Philosophische Gedanken über "Universum" und "Bewußtsein"

  • Ich entschuldige mich im vornherein für meinen kurzen Post. Ist eigentlich nicht meine Art ;)


    Den Ansatz den du verfolgst nennt man auch "Solipsismus"....
    Und tut mir leid wenn ich das sage aber eben jener war noch nie wirklich Philosophisch glaubwürdig vertrettbar.
    Einstein fragte mal zu diesem Thema: "Wäre der Mond auch noch da wenn niemand hinsehen würde" ?
    Und: Natürlich wäre er auch noch da wenn niemand hinsehen würde, weil wir noch immer seine Auswirkungen der Gravitation messen könnten.
    Und wenn wir nicht messen würden könnte immer noch jemand anderes messen über den wir uns nicht "bewußt" sind. ;)
    Man könnte nur nicht mit Sicherheit sagen ob der Mond da ist, um dieses Beispiel beizubehalten, wenn niemand eine "Messung" vornimmt. Was schlichtweg nicht möglich ist
    da der Mond ständig mit allem im Universum wechselwirkt. Wenn auch größtenteils nur über die Gravitation.


    MfG Tachyon :winks:

    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
    sondern auch für das, was man nicht tut.


    (Chinesisches Sprichwort)

  • Naja, ich gucke mir das nicht mehr lange hier an. Bin ich halt ne Solipse oder was weiß ich, noch nie gehört. Aber wenigstens bin ich realistisch. Ich tue mir doch nicht an, wie ihr meine Realität mit eurem Verstand bemessen wollt. Naja Einsteins Dummheit war ja auch so unermesslich wie das Universum. Da kann man ja von einem Künstler auf den nächsten schließen.


    Bei diesem geistigen Fassungsvermögen hier im Thread schließe ich beim Universum auf die Größe einer Walnuß. Ohne Schale.


    Nichts falsch zu verstehen. Ich finde ja, das Res noch nicht der Verstand abgekommen ist. Vielleicht darf ich ja einer unter seinen Milliarden Menschen sein.


    Irgendein Chinese soll mal gefragt haben, was das Geräusch von einem Baum ist, der umfällt, wo keiner ist. Seitdem hören die Menschen irgendwie taub auf dem einen Ohr und hören die Dinge nicht mehr die da sind. Naja, ich höre dafür Dinge, die nicht da sind. Umfallende Bäume in China und so. Jeder hat halt so seine Macken. Bin wahrscheinlich so´n komischer Posivistischmann oder so.


    Nachdem mir aber durch den letzten Post klargeworden ist, dass es um Messung und nicht um Wahrnehmung geht, ich ja Elemtarteilchen gar nicht sehen können muss, die aber doch irgendwo existieren, wenn die Spuren hinterlassen auf dieser schlammigen Drecksmaterie, weiß ich ja nun, dass jede P%&isverlängerung des Bewusstseins namens Teleskope und Infrarot den Menschen doch, endlich, dazu gebracht haben, alles zu sehen, was es gibt. und ohne Zweifel, wenn sie den Radar und die Radioempfänger nicht noch ausstrecken würden ins Weltall, dann würde das ja alles gar keinen Sinn haben, was wir nicht aus Schall- und Lichtwellen bestehen würde.


    Aber immer wieder schön, wie dieses allwichtige menschliche Bewusstsein, ohne dass das arme Universum nicht existeren könne, es nötig hat, Messmethoden sich auszudenken und Messinstrumente aus bewusstloser Materie zu basteln, damit es kosmische Hintergrundstrahlung auffangen kann.


    Mal was anderes: Ich hatte mal irgendwas in so nem komischen Esoterikbuch nicht verstanden. Da stand irgendwie, das menschliche Gehirn besteht aus so und so vielen Atomen, ich sag ma 10 hoch 8 oder so. Und daraus besteht also dann das Universum. Das hat mir irgendwie übelst Angst gemacht. Selbst wenn ich das ganze Universum essen würde, oder einatmen würde, und mal jedes Atom in meinem Gehirn gehabt hätte, dann sind ja immer die alten Atome wieder weg. Verstehe ich irgendwie nicht, wie jemand glauben kann, die Welt sei in seinem Kopf.

