Nichtraucher - Rücksichtslos auf Rücksicht pochen?

  • Ich gehöre (leider?) zu den Personen, die allergisch auf Tabakrauch reagieren. Ich kriege Atemnot, tränende Augen und Hustenreiz - 3 weiteren aus meinem Bekanntenkreis geht es ähnlich. Ich dreh schon durch wenn im Auto vor mir jemand raucht und muss dann auf Innenbelüftung stellen.
    Für mich ist der Besuch von Festivitäten und Lokalitäten daher arg eingeschränkt, und egoistisch wie ich bin finde ich die Entscheidung natürlich toll :) Und hoffe, dass sich das auch in NRW durchsetzt. Ich musste schon oft Veranstaltungen verlassen, weil mir einfach nur noch die Augen tränten und ich nichts mehr mitbekam.
    Ich war mal bei einen Joe Jackson-Konzert, der bat vorher mehrfach darum, nicht zu rauchen. Keine Chance, besonders vorne wurde gequalmt, und als sich selbst nach der 5., 6. Aufforderung nichts änderte, brach er das Konzert ab...
    Eine der Begründungen für das absolute Verbot ist der Konkurrenzschutz, denn damit sollen Kneipen, die sich keine Raucherzimmer leisten können nicht benachteiligt werden.


    Rauch- und Alkoholverbot gleichzusetzen ist natürlich schon schräg, denn ein Bierchen löst keine Atemnot beim Sitznachbarn aus...

  • Zitat von "Frank D.

    Rauch- und Alkoholverbot gleichzusetzen ist natürlich schon schräg, denn ein Bierchen löst keine Atemnot beim Sitznachbarn aus...


    Mag sein, aber es wird immer mit störend und krankmachend usw. argumentiert.
    Alkoholverbot würde aber in vielen Fällen verhindern, dass Kinder, und für mich sind 14-16 jährige noch Kinder, sich ins Koma saufen, oder schon Alkoholabhängig, also ernsthaft krank werden.
    Mal ganz abgesehen, von der vielen durch Alkohol verursachten Unfällen ( auch mit tödlichem Ausgang ).
    Gewalt verursacht, oder enthemmt ausgelöst, durch Alkohol. Besonders bei Jugendlichen, oder auch oft Gewalt in der Ehe uvm.


    Ich finde, wenn schon Rauchverbot, dann auch gleich Alkoholverbot, aber dafür schon die Erlaubnis mit acht Jahren am Schießstand das abknallen von Terroristen zu üben :roll:
    Dann snd wir wenigstens auf dem selben moralischen Stand wie unsere besten Freunde :roll: , Amen.


    cu
    Nobby

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )

  • Edit: Ich glaub das wurde schon mal erwähnt, aber ist es möglich diesem Thema eine Umfrage hinzuzufügen? Einfach nur mit einem Ja oder Nein für ein Rauchverbot? Ich denke es wäre interessant quasi bundesweite Ergebnisse zu sehen


    Nach längerer Beratung hat das Team aus folgenden Gründen beschlossen keine Umfrage anzufügen:


    Der Thread ist schon zu weit fortgeschritten um die Diskussion nun mit einer Umfrage zu unterbrechen, die wir auf ein knappes "Ja" oder "Nein" reduzieren müßten.
    Wir befürchten eine Störung des schönen Diskussionsflußes, der sich ja breit gefächert mit dem Thema auseinandersetzt!
    Das heißt, wir müßten einen neuen Thread mit einer Umfrage eröffnen, aber da dies dann wahrscheinlich in einer "Paralleldebatte" enden würde, macht das auch keinen Sinn!


    Soviel dazu, und nun weiter im Thema!


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Ich hab dieses Thema nun mit erheblichem Interesse gelesen. Bei uns in Österreich ist seit dem ersten Juli nun die Übergangsfrist zu den neuen Nichtraucherschutz-Gesetzen zu Ende, was heißt, dass Wirte, die sich nicht an die Vorgaben halten, mit hohen Geldstrafen zu rechnen haben. Wie es in Wirklichkeit aussieht, ist eine andere Sache. Unsere Politiker hoffen natürlich, dass in ein paar Jahren die EU draufhaut, weil sie dann den schwarzen Peter dorthin schieben können. Vielen Wirten würde der räumliche Umbau, Einbau von wirkungsvollen Lüftungssystemen vermutlich teurer kommen, als dann und wann Strafe zu bezahlen. Lokale, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, können entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokale sind. Bekannte Wiener Traditionscafés (wie das Hawelka) versuchen noch Ausnahmeregelungen zu erreichen. Soweit die Situation bei uns.


