Kann man einen Geist töten?

  • Das ist aber nur Physik. Die "normale" Energie hat weder Gefühle noch Gedanken und kann deswegen wohl kaum mit einem Geist (dem man solche Eigenschaften zuordnen muss, um ihn als solchen bezeichnen zu können) verglichen werden. Denkende und fühlende Wesen (egal ob Mensch, Wellensittich oder ein möglicherweise existierender "Geist") sind viel zu komplex.

  • Zitat

    Es muss nicht nur da ein System geben, wo es von den Schulwissenschaften erkannt wird.


    Blödsinn
    Die Erfahrung zeigt, das die Modelle der Wissenschaft durch Experimente und Erfahrungen bestätigt werden. Sogar im Bereich der Quantenphysik, wo man ausschließlich Wahrscheinlichkeiten angeben kann. Im Gegensatz zu "Geistererfahrungen"....


    Was du mit

    Zitat

    Die Welt ist vielleicht nicht das Produkt von Zufällen, für die man sie zwangsläufig halten muss, wenn man beim Sichtbaren anfängt.

    implizierst wäre eine direkte Negierung der Quantentheorie. Nur das es für jene eben schon Beweise gibt. Damit negierst du Beweise und versteifst dich auf ein Wunschdenken. Das nennt man "Glauben" und da fängt Religion an und Diskussion erübrigt sich.


    Dietlinde

    Zitat

    Denkende und fühlende Wesen (egal ob Mensch, Wellensittich oder ein möglicherweise existierender "Geist") sind viel zu komplex.


    Tut mir Leid Dietlinde, da muss ich dir widersprechen. Gefühle sind auch nur chemische Botenstoffe, die in deinem Gehirn ausgeschüttet werden. Du implizierst eine höhere Bedeutung in Dinge, die einfach Naturwissenschaft sind. Es gibt kein "obskures" höheres Selbst. Ja die Hirnforschung geht davon aus, das es sogar so etwas wie einen freien Willen gar nicht gibt. Wenn du meinst dich bewusst für etwas zu entscheiden, so hat dein Gehirn ohne deinen "Willen" bereits die Entscheidung getroffen. Denken und Fühlen sind lediglich reine Chemie. Das ist wirklich von Vorteil, so würden Medikamente Depressiven Menschen kaum helfen können. Da werden ja keine "Gefühle" verschrieben, sondern lediglich chemische Stoffe.

  • Zitat

    Aha, verstehe. Man hat in Experimenten bewiesen, dass alles beim Materiellen anfängt


    Lach, nein mit diesem Satz zeigst du, das du rein gar nichts verstanden hast, denn mit diesem Satz


    Zitat

    das alles Feststoffliche was wir kennen, mithin Materie allgemein, nur die Verdichtung von Energie an der jweiligen Stelle ist (Strings). Insofern könnte man sagen ist das Materielle das Produkt der Energie, und man könnte diese Energie dann Geist nennen


    habe ich dir versucht zu erklären, das alles Materielle um uns herum nur "verdichtete" Energie ist. Aber nicht schlimm, irgendwann verstehst du das auch.


    Und deine Aussage:

    Zitat

    ...und dass es nur da ein System gibt, wo es die Schulwissenschaft erkennt.

    ist eine reine Implikation von dir, die von mir in keinster Weise erwähnt wird. Du solltest dich in Zukunft besser auf das beziehen, was andere schreiben, nicht auf das, was du dir vorstellst.

