Das Prämenstruelle syndrom

  • Hallo liebe Frauenversteher,


    aus aktuellem anlass und auf dringende aufforderung einiger user erstelle ich nun einen thread zum thema Menstruation und Nachhilfeunterricht. Ich habe eine tolle zusammenfassung aller beschwerden einer frau im zusammenhang mit ihrer menstruation gefunden, Ich hoffe, es überfordert euch nicht, denn es wird ganz schön "blutig"....nein kleiner scherz, wir sind ja nicht bei "SAW"... :roll:


    Da so manche immernoch nicht recht verstehen, worum es den frauen geht, wenn sie in ihrem evolutionär bedingtem dilemma stecken, habe ich mir gedacht, es könnte ja nix schaden, mal etwas intensiver darauf einzugehen. Dass der mond, den zyklus an sich nicht beeinflussen kann, weiss schon jedes kind. Doch wenn man überhaupt von einem einfluss sprehcen kann, dann ist doch immer der einfluss auf die befindlichkieten während der regel gemeint. Da ich selbst diesem rhytmus erlegen bin, kann ich aus erfahrung sprechen. Für alle, die es nicht verstanden haben, was unter mondeinfluss gemeint ist: ein kleines beispiel für euch:


    Setzt die regel im abnehmenden mondzyklus ein, dann habe ich sehr viel power und das gefühl, dass ich mich von einer last befreit habe. Ich habe neue energie, um etwas neues zu starten.Wie z.B. dieses threadthema zu starten... :mrgreen:


    Umgekehrtes gilt für zunehmenden mond...


    Also keine angst, denn wir verbluten nicht, nur weil es vollmond ist... :roll: Ziemlich naive vorstellung, aber eben auch oberflächlich und unaufmerksam, aber ich mache niemanden einen vorwurf, denn man(n) steckt da ja nicht drin... :tempo:


    Für alle frauen, die sich irgendwie nicht damit identifizieren konnten...achtet einfach mal darauf. Keine angst, der mond bestimmt euch nicht, wann die regel kommt, nein er hat einfluss, wie es euch dabei ergeht. Es gibt tatsächlich unterschiede. Wobei ich sagen muss, dass jeder auch unterschiedlich stark sensibilisiert ist. Nichts für ungut.


    Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen, zu begreifen, worum es frau hier geht. Das hat auch nix mit männerdiskrimenierung zu tun, sonder einfach mit der tatsache, dass man(n) weder kinder bekommt noch anfängt zu bluten. Deswegen sorry, dass ihr euch auf den schlips getreten fühlt, wenn man euch scheinbar ausschliesst... :mrgreen:


    Hier ein netter artikel zum vertiefen der problematik!


    http://www.natural-homeopathic…struelle-syndrom-pms.html

    Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...


    ( A.E. Poe )

    Einmal editiert, zuletzt von Andersich ()

  • Was ist jetzt bitte an einem zunehmenden Mond bitte anders als bei einem abnehmenden? Die Entfernung bleibt gleich, auch die Lichtmenge ist die gleiche, nur dass es eben von der anderen Seite angestrahlt wird.
    Das scheint mir eher psychologischer Effekt zu sein. Also weil du denkt jetzt ist zunehmender Mond also muss es mir schlechter gehen (vielleicht im Unterbewusstsein). Ja ja, ich kann mich nicht einfühlen in eine Frau, aber man kann es ja wieder statistisch angehen. Wenn das stimmen sollte, dann müssten ja besonders viele Frauen bei zunehmenden Mond schlechter gehen als bei abnehmenden Mond. Vielleicht sollte ich mal bei den Frauen die ich kenne drauf achten wie es ihnen geht, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass an dieser astrologischen Sache etwas stimmt. Immerhin gibt es wohl keine Studie die zeigt, dass Astrologie funktioniert. Sicher wenn sich jemand sehr mit Astrologie beschäftigt und die Eigenschaften zu seinem Tierkreiszeichen kennt, wird auch bei einer Studie sagen können ob eine Eigenschaft bei ihm/ihr zutrifft. Allerdings funktioniert das komischerweise bei den Leuten die sich nicht damit beschäftigen nicht. Da scheint jedes Tierkreiszeichen/Geburtstagshoroskop (und was es da alles gibt) zu ihm/ihr zu passen.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Zitat

    Das hat auch nix mit männerdiskrimenierung zu tun, sonder einfach mit der tatsache, dass man(n) weder kinder bekommt noch anfängt zu bluten.