    Hier im Thema wurde unter anderem das Beispiel mit dem Bierzelt und den Sängern gebracht, die der Rauch bei ihrem Auftritt (!) stört. Bierzelt... ich nehme an, dafür bezahlt man keinen Eintritt, oder? Und man geht vermutlich auch nicht hauptsächlich wegen der Musik hin, sondern aus anderen Gründen. Trotzdem... Früher war es normal bei den Kabarettbühnen während der Vorstellungen im Saal zu rauchen. Aber da kauft man auch Karten und geht wegen der Künstler dorthin. Und wenn nun dieser Künstler sich durch Rauch in seiner Tätigkeit auf der Bühne belästigt fühlt und seine Auftritte daher als Nichtrauchertage führen möchte, dann ist das zu aktzeptieren, punkt! Auch wenn er nur einer ist, gegenüber 300 Zuschauern.


    Das generelle Rauchverbot im Flugzeug begrüße ich sehr! Der Rauch hält sich nämlich nicht an imaginäre Linien aufm Boden und den Innenraum eines Flugszeugs kann man wohl kaum so abteilen, als dass die Luft nicht zirkuliert. Ich bin als Nichtraucher mal zwangsläufig auf einem Flug im Raucherbereich gesessen, als es solche noch gab. War von Kairo nach Wien. Entsetzlich, ich war froh, als die Maschine am heimatlichen Boden gelandet ist. Gleiches auf einer Bahnfahrt von München nach Wien, die viereinhalb Stunden gedauert hat, mangels Platz in den Nichtraucherabteilen. Zum Glück hat sich das inzwischen auch erledigt.


    Es ist auch das Argument gefallen, dass der Nichtraucher ja gehen können, wenn ihn irgendwo der Rauch stört. Warum eigentlich immer wir????? Fakt ist doch, dass Raucher einer Tätigkeit nachgehen, durch die sich andere Leute gestört fühlen und NICHT umgekehrt. Und leider können offenbar viele Raucher (nicht alle! Ich möchte nicht verallgemeinern) einfach nicht nachvollziehen, wie störend der Qualm für andere möglicherweise ist. Woher denn auch? Wenn man das gewöhnt ist, hat man zwangsläufig eine andere Wahrnehmung. Wünschenswert wäre genügend Rücksichtnahme beider Seiten aufeinander, aber da das leider auch nicht immer funktioniert, braucht es wohl entsprechende gesetzliche Regelungen. Es scheitert schon zumeist daran, dass in einer Gruppe, in der ein oder zwei Personen rauchen, alle anderen zwangsläufig auf diese Minderheiten Rücksicht nehmen müssen, während der Umkehrschluss nicht oder fast nicht möglich ist. Seh ich am Freundeskreis meiner Eltern. In meinem eigenen ist es glücklicherweise nicht so extrem, weil wir da nur eine Raucherin haben, die nicht übermäßig viel raucht und wir uns arrangieren können. Mir platzt nur irgendwie der Kragen, wenn ich seh, dass in einer größeren Gruppe ein oder zwei Raucher eine ihnen gegenüber sitzende Schwangere und ein Kind einfach anblasen. Bitte Hirn einschalten!!!

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

  • Wenn du in deinem Freundeskreis Leute hast, die einer Schwangeren ihren Rauch ins Gesicht pusten, dann solltest du eventuell überdenken, ob du dich da in den richtigen Kreisen bewegst. ;)
    Und ansonsten hat das nicht in erster Linie mit Rauchen zu tun, sondern mit Rücksichtslosigkeit. Ich bin auch dafür Rücksichtslosigkeit zu verbieten: Autofahrer die mich schneiden, mein Nachbar der mich mit Musik mitbeschallt, den miesen Köter der immer da hinkackt wo ich hingehe (bzw der rücksichtslose Besitzer, der die Tretmine da liegen lässt), etc, etc.


    Zitat von 'Silberträne

    Es ist auch das Argument gefallen, dass der Nichtraucher ja gehen können, wenn ihn irgendwo der Rauch stört. Warum eigentlich immer wir?????

    Weil die momentane Situation ist, dass der Nichtraucher dem Raucher ein kleines Viereck auf den Boden gemalt hat, sagte "Hier darfst du qualmen", drei Runden um den Block lief, sich dann in das Viereck stellte, den Raucher von oben bis unten musterte und fragte "Geht's noch? Kippe aus!"
    Warum also der Raucher?


    ICH denke, dass auch Raucher ihren Freiraum brauchen. und ja, sie gehen damit anderen (insbesondere Nichtrauchern, aber teilweise auch sich gegenseitig) auf den Sack. Aber mir gehen auch Leute auf die Nerven, die unbedingt mit Waffen schießen müssen - deshalb gehe ich nicht zum Schützenverein. Ich weiß nicht warum jeder Nichtraucher Christoph Kolumbus sein will und ÜBERALL Zutritt haben muss. "Raucherkneipe: Betreten auf eigene Gefahr"?