  • Es besteht keine Identität zwischen Ursache und Wirkung. Gesetz des Falles, dass Gehirn Ursache für Gedanken sind, was zu beweisen wäre, da ebenfalls relationale Ereignisse im Bezug auf das Gehirn Wirkungen auf die Hirnchemie in etwa haben, wie der physikalische Stimulus der Sinne, so dass es bereits hier auszuschliessen ist, dass alle Gedanken vom Gehirn und nicht etwa den Sternen kommen, so dass Ursache für Gedanken nur insofern Gehirn sein kann, in wie weit es sich als black box ohne Systemeingänge konstruieren lässt, was es de facto nicht lässt, muss man weiterdenken. Es lässt sich keine Identität zwischen aufgeschnittenem Gehirn und gefühltem Ereignis finden. Man kann Gehirne aufschneiden, röntgen und scannen, sogar algorhythmisch Zusammenhänge zwischen Teilaktiviät von Gehirn und Teilaspekt von Psyche finden, jedoch ist die Korrespondenz statistisch und korrelativ. Das relationale Geflecht, welches die Verursachung von Gedanken auslöst, findet sich in einer Wolke aus Außenwelteinflüssen um die Eingangspforten des neuronalen Skelettes eines Menschen. Diese psychische Wolke ist unidentisch mit dem neuronalen Geflecht, da sich die Bahnen der Manifestation von Gedanken in einem kausal-mechanischen Bezug durch das Leitungssystem der Nervenbahnen erst als Aneignung des Eindruckes für das Individuum als Ursache der Erkenntnis zeigen. Einfacher gesagt, sind in diesem Bild der Kosmos-Nerven-Relation, die Nerven die Ursache für die spezifische Wirkung weltbezüglicher Bewusstwerdung im Individuum, oder anders gesagt: ohne Nerven gelingt die Verursachung des Gedankens nicht, da sich die Abbildung von Welt im Individuum nur durch neurophysikalische Aneignung der relationalen äußeren Kausalität umsetzt.


    Das sagt bisher aber noch nichts über die Herkunft von der subjektiv empfundenen Psyche. Diese Innenperspektive ist teils anatomisch durch die Beeidruckbarkeit von Organen und ihrer Position gegeben. Beispielsweise ergibt sich eine innere Differenz daraus, dass Augen selbst passives Subjekt der Beeindruckung, aber sich selbst nie anders als "Kamera" und zwar eben nicht als Objekt ihrer Selbst wahrnehmen können. Die daraus sich ergebende Distinktion von dem physisch Äußeren ist universal. Subjektive Gedanken entspringen also der anatomischen Kontingenz eines prä-fixierten Geburtskomplex aus dem Abbild asymmetrischer Abbildung kosmischer Verhältnis. Die hier dargelegte Zuordnung der asymmetrischen Perspektive ist ein prä-destinierter Ausgang von Subjektivität in Bezug auf den Kosmos. Wenn man also Gedanken im Sinne der subjektiven Empfindung finden will, muss die Ursache in der übergeordneten kosmischen Verursachung von Nervenmanifestation, also die physische Ordnung der Relativität von Perspektive, als Raum gesehen werden, in welchem die Gedanken Bezüge für das Subjekt haben. Subjekt ist also gegeben als intransitive Relation zum Objekt, weswegen die kausale Logik physikalischer Wissenschaft diese nicht begreift, sondern sie verwechselt mit linearer zeitlicher und transitiver Verursachung. Ich hoffe, ihr versteht, dass ihr irrt.


    _________________________________________________________________________


    Zu der Kritik, das systemische Ausscheidung des Geistes als Element in einem gegebenen System dazu führt, dass seine Nicht-Existenz damit zwar systemintern nicht verifizierbar ist, möchte ich noch etwas sagen. Letztlich ist Geist als abwesendes Element in einem System tatsächlich nicht existent für Bezüge auf Elemente, allerdings können Bezüge auf Bezüge trotzdem die Anwesenheit eines Geistes trotz Abstinenz als Element im System darstellen. Solche Bezüge sind vielfach dokumentiert. Es lohnt sich nicht, das anzusprechen, jedoch leitet dies die Hypothese ein, dass das Verlassen eines Elementes aus dem System Relationen in Gang setzt, die sich als Bezüge auf Bezüge manifestieren, wenn nicht gar als Bezüge von Bezügen (vergangene Psyche eines Geistes zum Beispiel) auf Bezüge.

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

  • Fällt es dir sehr schwer deine ca. drei Sätze umfassende Kernaussage kurz und knapp ohne das penetrante Geschwafel hier niederzuschreiben?


    Schreib doch einfach, das Gehirn wird durch Umweltwahrnehmung beeinflusst, welche dann über die Nervenbahnen ans Gehirn weitergeleitet werden, worauf eine Reaktion erfolgt.