    Aber staune, man(n) kann sich auf einfachste Weise und sehr umfassend über Menstruation und Schwangerschaft informieren. Es soll ja sogar Männer geben, die sich mit dem Thema bedeutend besser als die meisten Frauen auskennen, die nennen sich dann Gynäkologen. Den einzigen Vorteil den eine Frau dann hat, ist die persönliche Erfahrung, aber die kann sich genausogut negativ wie positiv auswirken, wenn sie z.B. die Neutralität zum Thema beeinflusst. Aber wir wollen ja niemanden über den Kamm scheren.
    In einer Diskussion gibt es übrigens weder Männer noch Frauen, sondern nur verschiedene Ansichten. Aber es soll ja trotzdem Leute geben, die selbst dann noch mit obskuren Vorurteilen um sich werfen, wenn sie vom Gegenüber nur den Nickname kennen. (Damit beziehe ich mich übrigens ausdrücklich auf das hier. Eine andere Meinung ist auf ein "männliches" Ego zurückzuführen, und mangelnde Neutralität kommt nur vom "männlichen" Gesprächston... was auch sonst. :roll: )
    Res hat mit seiner Ausführung recht, der Mond verändert sich ja nicht. Natürlich beeinflusst er mit seiner Gravitation die Gezeiten, und natürlich beeinflusst er unter anderem aus diesem Grund auch unser Leben. Aber nur deshalb, weil wir gelernt haben, uns planmäßig und bei vollem Bewusstsein die Eigenheiten der verschieden Mondphasen zunutze zu machen. Direkt auf die Psyche kann der Mond aber gar nicht wirken, wie auch. Bei Vollmond kann man vielleicht schlechter schlafen, aber das liegt dann eben an der stärkeren Helligkeit. Ansonsten sendet der Mond jedoch keinerlei geheimnisvolle Strahlen aus, die zufällig auch noch ausschließlich von Frauen empfangen werden können.
    Andersichs Schilderung hier ist ein astreines Beispiel für den Placebo-Effekt in Verbindung mit einer selbsterfüllenden Prophezeihung. Ja, in diesem Fall hat der Mond tatsächlich Auswirkungen auf die Psyche. Aber das liegt dann nicht am Mond selbst, sondern daran, dass das Unterbewusstsein das so will.
    Und Gefühlsschwankungen vor und während der Menstruation würde ich eher auf Schwankungen im Hormonhaushalt zurückführen, namentlich die verstärkte Produktion von Progesteron. Aber das ist vermutlich nur Aberglaube, ich kann das ja nicht beurteilen. :mrgreen:

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Abgesehen davon, dass keine für den Menschen relevanten physikalischen Unterschiede zwischen den Mondphasen bestehen - wie res bereits ausgeführt hat - ist besonders das Problem der unbewussten Konditionierung zu bedenken: wenn man meint, das Wohlbefinden hinge von den Mondphasen ab, dann kann es gut sein, dass man sich unterbewusst darauf einstellt und es so zu einer Art selbsterfüllenden Prophezeiung kommt. Da man sich Erfolge besser merkt als Misserfolge, kann es auch gut sein, dass es den subjektiven Zusammenhang überhaupt nicht gibt und er nur deswegen vermutet wird, weil gelegentliche Zufallstreffer vorkommen. Auch eine dauerhafte, rein zufällige Korrelation ist denkbar, so fällt bei manchen Frauen z.B. tatsächlich der Menstruationszyklus mit den Mondphasen zusammen - was aber rein statistisch schon notwendig ist. Auch hier gilt: Korrelation ist ungleich Kausalität.


