Grausame Orte - Warum spukt es hier NICHT?

  • Manche Spukorte sind jedem geläufig, manche sind "Insidertipps" ... und manchmal finden Orte überhaupt keine Beachtung, obwohl es der Logik nach dort spuken müsste. Wie kommt es dazu?


    Schaut euch die folgenden Orte an und überlegt euch, was dort geschehen sein könnte ... und warum man noch niemals davon gehört hat, dass es dort "umgeht".




    "Oxford Apartments", 924 Nord 25 Street in Milwaukee, Wisconsin.




    8213 West Summerdale Avenue, Chicago, Illinois




    2319 East 100th Street, a dormitory for women student nurses at South Chicago




    Rote Reihe 2, Hannover (abgerissen)




    Cleveland, Ohio duplex in Mt. Pleasant




    Pfirsichfarm, Yuba City, California




    Cielo Drive Nr. 10050



    Diese Liste kann im Grunde noch sehr viel länger werden. Ich bin gespannt, welche Orte noch auftauchen.



    Woran liegt es, dass diese Orte kaum bekannt sind oder in keinem schlechten Ruf stehen, trotz der grausamen Vorkommnisse? Sind diese Taten zu gut aufgearbeitet und aufgeklärt? Fehlt das mysteriöse? Oder fehlt der Öffentlichkeit der "Zugang" zu diesen Häusern, so dass sich keine Geistergeschichten verbreiten?

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

  • das Konzentrationslager in dachau darfst du nich vergessen:

    :shock: An Konzentrationslager habe ich nichtmal gedacht! Sehr guter Hinweis! :thumbsup:



    Spukt es dort oder nicht?

    Äh ... nein. ;)

    Du stellst dir zunext die Frage, wieso es der Logik nach nicht spuke und am Ende warum es dort umgehe.

    Nein, anders: Ich sagte, dass es dort der Logik nach spuken müsste, wenn man bedenkt, dass dort so viele grausame Morde geschehen sind - aber niemand hat jemals davon gehört, dass es dort spukt. Es gibt keine Berichte über diese Orte, keine Geistergeschichten, keine Sichtungen ...

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


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  • Achso, ich hatte den Satz, bevor du die exemplarischen Orte mit den Bild und Eeignis aufzeigst, leichtsinnigerweise falsch interpretiert.
    Klang so, warum diese Orte trotz paranormaler Aktivitäten keine Aufmerksamkeit bei den Medien erregt hatten.
    Ist jetzt aber alles roger^^
    Morgen mehr, was ich davon halte.

  • Da ich persoenlich ganz stark davon ausgehe, dass Spukerscheinungen entweder auf der Einbildung von Menschen beruhen oder aber auf der Fehlinterpretation gewisser Umweltbedingungen wie Infraschall, Zugluft, kaelteren bzw. waermeren Stellen, gibt es zwei moegliche Loesungen:


    1. Es gibt dort keine solchen Umweltbedingungen.
    2. Die Vorkommnisse sind noch nicht lange genug her! Die Leute sind selbst zu sehr eingebunden, haben zuviel Achtung und Respekt vor dem, was dort passiert ist, um mit einer Spukgeschichte aufzuwarten. Besonders bei KZs finde ich diese Interpretation logisch. Man ist betroffen, wenn man einen solchen Ort betritt. Wenn man Burg von und zu Eppstein betritt, macht es nichts, sich vorzustellen, dass vor 500 Jahren Freifrau XY von ihrem Ehemann den Turm runtergeschubst worden ist. Das ist schoen mysterioes und gruselig.


    Morde in neuerer Geschichte, von denen man mehr mitbekommen hat, sind einem moeglicherweise zu nahe, um sich so etwas einzubilden.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Nunja, ich denke es liegt eher daran, das noch keiner auf die Idee gekommen ist?


