Traum von Verstorbener

  • Hi,
    also ich habe es auch mal geschafft mich anzumelden, und neben einem "Hallo :) " möchte ich loswerden, dass ich hoffe, dass ich mir die richtige Rubrik ausgesucht hab!
    Also:


    Vor etwa 11-12 Jahren (ich bin heute 21) hatte ich einen sehr merkwürdigen Traum, der mir heute noch in Bild und Ton sehr präsent ist. Ich lief damals einen Sandweg auf eine Anhöhe hinauf, rechts und links waren Gebüsch, Gestrüpp, etc. Auf der Anhöhe angekommen, blicke ich auf eine Wohnsiedlung von 3 Häusern, welche schlichtweg hölzerne (altes, dunkles, unebenes Holz), komplett verschlossene, ohne Öffnung oder Deckel versehene Kisten waren. Einzig das mittlere "Haus", tendenziell eher Wohnstube, war in der Front offen, wie ein Schuhkarton ohne Deckel, den man auf die Seite stellt (ich hoffe ihr wisst, was ich meine). Ich gehe zu dieser Stube, welche wie folgt aussieht:
    Altmodisch, im Stil im das frühe 20 Jahrhundert, alles Hölzern und verkommen, in der Mitte ein Tisch mit zwei Stühlen, hinter dem Tisch eine altmodische Wanduhr mit römischen Ziffern.
    Sobald ich diese Stube betrete, sehe ich vor mir eine alte Frau in einem schwarzen Kleid, die Schürze weiß, beides bodenlang. Sie lächelt freundlich und wir setzen uns hin, während ich mich unruhig fühle, lächelt sie freundlich und einladend- bleibt aber still.
    Auf einmal fängt die Uhr hinter uns an zu ticken, läuft aber rückwärts. Ich bekomme Panik, stehe auf und fasse die Frau an der Hand und versuche sie rauszuzerren. Dabei blickt sie mich immer noch ruhig an, schüttelt den Kopf und sagt "Ich kann nicht mit" (sowas in dem Stil). Ich schaffe es trotzdem sie rauszuzerren und draußen stehe ich wieder alleine da, die Uhr ist still und von dem Moment an, in dem ich das Haus verlassen hatte, war die Frau verschwunden.


    Der Traum ließ mir damals als Kind keine Ruhe, besonders die tickende Uhr empfand ich als besonders wichtig. Ich habe mir damals Bücher über die Traumdeutung angeschafft, kenne also die gängigen Deutungen, aber sie sind falsch, zumindest habe ich bis heute das Gefühl, nicht objektiv hinter den Sinn des Traums zu kommen.
    Ich habe damals auch unsere alten Familienalben durchschaut, weil mir die Frau sehr vertraut vorkam: Es war meine Uroma Anna, die in den 1960er Jahren an Krebs verstorben ist. Meine Mutter kannte sie selber kaum, da sie in der ehemaligen DDR lebte. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst, auch nicht als ich erkannte, dass es meine Uroma war. Vielmehr war es wie, als wenn verschütt gegangenes Wissen wieder nach außen gekehrt wurde. Und bevor es gefragt wird: Nein, ich habe mir die Fotoalben, die meine Familie besaß, nie zuvor angesehen gehabt als Kind. Das weiß ich heute noch, und da nur 2 Bilder von Anna existieren, konnte ich auch in keinem anderen Album ihr Gesicht finden.


    Es tut mir leid dass ich so ausgeschweift bin, ich finde aber, dass in solchen Fällen Details wichtig sind.
    Was sagt ihr dazu? Welche "Botschaft" könnt ihr hineininterpretieren?


    LG, Jessica

  • Welche "Botschaft" könnt ihr hineininterpretieren?


    Was mir an deinem Traum auffällt, es scheint keinen Grund zu geben, sich mit ihm längere Zeit zu beschäftigen. Auch die Frau in dem Traum scheint deine Unruhe nicht nachvollziehen zu können.
    Was also macht den Traum für dich besonders?
    Welchen Zusammenhang könnte es mit deiner damaligen und vielleicht auch noch heutigen Situation geben?
    Gab es vor diesem Traum besondere Ereignisse oder irgendwelche Veränderungen?

  • Aus der Kiste konnte ja nur eine von euch beiden raus und natürlich hast du es geschafft Sie aus der Stube (umgekippter Sarg) raus zu zerren.

    Standest ja dann da wie du selbst sagst. "Du liefst eine Anhöhe rauf" und "als wenn verschütt gegangenes Wissen wieder nach außen gekehrt wurde".

    sind beide Male die gleiche Beschreibung die das Bewusstsein in 2 verschiedenen Welten in die Bildersprache übersetzt.


    Die Uhr lief deshalb zurück, weil dieses Ereignis in dem Sie in deiner Person aus der Kiste ausstieg, bereits in der Vergangenheit stattgefunden hat.

    Was hätte Sie dir den anderes sagen können als sie gesagt hat, "dass Sie NICHT mit dir kommen könne".

    Der gedankliche Fehler war ja ganz auf deiner Seite.


    Wahrscheinlich ist es gerade bei Bestattungen die "zu früh" geschehen so, dass der Verstorbene noch in seinem Körper ist.

    Menschen die bloß von "Phänomenen des Gehirns" sprechen und nur auf der materialistischen Ebene sind, würden auch nichts

    daran finden die Toten schon am nächsten Tag zu verbuddeln.


    Kurz um, ich denke du bist Anna, deine Uroma.


    Mal sehen was/wer in den 2 anderen Kisten ist ?