    santiago

  • Liebe mitschreiblinge,


    schade, dass ihr nachts nicht mehr gen himmel schaut, dann wäre euch bewusst, was vollmond, neumond, zunehmender mond und abnehmender mond bedeuten. ABer für euch habe ich da noch mal eine schöne grafik. Und alle, die sich jetzt wieder wie geier auf die widerlegbarkeit der wirkung des mondes werfen, ich wiederhole mich ungern, aber die wirkung während der periode hat nix mit der stärke der blutung zu tun, sondern mit der allgemeinen befindlichkeit des weiblichen körpers zu den verschiedenen zeiten in den mondphasen. Eine mondphase ist ein gebräuchlicher begriff, für das helle runde, oder sichelförmige ding am nachthimmel und schau, er ist jeden tag zu sehen,bezieht oh, halt stopp, nicht jeden tag, bei neumond kannst du ihn nur erahnen. Und nochmal, wenn der mond einfluss auf ebbe und flut hat, hat er auch einfluss auf flüssigkeiten, wie das baumbeispiel. Warum soll er nicht auch einfluss auf den flüssigkeithaushalt unseres körpers haben. Wasser und blut, lymphe...etc sind flüssigkeiten in unserem körper. Auch pflanzen enthalten zum grossteil flüssigkeiten...sie nehmen sie mit ihrer wurzel auf und die zellen sowohl im menschlichen körper als auch in den zellen der pflanze werden von der zellflüssigkeit aufrecht erhalten....deshalb gehen pflanzen auch ein, wenn man sie nicht mehr giesst...;-) im menschlcihen körper ist die zelle genauso darauf angewiesen, dass sich aufrechterhalten kann, dafür sorgen zusätzlich hormone, denn diese regulieren den mineralstoffwechsel. Hat jemand starken cortisolmangel, dann werden nicht nur energiestoffwechsel beeinträchtigt, sondern auch der zellinnendruck...ich könnte mir gut vorstellen, dass der einfluss des mondes direkt auf den körper mit unserem flüssigkeitsbestandteile im körper zu tun hat. Wir trinken ja nicht nur, um es wieder auszuscheide, man muss da schon ins detail gehen, denn jeder zelle kann in ihrer funktion nur so funktionieren, wenn ihre zelloberfläche optimal "gespannt" ist. An der zelloberfläche finden osmose und diffusion statt....der zellstoffwechsek kann erst dann richtig funktionieren, wenn der zellinnendruck optimal ist. Hat der mond also in den verschiedenen mondphasen mal mehr und mal weniger starken einfluss auf wasser, dann könnte es sein, dass er auch den zellstoffwechsel beeinflusst auf der grundlage, dass in uns alles im medium wasser gelöst ist. Ohne wasser kein körper!


    Aber das waren erklärungsversuche eines laien und trotzallem waren sie es das wert, denn der einfluss gerade bei uns frauen ist wohl stärker zu spüren als bei männern, siehe menstruation. Aber interessant ist auch der zusammenhang zu den pflanzen und wahrscheinlich auch zu tieren. Ich bin mir sicher, dass der mond viel mehr einfluss auf das leben hier auf der erde hat, als wir es offensichtlich wie bei ebbe und flut sehen können. Da man aber sehr ins detail gehen muss und der stoffwechsel noch sehr, sehr vielen anderen einflüssen unterliegt und von noch viel mehr variablen abhängt, ist das ganze nicht eindeutig zu untersuchen, denn einen klassischen beweis kann es hier nicht geben. Organismen sind viel zu kompliziert interagieren mit der innen und aussenwelt...und der mond ist nur eine von aussen wirkende variable.



    Ich hoffe, ihr konntet damit etwas anfangen. Es ist kein beweis, aber keine abwägige überlegung...


    http://www.google.de/imgres?im…wao75GqDA&ved=0CD0Q9QEwAw

  • Zitat

    sondern mit der allgemeinen befindlichkeit des weiblichen körpers zu den verschiedenen zeiten in den mondphasen.

    Hat das tatsächlich Allgemeingültigkeit, oder kann es vielleicht doch sein dass es auch Frauen gibt, die sich einen Pfeifendeckel um den Mond scheren, und deshalb auch nix davon mitkriegen?