  • Fail. Nach Tachyons Post gehe ich mal ziemlich sicher davon aus, dass er sich auf Awareness und nicht auf dich bezogen hat. Während deiner Zeterei scheinst du dann auch beide Standpunkte zu vermischen (und deine Argumentation somit völlig überflüssig zu machen):


    Zitat

    Aber immer wieder schön, wie dieses allwichtige menschliche Bewusstsein, ohne dass das arme Universum nicht existeren könne, es nötig hat, Messmethoden sich auszudenken und Messinstrumente aus bewusstloser Materie zu basteln, damit es kosmische Hintergrundstrahlung auffangen kann.

    Das Esogeschwurbel rund um Bewusstsein und Aufmerksamkeit stammt von Awareness. Alle wissenschaftlichen Argumente kommen von der Gegenseite.
    Schlussendlich sind deine Posts genauso schwurbelig wie die die du zu widerlegen versuchst, nur eben auf andere Art und Weise. Dich selbst als Realist zu bezeichnen, halte ich ja für arg vermessen. ;)

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes


  • Das Problem an dieser Herangehensweise ist doch dass man sich bei konsequenter Anwendung eingestehen muss das nicht nur das betrachtete Objekt "Universum" sondern alles vom näheren bishin zum weiter entfernten Umfeld eine Projektion des eigenen Bewusstseins ist. Logischerweise würde man auch niemals die Erde, die Wurstbude von nebenan oder Omas Katze vollkommen und ganzheitlich erfassen.. Details fehlen immer und kein Mensch ist in der Lage sich sämtliches Wissen zu erwirtschaften. Dafür reicht unsere Lebenszeit einfach nicht aus - Und somit spielt es keine Rolle ob es sich um das weitgehend unerforschte Universum oder um etwas viel vertrauteres handelt, nicht?
    Dann müsse man also annehmen: "Ich weiß das ich nichts weiß", das allerdings erscheint mir dann auch überzogen, wir besitzen Erkenntnisse und wir teilen diese Erkenntnisse miteinander obwohl wir alle unser eigenes Bewusstsein besitzten. Es existiert also etwas das mitnichten nur eine Illusion ist sondern Realität, so wie der Teil des Universums den wir kennen und erforschen.


    „Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.” ~ De Sade
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    Einmal editiert, zuletzt von Ultimatik ()

  • Der Begriff "Realität" ist ja ohnehin schwierig, deswegen würde ich ihn völlig verwerfen. Der Fehler, den Awareness macht, ist vielmehr, dass er aus der von ihm selbst erkannten primär subjektiven Natur aller Dinge eine objektive Erkenntnis abzuleiten versucht - das ist auch der klassische Fehler der naiven Realisten, die davon ausgehen, dass das, was sie wahrnehmen, objektive Realität besitzt. Es ist eben unmittelbar einleuchtender Fakt, dass ich nicht wissen kann, inwieweit sich meine subjektive Wahrnehmung mit einem "objektiven Äußeren" deckt, wenn ich den Solipsismus nicht überwinde (und damit eine wenigstens intersubjektive Basis der Erkenntnis schaffe). Alles über diesen Skeptizismus hinausgehende halte ich für dogmatisch und unlogisch.


    santiago

  • Astroboy


    Deine gesamten Ausführungen in dem o.a. Posting, all deine Überlegungen hier, deine Analysen, deine Meinungen, all das ist etwas ausschließlich Geistiges in deinem Bewußtsein. Es ist durch nichts Materielles außerhalb von dir repräsentiert. Nein, auch nicht durch die elektrischen Signale in deinem Gehirn. Denn wäre es so, könnte ich prinzipiell auf meinem Küchentisch eine Apparatur aufbauen, welche elektrische Signale exakt so anordnet, wie sie sich in deinem Gehirn anordnen, und mir dann anschauen, worüber du gerade nachdenkst und vor Allen, was sie für dich bedeuten. Verabschiede dich von der Vorstellung, dass elektrische Signale dasselbe wie Gedanken sind.


    Niemand außer dir weiß von den geistigen Inhalten in deinem Bewußtsein, bevor du sie nicht einen Anderem mitteilst. Und obwohl du das Vorhandensein dieser bestimmten geistigen Inhalte, die zu deinem o.a. Posting führten, nicht im Geringsten anzweifelst, enden deine Ausführungen mit genau der gegenteiligen Überzeugung, nämlich, dass es nichts geben kann, was nur und ausschließlich im Bewußtsein existiert.


    So lange du nicht erkennst und verstehst, was tatsächlich geschieht, wirst du weiter umherirren und dabei manchmal das Eine für richtig halten, und manchmal das Andere.


    ad_santiago


    Du sagst, der Begriff "Realität" ist ja ohnehin schwierig.


