Der Vorfall am Djatlow-Pass

  • Moin,


    ich schreibe mal ein paar Gedanken und Zusammenfassungen auf:


    Erstmal sollte geklärt werden, was genau mit dieser Skilanglauf-Expedition bezweckt wurde. Der Einwand von silvercloud, bezüglich der Studienrichtungen der Studenten, ist
    berechtigt und sollte weiter untersucht werden.


    Zum Zelt: Haben hier wirklich 9 Leute in einem Zelt geschlafen oder habe ich irgendetwas überlesen? :-)
    Aber nun gut, scheint wohl so zu sein.



    Die Lawinentheorie scheint mir nicht ganz plausibel. Zumal das Zelt ja noch an Ort und Stelle gefunden wurde.
    Bei einer Lawine wäre das Zelt mit Sicherheit mitgerissen worden und stände nicht noch aufgebaut da.(Vergleiche Foto)


    Warum das Zelt aufgeschlitzt, sowie panikartig verlassen und nicht der Vorderausgang benutzt wurde, lässt sich wohl folgender Maßen erklären.


    • Etwas beängstigendes näherte sich aus der gegenüberliegenden Zeltseite und veranlasste die gesamte Gruppe den direkten Weg durch die Zeltwand zu nehmen.


    Und/oder


    • Einige Mitglieder der Gruppe gerieten in Panik und konnten, da ja nun 9 Mann im Zelt waren, schlecht nach Vorne heraus gehen und wählten den unkomplizierten
      Weg, durch aufschneiden des Zeltstoffes.



    Was nun genau die Expeditionsgruppe dazu brachte zu fliehen, soll hier erstmal nicht weiter diskutiert werden. Naheliegend sind aber wilde Tiere, die bereits genannten
    Erdbeben, leichte Lawine ind Richtung Waldstück den Abhang runter etc.


    Anmerekung:
    Es mag vielleicht sein, dass das Zelt durch eine leichte Lawine, quasie wie auf Wasser treibend, am Ort bleibt.
    Auch könnte ich mir vorstellen, dass die Leute nachdem verlassen des Zeltes von der Lawine in Richtung Waldstück mitgerissen wurden,
    aber es weisen Spuren eindeutig auf Aktiväten hin, die nicht in Panik vollzogen werden konnten – Das Lagerfeuer.
    Gestorben sind sie also erst eine ganze Weile nachdem mehr oder minder unfreiwilligen verlassen des Zeltes.



    Vielmehr interessiert mich, wie sich die Menschen verhalten habe.


    Mit Zuhilfenahme der Karte war der Ausgangspunkt das Zeltlager "Z".


    Warum wurde nicht der Weg zum Vorratslager gewählt?
    Naheliegend wäre es doch, von dort aus dann den Expeditionsweg nach Iwdel zurückzulaufen und damit das Vorhaben abzubrechen.
    Demnach muss die Richtung versperrt gewesen sein. Wovon, bleibt wohl vorerst ein Rätsel.
    (Alternativ: Die Lawine in Richtung Waldstück)


    Stattdessem liefen die Angehörigen der Expedition scheinbar Zielbewusst in den anliegenden Wald um dort vermutlich Schutz zu suchen.
    Begünstigt wurde diese Route mit Sicherheit auch durch das Gefälle. Das die Teilnehmer unter Drogeneinfluss standen,
    widerlegt das an Position "4" errichtete Lagerfeuer. Unter einem Drogentripp wird wohl keiner der Mitglieder ein solches Feuer errichtet haben.
    Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Lagerfeuer handelte.


    Interessant wären noch die Fußspuren, die zum Waldstück führten. Waren es spuren der nackten Füße oder spuren der Schuhe?


    Dessen bewusst, dass keiner ohne Ausrüstung überleben wird, machten sich Expeditionsleiter Igor Dyatlov, Rustem Slobodin und Zinaida Kolmogorova, von Position "4"
    zurück auf den Weg zum Zeltlager "Z". Das einer auf die Kiefer hinaufgeklettert ist, scheint wohlmöglich dem schlechtem Wetter zuzuschreiben und um zu schauen,
    ob das Zeltlager "sicher" aussah.


