Kann man einen Geist töten?

  • Geister und Götter sind das Produkt unserer Wunschvorstellung, eine Verdränung/Verarbeitung der Realität und Ersetzung des im Leben Fehlenden.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Zitat von Dirk

    Wenn es ja so viele Geistersichtungen gibt, dann kann es doch nicht so schwer sein, mal die Existenz eines ebensolchen zu beweisen?


    Und wo soll ich das behauptet haben?


    Zitat von Dirk

    Ansonsten bleibt es eine Behauptung. Nicht mehr, nicht weniger.


    Eben. Genauso, wie das Gegenteil auch.
    Darum geht es ja.


    Deshalb habe ich auch geschrieben:

    Zitat von Null Eins

    Insgesamt handelt es sich dabei eben um eine hypothetische Fragestellung und ähnlich wie bei dem Gottesbeweis, lässt sich weder das Für noch das Wider eindeutig klären, solange es nicht in irgendeiner Form greifbar wird.

  • Null Eins


    Eine Nichtexistenz ist schwieriger zu beweisen als die Existenz.


    Wenn ich jetzt behaupte, dass ich ein Prophet Gottes bin, dann ist es doch meine Aufgabe, diese Behauptung zu beweisen und nicht umgekehrt zu verlangen, diese Behauptung zu widerlegen.


    Auch wenn Spam, gerade passend:


    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Zitat

    Eine Nichtexistenz ist schwieriger zu beweisen als die Existenz.

    Eine Kleine Anmerkung hierzu:
    Die Nichtexistenz ist nicht nur schwieriger zu beweisen, sondern sie ist gar nicht zu beweisen.


    Derjenige, der eine Behauptung aufstellt kann sich natürlich immer weiter in erklärenden Behauptungen zurückziehen, deren Nichtexistens es dann wiederum zu beweisen gingen. Und das würde endlos so weiter gehen.


    Als Beispiel:
    Ich habe ein Pony mit Flügeln!
    Das Gegenargument, also der Beweis der Nichtexistens belegt: Es gibt keinen evolutionären Hintergrund für geflügelte Unpaarhufer!
    Mein Pony ist auch keine evolutionierte Rasse, sondern ein gentechnisch erzeugtes Einzelexemplar!
    Darauf folgt das Gegenargument: Zu sowas solcher gezielten Genmanipulation ist man nicht fähig!
    Doch, die bewohner von Atlantis können das!


    Und immer so weiter. Deswegen liegt es an mir zu beweisen, dass mein Pony Flügel hat, und nicht an euch, dass es keine hat. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Zitat

    Ich habe ein Pony mit Flügeln!



    8)


    Zitat

    Und immer so weiter. Deswegen liegt es an mir zu beweisen, dass mein Pony Flügel hat, und nicht an euch, dass es keine hat.


    Vollkommen richtig. An gewisse Dinge zu glauben ist vollkommen legitim. Wenn diese jedoch als unumstößlicher Fakt dargestellt werden, wird es eben ungemütlich.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Animus
    Ein sehr schönes Pony :D


    @00
    Zu sagen das etwas nicht existiert ist keine Behauptung. Es gab ja nun bereits gerade in diesem Feld genug abgesicherte Versuche die Existenz von "Geistern" oder Entitäten nachzuweisen. Jedoch nie mit Erfolg. Damit ich aber überhaupt zu einem Erkenntnisgewinn kommen kann, muss ich auch Ergebnisse durch Falsifikation erlangen können. Nach einer endlichen Anzahl von Versuchen gilt die Nichtexistenz als erwiesen. Allerdings unter der Prämisse, das sobald ein verwertbarer Nachweis erbracht wurde, dieses Postulat, den mehr ist es prinzipiell nicht, entsprechend verworfen wird.
    Ich empfehle dir hier die Kritias-Dialoge die Sokrates zugeschrieben werden, insbesondere die Passagen die sich mit dem Erkenntnisgewinn beschäftigen. Ist in der deutschen Übersetzung oft erklärt, so das sogar du das verstehen solltest.

  • Wolki, auch an dich dann mal die Frage:


    Zitat von Null Eins

    Welche seriöse, anerkannte Wissenschaft befasst sich denn damit und hat so etwas eindeutig geklärt oder stützt Deine Behauptung?


