Zurück in die Zukunft

  • Per Zufall habe ich eine Internetseite einer Dame gefunden, die in den 80er Jahren Experimente zum Thema Rückführungen gemacht hat. Rückführungen per Hypnose kennt wohl jeder. Probanten werden vermeintlich in frühere Leben zurück geschickt.


    Zeitreisen in die Zukunft


    Auf dieser Seite jedoch werden Sitzungen beschrieben die in die Zukunft führen. Es wurde versucht zu ergründen wohin die damalige politische Lage führen würde. Dazu wurden ca. 100 Personen "zurück in die Zukunft" geführt. Beschrieben wurden jedoch keine Bilder von atomaren Kriegen und Verseuchungen (wie man zu der Zeit wohl hätte erwarten können), sondern eine Katastrophe durch einen Himmelskörper.


    Die Frage, die ich mir also stelle: Wenn die Aussagen der Teilnehmer persönliche unterbewußte Fantasien, gefärbt von persönlichen Einstellungen sind, (wie man ja allgemein bei solchen Rückführungen annimmt), warum tauchen dann keine Atompilze und - kriege auf? Das sollte doch die vorherrschende Angst der damaligen Zeit sein, zumal die meisten Teilnehmer aus dem Umfeld der Frauenbewegung stammten und politisch daher wohl eher aktiv waren. Katastrophen durch Himmelskörper ist doch neumodischer Kram im Zuge 2012 usw. oder irre ich mich da?


    Infos zur Autorin: Wikipedia zu Perincioli

  • Das eine Möglichkeit für den Weltuntergang eiin Komet ist, ist ja nichts neues, das wußte man schon vor 100 Jahren.


    Möglich wäre das die Leute durch den Halleyschen Kometen beeinflußt wurden, der ist ja 1986 aufgetaucht. Wurde vermutlich immer mal wieder in den Medien erwähnt.


    Ist aber durchaus interessant zu lesen.


    Einige Hinweise klingen als könnte es auch ein Vulkanausbruch gewesen sein. Evtl. ein Supervulkan.


    [http://www.zeitreise-zukunft.de/erdoberflaeche/]


    Die Frage die man sich stellen kann, ob Leute die sich für so ein Experiment hergeben nicht generell welche sind die anfällig für Weltuntergangsthesen sind.

  • Halleyschen Kometen beeinflußt wurden, der ist ja 1986 aufgetaucht


    Ja das passt, daran hatte ich nich gedacht.


    Die Frage die man sich stellen kann, ob Leute die sich für so ein Experiment hergeben nicht generell welche sind die anfällig für Weltuntergangsthesen sind.


    Wenn ich den Hintergrund der Dame betrachte und die Aussagen auf der Seite dazu nehme, ist das Ganze wohl ursprünglich als Selbstfindungsnummer in der Frauenbewegung gedacht gewesen. Die Probanden waren wohl größtenteils gebildete, politisch interessierte Frauen zw. 30 und 45 die stolz darauf sind mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Die Auswahl ist schon sehr speziell, aber zumindest die Beschreibung der "Experimente" macht auf mich nicht den Eindruck, als hätten die Teilnehmer sich schon vorher thematisch mit dem Weltuntergang durch Asteroiden beschäftigt. Allerdings wird das auch nicht im Detail ausgeführt und wie du schon schriebst, könnte die Berichterstattung in den Medien durchaus zu diesen (vielleicht auch unbewußten) Ängsten geführt haben. Frau Perincioli hat ja auch erst im Laufe der Zeit die Beziehung zu einem Asteroideneinschlag hergestellt. Bis 1985 schrieb sie an dem Manuscript. Das passt natürlich zeitlich wunderbar zum Halleyschen Kometen. Ein Beeinflussung aus dieser Richtung ist für mich damit sehr wahrscheinlich.

  • Wobei man zugeben muß, die Angaben zur Art der Katastrophe passen erstaunlich gut zu einem Kometen der nahe an der Erde vorbeifliegt und dadurch einen Polsprung verursacht. Vorausgesetzt die Geschichte hat sich niemand ausgedacht und dabei entsprechend Recherche betrieben. Ansonsten ist es schwer vorstellen das "normale" Menschen ein Szenario dieser Art so genau beschreiben könnten.



    Bis 2004 ist bekanntermaßen kein Komet so knapp an der Erde vorbeigeflogen. Allerdings könnten einige Angaben das was sie gesehen haben zu dem Tsunami passen der 2004 in Sri Lanka 200.000 Menschen getötet hat, dazu müßte man allerdings wissen welchen Ort sie beschrieben haben, zu den geographischen Angaben wurde ja nichts gesagt.


    2010 ist bekanntermaßen ebenfalls nichts passiert, also ist es nicht eingetreten.


    Die Zeitangaben sind eh schon sehr komisch zustande kommen, einer Person wurde ein Zahlenbild aus Ähren gezeigt? Wieso nicht einfach eine Uhr.



    Oder, kleine Verschwörungstheorie, der Polsprung wäre tatsächlich 2010 eingetreten, aber die Regierungen der Welt haben es mit einer Geheimoperation im Vorfeld verhindert. Selbst als sie erfolgreich abgeschlossen wurde hatte man beschlossen der Öffentlichkeit vorerst nicht darüber zu informieren. Hätte auch nichts gebracht außer das religiöse Fanatiker dieses Szenario für sich in Beschlag genommen hätten. Eine Panik wäre trotzdem im Nachhinein entstanden weil nun klar war das die Menschheit nur knapp dem Untergang entkommen ist und das jederzeit wieder passieren kann.

  • Zitat von Aragon70

    Wobei man zugeben muß, die Angaben zur Art der Katastrophe passen erstaunlich gut zu einem Kometen der nahe an der Erde vorbeifliegt und dadurch einen Polsprung verursacht.

    Wie soll ein vorbeifliegender Komet das Erdmagnetfeld auch nur beeinflussen?


    Zitat

    Eine Panik wäre trotzdem im Nachhinein entstanden weil nun klar war das die Menschheit nur knapp dem Untergang entkommen ist und das jederzeit wieder passieren kann.

    Ich bin darüber informiert, dass der nächste Polsprung jederzeit beginnen kann, und meine Panik hält sich in Grenzen. Ein Haufen weitere Leute wissen auch darüber Bescheid. Wieder andere haben zwar keine Ahnung, glauben durch den ganzen 2012-Schrott aber trotzdem was zu wissen. Wo bleibt die Massenpanik? Mir scheint, dass man das von der Politik wie eine wissenschaftliche Formel schon von klein an eingetrichtert bekommt: "Wenn wir euch unseren Geheimscheiß verraten würden, würdet ihr alle in Panik ausbrechen". Der Bürger glaubt es irgendwann, und ist zufrieden - immerhin schützt uns Vater Staat nur davor, dass wir uns alle paranoid werden und uns gegenseitig ausweiden und vergewaltigen. Was für Helden unsere Regierungsvertreter doch sind! Weil wir nämlich nicht fähig wären koordiniert zu leben, wenn wir niemanden hätten, der uns vorher die Realität zurechtbiegt.
    Aber wäre das wirklich so, oder freut sich Vater Staat nur, wenn jeder so denkt - also unbesehen davon ausgeht, dass er selbst ein Idiot ist, der ohne Hilfe von oben nicht lebensfähig wäre? So wird Demokratie zum Selbstzweck. :roll:


    Den letzten Polsprung hat übrigens sogar der Homo Erectus gut überstanden.


