinernd sein?


    Ich spreche nicht herablassend über andere User Ragnarsson, ich glaube gerade hier im Thread haben sich andere mir gegenüber ganz andere Dinge herausgenommen. Das einige es hier schaffen sich selber zu disqualifizieren, dafür kann ich ja nun nichts.
    Es ist aber lustig mich anzumahnen meine angebliche Aggressivität herunter zu fahren und das mit deiner Wortwahl...belustigend.
    Wo du mich ansprichst?

    Zitat

    ...dein Name ist in meinem gesamten Post nicht gefallen.


    Zitat

    ...selbst dagegen wird von silver angeredet...

    , ich würde sagen, eindeutiger gehts nicht mehr, oder? Sorry Ragnarsson, wenn du schon Dinge über mich schreibst, solltest du dich auch dran erinnern...


    Zum Thema Abhängigkeit. Auch das ist hier bereits diskutiert und dargelegt worden, als Erinnerung, du kannst von ALLEM psychisch abhängig werden. Die Stammtischaussage war, du wirst von Kokain abhängig, Medikinet wirkt so ähnlich, also wirst du davon auch abhängig. Das eine solche Argumentationskette schwachsinnig ist, dürfte jedem klar sein.

  • Die Ärzte sind mittlerweile auch nur Marionetten der Pharmaindustrie, das ist auch keine VT, sondern lässt sich an vielen Beispielen feststellen.
    Schnelle Diagnosen, leichtfertige Verschriebungen usw, alles keine Ausnahmen mehr.


    Das ist halt der Preis eines vor allem profitorientierten Gesundheitssystem.

  • Nur weil dein Kind, silver, sich in der von der Gesellschaft proklamierten Norm unterscheidet, macht ihn längst nicht krank. Dass ein faschistoider Mensch wie du, dass nicht versteht , sich dermassen dagegen wehrt und jegliche Argumente als nichtig betrachtet, zeigt mir bereits, dass dein Verstand selbst an deinem Handeln zweifelt. Ist es zudem nicht paradox, mich als Kokainsüchtigen zu betiteln, während du deinem eigenen Kind ein Medikament verabreichst, das die gleiche Wirkung zeigt, sich von Kokain lediglich nur chemikalisch differenzieren lässt, jedoch kurz wie auch langfristig die gleichen Nebenwirkungen mit sich zieht?


    Als Polizeiliebhaber ist es schwer, ich weiss, silver, zu akzeptieren, dass die Grenzen wir Menschen selbst definieren. In der Gesellschaft zu funktionieren ist nicht das A und O im Leben, man kann auch anders - es ist einfach halt nur schwieriger. Dass dir dazu die nötigen Ressourcen fehlen tut mir aufrichtig leid und ich bedaure, dass du dein Kind unter Drogen setzen musst, damit er dass macht, was verlangt wird und dann noch die Illusion hat, dass das für ihn die beste Lösung ist.


    Falls du möchtest und wirklich Interesse an einer Diskusison haben solltest, kann ich dir gerne die von mir erlebten Nebenwirkungen, durch Ritalin verursacht, erläutern. Aber anscheinand muss du dazu zuerst im Einklang mit dir selbst sein, um überhaupt etwas daraus mitnehmen zu können. Aber Achtung: Auch das Hinterfragen KANN psychisch abhängig machen.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Deine Spekulationen bzgl. meiner Ressourcen finde ich unangebracht und in keinster Weise zielführend. Seit mehreren Beiträgen lese ich nur, wie beschränkt ich doch in meiner Einsichtsfähigkeit sei (und Wiederholungen langweilen), aber Argumente oder bestätigende Verweise für vorgebrachte Thesen sehe ich keine. Derweil ich auf persönlich zielende Beiträge keinen Bezug mehr nehme, sehe ich keinen Grund mit dir weiter zu diskutieren. Argumentiere fachlich und mit Belegen, ansonsten ignoriere ich deine Beiträge.

  • Ach und meine Argumente als nichtig abzustempeln, weil du findest, dass ich ein Kokainsüchtiger bin findest du also angebracht und zielführend? Seit mehreren Beiträgen lese ich nur wie wenig wir "Anti-Ritalin-User" wissen und argumentieren, sehe aber auf keine Weise irgendwelchen Bezug auf irgendwelche Aussagen unsererseits. Du wirst selbst persönlich und wirfst anderen vor persönlich zielende Beiträge zu erfassen. Das wirkt auf mich schizophren.