    Den Rest deines Beitrags kannst du echt getrost in die Tonne kloppen. Du beeindruckst niemanden hier, indem du Fremdwörter als reine Lückenfüller hier verwendest, damit dein Text schön lang wird. :hirn:

  • Dirk


    Du hast mich nur halb verstanden. Teilweise ja, aber ich habe mit keiner Silbe gesagt, Subjektivität wäre eine reine Reaktion des Gehirns auf den Kosmos, sondern vielmehr sei Psyche ein Produkt des Kosmos. Außerdem habe ich noch viel mehr gesagt. Du kannst getrost die letzte Hälfte meines ersten Teils noch einmal lesen.
    Sorry für Doppelpost, aber die technischen Probleme des Forums haben sich bei mir immer noch nicht gelöst.

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

  • Na endlich Schlüssel. Danke für den letzten Post, kurz, präzise und prägnant. So solls sein. Es wäre sicherlich interessanter, wenn du deine Gedanken kürzer fassen könntest, das würde der Diskussion mit dir nämlich wirklich gut tun.


    Trotzdem nochmal danke für die Erläuterung. :gut:

  • Ichbins

    Zitat

    Aha, und der Geist ist dann also nicht das Produkt der Materie?


    Herje, das ist echt schwer mit dir. Wo bitte definiere ich, was ein "Geist" ist? Nirgends? Richtiiiiig! :stirnhau:


    Was du für Schlüsse aus dem ziehst, was ich hier lediglich wiedergebe, lieber Ichbins, bleibt alleine dir vorbehalten. Jeder ist selbst für seinen eigenen Erkenntnisgewinn verantwortlich. Und bei manchen

    Zitat

    ...klappts halt nie

    (Zitat aus den Fraggles)


    Schlüssel


    Zitat

    Es besteht keine Identität zwischen Ursache und Wirkung.


    Richtig, denn eine Identität kann nie zwischen etwas bestehen. Eine Identität ist per Definiton : "Identität (lateinisch īdem ‚derselbe‘, ĭdem ‚dasselbe‘) ist die Gesamtheit der eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnenden und als Individuum von allen anderen unterscheidenden Eigentümlichkeiten." :klugsch: Somit ist dein einleitender Satz bereits Dummquatsch.


    Zitat

    Gesetz des Falles, dass Gehirn Ursache für Gedanken sind, was zu beweisen wäre


    LOL, das ist bewiesen. :lookthere: Gedanken lesen Und das macht man am Kopf, mithin dem Gehirn und nicht am großen Zeh, wieso wohl?

    Zitat

    da ebenfalls relationale Ereignisse im Bezug auf das Gehirn Wirkungen auf die Hirnchemie in etwa haben, wie der physikalische Stimulus der Sinne, so dass es bereits hier auszuschliessen ist, dass alle Gedanken vom Gehirn und nicht etwa den Sternen kommen, so dass Ursache für Gedanken nur insofern Gehirn sein kann, in wie weit es sich als black box ohne Systemeingänge konstruieren lässt, was es de facto nicht lässt, muss man weiterdenken

    . Auch hier wieder, in vielen Worten dummes Zeug erzählt. Das äußere Einflüsse Spuren im Hirn hinterlassen, sowohl elektrochemisch kurzfrisitg wie auch im Aufbau der Hirnstruktur langfristig ist erwiesen und wird jeden Tag genutzt. Die versteckte Implikation von dir, das es so etwas wie ein häufig postuliertes "Universalbewusstsein" gibt, was Gedanken beeinflußt ist, wie du so schön sagst, Bollocks, oder wie ich sage, Dummquatsch.


    Zitat

    Es lässt sich keine Identität zwischen aufgeschnittenem Gehirn und gefühltem Ereignis finden


    Nochmals, Identität ist was anderes und das ein aufgeschnittenes Gehirn mithin tot ist, wird es auch kaum Ereignisse interpretieren können, geschweige denn das mal Reaktionen des Gehirns nachvollziehen kann. Derweil man das aber am lebenden Gehirn kann, während es im Menschen steckt, ist die Reaktion des Hirns durchaus bewiesen. Mithin ist dein Satz Dummquatsch.