    Zum Thema, gerade in den 80ern sind eine Unmenge an Sci-Fi-Filmen rausgekommen. Und um Halley wurde 1986 tatsächlich viel Wirbel gemacht; zu dem Anlass wurden sogar Briefmarken rausgebracht.
    Wenn die Frauen also statt Atompilzen Kometen sahen, würde mich das nicht weiter wundern. Und ich will zwar nichts unterstellen; aber Perincioli könnte die restlichen Probanden durchaus auch in diese Richtung gelenkt haben, nachdem der erste von Kometen gesprochen hatte. Professionell ist sie jedenfalls nicht ("Siehst du auf der Erde einen Umbruch, wie eine Naturkatastrophe oder einen Krieg?" - was zum Geier soll das denn für ne Einstiegsfrage sein?), und das sollte einem bei sowas schon zu denken geben.
    Von den genannten Jahreszahlen scheint sich nun auch keine bewahrheitet zu haben; nach annähernd ähnlichen Geschehnissen zu suchen ist da wohl eher kontraproduktiv. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass bei der Katastrophe 2004 Steinzeitmenschen anwesend waren.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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  • Wie soll ein vorbeifliegender Komet das Erdmagnetfeld auch nur beeinflussen?


    so z.B


    Zitat

    der auf seiner Flugbahn auftreffende Himmelskörper streift zunächst die Erdatmosphäre, wird dadurch stark abgebremst und erhitzt, prallt schließlich in einem bestimmten Winkel auf die Erdoberfläche oder das Meer, gibt dabei seine ganze Energie mit einer gewaltigen Explosion ab und löst sich auf. Dieser enorme Energieschub setzt nun die äußere Erdkruste in Bewegung, die sich ansonsten kontinuierlich auf flüssigem Magma um den Eisenkern dreht. Die Erde wird nun zusätzlich zur normalen Erd-Drehung noch in Richtung der fortgesetzten Flugbahn des Kometen um eine gedachte „Polsprung-Drehachse“ gedreht. Ist die Energie des Aufpralls verbraucht, kommt die Erdmasse wieder zum Stillstand und der Polsprung ist beendet


    [http://www.radreise2.de/erde/index.html]


    Ich bin darüber informiert, dass der nächste Polsprung jederzeit beginnen kann, und meine Panik hält sich in Grenzen. Ein Haufen weitere Leute wissen auch darüber Bescheid. Wieder andere haben zwar keine Ahnung, glauben durch den ganzen 2012-Schrott aber trotzdem was zu wissen. Wo bleibt die Massenpanik?


    Ich würde mal sagen es ist nicht wirklich im Bewußtsein der meisten Menschen das uns in den nächsten Jahren ein Polsprung bevorstehen könnte. Außerdem wäre das nur wieder eins dieser heoretischen Weltuntergangsszenarien die vielleicht eintreten oder auch nie. Das ignoriert man inzwischen ja eh. Auf N24 kommen in letzter Zeit nur noch Weltuntergangsreportagen habe ich das Gefühl :)


    Was anderes wär es aber wenn der US-Präsident zusammen mit anderen Regierungschefs der Welt erklären würde das die Welt tatsächlich untergegangen wäre, häte man nichts unternommen. Weil das nicht mehr theoretisch wäre.



    Mir scheint, dass man das von der Politik wie eine wissenschaftliche Formel schon von klein an eingetrichtert bekommt: "Wenn wir euch unseren Geheimscheiß verraten würden, würdet ihr alle in Panik ausbrechen". Der Bürger glaubt es irgendwann, und ist zufrieden - immerhin schützt uns Vater Staat nur davor, dass wir uns alle paranoid werden und uns gegenseitig ausweiden und vergewaltigen. Was für Helden unsere Regierungsvertreter doch sind! Weil wir nämlich nicht fähig wären koordiniert zu leben, wenn wir niemanden hätten, der uns vorher die Realität zurechtbiegt.
    Aber wäre das wirklich so, oder freut sich Vater Staat nur, wenn jeder so denkt - also unbesehen davon ausgeht, dass er selbst ein Idiot ist, der ohne Hilfe von oben nicht lebensfähig wäre? So wird Demokratie zum Selbstzweck. :roll:


    Klar, wenn mir jetzt jemand sagen würde, der Weltuntergang wurde vor kurzem vereitelt wäre mein Reaktion. Cool das sie das geschafft haben, wäre auch blöd gewesen. Man würde halt ein paar Tage mit Bekannten und Kollegen darüber reden und fachsimpeln, dann wärs vergessen und man würde zur Alltagsordnung übergehen. Das würden sicher sehr viele so machen. Man dachte auch das 2001 die Welt eine komplett andere wird, aber irgendwie hat sich dann doch nicht viel geändert.


    Aber es gibt ja jetzt schon Verrückte die sich für 2012 einen Bunker bauen. Und das nur aufgrund eines alten Maya Kalenders wo das Datum umspringt. Die Mayas würden sich totlachen über die "Trottel" die daraus den Weltuntergang herauslesen.


    Es gibt diverse Sekten die schon länger den Weltuntergang predigen. Durch dieses Ereigniss würden sie massenweise Zulauf bekommen. Die Regierung wäre dann wahrscheinlich schuld das diese "reinigende" von Gott geplante Apocalypse nicht stattfinden konnte, also muß man womöglich selbst nachhelfen.



    Den letzten Polsprung hat übrigens sogar der Homo Erectus gut überstanden.


    Das die Menschheit den Polsprung überleben wird steht außer fragen. Selbst wenn 99.9% der Menschheit durch dieses Ereigniss stirbt wäre es kein "großes" Problem für de Menschheit. Es gäbe selbst dann noch 60 Mio Menschen, die geschätze Weltbevölkerung von vor ungefähr 2500 Jahren. Also wäre man 2500 jahre später evtl. wieder den Stand von jetzt, kosmisch gesehen eine Winzigkeit.


    Auch wenn diese Menschen nicht mehr so leben köntnen wie jetzt, als unter freier Sonne, würden sie sich daran anpassen.



    Zum Thema, gerade in den 80ern sind eine Unmenge an Sci-Fi-Filmen rausgekommen. Und um Halley wurde 1986 tatsächlich viel Wirbel gemacht; zu dem Anlass wurden sogar Briefmarken rausgebracht.
    Wenn die Frauen also statt Atompilzen Kometen sahen, würde mich das nicht weiter wundern. Und ich will zwar nichts unterstellen; aber Perincioli könnte die restlichen Probanden durchaus auch in diese Richtung gelenkt haben, nachdem der erste von Kometen gesprochen hatte.


    Professionell ist sie jedenfalls nicht ("Siehst du auf der Erde einen Umbruch, wie eine Naturkatastrophe oder einen Krieg?" - was zum Geier soll das denn für ne Einstiegsfrage sein?), und das sollte einem bei sowas schon zu denken geben.
    Von den genannten Jahreszahlen scheint sich nun auch keine bewahrheitet zu haben; nach annähernd ähnlichen Geschehnissen zu suchen ist da wohl eher kontraproduktiv. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass bei der Katastrophe 2004 Steinzeitmenschen anwesend waren.


    Sie behauptede zwar das dem nicht so war, aber wie du schon sagst, die Einstiegsfrage suggeriert schon sehr viel.


    In jedem Fall fragt man sich wieso man bei diesen angeblichen Zukunftsvisionen die ja in vieler Hinsicht relativ genau sind, nicht auch ein genaueres Datum rausfinden kann.