    Um mal fachlich zu argumentieren.


    Ritalin ist ein Methylphenidat. Methylphenidat hemmt die Funktion von Transportern für die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin(Wiki). Es blockiert also Dopamintransporter. Dasselbe macht Kokain auch. Das Gehirn kann diese beiden Substanzen kaum unterscheiden. Psychisch wie physisch nicht. Beides sind nichts anderes als chemische Aufputschmittel. Nebenwirkungen sind dieselben. Wer aufputscht wird vom Körper runtergeputscht. Setzt man das Medikament ab, wird man depressiv und hat andere Nebenwirkungen, weil das Runterputschen in Kraft tritt. Beide Medikamente greifen die Kreativität an, was dazu führt, dass man eben eher funktioniert, als man sein (to be) kann.

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    Erich Fromm

  • Zitat von mostwanted

    Ritalin ist ein Methylphenidat. Methylphenidat hemmt die Funktion von Transportern für die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin(Wiki). Es blockiert also Dopamintransporter. Dasselbe macht Kokain auch.


    Richtig und wurde hier schon diskutiert. Wo ist das neue, das die Diskussion nach vorne bringt? Ahh, merkste selbst, ne?


    Zitat von mostwanted

    Psychisch wie physisch nicht


    Hier schreibst du Unsinn, psychisch wird wohl kaum ein Mensch in der Lage sein, den Unterschied von chemischen Substanzen festzustellen, oder? Du meinst wahrscheinlich, die Psyche kann die "WIRKUNG" der Substanzen nicht unterscheiden, und hier irrst du.


    Zitat von mostwanted

    Beides sind nichts anderes als chemische Aufputschmittel. Nebenwirkungen sind dieselben.


    SIehst du, und das stimmt eben nicht. Das Methylphenidat Nebenwirkungen haben KANN, streite ich gar nicht ab, aber auch Aspirin oder Paracetamol haben Nebenwirkungen. 12 Paracetamol auf einmal genommen sind für einen erwachsenen Mensch tödlich (Lethale Dosis liegt bei 6 Gramm). Also ein richtiges Teufelszeug welches erst Tage nach der Einnahme der Überdosis tötet. Frei verkäuflich...
    Im übrigen ist Methylphenidat kein Aufputschmittel, du schreibst ja selber, das man ruhiger wird...was sich ändert ist die Möglichkeit sich zu konzentrieren und zwar auf eine Sache. Mein Sohn ist unter den Medikamenten in der Lage seine Hausaufgaben zu machen, ein Bild zu malen, ein Legomodell zusammen zu bauen, ein Vogelhäuschen zu bauen und vieles mehr.
    Ist er spiegelfrei kann er all das nicht tun. Ist das dann kreativ? Das er durch die Wohnung tigert, vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer und zurück? Das er sich nicht hinsetzen kann? Draußen stundenlang mit dem Fahrrad um den Block fährt aber nie mit anderen Kindern spielen kann, weil er Erklärungen nicht folgen kann? DAS hältst du für erstrebenswert und richtig?
    Genau das ist aber der Fall, und DESWEGEN sage ich, du hast nicht nur keine Ahnung wovon du sprichst, du bist in deinen Vorurteilen so gefangen, das DU keinerlei Kritik oder Umdenken zu lässt.


    Zitat von mostwanted

    Setzt man das Medikament ab, wird man depressiv und hat andere Nebenwirkungen, weil das Runterputschen in Kraft tritt


    Auch das stimmt nicht, mein Sohn ist jeden nachmittag und am WE spiegelfrei. Und er ist alles andere als depressiv. Traurig ist er, wenn er Dinge nicht tun kann, weil er sich nicht konzentrieren kann. Weißt du wie sehr es an Herz geht, wenn ein 9jähriger vor dir steht und verzweifelt weil er sich nicht auf ein simples Legomodell konzentrieren kann? Oftmals kann ich ihm dann mit basaler Stimulation helfen weil ich ihn eben nicht mit Medis vollpumpen will. Und das mache ich gerne. Aber für ein normales Leben ist das untauglich.
    Nochmal zu den Nebenwirkungen, das du noch nicht mal ahnst wovon du sprichst, merkt man daran, das du davon ausgehst, Methylphenidat würde "puschen". Das tut es nämlich nicht. Es wirkt genau gegenteilig. Aber es dämpft nicht, wie andere Drogen. Es sorgt nur dafür, das mein Sohn sich besser konzentrieren kann.


