Unmasking Aliens - Wie sehen SIE aus?

  • Aaaalso - ich dachte mir, dazu könnte man doch aufgrund einiger aktueller Threads mal ein paar wissenschaftliche Gedankenspiele machen. Wir kennen zig verschiedene Ausserirdische aus Film und Fernsehen, und wir kennen auch die angeblich echten Geschichten von entführten Leuten, die von geheimnisvollen Astronauten, Rieseninsekten oder Krokodilmonstern sprechen. Heute herrscht das Bild der Greys vor, das H.G. Wells 1893 erstmals in seinem Artikel "Man of the Year Million" als das Aussehen der zukünftigen Menschen beschrieben hat. Grosse Köpfe, keine Haare mehr, eine einheitliche Hautfarbe... klingt durchaus logisch. Später gabs die Dinger dann als Ausserirdische in Groschenheften, und endgültig berühmt wurden sie, als Barney Hill, völlig abweichend von den Angaben seiner Frau (erst später hat sie es sich anders überlegt), seine Entführer so beschrieb.
    Aber ist es überhaupt realistisch, dass eine hochintelligente Alienrasse so aussieht? Humanoid und menschenähnlich, und zufälligerweise genauso wie in einem Was-wäre-wenn-Artikel von Anno dazumal? Sagen wir jetzt einfach mal "nein", denn dann kann ich zum eigentlichen Thema dieses Threads kommen. Wie könnte denn intelligentes ausserirdisches Leben aussehen?
    Fangen wir von Anfang an, bei der Entstehung von Leben. Alles Leben auf der Erde basiert grob gesagt auf Kohlenstoff. Im Starchild-Thread wurde aber schonmal angeschnitten, dass ausserirdisches Leben theoretisch völlig anders aufgebaut sein könnte. Carl Sagan spricht da von Kohlenstoffchauvinismus. Man vermutet oft, dass es z.B. auch Leben auf Siliziumbasis geben könnte, oder sind wir mal ganz verwegen, und sprechen von Leben auf Schwefel- oder Plasmabasis. Im Periodensystem gibts genug Auswahl. Ausserdem muss das Ding nichtmal vollständig sein, wer weiss, obs im Sombreronebel nicht noch unbekannte Elemente gibt. Vielleicht weiss ja ein Chemiker mehr dazu.


    Allein schon das bietet eine Wahnsinnsauswahl, und macht es äusserst unwahrscheinlich, dass auf einem anderen Planeten, selbst einem erdähnlichen, ein uns so ähnlich sehendes Lebewesen entstanden ist. Ganz so schlimm ist es aber nicht. Was wir wissen ist, dass Aliens, egal was für welche, denselben physikalischen Gesetzen wie wir unterworfen sind. Aber egal, nehmen wir mal an, dass es tatsächlich ein paar intelligente Aliens irgendwie bis zu unserem Planeten geschafft haben. Was brauchts dazu?
    Auf jeden Fall mal Greiforgane - die 100.000 UFOs, die jährlich über Kuhdorf, USA, gesichtet werden, bauen sich nicht von alleine. Dafür bräuchte man Hände, Krallen, Tentakel, bewegliche Füsse, irgendeine Art von Schnabel, Greifer oder irgendwas Anderes. Weiterhin müssten sie sich fortbewegen können, mit Beinen (egal wie viele), Flügeln, Flossen, schleimigen Sekreten, vielleicht sogar mit Rädern. Es besteht immer die Möglichkeit, dass auf einem anderen Planeten etwas entstanden ist, was bei uns kein einziges Lebewesen hat.
    Dann eine unbestimmte Anzahl Augen, um sehen zu können. Facettenaugen, mit räumlicher Sicht, auf unserer Wellenlänge oder nicht, z.B. im UV-Bereich. Am wichtigsten ist irgendeine Form von Kommunikation. Über eine Sprache, telephatisch, optisch, über Gerüche, mit elektrischen Schwingungen etc. Aliens könnten winzig klein oder riesig gross sein, durchsichtig, aus Metall, papierdünn oder wie ein Kuhfladen am Stiel aussehen.
    Äusserst unwahrscheinlich also, dass ausserirdisches Leben auch nur ansatzweise wie etwas auf der Erde aussieht - was Dänikens Kreationen also alt aussehen lässt.
    Jetzt fällt mir kein guter Schluss ein, also danke für die Aufmerksamkeit und ich hoffe auf Meinungen.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

    Einmal editiert, zuletzt von Rônin ()

  • Im Periodensystem gibts genug Auswahl. Ausserdem muss das Ding nichtmal vollständig sein, wer weiss, obs im Sombreronebel nicht noch unbekannte Elemente gibt. Vielleicht weiss ja ein Chemiker mehr dazu.


