Der Schwarze Mann

  • Hm......aber wenn man jetzt in diesem Zusammenhang von Archetypus spricht, drängt sich mir eine Frage auf:


    Wie kann die Archetypen-Theorie mit dem Symbol "schwarzer Mann = Tod" einhergehen, wenn der Tod doch je nach Zeit/Region/Kultur völlig anders aussieht/ausgesehen hat?


    Wie ich oben schon erwähnte, wurde der Tod als schwarzer Sensenmann erst ab dem Mittelalter so dargestellt.
    Da der Tod auch nicht schon seit Ewigkeiten und nicht bei allen Kulturen als etwas negatives gesehen wurde, sondern auch als etwas positives (z.b. eintreten in eine andere, bessere Welt....das Leben nach dem Tod) gibt es auch Darstellungen von ihm, die überhaupt nicht erschreckend, düster oder gar schwarz sind.


    (Ich knalle Euch hiermit mal wieder Wiki um die Ohren: http://de.wikipedia.org/wiki/Todessymbolik)


    Würde man sich im Falle vom Tod auf die Archetypen-Lehre berufen, müßte man doch zugeben, daß diese nur bei uns, im westlichen Raum, greifen würde, weil nur überwiegend bei uns das Symbol für den Tod der "Mann in Schwarz" ist !? Oder verstehe ich da jetzt etwas falsch?


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Die Frage ist, welchem Archetypus bei Jung diese Sichtung entsprechen soll. Ich finde diesen Gedanken offen gesagt aber ohnehin überflüssig. Dem Threadersteller wird damit nur der Eindruck vermittelt, seine Erfahrung sei irgendetwas mystisch-paranormales, das sogar Thema in der Psychoanalyse sei. Das ist eben Unsinn. Nach Jung offenbaren sich Archetypen in Träumen, Mythen, Märchen etc. und nicht in real existierenden Gestalten. Zudem gilt diese Lehre außerhaöb esoterischer und dogmatisch-psychoanalytischer Kreise ohnehin als überholt. Tatsächliche archetypische Vorstellungen haben ihre Ursache in verschiedenen soziokulturellen und evolutionären Entwicklungen und sind nie so präzise fassbar wie von Jung vermutet (gemäß der simplen Formel Symbol => Bedeutung). Jung hat eben keine Rücksicht genommen auf diese individuellen Entwicklungen, sondern postulierte kulturübergreifende Symbole. Darauf aufbauend verstiegen er und seine Anhänger sich zu abstrusen Deutungen von Mythen, Geschichten und Kunstwerken. In diesem Sinne sind seine Theorien noch sehr im simplifizierenden 19. Jahrhundert verhaftet und ignorieren die Komplexität menschlicher Erfahrungen.


    santiago

  • Danke für die vielen Antworten!!!


    Also ein Hirngespinst war das nicht, damals. Ich bin auch so momentan, so unvermittelt hochgeschreckt- und MUSSTE dorthin sehen, wo diese "Figur" stand. Es war auch keine Spiegelung oder ähnliches. Definitiv nicht. Wir, meine Mutter und ich sind alles andere als abergläubisch- und auch aus Kirche und ähnlichem mache ich mir nicht viel. Schon damals nicht. Habe meine Mutter heute nochmal wegen der Sache gefragt- und da sagte sie, dass ich damals gesagt hätte: "Ich will noch nicht sterben" oder "Ich will nicht sterben". Ich habe seit jeher ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab seit dieser "Vision" damals keine ähnlichen Vorkommnisse mehr, ich lebe noch immer in dem Haus.


    LG


    Paul

  • Du bist ein Medium und der schwarze Mann hat dir deinen Tod angekündet. Du hast aber übermenschliche Superwunderkräfte und bist ein Schwarzmagier. Deswegen lebst du noch. Durch passende Ausbildung kannst du ein wirklicher Schwarzmagier werden und die Welt versklaven.