    Zitat von mostwanted

    Beide Medikamente greifen die Kreativität an, was dazu führt, dass man eben eher funktioniert, als man sein (to be) kann.


    Sorry, das ist dummes ESO-Gewäsch. "...als man sein kann". Mein Sohn ist immer wie er ist, seine Persönlichkeit ändert sich nie, auch nicht medikamentiert. Kann sein das sich das bei dir ändert, wenn du Kokain nimmst, das kann ich nicht beurteilen. Mein Sohn ist auch medikamentiert kreativ und kann wundervolle Sachen basteln und malen. Dinge die er nicht kann, wenn er ohne ist. Habe ich oben schon beschrieben. Und dann ist er traurig, und wenn ein 9jähriger dir sagt: "Diese Hände können nur zerstören und nichts bauen!" und dich dabei todtraurig und hilflos anguckt, dann fühlt man sich wirklich hilflos und es zerreißt einem fast das Herz. Aber ich bin ja so ein schlechter Vater weil ich versuche meinen Sohn solche Dinge zu ersparen. Und wenn ich dann so einen Müll hier lese von Menschen, die nicht mal ahnen wovon sie sprechen, ja dann sage ich denen das auch recht deutlich.


    Ich denke aber aus deinen Beschreibungen, das du viele Erfahrungen die du unter Kokaingenuss gemacht hast, jetzt dem Ritalin zuschreibst, weil es grade so gut passt. Ist meine subjektive Meinung. Und daher halte ich dich eben NICHT für eine objektive Quelle, deren Aussagen eine wirkliche Bewandtnis haben. Du stellst wieder nur Behauptungen auf, ohne die in irgendeiner Weise belegen zu können.
    Ohne deine komplette Geschichte zu kennen ist es natürlich auch nicht möglich zu sagen, ob du vielleicht zu der Gruppe der verkehrt medikamentierten Kinder gehörst. Denn das Methylphenidat zu oft und teilweise auch ungerechtfertigt verschrieben wird, das lieber mosti habe ich ja auch nie in Abrede gestellt, oder?

  • Gib deinem Kind Kokain und er wird auch ruhig gestellt und nicht aufgeputscht sein. Ich bin fast eingeschlafen, als ich Kokain ausprobiert habe. Gesunde Menschen erleben das halt anders. Macht das jetzt Kokain zu einem Beruhigungsmittel? Eben nicht. Nimm mal selbst Ritalin? Du wirst aufgeputscht, weil du nicht wie ich und dein Kind bist. Dass Ritalin dein Kind nicht aufputscht liegt an der "Krankheit" und nicht am Ritalin selbst. Das Kind sollte lernen sich zu konzentrieren - ohne Medikamente. Und das ist möglich, wie erwähnt, wenn auch schwierig.


    Im Vergleich zu dir zweifle ich nicht an deinem Wissen, sondern daran, dass du nicht sehen willst, dass du deinem Kind hilfst und schadest gleichzeitig. Und hör' bitte auf mich als ein Kokain-Konsument abzustempeln. Ich habe Kokain sage und schreibe 3 Mal ausprobiert, während ich Ritalin jahrelang einnehmen musste. Ich zweifle nicht an deiner Gutmütigkeit und weiss, dass Eltern oft überfordert mit dieser Situation sind. Mich stört es nur, dass man Ritalin als die einzige Lösung abstempelt.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


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    Erich Fromm

  • Zitat

    Ich meinte die neuronalen Netzwerke , und die sollen immer noch für das Bewusstsein verantwortlich sein


    Aber mosti, Aufforderung zu einer Straftat? War ein Witz... ;)


    Zitat

    Dass Ritalin dein Kind nicht aufputscht liegt an der "Krankheit" und nicht am Ritalin selbst.


    Ahh, jetzt kommen wir der Sache doch schon näher. Es muss also eine organische Ursache geben, den das Methylphenidat wirkt ja organisch. Da es konträr zur normalen Wirkung wirkt, ist ja quasi ein Beweis dafür, das es die "Krankheit" gibt. Oder?


    Zitat

    Das Kind sollte lernen sich zu konzentrieren - ohne Medikamente. Und das ist möglich, wie erwähnt, wenn auch schwierig


    Das Problem besteht aber darin, das solche Erfolge sehr lange dauern. Viele Kinder brauchen ja ab der Pubertät keine Medikamente mehr. So lange kann man aber leider nicht warten.