    Ich finde auch die Beschreibungen der "Kollateralschäden" (Schwangere wird angeraucht, Kinder in dichten Qualmschwaden, etc) schrecklich - insbesondere weil es immer so dargestellt wird, als würden die Raucher bewusst und beabsichtigt anderen ihre Kippe unter die Nase halten. Ich habe derartige Szenarien bisher noch nicht mitbekommen.
    Die meisten Raucher sind rücksichtsvoll, qualmen nicht wenn andere essen, fragen in einer Runde vor dem Anzünden nach Einspruch oder gehen auf den Balkon oder zumindest ans weit geöffnete Fenster.

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

  • Ich bin selber Raucher und fand das moderate Nichtraucherschutzgesetz, das bis vor kurzem in Bayern noch galt, als die ideale Lösung. Selbst ich als Raucher fand es nämlich bisweilen ziemlich unangenehm, wenn in Restaurants geraucht wurde. Schließlich bin ich da um die Speisen zu geniessen und nicht um zu rauchen. Nach dem Essen kann es sogar ganz angenehm sein, mal kurz vor die Tür zu gehen, sich die Beine zu vertreten und eine Verdauungszigarette zu rauchen, wie bereits schon mal erwähnt wurde. Danach konnte man, falls Nichtraucher dabei sind, darüber abstimmen, ob man anschließend in einer Nichtraucherkneipe oder doch lieber in einem Raucherclub noch ein Bierchen zwitschert. In dieser Hinsicht war die bisherige Regelung perfekt. Man konnte frei darüber entscheiden, ob man sich Zigarettenqualm aussetzen will oder nicht.


    Trotzdem war ich in den letzten zwei Jahren höchstens drei- oder viermal in einem Lokal, in dem geraucht werden durfte, weil Raucherlokale schon vor dem Volksentscheid kaum noch zu finden waren!
    Raucherclubs machten schon vorher nur eine sehr kleine Minderheit der Gaststätten aus und in anderen Lokalen hatte man auch keinen Bock sich als einziger ins Raucherseparee zu setzen, das ohnehin fast nur noch für private Feiern genutzt wurde. Trotzdem konnte ich mit dem damaligen Gesetz ganz gut leben. Aber schon da sah ich die Gefahr einer Diskriminierung von Rauchern.


    Aber nein! Irgendwelche Schlaumeier von der völlig unbedeutenden ÖDP sahen in einem Volksgegehren die Chance sich zu profilieren und die Oppositionsparteien im bayrischen Landtag sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen, um der CSU einen Denkzettel zu verpassen!


    Bei mir hört der Spass gänzlich da auf, wo Rauchen im Freien reglementiert werden soll. Das hat in meinen Augen nicht das geringste mehr mit Nichtraucherschutz zu tun, sondern nur noch mit Stigmatisierung und Ausgrenzung von Suchtkranken! Ich stell mich im Freien doch nicht in irgendein Rechteck aus Linien am Boden, wenn ich eine Zigarette rauchen will, während die Bessermenschen, die sowas fordern, an der Hauptstrasse entlangjoggen und Autoabgase inhalieren!


    Was mich aber fast noch mehr aufregt, ist die wirkliche Motivation mancher Leute, die für einen ultrastrengen Nichtraucherschutz abgestimmt haben.
    Kleines Beispiel aus meinem Umfeld:
    Ein Bekannter von mir lebt in München, wo man schon vor dem Volksentscheid Raucherlokale wirklich mit der Lupe suchen musste. Er war selber über zehn Jahre Raucher, ist aber schon seit einigen Jahren Nichtraucher. Ich bin mir hundertprotzentig sicher, dass er in den letzten beiden Jahren so gut wie nie einen Fuss in ein Raucherlokal gesetzt hat. Immerhin ist er ja mittlerweile Nichtraucher! Trotzdem hatte er vor dem Volksentscheid alle möglichen Leute ganz penetrant bequatscht, dass sie nur ja für das Nichtrauchergesetz stimmen sollen. Der hat einen richtigen Hass auf Raucher entwickelt.


    Wie kam das nur?
    In meinen Augen ist das nur ein ganz armes Würstchen, welches im Leben bisher so gut wie nichts erreicht hat, abgesehen von der Tatsache mit dem Rauchen aufzuhören. So einen Triumph will man natürlich auskosten. Endlich hat man mal das Gefühl sich anderen moralisch überlegen zu fühlen und andere als charakterschwach, leicht verführbar usw. abzustempeln. So eine Gelegenheit lässt sich jemand, der so gestrickt ist wie mein Bekannter, natürlich nur ungern entgehen.