    /Ironie off. Nein mal im Ernst: Wenn das so war, dann war das eine Optische Täuschung. Wenn ich 3 Stunden am Stück in einem Buch lese, bilde ich mir auch immer Schemen in den Augenwinkeln ein. Da dies aber immer passiert, ganz egal wo ich bin, weiss ich, dass ich wohl langsam ein problem mit den Augen bekomme und eigentlich eine Brille brauche, da bei mir diese Schemen durch eine leichte Trägheit des Sehmuskels entstehen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Also ein Hirngespinst war das nicht, damals


    Den Ausdruck "Hirngespinst" mag ich in diesem Zusammenhang eigentlich nicht, weil es so negativ behaftet ist und sich nach "Spinnerei" anhört! ;)
    Deshalb sprechen wir hier alle auch von "optischer Täuschung".
    Und ich verstehe nicht ganz, warum Du das so kategorisch ausschließt:


    Es war auch keine Spiegelung oder ähnliches. Definitiv nicht.


    Du glaubst also den Tod gesehen zu haben. Gut, wenn Du der festen Meinung bist, okay, dann mußt Du halt auch weiterhin dran glauben!
    :ratlos:


    Für mich persönlich gibt es eine logischere Erklärung und die hat gar nichts mysteriöses an sich:


    Du sagtest, der Durchgang war nur spärlich beleuchtet. Ihr habt über Hausaufgaben gesessen, das heißt das Gehirn hatte sich zuvor intensiv mit etwas anderem beschäftigt und sich darauf konzentriert. Wenn man dann hochschaut, kann einem das Gehirn durchaus Dinge vorgaukeln, die nicht wirklich da sind, da es ja von einem Moment auf den anderen sozusagen aus seiner vorherigen Denkaufgabe gerissen wurde.
    Es gibt ein Chaos aus Sinnesausdrücken: das Gehirn denkt noch an die Hausaufgaben, die Augen sind noch angestrengt vom ins Buch gucken........


    Ich habe z.b. einmal ein Buch gelesen, und als ich hochschaute, flatterten Vögel an der Zimmerdecke.
    Einen Augenblick später waren sie wieder weg.
    Das war einfach eine Täuschung durchs Gehirn, ausgelöst durch das Konzentrieren auf´s Lesen im Buch.


    Und da es mit Sicherheit auch keine "Geistervögel" waren, die einfach mal so durchs Wohnzimmer geflattert sind, habe ich mir auch nie großartig Gedanken darum gemacht.
    Es war eine Wahrnehmungstäuschung, nicht mehr und nicht weniger.


    dass ich damals gesagt hätte: "Ich will noch nicht sterben" oder "Ich will nicht sterben".


    Ja, aber das hast Du mit Sicherheit nicht gesagt, weil der Tod dastand und Du gefühlt hast, das Du sterben mußt.
    Du hast diese schemenhafte Figur gesehen, sie mit dem Tod assoziert, Angst bekommen (was logisch ist für ein Kind in der Situation) und dann diese Sätze gesagt.
    Womöglich war es sogar Deine Reaktion, die sich auf Deine Mutter übertragen hat und die dann auch "glaubte" den Tod als wirkliche Gestalt hinter der Türe zu sehen.


    Man mag gar nicht glauben, wie sehr uns unser Gehirn und unsere eigenen Sinne oft in die Irre führen können! ;)


    Lg Ricya

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  • Hallo an alle,


    Paul war damals 15 jahre. Als ich so alt war, hatte ich nicht mehr unbedingt angst vorm schwarzen mann in dem sinne, also er war schon etwas älter als wir wohl dachten. Kleine kinder haben öfter weniger angst vor solchen gestalten, als wir. Sie sehen die welt noch mit anderen augen. Ein pubertierender jugendlicher nimmt die dinge nochmal anders wahr. Seine mutter sass auch nicht direkt bei ihm. Und er sass auch nicht stunden da und brütete über unlösbaren aufgaben. Es ist halt komisch, dass beide die figur wahrnahmen. Wenn es sich bei der mutter um diesselbe einbildung handelt, dann frage ich mich warum? Sie sass nicht über den aufgaben, sondern auf ihrem eigenem sofa. Und lass nicht mit über seinen aufgaben. Ihr gehirn war also nicht getäuscht vom lesen. Sie nahm die gestalt auch wahr und sagte ihrem sohn bis heute nichts davon, also konnte sich seine angst nicht potenziert haben durch ihre, da sie ihm erst heute erzählte, dass sie das auch sah. Das ist doch das interessante daran. Viel interessanter ist doch, dass dieses haus eine jahrhunderte lange geschichte hat und manchmal fühlt man sich in so alten herrenhäusern eben auch nicht allein...;-)