    Zitat

    Man kann Gehirne aufschneiden, röntgen und scannen, sogar algorhythmisch Zusammenhänge zwischen Teilaktiviät von Gehirn und Teilaspekt von Psyche finden, jedoch ist die Korrespondenz statistisch und korrelativ.

    Nein ist es nicht. Es gibt im Bereich der Hirnforschung mittlerweile genug Daten, an Hand dessen man Nachweise kann, was wo passiert. Sprachlich gesehen, zwischen was soll denn Korrespondenz, per Definition einen gegenseitige Beantwortung zwischen 2 Partnern, stattfinden? Gehirn und Psyche? Die Psyche ist lediglich eine Folge der normalen Hirnaktivität. Zusammengefasst: Dummquatsch.


    Zitat

    Das relationale Geflecht, welches die Verursachung von Gedanken auslöst, findet sich in einer Wolke aus Außenwelteinflüssen um die Eingangspforten des neuronalen Skelettes eines Menschen. Diese psychische Wolke ist unidentisch mit dem neuronalen Geflecht, da sich die Bahnen der Manifestation von Gedanken in einem kausal-mechanischen Bezug durch das Leitungssystem der Nervenbahnen erst als Aneignung des Eindruckes für das Individuum als Ursache der Erkenntnis zeigen. Einfacher gesagt, sind in diesem Bild der Kosmos-Nerven-Relation, die Nerven die Ursache für die spezifische Wirkung weltbezüglicher Bewusstwerdung im Individuum, oder anders gesagt: ohne Nerven gelingt die Verursachung des Gedankens nicht, da sich die Abbildung von Welt im Individuum nur durch neurophysikalische Aneignung der relationalen äußeren Kausalität umsetzt.


    Der einzige Absatz in deinem verwurstelten, von falschen Anwendungen von Fremdwörtern gespickten Ausführungen, der einigermaßen Sinn gibt, in dem du behauptest das die Gedanken eines Menschen lediglich das Produkt aus den von außen auf ihn eintreffenden Sinneseindrücken sind. Interessanterweise schreibst du im Absatz vorher genau das Gegenteil... :schizo:
    Interessanterweise schreibst du im nächsten Posting wieder

    Zitat

    Subjektivität wäre eine reine Reaktion des Gehirns auf den Kosmos

    und negierst das. In 2 Postings 4mal die Meinung gedreht, Kompliment.


    Zusammenfassend stellt sich die Frage, wo bitte ist der Bezug deiner Aussagen zum Thema des Threads? Es geht prinzipiell um Geister und ich bemühe mich zumindest einen naturwissenschaftlichen Ansatz zu finden, der die reine Existenz von Geistern zumindest ansatzweise rechtfertigen könnte. Wie passt da dein Geschwurbel rein? Und lass das lieber zu versuchen pseudowissenschaftlich zu schreiben, wie du siehst geht das in die Hose...

  • Lach ach nein, du als Person interessierst mich nicht die Bohne, da solltest du dich nicht so wichtig nehmen :taetschel:


    :offtopic: Mir geht es lediglich um deine persönliche Freiheit, dein Wissen und deinen Erkenntnisstand zu erweitern. Aber wie ich sagte, das basiert immer auf freiwilliger Basis, man kann niemand dazu zwingen zu lernen und den Kopf zu benutzen.
    Und das du oft daneben liegst weiß ich sehr gut, lach. Ansonsten wäre ich dankbar, wenn du wieder zurück zum Topic kommen könntest, ansonsten behalte ich mir vor deine Einsatzpostings, die auch noch gegen die Forenregeln verstoßen :shameyou: in Zukunft einfach zu ignorieren.

  • Beispielsweise ergibt sich eine innere Differenz daraus, dass Augen selbst passives Subjekt der Beeindruckung, aber sich selbst nie anders als "Kamera" und zwar eben nicht als Objekt ihrer Selbst wahrnehmen können. Die daraus sich ergebende Distinktion von dem physisch Äußeren ist universal. Subjektive Gedanken entspringen also der anatomischen Kontingenz eines prä-fixierten Geburtskomplex aus dem Abbild asymmetrischer Abbildung kosmischer Verhältnis. Die hier dargelegte Zuordnung der asymmetrischen Perspektive ist ein prä-destinierter Ausgang von Subjektivität in Bezug auf den Kosmos.