  • Deine Quelle ist Dreck. :mrgreen: Der Text suggeriert, dass unter "Polsprung" zu verstehen ist, dass die Erde ähnlich wie ein Powerball aufgebaut ist, und nach einem Meteoriteneinschlag tatsächlich die Erdkruste lose wird, wild um das Innere der Erde rumrutscht, und dann in einer neuen Position wieder einrastet.
    Das ist aus so vielen Gründen der Gipfel der Dämlichkeit, dass ich eigentlich hoffe, mir eine Aufzählung sparen zu können. Du glaubst dieses Geblubber nicht ernsthaft, oder? Diese Quelle wäre eigentlich mehr ein Kandidat für die beklopptesten Netzfundstücke.


    Zitat

    Was anderes wär es aber wenn der US-Präsident zusammen mit anderen Regierungschefs der Welt erklären würde das die Welt tatsächlich untergegangen wäre, häte man nichts unternommen. Weil das nicht mehr theoretisch wäre.

    So wie die Kubakrise z.B.?
    Und kannst du mir logisch herleiten, warum das eine Massenpanik auslösen sollte? Ich meinte ja, alle gehen unbesehen und wie selbstverständlich von diesem Mantra aus - zu viele Informationen = Massenpanik. Wie die verbotene Frucht im Garten Eden, nur dass sich hier die Regierungen in der Rolle des Gottes wiederfinden. War es gut oder schlecht von Eva, den Apfel zu essen? Negative Konsequenzen gab es nur, weil Gott, der widerliche alte Sack, sofort zur Bestrafung geschritten ist. Ansonsten ist das Erlangen von Bewusstsein etwas durch und durch Gutes.
    Die Regierungen halten für die Bevölkerung eigentlich wichtige Informationen zurück - unter der Begründung, dass wir dadurch beschützt werden. Aber stimmt das auch? Man fragt sich ja, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass es Menschen gibt, die das bereitwillig akzeptieren. Es gibt ja tatsächlich Solche, die die Betreiber von WikiLeaks für Verbrecher halten; weil die Regierung eines Überwachungsstaates ja immerhin ihr gutes Recht auf Privatsphäre hat. :roll: Solche Vorgehensweisen noch als Demokratie (Volksherrschaft) zu betiteln, ist pervers.
    Wie gesagt, leite mir einfach mal logisch her, warum bei sowas eine Massenpanik ausbrechen sollte. Wird schwer sein, da dann logischerweise gerade der Kalte Krieg eine einzige Massenpanik gewesen sein müsste.


    Zitat

    Aber es gibt ja jetzt schon Verrückte die sich für 2012 einen Bunker bauen.

    Bemerke bitte das Wort "Verrückte". Jemand der sich da einen Bunker baut ist übrigens auch nicht panisch, sondern bereitet sich eher rational auf das vor, was seiner Meinung nach kommen wird. Das beruht zwar auf Dummheit, aber auch die Schlussfolgerung dass Dummheit zu Panik führen soll, ist irgendwie aus der Luft gegriffen.


    Zitat

    In jedem Fall fragt man sich wieso man bei diesen angeblichen Zukunftsvisionen die ja in vieler Hinsicht relativ genau sind, nicht auch ein genaueres Datum rausfinden kann.

    Weil ein genaues Datum leichter als falsch zu entlarven ist, z.B.
    Wenn das Datum ungenau ist, kann man sich problemlos damit rausreden, dass das Ereignis nicht ganz genau beschrieben wurde, und genausogut ein ähnliches im selben Zeitraum zutreffen könnte. Du hast ja das Erdbeben 2004 angeführt. Und mir fällt in letzter Zeit prinzipiell kein Jahr ein, in dem nicht mindestens eine größere Naturkatastrophe stattgefunden hätte.

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  • Deine Quelle ist Dreck. :mrgreen: Der Text suggeriert, dass unter "Polsprung" zu verstehen ist, dass die Erde ähnlich wie ein Powerball aufgebaut ist, und nach einem Meteoriteneinschlag tatsächlich die Erdkruste lose wird, wild um das Innere der Erde rumrutscht, und dann in einer neuen Position wieder einrastet.
    Das ist aus so vielen Gründen der Gipfel der Dämlichkeit, dass ich eigentlich hoffe, mir eine Aufzählung sparen zu können. Du glaubst dieses Geblubber nicht ernsthaft, oder? Diese Quelle wäre eigentlich mehr ein Kandidat für die beklopptesten Netzfundstücke.


    Wir haben etwas aneinander vorbeigeredet. Du redest vom rein magnetischen Polsprung der auch ohne fremdes zutun eintreten kann aber vermutlich keine "extrem" katastrophalen Auswirkungen hätte. Es können Sonnenstürme ungehindert auf die Erde prasseln, Kompässe würden nicht mehr funktionieren und Zugvögel in die falsche Richtung fliegen. Da sich das Magnetfeld der Erde seit einigen tausend Jahren schwächt erwartet man daß bereits, es ist nur noch nicht klar wann genau.


    Ich meinte den geographischen Polsprung. Denn gibts in zwei Varianten. Der eine wäre das sich die Erde z.B. um 90° in ihrer Achse verschiebt, und dadurch Äquator zum Nordpol werden würde, das würde die Jahreszeiten durcheinanderbringen. Hätte aber vermutlich auch keine extrem katastrophalen Auswirkungen, ein paar Überschwemmungen mehr, Erdbeben, nichts was die Menschheit radikal dezimieren würde.


    Dann wäre da noch der Mantle Slip, das wäre dann das Weltuntergansszenario schlechthin. Hier geht man davon aus das sich die Platten auf der Oberfläche der Erde bewegen, ausgelöst z.B. durch die Schwerkrafteinwirkung eines massiven Himmelskörpers sein der nahe an der Erde vorbeifliegt. Bedenkt man das der Mond die Erde durch seine Schwerkraft beeinflußen kann und somit die Gezeiten verursacht, erscheint es eigentlich logjsch das ein größerer Himmelskörper dafür sorgen könnte das sich Kontinte über den tektonischen Planeten verschieben.


    Hier nochmal ein weiteres beklopptes Netzfundstück, allerdings diesmal mit ein paar genaueren Erklärungen ;)


    http://survival.4u.org/katastrophen/polsprung.htm


    Zitat

    Die andere Theorie geht von einem Verrutschen des Erdmantels über den Erdkern aus, der sogenannten Mantle-Slip.


    Der Erdkern würde sich weiter drehen, wie bisher (wegen der Kreiselträgheit), aber der Mantel der Erde würde um ein mehr oder weniger grosses Stück darüber hinwegrutschen. Dass das gehen könnte, leuchtet irgendwie ein, denn die Materie im Inneren der Erde ist ja weitgehend flüssig und könnte locker als eine Art Schmiermittel dienen. Man muss sich nur mal die Haut über den Fingerknöcheln verschieben, um zu verstehen, wie es gemeint ist.


    Und hier noch eine weiteres Seite wo es ebenfalls um das Thema geht und die sich zumindest auf die Sendung "Abenteuer Forschung" des ZDF berufen kann.


    http://akademieintegra.wordpre…-%E2%80%9Cshift%E2%80%9C/


    Von der Wissenschaftsseite her gibts tatsächlich nichts das einen geographischen Polsprung beschreibt oder erklärt, was schlicht daran liegen dürfte das seriöse Wissenschaftler sich nunr ungern in diese "2012 geht die Welt unter" Geschichte einspannen lassen wollen.