    Ich liefere nochmal etwas Diskussionsstoff:


    Zitat von Davy Jones

    Eine Kleine Anmerkung hierzu:
    Die Nichtexistenz ist nicht nur schwieriger zu beweisen, sondern sie ist gar nicht zu beweisen.


    Womit man ja wieder bei der 1.Zeile in Posting76 wäre.


    Aber auch das lässt sich nicht verallgemeinern, denn innerhalb eines ausreichend definierbaren Systems könnte man schon solche Beweise führen.
    Dennoch ist auch das damit nicht für alle Aussagen allgemeingültig, sondern gilt nur für die Systeme für die die jeweilige Beweisführung definiert worden wäre.
    klick ff
    Über verschiedene Sätze der Logik, könnte man vereinfacht eine Annäherung über die Wahrscheinlichkeit führen, wie es bspw. dieser Herr vorschlägt.
    Eindeutig und allgemeingültig ist es damit wie auch mit anderen mathematischen (auch auf die Philosophie anwendbaren) Problemen trotzdem nicht.
    Das heißt, es spricht zwar eine hohe "Wahrscheinlichkeit" dagegen, eindeutig beweisbar oder widerlegbar ist gerade eine solche Behauptung, aufgrund ihres "flüchtigen, nicht greifbaren Charakters" aber trotzdem nicht.
    Man kann dabei zwar bestimmte Einzelfälle nach ihrem Informationsgehalt entsprechend beurteilen, aber eine allgemeingültige Aussage lässt sich eben höchstens näherungsweise treffen.
    Und wenn´s alles nicht hilft, der wird’s schon wissen.

  • Zitat

    Aber auch das lässt sich nicht verallgemeinern, denn innerhalb eines ausreichend definierbaren Systems könnte man schon solche Beweise führen.

    Da stimme ich dir zu. Aber mit dem unterstrichenen Teil ist dass dann auch im PP hier alles hinfällig.


    Egal wie logisch wir da jetzt rangehen, oder mit wie vielen Wikilinks und Interviews du uns jetzt zuballerst: Meine Erfahrung hier im PP hat gezeigt, dass jeder, der an Übernatürliches (seien es jetzt Geister oder Aliens) glaubt das "ausreichend definierte System der Beweisführung" nicht einhält.
    Der Schluss-Satz der Gläubigen, wenn sie Gegenwind bekommen haben war dann einfach "wir können sie uns halt nicht vorstellen", oder "sie bewegen sich außerhalb unserer Gesetzmäßigkeiten", oder "die Wissenschaft schustert sich das nur zurecht".
    Und damit ist die Beweisführung der Nichtexistens, so schön und einleuchtend sie auch ist, leider hinfällig.


    Und zu deinem Link mit Dr. Hales:
    Alles andere als falsch, nur leider zu theoretisch und für die Argumentation mit Gläubigen praktisch nicht anwendbar.
    Außerdem vergalloppiert (ha!) er sich mit dem fossilen Einhorn ganz schön... ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Die systemische Bedingtheit von Existenz im Rahmen gegenwärtiger Vorstellungen ist unzureichend für die Existenzaussage eines Dinges GHOd, da eine Entität GHO ebenfalls in seiner Proesshaftigkeit


    a) innerhalb des Systems als nicht-Ding, sondern Relation GHOr bestehen kann,
    b) außerhalb des Systems als Ding GHOd'' oder Relation GHOr" bestehen kann und
    c) als Ergebnis des Prozesses in den Systemen als Output in die Systemumwelt GHOout bestehen kann.


    Andere Varianten sind nicht ausschließbar.