    Wenn man mal so die Geschichten allgemein betrachtet, ist doch der Ablauf meist der selbe:


    einer findet das Gebäude und den grausigen Fall
    der nächste war angeblich schon mal dort
    der nächste erfindet noch einen Schatten auf einem Foto (Pareidolie) dazu
    der nächste postet es in einem Forum
    die nächsten Foren machen nur noch copy/paste


    e voila, ein neuer mysteriöser Spukfall ist entstanden.


    Ich denke wirklich das das meiste einfach nur zusammangebastelt wird. Zumindest in Deutschland.
    Irgendwelche Stories im Internet werden übernommen, und man macht sich nicht mal die Mühe zu recherchieren.
    Es fängt ja meist so so an, das einer ein haus weiss was leersteht, da MUSS es natürlich spuken..hm...jaahaa in alle leeren, meist zerfallenen Gebäuden spukts. :lol:
    Und wenn es dann noch eine Heilanstalt war, oder sonstiges..ja dann spukts erst recht :roll:
    Und vor allem wenn jemand drin gestorben ist...dann sowieso :roll:


    Zensur


    warte ab, auch die von dir oben genannten Gebäude werden nun kurz über lang in irgendwelchen Foren auftauchen ;):D

  • Hallo,


    ich finde alleine schon die Fragestellung schwer, wieso sollte es der "Logik" nach an einem ort spuken? Weil dort jemand gestorben ist? Oder weil es ein gewaltsamer Tod war? Jeden Tag sterben 1000nde Menschen in Krankenhäusern, teilweise auch auf Grund gewaltätiger Verletzungen, dann müssten Krankenhäuser eigentlich ein Hort der Spukgeister sein, oder?
    Oder mittelalterliche Stadtkerne, eigentlich dürfte da keiner auch nur ein Auge zubekommen...
    Damit eine Spukgeschichte entsteht bedarf es nur 2 Faktoren, einmal jemand der sie erzählt und dann jemand der sie auch glaubt. Je mehr eine Geschichte mit Fakten gespickt ist, desto glaubwürdiger wird sie dadurch. Wenn jetzt bei bestimmten Fällen alle Fakten bekannt sind, dann fehlt einfach das mysteriöse Element, was den Grusel verursachen könnte. Klassische Spukgeschichten enthalten ja meisten "Ich habe gehört..." oder "Mir hat jemand erzählt...". Viele Threads hier zu Spukorten fangen genau so hier im Portal an. Eben die Unsicherheit, es könnte ja doch....das führt dazu das der offene Raum für Spekulationen genutzt wird.

  • Gerade das es an diesen Orten nicht spukt, ist für mich ein Beweis, daß es eben keine Geister gibt.


    Der gängigen Meinung nach, sind Geister ja die ruhelosen Seelen Verstorbener, die umherirren,, weil ihnen Unrecht angetan wurde.
    Z.B. gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden durch Mord, während Lebzeiten gequält wurden, oder ähnliches.


    Was wäre also als "Geist" besser geeignet als ein Opfer eines grausamen Gewaltverbrechens?


    Da es aber an den von Zensur genannten Orten scheinbar keine ruhelosen Seelen gibt, wird die "Geisterlogik" ad absurdum geführt. Zumindest für mich. ;)


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Das klingt vielleicht unglücklich formuliert aber wieso ist nicht ein regelrechter Massenauflauf an Geistern in ehemaligen Konzentrationslagern. Da wurden tausende von Menschen zu Unrecht ermordet. Das müssten doch theoretisch alles ruhelose Geister sein!


    Ich war in einem zur Exkursion, man fühlt sich nicht einmal unbehagt!


    Ich entschuldige mich gleich für meinen vielleicht pietätlosen Foreneintrag!