    Zur Realität, zur Wirklichkeit, zählt all das, was wirkt. Was ist daran so schwierig?


    Mich interessieren deine Antworten auf die folgenden Fragen:


    1. Wo ist FÜR DICH das, was du für eine Wirklichkeit hälst, während zu schläfst?


    2. FÜR WEN erscheint das, was du für eine Wirklichkeit hälst, wenn du wieder aufwachst?


    3. Und wo, wenn nicht in deinem Bewußtsein, ist das, was du für eine Wirklichkeit hälst?


    4. Nenne bitte etwas Beliebiges deiner Wahl, von dem du überzeugt bist, dass es außerhalb von dir existiert und das zu dem gehört, was du als eine OBJEKTIVE Wirklichkeit bezeichnest. Was könnte das sein? Und vor Allem, wie kannst du etwas darüber wissen, so lange es sich nicht als geistige Anschauung in deinem Bewußtsein befindet? Bitte nenne daher etwas Beliebiges, was du für AUSSERHALB von dir hälst.


    Über kurze, präzise und verständliche Antworten zu meinen Fragen würde ich mich mehr freuen, als über lange Erklärungen in Form von Vorträgen. Du kannst davon ausgehen, dass ich mir erlaube nachzufragen, sollte ich deine Antworten nicht verstehen. Vielen Dank.

  • Kurzer präziser Gegenpost zu Teil A:


    Es gibt die Theorie, dass ein Neuron einen Gedanken repräsentiert. Wenn jemand an Marilyn Monroe denkt, ist genau ein und immer dasselbe Neuron aktiv, welches elektrische Befehle abgibt. Japaner in Tokyo (Neuroscience Laboratories Atr) haben eine Maschine entwickelt, mit der sie es auf einem Monitor sichtbar machen können, wenn eine Person liest oder wenn sie an simple Formen denkt wie ein X oder ein Quadrat. Dank magnetischer Resonanz haben sie den Fluss des Blutes im visuellen Kortex visualisiert, welche das Wort oder das Symbol rekonstruiert. Nach Meinung des Hauptherausgebers der Studie, Yukiyasu Kamitani, kann die Technik in Zukunft verbessert werden, so dass auch Bilder in Farbe und höherer Auflösung entstehen können. (Quelle: Focus 219, S. 52, Gennaio 2011 in Italia)
    Gedankenlesen auf Basis eines materialistischen Weltbildes ist möglich.
    Ich denke nicht, dass ein Gedanke nur ein elektrischer Impuls im Gehirn ist. Jedoch wird er durch einen solchen repräsentiert.

  • Astroboy


    Du vergisst, oder weißt noch nicht, oder ignorierst es aus bestimmten Gründen, dass es Neuronen nicht wirklich gibt.


    Neuronen bestehen aus etwas, was wir als Materie bezeichnen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass es Materie nicht wirklich gibt, sondern dass es letzten Endes nur Energieschwingungen sind, also nix Festes oder Stabiles, und dass es nur unsere Sinne sind, die diesen Schwingungen den Eindruck von Festigkeit geben.


    Da beschäftigen wir uns alle mit diesen Schwingungen und finden es alle super cool, aber verstehen irgendwie nicht wirklich, was wir da eigentlich tatsächlich tun.


    Die Geschichte der Menschheit ist voll von kollektiven Überzeugungen, die sich früher oder später als Irrtum herausstellten. Einer davon war, dass es Materie gibt.

  • Zitat

    Neuronen bestehen aus etwas, was wir als Materie bezeichnen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass es Materie nicht wirklich gibt, sondern dass es letzten Endes nur Energieschwingungen sind, also nix Festes oder Stabiles, und dass es nur unsere Sinne sind, die diesen Schwingungen den Eindruck von Festigkeit geben.


    Also es existiert sehr wohl etwas festes und es existiert auch Materie.
    Nur weil man feststellte das Atome noch aus sehr viel kleineren energetischen Teilchen besteht heißt es noch lange nicht das Materie nicht entsteht.
    Materie ist eine Wechselwirkung von Kräften und Atome bilden zusammen oder in Verbindungen eine Materie..
    Wenn du mir jetzt mit der String-Theorie ankommst. Ich liebe diese Theorie. Aber sie hat noch immer massive Macken außerdem entstehen mehrere Modelle die alle
    unterschiedliche Anzahlen von Dimensionen voraus setzten fernab unserer 4 Dimensionen die wir kennen. (ich rede nicht von Dimensionen aller Twilight Outerlimits etc)
    Mir ist auch nicht ganz klar wie du auf diese These kommst.

    Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.
    [In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
    - H.P. Lovecraft "The Call of Cthulhu"


    "The oldest and strongest emotion of mankind is fear,
    and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown"
    -H.P. Lovecraft

  • Solange wir nicht aus uns selbst hinausgehen können woher sollen wir wissen ob es ein draussen überhaupt gibt.
    Warum sollte man sich selbst als Teil eines Universums sehen ?; wenn man doch selbst Ursprung dieser Idee überhaupt ist ?
    Grundsätzlich empfinde ich die 2 Wörter Bewusstsein und Universum als schon so komplex in seiner Bedeutung, das man eigentlich nur die Möglichkeit hat
    so objektiv wie möglich darüber zu sprechen.
    Somit verliert Himmel&Hölle, das Nirvana ,Religion, Geister-Ufos-Spukschlösser,Albert Einstein,Wissenschaft ,Sonnen,Planeten, Monde , der eigene Name , Geburtstag,Datum,Kalender,Vater ,Mutter , komplett an Wert da ja alles nur subjektiv wahrgenommen wird.


    Von diesen Faktoren ausgeschlossen meine Meinung :
    Ich bin das Universum.



    Mehr kann ich dazu nicht sagen weil ich wieder subjektiv werden müsste.

  • ....demnach bräuchtest du aber nicht einmal Sprache, weil Sprache immer die Existenz des Intersubjektiven voraussetzt. Danach wäre auch der Satz "ich bin das Universum" falsch, weil das Wort Universum in einem bestimmten Kontext definiert ist und dieser Kontext die Existenz eines "Äußeren" voraussetzt. Wenn man also "so wenig subjektiv wie möglich" sein will, kann man strenggenommen nicht einmal Sprache verwenden, zumindest aber nicht diejenigen Begriffe, die über ein unmittelbares Ich hinausgehen. Darüberhinaus sehe ich auch nicht, warum man unbedingt jede Subjektivität tilgen muss; die Suche nach der "absoluten Wahrheit" halte ich ohnehin für einen Wahn. Wir sollten uns vielmehr daran gewöhnen, die Dinge relativ zueinander zu ordnen und dabei auch mit Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten umzugehen lernen. Das ist ja der eigentliche philosophische Emanzipationsprozess: dass wir uns die Welt ordnen und nicht verzweifelt nach einer festgefügten Ordnung suchen.

  • wenn Ich richtig verstanden habe...war die Frage von Awerness eigentlich ganz einfach.... zusammen gefasst wollte er folgendes zum Ausdruck bringen wollen.... "Universum ist die Summe, was von der Bewußtsein wahrgenommen wird"... und hierzu zählte Er so ziemlich alle Phänomene wie "Unterbewußtsein, Feinstoffliche Existenzen " usw. dem Bewußtsein unterlegte Nebenobjekte .......


    Höchstwahrscheinlich wollte er zum Ausdruck bringen wollen, das das Universum für jeden etwas ganz individuelles ist, was aus dem Bewußtsein der einzelnen ganz individuell Projeziert wird...


    Ich denke es sollte jenseits der Materiellenwelt wie Atome, Neutrinos, Quanten etc. behandelt werden, denn der Begriff " Objekt " dürfte für Bewußtsein nicht gelten, weil es keine messbaren Dimensionen hat

  • Awareness :


    Die Idee finde ich sehr Interessant! Nach der Aussagenlogik kannst Du diese Schlüsse aber für viele Dinge einsetzen. Z.B.: könnte dann am Ende auch rauskommen: Ein Auto in China ist dasselbe wie unser Bewusstsein. Oder der Mars ist dasselbe..... etc.etc. Ich bezweifle auch die Aussage, dass das Universum die Gesamtheit aller Dinge ist. Naja bin halt ein alter Skeptiker und glaub erstmal nichts, was nicht zu beweisen ist.
    Gruß

    EDIT Cat:
    Volltextzitat entfernt und Beitrag formatiert.

  • Namaste.....Awareness bitte beantworte mir einige Fragen.


    1.Kann der Beobachter, mit der vorhanden Fähigkeit zu Beobachten sich selber als zu Beobachtendes,beobachten?....so zu sagen eine Endloßschleife oder Paradox?