    Ich bin zwar kein Chemiker, aber beim Periodensystem wissen wir wenigsten, dass es keine Lücken mehr hat (Ein Atom kann ja nur eine ganze Anzahl von Protonen und Neutronen haben). Es kann vielleicht noch Elemente jenseits der 118 Protonen geben, diese sind aber dann so instabil, dass sie sofort wieder zerfallen. Komplexe Moleküle kann man eigentlich nur aus Kohlenstoff oder Silizium herstellen und bei Silizium sind die chemischen Abläufe so langsam, dass die 13,7 Mrd Jahre Universumsgeschichte sicher nicht ausreicht um komplexere Lebewesen zu bilden.


    edit OK, habe gerade den Wikilink zum Kohlenstoffchauvinismus gelesen, aber wollte es nochmal erwähnen.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Zitat

    "...Wenn Dinge wie das Fliegen in der Evolutionsgeschichte mehrfach auf Basis derselben Prinzipien aufgetaucht sind, dann können wir das auch in anderen Kontexten erwarten."


    Je nach Umweltbedingungen könnten die Größenverhältnisse von Lebewesen in fremden Welten anders ausfallen als auf der Erde, sagt Usherwood. Doch die grundlegenden mechanischen Prinzipien blieben. Sein Forscherkollege Conway-Morris ist überzeugt, dass physikalische und chemische Gesetze auch in fremden Welten zu ähnlichen Lebensformen führen würden. Vorzugsweise dürften diese Kreaturen zum Beispiel Sauerstoff atmen, da sie auf diese Weise mehr Energie gewinnen könnten als durch Umwandlung von Schwefel oder Kohlenstoff.


    Außerirdische Lebewesen, so argumentiert Conway-Morris, würden ihren irdischen Verwandten "ziemlich ähnlich" sein. Wobei der Begriff "ähnlich" eher weit auszulegen ist,..."

    Quelle


    Zitat

    Selbst wenn die Evolution noch einmal von vorne begänne, in ihrem Verlauf entstünde wieder Intelligenz und Bewusstsein - und auch so etwas wie Menschen, auch wenn sie nicht genau aussehen müssten wir wie wir. Und wenn es eine zweite Erde im Universum gäbe, dann könnte auch dort Leben entstehen, das dem auf unserem Planeten ähnelt. Es ist alles eine Frage der Gesetze von Physik und Chemie.


    Nach Morris haben die Zufälle, die in der klassischen Evolutionstheorie das A und O aller Prozesse sind, "auf lange Sicht keine große Auswirkung auf das entwicklungsgeschichtliche Endprodukt". Ob Flügel, Augen oder Gehirn - es gibt nur eine beschränkte Zahl von Möglichkeiten, sie effizient zu gestalten, und die hat die Evolution bei den unterschiedlichsten Lebewesen auch umgesetzt. Weil wir alle auf dem Planeten Erde zurechtkommen müssen, filtert das Leben automatisch die optimalen Lösungen heraus, setzt sie bei den unterschiedlichsten Organismen ein.

    Quelle:


    hier noch ein pdf aus der faz : klick

    Simon Conway Morris ist ein britischer Paläontologe. Er wurde international bekannt als Erforscher der Fossilien des Burgess-Schiefers. Conway Morris ist Professor of Evolutionary Palaeobiology am Department of Earth Sciences der britischen University of Cambridge.
    Er hat über dieses Thema ein Buch geschrieben:
    Jenseits des Zufalls. Wir Menschen im einsamen Universum.
    Berlin University Press, 2008, ISBN 978-3-940432-07-0
    (deutsche Fassung von: Life’s Solution: Inevitable humans in a Lonely Universe. Cambridge University Press, 2003)
    amazon



    Wenn man dem Herrn Morris Glauben schenkt, kann man erwarten, dass andere Lebensformen nicht genau gleich aussehen müssen aber unserem Erscheinungsbild nahe kommen würden. Da es sich einfach als Praktikabel erwiesen hat keinen Rüssel zu haben und nicht auf 4 Beinen zu laufen. Auch wenn manche diese Meinung hier im Forum wohl nicht teilen :mrgreen:


    Zitat

    Wieso muss denn ein Lebenwesen menschenähnlich sein um ein Raumschiff zu bedienen? Alleine hier auf der Erde gibt es Lebewesen die wesentlich geschickter als wir Menschen sind, ohne das sie uns im geringsten ähnlich sind (Elefanten, Delphine, Vögel).

    mfg


  • Was wir wissen ist, dass Aliens, egal was für welche, denselben physikalischen Gesetzen wie wir unterworfen sind.