    Kann man ja auch verstehen, sobald ein seriöser Wissenschaftler anfangen würde das Thema zu seinem zu machen und zu begründen wieso es möglich sein könnte würde man ihn sofort auf x tausend esoterischen Webseiten verlinkt sehen und er hätte seinen Ruf ruiniert. Keine Universität würde ihn mehr einstellen.


    Deswegen lässt man das Thema besser auf sich beruhen und arbeitet lieber am Teilchenbeschleuniger, das ist so kompliziert das es eh kein Esoteriker versteht, da hat man dann seine Ruhe ;)


    So wie die Kubakrise z.B.?
    Und kannst du mir logisch herleiten, warum das eine Massenpanik auslösen sollte? Ich meinte ja, alle gehen unbesehen und wie selbstverständlich von diesem Mantra aus - zu viele Informationen = Massenpanik. Wie die verbotene Frucht im Garten Eden, nur dass sich hier die Regierungen in der Rolle des Gottes wiederfinden. War es gut oder schlecht von Eva, den Apfel zu essen? Negative Konsequenzen gab es nur, weil Gott, der widerliche alte Sack, sofort zur Bestrafung geschritten ist. Ansonsten ist das Erlangen von Bewusstsein etwas durch und durch Gutes.
    Die Regierungen halten für die Bevölkerung eigentlich wichtige Informationen zurück - unter der Begründung, dass wir dadurch beschützt werden. Aber stimmt das auch? Man fragt sich ja, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass es Menschen gibt, die das bereitwillig akzeptieren. Es gibt ja tatsächlich Solche, die die Betreiber von WikiLeaks für Verbrecher halten; weil die Regierung eines Überwachungsstaates ja immerhin ihr gutes Recht auf Privatsphäre hat. :roll: Solche Vorgehensweisen noch als Demokratie (Volksherrschaft) zu betiteln, ist pervers.
    Wie gesagt, leite mir einfach mal logisch her, warum bei sowas eine Massenpanik ausbrechen sollte. Wird schwer sein, da dann logischerweise gerade der Kalte Krieg eine einzige Massenpanik gewesen sein müsste.


    In den 60ern war die Angst eigentlich immer da daß ein Atomkrieg kommen könnte. Es war nicht direkt eine Massenpanik. Massenpanik ist vielleicht auch das falsche Wort. Was wäre überhaupt eine Massenpanik? Rennen dann alle wild durch die Gegend und ermorden sich gegenseitig? Das meinte ich aber eigentlich auch gar nicht.


    Ich meinte damit das man damit der Bevölkerung schlagartig klar gemacht hätte wie knapp wir alle dem Tod entkommen wären.


    Gut, der Großteil der "vernünftigen" Menschheit würde evtl. tatsächlich nur so darauf reagieren das mans halt zur Kentniss nimmt, ein paar Tage über sein Leben nachdenkt, bis dann eben wieder der Alltag einkehrt.


    Aber man würde halt definitv den Weltuntergangssekten/Religionen Material zuspielen. Die würden großen Zuwachs bekommen. Religiöser Fanatismus würde folgen. Und der hat ja auch schon in der Vergangenheit und auch jetzt der Menschheit noch nie was gutes gebracht hat. Es wird mal eben festlegt wer dafür verantwortlich ist das die Welt nun beinahe untergegangen wäre und das man nun zu irgendeinem Gott betten müße damitdie Welt weiterexistiert. Wer das nicht tut, ist ein Ungläubiger und muß vernichtet werden, weil er antürlich mit Schuld wäre das nun die Welt untergeht.


    Eben der übliche regliöse Schwachsinn der leider schon seit tausenden Jahren die Menschheit in Schach hält. Und der Großteil ist leider dumm genug und kann nicht eigenständig genug denken um diesen Steinzeit Denkmustern zu entkommen.


    Letztendlich sollte jeder vernünftige Mensch folgendermaßen denken.


    Wenn es einen Gott gibt, dann sollte er direkt und ohne Umwege mit uns reden und zwar so daß wir eindeutig wissen was er meint. Solange er das nicht tut sollte man davon ausgehen das ihm egal ist was wir machen, also spielts auch keine Rolle was wir tun um ihm zu gefallen.


    Vielleicht glauben Ameisen das wir ihre Götter sind und sie tun irgendwas wo sie denken das sie uns milde stimmen. Es ist unser aber einfach egal, wenn wir irgendwo eine Ameise sehen treten wir per Zufall drauf und sie ist tot, ohne daß das eine Bedeutung hat, genausowenig interessierts uns was Ameisen tun oder denken.


    Selbst wenn wir irgendwann mal künstlich Ameisen erschaffen könnten, so würde das nichts ändern.


    Ok, ich komme vom Thema ab, aber du verstehst was ich damit meine :)



    Von Wikileaks halte ich nur bedingt was. Ich halte nichts davon geheime Informationen preisgeben die Menschenleben gefährden, was sie leider schon gemacht haben.


    Die Frage ist ob jeder Mensch unbedingt alles wissen muß. Der Extremfall ist natürlich staatliche Zensur wie in China. Die Wahrheit liegt aber irgendwo in der Mitte.


    Was definitiv öffentlich gemacht werden muß ist alles was mit Menschenrechtsverletzungen zusammenhängt. Wobei aber auch hier die Gefahr besteht daß das missbraucht wird.


    Wikileaks berichtet darüber wie Nato Truppen in Libyien Zivilisten getötet haben. Es war aber keine Absicht sondern Kollateralschaden wie man die in Kriegen nunmal hat. Wenn sie aber nicht gleichzeitig berichtet was die Gegenseite an Greueltaten gemacht hat kann man damit gezielt die öffentliche Meinung auf eine Seite bringen.


    Evtl. gewinnt eine Partei die gegen diesen Krieg ist die nächste Wahl und Gadaffi bleibt letzendlich doch an der Macht.


    Eine Seite wie Wikileaks hat sehr viel Macht, eigentlich mehr als diverse Staatsoberhäupter. Also ist die Frage wer diese Seite leitet und diese Macht somit leitet. Ist das ein pickeliger Nerd mit Hornbrille der irgendwo in einem Bunker vor seinen 20 Monitoren sitzt? Ist ja reiner Zufall.


    Der ist ja nicht demokratisch gewählt, auch dieser Typ aus Oslo könnte so eine Seite verwalten und damit gezielt die öffentliche Meinung manipulieren. Zumal keiner kontrollieren kann was die Seite wirklich veröffentlicht und was nicht.


    Bemerke bitte das Wort "Verrückte". Jemand der sich da einen Bunker baut ist übrigens auch nicht panisch, sondern bereitet sich eher rational auf das vor, was seiner Meinung nach kommen wird. Das beruht zwar auf Dummheit, aber auch die Schlussfolgerung dass Dummheit zu Panik führen soll, ist irgendwie aus der Luft gegriffen.


    Weil ein genaues Datum leichter als falsch zu entlarven ist, z.B.
    Wenn das Datum ungenau ist, kann man sich problemlos damit rausreden, dass das Ereignis nicht ganz genau beschrieben wurde, und genausogut ein ähnliches im selben Zeitraum zutreffen könnte. Du hast ja das Erdbeben 2004 angeführt. Und mir fällt in letzter Zeit prinzipiell kein Jahr ein, in dem nicht mindestens eine größere Naturkatastrophe stattgefunden hätte.


    Das wollte ich damit indirekt suggerieren. Sobald man ein genaues Datum angibt lässt es sich einfach als Fälschung entlarven :)


    Da man allerdings keine Ahnung hat wie Zukunftsvisionen funktionieren, wenn sie überhaupt irgendwie funktionieren, könnte es schlicht so sein das Zukunftsvisionen irgendwelche wagen Bruchstücke sind, eine Mischung aus Traum und Realität ohne Datum wo man nicht festlegen kann was man sieht.

