Mein opa ist gestorben seitdem träume ich von ihm

  • > hallo leute ich bin neu hier und bin froh so ein forum gefunden zu-haben.
    > mal kurz zu mir,ich bin 25 jahre und männlich:-)
    >
    > vor ein monat ist mein opa gestorben der einzige richtige opa den ich kenne weil meine eltern getrennt sind.
    > für mein opa war ich immer wie sein eigener sohn weil er selber hatte nur 2 mädchen .
    > es ist jetzt nicht so das ich ein recht gutes verhältnis zu ihn hatte oder wir was zusammen unternommen haben , aber trotzdem war es für mich immer mein opa.
    > ich muss auch dazu sagen das ich ihn nur als kranken opa kenne , weil 2-3 jahre nach meiner geburt ein schlaganfall hatte und dann nie wieder richtiger auf die beine kam und dann haben die ärzte ihn 2000 zum 3 mal schon für fast tot erklärt und uns angerufen das wir uns verabschieden sollen von ihm.aber er kam wieder auf die beine und lebte weiter.2006 haben sie dann krebs festgestellt der schon gestreut hat über alle und er lebte trotzdem noch weiter bis jetzt er war ein kämpfer und hat sich nie was anmerken lassen.
    > klar irgendwann konnte er nicht mehr laufen und war auf die hilfe meiner mutter angewiesen und meines stiefvater wenn er aufstehen wollte.treppe runter treppe hoch und das immer mit 2mann hilfe.wenn mein vater nicht da war hab ich es gemacht was nicht immer sehr einfach war.er war eben zum schluss ein großer pflege fall aber er hat nie gejammert oder so.ich glaub auch mein mutter hat es gespürt das er bald stirbt einige tag davor.sie hat ihn gewaschen nochmal richtig alle fuß u finger nägel geschnitten rasiert frisch usw.die letzten zwei abende hat er einen wunsch immer geäußert zu meiner mutter das er ein bier und schnaps haben möchte und sie hat es auch ihn gegeben und er hat sich sehr gefreut drüber (dazu muss ich sagen das er jahrelang kein tropfen alkohol getrunken hat).an den tag wo es ihn schlechter ging wurde er ins krankenhaus gebracht weil er kein essen insich behalten konnte u er wollte nichts mehr trinken und bei 30 grad ohne trinken ist nicht gut.okay krankenwagen kam , meine mutter hat den sanitäter noch alles gesagt und dann musst sie zur arbeit ich stand dann für weitere fragen zur verfügung weil ich ja alles wusste.meine oma konnte nicht weil sie nicht mehr richtig laufen kann und hat am fenster gestanden.okay dann war es soweit er war fertig und die sanitäter haben gefragt ob ich nochmal rein möchte zu ihm.ja ich bin reingegangen und habe seine hand genommen wir haben alle beide nochmal kurz erzählt und er hat mich angelächelt und ich sage das wir fußball schauen wenn er wieder da ist und das ich ihn besuchen komme. ich bin dann wieder rein und sagte zu meiner mutter sie soll sich melden wenn was ist.sonntag zu montag in der nacht (null uhr kam der anruf )von meiner mutter unter tränen opa ist gestorben ich wollte dann nachhause fahren zu ihr aber ich sollte nicht weil es mitten in-der nacht war und ich ne stunde fahrt vormir hatte.das schlimme was ich nicht verstehe das ich der letzte war der ihn gesehen hat mit ihm gesprochen hat und ihn angefasst hat.nicht seine frau war es oder seine kinder waren es sondern der enkel und das finde ich auch sehr schlimm .klar muss ich sagen das ich nicht immer gut auf ihm zusprechen war weil es nicht immer einfach war für mich weil ich ihn nur krank kannte und ihn immer trinken bringen musste usw und ich hab das schlimm gefunden weil andere großeltern haben ihre enkel von der schule abgeholt u beim fußball zugeschaut das war ab und an traurig und ich gebe zu das ich ihn manchmal verflucht habe aber es war und es bleibt mein opa ich bringe ihn jede woche eine blume aufs grab .okay jetzt hier mein traum.es ist nun fast 1 monat lang heer das er gestorben ist und seitdem träume ich fast jeden tag von ihm u denke auch jeden tag an ihn und der letzte traum war merkwürdig da hab ich ihn laufen gesehen er wollte sich nochmal unser ort sich ansehen.ich nahm den rollstuhl und dann ging es los wir haben eine bekannte gesehen die über die straße was nettes gerufen hat dann ging es weiter und er wollte mit mir auf den friedhof zu den grab seiner frau und meiner oma aber die lebt ja noch dann wollte er nochmal zu seinem acker und dann war der traum vorbei.nun denke ich sehr oft an den traum und wenn ich es zulassen würde dann könnte ich heulen aber es geht noch .wie die letzten träume waren weiß ich nicht aber es ging um ihm.was sagt mir der traum wie soll ich damit umgehen ?