    Ich würde hier gerne eine kleine Korrektur in deiner Formulierung vornehmen wollen, wenn du erlaubst:


    Was wir wissen ist, dass Aliens, egal welche, denselben physikalischen Gesetzen unterworfen sind, DIE UNSERE MENSCHLICHEN GEISTIGEN FÄHIGKEITEN IMSTANDE SIND ZU BEMERKEN. - Ich halte diesen Zusatz für äußerst wichtig.




    Dann möchte ich gerne eine Anmerkung zu deiner Aufzählung von Sinneswahrnehmungen machen.


    Vielleicht benutzen manche Aliens eine andere Art der Sinneswahrnehmungen und sie haben eine vollkommen andere Art des Verständnisses von Materie entwickelt.


    Wir Menschen tragen ja häufig noch das materialistische Weltbild in unseren Köpfen spazieren, welches uns sagt, dass sich das, was wir für Materie halten, "außerhalb" von uns befindet. Jedenfalls hat es den Anschein, wie jeder weiß.


    Vielleicht machen Aliens es allerdings ähnlich wie du, wenn du schläfst und träumst. Denn dann liegt dein physischer Körper im Bett und schläft und du kannst dabei kaum oder gar keine Sinneswahrnehmungen erfahren. Man spricht dich während des Schlafens an: "Schläfst du schon?" und obwohl es dein physisches Ohr erreicht, hörst du es nicht. Oder wenn du tief genug schläfst, kann man dich sogar schütteln und du bekommst nichts davon mit.


    Trotzdem kannst du in dem, was du für einen Traum hälst, deinen physischen Körper ohne jegliche Einschränkungen benutzen. Du kannst damit sehen, hören, riechen, schmecken und ertasten. Du kannst eine Straße entlanggehen und dich mit anderen Menschen unterhalten. Du kannst essen und trinken und erfährst keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der sinnlichen Erfahrungsmöglichkeiten.


    Man könnte hier fragen: Welchen "physischen" Körper und welche "Materie" benutzt du in jener Erlebnisphase, die du einen Traum nennst? Und worin unterscheidet sich der Erlebnischarakter gegenüber jener Phase, die du als Wachsein bezeichnest?


    Sollten Alien diese "Entstehungsmethode" und diese "Einsatzmöglichkeiten" von dem, was wir Materie nennen, auf eine bisher uns nicht bekannte Art und Weise nutzen, dann erklären sich damit viele ihrer "seltsamen" Fähigkeiten wie z.B. der des Unsichtbarmachens.

  • Zitat von nrg

    Da es sich einfach als Praktikabel erwiesen hat keinen Rüssel zu haben und nicht auf 4 Beinen zu laufen.

    Die meisten Lebewesen auf der Erde haben übrigens sechs Beine, die Insekten. Vier oder sechs Beine sind eben doch effizienter als zwei, wenn du dir mal anschaust, wie schnell z.B. Kakerlaken rennen können, oder was für verhältnismässig riesige Abgründe eine Heuschrecke überwinden kann. Ein Mensch mit zwei Beinen hat da keine Chance.
    Das beste Bodenfortbewegungsmittel auf der Erde ist aber trotzdem das Rad. Das mussten wir hier erst erfinden, aber ich denke es wäre durchaus möglich, dass ein ausserirdisches Lebewesen was Ähnliches entwickelt, im Verlauf seiner Evolution.
    Das beste Greiforgan sind aber tatsächlich unsere Hände, mit dem quergestellten Daumen. Es gibt zwar Tiere die fester zugreifen können, aber um komplizierte Technik zu bauen, ist eine Hand wahrscheinlich am Besten.


    Zitat von Awareness

    Was wir wissen ist, dass Aliens, egal welche, denselben physikalischen Gesetzen unterworfen sind, DIE UNSERE MENSCHLICHEN GEISTIGEN FÄHIGKEITEN IMSTANDE SIND ZU BEMERKEN.