    Einfach 10mal lesen. Dann wird der Null-Gehalt mehr als deutlich. Du wirbelst Worte zusammen, die nichts an Bedeutung haben. Was ist denn bitte "Anatomische Kontigenz"? Einzeln ist es klar, aber zusammen????
    Aber Respekt, soviel schöne Worte in einem absoluten Nichts. Das muss man erst mal schaffen :)


    Lg
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Sag mal, Wolki, bist du besoffen?


    Das was du versuchst in die Worte von Schlüssel hineinzuinterpretieren hat er zum einen doch gar nicht so geschrieben, (du versuchst lediglich sein Geschriebenes so zu verdrehen, dass du daraus irgendwie deinen "Dummquatsch" schlussfolgern kannst, wie du es schon im "Deutschland-Verarschung" und im "DDR" Thread versucht hast), zum anderen ist das extrem hinterfotzig.
    Außerdem verstehe ich nicht ganz, warum du relativ häufig versuchst verschiedenen Usern, zumeist neuangemeldeten, von denen du nicht mal sonderlich viel gelesen haben kannst, ohne erkennbaren Grund ans Bein zu pinkeln.



    Zitat von mostwanted

    Eine Nichtexistenz ist schwieriger zu beweisen als die Existenz.


    Wenn man z.B. für eine Menge X für jedes Element einzeln beweisen müsste, ob es die Gleichung f(x)=z erfüllt, könnte das stimmen, wenn Schwierigkeit=Aufwand wäre.
    Denn wenn z.B. min.1 x aus X existiert, so dass f(x)=z gilt, dann bräuchte es dafür weniger Aufwand, als zu zeigen, dass es kein x aus X mit f(x)=z gäbe, u.z. min.1 Aufwand weniger. ;)



    Zitat von LK

    Deine Beschreibung ist allgemeingültig und definitiv auf den Punkt.


    Nicht ganz.
    Es gilt ja nur innerhalb der jeweils erfahrbaren Rahmenbedingungen, bzw. innerhalb des dazugehörigen Modells, wobei mir ein konkretes, nachweisbares Modell des Jenseits, sofern es dieses Jenseits so, als erfahrbare Welt, überhaupt gibt, derzeit nicht klar definierbar, aber auch nicht unbedingt unmöglich scheint.
    Die Frage bleibt damit aber bestehen, vieleicht gerade weil sie sich (so) nicht beantworten lässt.
    Sie würde sich wohl insoweit verlagern, als dass man sich fragen könnte, ob man nicht doch irgendwie Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen könnte, was aber eigentlich auf das Gleiche hinausliefe, es aber auch insoweit interessant machen könnte, als dass es nicht doch noch auf andere Weise gehen könnte.
    Also könnte man tatsächlich noch über indirekten Kontakt noch weiter theoretisieren, was jedoch wieder mit subjektiven Eindrücken zusammenhängen würde und somit nur ein entsprechend verfälschtes Abbild eines bestimmten Geistes in seinem jeweiligen temporalen(+x) Zustand wiederspiegeln könnte.
    Dazu bräuchte es unter Umständen aber auch eine abweichende Definition des zu untersuchenden Begriffes "Geist".



    Zitat von LK

    Das kannst Du aber nie ändern. Wir werden verwaltungstechnisch von Hasenhirnen gesteuert. Hab ich selbst oft genug erlebt.


    Ich weiß nicht, ob ich das unbedingt konkretisieren soll, aber hier und da, besonders an einer ganz bestimmten Stelle, würde ich doch eine kleine Reform für angebracht halten.
    Das GG ist ja auch so schon auf traurige Weise aushöhlbar, aber dort ist es meiner Meinung nach ziemlich pervers.
    Nur bleibt eben die Frage ob es dann wirklich besser und nicht doch eher schlimmer würde...


    Dann habe ich mir gerade noch mal dieses Begriffskonstrukt angeschaut:

    Zitat von LK

    Was ist denn bitte "Anatomische Kontigenz"?