    Interessant ist, dass er sagte, er will nicht sterben. Und seine mutter im stillen, dass er seinen jungen nicht bekommen würde. Selbst, wenn sie ihn nicht gesehen hat, ist sie darauf eingegangen innerlich! Obwohl sie sagte, dass da niemand sei. Sie schützte ihn vor seiner angst, indem sie ihn in sicherheit wog, aber auf der anderen seite sagte sie zu diesem etwas, dass er ihren sohn nicht bekommt!!! Ich glaube, das würde jede mutter tun, ich zumindest, würde genauso handeln. auch wenn ich mich hier jetzt lächerlich mache! ;-) Ob nun einbildung oder nicht, sie hat ihn geschützt. Was reiner mutterinstinkt ist!

  • Sie sass nicht über den aufgaben, sondern auf ihrem eigenem sofa. Und lass nicht mit über seinen aufgaben. Ihr gehirn war also nicht getäuscht vom lesen.


    Wie kommst Du darauf?
    Er hat nur gesagt, sie saß links neben ihm auf dem Sofa und half ihm bei den Hausaufgaben.


    Anscheinend kannst du Dinge aus Texten rauslesen, die ich nicht sehe. ;)


    Sie nahm die gestalt auch wahr und sagte ihrem sohn bis heute nichts davon, also konnte sich seine angst nicht potenziert haben durch ihre,


    habe ich auch nicht behauptet, ich schrieb:


    Womöglich war es sogar Deine Reaktion, die sich auf Deine Mutter übertragen hat und die dann auch "glaubte" den Tod als wirkliche Gestalt hinter der Türe zu sehen.


    Seine Angst hat sich auf sie projeziert, nicht andersherum!


    Viel interessanter ist doch, dass dieses haus eine jahrhunderte lange geschichte hat


    Wieso ist das interessant?
    Geister gibt es nicht, also ist es egal ob das Haus 200 Jahre oder nur 10 Jahre alt ist.
    Man könnte an dem Punkt anfangen darüber zu spekulieren, warum es in alten Häusern soviele Geistererscheinungen gibt.
    -Werden Eindrücke und Gefühle irgendwie in den Gemäuern "gespeichert" und Jahrhundertelang wieder an die Außenwelt abgegeben?
    -Ist es die Erwartungshaltung, weil man weiß, daß das Haus eine Geschichte hat?
    -Oder was ganz anderes?


    Keine Ahnung!
    Aber da es keine Geister gibt, ist es von dem Standpunkt aus unerheblich wie alt ein Gebäude ist. ;)


    . Selbst, wenn sie ihn nicht gesehen hat, ist sie darauf eingegangen innerlich! Obwohl sie sagte, dass da niemand sei. Sie schützte ihn vor seiner angst, indem sie ihn in sicherheit wog, aber auf der anderen seite sagte sie zu diesem etwas, dass er ihren sohn nicht bekommt!!! Ich glaube, das würde jede mutter tun, ich zumindest, würde genauso handeln. auch wenn ich mich hier jetzt lächerlich mache! ;-) Ob nun einbildung oder nicht, sie hat ihn geschützt. Was reiner mutterinstinkt ist!


    Da hast Du auch recht. Das war mit Sicherheit Mutterinstinkt. Das sehe ich genauso wie Du! ;)
    Trotzdem war es nicht der Tod, der da leibhaftig anwesend war. Aber anscheinend will das unbedingt geglaubt werden.
    Da kann man dann auch nicht weiter helfen!
    :ratlos:


    Lg Ricya

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  • @ ricya


    wenn mir mein sohn solche dinge erzählt, dann versetze ich mich in seine lage. Das stimmt, aber ich würde die gestalt nicht sehen, die er auch sieht. Verstehst du, was ich meine? Ich spüre seine angst und versuche sie ihm zu nehmen. Da sie sie aber auch sah, mache ich mir da so meine gedanke. Ich glaube nicht an dasslebe glauben, wie paul, jedoch gab es etwas, ob nun einbildung oder nicht, was beiden angst gemacht hat. Für mich ist nicht unbedingt die gestalt an sich wichtig, sondern ihre tierische panik vor dem damit verbundenen tod. Deshalb wäre es schön, wenn er menschen treffen könnte, hier, oder wo auch immer, mit denen er seine erfahrungen teilen kann und nicht, weil sie sich damit in etwasd hineinsteigern sollen, sondern, weil es helfen soll, dieses erlebnis und das was da in ihenn hochkam zu heilen. Indem man ihm die angst nimmt, und ihn ernst nimmt. Nicht indem man versucht, ihm dinge logisch zu erklären, denn dafür ist es zu spät. Das bild und das gefühl dazu sind tief in seinem unterbewusstsein verankert und man kann es nur lösen, indem man ihm die angst nimmt vor dem schwarzen mann!!!