  • Ich bin seit drei Jahren Nichtraucher, aber auf der Arbeit sitze ich in den Pause meist im Raucherraum. Der Grund ist, daß es meist dort leerer ist und man besser lesen kann. Mich stört es nicht wirklich, wenn die Leute dort rauchen. Okay, sind drei oder mehr Leute gleichzeitig am Qualmen, wechsel ich auch schon mal den Raum, aber das ist ja meine Entscheidung.


    Insofern finde ich, man kann Sachen auch "überreglementieren", die bestehenden Gesetze sind für mich im Prinzip ausreichend. Ich fühl mich da eher durch ganz andere Sachen belästigt.


  • Alkoholverbot würde aber in vielen Fällen verhindern, dass Kinder, und für mich sind 14-16 jährige noch Kinder, sich ins Koma saufen, oder schon Alkoholabhängig, also ernsthaft krank werden.
    Mal ganz abgesehen, von der vielen durch Alkohol verursachten Unfällen ( auch mit tödlichem Ausgang ).


    cu
    Nobby

    Nuja, Alkohol ist doch aber für Jugendliche unter 16 verboten, oder nicht mehr? Da hapert es vermutlich eher am Umgang mit diesem Verbot.


    Was das Rauchen angeht: Toleranz hin, Verständnis her. Ich mag es nicht, denn es stinkt.


    Wo wir schon dabei sind, es ödet mich gewaltig an, dass in deutschen Fernsehproduktionen soviel gequarzt wird. In den US-Filmen ist fast nie einer beim Rauchen zu sehen, aber wieviel Sendezeit geht bei den heimischen Produktionen dafür drauf, dass man irgendeinem beim Rauchen zuschauen muss, obwohl es für die Handlung völlig irrelevant ist (und damit es nicht zu off topic wird von wegen Rauchverbot in Bayern, das ist auch in bayerischen Fernsehproduktionen so). :roll:

  • Ich mag es nicht, denn es stinkt


    Naja, aber dann wirst Du auch kaum in eine Raucherkneipe gehen oder?
    Und wenn.....dann ist es Deine eigene Schuld und nicht die der Raucher!
    (Das ist ja der Knackpunkt beim neuen Rauchergesetz ;) )


    In den US-Filmen ist fast nie einer beim Rauchen zu sehen,


    :shock:
    Was guckst Du denn für Filme?
    Also ich sehe da auch ständig die Mafia-oder Drogenbosse ihre Zigarren paffen!
    Vor allem bei Krimiserien/filmen......da sind ja bei jedem zweiten irgendwelche Kippenstumpen, die von den Tatorten aufgeklaubt werden! ;)


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Hallo an Alle,


    auch ich rauche, und zwar seit dem ich 14 Jahre alt bin. Davor war ich Leistungsschwimmerin, habe also große Lungen, um all den Rotz zu filtern. Trotzdem geht es mir, außer einer leichten chronischen Bronchitis, körperlich sehr gut und bin immer noch sportlich und fit. Mein Blutdruck ist normal, ich bin schlank und esse dafür sehr selten Fleisch und verzichte auf Butter. Wenn ich tatsächlich mal zum Arzt gehe, wundert der sich über meinen feinen Teint und meine Gesundheit. Das zum Persönlichen.


    Diese Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland gehen zu weit, aber das ist typisch für Deutschland. Hier existiert anscheinend die Maxime: Schwarz oder weiß - grau gibt es nicht. Ich habe von 2004 bis 2008 in Spanien gelebt und gearbeitet und schon 2006 wurden dort auch sehr strenge Nichtraucherschutzbestimmungen eingeführt. Man konnte also plötzlich nicht mehr in der Krankenhauskantine rauchen (Im Ernst: Ich sah Menschen, die mit ihrem Galgen (Tropf) nach einer Chemotherapie in der Kantine rauchend und mit einem Glas Rotwein in der Hand an der Bar standen. Auch in allen anderen öffentlichen Gebäuden, im Zug und im Bus war das Rauchen plötzlich verboten. ABER: Den Besitzern gastronomischer Betriebe unter 100 m² blieb es freigestellt zu entscheiden, ob ihr Lokal Nichtraucher, Raucher oder gemischt werden soll. So prangten dann ab 1. Januar 2006 an den Eingängen fast aller Restaurants und Bars das Schild: Rauchen erlaubt. Wer über 100m² Fläche zu bieten hatte, musste einen gesonderten Raucherraum einführen.