    Es ist durchaus möglich, dass es noch physikalische Gesetze gibt, die wir nicht kennen. Das ändert aber trotzdem nichts dran, dass wir und auch der Rest des Universums ihnen unterworfen sind. Unterworfen. Viele missinterpretieren das, denn obwohl die Dinger Gesetze heissen, können sie nicht gebrochen werden. Es sind einfach Gegebenheiten. Ein ausserirdisches Raumschiff kann nicht mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen, auch wenn Käptn Xygnrrexx noch nie was von Einstein gehört hat.
    Ich kenne deine "Das ganze Universum ist meine Einbildung" - Theorie, und da kann man auch nett drüber diskutieren, aber dir ist ja schon klar dass das einfach Schwachsinn ist, oder?

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Die meisten Lebewesen auf der Erde haben übrigens sechs Beine, die Insekten. Vier oder sechs Beine sind eben doch effizienter als zwei, wenn du dir mal anschaust, wie schnell z.B. Kakerlaken rennen können, oder was für verhältnismässig riesige Abgründe eine Heuschrecke überwinden kann. Ein Mensch mit zwei Beinen hat da keine Chance.


    Hat doch garnichts mit dem zu tun was ich gesagt habe.
    Mein Satz bezieht sich auf das Zitat darunter. Ich dachte nicht das dies sooooo schwer zu erkennen ist und ich in eine Diskussion über die Laufgeschwindigkeit mancher Arten verwickelt werde. Was btw auch nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, dessen Ersteller du selber bist.

  • Ich kenne deine "Das ganze Universum ist meine Einbildung" - Theorie, und da kann man auch nett drüber diskutieren, aber dir ist ja schon klar dass das einfach Schwachsinn ist, oder?



    Du hast nicht das Geringste verstanden. Und deswegen hast du dir stattdessen etwas ausgedacht, nämlich, dass ich annehme, das Universum ist nur eine Einbildung. Du kannst in diesem Forum keine Stelle zitieren, wo ich etwas Derartiges geschrieben haben könnte.

    Ich sag dir, was ich für Schwachsinn halte:

    Du bezeichnest die Meinung eines Anderen respektlos und beleidigend als Schwachsinn und forderst im selben Atemzug, nett zu diskutieren. Anständige Menschen verhalten sich nicht so.

    Nett wäre es gewesen, wenn du geschrieben hättest: "Danke für deine Meinung. Aber ich habe sie nicht wirklich verstanden. Darf ich dir jetzt meine Ansichten mitteilen." Das verstehe ich unter "nett".

  • Guten Morgen mein lieber NRG


    wenn du schon threadübergreifend zitierst, so wäre es nett, wenn du den Zitierten wenigstens kurz darüber informieren würdest, damit er Stellung dazu nehmen kann und du das Zitat nicht aus dem Zusammenhang reißt.


    Mein Zitat bezog sich ja auf einen komplett anderen Hintergrund und nicht auf die Evolutionsgeschichte hier, es ging darum das außerirdische eben nicht zwingend menschenähnlich sein müssen. Und wie wir aus vielen Zitaten und Anführungen hier gehört haben, ist das Wort Ähnlichkeit hier auch relativ zu sehen.
    Grundlegende Dinge die vorhanden sein müssten sind Organe zur Sinneswahrnehmung, wahrscheinlich Augen und wahrscheinlich min. 2 für ein räumliches Sehen.
    Eine Tastsensitive Oberfläche.
    Fortbewegungsorgane, hier sehe ich die größte Vielfalt, mehr als 2 Beine sind auf jeden Fall praktisch. Flügel könnten auch helfen, ich denke so manche Bedienung im Gastronomiegewerbe würde sich die manchmal wünschen...
    Greiforgane, Anzahl min. 2, besser sind 4. Jeder der mal handwerklich gefummelt hat, oder einen Lötkolben geschwungen wird wissen, was ich meine.