  • im großen und ganzen kann ich tina zustimmen, die leute haben einfach mehr respekt vor den geschehnissen und auch den hinterbliebenen um sich paar gruselmärchen darüber aus den fingern zu saugen.


    ich glaube zwar an spuk, aber nicht an geister(seelen von toten).
    daher bin ich der meinung das spuk eine quelle brauch, eine zielperson, ist keine vorhanden...spukts auch ganz einfach nicht.


    die umgebung ist auch wichtig, keiner der orte auf den bildern oben sind rein optisch furchteinflößend, ganz im gegensatz zu geisterschlössern, burgruinen u.s.w


    etwas speziellere angelegenheit sind KZ´s.
    ich war im laufe der letzen jahren in mehreren, meistens in großen. ich kann nachvollziehen was mein vorredner schrieb, rein optisch sind sie nicht bedrohlich (finde ich), meistens aus sichtschutzgründen nett umwaldet, mit grünen rasenflächen, vögel zwitschern, in der regel sucht man sich für eine besichtigung einen schönen sonnigen tag aus, meist noch im sommer...man läuft mit heerscharen von anderen besuchern von station zu station... man muss sich wirklich geistig teilweise ins zeug legen um auch nur bruchteilhaft einstige schrecken zu erahnen. es ist unglaublich laut und man ist nie alleine.


    aus diesen gründen würde man es vermutlich nichtmal merken WENN es spuken würde, selbst wenn angestellte etwas bemerken würden in diese richtig, sie würden sich aus pietätsgründen hüten sowas an die große glocke zu hängen.

  • Es gab mal jemanden der eine Untersuchung auf Spuk in einem Kontzentrationslager gemacht hat. ich persönlich und auch mein Team würden das aber kategorisch ablehnen. Aus Pietätsgründen.


    Es gibt einfach Orte die man respektieren sollte. Egal wie interessant sie erscheinen. ich habe schon einiges gehört, dass Menschen in Konzentrationslagern, Schreie, Gerüche , und einige andere Dinge erlebt haben wollen.
    Ich gehe aber davon aus, das es eine überwiegend reine Selbstsuggestion ist. Das viele aus eigenen Emotionen meinen soetwas zu bemerken.

  • ich glaube zwar an spuk, aber nicht an geister(seelen von toten).
    daher bin ich der meinung das spuk eine quelle brauch, eine zielperson, ist keine vorhanden...spukts auch ganz einfach nicht.

    Sehe ich genauso.





    Ich war auch schon in diversen KZs (Dachau, Hinzert, Flossenbürg), auf Soldatenfriedhöfen (in Polen, Italien, Frankreich, Deutschland) und auf geschichtlich prägnanten Schlachtfeldern (wie z.B. Verdun). Niergendwo wäre ich auf die Idee gekommen, nach "Geistern" zu suchen. Ich war beruflich dort (Bundeswehr/Kriegsgräberfürsorge) und hatte mich damals bereits mit Spuk seit einigen Jahren beschäftigt. Jedenfalls sind mir keine "Geister" aufgefallen.


    Aber ich habe schon mal gelesen, dass ein Tourist in England ein Schlachtgemetzel beobachten konnte, welches tatsächlich ein paar hundert Jahre vorher statt fand (Engländer-Schotten, Iren-Engländer, weiß ich nicht mehr). Dieser Tourist (ich glaub mich noch halbwegs zu erinnern, dass es ein Touri war, könnte auch ein Schafhirte gewesen sein) beobachtete die Schlacht von einer Anhöhe aus und konnte die Kampfschreie, die Scharmützel hören und sehen, bis sie sich plötzlich in Luft auflösten.
    Bei diesem Fall frage ich mich, ob er halluzinierte, eine Retrokognition hatte, oder "Geister" sah. Bei letzterem frage ich mich aber, wieso auch Überlebende am Scharmützel teil nehmen konnten. Ich schau mal, ob ich die Quelle dazu noch finde (muss ja nur 20 - 30 Bücher durchblättern).


    Genauso gibt es eine Sage über O'Donoghue, der am 1.Mai aus dem See von Killarney (Irland) mit seinen Männern aufsteigt um seine Ländereien zu begutachten. Allerdings war es ein August als ich dort war. Kann also auch das nicht verifizieren. ;)

  • Hier töteten am 9. August 1969Charles Manson und einige seiner Anhänger die Filmschauspielerin Sharon Tate und ihre Freunde Jay Sebring, Abigail Folger, Voyteck Frykowski und Steven Parent.