    Ein Ding GHOd kann in einem System als existent ausgeschlossen werden, wenn es kein Element dieses Systemes ist. Es gibt aber kein System Welt, sondern selbst im Universum verschiedene Systeme innerhalb des Prozesses Welt. Welt als Vorgang (Prozess) besteht aus Ereignissen, die aus Relationen von Dingen bestehen können. Ein vergangenes Ding GHOd" (aus einem vergangenen Prozesssystem) gibt es nicht mehr im System als Ding GHOd, es kann aber durch Relationen GHOr (Spuren, Artefakte, Erbe, Schriften, Werke etc) im System auffindbar sein. Ferner ist GHOd" nicht an den vergangenen Prozesssystem gebunden, wenn Relationen GHOr im System auffindbar sind. Ein Ding GHOd mag deswegen nicht existent sein, doch kann es ein Geist schon. Ein Geist muss kein Ding GHOd sein, welches im System ein Element ist. Ferner entstehen aus den Relationen GHOr weitere Prozessleistungen eines vergangenen Dinges GHOd", die ein Ergebnis im System haben können, welches einen Output GHOout hat. Dies passiert tatsächlich immer, wenn vergangene Dinge ohne Überreste als Überlieferung in das nächste System getragen werden und sind eng mit der menschlichen Kultur und nicht seiner Natur verbunden. GHOout kann alles sein: Von einem menschlichen Lebewesen (als Output der verschiedengeschlechtlichen Fortpflanzungspraktiken) oder einem psychischem Konstrukt (die Gedanken an die Intention einer mythologischen Figur als Output eines Charakters) nis hin zu weiteren Relationen oder Dingen in einem zukünftigen System, indem ein Ding GHOd als vergangenes Ding GHOd" wiederauftaucht.


    Jedenfalls ist eure "Wir können im System was ausschließen" Bollocks.

  • Lieber Schlüssel,


    ich vermute, dass ich nicht der Einzige bin, der deinen Post nicht entschlüsseln konnte. Versuche dich doch klarer auszudrücken. Es würde mich schon interessieren, was du sagen wolltest, gerade wenn du dir doch so mühe machst..

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • In einfacherer Grammatik und abgespeckter abstrakter Symbolreferenz ist der ontologische Rekurs auf die Existenz eines Dinges in der Gegenwart auf seine zeitlichen und örtlichen Bezüge zum Hier (Erde) und Jetzt (2012 n. Chr.) gegeben, wobei Welt ein Konstrukt aus Ereignissen, Relationen und Entitäten ist. Zeit und Raum sind Instanzen der Welt, bilden aber keinen Container für Entitäten, Ereignisse und Relationen. Ob Geister Entitäten, Ereignisse oder Relationen sind oder zum Beispiel eine vergangene Entität mit gegebenen Relationen in der Gegenwart und Ereigniskonsequenzen in der Zukunft sind, lässt sich nicht sagen. Vielmehr gilt es, dass der Geist in seiner epi-empiristischen Relativität im Zeitalter post-empirischer Studien zu entdecken ist, da die empirische Moderne die Konzeption von Erfahrung auf irrationalem Fundament in der Illusion der devoten Einsicht aller im Licht der Nachaufklärung gegeben hat, sondern dass man für die Identität spiritistischer Aktivität einen gemeinsamen ontologischen Rahmen findet. Hier erläutere ich die relationale Wahrheit eines in Gegenwart sich so manifestierten Geistes weiter. Zum Beispiel unterscheidet sich sein Erscheinen in die Dimensionen "für sich", "für dich" und "für mich". Genauer gilt es das Ereignis für "sich" zu unterscheiden vom Erscheinen "für dich" und "für mich" in ihrer spezifischen Betrachtung des Parapsychologen und Laien und in der allerorts hörbaren Verlautbarung des "an-sich-seienden" Geistes, den es so nicht fassbar für Skeptik und anderlei Laientum, sondern einzig dem Parapsychologen gibt. Diese ontologische Referenz ist eines der wesentlichen Begleiterscheinungen, denen wir im Begriff der Geister auf der Erde sind. Nur das Erscheinen des Geistes "für sich und an sich" können wir nur nach dem Tod erfahren, da man erst dann ein Geist ist. Das Reden vom Geist "an und für sich" ist daher nicht möglich für den Laien, nur von den anderen Referenzen habt ihr so Kenntnis, wo ihr zwar empirisch treu seid, denn aus euren Erfahrungen zieht ihr eure Meinung, doch wo ihr verfehlt der rationalen Analyse . Die Objektivierung des Geistes "an sich" misslingt gerade durch Unstimmigkeiten der phänomenoölogischen Grundlage, weil subjektive Diskrepanzen bei Individuen in Bezug auf die Bewertung des Geistes "für dich und für mich" für die Laien allerorts um sich greifen. Geister für sich existieren. An sich ist ein Geist in der Welt nicht als sich äußerndes Subjekt und vor allem Objekt gegeben, deswegen ergeben sich die Diskrepanz der relationalen Ego- und Alter-Ego-Auffassungen.