    Man sollte und darf bei dieser Diskussion nicht vergessen, der Mensch steht zur Zeit durch puren Zufall an der Spitze als dominierende Rasse. Wären die Dinosaurier nicht, wie man zur Zeit annimmt, durch einen Meteoriteneinschlag ausgelöscht worden, die Säugetiere hätten sich nie so weit entwickeln können. Dann wären es vermutlich Reptilienartige geworden. Wenigstens Schuppen wären dann kein Thema mehr gewesen. Und selbst hier bei uns gibt es Lebewesen, die auf Sauerstoff und Licht nicht angewiesen sind, Tiefseebakterien an Meeresvulkanen nutzen eben jenen Schwefel um daraus ihre Energie zu bekommen. Das also andere Grundlagen zu anderen Ergebnissen führen sehen wir schon hier bei uns. Es ist die reine Selbstherrlichkeit des Menschen anzunehmen das wir die Krone der Schöpfung seien. Erdgeschichtlich und auch evolutionsgeschichtlich sind wir zur Zeit noch nicht mehr als nur ein Versuch. Den Menschen gibt es so wie er jetzt ist seit ca. 30.000 bis 50.000 Jahren. Dinosaurier beherrschten den Planeten wesentlich länger, ich habe die Zahl 120 Millionen Jahre im Kopf, aber da bin ich mir grade wirklich nicht sicher.
    Insofern finde ich es vermessen und kurzsichtig zu behaupten wir seien so toll und perfekt, alle anderen müssten auch so sein. Hat so gewisse kolonialistische, ja sogar nationalistische Grundzüge, seinen Bauplan als besten zu sehen. Ich würd mal sagen NRG, wir setzen dich mal nackt und ohne Werkzeuge im Dschungel, der Wüste, der Arktis oder der Savanne aus. Sollen wir wetten wie lange es dauert bis du Futter wirst?


    Und tut mir Leid, wenn ich so manchmal seh was so an Bushaltestellen, Parks und Trinkhallen rumsteht, da hoffe und wünsche ich mir auch das es auf anderen Welten doch ein bisschen besser aussieht. Aber wer weiß, Elvis ist ja auch nicht Tod, er ist ja nur nach Hause gegangen. Ach Elvis.....*seufz*

  • Zitat von Rônin

    Äusserst unwahrscheinlich also, dass ausserirdisches Leben auch nur ansatzweise wie etwas auf der Erde aussieht


    Ich denke, was bei uns auf der Erde Erfolg hatte, kann auch anderswo Erfolg haben.


    Zitat von Rônin

    Vier oder sechs Beine sind eben doch effizienter als zwei, wenn du dir mal anschaust, wie schnell z.B. Kakerlaken rennen können, oder was für verhältnismässig riesige Abgründe eine Heuschrecke überwinden kann. Ein Mensch mit zwei Beinen hat da keine Chance.


    Genau. Und deshalb sins wir die Nr.1 auf diesem Planeten. Weil wir mit den anderen nicht mithalten konnten, mußten wir uns was anderes einfallen lassen, noch`n Brikett drauflegen.
    Der perfekte Jäger hat keinen Grund, sich zu verändern. Und er wird auch keine Raumschiffe bauen. Wir schon.


    Der Urbär, deutlich größer und stärker als der Grizzly, beanspruchte die Beutetiere seiner Zeit für sich. Der Grizzly mußte sich mehrere Alternativen suchen, um auch überleben zu können.
    Als die Zahl der Beutetiere zurückging, starb der Urbär aus. Den Grizzly gibt es noch heute. Überlebt hat er, weil er vielseitiger war - sein mußte.
    Beim heutigen Wolf war es mit dessen großen Verwandten genauso.
    Und haben nicht die Säugetiere die Katastrophe überlebt, vor 65 Mio. Jahren, während die mächtigen Dinosaurier ausstarben?


    Der Mensch war nicht der Schnellste mit seinen zwei Beinen. Dennoch war der aufrechte Gang eines der wichtigsten Bausteine zur menschlichen Intelligenz. Der Blick über das Feld.

  • Guten Morgen mein lieber NRG


    wenn du schon threadübergreifend zitierst, so wäre es nett, wenn du den Zitierten wenigstens kurz darüber informieren würdest, damit er Stellung dazu nehmen kann und du das Zitat nicht aus dem Zusammenhang reißt.

    Hättest du nichts gesagt hätten die wenigsten gewusst, wer den Schwachsinn fabriziert hat. :mrgreen:


    Hatte mir schon überlegt ob ich das nicht als Signatur verwende. Musste ja in zwei Threads darüber hinwegsehen und das war nicht leicht.


    btw: tot |= Tod wobei ich nicht weiss aus welchem Hut du Elvis gezaubert hast oder was der hier verloren hat.
    Naja schoenen Tag noch und so mein "lieber" S I L V E R C L O U D

  • Zitat von Zeitfenster

    Genau. Und deshalb sins wir die Nr.1 auf diesem Planeten. Weil wir mit den anderen nicht mithalten konnten, mußten wir uns was anderes einfallen lassen, noch`n Brikett drauflegen.