    Zitat

    Warum soll er nicht auch einfluss auf den flüssigkeithaushalt unseres körpers haben.

    Weil in unserem Körper vermutlich zu wenig Ozeane rumschwimmen. ;) Nein, im Ernst. Wir sind einfach zu klein. Auf uns wirkt auschließlich die Anziehungskraft der Erde, die des Mondes fällt da nicht ins Gewicht. Die Gezeiten wirken ja auch nicht auf jede Pfütze. Denn wenn die Mondgravitation auf uns wirken würde, wäre das verheerend. Die Lebewesen der Erde sind im Zuge der Evolution durchaus so entwickelt (größentechnisch und vom Aufbau her), dass sie nicht permanent zwischen verschiedenen Himmelskörpern hin- und hergerissen sind. Zufall ist das also nicht.
    Also doch die geheimnisvolle Ausstrahlung des Mondes. Und wieder wird ein existentes physikalisches Phänomen (Gravitation) kurzerhand zu esoterischen Zwecken missbraucht. Hurra. Ist es wirklich so viel einfacher daran zu glauben, als an simple Autosuggestion? Vermutlich ist die Vorstellung mit dem Mond irgendwie... romantischer, oder sowas.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • @ronin


    Die pfütze hat ja auch viel zu wenig eigengewicht, als dass man etwas sehen kann....;-) Unser körperstoffwechsel kann zwar viel kompensieren, es gibt dinge, die grundsätzlich funktionieren müssen. Ohne wasser kein leben. Selbst, wenn es nur die geringsten unterschiede innerhalb der zelle gibt, verändert sich ihr stoffwechsel. Wir sprechen hier von einem mikrokosmos innerhalb einer zelle, ronin und du selbst weisst, wie hochkompliziert und empfindlich der stoffwechsel intrazellulär ist! Wasser ist hier nicht nur lösungsmittel für vitamine, mineralien, enzuyme, hormone, aminosäuren etc....es ist eben auch da, um zellinnendruck aufrechtzuerhalten. Du kannst es nicht widerlegen, dass der mond einfluss hat, denn so genau wurde das noch gar nicht untersucht. Ich hatte in dem mayakalenderthread eine tolle forscherseite gefunden, die gerade inaktiv ist, dort wurde anhand eines baumes die wirkung auf dessen wasserhaushalt erklärt.


    http://www.pikarl.de/rn/index.php
    Nur weil das wasser in der pfütze nicht weicht, wie das des "grossen wassers", heisst es nicht, dass innerhalb eines "geschlossenen systems", wie es im körper und der pflanze nun man ist, nicht auch wirkt. Das wäre zu beweisen!
    Also ran!

  • Sorry das Thema ist mir eigentlich furzegal, da absolut irrelevant für mich, aber wir sind hier nicht bei Wünsch dir was.


    Zitat

    Nur weil das wasser in der pfütze nicht weicht, wie das des "grossen wassers", heisst es nicht, dass innerhalb eines "geschlossenen systems", wie es im körper und der pflanze nun man ist, nicht auch wirkt. Das wäre zu beweisen!

    Die Beweispflicht liegt bei dir!
    Es wurden schon genügend Einwände von der "Gegnerseite" gebracht die gilt es von dir zu wiederlegen.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • @lexidriver


    Es wurde von forschern das beispiel der systems baum gebracht und erklärt. Siehe link. Deswegen schliesse ich mal auf den körper....