    Der aufgeklärte Parapsychologe sucht dennoch nach dem "Geist an sich", da wissenschaftliches Bestreben von den für sich-Erscheinenden Relationen ausgehen, die kongglomerativ im Bewusstsein gegeben sind in einem für Laien gespaltenen Bezug zum "Für und Gegen-Dasein" in ihrer Alter-Ego und Ego-Disposition. Ein Laie ist daher der Skeptiker genau wie der Gläubige, da sie in die Falle der prä-dispositiven Stereotype unobjektivierter Diskurse des Geistes an sich verfallen, womit sie auch Meinungen mehr vertreten als gesicherte Erkenntnisse. Wenige Menschen sind in diesem Feld zu wissenschaftlicher Erkenntnis fähig, im Sinne, dass Wissenschaft die methodisch geleitete Akkumulation gesicherter Hypothesen sei, da man auf die "für-einen-selbst"-profundierte Meinung verharrt ohne die Geistermanifestation des "für-den-anderen"-Auftretens anders als in einem nur als gegenübergestellte Persiflage "empfindet", was nach heutigen Forschungen ein typisches Merkmal intragruppaler Distinktion und intergruppaler Interaktion liegt, der auch für andere Fremdgruppenhomogenisierung in Bezug auf Minderheitengefühle, wie zum Beispiel das marginalisierte Empfinden von Homosexuellen und die daraus resultierende Homophobie, liegt. Ähnlich werden Minderheitenempfindungen marginalisiert, weil sie das Gefühl der Ablehnung erzeugen. Aber auch findet sich ein Grund für die Durchsetzung naiver Paradigmen aus Alltags-akkumliertem Wissen für die Laienwelt auf Basis der jedem Individuum anheim fallenden Super-Ego-illusion, nämlich der Illusion der eigenen übergreifenden omnipotenten Erkenntnis. Empfindungen auch andererseits schulen nicht das Auge für objektivierte Sicht auf das, was dem Laien auch andererseits vom sich heute mehr selbst-berufenden als an-sich-zu-berufenden Parapsychologen unterscheidet, wenn nämlich die andere Seite des gegenüber liegenden Laientums das "für-mich-Sein" mit dem "für-sich"-tatsächlich existierenden Geist in einer vorschnellen Vorurteilung generalisiert.


    Der heutige Parapsychologe verdient kein Geld damit. Daran kann man den wahren Parapsychologen und falsche Scharlatane auch ungeachtet ihres gradialen Geschmacks an Diskurs unterscheiden. Die "Künste des Wahrsagens" sind Scharlatanerie. Trotzdem "beruft man sich selbst zum Parapsychologen" und wird es selbst merken, wenn man einer ist, denn gar nicht heute, wird man Parapsychologe durch Studium oder Institut, gar nicht selbst sind die Geisterjäger und Buchautoren mehr heute als Handwerker und Propagandisten. Dieses Forum ist als zentrumempiristisches Dogmatum dünn besiedelt von Querdenkern und Genies, einzig epi-Erfahrungen findet man hier nicht.

  • Kennst ja viele Fremdwörter, aber aussagen tust du trotzdem nichts. Ergötzt du dich eigentlich an deinen eigenen Beiträgen? Wie wäre es mal mit einem kurzen knappen und prägnanten Beitrag, statt ellenlangen Geschwafels?


    Beeindrucken tust du nämlich niemanden hier mit dem aussagefreien Gesülze. ;)

  • Ok, hab momentan nicht ausgeschlafen. Muss erst morgen früh wieder ran!!
    :evil:



    Der aufgeklärte Parapsychologe sucht dennoch nach dem "Geist an sich", da wissenschaftliches Bestreben von den für sich-Erscheinenden Relationen ausgehen, die kongglomerativ im Bewusstsein gegeben sind in einem für Laien gespaltenen Bezug zum "Für und Gegen-Dasein" in ihrer Alter-Ego und Ego-Disposition.

    Definiere "aufgeklärter Parapsychologe"!!! Was ist das?



    Zitat

    In einfacherer Grammatik und abgespeckter abstrakter Symbolreferenz

    Also mit möglichst wenig Modalpartikeln, Adjektiven und Possessivpronomen? Also was willst Du sagen?