    Das stimmt, ja. Und ich gehe auch davon aus, dass ein Alien das durch das Weltall reist, mindestens so klug, wenn nicht noch viel klüger als ein Mensch sein muss. Dafür ist ein sehr ausgeprägtes Gehirn absolut notwendig. Aber deshalb muss ein Alien eben trotzdem noch nicht wie ein Mensch aussehen. Das Gehirn könnte sich auch im Rumpf befinden, oder aus einem komplizieren Nervensystem bestehen. Dann bräuchte das Alien also noch nicht mal einen Kopf.
    Und in punkto Bauplänen dürfen wir eben nicht von was Irdischem ausgehen. Ein Alien könnte dann z.B. sechs Beine und vier Arme haben, und dann dazu noch das erwähnte Gehirn, das alles menschliche übertrifft. Und das würde dann schon nicht mehr nach little Grey aussehen. Man muss ja auch bedenken, dass wir es noch nichtmal über die Eroberung von zwei Himmelskörpern hinaus geschafft haben. Eventuelle Raumfahreraliens müssten deshalb logischerweise noch effizienter und besser arbeiten können wie wir.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Erobern? Naja ein Fahne auf ein riesiges und leeres Stück Land zu stecken sehe ich nicht als Erobern. Wir sind noch lange nicht so weit, dass wir sagen könnten der Mond sei erobert. Wir haben ihn erst ine paar mal besucht. Mehr nicht.


    Aliens brauchen übrigens nicht einmal Zwangsläufig Beine. Vielleicht Levitieren sie auch einfach irgentwie oder haben ein Gas in sich, dass für genügend Auftrieb sorgt? Muss ja nicht sein, dass dort die selbe Schwerkraft wie auf der Erde herrscht. Ich finde diesen Threat aber unsinnig da Aliens theoretisch ALLES sein können.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Das Erobern meinte ich eher mit Symbolcharakter. Aber eine Flagge auf ein unbewohntes Land zu stecken reicht traditionell eigentlich schon als Eroberung, solange bis jemand Widerspruch einlegt. Und für wen hat Armstrong das gemacht? "That’s one small step for man - one giant leap for mankind." For mankind, nicht for the USA. Ich frage mich, was ein Russe da gesagt hätte. ;)
    Aber egal, damit wollte ich nur verdeutlichen, dass das Universum gross ist, und das ein Alien eben zu mehr imstande sein müsste als wir.


    Zitat

    Ich finde diesen Threat aber unsinnig da Aliens theoretisch ALLES sein können.

    Nach deiner Aussage hast du den Sinn des Threads aber doch verstanden. ;) Schon klar, dass bei so viel was-wäre-wenn keine allzu lange Diskussion rauskommen kann. Aber vielleicht bemerken ja einige Leute, dass es gerade wegen der Vielfalt an Möglichkeiten ziemlich unwahrscheinlich ist, dass Aliens auch nur ansatzweise nach Mensch aussehen.
    Und ansonsten wollte ich mit diesem Thread mal was machen, was es hier noch nie gegeben hat, und zwar auf realistischer Basis über Aliens reden. Unmasking Aliens - wie sehen sie aus, was machen sie den ganzen Tag, wo kommen sie her, und vor allem warum. Wenn dir was dazu einfällt, schreib es, wenn nicht, lass es sein.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Zitat von silvercloud

    Dinosaurier beherrschten den Planeten wesentlich länger, ich habe die Zahl 120 Millionen Jahre im Kopf, aber da bin ich mir grade wirklich nicht sicher.

    Laß es 160 Mio. Jahre sein. Ist aber nichts gegen andere Spezies, wie Krokodile oder Haie, die gab es schon vor den Dinosauriern und gibt es noch heute.
    Haie leben seit über 400 Mio. Jahren in unseren Meeren.
    Dennoch finde ich den Zeitvergleich Dinosaurier - Mensch nicht passend. Der Mensch ist ja nur eines von vielen Säugetieren. Einzelne Dinosaurierarten haben auch nicht über 160 Mio. Jahre überlebt, der T-Rex z.B. durfte auch nur ca. 3 Mio. Jahre für Angst und Schrecken sorgen, andere gab es nur im mittleren Jura, usw.
    Und die Säugetiere gab`s ja auch schon zu Zeiten der Dinos, mittlerweile vielleicht schon 100 Mio. Jahre.


    Zitat von Rônin

    Ein Alien könnte dann z.B. sechs Beine und vier Arme haben, und dann dazu noch das erwähnte Gehirn, das alles menschliche übertrifft.

    Das will ich auch nicht ausschließen.