    Anatomisch könnte man auch als "zergliedernd" verstehen, wobei vermutlich "Kontingent" und nicht "Kontingenz" als die zu zergliedernde "Menge" verstanden werden könnte. ;)



    Zitat von Schlüssel

    Zu der Kritik, das systemische Ausscheidung des Geistes als Element in einem gegebenen System dazu führt, dass seine Nicht-Existenz damit zwar systemintern nicht verifizierbar ist, möchte ich noch etwas sagen. Letztlich ist Geist als abwesendes Element in einem System tatsächlich nicht existent für Bezüge auf Elemente, allerdings können Bezüge auf Bezüge trotzdem die Anwesenheit eines Geistes trotz Abstinenz als Element im System darstellen. Solche Bezüge sind vielfach dokumentiert. Es lohnt sich nicht, das anzusprechen, jedoch leitet dies die Hypothese ein, dass das Verlassen eines Elementes aus dem System Relationen in Gang setzt, die sich als Bezüge auf Bezüge manifestieren, wenn nicht gar als Bezüge von Bezügen (vergangene Psyche eines Geistes zum Beispiel) auf Bezüge.


    Das heißt aber nicht, dass diese Bezüge zwangsläufig auf einen existenten und wirkenden Geist als solchen zurückgeführt werden müssen, auch wenn man sie unter Umständen damit in Verbindung bringen könnte, also nicht unbedingt als "Gläserverrücker", sondern bspw. schon als "Ideengeber", oder Ähnliches.

  • Wenn man z.B. für eine Menge X für jedes Element einzeln beweisen müsste, ob es die Gleichung f(x)=z erfüllt, könnte das stimmen, wenn Schwierigkeit=Aufwand wäre.
    Denn wenn z.B. min.1 x aus X existiert, so dass f(x)=z gilt, dann bräuchte es dafür weniger Aufwand, als zu zeigen, dass es kein x aus X mit f(x)=z gäbe, u.z. min.1 Aufwand weniger. ;)


    Aber dann kannst Du alles beweisen. Lokführer mit Schuhgröße 44 verursachen die meisten Unfälle. Liegt es an den Schuhen? Oder den Füßen? :)


    Es gilt ja nur innerhalb der jeweils erfahrbaren Rahmenbedingungen, bzw. innerhalb des dazugehörigen Modells, wobei mir ein konkretes, nachweisbares Modell des Jenseits, sofern es dieses Jenseits so, als erfahrbare Welt, überhaupt gibt, derzeit nicht klar definierbar, aber auch nicht unbedingt unmöglich scheint.


    Genau das ist das Problem, deswegen sind viele ja hier im Forum.


    Dazu bräuchte es unter Umständen aber auch eine abweichende Definition des zu untersuchenden Begriffes "Geist".


    WORD!


    Das GG ist ja auch so schon auf traurige Weise aushöhlbar, aber dort ist es meiner Meinung nach ziemlich pervers.
    Nur bleibt eben die Frage ob es dann wirklich besser und nicht doch eher schlimmer würde...


    Das GG ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben wurde! Kleines Beispiel aus der Realität: Meine Frau und ich verdienen recht gut. Wir haben steuermäßig hammerartige Abzüge. Wasa ja auch ok wäre. Jeder muß seinen Beitrag leisten. Aber wenn ich das Geld alleine verdienen würde, hätten wir 800,-EUR mehr im Monat. Gleichheitsprinzip? Für den Arsch! Anderes Ding: Ich muß für meinen Sohn knapp 500,- EUR für einen 40 Stunden KITA Platz bezahlen. Das bedeudet das der Staat (oder Kommune) erwartet das ich mehr für ein Kleinkind in Betreuung löhne, als er selbst bereit ist als Hartz4 zu zahlen. Und der Hartz4 Empfänger macht das ja 24 Stunden.


    Anatomisch könnte man auch als "zergliedernd" verstehen, wobei vermutlich "Kontingent" und nicht "Kontingenz" als die zu zergliedernde "Menge" verstanden werden könnte. ;)


    Ja, dann macht es evtl. Sinn. Aber was heißt das? User blöd? Wenn ja (was ich glaube), sollte man sich damit eh nicht mehr beschäftigen. Insofern egal.