    Wenn denn Nichtraucher so gesellig wären, gäbe es in Deutschland sicher schon längst Nichtraucherkneipen. Dass der Qualm Nichtraucher und auch Raucher beim Essen stört - gebongt - kein Problem, Dass man aber Menschen, die in eine Bar oder Kneipe gehen, das Rauchen verbietet, ist absurd. Wenn ich in eine Bar gehe, dann will ich Alkohol trinken und Rauchen. Sonst kann ich ja Tischtennis-spielen gehen oder einen Töpferkurs besuchen. Arbeitnehmerschutz - lächerlich. Dann müsste auch das Autofahren verboten werden, denn der arme Verkehrspolizist, der den Ausfall der Ampel regelt, wird ja während seines Einsatzes total vergiftet! Wer in der Gastronomie arbeitet, raucht entweder meist selber oder sucht sich ein Café als Arbeitsplatz, in dem sich die älteren Damen zum Apfelkuchenessen treffen. Deutschland entwickelt sich leider immer mehr und fast unmerklich zu einer kleinen Diktatur. Nichtraucherschutz ist nur die Spitze des Eisberges. So kann der Staat z.B. auch Arbeitslosen den 400,- Euro-Job auf dem ersten Arbeitsmarkt wegnehmen, um sie in eine Beschäftigungsmaßnahme zu stopfen, in der sie nur 1,50€ die Stunde verdienen, wo sie in derselben Zeit bei ihrem Mini-Job 7,50 die Stunde hätten verdienen können und den Staat zusätzlich noch um 230,- Euro monatlich entlasten! Kein Witz, sondern ökonomischer Irrsinn angesichts der doch so klammen Staatskasse und Demütigung per Dekret. Was in Deutschland so läuft merkt man meist erst wirklich, wenn man mal ein paar Jahre im Ausland gelebt hat. Der Preis für die Grundsicherung ist private Gängelung.


    Aber in den USA soll es ja weit schlimmer sein. In irgendeinem Kaff ist es sogar verboten, in den eigenen vier Wänden zu rauchen. Ein Grund mehr, dieses Land nie zu besuchen.


    Trotzdem rauche ich nur am offenen Fenster, oder Balkon, falls vorhanden. Weil selbst mich als Raucherin der Geruch von kaltem Rauch anekelt.


    So, jetzt drehe ich mir eine und lehne mich aus dem Fenster.


    smoky spooky99 :smokey:

  • Das einzigste was mich als Raucher an der ganzen Sache stört ist eben die Bevormundung durch den Staat.
    Mich juckts nicht ob ich jetzt drin rauch oder halt jede Stunde mal kurz vor die Tür geh und eine qualm, finds eigentlich sogar recht angenehm mal raus zu gehen, sich die Beine zu vertreten und eine dabei zu qualmen.


    Bevor irgendeine Art von Nichtrauchterschutz eintrat wars sowiso noch am besten.
    In Restaurants ging man meist sowiso aus höflichkeit vors Lokal.
    In Kneipen war das Rauchen nicht nur erwünscht sondern schon fast Pflicht, ein Bier ohne Zigarette ist kein richtiges Bier.
    Am Bahnhof rauchte man halt wo es einem passt und meist stand man sowiso an einem Ort, mit anderen Rauchern zusammen und das war genau am Aschenbecher.
    In Zügen war es halt schon immer ein wenig problematisch wenn die Nichtraucherbereiche voll waren aber das lag nicht an den Rauchern sondern einfach am Zug.


    Da störte es mich noch nichtmal als Kind (von rauchenden Eltern) ob gequalmt wird oder nicht. Es war einfach so, ich war ja eh dran gewohnt.


    Schlimm war es nur wenn meine Eltern auf langen Autofahrten im Auto rauchten, da wurde mir von dem rauch wortwörtlich übel und ich musste mich übergeben, drum haben sie es dann bleiben lassen , das rauchen im Auto.


    Seit die Regelung in Kraft trat dass es Raucherbereiche geben soll war ich eigentlich nur noch im Nichtraucherbereich und ging zum rauchen vor die Tür.
    Ich konnte mich keine 5 Minuten mehr im Raucherbereich aufhalten ohne stark husten zu müssen und tränende Augen zu haben.
    Da kam einem schon der Rauch beim betreten des Bereichs entgegen und man dachte man bräuchte eine Sauerstoffmaske und eine Schutzbrille.
    Das grenzte für mich schon sehr an "nicht artgerechter Haltung".


    Das schlimme ist, ich kann diese Regelungen sogar verstehen...
    Denn seien wir mal ehrlich: Auch wenn sich hier sehr viele verantwortungsvolle Raucher aufhalten, die sich sehr wohl auch nichtrauchern gegenüber richtig verhalten können, die Regel ist das leider nicht.


    Dass Schwangeren (ich frage mich sowiso was die in Kneipen zu suchen haben aber ok es sei ihnen ja nicht verboten :D ) der Rauch regelrecht ins Gesicht geblasen wird, ist wirklich ziemlich beschissen und passiert leider auch sehr oft. Das muss nicht mal der eigene Freundeskreis sein sondern einfach ein Raucher der sich wie ein Elefant im Porzelanladen aufführt.
    Das ist etwas vermeidbares und nicht so allgegenwärtig wie Autoabgase.
    Warum man da aber als Raucher auch keine Rücksicht drauf nehmen kann ist mir persönlich immernoch ein Rätsel.