  • Herrgott, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Sowas wie einen geographischen Polsprung gibt es nicht. Die Erdkruste selbst ist ohnehin ständig in Bewegung, langsam und stetig (Plattentektonik). Aber bis ein Meteorit auftaucht, der groß genug ist um die gesamte Erdoberfläche gleichmäßig "anschubsen" zu können, wäre die Erde ohnehin komplett zerstört, mal ganz davon abgesehen, dass sowas bei einem runden Körper nicht funktioniert. Sicher, wenn ein Meteorit zufällig an der Grenze zweier Platten auftrifft, kann er wohl ein Erdbeben auslösen; aber das hat dann ja so gar nichts mit Polsprüngen zu tun. Das ist halt einer der größten Tricks der Esoterik - man nimmt sich ein wissenschaftliches Prinzip das jeder kennt und versteht, und fügt hier und da ein paar logische Sprünge hinzu. Trotzdem klingt das Ganze dann noch immer hübsch wissenschaftlich.
    Auch dass der Erdmantel um den Kern "rutscht" ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Wie gesagt; die Erde ist kein Powerball. Erdmantel und Erdkern sind beide größtenteils fest. Außerdem wird der Druck immer größer, je tiefer du gehst. Da rutscht nichts. Und auch wenn was rutscht, rutscht der Äquator selbstverständlich mit. ;) Der liegt nämlich einfach nur zwischen den beiden geographischen Polen. Der Erdmantel kann sich also noch so sehr drehen, Pole und Äquator bleiben im gleichen Verhältnis zueinander. Und auch wenn die Erde sich komplett dreht, ist der Südpol noch immer der Südpol - im Weltall gibts nämlich kein Oben und Unten. Das hätte nur Einfluss auf die Jahreszeiten.
    Deine Quelle erklärt übrigens nur das Prinzip der Theorie, erwähnt aber auch, aus welchen Kreisen sie kommt. Und nein, dass es dazu kaum was von wissenschaftlicher Seite gibt, hat nichts damit zu tun, dass niemand "seinen Ruf ruinieren" möchte. Was für ne krude Vorstellung hast du denn von der Wissenschaft? Wenn jemand etwas beweisen kann, wird das auch anerkannt. Das Zeug vom geographischen Polsprung beruht aber auf logischen Fehlern. Warum sollte man sich mit einer Theorie beschäftigen, die z.B. davon ausgeht, dass Wolken aus fliegenden Schneebrocken bestehen, die von den Bergen hergeweht werden?
    Die Themen Polsprung respektive geographischer Polsprung sind auch hier im PP schonmal angerissen worden, hier und hier.


    Zitat

    Was wäre überhaupt eine Massenpanik? Rennen dann alle wild durch die Gegend und ermorden sich gegenseitig?

    Ja; wenn auch das "Ermorden" nicht mit Absicht geschehen muss. Sowas wie bei der Loveparade letztes Jahr.
    Das was du weiterhin beschreibst, würde ich eher allgemeine Spannungen nennen. Sowas passiert, wenn es den Menschen über Jahre hinweg dreckig geht, und kann irgendwann auch kulminieren. Dann entsteht eine Revolution. Oder ein Krieg. Oder eben doch eine Massenpanik. Das ist Massenpsychologie, sowas kannst du nicht durch ein paar feste Beispiele klassifizieren und eintüten. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Aussprechen der Wahrheit niemals zu "Massenpanik" führen wird. Aus welchem Grund auch? Eher zu politischen Aufständen; und wenn dann bei einer Demonstration zu viele Leute auf engem Raum auftauchen, wird es wieder ne Massenpanik. Oder auch nicht ;) Grundsätzlich ist die Wahrheit ja was Gutes. Die Leute regen sich allgemein viel eher auf, wenn sie nach Jahren rausfinden, dass ihnen was verschwiegen wurde. Sollten sie zumindest.
    Religiösen Fanatismus findest du übrigens überall und ständig, da braucht es keinen besonderen Anlass, wie das Erwähnen eines knappen Weltuntergangs. Wie du schon gesagt hast, manche Leute gründen auch Sekten auf der Basis von alten Kalendersystemen. Oder weil sie Geld brauchen. Es findet sich dann schon jemand, der mitmacht.


    Mich juckt es in den Fingern, jetzt weiter auf WikiLeaks einzugehen, aber das spare ich mir jetzt mal. Auch dazu gibt es übrigens einen eigenen Thread, da habe ich meine Meinung bereits grob dargelegt.


    Zitat

    Da man allerdings keine Ahnung hat wie Zukunftsvisionen funktionieren, wenn sie überhaupt irgendwie funktionieren, könnte es schlicht so sein das Zukunftsvisionen irgendwelche wagen Bruchstücke sind, eine Mischung aus Traum und Realität ohne Datum wo man nicht festlegen kann was man sieht.

    Wenn es einem Gehirn überhaupt möglich sein sollte in die Zukunft zu blicken, dann würde das logisch gesehen ohnehin nur in die eigene gehen. Die Zukunft ist aber keine Konstante; sondern nur ein subjektiver Begriff für einen bestimmten Moment im Zeitfluss.
    Und wie gesagt; Perincioli hat ihre Probanden explizit nach Katastrophen ausgefragt. Klar, dass die dann in der Hypnose auch welche vor ihrem inneren Auge sehen. Und ebenfalls klar, dass auf der Erde permanent Katastrophen passieren, durch Krieg oder natürlich. Die "Prophezeiung" von irgendeinem der Probanden wird dann schon grob zutreffen. Aber ist so ein Experiment dann wissenschaftlich relevant, oder doch nur ein Spaßunternehmen das ein wenig Publicity bringen soll?

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  • Boa, da ist man mal ein paar Tage weg und schon muß man sich durch endlose Texte wühlen :D ...


    Wenn es einem Gehirn überhaupt möglich sein sollte in die Zukunft zu blicken, dann würde das logisch gesehen ohnehin nur in die eigene gehen.


    Das ist meiner Meinung nach nicht zwingend so. Ob man überhaupt in die Zukunft schauen kann und woher die Information für ein Zukunftschau kommen sollte, sind doch zwei völlig unterschiedliche Fragen. Angenommen es gibt eine "übernatürliche Intelligenz" die solche Informationen telephatisch an ein Medium übersendet, dann muß die Information logischer Weise nicht aus der Zukunft des Mediums stammen. (Zur Sicherheit: Das ist nicht Teil meiner Vorstellungswelt sondern nur ein Beispiel)


    Aber ist so ein Experiment dann wissenschaftlich relevant, oder doch nur ein Spaßunternehmen das ein wenig Publicity bringen soll


    Wissenschaftlich relevant ist das sicher nicht. Weder die Fragestellungen, noch das Ziel , noch die Auswahl der Teilnehmer lassen das Ganze wirklich ernsthaft aussehen. Es sollte ja auch ein Selbstfindungstrip werden. Das passt auch ganz gut zu der damaligen Frauenbewegung. Eben Ängste erkennen, um besser mit diesen fertig zu werden. Für mich war halt nur unerwartet, dass Atomkraft oder Kriege zwischen den Blöcken keine Rolle gespielt haben sollen, sondern als Katastrophe astronomische Ereignisse erhalten mußten. Der Hinweis mit dem Halleyschen Kometen war sehr gut, passte genau in die Zeit. Somit hat sich dieses "Rätsel" für mich gelöst.