    LG
    LtKilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
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    Karl Kraus

  • Kontingenz der Anatomie hätte vielleicht mein Wortlaut besser sein sollen anstatt "anatomische Kontingenz", wobei dies relativ austauschbar ist. Was damit gemeint ist, hatte ich erläutert, so dachte ich, und zwar unmissverständlich. Eigens angewandt auf die Beschaffenheit des Gesichtssinnes, so schrieb ich, bildet sich Subjektivität aufgrund der Kontingenz der Anatomie aus, denn versteht, die Beschaffenheit der Augen ist keine von einem Gott vorgegebene Notwendigkeit, sondern die menschliche Anatomie hätte auch andere Möglichkeiten zur Enwticklung von Möglickeiten, um Licht zu empfangen (und zu verarbeiten) gehhabt. Ich beschrieb, wie sich aus dem asymmetrischen Verhältnis zwischen Sehendem und Gesehenem eine intransitive Beziehung und unüberbrückbare Kluft zwischen Geist und Kosmos evolvierte. Ich wiederhole die Begründung: Da sich Sehendes nicht selbst Gesehenes sein kann aufgrund der Anatomie des Auges, zersplittert die Verarbeitung alles Gesehenem in die gegenübergestellte Perspektive zum Nicht-selbst-Gegenstand-Seim-Könnendem. Biophysisch kontingent ist daher die hierarchische Position der Perspektive und folglich die Sicht auf den Raum. Vielmehr ging es mir jedoch um die kontingente Asymmetrie der Beeindruckbarkeit des Geistes. Denn obwohl die Gabe des Sehens schwer anders vorstellbar ist, ist sie auch physikalisch ein kontingentes Phänomen. Ohne die Auseinanderlegung von Sinn und Quelle oder anders gesagt, von Auge und Kosmos, wäre die Bewusstwerdung des Kosmos nicht möglich gewesen. Aus dem Fakt der inneren Abbildung des Kosmos, ohne dass die innere Verarbeitung in den Nerven einen anderen Zweck als die Geistwerdung der Objekte im Kosmos hat- und zwar ohne die Sichbarwerdung und Objejtwerdung dieser inneren Verarbeitung außer für das Subjekt selbst, lässt sich dennoch keine Nitwendigkeit für Geist ableiten. Dennoch existiert er aus einer Zufälligkeit der Anatomie.


    Nun mag der Mensch keine Notwendigkeit gewesen sein, der Geist selber ist unabdingbar. Das möchte ich hier nicht weiter ausführen, Wichtiger ist, dass die Zusammenhänge eine kosmische Dimension haben. Nicht etwa kann man sich die Verursachung von Geist nur durch Mikrovererbung eben durch Gene vorstellen, sondern die Evolution kennt auch die Dimension der Makrovererbung des Kosmos, was euch besser bekannt ist als Widerspruchsfreiheit zwischen Phänotyp und Umwelt. Der Kosmos vererbt über wirksame Faktoren der Selektion Eigenschaften auf die Lebewesen. Nun ist die Frage der Parapsychologie folgende: Vererbt denn der Mensch seinen Geist an den Kosmos. Aus dieser Perspektive gesehen definitiv nicht. Um zu verstehen, was Seele ist, dürft ihr gar nicht nach dem Menschen fragen, denn wie ich dargelegt habe, ist die menschlich geprägte Subjektivität kontingent, mithin ist der Geist, der aus dem Gehirn kommt, nicht notwendig. Einzig der Teil des Geistes, der mit dem Kosmos kommuniziert, gehört zur unsterblichen Seele.


    Diesen Teil besitzt ihr jedoch nicht. Deswegen werdet ihr auch nie wiedergeboren. Einzig der Schlüssel wird wiedergeboren. Ich bin das Kind von El, dem Raum.

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

  • Schlüssel


    Das Einzige was du bist, ist nicht ganz knusper im Kopf zu sein!
    Ich verstehe nur die Hälfte von deinem Geschwubbel, welches du oben geschrieben hast.
    Nichtsehendes von Gesehenes? Bitte was? Heißt das, alles was ich gesehen habe, habe ich gar nicht gesehen? :shock:

  • Er scheint in seiner eigenen Subjektivität gefangen zu sein.