    Der Schnee könnte sich innerhalb der ersten 2 Meter von der Schneedecke aus aufgewirbelt haben und so zu einer schlechten Sicht und Orientierung geführt haben.
    Das würde auch erklären warum die Drei nur ca. 300 weitere Meter ungesehen von den anderen Teilnehmern, die dort an der Kiefer(Position "4") vermutlich warteten,
    umgekommen sind.


    Wie Dyatlov, Slobodin und Kolmogorova, an den Positionen 3, 2 und 1, umgekommen sind, ist aber höchst Rätselhaft.
    Da es kaum äußerlichen Einwirkungen gibt, müssen die drei Ohnmächtig geworden oder Hinterrücks bewusstlos geschlagen
    worden sein und durch die Kälte letzten Endes erfroren. Diese Annahme bestätigt mich darin, weil Slobodins Schädel eine kleine
    Fraktur am Kopf aufwies.
    Hat der Täter hier vielleicht ein wenig zu stark zugeschlagen?


    Die Frage hierbei wäre allerdings, ob man den Schlag auf den Hinterkopf, der zur Bewusstlosigkeit führte,
    nicht bei der Obduktion bemerkt hätte? Überdies, lag die Fraktur überhaupt bei Slobodins am Hinterkopf?


    Die drei Leichen liegen hintereinander, so als wären sie nacheinander ausgeschaltet worden. Da es üblich ist,
    bei solchen Schneeexpeditionen hintereinander zu laufen, wird der Täter so von hinten nach vorne unbemerkt agiert haben.


    Dies bestätigen auch die Körperhaltungen der Leichen. Damit könnte man Fluchtversuche und ähnliches wohl ausschließen.



    Sehr Interessant werden erst die später gefundenen 4 Leichen an Position "5"


    Die Leichen an Position "5" sind :


    • Lyudmila Dubinina, 21 Jahre (Studentin) - Verletzungen : abgetrennte Zunge, gebrochene Rippen - Besonderheiten: Dubininas Füße waren in Fetzen von Krivonischenkos Hose gehüllt
    • Alexander Kolevatov, 25 Jahre (Student) - Verletzungen: keine (Toddesursache: erfroren)
    • Alexander Zolotarev, 37 Jahre - Verletzungen : gebrochene Rippen - Besonderheiten: Er trug Dubininas Pelzmantel
    • Nikolai Tibo-Brinyol, 24 Jahre(Absolvent) - Verletzungen : zertrümmerter Schädel


    Alle Leichen wiesen keine äußerlichen Verletzungen auf.



    Der Umstand, dass Zolotarev, Dubinina's Pelzmantel trug, macht natürlich überhaupt keinen Sinn, da sie ja durchaus,
    diesen Mantel selber hätte tragen können.


    Zu der Kleidung denke ich, dass sie sehr wahrscheinlich nachträglich entfernt wurde.


    Ich habe mal gehört oder gelesen, dass bei extrem tiefen Temperaturen die Bekleidung garnicht erst ausgezogen wird.
    Jedenfalls, als die Schlafsäcke noch nicht so Leistungsfähig waren.
    Vielleicht waren auch die Personen noch garnicht entkleidet?


    (Ist nun eigentlich geklärt, ob die Leichen wirklich nur in der Unterwäsche gefunden wurden?)


    Wenn dem so ist, wird zumindest Lyudmila Dubinina, erst nach dem Tod von Krivonischenkos, seine Hose entwendet und
    diese zum Schutz vor Erfrierungen um die eigenen Füße gewickelt haben. Ein weiteres Indiz dafür,
    dass die Personen vielleicht nicht unter Drogen standen.


    Warum aber hatte Dubinina keine Schuhe?


    Vielleicht hatte sie sich diese bereits im Zelt schon ausgezogen. Dann sollten aber bereits Erfrierungen an den Zehen der Leiche sichtbar gewesen sein.
    Ich kann mir nicht vorstellen das man bei -30 Grad sehr lange ohne Erfrierungen ausbleibt.