    2.Die Aussage das die Materie von Geist beobachtet wird trift meiner Meinung nach auf die "Deus ex machina" zu....was hälst du davon?


    Danke im Vorraus


    Peace

    "Die Definition ist die Erklärung,aber die Erklärung ist nicht die Definition" - Masterro

  • Das unsrige Universum ist ebenso endlich wie alle anderen Universien welche uns umgeben.
    Wir leben faktisch in einer gigantischen Blase aus Raum und fester Materie, deren Ende wir niemals erreichen werden.


    Die Frage die ein erweitertes Bewusstsein erst Möglich macht ist, woher kommt der Raum ? Was war vor dem uns bekannten schwarzen Raum und wie lange dauerte es bis sich aus dem Nichts feste Materie formte ?

  • [...] wie lange dauerte es bis sich aus dem Nichts feste Materie formte ?


    Diese zweite Frage von dir würde ich gerne in Frage stellen.
    Bevor überhaupt Zeit und Raum existierten, gab es keine Zeit. Du kannst nicht definieren, wie lange es gedauert hat, da die Relation gar nicht existierte.
    Wenn du davon ausgehst, dass irgendwann das Universum/die Universen entstanden sind kannst du vielleicht sagen wann, aber nicht zeitlich festlegen was davor war.

    "Wir ziehen in den Krieg. Die Elfen sind im Begriff unseren Wald zu verlassen. Und wir werden im Triumph heimkehren - oder gar nicht."

  • Nicht ganz.. Der raum kann sich ja nur ausdehnen weil die zeit vergeht bzw vorranschreitet! Ich glaube kaum ; dass sich beides unabhängig voneinander ausdehnt bzw sich vergrössert( bei zeit die jahre bei raum daa volumen) ... Sprich- je kleiner die jahreszahl umso kleiner auch der raum... Nur hat alles nicht bei 0 sondern o, periode 1 angefangen... In der allerkleisten nanosekunde gab es ergo auch den allerkleinsten raum. Und da die zeit kontinuierlich fortschreitet dehnt sich der raum weiter aus/ da zeit umunkehrbar ist wird sich die ausdehnung des raumes bis in alle ewigkeit fortsetzen.... Aber nichtnur raum und zeit dehnen sich aus.. Sondern mit ihm auch die masse... Sie mss sei sekunde stetig expandiert seIn ; man stelle sich nur mal vor alle masse im universum; also alle schwarzen löcher und galaxien wären auf einer raumgrösse von unserer erde; kurz darauf unsere sonne und dann unser sonnensystem eingequetscht.... Dann waere doch sofort 1 mega black hole da und aus die maus.. Laut gaengiger theorie zumindest"... Wobei ich wieder bei meiner schwarzen löcher= samenkörner theorie? Annahme? Angekommen wäre:) ich nehme praktisch an, dass materie im zentrum jeder galaxie - geboren- wird und durch die bewegungen der galaxie jene materie über jahrmillionen immer weiter nach aussen vom zentrum weg bewegt wird.. Woran das liegt und wie das genau funktioniert? Ich hätte einige ideen- aber das alles wissenschaftlich zu überprüfen; da fehlt mir das knowhow... Z.b. Da wir das schwarze loch nur als dieses sehen ist es ein wenig schwierig ... Aber vllt ist es wirklich nur ein einfaches loch in unserer raumzeit/ also kein objekt mit materie im herkömmlichen sinne...sondern sowieso wie antimaterie oder gar dunkle materie... Jenes schwarze loch/ also die antimaterie? Oder dunkle materie? Kenne den unterschied gar nicht; aber soweit ich weiss ist antimaterie andersherum geladen... Nunja... Wenn das sl jezt über jahre hinweg materie ausstösst und somit die galaxie an masse zunimmt / das sl dadurch, dasss die galaxie grösser wird auch grösser wird( prozentanteil soll in galaxien immer gleich sein) .............. Ich kann mir durchaus vorstellen dass dunkle mateire und materie aus einr singularität im/am sl geboren werden und die materie in die galaxie geschleudert wird; die dunkle materie hingegen zur materie des schwarzen lochs gezogen wird....


    Das bedeutet, dass das zentrumsschwarzeloch materie magnetisch abstösst und dunkle materie anzieht!!! Vllt Absorbiert aldunkle materie jegliches licht... Oder es verbufft an dunkle materie licht welches das schwarze loch aussendet; wobei ich mich jetzt frage ob wir antimaterielicht sehen koennten oder nicht?