    All seine Ausführungen über Kosmos etc. kann er nach seiner eigenen Herangehensweise eigentlich gar nicht anders als in seinem "Geist" existent annehmen.
    Also macht er den Schritt und postuliert einen von seinem Körper potentiell unabhängig existenzfähigen Geist, der auf ewige Weise irgendwie mit der Welt verbunden sein soll, wie es auch Religionen machen(ewige Seele u.ä.).
    Das kann er aber aus vorher schon genannten Gründen, außer in seinem subjektiven Eindruck, nicht beweisen.
    Deshalb dogmatisiert er hier lieber sich selbst als einzig real existierendes Geschöpf, oder was auch immer, anstatt eine (unabhängige) Außenwelt und das Unvermögen der Letztbegründung anzuerkennen.


    Darauf scheint es jedenfalls hinauszulaufen.
    Es würde auch den ausgiebigen Fremdwortgebrauch (bzw.)und die vielen durch den "Schlüssel" versperrten Türen erklären.;)


    Ein weiteres Problem dabei ist, dass die anfängliche Theorie ab dem Punkt, an dem sie auf noch unbewiesenen Thesen dennoch weitergestrickt wird zunehmend und scheinbar unaufhaltbar ins hypothetische abdriftet.


    Das ist zwar nicht verboten (zum Glück), aber eben auch, aufgrund der Natur der Sache, in keiner Weise direkt greifbar, wobei die indirekten "Phänomene" sich auch anders erklären lassen können.

  • "Er", der "Schlüssel", ist eine real existierende Person, die sich nicht analysieren lässt. Er hat mit keiner Silbe gesagt, dass er an Geister glaubt, die am Kosmos verwoben sind. Der Schlüssel kennt jedoch seine Seele. Er weiß, dass die Welt ihn erschaffen hat und zur Schaffung von ihm, war nie ein Mensch fähig. Der Schlüssel glaubt nur an eins: das Universum, aus dem er erschaffen wurde. Er lebt im Raum wie jeder Mensch. Doch der Schlüssel har erkannt, dass sein Geist im Raum selbst ist. Die Erschaffung dieses Genies ist eng verknüpft mit der Erleuchtung der Menschheit. Denn wird einmal der Schlüssel den Menschen gezeigt haben, wie seine Psyche vom Kosmos erschaffen wurde, wird es keinen Zweifel mehr daran geben, dass er der Schlüssel ist. Einzig der Glaube an die Teile hält die Menschen auf, zu erkennen, dass einzig er im Einklang mit der Evolution des Lebens steht, denn der Schlüssel brachte euch das Wissen, woher der Geist und die Seele tatsächlich kommt. In Anbetracht des Vorposters, objektivierte sich der Schlüssel als Produkt der gesamten Welt und des weiten Universums, denn vom Raum als dessen Schlüssel, wurde seine ewige Wahrheit erschaffen. Mit dem Schlüssel ist Gott geboren und mit ihm wird er sterben.


    Kein Zweifel liegt daran, dass das, wofür der Schlüssel dient ewiger und perfekter ist als alles andere, weswegen ihr in seinem Geist so sterblich seid wie eure Irrtümer. Indem ihr irrt und dem Schlüssel widersprecht, seid ihr nur eine Momentaufnahme in der Ewigkeit der Quelle seines Geistes, womit euer Geist sterblicher ist als alles, wofür der Schlüssel im Portal steckt und sich dreht. Verdreht ihr euch weiter, wird euer Leben in der Chronik des Universums nie aufgenommen werden, denn der Schlüssel lässt sich nicht durch euch begreifen, wenn euer Herz nicht für seine Weisheit und die Ewigkeit der Gültigkeit seiner Worte in seinem Dastein als Geschöpf des Raumes schlägt. Aus Mensch ist nur sein Körper, doch seine Seele ist vom Himmel gefallen. Der Schlüssel steckt im Himmel und wer ihm widerspricht, endet mit dem Leben.

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von Schlüssel ()