    Es ist halt so dass die Belästigung durch Rauch eben vermeidbar wäre aber die meisten Raucher einfach nicht sensibel genug sind um zu merken wie störend der Zigarettenrauch in Wirklichkeit ist.
    Drum will der Staat da einfach durchgreifen und den Großteil der Raucher eben ausbremsen und ihnen diesen Part aus der Hand nehmen.
    Dass der, auf die Masse gesehen, kümmerliche Rest leider mitbeeinträchtigt wird ist einfach so.
    Ich könnte auch sehr gut damit leben wenn es nicht so ein starker Eingriff in mein Persönlichkeitsrecht wäre.


    Ein weiteres Problem ist eben diese krasse Trennung der Raucher und Nichtraucher.
    Hier kam es, seit der Einführung solcher Gesetze, immer öfters zu wirklich starken Handgreiflichkeiten zwischen Rauchern und Nichtrauchern, wobei ich jetzt keinem von beiden die Schuld in die Schuhe schieben will

    .


    Das wird, denke ich sogar noch viel krasser.
    Manchmal kommt mir auch der Gedanke dass wir Raucher bald ein hübsches Armbändchen tragen müssen aber das führ ich jetzt mal nicht weiter aus... ^^


    Dumm ist eben nur dass auch dieses Problem mal wieder aus der Gesellschaft heraus entstand und leider sind die Menschen mal wieder zu dumm um diese Problematik früh genug selber zu erkennen und einfach was am eigenen Verhalten zu ändern, damit beide wieder friedlich miteinander auskommen können.


    Mittlerweile ist es auch schon so dass man sich zum Teil den Freundeskreis nach Rauchern und Nichtrauchern aussucht, fast so wie wenn jemand überzeugter Veganer ist und sonst alle fleischfressenden Freunde bekehren wollen würde.


    Gruß Tobi^

  • Diese Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland gehen zu weit, aber das ist typisch für Deutschland.

    Das die Nichtraucherschutzgesetze zu weit gehen, da stimme ich Dir nicht ganz zu. Dass VERBOTE typisch für Deutschland sind, stimme ich Dir gerne zu.


    Aber zu den Nichtraucherschutzgesetzen:
    - Arbeitsplatz: ja, aber eine Raucherstube sollte vorhanden sein und die Raucher sollten die Zeiten abstempeln. Ich hab mal in ner Firma gearbeitet, da musste sogar der Toilettengang abgestempelt werden.
    - Bahnhof: Im Bahnhof: nein. Auf den Bahnsteigen: warum nicht? Am Bahnsteig steht man an der Luft und kann ja den Raucher bitten, woanders zum Rauchen hinzugehen. Wenn der Raucher unhöflich wird und sagt, dass der Nichtraucher halt woanders hingehen soll, dann bin ich auch auf Bahnsteigen für ein absolutes Rauchverbot.
    - In Restaurants Rauchverbot absolut ja.
    - In Kneipen Rauchverbot absolut nein. Wenn die Kneipe nicht verraucht ist, dann ist es keine Kneipe, sondern bestenfalls ein Café.




    In Zügen war es halt schon immer ein wenig problematisch wenn die Nichtraucherbereiche voll waren aber das lag nicht an den Rauchern sondern einfach am Zug.

    Nein, das lag an den Rauchern. Sie setzten sich in Nichtraucherabteils und gingen zum qualmen in die Raucherabteils! :evil:
    Genauso auch in Lokalen mit Nichtraucherbereich: zum qualmen in den Raucherbereich und dann wieder zurück.
    Da muss ich auch sagen: entweder ganz, oder gar nicht. :evil:




    Aber in den USA soll es ja weit schlimmer sein. In irgendeinem Kaff ist es sogar verboten, in den eigenen vier Wänden zu rauchen. Ein Grund mehr, dieses Land nie zu besuchen.

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Denn in der öffentlichkeit nicht rauchen ist ok, aber niergends nicht rauchen zu können müsste bedeuten, dass dort überhaupt niemand raucht.



    Mittlerweile ist es auch schon so dass man sich zum Teil den Freundeskreis nach Rauchern und Nichtrauchern aussucht, fast so wie wenn jemand überzeugter Veganer ist und sonst alle fleischfressenden Freunde bekehren wollen würde.

    Ok, wenn Du oder Deine "Freunde" nach diesem Kriterium die Freunde aussuchen, dann bist Du bzw Deine "Freunde" arm dran. In meinem Freundeskreis hab ich sowohl Raucher als auch Nichtraucher, Veganer und Fleischesser, Verschwörungstheoretiker (von denen mich einer sogar bekehren will) und deren Skeptiker.