    @ronin


    Dass hormone den regelzyklus und auch befindlichkeiten beeinflussen ist bekannt. Ohne diese hormone wird ein eisprung gar nicht erst einegleitet. Progesteron wird immer in relation mit östrogenen gesehen, sie interagieren mit einander, hat man einen östrogenüberschuss, dann hat der seine auswirkungen. Erst in der 2 zxklushälfte bildet sich das gelbkörperhormon progesteron. Doch von hormoneller wirkung in dem sinne spreche ich nicht. Ich spreche von der stoffwechselwirkung. Es gibt nicht nur hormonell und neurotransmitter bedingte depressionen. Ein ungleichgewicht im mineralstoffhaushalt, auch im vitaminhaushalt kann auf dauer auch zu erschöpfung und depressionen führen. Wenn dir zelle nicht mehr mit dem extrazellulären raum interagieren kann, weil sie in sich zusammenfällt, was der fall ist, wenn der mineralstoffhaushalt intrazellulär nicht mehr ausgeglichen ist, dann können weder hormone, noch andere substanzen in die zelle und auch nicht raus. Der intrazelluläre stoffwechsel kommt zum erliegen. Diese zellen können keine energie mehr bereitstellen und bekommen auch keine mehr, denn die mitochondrien brauchen mienralien und vitamine als katalysatoren genauso wie kohlenhydrate, fette und aminosäuren. Es ensteht ein energiedefizit in der zelle und im zellverband, welcher ausgelichen wird durch vereinfachte energiebereitstellung. Der organismus läuft auf sparmodus....dieser hat folgende auswirkungen: chronische müdigkeit, reizbarkeit, infektanfälligkeit, hormonell bedingte störungen, wie wasseransammlungen im gewebe usw. sprich, ist das empfindliche gleichgewicht innerhalb der zelle gestört, dann erleigt die zelle ihren eigenen stoffwechsel giften, denn sie können nicht mehr abtransportiert werden und sie verschlackt. Sowas nennet man zelltot. Auf dauer gar nicht auszudenken, was da passiert. Hat der mond also tatsächlich einfluss auf unseren wasseranteil innerhalb des körpers und der zellen, wie im baumbeispiel, dann sind wir sehr wohl mit den folgen konfrontiert. Das heisst nicht, das die zellen alle absterben, aber es heisst, dass sie unterschiedlich optimal arbeiten, was zu befindlichlkeitsstörungen im körper und der psyche führt. Ist die psyche mit betroffen, dann heisst das für mich, dass mineralstoffhaushalt und hormonhaushalt wie auch die neurotransmitter schwankungen ausgeliefert sind. Nicht in iherer produktion durch entsprechende endo und exokrine drüsen, sondern durch die verdünnung innerhalb des mediums wasser. Habt ihr überhaupt eine ahnung, wie sensibel die körperchemie ist und damit ihr einfluss auf psyche und körper. Es ist immer ein zusammenspiel. Ohne optimale versorgung und energiebildung entstehen ungleichgewichte. Kann das hormon progesteron nicht mehr vernünftig wirken, dann entstehen stimmungsschwankungen...müdigkeit, extreme depressionen, antriebsschwäche, konzentrationsprobleme und gedächtnisschwäche , mal abgesehen von der beteiligung im immunsystem, sogar autoimmererkrankungen können durch sein fehlen forziert werden.


    Es ist sehr komplex und am beispiel des baumes noch viel einfacher zu verstehen. Will man es am beispeil mensch verstehen, dann muss man sich schon der medizin zuwenden und dem kompletten system mensch bis hin zur kleinsten zelle.

  • Zitat

    Doch von hormoneller wirkung in dem sinne spreche ich nicht. Ich spreche von der stoffwechselwirkung.

    Tu das - nur leider hat das dann mit deiner Gravitationstheorie und mit dem Mond überhaupt nichts mehr zu tun. ;)
    Denkst du eigentlich, dass die Mondgravitation gezielt nur deinen Gallensaft und die sonstigen Körperflüssigkeiten anzieht, und den Rest deines Körpers einfach ignoriert?
    Nochmal: Die Mondgravitation hat keinen direkten Einfluss auf Lebewesen auf der Erde - gar keinen. So ist der Stand. Wenn du fundamentale Kenntnisse der Wissenschaft umwälzen willst, musst du deine Theorie zuerst irgendwie belegen können. Deine persönlichen Empfindungen reichen dazu in diesem Fall nicht aus, da sämtliche deiner Beobachtungen auch mit Hormonschwankungen und Autosuggestion vollständig erklärbar sind.
    Wenn du mit den "Forschern" und dem Baumbeispiel auf diese Seite "Raumfahrer.net" anspielst - die funktioniert leider gerade nicht. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen was mich da erwartet, und mich schaudert schon bei dem Gedanken...