  • Generell sind deine Ideen nicht uninteressant, denke ich. Zumindest das was ich mitbekommen habe,
    aber könntest du vielleicht versuchen deinen Text etwas zu formatieren? Groß- und Kleinschreibung erleichtert das Lesen ungemein, Rechtschreibung ist gut und ein paar Absätze machen das auch übersichtlicher. Ab etwa der Hälfte des Textes musste ich dreimal lesen, weil mein Hirn abgeschalten hat und auch jetzt steige ich noch nicht so ganz durch.^^


    Zum Thema:
    Ich deute mal deinen "Nicht ganz"-Widerspruch als eine teilweise Einschränkung meiner Aussage. Ich stimme mit dir allerdings vollkommen überein, dass Zeit und Raum sich parallel ausdehnt und beides voneinander abhängt.
    Ich wollte mit meinem Post lediglich der Aussage von spacenight widersprechen, in der er nach der Zeitspanne VOR der Existenz des Universums gefragt hat. Bevor alles da war, gab es keine Zeit. Die Spanne ist nicht definiert. Mit unseren Mitteln und Gesetzen nicht messbar.
    Seit die Materie existiert, existiert auch die Zeit. Bevor sie da war, gab es nichts. Nichtmal die Zeit.

    "Wir ziehen in den Krieg. Die Elfen sind im Begriff unseren Wald zu verlassen. Und wir werden im Triumph heimkehren - oder gar nicht."

  • april2010
    Eigentlich will ich jetzt nicht auch in diesem Thread über deine Schwarze-Loch-Theorie reden, aber jedes mal wenn du darüber schreibst, stellen sich mir die Zehnnägel auf. Wenn du dich schon mit einem physikalischen Thema beschäftigst, solltest du auch die Begriffe richtig benutzen.
    Z.B. hat eine magnetische Anziehung etwas mit der elektromagnetischen Kraft zu tun und nichts mit der Anziehung von Massen über die Gravitation. Ein Schwarzes Loch zieht andere Massen aber eben mit der Gravitation an und nicht mit der elektromagnetischen.
    Oder Dunkle Materie: Sie heißt so weil sie eben nicht mit Licht (also elektromagnetischen Austauschteilchen) wechselwirkt. Also kann sie auch kein Licht schlucken. Wäre dies der Fall wäre sie ja wohl schon längst entdeckt worden. Man kann sie nur indirekt nachweisen, weil die Gravitation das Licht ablenkt (Gravitationslinseneffekt), aber nicht weil es geschluckt wird.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Soll ich ihm jetzt schon wieder erklären warum beim Ausdehnen kein Massegewinn herscht? Das haben wir doch schon durchgekaut aber ich glaube er möchte es nicht verstehen.
    Einen letzten Versuch starte ich noch:


    1. Beispiel:
    Stell dir vor du hast einen Kautschukklumpen vor dir auf dem Tisch. Den nimmst du und zerrst und knetest und biegst lustig dran herum. Wir nehmen an es ist einfach ein kleines Rechteck dass du in die Länge gezogen hast. Die Fläche ist nach dem D ehnen grösser als vor dem Dehnen, aber wenn du den Kautschuk auf eine wage wirfst, wirst du feststellen dass sich an der Masse nichts geändert hat.
    2. Beispiel:
    In der Schule hatten wir etwas das nennt sich "Sprengkugel", das ist eine Stahlkugel mit einem kleinen Zapfen in der Mitte und einem Gewinde zum Zuschrauben. Die Kugel wird mit Wasser randvoll gefüllt und verschlossen. Wenn man die Kugel jetzt in ein Gefrierfach oder ähnliches legt und das Wasser in der Kugel zu gefrieren beginnt, dehnt sich das Wasser aus und die massive Stahlkugel wird "gesprengt" (ist keine riesenexplosion aber sie platzt auf, auch wenn die Aussenwans 2 cm dick ist). Und wieder hat sich nichts an der Masse geändert, denn die Kugel vorm Platzen und nach dem Platzen hat komplett die selbe Masse und nur weil sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt platzt die Kugel.


    Das hier ist so eine Sprengkugel:
    http://www.phywe.de/51/pid/326/Sprengkugel-mit-Verschlussschraube-.htm


    Ich hoffe du hast endlich verstanden dass Dehnung eben kein Massezuwachs bedeutet.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.