    Wir sehen uns in Freiburg. .... Wenn Du wirklich Ahnung hast! ;)
    Klinische Parapsychologie - eine kritische Bestandsaufnahme

  • Zitat

    In einfacherer Grammatik und abgespeckter abstrakter Symbolreferenz ist der ontologische Rekurs auf die Existenz eines Dinges in der Gegenwart auf seine zeitlichen und örtlichen Bezüge zum Hier (Erde) und Jetzt (2012 n. Chr.) gegeben, wobei Welt ein Konstrukt aus Ereignissen, Relationen und Entitäten ist. Zeit und Raum sind Instanzen der Welt, bilden aber keinen Container für Entitäten, Ereignisse und Relationen. Ob Geister Entitäten, Ereignisse oder Relationen sind oder zum Beispiel eine vergangene Entität mit gegebenen Relationen in der Gegenwart und Ereigniskonsequenzen in der Zukunft sind, lässt sich nicht sagen. Vielmehr gilt es, dass der Geist in seiner epi-empiristischen Relativität im Zeitalter post-empirischer Studien zu entdecken ist, da die empirische Moderne die Konzeption von Erfahrung auf irrationalem Fundament in der Illusion der devoten Einsicht aller im Licht der Nachaufklärung gegeben hat, sondern dass man für die Identität spiritistischer Aktivität einen gemeinsamen ontologischen Rahmen findet. Hier erläutere ich die relationale Wahrheit eines in Gegenwart sich so manifestierten Geistes weiter. Zum Beispiel unterscheidet sich sein Erscheinen in die Dimensionen "für sich", "für dich" und "für mich". Genauer gilt es das Ereignis für "sich" zu unterscheiden vom Erscheinen "für dich" und "für mich" in ihrer spezifischen Betrachtung des Parapsychologen und Laien und in der allerorts hörbaren Verlautbarung des "an-sich-seienden" Geistes, den es so nicht fassbar für Skeptik und anderlei Laientum, sondern einzig dem Parapsychologen gibt.



    Jetzt mal ernsthaft Schlüssel, was willst du uns damit sagen? Dass wir als Laien aufgrund unserer begrenzten Vorstellungskraft was jenseits der uns bekannten Sphären überhaupt nicht dazu fähig sind ein genaues Urteil zu fällen? Was befähigt einen Parapsychologen dazu? Wieso gibt es keinen einzigen Beweis für Geister, irgendeine Messbare Struktur müssen jene doch besitzen.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Tatsächlich versuche ich mit weiter abgespeckter Grammatik und weniger fremdsprachigen Ausdrücken euch im deutschen Sprachgebrauch ohne ein Übermaß an feinsinniger Wohlgereimtheit die Sache näher zu bringen. Einige griechische und lateinische Ausdrücke lassen sich jedoch nicht vermeiden, da selbst der Begriff "Parapsychologie" aus dem hellinistischen (=griechischen) Sprachgebrauch stammt, das Wort Seele jedoch deutsch ist, wobei hierbei ein Sinnverlust des urdeutschen Begriffes durch die Annäherung an den griechischen analytischen (=zergliedernden) Begriff "Psyche" (griech. Begriff für seelische Vorgänge, jedoch weniger für "immortale" [=unsterbliche; besser gesagt "untotbare"] Seele) einher ging mit dem sinnverlust der semantischen (=hier: bedeutungstragenden) Schicht des germanischen (=aus den deutsch-skandinavisch-anglo-sächsischen Raum stammenden) Begriffes Seele einhergeht. Wie ihr seht, definiere (=hier: inhaltlich bestimmen) ich die lateinischen, griechischen und anderen Ausdrücke, so dass ihr im Horizont philologogischer (=hier: sprachlicher) Bildung eventuell Ansätze meiner Gedanken verstehen könnt.


    Ich möchte anmerken, dass Parapsychologie (hier genau: die Lehre von der Seele und ihren Randerscheinungen) begrifflich bereits den Anklang an eine Zergliederung des menschlichen Geistes versucht, der jedoch nicht im Rahmen des Seelenbegriffes die Merkmale eines nicht Akzidenzen (=zufällig anhaftende Eigenschaften) behafteten Geistes untersucht, sondern dies eben entgegen der Seele, die Universalien (= allgemeingültige Merkmale der Seele) begrifflich beinhaltet, tut, indem die Zergliederung der "Psyche" die zufällig gegebenen Merkmale untersucht, die sich aus Genen (=vererbte Anlagen) und Sozialisierung (= Prägung durch die menschliche Umwelt) ergeben. Seele dagegen umfasst die Merkmale des Geistes, welche über Zeit und Raum hinweg allen Menschen eigen sind. Entgegen den Hypothesen (=Vermutungen) der Parapsychologie, dass es Telepathie (=Gedankenübertragung) und andere Phänomene (=hier: übersinnliche oder übernatürliche Efahrungen, wobei hier der deutsche Begriff irre leitet) für Menschen oder einige Menschen gibt oder nicht, ist die Lehre der Seele eine Wissenschaft, welche die allgemeingültigen Eigenschaften von Seele erforschen will. dazu gehört Geistwerdung. Meine spezielle (hier: eigene) Vermutung ist die nach der Wiedergeburt.