    Das ist falsch. Charles Manson hat niemanden getötet, und er wurde auch nicht wegen selbst verübten Mordes bzw. selbst verübter Morde verurteilt, sondern weil er diese in Auftrag gegeben hatte.

  • Trotzdem war dieser Psychopath schuld an den Morden....


    Können wir also diese Haarspaltereien sein lassen und nur etwas zum Anfangsthema schreiben?


    Danke!


    Zu Charles Manson und seinen Taten haben wir einen eigenen Thread.


    Grüße Ricya

    _______________________________


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  • Einen Menschen des Mordes zu bezichtigen, obwohl er keinen begangen hat - auch wenn es sich dabei um Charles Manson handelt, den ich für einen der übelsten Menschen halte, von dem ich gehört habe - ist nun mal ein Fehler, was gerade in ernsthafter Berichterstattung keinen Platz finden sollte. Sogar die reißerischsten Berichte über Menschen, die Morde gestanden haben, sprechen bis zur Urteilsverkündung vom "mutmaßlichen" Täter, manchmal auch vom "mutmaßlichen" Mörder. Schlagworte sind Verleumdung, üble Nachrede, in dubio pro reo und Schutz aller Beteiligten.


    Einen Mord in Auftrag zu geben oder selbst einen zu begehen, sind zwei Paar Stiefel, sowohl vom Anklagepunkt her als auch von der Urteilsverkündung, erst gar nicht zu reden von der Urteilsvollstreckung. Wenn man sich wie ich notgedrungen eingehender mit der amerikanischen Gesetzgebung befasst hat, was Tötungsdelikte betrifft, sieht man das sehr viel weniger lax.


    Zum Thema:


    Viele Spuk- und Geistergeschichten ranken sich im Grunde gesehen um etwas sehr Emotionales, um Hass und Liebe, um Personen, die ein aufregendes Leben geführt haben - oder was andere dafür halten. Da ist es sehr oft die Frau, die vom eifersüchtigen Mann getötet wurde, Menschen, die aus Gier ermordet wurden oder die sich getötet haben, weil sie ein unglückliches Liebesleben geführt habe.


    Die Morde von Hinterkaifeck, bei denen sechs Menschen ihr Leben verloren, sind bis heute nicht aufgeklärt und werden es vermutlich auch nicht mehr. Obwohl von Inzest, Rache, religiösem Wahn, enttäuschter Liebe und Gier gemunkelt wurde, habe ich bisher noch nichts darüber gefunden, dass man dort Geister vermutet oder dass man diesen Ort als Spukort betrachtet.
    Insgesamt gesehen denke ich, dass man manchmal einen gewissen Abstand zu einer Tat oder einem Ort braucht, um eventuelle Gedanken oder Phantasien laut auszusprechen.


    Über Geister in KZs habe ich auch noch nichts gehört, und ich denke, dass der normale Mensch schlicht und einfach vom Horror zu ergriffen ist, um auch nur ansatzweise Geister- und Spukgeschichten in die Welt zu setzen. Dort ging es ja auch nicht um Gefühle im zwischenmenschlichen Sinne, ob positiv oder negativ, dort wurde aus Hass auf bestimmte Religions- und Volkszugehörigkeiten, Hautfarben etc. getötet.
    Die Verantwortlichen hatten sehr selten eine persönliche Beziehung zu den Opfern, sie kannten sie nicht. Daraus ließe sich auch beim übelsten Willen nichts "Interessantes" stricken, weil die Wahrheit einfach grausam genug ist und ich auch nicht glaube, dass ein normal empfindender Mensch irgendein Potential in solchen Schicksalen sieht. Vollidioten wie Rechtsgesocks nehme ich aus.


    Die Magd, die von Spuk gesprochen hat, nehme ich - unter Vorbehalt - nicht allzu ernst. Was man sich nicht erklären kann, wird oft als übersinnlich angesehen. Heute wissen wir, wie Stimmen aus Radios kommen, wie sie auf Bildern abgelichtet werden können und weswegen Menschen sich in der Luft bewegen können. Das ist Technik, Physik und Chemie - Dinge, von denen eine Magd vor hundert Jahren nicht unbedingt viel Ahnung hatte.