    Zitat

    Ich habe Kokain sage und schreibe 3 Mal ausprobiert


    3x zuviel ;)


    Zitat

    Ich zweifle nicht an deiner Gutmütigkeit und weiss, dass Eltern oft überfordert mit dieser Situation sind


    Bin ich nicht, sonst würd ich ihn viel höher medikamentieren und auch am WE und in den Ferien, tu ich aber nicht. Passt nicht zu deiner Aussage, oder?


    Zitat

    dass man Ritalin als die einzige Lösung abstempelt


    Auch das tue ich nicht, und habe das hier mehrfach dargelegt.

  • Es muss also eine organische Ursache geben, den das Methylphenidat wirkt ja organisch. Da es konträr zur normalen Wirkung wirkt, ist ja quasi ein Beweis dafür, das es die "Krankheit" gibt. Oder?


    Ich würde es nicht als Krankheit bezeichnen, aber grundsätzlich zu deiner Frage - Ja es gibt dieses Phänomen.



    Das Problem besteht aber darin, das solche Erfolge sehr lange dauern. Viele Kinder brauchen ja ab der Pubertät keine Medikamente mehr. So lange kann man aber leider nicht warten.


    Hast du wirklich das Gefühl, dass die medikamentöse Behandlung Husch-Husch nach dem Absetzen keine Folgen mit sich zieht? Gäbe es keine alternative Therapieformen? Weswegen hat das Kind ADHS? Gibt es Situationen wo er sich ausnahmsweise auch ohne Medikamente konzentrieren kann? Kann man diese Situation ev. beim Alltag einbauen, so dass das Kind langfristig lernt sich bewusst zu konzentrieren? Aber eben mit Schule und Erfolgsdruck lässt sich das nicht kombinieren, da gibt man lieber gleich die Drogen.


    Bin ich nicht, sonst würd ich ihn viel höher medikamentieren und auch am WE und in den Ferien, tu ich aber nicht. Passt nicht zu deiner Aussage, oder?


    Doch passt schon. Nur weil du das Minimum gibst, ändert nichts an der Tatsache, dass das Kind Drogen ausgesetzt ist.

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    Erich Fromm

  • Zitat von mostwanted

    Gäbe es keine alternative Therapieformen


    Du hast schon gelesen, auf wie vielfältige Weise wir ihn unterstützen? Steht alles im Thread...kennst das ja mit dem Lesen und dem Vorteil, ne?


    Zitat

    dass die medikamentöse Behandlung Husch-Husch nach dem Absetzen


    Siehst du, und deswegen schleicht man das Medikament ja auch aus, wenn die Kinder dauerhaft einen Spiegel haben. Unser Sohn hat aber KEINEN dauerhaften Spiegel. ERGO, auch kein Gewöhnungseffekt. Auch wenn das gerne gekonnt ignoriert wird.


    Zitat

    Weswegen hat das Kind ADHS?


    Nachweisbare hirnorganische Veränderungen die sich auch im EEG zeigen.


    Zitat

    Gibt es Situationen wo er sich ausnahmsweise auch ohne Medikamente konzentrieren kann? Kann man diese Situation ev. beim Alltag einbauen, so dass das Kind langfristig lernt sich bewusst zu konzentrieren?


    s.O. das mit dem Lesen und so...


    Zitat von mostwanted

    Aber eben mit Schule und Erfolgsdruck lässt sich das nicht kombinieren, da gibt man lieber gleich die Drogen.


    Und dann kommt wieder so ein platter Satz..., es handelt sich um ein Medikament, Fakt 1. Zweitens gilt jede medizinisch wirksame Substanz als Droge, Fakt2. Drittens, nein, erst nachdem es in einer Regelgrundschule gar nicht ging und nach dem Besuch mehrerer Ärzte und einem Klinikaufenthalt haben wir uns zur Medikamentengabe entschlossen.


    Zitat von mostwanted

    Nur weil du das Minimum gibst, ändert nichts an der Tatsache, dass das Kind Drogen ausgesetzt ist


    Bitte nicht so platt, es ist nicht Drogen ausgesetzt. Wie ich schon mal schrieb (das mit Lesen beherrschst du nicht so gut, oder?) ist er an seiner Medikamention beteiligt. Wenn er nicht wollte, würden wir ihn nicht zwingen. Also komm von dem Trichter runter, wir würden ihn abschießen und zwingen. Wahrscheinlich lassen wir ihm mehr Entscheidungs- und Entfaltungsmöglichkeiten als viele andere Eltern.