  • wenn mir mein sohn solche dinge erzählt, dann versetze ich mich in seine lage. Das stimmt, aber ich würde die gestalt nicht sehen, die er auch sieht.


    naja....ich werfe hier mal den Begriff "Suggestion" in den Raum.
    Es kann durchaus sein, daß die Mutter aufgrund des Verhaltens des Sohnes auch so eine ähnliche Wahrnehmung hatte.
    Ich erinnere mich an einen Versuch, den ich mal im Fernsehen gesehen habe.
    Mehrere Personen wurden in einem altem Gemäuer in einen dunklen Raum gesperrt.
    Soweit blieb alles ruhig, bis eine Person anfing hysterisch zu werden, weil sie sich angeblich "von etwas" bedroht fühlte.
    Die Unruhe stieg. Und nachdem alle Probanten wieder heraus geholt und befragt wurden, glaubten viele auch eine "bedrohliche Anwesenheit" gespürt oder gesehen zu haben.
    Obwohl da rein gar nichts in dem Raum war. ;)


    Auch das Phänomen "Massenhysterie" beruht auf diesem Prinzip.


    Indem man ihm die angst nimmt, und ihn ernst nimmt. Nicht indem man versucht, ihm dinge logisch zu erklären, denn dafür ist es zu spät. Das bild und das gefühl dazu sind tief in seinem unterbewusstsein verankert und man kann es nur lösen, indem man ihm die angst nimmt vor dem schwarzen mann!!!



    Und Du denkst jetzt ernsthaft man kann ihm helfen und ihm die Angst nehmen indem man ihn darin bestätigt etwas mysteriöses gesehen zu haben, daß ihm an den Kragen wollte? :shock:


    Ehrlich gesagt finde ich es da bei weitem besser ihm zu erklären, daß er nichts, aber auch rein gar nichts "böses" gesehen hat, sondern eine Täuschung erlebte, die völlig natürliche Ursachen hatte.
    Auf gut Deutsch: er muß vor gar nichts Angst haben, weil da damals einfach nichts war!
    Der Tod gehört zum Leben dazu. Genauso wie Essen, Trinken, Atmen.
    Es ist nicht schön, keiner will es, aber treffen wird es irgendwann jeden von uns.
    Und Angst vor dem Tod ist auch etwas völlig natürliches. Zeige mir nur einen Menschen, der sich keine Gedanken drüber macht.


    Und begründet in dieser "Urangst"....einfach nicht zu wissen, was da passiert und was danach kommt (wenn überhaupt etwas kommt, woran ich nicht glaube ;) ), liegt das, was bei Paul, diese Panik verursacht hat.


    Wir wissen ja jetzt auch nichts weiter über die Situation, die damals herrschte.
    Er war ein Teenager. Wie wir alle wissen, weil wir alle selbst mal pubertiert haben, sind Teenager hochsensibel und empfindlich.
    Sie denken und handeln ganz anders.
    Vielleicht hat Paul auch im Umfeld etwas gehabt, was mit dem Tod zu tun hatte. Unfall? Gestorbenes Haustier? Irgendetwas im Fernsehen aufgeschnappt, was sich im Bezug auf den Tod in seinem Unterbweußtsein festgesetzt hat.


    Nun sitzt er da, schaut hoch und glaubt eine schwarze Gestalt zu sehen.
    "Huch, was ist das? Schwarzer Mann. Tod. Hilfe!"
    Panik!


    Eigentlich eine logische Folgerung.


    Geholfen wird ihm nur dadurch, daß ihm klar wird, daß ihm da nichts, aber auch rein gar nichts mysteriöses passiert ist!

    man kann es nur lösen, indem man ihm die angst nimmt vor dem schwarzen mann!!!


