Was ist ein Tierleben wert?

  • Ich gebe gerne zu, dass "Beschäftigt" zuviel gesagt wäre.
    Nur bemerke ich bei dieser Thematik, einen Tunnelblick der Vogelliebhaber (Nichts gegen euch. Vögel sind ebenso tolle Tiere wie jedes andere auch!).
    Wie ich bereits durchblicken lassen wollte, ich negiere die Problematik keineswegs. Ich weiß, dass etliche Millionen dieser Tiere frei herum laufen und durch Gärten, Zoos und Wälder streifen und Beute schlagen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Katzen bei weitem nicht nur Vögel erbeuten. Ein Glöckchen würde jedes Beutetier verscheuchen was dazu führt, dass die Katze hungerleidend verreckt. Und, tut mir echt leid, dass ist nunmal eine Konsequenz für das Tier, die ich nicht im mindesten gutheißen kann. Vogelschutz hin oder her.
    Es wird, typisch Mensch, mal wieder großer Aufwand gemieden. Das Problem wird wieder nicht an der Wurzel gepackt und vornehmlich aus zwei Gründen:
    1. Der Kostenaufwand (Wobei Geld immer ein niederträchtige Argument ist)
    2. Die enorme Anzahl an Tieren die erfasst werden müssten
    Ich sehe nur, dass ein vom Menschen geschaffenes Problem, wieder den Tieren angeklebt wird und das passt mir eben nicht. Das gemalte Bild ist nicht vollständig.

  • Ich sehe nur, dass ein vom Menschen geschaffenes Problem, wieder den Tieren angeklebt wird und das passt mir eben nicht.


    Würdest du das auch sagen, wenn jemand Löwen hält, die manchmal frei rumlaufen können und ab und an Hunde und Katzen essen, die ihnen begegnen? Es ist eben so, daß der Mensch durch sein Durchfüttern der Katzen eine völlig unnatürliche Population schafft. Daher fände ich es nicht abwegig zu verordnen, daß Katzen, die von Menschen zugefüttert werden nicht rausgelassen werden dürfen. Und zu verbieten streunende Katzen "aus Tierliebe" zu füttern.

  • Was genau soll das Hochskalieren nun bringen? Meinst du, weil auch ich dann in's Beuteschema fiele? Denn ein Löwe würde kaum umherziehen und lediglich Hunde und Katzen fressen. Aber dieser Tunnelblick ist es der mich entnervt. Es werden willkürlich Rahmenbedingungen genannt, die unzureichend sind und die Realität in Folge dessen nur unzureichend beschreiben, daraus wird dann ein Problem gebaut und *Tada* fertig ist die Zeitungsschlagzeile. Hauptsache Meinungsmache. Unreflektiertes Geschwätz ist sowas.


    Im Übrigen, würden die Katzen ihre Überpopulation deshalb erreichen, weil der Mensch sie zufütterte, wären wohl kaum diverse Vögel bedroht oder? Offenbar ist also das Zufüttern nicht der ausschlaggebende Faktor. Daher ist ein Verbot wie du es forderst in keiner Weise zielführend.
    Um das mit der Überpopulation noch mehr zu relativeren:
    Die Population kann nur deshalb so groß werden, weil genug Futter da ist. Stirbt das Futter, stirbt die Katze. Das ist selbstregulierend. Aber es passt einigen Menschen eben nicht in den Kragen, dass derzeit Singvögel die Leidtragenden sind. Was ist mit all den anderen Tieren, die WIR ausrotten? Was ist mit der gemeinen Biene usw. usf.. Aber egal. Ich schweife ab.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Hauskatze, wie wir sie halten -nämlich als reine Hauskatze- rein gar nichts verpasst. Das einzige was sie verliert ist die Befähigung selbstständig zu jagen, da sie es nie gelernt haben und auch nicht brauchen. Bei Katzen mit Auslauf muss man damit rechnen, dass sie ihrer Natur getreu sind und jagen. Daraus kann man aber der Katze keinen Vorwurf konstruieren, zumal es sie ohnehin nicht interessiert.