    Ich hab nichts gegen Raucher und lasse sie auch in meiner Wohnung rauchen. Aschenbecher sind vorhanden (und was mich eher wundert, ist, dass diese Raucher nie selbst ein Feuerzeug haben, und ich mit meinen Feuerzeugen herhalten muss). Manche machen sogar das Fenster auf und qualmen nach draussen.
    Da kann ich manche Raucher nicht verstehen: Meine Schwester und ihr Mann gehen nach draussen, wenn sie rauchen. Auch bei größter Kälte. Da hätt ich schon längst den Glimmstängel an den Nagel gehängt.


    Mich wundert immer noch, warum ich nicht rauche. Nichtraucher habe ich ne handvoll Freunde (ja, sind nur 4 oder 5 Nichtraucher), ansonsten Familie, Freunde und Kollegen sind alles Raucher.

  • ..man stelle sich mal eine Kneipe ohne Raucher vor..bedenklich


    Ich selber bin Nichtraucher, aber ich finde es ist jedem selbst überlassen, ob er seinen Körper z.B. mit Nikotin gefährden möchte oder nicht.
    Auf der einen Seite gibt es natürlich Leute, denen es nicht nur stört Rauch abzubekommen sondern tatsächlich allergisch darauf reagieren, aber die meisten stellen sich, seitdem der Gedanke entstand Raucher aus Lokals zu verbannen, übertrieben empfindlich an -.-
    Rauchen sollte an Spielplätzen, in Bussen oder Zügen und an Schulen verboten sein.
    Es sollte getrennte Räume in Restaurants geben.
    Und ansonsten soll man halt Abstand von Rauchern halten, wenns einem so sehr stört.


    Ich muss mich selbst korrigieren, das Rauchen in Restaurants könnte auch verboten werden. Das ist eklig und ich mein im Flugzeug darf man stundenlang nicht rauchen, also wird man ja mal ne Stunde essen können ohne rauchen zu müssen, oder?


    Das mit Nikotin und Alkohol nicht gleich umgegangen wird ist selbstverständlich, Alkohol schadet nur einen selbst und nicht andere. Dafür aber dass die gesundheitlichen Schäden ungefähr gleich groß sind, wird was das Rauchen betrifft übertrieben gehandelt und Alkoholismus (gibt es das wort?) viel zu wenig beachtet.

  • Zitat

    Das mit Nikotin und Alkohol nicht gleich umgegangen wird ist selbstverständlich, Alkohol schadet nur einen selbst und nicht andere.

    Genaugenommen hat Alkohol eine bedeutend höhrere Schadenssumme für Mitmenschen erbracht...


    Autounfälle, Gewaltakte, Schlägereien, Vergewaltigungen, Verkehrsunfälle allgemein auch, also auch zu Fuß und mit Rad, Sachbeschädigungen, Vandalismus, und und und...


    Also ist eigentlich der Schaden der durch Alkohol entsteht bedeutend schlimmer als der der durch Nikotin bzw. den Rauch entsteht.


    ---


    Meiner Meinung nach sollte diesen militanten Nichtrauchern auch der Alkohol verboten werden, das fette Essen und Süßigkeiten etc.
    Alles ungesunde einfach.
    Wie komm ich als Raucher denn dazu, so ne Tonne von Mensch die nicht mehr Arbeitsfähig ist zu erhalten mit meinen Steuern?
    Oder gar einen Alkoholiker.


    Ist jetzt natürlich hart ausgedrückt, so denk ich natürlich nicht wirklich.
    Aber man sollte einfach distanziert alles sehen. Die einen rauchen und werden momentan dafür überall diskreditiert und niedergemacht. Aber die die über die Raucher herziehen sind auch Fast-Food Fresser, Alkoholtrinker, Couchpotatoes usw.
    Als ob der Zigarettenkonsum allein Patienten stellt die von der Krankenkassa beziehen. Das sind fette und alkoholsüchtige Leute genauso...

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • @



    Claxan


    Richtig was du sagst. Aber es wird ja schon was unternommen gegen z.B. Übergewichtige (fast food)
    Also so Sportveranstaltungen und Ernährungsberatung an Schulen so viel ich weiß.
    Alkohol ist ein schwieriges Thema - was kann man tun außer es Minderjährigen verbieten?
    Die finden auch so ihre Wege. Und wenn man Alkohol ganz verbietet ojee da wirds Stress geben, denn was ist ein schönes Candlelight Dinner ohne passenden Wein? Ein Fußballabend ohne Bier? Silvester ohne Sekt? Man kann Alkohol nicht verbieten, doch solang es gesetzlich legal ist, wird es auch immer Alkoholiker geben. Ist leider so.
    Das mit dem Rauchverbot ist halt der erste Schritt, um Gesundheitsschäden durch Rauchen (ob passiv oder aktiv) zu vermindern. Irgendwo muss man ja anfangen.