    Richtig! Und die Angst nimmt man, indem man erklärt, daß es den "schwarzen Mann" nicht gibt. Nicht mit spekulativen esoterisch angehauchten Theorien ala "wer weiß, was es da draußen gibt. Muß nicht der Tod gewesen sein, KANN aber sonstwas paranormales gewesen sein."
    Das ist mit Sicherheit nicht gerade zuträglich.


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Ricya,


    schraub mal wieder ein bisschen runter. ich habe gesagt, dass man ihm die angst vorm schwarzen mann nehmen soll und vorm tod, weil ihnen gar nichts passiert ist und nicht weil ich glaube, dass etwas paranormales passiert ist. Sie hatten eine wahrnehmung visuell, wodurch auch immer und sie spürten todesangst! Deswegen ist es doch am wichtigsten zu sagen, dass sie ihre angst überstanden haben und sie immernoch leben, oder??? So sehe ich das! Das hat nix mit esogequatsche zu tun. Und ich glaube auch nicht, dass sie einen geist als solchen gesehen haben. Ich glaube. sie nahmen eine gefahr wahr, owher auch immer sie herrührt. Und sie haben sie überstanden. GEMEINSAM. Sowas ist schon sehr vielen leuten passiert. Und deswegen wäre es schön, wenn diese ihm seine angst nehmen, weil sie gleiche erfahrungen gemacht haben. Wenn ich an platzangst leide, gehe ich auch nicht in einen raucherentwöhungskurs, oder? Ich treffe menschen, die diesselbe angst in einer bestimmten situation haben und man wird gemeinsam stark. Sowas nennt man verhaltenbstherapie.


    Und jetzt entschguldige mich, ich habe das gefühl, ich werde eh nur auf eso reduziert, was nicht fair ist. Ich bin eben auch ein gefühlsmensch und jeder geht anders mit einer konfliktbewältigung um. Ihr versucht ausschliesslich ursachen zu finden, die alles widerlegen, aber darum geht es paul doch gar nicht. er ist davon überzeugt, dass da etwas war, das ihm angst machte und es wurde "besiegt" oder? und zwar seine angst und nicht der schwarze mann!!!


    Paul, alles gute für dich!

  • schraub mal wieder ein bisschen runter.


    Wovon, ich habe doch auch nur meine meinung dazu kundgetan....ich habe Dich nirgendwo angegriffen!?


    Und jetzt entschguldige mich, ich habe das gefühl, ich werde eh nur auf eso reduziert, was nicht fair ist


    Naja, aber von Dir kam doch auch dieser Satz:


    Viel interessanter ist doch, dass dieses haus eine jahrhunderte lange geschichte hat und manchmal fühlt man sich in so alten herrenhäusern eben auch nicht allein...;-)


    Das impliziert doch, daß es doch etwas geben könnte, was da war, also in Form von einem Wesen, etwas Bösem, oder sonst in irgeneiner Form, oder nicht?
    Sollte ich das falsch verstanden haben, entschuldige ich mich.
    Aber zuerst wird sich rational über so ein Thema unterhalten und dann werden doch immer so Kommentare wie "wer weiß?" nachgeschoben, die dann doch wieder in die Richtung Mysterium abzielen.
    Und das finde ich halt nicht gut, weil es zur Klärung mancher Situation nicht gerade zuträglich ist. Immer diese schwammigen Kommentare.


    Außerdem verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum da jetzt so ein Riesenproblem daraus gemacht, so das man sogar so weit geht und von Selbsthilfe und "großer Aktion" redet, die gemeinsam gemeistert wurde, etc.


    Die beiden hatten eine Wahrnehmung, die mit größter Wahrscheinlichkeit auf eine Wahrnehmungstäuschung zurück zu führen ist.
    Nichts weiter.


    Es kommt mir so vor, als würde hier eine Banalität zu hoch bewertet.


    Wie an meinem Beispiel oben, hatte ich (und mit Sicherheit auch andere) schon so allerlei "Erscheinungen" die man z.b. auf optische Täuschungen zurückführen kann. Deshalb dreh ich doch auch nicht am Rad oder habe eine Psychose davon. Es ist ja nur einmal vorgekommen und laut Aussage des Threaderstellers nichts derartiges mehr nachgekommen, also...... :ratlos:
    Man kann sich auch wirklich in alles viel zu viel reinsteigern. Auch in Dinge, die nie real da waren.


