Kenneth Grant

  • Es gibt zwei verschiedene Gründe, warum ich euch an dieser Stelle gerne den britischen Okkultisten Kenneth Grant (geb. 1924) sowie sein Lebenswerk vorstellen möchte. Der unerfreulichere ist der, dass Grant erst im Januar diesen Jahres verschieden ist, undzwar nach längerer Krankheit, wie es heißt. Der andere besteht darin, dass der Verlag Edition Roter Drache aktuell damit beschäftigt ist, verschiedene Werke Grants neuzuveröffentlichen. Bei einigen Werken, wie Schattenkulte, handelt es sich sogar jeweils um die deutschsprachige Erstausgabe.


    Grant bewegte sich in den magischen Strömungen von Aleister Crowley und Austin Osman Spare und widmete seine Karriere der Erforschung dessen, was gemeinhin Left Hand Path genannt wird. Neben der quliphotischen Magick (In Grants System bildeten die Qliphoth eine Art Schatten- oder Spiegelbild zu den Sephirot des kabbalistischen Lebensbaumes) bezog er auch die Werke des Schrifstellers H. P. Lovecraft in seine eigenen Arbeiten mit ein und griff selbst ufologische Themen sowie Aspekte der Präastronautik mit auf. Davon abgesehen behandelte und beleuchtete er auch magische Strömungen, die wohl als eher unbekannt eingestuft werden können, beispielsweise die Arbeiten des thelemischen Magiers und Raketeningeneurs John „Jack“ Whiteside Parsons.



    Nachrufe:

    http://www.starfirepublishing.co.uk/memoriam.htm


    http://www.disinfo.com/2011/02…chaos-and-flying-saucerer



    Wikipedia:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Kenneth_Grant