    Zum Thema Panik hat der Komet auch was beizutragen :) ... http://www.planet-wissen.de/na…ten/halleyscher_komet.jsp (Zweiter Absatz "Angst vor dem tödlichen Kometenschweif")

  • Herrgott, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Sowas wie einen geographischen Polsprung gibt es nicht. Die Erdkruste selbst ist ohnehin ständig in Bewegung, langsam und stetig (Plattentektonik). Aber bis ein Meteorit auftaucht, der groß genug ist um die gesamte Erdoberfläche gleichmäßig "anschubsen" zu können, wäre die Erde ohnehin komplett zerstört, mal ganz davon abgesehen, dass sowas bei einem runden Körper nicht funktioniert.


    Was würde denn deiner Meinung nach passieren wenn ein Himmelskörper von der Größe der Erde sagen wir mal zwischen halber Entfernung Mond/Erde an der Erde vorbeifliegen würde, oder von mir aus noch näher.


    Ich denke als erstes würden gigantische Tsunamis entstehen und es würde Erdbeben geben weil die Masse dieses Himmelskörpers auch die Erde beeinflußt. Und natürlich wärs nicht unwahrscheinlich daß alleine dadurch schon ein Großteil der Menschheit ausgelöscht wird. Das die Erde komplett zerstört wird wäre unwahrscheinlich, der Himmelskörper würde ja nur vorbeiflegen. Wenn er vorbeigeflogen wäre würde sich die Erde wieder beruhigen, aber die Wahrscheinlichkeit das durch diese massive Gravitionseinwirkung sich der Drall mit dem Erde sich bisher gedreht hat leicht geändert hat wäre da.



    Deine Quelle erklärt übrigens nur das Prinzip der Theorie, erwähnt aber auch, aus welchen Kreisen sie kommt. Und nein, dass es dazu kaum was von wissenschaftlicher Seite gibt, hat nichts damit zu tun, dass niemand "seinen Ruf ruinieren" möchte. Was für ne krude Vorstellung hast du denn von der Wissenschaft? Wenn jemand etwas beweisen kann, wird das auch anerkannt. Das Zeug vom geographischen Polsprung beruht aber auf logischen Fehlern. Warum sollte man sich mit einer Theorie beschäftigen, die z.B. davon ausgeht, dass Wolken aus fliegenden Schneebrocken bestehen, die von den Bergen hergeweht werden?
    Die Themen Polsprung respektive geographischer Polsprung sind auch hier im PP schonmal angerissen worden, hier und hier.


    Man kann diese Theorie eh nicht beweisen weil man zuwenig über den Aufbau der Erde weiß. Es würde also erstmal eine Theorie bleiben. Tatsache ist aber das die Kontinente im Laufe der Jahre auseinandergedriftet sind und das auch jetzt noch tun, also wäre denkbar das dieses Auseinanderdriften durch Einwirkung von außen beschleunigt werden könnte.


    Ja; wenn auch das "Ermorden" nicht mit Absicht geschehen muss. Sowas wie bei der Loveparade letztes Jahr.
    Das was du weiterhin beschreibst, würde ich eher allgemeine Spannungen nennen. Sowas passiert, wenn es den Menschen über Jahre hinweg dreckig geht, und kann irgendwann auch kulminieren. Dann entsteht eine Revolution. Oder ein Krieg. Oder eben doch eine Massenpanik. Das ist Massenpsychologie, sowas kannst du nicht durch ein paar feste Beispiele klassifizieren und eintüten. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Aussprechen der Wahrheit niemals zu "Massenpanik" führen wird. Aus welchem Grund auch? Eher zu politischen Aufständen; und wenn dann bei einer Demonstration zu viele Leute auf engem Raum auftauchen, wird es wieder ne Massenpanik. Oder auch nicht ;) Grundsätzlich ist die Wahrheit ja was Gutes. Die Leute regen sich allgemein viel eher auf, wenn sie nach Jahren rausfinden, dass ihnen was verschwiegen wurde. Sollten sie zumindest.
    Religiösen Fanatismus findest du übrigens überall und ständig, da braucht es keinen besonderen Anlass, wie das Erwähnen eines knappen Weltuntergangs. Wie du schon gesagt hast, manche Leute gründen auch Sekten auf der Basis von alten Kalendersystemen. Oder weil sie Geld brauchen. Es findet sich dann schon jemand, der mitmacht.


    Einen eindeutiger Beweis eines möglichen Weltuntergangs gabs bisher noch nie, eben deswegen könnte man schlecht erahnen wie die Leute darauf reagieren würden. Und wenn man sich hier nicht sicher ist hält man besser die Klappe.


    Und daß es reicht das Leute schon Sekten gründen wegen alten Kalendersystemen stützt meine Theorie das sie erst recht Sekten gründen würden wenn man so ein eindeutiges Beweismittel bekommt. Dann ist halt irgendein Gott erzürnt, wollte, also erzählt man Leichtgläubigen Trotteln daß das nur eine Vorwarnung war und es nochmal passieren wird, aber wir es dann nicht mehr aufhalten können, es sei denn die Leuten tretem in eine Sekte ein.



    Mich juckt es in den Fingern, jetzt weiter auf WikiLeaks einzugehen, aber das spare ich mir jetzt mal. Auch dazu gibt es übrigens einen eigenen Thread, da habe ich meine Meinung bereits grob dargelegt.


    Ich sehe ihn mir bei Gelegenheit mal an :)


    Wenn es einem Gehirn überhaupt möglich sein sollte in die Zukunft zu blicken, dann würde das logisch gesehen ohnehin nur in die eigene gehen. Die Zukunft ist aber keine Konstante; sondern nur ein subjektiver Begriff für einen bestimmten Moment im Zeitfluss.
    Und wie gesagt; Perincioli hat ihre Probanden explizit nach Katastrophen ausgefragt. Klar, dass die dann in der Hypnose auch welche vor ihrem inneren Auge sehen. Und ebenfalls klar, dass auf der Erde permanent Katastrophen passieren, durch Krieg oder natürlich. Die "Prophezeiung" von irgendeinem der Probanden wird dann schon grob zutreffen. Aber ist so ein Experiment dann wissenschaftlich relevant, oder doch nur ein Spaßunternehmen das ein wenig Publicity bringen soll?


    Klar, das ist mit bedacht, aber gab trotzdem einige interessante Übereinstimmungen. Was natürlich alles nichts heißen muß weil man eh nicht wissen kann wie glaubwürdig die Berichte überhaupt sind.

  • Zitat von Aragon70

    Ich denke als erstes würden gigantische Tsunamis entstehen und es würde Erdbeben geben weil die Masse dieses Himmelskörpers auch die Erde beeinflußt.

    ...und was genau hat das dann nochmal mit einem "geographischen Polsprung" zu tun?


    Zitat von Wireless

    Angenommen es gibt eine "übernatürliche Intelligenz" die solche Informationen telephatisch an ein Medium übersendet, dann muß die Information logischer Weise nicht aus der Zukunft des Mediums stammen.