  • Hallo Rubell


    Auch von mir mein herzliches Beileid...Ich hätte da trotzdem noch eine Bitte an dich für weitere Threads: Bitte benutze doch auch mal Gross-UND Kleinbuchstaben und versuche, deinen Text in Absätze zu gliedern, dann wird so ein riesen Referat auch lieber ganz gelesen. :thumbsup:


    Dass du mit ihm nochmals das Dorf anschauen gegangen bist, bedeutet für mich, dass du (resp. dein Unterbewusstsein) dir wünschst, du hättest vielleicht noch Zeit, um solche Dinge nachzuholen. Du schreibst ja selber, dass du dir gewünscht hättest, dass ihr mehr zusammen hättet unternehmen können und dass das leider nicht geklappt hat, weil er krank war. Träume drücken unter anderem auch deine Wünsche aus. Sie zeigen nicht unbedingt die Vergangenheit und ganz sicher nicht die Zukunft. Mit den Träumen verarbeitest du ja deine Gedanken. Also lass dir Zeit mit dem Trauern und versuche es mit schönen Gedanken, wenn du dich an ihn erinnerst.


    Ich wünsche dir viel Kraft :winks:

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Hallo Rubell!


    Meine Oma hatte ein Schlaganfall letzte Woche, da ich ihr viel zu verdanken habe und sieimmer schon ein guter Mensch war kümmere ich mich jetzt halbtags (bis meine Mutter von der Arbeit kommt) zu Hause um sie; sie ist 86.


    Ersteinmal ist deine Hingabe - EGAL - was war unumstösslich gut. Dein Opa hat dich angelächelt im Krankenwagen. Das war doch für Ihn und wahrscheinlich auch für Dich gut. Für Dich vielleicht auch mit Herzschmerz verbunden.


    Deinen Traum deute ich so: Du weißt Er "lebt" noch - in Dir. Die wachsenden Äcker stehen dafür und das Grab Deiner nicht verstorbenen Oma steht auch für Dich und Deine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Loyalität zu Ihm und auch für Deine Gedanken und Dein Gedenken an Ihn. Er ist in Dir und Du und Er werden sich schon um die Oma bestens kümmern. Er durch Dich. Ist es nicht schön (für den Augenblick) Deinen Opa laufen zu sehen? Du hast wohl alles richtig gemacht und mit der Blume am Grab zeigst Du ihm das auch.
    Denke an die schönen und guten Zeiten mit ihm und auch wenn er dich nicht von der Schule etc. abholen konnte, war er anscheinend da für Dich und Du auch für Ihn.


    Denke auch ruhig weiter an Ihn und versuche nichts zu verdrängen ... vielleicht ist er ja noch bei Dir und irgendwann wird der Kummer (falls du ihn hast) vergehen - deinem Opa wird es schon gutgehen - da bin ich mir sicher! :-)

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  • Denke auch ruhig weiter an Ihn und versuche nichts zu verdrängen ... vielleicht ist er ja noch bei Dir und irgendwann wird der Kummer (falls du ihn hast) vergehen - deinem Opa wird es schon gutgehen - da bin ich mir sicher! :-)


    ab und an kommt es stoßweise da könnten die tränen kommen wenn ich die beiträge lese.

  • Hallo leute


    sorry ich weis nicht genau ob das jetzt hier dazu gehört noch aber egal.


    Seitdem er gestorben ist denke ich jeden Tag an ihn .
    Was ja so nicht schlimm ist ,aber ich habe wo er noch gelebt hat nur sehr sehr selten an gedacht und sehe heute noch die letzten augenblick von ihm vor mir

  • Hallo Rubell


    Klar gehört das hier hin, ist ja dein Beitrag. Es ist völlig normal, dass man stark an eine nahestehende Person denken muss, wenn sie verstorben ist. Das ist einfach der natürliche Trauerprozess. Das zeigen auch deine Träume. Versuch einfach die schönen Erinnerungen im Kopf zu haben dann behältst du ihn auch so im Gedächtnis. Irgendwann wird es dir leichter fallen.


    Alles Gute

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Als erstes möchte ich dir mein Beileid ausprechen. Ich kann sehr gut vertehen was du durchmachst denn ich habe das auch alles durchlebt. Mir ging es genau wie dir und ich kann dir sagen das deine Träume ganz normal sind. Ich habe nach dem Tod meines Opa immer von Ihm geträumt. So verarbeitet der Menschliche Körper. Warum findest du es so schlimm das du der letzte warst der Ihn Lebend gesehen hat. Schätze es vielleicht wollte er es so! Bis heute Träume ich täglich von dem Tod meines Vaters der vor einem Jahr vertarb. Manchen Menschen hilft da einfach im Traum zu verarbeiten. Manchen weniger. Es kommt ja auch darauf an was genau du dann Träumst. Bei mir sind es meistens leider nur Alpträume :(.


    Ich hoffe das es dir Bald besser geht behalte deinen Opa in Erinnerung und schätze es das du dich verabschieden konntest. Er war bestimmt stolz auf solch einen Enkel.



    LG Sabrina

  • Auch von mir mein herzliches Beileid. Ich kenne diese Traumerfahrung auch und habe mir oft darüber Gedanken gemacht, wie so etwas kommt. Das Unterbewusstsein spielt hier eine große Rolle. Es ist ein Gefühl, also ob man versucht sich jemanden ins Leben "zurückzuträumen". Diese ungreifbarkeit des Traumes hat mir immer eine gewissen Hilflosigkeit vor Augen geführt aber sie hatte auch einen positiven Effekt. Die Revisualisierung der vermissten Person war für mich enorm ermutigend. Es erschien mir als ob mein Gedächtnis so ein Archiv an Eindrücken erstellt hat, dass ich bis heute noch abrufen kann. Sehe Deine Träume also nicht nur negativ, sie können langfristig auch zu positven Gefühlen führen.