Die Wildschweine

  • Diese Geschichte habe ich letzten Sommer während des Trainingslagers gehört.


    Ein Freund meinte, sein Onkel hätte es sogar in der Zeitung gelesen, beste Vorraussetzungen für eine urban legend halt :thumbsup:


    In der nähe von Berlin lebte ein frisch verliebtes Liebespaar. Eines schönen Abends entschlossen sie, durch den Wald spazieren zu gehen. Die Luft war kühl, der Wind pfiff durch die Bäume, das Laub raschelte und der Himmel verfärbte sich purpurn. Sie suchten eine romantische Stelle, um sich zu liebkosen. Die Frau sagte, sie hätte Angst vor den Wildschweinen, die es hier angeblich in Massen gab. Er beruhigte sie und erklärte ihr, er würde sie beschützen, sollte sie einem solchen Tier begegnen. Also schritten sie immert tiefer in den Wald. Sie erreichten einen Hang, den sie herunterklettern wollten. Doch der Mann rutschte ab und brach sich das Bein. Er schrie wie am Spieß, er hatte einen offenen Bruch, Blut tränkte seine Hose. Sie, ganz in Panik, kramte mit zittrigen Fingern ihr Handy aus der Tasche. Kein Empfang. War ja klar. Der Mann, stöhnend vor schmerzen, sagte ihr, sie solle zurückgehen und Hilfe holen. Sie sagte, sie wolle ihn nicht alleine im Stich lassen, doch schließlich gab sie nach, als er weiter drängelte.
    Also rannte sie zurück, sie fand den Weg relativ rasch aus dem Wald raus. Nach etwa einer halben Stunde rief sie den Krankenwagen. Inzwischen war es dunkel geworden. Als der Krankenwagen ankam, mit eingeschalteter Sirene, führte die Frau die zwei Sanitäter mit der Trage und zwei Taschenlampen bewaffnet durch den Wald zu ihrem Mann. Da es inzwischen stockfinster war, brauchten sie etwas über eine Stunde, bis sie den Hang erreichten. Dort blickten sie drei riesige Wildschweine mit rot-glänzenden Augen an. Ihr Mann lag noch da, oder besser gesagt, was noch von ihm übrig war: die Wildschweine hatten ihn bis auf die Knochen verspeist und leckten die letzten Reste von den Knochen. Die Kleider ihres Mannes lag überall vertreut. Da die Wildschweine satt gefressen waren, gingen sie ihrer Wege. Dier Frau sitzt heute in einer Psychatrie.


    8-)

  • Garnicht so unwahrscheinlich wie es sich im ersten moment anhört auch wenn es noch ganz nett ausgeschmückt ist.
    Ich meine sogar das die Geschichte tatsächlich wahr ist.
    Erinner mich übrigens an Snatch

    Zitat

    "Brick Top's Methode, sich lästiger Mitmenschen zu entledigen, hat was mit 'nem Betäubungsgewehr, 'nem Plastiksack, 'ner Rolle Klebeband und 'nem Stall voll' hungriger Schweine zu tun."

    Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.
    [In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
    - H.P. Lovecraft "The Call of Cthulhu"


    "The oldest and strongest emotion of mankind is fear,
    and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown"
    -H.P. Lovecraft

  • Jaaaa tolle Ge3schichte :supergut: Glaube aber das es so wie sie da steht erfunden ist.


    Wildscheine sind zwar gefährlich aber im Normalfall gehen sie Dir selbst mit Frischlingen aus dem Weg.
    Der Gute müßte schon bewußtlos gewesen sein aber so bewußtlos bzw. komatös muß man nach nem Beinbruch erstmal sein. Spätestens wenn ein Schweinchen von Dir abbeißt bist Du wieder da! :P


    Wenn ein Notruf bei der Feuerwehr eingeht in der es heißt das die verletzte Person in einem unwegsamen Waldstück liegt kommt nie und nimmer nur ein Rettungswagen raus. Da steckt zumindest in Köln richtig Manpower hinter un das ist in Berlin und Umgebung nicht anders.
    Und kein Rtw-Team würde da so rein gehen ,sei es noch so unerfahren.


    Aber das Schweinchen an sich würde dich verputzen mit Stumpf und Stil und wenn es sie findet mit Trüffel. :supergut:

  • Wildschweine fressen keine lebenden Menschen. Das ist einfach nur Unsinn und wurde schon in einigen Filmen/Büchern aufgegriffen. Wildschweine sind aber nur dann aggressiv, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist (Wenn eine Mutter mit Ferkeln in der Nähe ist). NUR DANN greifen sie einen Menschen an, aber nur um die Jungtiere zu schützen, nicht um den Menschen zu erlegen und zu essen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Das mit dem angreifen würde ich so nicht unterschreiben.
    Als ich im Heer war, war ich in einem "Wildschweingebiet" (Allentsteig, sehr bekannter Truppenübungsplatz) und die Wildschweine haben schon des öfteren Leute attackiert, unter anderem unseren Kommandanten.
    Das Tier brach ihm den Oberschenkel weil es ihn mit dem Kopf zur Fahrertür des Autos gedrückt hat.


    Ob da Frischlinge im Spiel waren weiß ich nicht, aber Kraft haben die Tiere eine gewaltige.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"