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • @ronin


    Danke, dass du so unvoreingenommen bist, ronin. Damit hat sich die diskussion wohl erledigt. Diese raumfahrerseite hat nix mit mystischem oder esoterischem geschwafel zu tun und auch rede ich nciht von der galle!!! Ich rede von der atmungskette und dem hormonhaushalt! Denn der gallensaft regt die verdauung an. Das hat natürlich auch wieder einfluss darauf, wie nahrung gespalten wird und wieviel damit zur energieumwandlung zur verfügung steht, was wichtig ist, damit HIRN funktioniert. Aber mit deinem ignoranten verhalten wird das so nichts.


    Liebe grüsse!


    Ps: Noch kein einziger wissenschaftler hat sich überhaupt die mühe gemacht, diese dinge am menschlcihen körper zu untersuchen, wenn man sich aber anstrengt , dann erschliessen sich einem zusammenhänge!!! Nur, wenn man es von vornherein ausschliesst und alles auf feien autosuggestion schiebt, gibt es gar keine weiterentwicklung und das ist doch nicht im sinne der wissenschaft, oder???


    Im übrigen ist fast alles autosuggestion, wenn man so oberflächlich an solche themen geht.

  • Zitat

    Ich rede von der atmungskette und dem hormonhaushalt!


    Zitat

    Doch von hormoneller wirkung in dem sinne spreche ich nicht. Ich spreche von der stoffwechselwirkung.


    Zitat

    Warum soll er nicht auch einfluss auf den flüssigkeithaushalt unseres körpers haben. Wasser und blut, lymphe...etc sind flüssigkeiten in unserem körper.

    Wer jetzt noch durchsteigt worums dir geht, kriegt von mir nen imaginären Cookie.
    Wie dem auch sei, ich bleibe mal beim Eingangsthema, und rede vom Einfluss des Mondes auf die weibliche Menstruation. Übrigens ist deine Behauptung, dass kein Wissenschaftler sich mit dem Thema beschäftigt, schlicht falsch. PMS. Natürlich, vollständig geklärt ist das noch nicht - unter anderem deshalb, weil sich besonders die psychischen Auswirkungen der Menstruation von Frau zu Frau teilweise stark unterscheiden. Vielleicht ist der fehlende Faktor ja die Mondgravitation? Definitiv nein, denn soweit wissen wir tatsächlich Bescheid. Hier mal nochmal ein paar Studien zum Thema; ich hoffe das wurde nicht schon verlinkt.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • @ronin


    Ich weiss, was PMS ist und ich versuche nichts anderes als zu erklären, was auf zellebene los ist und wie die zellspannung durch den mond beeinflusst werden kann....siehe baumbeispiel!!! Um von dort zum eigentlichen pymptom zu kommen, brauche ich erklärungen aus der atmungskette und dem hormonhaushalt. Nicht mehr und nicht weniger. Wer das nicht versteht, hat sich damit noch nie weiter auseinander gestzt. Man muss nur logisch denken können und sich etwas mit den verschiedenen organsystemen auskennen.


    Also, einen cookie auch von mir, der versteht, dass es eine kette von zusammenhängen sind, die zu aggression, depression usw. führen. Wenn das baumbeispeil zutreffend ist, dann erschliesst sich mir daraus, dass der mond auswirkungen auf die stärke der pms-symptomatik hat, ja.

  • Rōnin und Lexidriver haben ja schon alles Wesentliche gesagt. Dass jetzt schon wieder das Baumbeispiel genannt wird, finde ich aber schon erstaunlich, denn genau darüber haben wir an anderer Stelle schon einmal gesprochen. Dort habe ich auch diese Grafik der TU Dresden verlinkt und darauf hingewiesen, dass die eine Studie, auf die sich die raumfahrer-Seite stützt, im Meta-Vergleich eine absolute Ausnahme darstellt und nahezu alle anderen Studien zu diesem Thema andere Ergebnisse erbrachten.