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Hi ricya,


    ich glaube wir reden tatsächlich aneinander vorbei. ;-)


    Dass wir alle schon so unsere "sichtungen" hatten, ist doch klar. Aber hattest du auch gleich todesangst? Ich nicht. Mir war mulmig, wenn mein sohn mir sagte, was er alles so sah und ich muss zugeben, dass so einiges mit meinem ganz persönlichen innenleben zu tun hatte. Das ist aber eine andere geschichte. Interessant ist doch, dass ihr paul mit seiner damals tief empfundenen angst alleine lasst, nicht mit dem mann, der ja nur einbildung ist, sondern mit seinem seelischen leid, das er dadurch erlebte. Nichts wird üpberhöht. Gar nichts. Nur eine angst negiert und als humbug deklariert. Und doch war sie für die beiden real. Wie für viele andere eben auch, die solche dinge erlebt haben...;-)


    Ich schaue mir empathisch an, was in diesem fall in den beiden vorging und sehe die reaktion auf dieses ereignis als eine bewältigungsstrategie mit dieser meinetwegen eingebildeten, aber durchaus real empfundenen angst umzugehen. Das war in diesem moment das einzige, das ihnen dazu eingefallen ist und es war für den moment die beste lösung. Dass es schatten der einbildung waren, sagen wir jetzt. Aber für paul und seine mum war es eine ernst empfundene bedrohung, die sie besiegt haben.


    Und tatsächlich ist es so, dass viele solcher älteren gemäuer die unheimlichsten gefühle in einem hochkommen lassen. Das sollte nur ein hinweis sein, dass es öfter mal menschen gibt, die sich ohne grund auch mal bedroht fühlen, obwohl es keinen ersichtlichen grund dazu gibt. Nicht mehr und nicht weniger. ;-)


    Dass es irritiert ist klar für diejenigen, die alles rational sehen, aber nicht für die, die sensibler sind. Was auch immer es war, es ist vorüber. Und niemand weiss, was tatsächlich war. War es eine irritation oder illusion hat auch diese ihre spuren hinterlassen, sonst hätte sich paul hier nach 15 jahren nicht dazu geäussert, oder?

  • Ich denke du interpretierst da viel zu viel rein. Ich denke auch nicht dass die Geschichte sonderlich wahr ist.


    1. Mit 14 oder 15 sitzt man nicht nachdem man eine solche optische Täuschung hat, bibbernd da und jammert man wolle nicht sterben. Das ist das Verhalten eines 8, 9 Jährigen oder noch jünger aber niemals eines 15 Jährigen.
    2. Denke ich jeder hatte es schonmal, dass er etwas gesehen oder gehört hat, was nicht da war. Natürlich kann das für ein Kind etwas sehr erschreckendes sein, ein (halb)erwachsener Mensch, weiss aber doch sofort, dass es absolut nichts Besonderes ist.
    3. Es wird von vornherein erwähnt, wie alt das Haus ist, dass heisst für mich, dass man schon Leute in die Richtung lenken will, nachzu fragen, ob vielleicht schon etwas passiert sei oder dergleichen.
    4. Ist mal wieder die Rede vom "schwarzen Mann mit Schlapphut, den ich aber nur 1 Sekunde sehen konnte und sein Gesicht nicht erkennen" das ist genauso lachhaft wie die Aliensichtungen, nach neuen Kinofilmen, wonach die Aliens komischerweise den Filmaliens stark ähneln.
    5. Ist es mal wieder total unverantwortlich, wenn er angeblich Sätze wie: "Ich will nicht sterben" oder dergleichen gesagt haben soll, in Todesangst war und das wegen einer solchen "Sichtung", aber die Mutter, die das ja angeblich auch gesehen hat, macht rein garnix und lässt ihren Sohn das einfach so mit sich herumtragen?

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • @ ragnarsson


    es gibt tatsächlich genug menschen, die eine ähnlicher erfahrung gemacht haben und das was du sagst, deklariert ihn als spinner. Selbst wenn die geschichte erfunden ist, finde ich es faszinierend, was dieses bild von diesem mann alles auslöst und teilweise sind die gefühle so stark und überwältigend, dass sie mich beeindrucken.


    Was auch immer es ist, diese menschen sind gequält von ihrer angst. Und darüber macht man keine scherze.