  • 12 Paracetamol auf einmal genommen sind für einen erwachsenen Mensch tödlich (Lethale Dosis liegt bei 6 Gramm). Also ein richtiges Teufelszeug welches erst Tage nach der Einnahme der Überdosis tötet. Frei verkäuflich...


    Das ist so dermaßen dämlich, das einem die Worte fehlen. Aber Lehrer halt. Passt schon. Du müsstest schon weit über 50 nehmen ( bitte versuchen!).
    Schade das man mit Dir nicht wirklich über das Grundthema diskutieren kann.


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Zitat von "silvercloud"

    12 Paracetamol auf einmal genommen sind für einen erwachsenen Mensch tödlich (Lethale Dosis liegt bei 6 Gramm). Also ein richtiges Teufelszeug welches erst Tage nach der Einnahme der Überdosis tötet. Frei verkäuflich...


    Deine Aussage ist wirklich sehr plakativ silver, allerdings auch nicht völlig falsch.
    Es "kann" tödlich wirken, aber das kann vieles andere in etwas erhöhten Dosierungen auch sein ... je nach Zustand des Einnehmenden. Die Betonung sollte auf "kann tödlich sein" liegen.
    Das Paracetamol ( und Aspirin ) nicht das gelbe vom Ei ist und erstaunlicher Weise nicht wirklich wissenschaftlich erforscht und dennoch frei verkäuflich ist, scheint tatsächlich zu stimmen.
    Hier genau zum Thema ein Artikel:
    Tödliche Schmerzmittel verbieten?


    Jack

  • :offtopic:

    Zitat von LT

    Das ist so dermaßen dämlich, das einem die Worte fehlen


    Zitat von LT

    Du müsstest schon weit über 50 nehmen


    Zitat

    Die Literaturangaben, ab welcher Menge eine akute Dosis Paracetamol tödlich wirkt, schwanken. Die Giftinformationszentrale in Mainz gibt sie mit 7,5 Gramm für einen Erwachsenen an. Je nach Körpergewicht und -größe sowie Vorschädigungen der Leber kann sie jedoch auch höher oder tiefer liegen.


    von :Pharmazeutische Zeitung


    Eine Tablette hat 500mg, oder, damit LT es versteht, 0,5 Gramm. Aber wahrscheinlich hat ein Fachblatt der Pharmakologen auch keine Ahnung und ist "dämlich"


    Sorry LT, auch wenn du dich nur noch auf Beleidigungen reduzierst, jede deiner Aussagen ist dermaßen einfach zu widerlegen, das deine Betitelungen alle automatisch auf dich zurück fallen...

  • Ja lieber Silver aber die LD ist nicht ausschlaggebend für individuelle Personen weswegen man schon seit Jahren nicht mehr nur von Letalen Dosen in allgemeinen Werten sprich spricht sondern von Letalen Dosen im bezug auf das Körpergewicht. Die 6g stimmen aber so oder so nicht denn bis vor ein paar Jahren war die maximale tägliche Dosis auf 6g/d angesetzt welche allerdings herabgesetzt wurde da es bei EINZELFÄLLEN schon erste Intoxicationen bei 3g/d gab. Jetzt gibt es individuelle Anweisungen und die Maximal tägliche Dosis bei 4g ab 43kg und 12 Jahren (drunter natürlich weniger) Und es wird explizit beschrieben dass ab 10g eine schwere Lebervergiftung auftreten kann und diese tödlich verlaufen KANN.


    Quellen: http://www.apotheken-umschau.d…-mg-Tabletten-AB3906.html


    3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Paracetamol 500 mg Tabletten" eingenommen haben, als Sie sollten


    Die Gesamt-Dosis an Paracetamol darf für Kinder 60 mg/kg Körpergewicht täglich nicht übersteigen.


    Die Gesamt-Dosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4 000 mg Paracetamol täglich nicht übersteigen.


    Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.


    Bei Dosierungen von 10 g Paracetamol und mehr auf einmal oder pro Tag können schwere Lebervergiftungen auftreten, die in manchen Fällen tödlich verlaufen.


    Wenn eine größere Menge "Paracetamol 500 mg Tabletten" eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe oder gehen Sie in die Notfallambulanz!