    Vielleicht habt ihr jetzt den Unterschied zwischen den Begriffen Seele und "Psyche" begriffen. Wenn nicht, kann ich nichts dafür. Ich habe mich klar genug ausgedrückt.


    Worin ihr Unverständnis zeigt, bleibt mir bei weitem schleierhaft. Denn ich befinde mich in einem Thread (hier: Netzwerkgespräch zu einem Wissensgebiet) zur "Tötbarkeit von Geistern" und doch finde ich weder einen "Parapsychologen" geschweige denn einen Seelenkundler in der Runde. Der "Parapsychologe" würde den Geist so zergliedern, dass er mehrere Geister mit Leichtigkeit in jedem Menschen findet, ohne davon zu sprechen, dass Menschen diese Geister sogar sehen.


    Das Bestehen eines Geistes liegt außerhalb der Vorstellung eines Geistes, den es nicht gibt. Geister finden sich nicht damit zurecht, dass es Geistarten gibt, die man sich vorstellt, die es nicht gibt. Eine andere Art des Umgangs mit der Geisterfrage grenzt an Krankheit und Wahn. Dieser Wahn liegt jedoch begründet in einem krankhaften Zweifel. Da könnt ihr euch an die eigene Nase fassen, denn die Dinge, die ihr für unecht haltet, sind es tatsächlich, doch nützt es nichts, wenn ihr immer wieder preis gebt, was ihr nicht wisst.


    Ich weiß, dass ich nichts weiß, hieß es, doch bei euch lautet es: Ihr wisst nicht, dass es was zu wissen gibt.


    Oder mal auf eine einfache Formel gebracht:


    Erwartet ihr ernsthaft, dass ein toter Geist sich mehr manifestiert als ein Lebender, wie der hier vor euch stehende große Geist?

  • Ich fühle mich erneut bestätigt in meiner Meinung. Viel Lärm um nichts. Deine Postings könnten im Prinzip alle auf maximal zehn Sätze begrenzt werden, der Rest ist einfach pseudointellektuelles Geschwafel ohne Sinn.


    Zudem geht das meiste noch meilenweit am Thema vorbei. Einen Geist kann man nicht töten, weil man nichts töten kann, was nicht existiert. Die Wissenschaft funktioniert mit einem Beweis der Existenz und nicht umgekehrt.

  • Nicht nur in Schulwissenschaften, Geister existieren nirgends (ausser vielleicht in den Geisteswissenschaften im Bereich der Psychologie). Ausserdem kann man den Geschwafel von Schlüssel gar nicht ernstnehmen. Der zu Erzählende trägt die Verantwortung, dass er seine Texte so gestaltet, dass sie möglichst verständlich gelesen werden können. Schlüssel schreibt hier ausschliesslich zum Selbstzweck.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Also guten Morgen erstmal :shock:


    WTF:



    Und es geht ja noch weiter... :shock: Ich versteh genau nichts! Willst du uns verarschen? Alle "Fremdwörter" in Klammer zu übersetzen? Bist du Jurist oder so? Das klingt ja nach nem Anwaltsbrief... Heftig. Verstehe ebenfalls nicht was du meinst und sagen willst. Du erklärst uns drum herum Fachausdrücke aber nichts was mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Schade eigentlich. Denn anscheinend bist du nicht auf den Kopf gefallen und könntest hier wie alle anderen auch in verständlicher Umgangsform etwas dazu beitragen.


    Ich bin nach wie vor der selben Überzeugung wie einige andere User hier:


    Einen Geist kann man nicht töten, weil man nichts töten kann, was nicht existiert. Die Wissenschaft funktioniert mit einem Beweis der Existenz und nicht umgekehrt.