    Zitat von Rônin

    Aber vielleicht bemerken ja einige Leute, dass es gerade wegen der Vielfalt an Möglichkeiten ziemlich unwahrscheinlich ist, dass Aliens auch nur ansatzweise nach Mensch aussehen.

    Und das sehe ich anders. Natürlich können auf anderen Planeten stark abweichende Bedingungen herrschen und trotzdem Leben entstanden sein. Das wissen wir nicht. Wir wissen aber, daß es unter unseren Bedingungen auf der Erde funktioniert.


    Und natürlich war eine Menge Zufall und Glück dabei, daß wir uns jetzt darüber unterhalten können.
    Aber wir sind ein Erfolgsmodell. Und auch unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, gehören zu den intelligentesten Tieren, sind wohl die nächsten Kandidaten.
    Delphine sind auch sehr intelligent, werden aber wohl niemals Raumschiffe bauen.
    Zwei Arme, zwei Beine, aufrechter Gang, widrigste Lebensbedingungen und Fast-Aussterben haben uns zu dem gemacht, was wir sind.


    Auch auf anderen Planeten wird vorne gefressen und hinten ge..hissen. Kommt etwas von oben, wird man sich duken.
    Für mich nicht ausgeschlossen, daß die Lebewesen dort den Erdbewohnern ähneln.


    Dann noch zum Grey. Er hat zwei Arme und zwei Beine, aufrechter Gang. Unser Erfolgsrezept. Aber ansonsten ähnelt er wohl eher einem Insekt, mit seinen großen Klüsen.
    Ich find den Grey als Außerirdischen super gelungen :supergut:
    Auch wenn es ihn nicht gibt.

  • Naja uns als erfolg zu betrachten, dem stimme ich mal absolut nicht zu. Wir vernichten uns gegenseitig und unseren Lebensraum sowie etliche andere Spezies und das aus Dummheit und Gier. Ob das so erfolgreich ist?

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • N'abend!


    Anstatt zu überlegen, was sie nicht haben, sollten wir festlegen, was sie definitiv haben müssen.


    Fangen wir mal ganz primitiv an:
    -Sie müssen sich fortbewegen können, dann gibt es schon mal ein "vorne" und "hinten"
    (womit sie sich bewegen ist von zu vielen Faktoren abhängig zB. der Schwerkraft. Haben Weichtiere evolutionsmäßig die Nase vorn gehabt, könnten sie genauso gut auch ohne Füße rumschleimen)
    -Die primären Sinnesorgane wären dann vorne, denn man muss ja sehen, fühlen, hören wohin man läuft
    -Wenn sie genauso wie wir mit Nervenzellen arbeiten, wäre das Verarbeitungszentrum nahe an den primären Sinnesorganen (sprich: Gehirn irgendwo vorne)
    -Um hochentwickelte Technologie zu bauen benötigen sie Greiforgane und Feinmotorik (es sei denn sie verfügen über Telekinese oder dergleichen)


    Das sollte so das Grundgerüst eines Aliens sein. ^^
    Bitte korrigiert oder ergänzt mich, wenn ich falsch liege


    lg

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Naja uns als erfolg zu betrachten, dem stimme ich mal absolut nicht zu. Wir vernichten uns gegenseitig und unseren Lebensraum sowie etliche andere Spezies und das aus Dummheit und Gier. Ob das so erfolgreich ist?


    Im Moment ist es das noch und nur die Zeit wird zeigen ob wir auf lange Sicht durchhalten. Das geht aber vollkommen am Thema vorbei.


    Wie ich oben schon gepostet hatte, sind einfach bestimmte Dinge in der Natur für "gut" befunden worden. Das Auge wurde 6 mal neu erfunden. Warum? Weil es seinen Zweck erfüllt. Um 3d sehen zu können braucht man davon schonmal 2. Ein Raubtier besitzt diese normalerweise vorne am Kopf und nicht an der Seite. Ein aufrechter Gang ist auch von Vorteil da man mindestens zwei Gliedmassen frei hat. Wenn man Flügel, Flossen, Rüssel oder Zangen besitzt ist es damit eben schwerer irgend etwas zu konstruieren oder zu bauen.
    Das Gehirn nicht am After zu tragen hält die Natur auch für sinnvoll. Wahrscheinlich hat sich der kurze Weg von den Sinnesorganen zum Gehirn auch als nützlich herausgestellt.