    Würde auch die Kleidung der anderen Teilnehmer im Zelt gefunden ?


    Wenn nicht. Wer hat sie dann?



    Ich werde mir jetzt einige weitere Lektüre zum Thema zu Gemüte führen ^^



    Meine Überlegungen habe ich jetzt zugegebenermaßen nur den mir in diesem Forum zur Verfügung gestellten Informationen gemacht.
    Ich denke aber, das es Sinn macht, erst einmal zu versuchen aus wirklich wenigen Informationen etwas herzuleiten.
    Man neigt ja doch dazu, sich bei zu vielen Informationen und präsentierten Theorien, darin zu verlieren und wesentliches zu Übersehen.


    Auch wenn man nur maximal damit an der Oberfläche kratzen kann




    Miller

  • In einer von den Opfern mitgebrachten (selbst verfassten) Zeitung "Evening Ortorten" tauchte übr. der Satz auf: "From now on we know that snowmen exist".

    Wie aus dem Text auch hervorgeht, scheint dies nur ein Witz gewesen zu sein. Vor allem, da die Zeitung wohl nicht wirklich ernst gemeint war.


    Sehr wahrscheinlich wird der Eintrag auch vor dem Unfall erstellt worden sein. Wenn die Gruppe dann wirklich einen Yeti oder ähnliches gesehen hätte, frage ich mich, warum alle dann seelenruhig sich dort ein Zeltplatz eingerichtet haben?

  • In der Zeitung "The St. Petersburg Times" ist im Jahre 2008 dazu ein ziemlich aufschlussreicher Artikel erschienen. Daraus geht hervor, dass die ersten fünf Leichen, die gefunden wurden, keine nachweislichen Verletzungen hatten und an Unterkühlung starben.

    Zitat

    The authorities immediately opened a criminal investigation, but autopsies failed to find evidence of foul play. Doctors said the five had died of hypothermia. Slobodin’s skull was fractured, but the injury was not considered fatal.



    Weiterhin wird dort erwähnt, dass die vier anderen Körper, die man zwei Monate später entdeckte, auch keine Spuren von äußeren Verletzungen aufwiesen. Die inneren Verletzungen die man jedoch nachgewiesen hat, seien nicht von Menschenhand zugefügt worden.

    Zitat

    The bodies, however, showed no external wounds.



    Zitat

    Further debunking the theory, a doctor who examined the bodies in 1959 said he believed that no man could have inflicted the injuries because the force of the blows had been too strong and no soft tissue had been damaged,


    Zitat

    “It was equal to the effect of a car crash,” said the doctor, Boris Vozrozhdenny, according to case documents.


    Der damalige Chefermittler Lev Ivanov ist sich sicher, dass die Lichterscheinungen in direktem Zusammenhang mit dem Unglück stehen. Diese könnten angeblich durch eine nukleare Explosion entstanden sein.

    Zitat

    “I suspected at the time and am almost sure now that these bright flying spheres had a direct connection to the group’s death,” Ivanov told Leninsky Put, a small Kazakh newspaper.
    Ivanov speculated that one skier might have left the tent during the night, seen a sphere and woken up the others with his cries. Ivanov said the sphere might have exploded as they ran toward the forest, killing the four who had serious injuries and cracking Slobodin’s skull.


    Diese These vertritt auch Yury Yudin:

    Zitat

    Yudin said he also thought an explosion had killed his friends. He said the level of secrecy surrounding the incident suggests that the group might have inadvertently entered a secret military testing ground. He said the radiation on the clothes supported his theory.


    Und Yury Kuntsevich, Vorsitzender der Dyatlov Foundation dazu:

    Zitat

    “We can’t say what kind of military technology was tested, but the catastrophe of 1959 was man-made,” he said.


    In einer anderen Quelle (die mir leider entgangen ist) wird zudem vermutet, dass durch die Druckwelle und der freigesetzten Gammastrahlung zusätzlich alle neun Opfer sofort taub und (halb)blind waren.