  • Ich weiß nicht, warum es User gibt, die immer das letzte Wort haben müssen!
    Wenn ich als Moderator sage: "Es ist OT, es ist gibt einen eigenen Thread dazu, dann ist das so, Punkt, dann muß man nicht noch einmal nachschieben, nur um Recht zu bekommen, dafür gibt es die PN-Funktion! :roll:


    Zitat

    Einen Mord in Auftrag zu geben oder selbst einen zu begehen, sind zwei Paar Stiefel, sowohl vom Anklagepunkt her als auch von der Urteilsverkündung, erst gar nicht zu reden von der Urteilsvollstreckung. Wenn man sich wie ich notgedrungen eingehender mit der amerikanischen Gesetzgebung befasst hat, was Tötungsdelikte betrifft, sieht man das sehr viel weniger lax.


    Mag sein, hat aber trotzdem in einem Thread zur Spukanalyse nichts verloren, weil es OT ist!
    Wenn es Dich also so sehr belastet, wie genau oder ungenau über die Rechtsprechung hier geschrieben wird, dann eröffne bitte einen eigenen Thread dazu und trete Charles Manson nicht hier drinnen breit, weil der Ort seines "Auftragsmordes" ja nur als Beispiel diente, und nicht als eigener Punkt zur Diskussion gegeben wurde. Ich glaube, kaum, daß User die nach Spukorten googlen sich dafür interessieren wie genau wörtlich gemeint Zensur´s Worte bezüglich Charles Manson waren.....
    Das ist auch der Grund warum wir hier so streng mit OT sind. Die Leute wollen das lesen, worum es im Threadtitel geht und nicht etwas anderes!


    Bitte denkt mal darüber nach!


    Grüße Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Das es an solchen Orten nicht spukt ist für mich kein Beweis für oder gegen Geisterphänomenen.


    Was wissen wir denn tatsächlich darüber was nach dem Tod passiert? Dazu gibt es eine ganze Menge Theorien, die meisten Religiös bezogen. Fakt ist doch, dass es seit Menschengedenken ständig besonders grausame Tötungsdelikte aus den verschiedensten Gründen gibt. Theoretisch müsste es also von Geistern an manchen Orten, wie die oben genannten nur so wimmeln.


    Daraus zu schließen, dass es demzufolge keine "Geister" geben kann ist aber meiner Meinung nach zu einfach. Letztendlich beweist dies gar nichts außer, dass die gängigen Theorien über Geisterphänomen womöglich falsch oder unvollständig sind.
    Theoretisch kann es noch unzählige andere Faktoren geben die eine Geistererscheinung begünstigen.
    Die angesprochenen äußeren natürlichen Umstände wie Luftzug, Schwingungen etc., "dünnere Wände" zu alternativen Dimensionen/Universen, vielleicht sogar die eigene Entscheidung nach dem Tod nicht "ins Licht zu gehen" usw.


    Der Fantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt und solange es nicht einwandfrei erforscht wurde, bleibt es nur eine Frage des daran glaubens.

    "Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

  • Wenn wir davon ausgehen das es Geister/Spuk gibt, würde ich sagen, dass es an solchen Orten nicht (seltener/weniger) spukt, weil die Opfer weder zu lebzeiten noch danach auch nur den geringsten Grund hatten an diesen Orten sein zu wollen.


    Ich würde sagen eine positive emotionale Bindung mit dem Ort, würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen (oder die Unkenntnis das man nicht mehr gefangen ist).

  • Dazu passt aber nicht zu KRankenhäusern, Sanatorien und so weiter und so fort. Ebenso Hinrichtungsplätze, Folterkeller und dergleichen sind alles Orte, von dennen man oft hört dass es dort spukt, aber gleichermasen keine schönen Orte sind.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.