    Sich auf längst widerlegte, halbgare Argumente zu stützen, macht die eigene Position nicht unbedingt glaubwürdiger. Ein so lasches Phänomen wie die eigenen Befindlichkeiten (die in hohem Maße autosuggestiven Einflüssen unterliegen) mit unbekannten physikalischen Effekten erklären zu wollen, ist ein so massiver Verstoß gegen das Sparsamkeitsprinzip, dass das wirklich noch dem größten Kritiker von Ockham einleuchten müsste. Das gilt umso mehr, wenn sich keine Indizien finden lassen, die diese Annahme stützen, und alternative Erklärungen ausreichend vorhanden sind.


    santiago

  • @santiago


    Du kannst dir kein urteil über mich erlauben. Denn meine regel habe ich schon über 20 jahre. Erst vor kurzem erschlossen sich mir diese zusammenhänge und nur weil ein fall scheinbar die ausnahme zu sein scheint, heisst das eben nicht, dass es keine weiteren zusammenhänge gibt, denn auf zelleben wurde noch nicht weitergeforscht. Dein link dient nicht dem widerlegen der baumtheorie, er ist viel zu oberflächlich, ergeht hierazf überhaupt nicht ein.


    Ich bin weder unglaubwürdig noch autosuggestiv, denn ich schaue z.b. nicht nach dem mondkalender...also lasse ich mich auch nicht von ihm autosuggestiv beeinflussen. Ich versuche logische zusammenhänge zu erschliessen, aufgrund von einer symptomatik, die schon immer da war, die aber unter diesem licht noch nie betrachtet wurde.

  • Fassen wir das mal zusammen:
    - Mondphasen-Befürworter behaupten, die Mondphasen haben einen Einfluss auf statistische Größen in Zusammenhang mit menschlichem Verhalten (Geburten, Unfälle, Verbrechen usw) - dies erweist sich in zahlreichen Studien als völlig haltlos, der Effekt ist nicht gegeben.
    - Mondphasen-Befürworter behaupten, Mondholz habe besondere Eigenschaften, darum werde es auch schon seit Jahrhunderten für hohe Preise verkauft - zahlreiche Studien widersprechen dem, die nachweisbaren Eigenschaften von Mondholz unterscheiden sich nicht von "normal" geschlagenem Holz.
    - Mondphasen-Befürworter behaupten, der Mond habe Einfluss auf das Schlafverhalten - Studien widersprechen dem massiv, es lässt sich kein Effekt nachweisen.


    Der gesamte Mond-Mythos basiert aber gerade auf diesen, immer wieder geäußerten Postulaten: sie bilden den Kern des Volksglaubens, nach dem der Mond einen nennenswerten Einfluss auf das menschliche Leben hat. Nun, wo all diese Punkte entkräftet werden konnten, verschanzen sich die Mondphasen-Befürworter hinter der Behauptung, der Mond wirke nur auf zellulärer Ebene und das in einer Art und Weise, die bisher nicht nachgewiesen wurde, und überhaupt habe er nur Einfluss auf das Wohlbefinden. Das ist so ein bisschen wie bei Gott: man schiebt ihn immer dorthin, wo die WIssenschaft noch nicht ist, um sich ein kleines Schlupfloch zu bewahren. Fakt ist, dass niemand erklären kann, auf welche Weise ein solcher Einfluss funktionieren soll, und diesen eklatanten Mangel an beschreibbaren Mechanismen kann man auch nicht mit dem Argument wegwischen, dass es ja noch unbekannte Phänomene geben kann. Wir sprechen hier von gut erforschten physikalischen und biologischen Systemen. Und der hier wirkende, unbekannte Effekt hat lediglich einen Einfluss auf das Wohlbefinden, das in hohem Maße zahlreichen inneren und äußeren Einflüssen unterliegen kann?