    Hier ist der ganze Artikel aus der St. Petersburg Times nachzulesen: http://www.sptimes.ru/story/25093

    When I whet my flashing sword and my hand takes hold on judgement, I will take vengeance upon mine enemies and I will repay those who haze me! Oh Lord, raise me to thy right hand and count me among thy saints! -Boondock Saints-

  • Durchaus interessante Neuigkeiten, allerdings erklärt diese Theorie nicht die doch recht seltsamen Umstände des Leichenfundes. Die teilweise vertauschten Klamotten lassen sich dadurch jedenfalls nicht erklären, dieser Fall ist und bleibt recht mysteriös.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Was ich mir bei den vertauschten Klamotten noch gedacht hab: könnte es nicht sein, dass die Leute im Eifer des Gefechts (weil sie z.B. durch Lichterscheinungen oder einen Knall aufgeschreckt wurden) schnell das Zelt verlassen wollten, einfach irgendwelche Klamotten anzogen? Würde ich wahrscheinlich auch machen, wenn ich Angst hätte oder nicht recht wüsste, was ausserhalb des Zelts vor sich geht.


    Ich denke schon, dass die Waffentest-Theorie wahrscheinlich klingt, zumal in Russland, in den unendlichen Waldlandschaften genug Platz für genau solche Tests ist. Immerhin erfährt es dann niemand im Normalfall.

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Wie gesagt, realistisch ist die Theorie durchaus. Abgesehen davon möchte ich hier keinesfalls die lieben Aliens verantwortlich machen, Gott bewahre.. (mist an den glaub ich auch nicht :O).
    Jedoch gibt es einige Fakten die eben gegen jene These sprechen. Was die Klamotten angeht : Diese wurden ja nicht nur vertauscht sondern gleichzeitig auch in Fetzen getragen.


    Abgesehen davon dürfte doch die Umgebung auch in Mitleidenschaft gezogen worden sein, oder etwa nicht ? Jedoch war dies nicht der Fall.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Im Rahmen der Lunik-Mission (Mondsonde) wurden Vorbereitungen und Experimente
    von 1958-1960 durchgeführt.
    Dazu wurde die Trägerrakete Wostok-Typ 8K72 verwendet.
    Diese setzt bei der Abstoßung der 3. Stufe eine Natriumdampfwolke frei.
    Dabei können bei günstigen Bedingungen widerum beta+Teilchen emitiert werden,
    welche sich zusammen mit den Neon und verbleibenden Natriumteilen in der
    Umgebung absetzen.
    Und nun beginnt die Umgebung schön gelb zu leuchten und zu strahlen.


    http://www.youtube.com/watch?v=6HQaz9wmLXM


    http://epizodsspace.no-ip.org/…/1959/dokumente_no_27.pdf


    http://archiv.abendblatt.de/ha…90103xml/habxml59_218.xml


    http://de.wikipedia.org/wiki/Lunik_1


    http://www.fostech.musin.de/fo…siswissen-Kernenergie.pdf


    http://www.physikdidaktik.uni-…_Stunde/Musterloesung.pdf

  • Ein hohe Strahlungsdosis kann auch sehr schnell hohes Fieber und das Gefühl von Hitze auslösen, außerdem würde es die Verfärbung der Haut erklären.
    Es wäre also vorstellbar, das die Teilnehmer der Expedition sich aufgrund dessen die Kleidung vom Leib rissen und daraufhin erfroren sind.

    Rise like Lions after slumber
    In unvanquishable number
    Shake your chains to earth like dew
    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • Naja, wie einer hier schon mal sagte, reichtschon extreme Kälte, um sich die Kleider von Leib zu reißen (http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4lteidiotie.
    Um die gleiche Reaktion mithilfe von Strahlung zu erzeugen, wäre wohl eine sehr hohe Dosis von Nöten und die würde sich in erheblichem Maße auch in der Umgebung (nicht nur an der Kleidung) bestätigen.
    Gibt es dort oben eigentlich Bären, die mal einen Blick durch den Zelteingang werfen würden. Man würde versuchen sich einen Fluchtweg nach draußen ins Zelt zu schneiden und alle würden panikartig einen erhöhten Platz aufsuchen (bestenfalls einen, an dem kein Tier sie erreicht).