    Aber im mal zum Thema etwas zu sagen:
    Wie kann man denn den Wert eines Tieres bestimmen? Der hängt doch im Grunde von meiner Einstellung ab und noch viel mehr davon, ob ich eine Bindung zu dem Wesen aufbauen kann. Generell aber empfinde ich fast jedes Tier als etwas besonderes. Massiv unsympathisch finde ich Mücken und Pferdebremsen und entsprechend leicht fällt mir die Tötung. Bei anderen Lebewesen würde mir dieser Gedanke nur im Falle der Verteidigung kommen.
    Kein Ahnung ob der TE das hier noch verfolgt aber ich vermute, es gab eine Vielzahl von Antworten, die letztlich eine Schnittmenge bilden aus der man für unseren Kulturkreis eine grobe, pauschale Antwort ableiten könnte. Es gibt aber nicht DEN Wert.

  • Denn ein Löwe würde kaum umherziehen und lediglich Hunde und Katzen fressen.


    Es wären ja Löwen, die erzogen sind keine Menschen anzufallen, so wie Haushunde keine Menschen anfallen oder anderenfalls aus dem Verkehr gezogen werden.

    Zitat

    Im Übrigen, würden die Katzen ihre Überpopulation deshalb erreichen, weil der Mensch sie zufütterte, wären wohl kaum diverse Vögel bedroht oder?


    So nach dem Motto eine angefütterte Überpopulation an Rotwild verursacht keine Flurschäden?

    Zitat

    Stirbt das Futter, stirbt die Katze. Das ist selbstregulierend.


    Eben nicht, wenn Menschen sich sagen "ach die arme Katze ist aber mager, da helfe ich ihr als guter mitfühlender Mensch mal".

  • Zitat

    Jeder der für eine Katzenglocke plädiert kann sich ja mal selbst eine um den Hals hängen und durch den Tag latschen.


    ich sagte glöckchen, nicht glocke und auf meinen high heels kann ich nicht latschen! :mrgreen:




    Zitat

    Anschließend kann mir derjenige mal erzählen, dass einem das permanente gebimmel nicht tierisch auf die Nüsse gegangen ist.


    ich habe keine nüsse!!! :roll:

    Zitat

    Ein Glöckchen würde jedes Beutetier verscheuchen was dazu führt, dass die Katze hungerleidend verreckt.



    .... äh nein, es sollen ja nur hauskatzen (darunter nur den freigängerkatzen) ein glöckchen umgehängt werden. die bekommen ihr futter und ihr wasser, bzw. katzenmilch zu hause und töten während ihres auflaufes nur dehalb andere tiere, weil sie lust haben zu töten. manche fressen ihre opfer auch nicht, sie legen sie ihren katzenhaltern als "geschenk" vor die füsse. das finde ich richtig abartig.

  • Domestizierte Löwen? Was machte das für einen Unterschied? Denn wie du schon feststellst, fallen selbst Hunde ab und an Menschen an und aus dem Verkehr gezogen werden die danach auch nicht zwingend.
    Überdies habe ich nie behauptet, dass eine Katzenpopulation diesen Ausmaßes keine Schäden verursachte. Das tut sie durchaus und der ist auch ernst zu nehmen, ich finde die Berichterstattung aber einseitig und nicht objektiv.


    Eine sattgefressene Katze ist zunächst einmal genau das. Satt. Die ist dann faul und gammelt rum. Es geht ja scheinbar auch nicht um den Anteil der Freigänger sondern das Problem, welches für das Vogelsterben verantwortlich ist, sind die wildlebenden sich ungehemmt vermehrenden Tiere. Entsprechhend bringt ein Glöckchen bei den Freigängern bestenfalls marginal etwas.
    Womit ich dann bei dir, Kali, wäre. Was sollen deine halbgaren Antworten? Selbst ein Glöckchen schränkt die Tiere ein, denn Katzen hören in einem anderen Spektrum. Gerade helle, hochfrequente Töne gehen den Tieren auf den Senkel, weil das der Bereich ist mit dem sie unter anderem in der Lage sind Mäuse unter der Erde oder auch über größere Entfernungen zu hören. Ein Glöckchen ist faktisch nichts anderes als Quälerei.
    Aber tu mir doch den Gefallen und hole dir im Zoofachhandel eine solch tolle Glocke, häng' sie dir an's Ohr und verbringe mal den ganzen Tag so. Dann sag' mir erneut, dass das nicht nervt.


    Katzen töten im Übrigen nicht aus "Lust", so etwas tut nur der Mensch. Katzen töten um ihr Jagdgeschick zu erhöhen, zu erhalten oder weil sie Hunger haben.
    Beschäftige dich doch erst Mal mit den Tieren, bevor du solchen Nonsens verzapfst.
    Wie ich oben aber auch schon erwähnte, sind die Freigänger nicht das Hauptproblem, sondern die Menge ausgesetzter Katzen die sich unkontrolliert vermehren. Ein Umstand übrigens, den man umgehen könnte, wenn man für Hauskatzen die Kastrationspflicht einführen würde. Dann müsste man jetzt nicht die Vogelpopulationen beklagen.


    Ach ja. Du wurdest bereits darauf hingewiesen die Editierfunktion zu nutzen. Sei so gut und nutze sie. Du bekommst keinen Preis für die meisten Posts in kürzester Zeit.


    Edit: Katzen bringen ihre Beute nicht als Geschenk zu ihrem "Herrchen", den Begriff kennen sie nicht. Die vor die Tür oder sonst wo gelegte Beute ist der Versuch der Katze dir beizubringen, wie man jagd. Der Geruch und der Typus der Beute sind wichtige Informationen für die Jungtiere. Also, nicht immer alles unreflektiert glauben, was der gemeine Volksmund so kund tut. Meist ist das nämlich Bockmist.
    Und wenn du dann fertig bist mit rumzicken, kannst du ja etwas mit Gehalt beisteuern. Aber ich vermute dir fällt einfach nichts ein. Du bist noch klein, das ist okay. Aber Kali ist in dir und mit dir und euer gerechter Zorn wird meine mikrige Seele dereinst zerschmettern... Schlaf gut, du Halbgöttin ;-)

  • Zitat

    Ach ja. Du wurdest bereits darauf hingewiesen die Editierfunktion zu nutzen. Sei so gut und nutze sie. Du bekommst keinen Preis für die meisten Posts in kürzester Zeit.




    ach echt? die stimmen in meinem kopf sagen mir immer, ich soll die editierfunktion auf gar keinen fall benutzen, da sie böse ist und ich einen post nach dem anderen raushauen soll, da meine posts zum weltfrieden beitragen!!


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  • @Kali ich würde es begrüssen wenn du es lassen würdest in jedem Thema indem ein anderer User deine Meinung nicht teilt, einen Kleinkrieg zu starten.


    BTT: Ich denke es ist niemals hilfreich die Symptome zu bekämpfen sondern die Ursache. Es ist auch zu einfach nur einen Faktor zu betrachten. Ja Freigänger töten Vögel und Mäuse, ohne auf ihre Gattung zu beachten (Wenn es lecker schmeckt, ist es der Katze egal ob die Gattung bedroht/gefährdet ist oder nicht). Allerdings sind es ja nicht nur die Katzen die bedrohte/gefährdete Tiergattungen töten, sondern das machen auch diverse andere Wildräuber wie Marder und so weiter, der Mensch hat einen Gewaltigen direkten und gleichzeitig indirekten Impact. Einfach zu sagen "die bösen Katzen fressen die Vögel" ist eben viel zu einfach. Da nun anfangen den Katzen etwas aufzuzwingen, macht eben keinen Sinn, da man nur einen kleinen Bruchteil der Problematik bekämpft und man dafür Katzen etwas aufzwingt. Es gibt einige Katzen die kommen mit einem Halsband überhaupt nicht klar, komplett egal ob sie es seit sie ein Jungtier kennen oder nicht. Ebenso ist das mit dem selbst erwürgen eine sogar grosse Gefahr, weswegen es einen grossen Markt für Sicherheitshalsbänder gibt, die sich selbst lösen wenn der Zug stark genug ist.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Allerdings sind es ja nicht nur die Katzen die bedrohte/gefährdete Tiergattungen töten, sondern das machen auch diverse andere Wildräuber wie Marder und so weiter,


    Ja, die sind jedoch eher nicht in unnatürlicher Populationsstärke vorhanden, weil sie massiv zugefüttert werden und dann eben oft aus Freude jagen, auch wenn sie keinen Hunger haben. Ich halte das Problem bezüglich der freilaufenden Katzen schon für recht groß.

  • Ja, die sind jedoch eher nicht in unnatürlicher Populationsstärke vorhanden, weil sie massiv zugefüttert werden und dann eben oft aus Freude jagen, auch wenn sie keinen Hunger haben. Ich halte das Problem bezüglich der freilaufenden Katzen schon für recht groß.


    Die Populationsstärke ist nur subjektiv unnatürlich, denn wie ich bereits sagte, wäre das Nahrungsangebot nicht vorhanden, gäbe es diese große Menge an Katzen nicht. Insofern ist der Bestand also durchaus natürlich. Es passt dem Menschen nur nicht, wenn man wieder ein Rotkehlchen dem natürlichen Treiben eines Raubtieres zum Opfer fällt.


    Und nochmal. KATZEN JAGEN NICHT AUS FREUDE. Sie machen auch keine Geschenke und es gibt auch keine Liebesbekundungen; dargestellt durch abgelegte Beute. Das ist einfach alles nicht korrekt und spiegelt nur wider, dass Volksweisheiten den Vorzug vor wissenschaftlichen Tatsachen erhalten. Es ist eben so schön einfach und bequem eine vorgefertigte Meinung zu übernehmen anstatt sich selbst eine anhand von Beobachtung und dem Lesen entsprechender Literatur zu bilden.


    Welche Fakten hast denn genau du an der Hand um das Problem der freilaufenden Katzen beurteilen zu können?

  • Vorab: ich mag Voegel nicht besonders und liebe Katzen sehr!


    Zitat

    Die Populationsstärke ist nur subjektiv unnatürlich, denn wie ich bereits sagte, wäre das Nahrungsangebot nicht vorhanden, gäbe es diese große Menge an Katzen nicht. Insofern ist der Bestand also durchaus natürlich. Es passt dem Menschen nur nicht, wenn man wieder ein Rotkehlchen dem natürlichen Treiben eines Raubtieres zum Opfer fällt.


    Das Nahrungsangebot ist aber nicht natuerlich, also von Natur aus, vorhanden, sondern vom Menschen zur Verfuegung gestellt! Und das Raubtier ist eben auch nicht natuerlich, weil es ohne Eingriff des Menschen ueberhaupt nicht in der Masse vorhanden waere!


    Zitat

    machen auch keine Geschenke und es gibt auch keine Liebesbekundungen; dargestellt durch abgelegte Beute.


    Aus welchem Grund bringt dann jede Freigaengerkatze die ich bis jetzt kennengelernt habe mindestens einmal die Woche ihre Beute, gelegentlich noch lebendig, mit nach Hause? Dass es keine Liebesbekundungen sind kann ich mir durchaus vorstellen, aber was ist dann der Grund?


    Zitat

    Es ist eben so schön einfach und bequem eine vorgefertigte Meinung zu übernehmen anstatt sich selbst eine anhand von Beobachtung und dem Lesen entsprechender Literatur zu bilden.


    Hast Du das denn mal getan in die Richtung, wie Freigaengerkatzen Vogelpopulationen beeinflussen koennen?

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Das Nahrungsangebot ist aber nicht natuerlich, also von Natur aus, vorhanden, sondern vom Menschen zur Verfuegung gestellt! Und das Raubtier ist eben auch nicht natuerlich, weil es ohne Eingriff des Menschen ueberhaupt nicht in der Masse vorhanden waere!


    Alles richtig, dennoch ist derzeit die Nahrung vorhanden und damit folgt die Populationsdichte dem Nahrungsüberangebot. Um mehr geht es mir nicht. Es steht keine Institution dahinter die aus reiner Freude Katzen züchtet um diese dann auszusetzen.


    Aus welchem Grund bringt dann jede Freigaengerkatze die ich bis jetzt kennengelernt habe mindestens einmal die Woche ihre Beute, gelegentlich noch lebendig, mit nach Hause? Dass es keine Liebesbekundungen sind kann ich mir durchaus vorstellen, aber was ist dann der Grund?


    Den hatte ich zuvor schon mal genannt. Ich führe aber gerne dafür eine Quelle an bzw. zitiere diese:


    Cats are, first and foremost, natural-born hunters, as recent studies of the effects that feral and indoor-outdoor cats have on bird and rodent populations have shown. Cats allegedly kill billions of small animals every year in the United States alone. But that doesn’t make them evil — just extremely well-adapted to a carnivorous lifestyle.


    Though they were first domesticated nearly 10,000 years ago, cats retain the keen hunting instincts of their wild ancestors, as well as the simple gut that allows them to digest raw meat.


    However, many cats don't eat their prey, and sometimes they don't even kill it. (If you've ever had to chase an injured squirrel out of your kitchen, then you've seen this behavior firsthand.) Spayed female cats are the most likely to bring gory gifts to their owners. But they have their reasons.


    In the wild, cat mothers teach their young how to eat their food by bringing home dead or injured prey. Domestic cats are no different. But in this modern age of spayed domestic cats, many female felines have no young to whom they need to pass on their hunting wisdom.


    By leaving a dead animal on the back porch, your cat is acting out its natural role as mother and teacher. You, her loving owner, represent her surrogate family. And frankly, she knows you would never have been able to catch that delicious mouse on your own.


    So before you chastise your cat for her deadly habits, consider what her behavior really means. From eating to using the litter box, your cat's habits are based on a highly evolved survival instinct.
    Quelle: livescience part one



    No, it's not because he's a vicious murderer. It all comes down to a cat’s natural predatory instinct. “Cats are hunters by nature,” says Dr. Stephanie Liff, a veterinarian at Brooklyn Cares Veterinary Clinic in Brooklyn, New York. “They will go out and kill their prey and then bring it home for the rest of the ‘pack’ for sustenance, and maybe to boast—but that is really anthropomorphic and probably not a real explanation.” Even if your domestic cat has no need to hunt because you’re providing food for him, he’ll still display that behavior (just look at how he stalks his toys!).


    Typically, cats learn how to hunt by watching their mothers. To teach her kittens how it's done, a mother cat will bring back dead animals, and then, later, she’ll bring home injured prey that her kittens can kill on their own. Eventually, when her kittens are big enough, she’ll take them out to hunt with her.


    But even without maternal interaction—in cases where the mother cat dies, or abandons her kittens—or when domesticated cats are spayed and don’t have kittens to care for, “these cats will still hunt and are very likely to bring the prey home to their human family,” Liff says. The behavior is hardwired into their systems.


    So the next time you find a dead or dying mouse in your house, try to look at it this way: Your cat is trying to take care of you by providing you food and teaching you how to hunt. Isn’t that sweet? And if you find the grisly treats disgusting, the solution is simple: Keep your cats inside. The birds will thank you!
    Quelle: mentalfloss



    Given that female cats are most likely to bring back animal presents, the most likely explanation for this behavior is that they are trying to teach you the hunting skills that you clearly lack. It is also possible that the animals are merely bringing it back to you as a gift, but it seems more likely that this relates to their hunting instincts that have been suppressed and dulled by domestication.


    So next time Misty decides to leave a disgusting, bleeding, twitching corpse on your doormat, try to remember that she loves you and she is just trying to bring out your inner predator.
    Quelle: iflscience


    Weiterführend eine Zusammenfassung diverser Studien zum Einfluss von Katzen auf das Vorkommen von Vögeln und kleineren Säugetieren: livescience part two


    Hast Du das denn mal getan in die Richtung, wie Freigaengerkatzen Vogelpopulationen beeinflussen koennen?


    Wie ich ebenfalls bereits sagte: ich relativiere nicht und ich negiere den angerichteten Schaden nicht. Mir geht es um die verschissene Idee mit dem Glöckchen; und auch dafür habe ich einen konkreten Grund genannt, warum das in meinen Augen Quälerei ist.

  • Zitat

    Wie ich ebenfalls bereits sagte: ich relativiere nicht und ich negiere den angerichteten Schaden nicht. Mir geht es um die verschissene Idee mit dem Glöckchen; und auch dafür habe ich einen konkreten Grund genannt, warum das in meinen Augen Quälerei ist.


    Ich war nie der Meinung, dass Gloeckchen sinnvoll sind. Halsbaender fuer Katzen sind allgemein auch ohne Gloeckchen, wie ich schon sagte, ein zu grosses Risiko. Sinnvolle Alternativen finden sich beispielsweise in diesem Artikel:


    http://www.derwesten.de/wohnen…-schuetzen-id7879549.html

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • KATZEN JAGEN NICHT AUS FREUDE.


    Ich gehe aber davon aus, deswegen schrieb ich es.

    Zitat

    Welche Fakten hast denn genau du an der Hand um das Problem der freilaufenden Katzen beurteilen zu können?


    Zugegeben kursieren dazu bisher Schätzungen. Wildtiere sind eben nicht nummeriert und es steht nicht immer jemand daneben, der einen Strich macht. Diese Schätzungen gehen also von Annahmen aus, die mir innerhalb einer Bandbreite plausibel erscheinen. Je nachdem sind von Menschen gefütterte Katzen in unnatürlich starker Population (im Vergleich mit Wildkatzenpopulationen) der größte dezimierende Faktor für viele Arten oder einer der größten Faktoren.

  • Ich war nie der Meinung, dass Gloeckchen sinnvoll sind. Halsbaender fuer Katzen sind allgemein auch ohne Gloeckchen, wie ich schon sagte, ein zu grosses Risiko. Sinnvolle Alternativen finden sich beispielsweise in diesem Artikel:



    Das ist mir bewusst, ich habe dich auch weder angreifen noch beleidigen wollen. Meine Aussagen beziehen sich, wie du weißt, auf andere Diskutanten, auf jene denen es schon lange an Argumenten fehlt.


    Ich gehe aber davon aus, deswegen schrieb ich es.


    Jo. Sehr eloquent. Das deine Annahme
    1. faktisch falsch ist und
    2. von mir mit Quellen widerlegt wurde,


    zeigt ganz offensichtlich deinen Diskussionswillen und offenbart die von dir gepflegte Arroganz gegenüber dessen, was gemeinhin als Realität gilt. Auch wenn dir diese Definition sicherlich nicht passt, ändert das nichts daran, dass es so ist. Du kannst deine Rahmenbedingungen definieren wie du willst und natürlich kannst du sagen, wir wären in unserer Wahrnehmung beschränkt und in Bezug auf DIE Wissenschaften in unserem Denken eingeschränkt oder gar Autoritätsgläubig; es ändert aber nichts daran, dass es einen Konsens bezüglich gewisser Tatsachen gibt. Ein Konsens dem du dich bewusst entziehst. Das ist legitim und mir völlig egal aber ebensowenig wie ich dich von der Falschheit deiner Rahmenbedingungen überzeugen kann, so wenig wirst du mich und andere mit deinen Argumenten von deiner Ansicht überzeugen. De facto können wir beide uns das ganze Geschreibe sparen.

  • Zitat

    offenbart die von dir gepflegte Arroganz gegenüber dessen, was gemeinhin als Realität gilt.


    ..... du solltest nicht von dir auf andere schliessen!




    Zitat

    De facto können wir beide uns das ganze Geschreibe sparen.


    .... du kannst dir gern dein geschreibe sparen, wenn du möchtest, aber du hast nicht das recht, andere user dazu aufzufordern!




    Zitat

    es ändert aber nichts daran, dass es einen Konsens bezüglich gewisser Tatsachen gibt. Ein Konsens dem du dich bewusst entziehst.


    ... hä?



    :schlimm: ------> :wut: -------> :schlecht:

  • @Kali:: Noch einmal. Äussere dich zum Topic und hör auf die ganze Zeit persönlich gegen andere User zu gehen. Wir sind hier nicht auf Facebook. Hier geht es nicht darum mit anderen Usern auf persönlicher Ebene zu streiten, sondern argumentativ zu diskutieren.


    BTT: Was man aber auch nicht vergessen sollte ist, dass nicht nur Katzen überfüttert werden. Einerseits gehen Marder etc auch an das Futter das für Katzen gedacht ist, andererseits werden auch viele Tiere wie Vögel etc überfüttert, was auch bei jenen zu überpopulationen führt. Es gibt Gegenden in dennen man (zumindest hier in Bayern) in einem Restaurant nicht mehr auf der Terasse oder dem Biergarten sitzen kann, ohne von Herrscharren von Spatzen belagert zu werden, ebenso gibt es in vielen Städten Enten und Taubenplagen, da diese ebenso überfuttert werden.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • ich äussere mich die ganze zeit zum topic. wenn aber jemand dermassen arrogant und ignorant auftritt und dann seine eigenen fehler auf andere user projiziert, dann wird ja wohl noch die eine oder andere spitze erlaubt sein!

  • von mir mit Quellen widerlegt wurde,


    Kannst du diese Quellen nocheinmal nennen? Vielleicht ist mir etwas entgangen oder es war vor meiner Zeit.

    Zitat

    was gemeinhin als Realität gilt.


    Was gilt denn gemeinhin als Realität? Daß es Götter gibt und Geister?

    Zitat

    in Bezug auf DIE Wissenschaften in unserem Denken eingeschränkt oder gar Autoritätsgläubig


    Ja, das kann bei Manchem eine Rolle spielen.

    Zitat

    es ändert aber nichts daran, dass es einen Konsens bezüglich gewisser Tatsachen gibt.


    Welchen?

    Was man aber auch nicht vergessen sollte ist, dass nicht nur Katzen überfüttert werden.


    Stimmt, das ist auch ein massiver Faktor von Populationen von Mäusen und Ratten bei menschlichen Siedlungen. Auf alle Arten, die Katzen dezimieren dürfte das aber nicht nennenswert zutreffen, im Gegenteil werden etliche mit ihrem Lebensraum auch auf anderem Weg durch Menschen dezimiert.