    Nochmal zur Übersicht: Untersucht wurden in Zusammenhang mit den Mondphasen die Geburten, die Aggressivität, Kriminalität, Unfälle, Drogenkonsum, Selbstmorde, Morde, Verhalten von psychiatrischen Patienten, Anrufe bei der Telefonseelsorge, ärztliche Notfälle, Krankenhaus-Einlieferungen, Operationen, Geburten, Menstruationszyklus, Farbempfindlichkeit, Harnsäurekonzentration, Schlafstörungen sowie Eigenschaften von Mondholz. Von wenigen Ausnahmen abgesehen erbrachten alle Studien das selbe Ergebnis: es konnten keine relevanten Effektstärken nachgewiesen werden. Die Grundlagen des Mondglaubens haben sich also als Humbug erwiesen, und darum sollte man schon nennenswertere Effekte als ein subjektives Unwohlsein erwarten können, um ein völlig neues physikalisch-biologisches Phänomen anzunehmen. Allein in meinem ersten Posting in diesem Thread habe ich drei plausiblere mögliche Ursachen für dieses Unwohlsein genannt. Darüberhinaus gilt auch hier: ei incumbit probatio qui dicit.


    santiago

  • @santiago


    Vielleicht ist der mond bei diesen beispielen ja auch kein effektverstärker, so wie wir ihn sehen wollen, sondern nur eine von zahlreichen variablen in einer endloskette von reaktionen. Die sonne beeinflusst uns mit ihrem ultravioletten licht und der mond hat einfluss auf die gravitationskraft. Die sonne begünstigt die photosynthese der pflanzen, bzw. macht sie zwingend notwendig. Die menschen brauchen die sonne, um vitamin D3 herzustellen, welches eine rolle im energiestoffwechsel und im immunsystem spielt. Der mond beeinflusst das wasser, bisher das der weltmeere. Laut baumbeispeil, das bisher nicht widerlegt werden konnte, beeinflusst er auch wasser in viel kleineren geschlossenen systemen. Deswegen meine schlussfolgerungen auf den menschlichen körper. Das dies nicht als relevant anerkannt wird, liegt vor allem daran, dass noch zahlreiche andere faktoren das verhalten von menschen und tieren wie auch pflanzen beeinflusst. Wie also soll man vergleiche anstellen, wenn man einfach keine weiteren variablen ausklammenrn kann, um vergleiche zu ziehen, wenn diese doch lebensnotwendig sind. Das was ich sagen will, ist doch, dass es spannend ist, diese idee, die am beispiel des baumes erklärt wurde und zwar von wissenschaftlern und keinen mystikern auf das modell mensch anzuwenden, denn der besteht eben auch und vor allem aus wasser. Nicht vergessen, wir stammen ja auch aus dem meer...;-)


    http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperfl%C3%BCssigkeit


    Ich tue nichts anderes, als weiterzudenken und mein wissen über zelldruck, osmose, zellatmung, hormonhaushalt und wirkung auf körper und psyche zu verknüpfen und diese dinge stehen in jedem lehrbuch der medizin.

  • Da der Raumfahrer-Link zur Zeit nicht verfügbar ist und ich den Text nicht mehr detailliert im Kopf habe, ist es im Moment schwer, darüber zu urteilen. Wenn ich mich recht erinnere, stützten sich die dortigen Äußerungen aber vor allem auf eine Untersuchung von Ernst Zürcher, die aber meines Wissens nicht oder noch nicht in anerkannten Fachmagazinen veröffentlicht wurde. Da sie somit auch nicht peer-reviewed wurde, kann man nicht sagen, ob diese Studie sachgemäß durchgeführt wurde oder mögliche formale Fehler enthält. Zudem widersprechen die Ergebnisse in zahlreichen Punkten der Mehrzahl der von der TU Dresden aufgeführten Untersuchungen, was nicht gerade für die Studie spricht. Vermutlich lassen sich die von ihm beobachteten Effekte im Rahmen der natürlichen Schwankung erklären.

  • @santiago


    Der link ist nur heute nicht aktiv, wegen wartungsarbeiten. Dann schauen wir nochmal gemeinsam dorthin. Ich bin gespannt. Schlüssig wäre es für mich und vielelicht sind ja doch nicht alle denkansätze falsch...;-)