    Das Ganze erinnert mich auch irgendwie an den hier vorgestellten Fall, bei dem zwei junge Menschen Crystal Meth genommen und bei einer verschneiten Nacht aufgrund von Halluzinationen und Hitzegefühl das Auto verlassen hatten. Sie flüchteten vor imaginären Gestalten bis sie erfroren.
    http://youtu.be/Rsp6PasNoro?t=18m13s
    Vielleicht wollten sie schneller ankommen, haben sich CM reingezogen und kamen nicht darauf klar.


    Liebe Grüße, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

    2 Mal editiert, zuletzt von Corvus Corax ()

  • Hi!


    Zitat von Corvus Corax

    Um die gleiche Reaktion mithilfe von Strahlung zu erzeugen, wäre wohl eine sehr hohe Dosis von Nöten und die würde sich in erheblichem Maße auch in der Umgebung (nicht nur an der Kleidung) bestätigen.


    Es hat ja eine ganze Zeit gedauert, bis sie gefunden wurden. Durch Schneeschmelze und Neuschnee konnten die Partikel weggespült und ein erheblicher Teil der Strahlung aus der Kleidung herausgewaschen worden sein.
    Je nach Fundort wurden verschiedene Werte gemessen. Die tatsächliche Strahlung zum Zeitpunkt des Unglücks kann man als höher annehmen.



    Zitat von Corvus Corax

    Das Ganze erinnert mich auch irgendwie an den hier vorgestellten Fall,...


    Drogen erklären weder die Strahlung, noch die Verfärbung, noch die Erblindung, etc., noch passen sie zum Bild der Expeditionsteilnehmer.
    Denk ich eher nicht.


    Grüße

  • Komisch. Dachte ich hätte längst in dem Thread hier gepostet.
    Hab nämlich diesen Artikel vor längerem gelesen und der 1. Teil bezieht sich direkt auf den Dyatlov-Pass Vorfall.


    http://www.cracked.com/article…ly-obvious-solutions.html


    Alles in allem klingts ja eigentlich schlüssig...
    Zumindest die Hypothermie-Geschichte und die fehlende Zunge wären äußerst logisch erklärt.

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Seriös im sinne von wissenschaftlich ist es nicht gerade, aber dafür geht der Autor sehr nüchtern an alle dieser Geschichten ran.
    Wenn man also über den witzig bis zynischen Schreibstil hinweg sieht ist der Informationsgehalt gar nicht schlecht.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Cracked ist eine Seite deren Artikel allesamt sehr zynisch und satirisch geschrieben sind, aber den Informationsgehalt weder verfälschen noch erfinden und deren Artikel alle sehr gut recherchiert sind.
    Also wie Davy sagte, muss man lediglich über den Schreibstil hinwegsehen oder amüsiert sein darüber und sich über die Aufklärungen darin freuen!

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Yepp, die Artikel auf cracked.com sind sauber recherchiert und mit Quellenangaben versehen. Das ist auch Bedingung wenn dort Artikel eingereicht werden und die Seite hat Lektoren, welche diese überprüft.

    Rise like Lions after slumber
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    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • Ich stelle mir vor, das das Mutterkorn eine wesentliche Rolle gespielt haben könnte. Auch denke ich, dass die Expedition von Tieren angegriffen worden sein könnten (Bären/Wölfe usw.) und die Verletzungen zum Tod geführt haben - wenn sie zuvor schon nicht erfroren sind. Es sind dort sehr niedrige Temperaturen (Extrem kontinentales Klima). Selbst die Frosteindringtiefe in dem Boden ist ca. 2,5 m !
    An Lawinen glaub ich nicht so recht, denn das Uralgebirge ist recht flach und stark bewaldet, so dass evtl. die dichtstehenden Bäume die Schneemassen abbremsen - es sei aber auf Lichtungen evtl. möglich (in den Sommermonaten ähneln die Wäder wie Urwälder).

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".