    Und: http://flexikon.doccheck.com/de/Paracetamol
    7.1 Tageshöchstdosis


    Die Tageshöchstdosis für Erwachsene wurde früher mit 6 g/d angegeben, aber vor einigen Jahren auf 4 g/d reduziert. Grund waren vereinzelte Fälle von Intoxikationen mit bereits einer geringeren Menge von 3g/d. Für Nicht-Erwachsene gibt es abgestufte Tageshöchstmengen im Beipackzettel.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Lieber Ragnarsson, die letale Dosis ist definiert als die Dosis, bei der die Hälfte der Probanden sterben würde. Die Hälfte! Und die eindringliche Bitte einen Notarzt aufzusuchen, wenn man zu viel eingenommen hat kommt ja auch nicht von ungefähr, oder? Also, wollen wir uns jetzt um 1 Gramm mehr oder weniger streiten? Der Grundsatz meiner Aussage wird dadurch nicht verändert. Ich wollte nur ein Beispiel geben, das es auch viele andere Medikamente gibt, die vermutlich erheblich gefährlicher sind, als Methylphenidat.
    Aber hier soll es ja nicht um Paracetamol gehen, insofern wäre es doch toll, wenn wir zum Thema zurück kommen würden, oder?

  • Hmm..


    Also ich bin ja eigentlich nicht vom Fach (Aber erstaunlicherweise auch nicht so weit weg davon^^).


    Ist Ist ADS/ADHS eine Krankheit?
    Meiner Meinung nach sagt der Name ja schon aus, dass es keine ist! Es wird als Syndrom tituliert, was ja zum Ausdruck bringen will, dass es sich lediglich um die Ansammlung verschiedener Symptome handelt. Eine Krankheit hat einen bestimmten Auslöser und einen bestimmten Krankheitsverlauf. Bei ADS/ADHS fehlt dies (Vieleicht auch weil die Medizin, vorallem in Anbetracht von psychischen Dingen noch recht in den Kinderschuhen steckt!)
    Weshalb teilweise trotzdem von einer Krankheit gesprochen wird lässt sich daraus Rückschliessen, dass es versicherungstechnisch notwendig ist, jemanden als "krank" zu definieren.


    Da liegt dann glaub auch schon das Problem... Die moderne Medizin kennt vorallem 2 Zustände: "krank" und "gesund". Bei sowas komplexen wie ADS/ADHS ist das aber durchaus nicht so einfach zu diagnostizieren! Die Zustände gehen fliessend ineinander über... Ich kann mir darüber hinaus vorstellen, dass dies für Betroffene und betroffene Eltern äusserst schwierig ist, so zu akzeptieren. ( Ich/Er/Sie ist "etwas" krank )


    Das viele Medis nicht das gelbe vom Ei sind ist klar! (Musste mich auch mal damit auseinandersetzen, ob vieleicht Betablocker wegen Migräne etwas wären) Weshalb man sich da und dort die Frage stellen muss, ob vieleicht auch ein schädliches Medikament nicht die bessere Option ist, als gar keines.


    Dass Ritalin in der Vergangenheit viel zu oft verschrieben wurde, scheint für mich real zu sein. --> Bei uns in der Schweiz darf das Zeugs nur noch von bestimmten Spezialisten verschrieben werden, das kommt ja nicht von ungefähr!


    Ich schätze es, wenn Betroffene, wie Silver sich eingehend damit beschäftigen und sich mit verschiedenen Wegen auseinandersetzen!


    mfg Vivajohn

  • Habe bereits mit Kindern gearbeitet, die unter ADHS leiden; denen hilft Ritalin, ermöglicht bessere Konzentration. Habe aber auch bereits mit Kindern gearbeitet, die kein ADHS haben, und trotzdem Ritalin bekommen - denen schadet es; die wirken dann wie auf Speed. Da ADHS u.a. ein Glucose-Stoffwechseldefizit im Hirn ist, hilft es den Betroffenen, dieses Defizit medikamentös auszugleichen; wie bei Antidepressiva halt. Hat jemand dieses Defizit nicht, ist es logisch, dass die Medikamente dann erst für ein Ungleichgewicht sorgen.
    Es ist halt kein Mythos, dass ADHS gerne mal schnell diagnostiziert wird und Ritalin in diesem Land eingenommen wird wie Gummibärchen. Die Eltern, Kinder und Lehrer, die tatsächlich mit ADHS zu tun haben, können dafür halt nix. Ebenso falsch ist es aber, Tatsachen wie den existenten Ritalinmissbrauch als "dummes Vorurteil" abzutun - der existiert und schadet diversen Kindern.
    Diese Medaille hat zwei Seiten, und die meisten Leute kennen irgendwie entweder keine oder nur eine.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes