Was ist ein Tierleben wert?

  • Danke Djinn,


    du hast eine Erinnerung in mir geweckt. Möglicherweise haben wir sogar dieselbe gesehen, denn die Sequenz an die ich mich erinnere ist folgende:


    Eine Gruppe Büffel wurde aufgezeichnet als sie eine Löwin angriffen und töteten. Einen möglichen Grund sehe ich darin, dass die Gruppe Löwen einen Angriff startete, verpatzte und die Großkatze sich in einer buchstäblich schlechten Position wiederfand. Eingekesselt von der eigentlichen Beute, die sie natürlich keineswegs in ihren Reihen dulden. Aber ja, ich muss mich dahingehend selbst korrigieren und relativieren. Wobei ich darauf beharre, dass auch das kein Spaß war, der die Tiere antrieb sondern vollends durchgezogene, primitive Verteidigung gegen ein Raubtier in Unterzahl und ohne Möglichkeit zur Flucht.


    Das nachfolgende Video beinhaltet was ich oben beschrieb und da Menschen normalerweise von Natur aus Mitleid empfinden rate ich zarten Gemütern davon ab es anzusehen. Gerne auch, kann ich es wieder entfernen.


    Video gefunden...aber nur ein Ausschnitt.

  • Da war wohl keine Freude sondern eher Furcht am Werk.


    Du, ich hab keine Ahnung, was einer ca. 3m großen und 250kg schweren Katze durch den Kopf geht, wenn sie mit vollem Tempo in ein Rudel Hyänen stürmt.


    Manetuwak
    Uff, ich kann mich dahingehend nur noch an oben erwähnte Szene erinnern und wie fassungslos die Filmemacher selber waren.

    "Just because you can't dance, doesn't mean you shouldn't dance" (Alcohol)



    "Good deeds are like pissing yourself in dark pants. Warm feeling, but no one notices." (Jacob Taylor)



  • Was ist mit Walen? Es wurde doch offenbar schon beobachtet, dass Buckelwale andere Tiere, Seeloewen beispielsweise, vor Orcas retten.

    Das ging mir auch schon durch Kopf... Gerade bei den Delfinen ist doch vieles fast schon unheimlich:
    So gibts zum einen zwar Berichte davon, wie Delfine auch menschliche Schwimmer vor Haien beschützt haben sollen, oder Schiffbrüchige an Land brachten.
    Andererseits haben diese Tiere auch ne andere Seite... Hier wird tatsächlich von "Mordlust" gesprochen. Und wilde Delfinmännchen haben den Ruf, alles zu vergewaltigen, was nicht bei 3 aufm Baum ist. Auch sexuelle Übergriffe auf Menschen, so wie Sexneid sind bekannte Beobachtungen.^^

  • Kaziranga National Park is a story of success when it comes to conservation of rhinos – but what they’ve done to achieve it is allowing its workers to shoot and even kill potential poachers. So far, the park has killed 50 people.
    Rhinos are safe there – a century ago, there was only a handful of Indian one-horned rhinoceros. Now, the park hosts more than 2,400, which is two-thirds of the world’s population. However, little is talked about the fact that in 2015, more people were shot dead by park guards then the number of rhinos killed by poachers.
    These people all went after rhino horn, as they could be sold for as much as $6,000 for 100g and are considerably more expensive than gold. They are mostly marketed as a miracle cure for everything from cancer to erectile dysfunction.

    http://www.boredpanda.com/nati…rotects-rhinos-kaziranga/


    Der Park befindet sich in Assam im Nordosten Indiens. Geht das zu weit?

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • pp würde ich sagen. Die Rhinos zu ermorden für ihr Horn ist das eben gleiche. Es steht unter Verbot und offensichtlich auch Todesstrafe...


    Schlimmer ist viel eher, dass Menschen durch solche abstrusen Preise für das Horn und mangelnde, fair und ausreichend bezahlte Arbeit, zu soetwas "gezwungen" sind. Gebt den Leuten ordentliche Jobs, eine Perspektive und Sicherheit und ich verwette meinen Arsch darauf, dass das quasi sofort aufhört und niemand mehr die Toten zu beklagen hat; weder die Ranger die Rhinos noch die Angehörigen der Wilderer ihre erschossenen Familienmitglieder.

  • Nashörner killen ist nicht dasselbe wie Menschen, ne. Weder rechtlich, noch moralisch. "Geil, Lynchjustiz" ist hier ne gruselige Ansicht; man fragt sich dann schnell, wo derjenige diese Ansicht noch so alles vertritt. Indien ist einfach ein Scheißloch; Manetuwaks weitere Schlussfolgerungen sind korrekt.

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  • Ist es unmoralischer einen Nashorn zu töten, als einen Menschen? Irgendwann wird auch der Speziesismus ein Ende haben, auch wenn viele sich noch anderen Arten überlegen fühlen. Wir können keine logischen moralischen Grenzen ziehen, was Leben betrifft. Dazu empfehle ich das Buch "Tiere denken" von Richard David Precht.


    Ich finde es unmoralisch, Menschen aufgrund eines Verbrechens zu töten. Genauso finde ich es unmoralisch, Tiere zu töten.


    Es müsste in einer zivilisierten Gesellschaft möglich sein, solche Verbrechen zu verhindern und bei Bedarf auch entsprechende Strafen auszusprechen.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Die unironische Verwendung von Wörtern wie "Speziesismus" lässt mich immer an solche "Mein Geschlecht ist genderfluid Dragonkin, und mein Trigger ist, wenn Pluto nicht als Planet bezeichnet wird"-Tumblr-Blogs denken.
    Selbstverständlich kann man logische Grenzen ziehen, wenns um Leben geht. Ne Fliege hat kein Bewusstsein; ein Mensch schon. Bei den Spiegeltest bestehenden höheren Säugetieren und Raben wirds dann schwieriger, aber trotzdem ist kein anderes Tier so bewusst wie wir. Einen Menschen in Lynchjustiz wegzuballern, weil er ein Nashorn killen will, ist drakonisch, und ich hab Angst vor jedem, der das "ausgleichende Gerechtigkeit" nennt. Knast reicht. Aber dafür brauchts halt erstmal ein funktionierendes Justizsystem.
    Weggeschlossen gehören die Wilderer und die Wildererkiller, aber zweitere ne ganze Ecke länger.

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  • Meine Antwort hat nichts mit der Gender-Diskussion zu tun. Wenn Du mich aufgrund meiner Wortwahl in die "Triggered"-Kategorie stecken möchtest, hat das mehr mit Dir zu tun als mit mir.


    Es gibt eben aus philosophischer Perspektive keine klaren Grenzen zum Wert eines Lebens. Deine Argumentation weist darauf hin, dass für dich ein Leben besonders dann einen Wert hat, wenn es ein Bewusstsein besitzt. Was ist mit Säuglingen? Die haben (noch) kein Bewusstsein, können selbständig nicht überleben und reagieren nur bedingt auf ihr Umwelt. Ist es nun doch nicht das Bewusstsein, sonder das Potential auf Bewusstsein? Was ist mit Menschen, die keine Bildung geniessen durften und entsprechend kaum fähig sind, sich wirklich bewusst zu werden? Hat ein intellektueller mehr Anspruch auf Leben als ein ungebildeter oder geistig zurückgebliebener?


    Eine weiterführende Frage: Wenn bewusstseinsfähigere Wesen als wir die Erde erobern, wäre es moralisch unbedenklich uns zu unterdrücken?


    Wie gesagt, es ist schwierig, logische Grenzen zu ziehen.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


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    Erich Fromm

  • @ mostwanted


    Das Recht des Stärkeren ist die letzte Konsequenz. Moral und Ethik sind nur etwas wert, solange der Stärkere diese duldet. Wir Menschen sind das Beste Beispiel, so schön viele Diskussionen über Moral und Ethik aber wenn der Hunger ruft oder die Gier nach Sicherheit, ist das alles vergessen. Brandschatzung, Mord und Sklaverei sind früher, heute und auch in Zukunft wesentlicher Bestandteil unseres Wesens. Wir müssen nehmen um zu Leben.


    Ist jedes Tier oder jedes Lebewesen gleichwertig? Selbstverständlich sind sie es. Aber was für Konsequenzen ergeben sich daraus für unser aller Alltagsleben, sollte es konsequent von uns umgesetzt werden? Ist ein Leben für uns dann überhaupt noch möglich? Denn auch Töten des Selbsterhalts wegen bricht mit jeglicher Ethik und man stellt sich zwangsläufig über den Getöteten, das kann einem hinterher auch noch so leid tun.



    Weil der erste Absatz gilt, ist ein Tierleben oder Leben im Allgemeinen nichts wert. Es unterliegt der Willkür des Spitzenpredators also uns und was gelebt wird, ist offensichtlich.

    The idea of Salvation comes, I believe, from the one whom suffering breaks
    apart. He who masters it, on the contrary, needs to be broken, to proceed
    on the path towards the rupture. - Shaxul?

    2 Mal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • Nashörner killen ist nicht dasselbe wie Menschen, ne.


    Das sehe ich eben vollkommen anders. Andererseits straft sich jeder selbst lügen, der sich auf übliche Art und Weise ernährt. Mir ist leidlich bewusst, wie viele Tiere jeden Tag über die Bank gehen, damit ich Fleisch- und Wurstwaren konsumieren kann. Immerhin aber gehe ich zum örtlichen Metzger und bezahle etwas mehr für besser und gesünder gehaltene Tiere. Ich bin eben ein Omnivore und entsprechend lebe ich, es wird mir nie in den Sinn kommen mich rein vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Denn auch da; berücksichtigt man die aktuellen Erkenntnisse, ist durchaus von einer Art Bewusstsein auszugehen. Wenn es also um Bewusstseinszustände geht, dann dürfen wir gar nichts mehr machen und müssen überall Moral und Ethik anlegen. Das tut der Mensch aber per se nur dann, wenn es ihn selbst am wenigsten Betrifft und sich eine solche Ansicht leicht vertreten lässt.


    "Geil, Lynchjustiz"


    Das habe ich weder behauptet noch unterstütze ich so etwas. Ich bezeichnete es als persönliches Pech, denn es hat sie niemand zum Wildern gezwungen und selbst wenn sie es tun, dann sollen sie verdammt noch mal Betäubungsgewehre nehmen und den Viechern das Horn absägen, während sie pennen. Diese Praxis wird präventiv in einigen Gegenden der Welt angewandt um eben Elfenbeinwilderei vorzubeugen. Es ist einfach ein Armutszeugnis, dass soetwas überhaupt gemacht werden muss.


    man fragt sich dann schnell, wo derjenige diese Ansicht noch so alles vertritt.


    Demnach erübrigt sich diese Frage wohl völlig. Versuchst du zu sondieren, wer hier noch ganz bei Trost ist? Du stellst gerne die Moralfrage und bist dann überrascht, wenn andere die Sachlage anders bewerten.


    Einen Menschen in Lynchjustiz wegzuballern, weil er ein Nashorn killen will, ist drakonisch, und ich hab Angst vor jedem, der das "ausgleichende Gerechtigkeit" nennt.


    Und es ist weniger drakonisch ein Tier umzunieten um es seines von der Natur gegebenen Schmuckes zu berauben? Das Horn gehört uns nicht. Der Stoßzahn gehört uns nicht. Wir haben kein bisschen Anspruch darauf Tieren etwas zu nehmen nur um uns zu schmücken oder den schlafen Schwanz wieder aufzupumpen!
    Wie viele (Nashorn) -junge verrecken deswegen wohl? Ist auch egal, oder wie? Wir haben schon etliche Viecher ausgerottet und andere an den Rand der Existenz gedrängt. Aus welchen Gründen? Oftmals Gier und Schaulust und Angst. (Genau in der Reihenfolge)


    Knast reicht. Aber dafür brauchts halt erstmal ein funktionierendes Justizsystem.


    Da gebe ich dir recht. Ein funktionierendes Justizsystem und einiges mehr noch.


    Weggeschlossen gehören die Wilderer und die Wildererkiller, aber zweitere ne ganze Ecke länger.


    Sehe ich anders. Die können beide gleich lang in den Bau.

  • Zitat von Ronin

    Nashörner killen ist nicht dasselbe wie Menschen, ne


    Prinzipiell ist es das gleiche. Ein Lebewesen nimmt dem anderen Lebewesen das Leben. Mit welchem Recht?
    Halten wir doch als erstes mal fest, dass die getöteten Wilderer nicht aus Strafe getötet worden sind, wie du anscheinend vermutest Ronin, sondern sie sind beim Wildern getötet worden von den Rangern die auf die Tiere aufpassen. Es handelt sich also weder um Lynchjustiz noch um eine Todesstrafe.


    Die Wilderer sind bewaffnet, die Ranger sind bewaffnet. Was machen wohl die Wilderer wenn die Ranger ohne Waffen ankämen und freundlich darum bäten, die Nashörner nicht zu töten? Genau, erst die Ranger und dann die Nashörner töten.
    Wenn ich einen Geldtransporter überfalle, der von bewaffneten Wächtern begleitet wird, sollte ich mich auch nicht wundern, wenn diese auf mich schießen. Gleiches gilt, wenn ich mit einer Waffe in einen bewachten Nationalpark eindringe. Da gilt einfach, wer zuerst schießt überlebt. Da stellt sich auch keine Moralfrage. Die Aussage:

    Zitat von Ronin

    Indien ist einfach ein Scheißloch

    kann man glaube ich getrost als rassistisch bezeichnen. Ich frage mich ernsthaft, wie groß deine Erfahrungen mit Indien sind, ob du jemals da warst und die vielen unterschiedlichen Gegenden und Menschen dort kennst und erlebt hast? Ich finde es erstaunlich das du einerseits sagst:

    Zitat von Ronin

    ...man fragt sich dann schnell, wo derjenige diese Ansicht noch so alles vertritt

    und dann gleichzeitig ebenfalls eine sehr eindimensionale Ansicht vertrittst. Irgendwie passt das nicht zusammen und da du eigentlich immer sehr reflektiert schreibst nehme ich an, dass deine Aussage bzgl. Indien eher sarkastisch gemeint war um die Diskussion zu befeuern.


    Wie gesagt, dort wird nicht die Todesstrafe einfach standrechtlich verhangen, sondern die Wilderer werden bei Feuergefechten mit den Rangern erschossen. EIn doch etwas anderer Zusammenhang. Das gleiche findet übrigens auch in Afrika statt.

  • Indien ist ein Land mit extremen Menschenrechtsproblemen; Länder in denen auf Menschenreche geschissen wird, sind Scheißlöcher. Korrupte Politiker und Vertreter eines sozialen Kastensystems sind keine Rasse, sondern gehören abgeschafft. Aber vermutlich hast du, Silver, während deiner Astronautenausbildung auch Rassistologie studiert, also will ich da mal nicht widersprechen - ich meinte damit natürlich, dass ich Inder hasse. Weil sie braun sind und so ne komische Sprache reden.
    Jesus; nach dem Post bin ich raus.


    Wenn jede Instanz von "Lebewesen killt Lebewesen" das gleiche ist, ist ein Mord auch dasselbe wie das Erschlagen einer Fliege. Ist es aber nicht (Ich ignoriere das Esogeschwurbel); zweiteres sollte keine lebenslängliche Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Man kann Grenzen ziehen. Sollte man auch. Ein Nashorn ist zu schützen, aber anders als so. Ein Park, in dem dauerhaft Feuergefechte zwischen verschiedenen Verbrechergruppen geführt werden, ist zu schließen.


    "Geil, Lynchjustiz" ("Auge um Auge, geil" schließt das ein) ist ne gefährliche Ansicht, ebenso wie "Man sollte straffrei Viecher für Schmuck wildern dürfen". Das hat was von Facebook-Kommentarsektionen; es ist blödes Gegeifer.


    Mostwanted, mit dem Tumblr-Vergleich meinte ich die unironische Verwendung von Begriffen, die eigentlich nur in Fantasybücher gehören.

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  • Rônin


    Zitat

    Wenn jede Instanz von "Lebewesen killt Lebewesen" das gleiche ist, ist ein Mord auch dasselbe wie das Erschlagen einer Fliege.


    Du Rônin, ist es. Was unterscheidet uns von einer Fliege, oder einer Kartoffel auf Ebene des "Lebewesens"? Richtig, gar nichts. Einem Meteoriten ist es wahrscheinlich egal, wie viele Menschen, Fliegen oder Kartoffeln er killt. Genauso ist es einer hypermodernen Alienrasse wohl vollkommen egal ob bei ihrem Feldzug ne Handvoll Menschen stirbt oder anderes.


    Was allerdings maßgeblich ist, ist unsere persönliche Sicht auf die Dinge. In dem Rahmen ist es durchaus nicht egal, ob nun ein Nashorn oder ein Mensch getötet wird. Dennoch muss man festhalten, Leben ist nichts wert und wenn, dann hängt es von dem betrachteten Individuum ab, wie wertvoll jeweiliges Leben eingeschätzt wird. Das ist aber subjektiv und nicht in der physikalischen Welt verankert. Es gibt nicht die physikalische Größe: Wert eines Lebewesens


    Du kannst ja gerne die Praktiken dieser Ranger kritisieren aber das ist deine persönliche Sichtweise und die basiert auf Empfindungen und hat kein allgemeines Gültigkeitsrecht.

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    apart. He who masters it, on the contrary, needs to be broken, to proceed
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