    Gut, da hast du recht.
    Ich ging nur davon aus, dass solche Vorhersagen zumindest halbwissenschaftlich erklärbar wären, wenn man davon ausgeht, dass die Zukunft und die gesamte Zeitlinie feststehende Konstanten sind - dann wäre es möglich, dass die Erinnerungen eines menschlichen Lebens bereits von Beginn an im Gehirn vorhanden sind, und normalerweise jeweils dann aktiviert werden, wenn das dazugehörige Ereignis geschieht (der Mensch also den Punkt passiert, an dem das Zukunftsereignis in die Gegenwart und Vergangenheit übergeht). Oder durch besondere Anregung wie eben Hypnose. Und dann wäre es wohl nur möglich, sich an die eigene Zukunft zu "erinnern", so wie üblicherweise an die Vergangenheit.
    Auch dieses Konstrukt enthält unzählige logische Sprünge; aber mir persönlich gefällt es besser als übernatürliche Wesen. :mrgreen: Da sieht man aber mal, wie leicht man für jedes Phänomen aus Magie und Esoterik eine zumindest halbwegs realistisch klingende Erklärung erfinden kann, auf die man mit oberflächlichem Wissen leicht reinfällt.

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  • ...und was genau hat das dann nochmal mit einem "geographischen Polsprung" zu tun?


    Die Frage kann auch so stellen. Nehmen wir an ein Planet von beliebiger Größe x fliegt in beliebigem Abstand y an der Erde vorbei. Wäre es bei einer bestimmten Größe des Planeten und einem bestimmten Abstand nicht denkbar das er die Eigenrotation der Erde verändert?



    Ich ging nur davon aus, dass solche Vorhersagen zumindest halbwissenschaftlich erklärbar wären, wenn man davon ausgeht, dass die Zukunft und die gesamte Zeitlinie feststehende Konstanten sind - dann wäre es möglich, dass die Erinnerungen eines menschlichen Lebens bereits von Beginn an im Gehirn vorhanden sind, und normalerweise jeweils dann aktiviert werden, wenn das dazugehörige Ereignis geschieht (der Mensch also den Punkt passiert, an dem das Zukunftsereignis in die Gegenwart und Vergangenheit übergeht). Oder durch besondere Anregung wie eben Hypnose. Und dann wäre es wohl nur möglich, sich an die eigene Zukunft zu "erinnern", so wie üblicherweise an die Vergangenheit.
    Auch dieses Konstrukt enthält unzählige logische Sprünge; aber mir persönlich gefällt es besser als übernatürliche Wesen.


    Diese Erinnerungen dürften keine sein die man selbst verändern kann. Eigentlich müßten sie sich schon in dem Moment ändern wo ich sie sehe weil ich dann ja schon weiß das ich sie ändern werde. Ich sehe mich wie ich von einem Auto überfahren werde. Während ich die Erinnerung sehe müßte sie schon permanent "fluktuieren". Ich sehe mich auf dieser Strasse und in diesem Moment habe ich entschieden das ich zu dem Zeitpunkt dort nicht sein werde, also sehe ich mich sofort wieder woanders. Da ich aber 1 Sekunde vor dem Ereigniss das ich gesehen immer noch was ganz anderes machen kann wäre sie in jedem Fall immer falsch.


    Nur wenn jemand anderes dieses Ereigniss sehen würde und nicht in meinem "Beeinflußungsradius" wäre würde es eintreten. Der Beeinflußungsradius wäre ein Bereich um jeden Menschen der dafür sorgt das derjenige etwas anderes macht als vorgesehen. Theoretisch kann das jeder Mensch sein der dieser Person über den Weg läuft. Je weiter jemand von dieser Person weg wohnt desto geringer die Chance.


    Was als Zukunftsvision tatsächlich funktionieren würde wäre eine Vision die man unmöglich ändern kann. Ein Planet der einen geographischen Polsprung verursacht wäre z.b. etwas in der Art. Es würde in jedem Fall eintreten egal was wir machen.

  • dass solche Vorhersagen zumindest halbwissenschaftlich erklärbar wären


    Der Ansatz ist nett, aber Erklärungen mit Übernatürlichem lassen sich schneller und einfacher konstruieren :mrgreen: und, wie immer in diesen Fällen, weder beweisen noch widerlegen.


    Nur wenn jemand anderes dieses Ereigniss sehen würde und nicht in meinem "Beeinflußungsradius" wäre würde es eintreten


    Das kann man schwerlich sagen, vielleicht ist schon x-mal irgendwas verhindert worden und deshalb als falsche Zukunftsschau klassifiziert, bzw. gar nicht erst als solche erkannt worden. Möglicherweise ist die Zukunft in Zukunftsvisionen auch nicht statisch, sondern dynamisch und man sieht nur eine der vielen Varianten. Das würde bedeuten, dass nur Ereignisse größeren Ausmaßes überhaupt wirklich vorausgesagt werden könnten. Egal welche Linie man in der Zukunftschau gerade verfolgt, ein mächtiger Einschlag auf der Erde würde wohl in allen möglichen Linien eine Rolle spielen. Das Eintreten kleinerer, persönlicher Ereignisse würde durch die Vielzahl der möglichen Verzweigungen immer unwahrscheinlicher, je weiter sie vom Schauungszeitpunkt entfernt sind. Insofern macht es nicht's wenn man eingreift, weil man a) ohnehin vermutlich auf einer anderen Linie entlang gewandelt wäre und b) das Eingreifen selbst auch schon als mögliche Variante vorliegt, die eben nur nicht gesehen wurde.

  • Zitat von Aragon70

    Nehmen wir an ein Planet von beliebiger Größe x fliegt in beliebigem Abstand y an der Erde vorbei. Wäre es bei einer bestimmten Größe des Planeten und einem bestimmten Abstand nicht denkbar das er die Eigenrotation der Erde verändert?

    Kurzfristig sicherlich; obwohl ein lose im All rumfliegender Planet nach Definition ohnehin kein Planet mehr wäre. ;) Die Erdrotation verändert sich übrigens ebenfalls ständig. Die Tage werden sehr langfristig gesehen immer länger, mit zwischenzeitlichen kurzen Schwankungen.
    ...das hat dann aber noch immer nichts damit zu tun, dass der Erdmantel wie wild um den Erdkern rumrutscht.


    Zitat von Aragon70

    Ich sehe mich auf dieser Strasse und in diesem Moment habe ich entschieden das ich zu dem Zeitpunkt dort nicht sein werde, also sehe ich mich sofort wieder woanders.

    Ich sagte ja - wenn man davon ausgeht, dass der Zeitstrahl eine von vornherein festgeschriebene Konstante ist. Das ist einer dieser logischen Sprünge, die nötig sind, um sowas wie Vorhersagen zu erklären.
    Ansonsten stimme ich dir durchaus zu. Jedesmal wenn sich das "wenn" verändert, verändert sich auch das "dann"; und darum ist es auch ziellos darum zu streiten, wer die coolere Erklärung für Zukunftsvisionen zusammenbasteln kann. ;)

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  • Das kann man schwerlich sagen, vielleicht ist schon x-mal irgendwas verhindert worden und deshalb als falsche Zukunftsschau klassifiziert, bzw. gar nicht erst als solche erkannt worden.


    Was dann wieder ein Paradoxon für sich wäre :)


    Die Katastrophe müßte ja eingetreten sein um in der Zukunft zu wissen das man sie in der Vergangenheit wieder ändern kann. Wenn sie aber schon eingetreten wäre, hat diese Katastrophe vielleicht überhaupt erst dazu geführt das eine Zeitmaschine erfunden wurde um diese Katastrophe nachträglich zu verhindern, wenn sie verhindert wird, erfindert aber keiner die Zeitmaschine weil man sie nicht braucht.


    Also vielleicht ging die Welt tatsächlich schon einige Male unter. Jeder dieser Untergänge bei dem 99,99% der Menschheit gestorben ist hat dazu geführt das die übrig gebliene Menschheit, darunter Wissenschaftler für die man unterirdische Bunker gebaut hat, für den Fall des Weltuntergangs, alles daran gesetzt haben herauszufinden wie man in die Vergangenheit reist um es zu ändern.


    Der Zeitpunkt wann sie die Zeitmaschine erfinden wäre dabei egal, könnte auch erst in 300 Jahren erfunden werden, man würde egal von wann ins jetzt zurückreisen und das Ereigniss verhindern, gleichzeitig würde sich damit die Zeitmaschine in nichts auflösen. Da aber die Zeitmaschine zum Zeitpunkt als man damit in der Vergangenheit gelandet ist noch nicht wußte das der Mensch der mit ihr in die Vergangenheit reist, vor hat die Zukunft zu verändern, muß sie noch genau so lange existieren bis derjenige das Ereigniss tatsächlich ändert.


    Und wenn "Zeitänderungen" sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit ausbreiten würden, also man ändert jetzt etwas, aber bis diese Änderung auch in 300 Jahren eintritt vergeht auch Zeit. Vielleicht sogar reale also in dem Fall wärens 300 Jahre bis die Zeitmaschine vernichtet werden würde weil erst in 300 Jahren die Zukunft mit der neuen Zeit "überschrieben" werden würde.


    Wir alle hätten diese alternative Zeitlinie zwar erlebt, aber sie wieder vergessen weil die Zeitlinie geändert wurde.



    Möglicherweise ist die Zukunft in Zukunftsvisionen auch nicht statisch, sondern dynamisch und man sieht nur eine der vielen Varianten. Das würde bedeuten, dass nur Ereignisse größeren Ausmaßes überhaupt wirklich vorausgesagt werden könnten. Egal welche Linie man in der Zukunftschau gerade verfolgt, ein mächtiger Einschlag auf der Erde würde wohl in allen möglichen Linien eine Rolle spielen. Das Eintreten kleinerer, persönlicher Ereignisse würde durch die Vielzahl der möglichen Verzweigungen immer unwahrscheinlicher, je weiter sie vom Schauungszeitpunkt entfernt sind. Insofern macht es nicht's wenn man eingreift, weil man a) ohnehin vermutlich auf einer anderen Linie entlang gewandelt wäre und b) das Eingreifen selbst auch schon als mögliche Variante vorliegt, die eben nur nicht gesehen wurde.


    Genau :)


    Allerdings würde zu so einer Vision nicht passen daß man das genaue Datum nicht kennt, weil wenn dann wäre dieses Ereigniss immer an ein bestimmtes Datum geknüpft das auch unveränderbar wäre. Wenn diese Visionen eh halbe "Träume" sind die nicht direkt steuerbar wären, kann es auch Zufall sein was man sieht und was nicht.

  • Kurzfristig sicherlich; obwohl ein lose im All rumfliegender Planet nach Definition ohnehin kein Planet mehr wäre. ;) Die Erdrotation verändert sich übrigens ebenfalls ständig. Die Tage werden sehr langfristig gesehen immer länger, mit zwischenzeitlichen kurzen Schwankungen.
    ...das hat dann aber noch immer nichts damit zu tun, dass der Erdmantel wie wild um den Erdkern rumrutscht.


    [http://www.nzz.ch/nachrichten/…rdrotation_1.9867065.html]


    Schon Erdbeben können die Erdachse verschieben ...

  • Was dann wieder ein Paradoxon für sich wäre


    Ob es ein Paradoxon wird oder nicht, hängt auch davon ab wie sich die Zukunftsvision darstellt.


    Wenn Ereignisse nicht direkt gesehen werden, ergibt sich auch kein Paradoxon. Z.B. folgendes Szenario: Man sitzt in einem Bus der fährt und man sieht, dass nach der nächsten Kurve ein Reh auf die Straße zuläuft, vermutet dass dies einen Unfall verursachen wird, verhindert also diesen potentiellen Unfall. Das Reh wird aber immernoch zu diesem Zeitpunkt in Richtung Straße laufen. Es führt also immernoch dazu, dass der in die Zukunft Schauende das Reh sieht, dass den Weg womöglich kreuzt und weiterhin die Notwendigkeit besteht einen möglichen Unfall zu verhindern.


    Die andere Möglichkeit, dass man einen neue "Linie" betritt, aber die alte bestehen bleibt und somit auch weiterhin gesehen werden kann, hatte ich weiter oben ja schon beschrieben.


    Allerdings würde zu so einer Vision nicht passen daß man das genaue Datum nicht kennt,


    Bei "selbst gemachten" Ereignissen könnten Verschiebungen in den Zeitllinien entstehen. Bei der einen dauert z.B. eine kritsche Krise durch Einzelentscheidungen länger, dadurch verschieben sich dann auch Folgeereignisse, wie z.B. Kriege auch nach hinten. Bei einem Meteoriteneinschlag oder Ausbruch eines Supervulkans, sollten die Möglichkeiten der zeitlichen Verschiebung aber eher gering sein. Hier könnte der Betrachtungszeitpunkt variieren. Der Eine sieht das anfliegende Objekt, was aber erst in 3 Jahren zu Katastrophe führt, der andere sieht die Folgeereignisse 2 Jahre nach dem Einschlag und wieder andere können den Zeitpunkt nur vermuten, weil Informationen hierzu nicht in der Schau enthalten sind oder innerhalb der Schau Zeitsprünge auftreten, die eine Zuordnung des exakten Zeitpunktes nicht zulassen.


    Letzlich hat Rônin natürlich Recht, eigentlich geht's bei derlei Gedankenspielen nur um "die coolere Erklärung für Zukunftsvisionen ", aber ich finde sowas ganz nett :) .

  • Zitat von Aragon70

    Schon Erdbeben können die Erdachse verschieben ...

    Seriously?
    Auch das hat nichts damit zu tun, dass der Erdmantel wie wild um den Erdkern rumrutscht. Hörst du eigentlich zu? Die Landmassen sind in ständiger Bewegung; die magnetischen Pole sind in ständiger Bewegung; und auch die Erdrotation unterliegt ständigen Schwankungen. Auch ganz ohne Meteoriten und Naturkatastrophen.

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  • Seriously?
    Auch das hat nichts damit zu tun, dass der Erdmantel wie wild um den Erdkern rumrutscht.


    Ich habe nie behaupted das er wie "wild" rutscht, es gibt aber auch keinen Gegenbeweis das tektonische Platten, muß nicht gleich der ganze Erdmantel sein, sich durch Gravitionseinfluß verschieben. Der andere Fall wäre das die Erde sich einfach in ihrer Achse um 90° dreht.


    Da wir aber nach wie vor nicht wissen wie die Erde im Inneren genau aufgebaut ist, noch bisher ein Planet nahe an der Erde vorbeigflogen ist, sind das logischerweise sowieso nur Theorien.


    Sicher ist aber das irgendwas passieren wird wenn ein Planet von der größe der Erde knapp an der Erde vorbeifliegen würde.


    Was würde denn deiner Meinung in diesem Fall passieren?



    Hörst du eigentlich zu?
    Die Landmassen sind in ständiger Bewegung; die magnetischen Pole sind in ständiger Bewegung; und auch die Erdrotation unterliegt ständigen Schwankungen. Auch ganz ohne Meteoriten und Naturkatastrophen.


    Klar, in x Mio Jahren haben die Kontinten sich natürlich auch so schon verschoben, ohne das es dafür einen speziellen Grund braucht, aber es geht ja um diese Vorhersage wo die Leute scheinbar noch am Leben subd wenn dieser Polsprung eintritt.