  • In meiner utopischen Vorstellung gäbe es ein Netzwerk in dem durch herzeigen des Ausweises festgehalten wird was man kauft/konsumiert.
    Mithilfe dessen werden pro Person nur so und soviele Einheiten Alkohol am Tag oder in der Woche vergeben. Auch Zigaretten werden nicht in 20er Packungen verkauft sondern vielleicht in 5er Päckchen am Tag und so weiter.


    Aber wiegesagt, das ist eine utopische Fantasie von mir die nix mit der Realität zu tun hat.
    Was man real machen kann weiß ich leider nicht, aber die Ernährungsberatung gabs schon bei mir in der Schule vor 10 Jahren. Hats was gebracht? Nicht, dass ich wüsste/bemerken würde! ^^

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


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    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Super Idee, also ich wär sofort dafür! :clap:


    Leider wie du schon sagtest unrealistisch. Fälschen des Ausweises? Alkohol/Tabak kann dann trotzdem von Älteren gekauft und Jüngeren abgegeben werden.
    Da gibt es immer welche, die ein solch nützliches System kaputt machen.

  • Warum kann man Rauchen verbieten aber Alkohol nicht? Deine Beispiele kann ich als Raucher ebenso ebenso aufführen. Ein Gutes Essen ohne Zigarette danach, etc (wäre sinnfrei jetzt 100 Sachen aufzuzählen). Dass der Alkohol dem Menschen selbst und in indirekt sehr vielen andren weitaus mehr schadet als Nikotin, ist nunmal leider so, wird aber unter den Tisch gekehrt. Aber der Grund warum der Alkohol nicht verboten wird, ist ganz einfach. Das liebe Geld. Alkohol wird in solchen Mengen konsumiert, dass der Staat sich damit ein goldenes Näschen verdient. Desweiteren ist es natürlich einfacher auf die bösen Raucher zu zeigen, denn der Glimmstengel ist ein verräterisches Zeichen, dass man schnell und einfach erkennen kann. Ich hab noch nie gehört, dass Jugendliche im Alter von 14 Jahren im Krankenhausliegen wegen einer überdosis Nikotin, dafür hört man fast täglich von Alkoholtoten oder Toten die direkt oder indirekt mit Alkohol zu tun haben. Ein weiterer Grund, warum Nikotin schneller verboten wird als Alkohol ist ganz einfach der Fakt, dass die meistne Politiker, sei es kommunal oder auf Staatsebene, selbst dem Alkohol sehr zugetan sind.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Warum kann man Rauchen verbieten aber Alkohol nicht?

    Hier will keiner Alkohol dem Nikotin vorziehen. Unser Ziel sollte es sein, beides zu verbieten, oder dafür zu sorgen, dass vernünftig konsumiert wird. Es wird zurzeit gegen Rauchen gehandelt, gut dann fangen wir da an. Haben wir das geschafft, können wir uns vielleicht an das Alkoholproblem herantrauen.


    Ich hab noch nie gehört, dass Jugendliche im Alter von 14 Jahren im Krankenhausliegen wegen einer überdosis Nikotin, dafür hört man fast täglich von Alkoholtoten oder Toten die direkt oder indirekt mit Alkohol zu tun haben.

    Ich hab auch noch nie gehört, dass ein älterer Herr von Alkohol an Krebs gestorben ist..? Das ist doch kein Vergleich. Jedes dieser "Genussmittel" hat seine Gefahren.


    Alkohol wird in solchen Mengen konsumiert, dass der Staat sich damit ein goldenes Näschen verdient.

    Stimmt das wirklich? Wird an Alkohol so viel mehr verdient als an Zigaretten? Liegt vielleicht daran, dass Alkohol schon ab 16 zu erwerben ist und Zigaretten nicht.

  • Zum einen ist noch nicht wirklich sicher ob Alkohol Krebs erregt, zum zweiten muss es ja nicht Krebs sein als langzeitfolge. Es Reicht eine kaputte Leber (Fettleber) oder eine chronische Leberentzündung (Hepatitis). Leberklerose und/oder Leberzirrhose, sowie auch Leberkrebs (wobei man sich wie gesagt da noch nicht ganz sicher ist), um mal von der Leber wegzukommen gibt es dann auch noch Pankreatitis, was eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist und u.a Diabetes als Symptom hat. Es gibt noch unzählige andere Auswirkungen die Alkohol auf den Körper hat. Seien es diverse Schäden am Gehirn oder anderen Organen. Aber stimmt natürlich: 1 Mögliche Krankheit sind schlimmer als ca 15 mögliche Krankheiten.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.