    Niemand hier behauptet Aliens wenn es sie gibt müssen genau wie wir aussehen oder das wir die Krone der Schöpfung sind. Die können wegen mir Schuppen dickes Fell oder sonstwas haben.
    Aber es gibt eben in der Natur gewisse Dinge die immer wieder funktionieren und deshalb kann man davon ausgehen das es nicht allzu abwägig ist, wenn dieses Schema hier auf der Erde funktioniert und sich durchsetzt, dass es eben auf vergleichbaren Planeten zu ähnlichen Entwicklungen kommen wird, ja vielleicht sogar muss.
    Da nach Annahme des Herrn Morris der Zufall garnicht so gross ist, weil das "auf lange Sicht keine große Auswirkung auf das entwicklungsgeschichtliche Endprodukt" hat. Was ich hier aber nicht nochmal ausführen müsste wenn die werten Herren dazu in der Lage wären, Texte zu lesen und (wenigstens versuchen würden) zu verstehen.


    Diese Theorie, die sich auf die Evolutionstheorie stützt erscheint mir zumindest in gewisser Weise einleuchtend. Ich meine es sind ja nur anerkannte Forscher die sich darüber Gedanken gemacht haben, wie Leben sich auf anderen Planeten entwickelt haben könnte. Wie kann ich nur so dreist sein und deren Gedankenexperiment über die Meinung von Kpt.Klabauter und Willi die Biene zu stellen. :stirnhau:


    So ich bin raus, wie Willi schon versucht hat zu sagen, Elvis has left the building.


    mfg

  • Der aufrechte Gang ist auch nicht zwingend Sinnvoll und perfekt. Wenn du etwas mit 4 gliedmassen hast, kann es noch zusätzlich 2 Arme/Hände haben. Warum ist es so schwer zu begreifen, dass der Mensch NICHT das Optimum ist? Nur weil wir andere Rassen ausrotten können, sind wir nicht die besten. Extrem viele Tierarten haben uns einiges voraus an Körperbau etc. Der Mensch braucht extrem viele Hilfsmittel um "funktionsfähig" zu bleiben. Alleine schon die Zähne. Da muss man einiges an Pflege hineinpacken, sonst sind die nach ca 15 Jahren komplett unbrauchbar. Sehr viele Tiere müssen das nicht, da erneuern sie sich von selbst etc. Ebenso hat der Aufrechte gang auch diverse Nachteile. Bandscheiben probleme Etc. Da wir aber Ärtze sowie einiges an Hilfsmitteln haben, fällt das natürlich nicht auf. Einfach mal nen Menschen in der Wildniss ohne jegliche Hilfsmittel aussetzen dann sieht man wie "optimal" der Menschliche Körper doch ist.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Zitat von zu blöd fürn Ava

    Kpt.Klabauter

    Ich schmeiss mich weg. :mrgreen: Bin das ich? Cooler Name. Übrigens, bei Gedankenspielen ist es eigentlich recht wurscht, wieviele Doktortitel jemand hat, da brauchts nur die erweiterten Grundkenntnisse. Trotzdem, wenn du mit Wissenschaftlern werfen willst, benutze ich halt nochmal Carl Sagan, der uns freundlicherweise drauf aufmerksam macht, dass Leben nicht nur auf Kohlenstoff basieren muss. Und dann kannst du nicht mehr mit "In unserer Evolution hat sich bewährt" kommen (mal davon abgesehen, dass die bewährten Sachen bunt im Tierreich verteilt sind, wir haben so wie alle Tiere Stärken und Schwächen. Ein Volk von Aliens, das durchs Universum reisen kann, dürfte aber so gut wie keine Schwächen haben), weil wir dann davon ausgehen, dass sich sogar auf einem absolut lebensfeindlichem Planeten wie Neptun oder so Leben etwickeln könnte. Und da müssten sich dann ganz andere Sachen bewähren.


    Zitat

    Wenn man Flügel, Flossen, Rüssel oder Zangen besitzt ist es damit eben schwerer irgend etwas zu konstruieren oder zu bauen.

    Mehr Phantasie, bitte. Ein Alien könnte ja auch Flügel und Hände besitzen.


    Zitat

    Das Gehirn nicht am After zu tragen hält die Natur auch für sinnvoll.

    Rückenmark, anyone? Das hört direkt am After auf, und ohne hilft dir auch das beste Hirn nix. Ausserdem haben viele Tiere nur eine Art zentrales Nervensystem. Klar, hier hat sich das Gehirn besser durchgesetzt, aber auf anderen Planeten muss das nicht auch so sein.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

    Einmal editiert, zuletzt von Rônin ()