  • Wenn diese Menschen wirklich Todesangst davor haben oder gar Traumata oder was weiss ich, warum posten sie es dann in einem Paraforum und gehen nicht zu einem Psychologen/Psychiater? Wenn mein Kind durch so etwas traumatisiert wäre, würde ich mir professionelle Hilfe holen. Der Fakt, dass das in einem Paraforum gepostet wurde, zeigt eindeutig, dass man WILL, dass jemand schreit: "OH DAS WAR DER TOD!"

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Ragnarsson


    ...für ihn war es so, ja, tatsächlich. Und deshalb wird er hier zu kleinholz gemacht, weil er sich 15 jahre später hier meldet. Dass die beiden damit überfordert waren ist doch klar, das sieht man schon ander tatsache, dass sie nie darüber geredet haben, sondern jeder diese geschichte in sich reinfrisst. Ausserdem würde ein psychiater darauf nicht eingehen. Er würde schauen, woher diese angst kommt. Aber vor allem würde er die angst ernstnehmen.


    Und das tut ihr hier nicht, im gegenteil, jetzt ist er auch noch ein spinner.


    Jeder pups, der sich hier meldet, weil er irgendwas komisches gesehen hat, wird besser umsorgt als er. Woran liegt das??? An dem schwarzen mann??? Daran, dass er für euch nie existieren wird? Für einige ist er wirklichkiet gewesen und genau deshalb ist es wichtig, ihn nicht fertigzumachen.

  • Hier wird niemand umsorgt, das ist auch nicht unsere Aufgabe. Hier geht es rein darum, dass über Beiträge bzw Geschichten gesprochen wird. Wenn jemand behauptet "Es war so" aber etliche Sachen dagegen sprechen, dann wird das gesagt. Dieses Forum ist auch nicht dazu da, Menschen eine psychotherapeutische Behandlung zukommen zu lassen, sondern beschäftigt sich mit Paranormalen Themen.


    Und nochmal: Wenn er eine solche Angst hatte und vlt gar traumatisiert ist, sollte er zu einem Psychologen/Psychiater und nicht in deinem Paraforum posten.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Dann sehe ich das also falsch, dass hier nicht nur auf fakten aufgebaut wird, sondern auch der mensch gesehen wird, der dahinter steckt??? Sorry, das habe ich schon etliche male anders erlebt, auch hier.


    Und ich bin enttäuscht, wenn das nun auf einmal anders ist.


    Irgendwie trägt jeder hier auch eine art verantwortung, oder nicht? Und wenn ihr meint, er gehört zum psychiater, dann sagt es ihm auch, aber macht ihn nicht zum spinner!!!


    Hier gibt es viel mehr leute, die hilfe brauchen und sich an das forum richten, weil sie nicht weiter wissen. Oder habe ich das nur allein so sehen wollen. Wohl nicht, oder?


    "Sorry, paul, das ist alles nur einbildung, aber geh zum arzt."


    Solche leute werden doch sowieso permanent stigmatisiert, als ob das nicht schon schlimm genug für sie wäre.


    Er wendet sich an das forum, weil er hilfe erhofft, wie auch immer sie für ihn aussieht. Er öffnet sich hier, um fremden menschen etwas mitzuteilen, weil er dachte, dass diese ihn ernst nehmen.

  • Das Wort Spinner, hat niemand benutzt, ausser dir. Es haben alle in dem Threat lediglich geschrieben, dass es wohl nur Einbildung bzw eine Optische Täuschung oder Fehlinterpretation des Gehirns war. Nicht Mehr, nicht Weniger. Und seit wann darf man nicht hinterfragen? Ich habe mehrfach geschrieben, wenn er Hilfe braucht, soll er sich professionelle Hilfe suchen.


    1. Ist hier (soweit ich weiss) Niemand im Forum ausgebildeter Psychiater bzw Psychologe
    2. Macht Pfusch mehr kaputt, als das er hilft.
    3. Ist die Aussage "Das ist eine Optische Täuschung/falsche Sinneswahrnehmung/what ever" schon eine Hilfe, denn sie sagt: "War nix schlimmes, brauchst dir keine Sorgen machen"
    4. Wie soll unsere Reaktion aussehen? "Ja, du hast den Tod gesehen, aber wir leiden mit dir *kopftätschel*" ?
    5. Interpretierst du sehr, sehr, sehr viel in die Beiträge anderer User hinein. Wie bereits geschrieben, hat ihn NIEMAND als Spinner betitelt, ausser du.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.