Was wäre, wenn die Menscheit tatsächlich Außerirdische entdeckt?

  • Das Szenario ob und wie sie uns angreifen ist übrigends schon längst durchgespielt und bereits veröffentlicht im TV ausgestrahlt.


    Warum sollten sie feindlich sein? Die Antwort ist so banal wie simpel. Deren Welt geht unter, sie sind selber rechtzeitig vorgewarnt und sind zudem noch zur interstellaren Reise fähig. Dann gehts auf zu einer neuen Heimat. Kommen sie auf uns folgt ein Kolonisierungskrieg.


    Weshalb sollten sie ausgerechnet hierher? Die Wissenschaft hat zwar viele Planeten festgestellt, eine 2. Erde war bisher noch nicht dabei. Bedeutet "Erden" sind wahrscheinlich sehr selten und erdähnlich allein reicht nicht. Demzufolge kommen sie weil sie auf der Schnelle keine Alternative sehen.


    Wenn sie tatsächlich eine "Erde" brauchen sind sie uns wahrscheinlich ähnlicher als wir dachten. Was aber auch nicht überraschend wäre, die Wissenschaft geht da eh von aus, wegen Konvergenz und "sinnvollen" Aussehen usw.


    Warum wäre die Besiedelung kriegerisch? Nun die brauchen Platz und wahrscheinlich auch Ressourcen usw. Auch ohne ET gibt es bereits Potenzial für möglich künftige Konflikte nicht nur wegen Bodenschätze auch Trinkwasser/Agrarflächen spielen eine Rolle. ET wird sich seiner Überlegenheit wahrscheinlich bewusst sein und sich sein Platz einfach nehmen.

  • Ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass eine uns ähnliche Spezies auf einem uns sehr sehr ähnlichen Planeten lebt und uns findet ist gleich Null.


    Woher kommt denn die Theorie, dass deren Erde2 untergeht? Warum? Was passiert denen? Und wenn sie uns so krass überlegen sind in allen Belangen, warum tun sie nicht was dagegen?


    Von all den tausend Gründen, warum uns jemand besuchen sollte ist dieser lediglich einer. Und dann auch noch ein sehr unwahrscheinlicher.
    Nämlich der, dass diese Aliens GENAU die Lebenvorraussetzungen brauchen wie wir.


    Sie müssen genau die gleiche Luftmischung atmen wie wir, müssen was mit Wasser anfangen können (Regen!), müssen mit den Temperaturen klar kommen, müssen mit den anderen Lebewesen klar kommen (was bedeutet, sie müssen auch zumindest annähernd so groß sein wie wir, sonst gibts schnell massiv Ärger mit Löwen, Bäern, Wölfen usw.), oder alle Lebewesen ausrotten... Was ist mit den hier vorherrschenden Krankheitserregern? Sind sie uns so ähnlich werden sie vermutlich kurz nach Ankunft auf der Erde von Pest, Malaria und sonstigem ausgerottet, es sei denn diese Erreger haben sich auf deren Planeten absolut identisch entwickelt und wurden bereits geheilt.


    Alles viel zu unwahrscheinlich und unlogisch.


    Das die Erde kolonialisiert wird ist netter Stoff fir SciFi Filme. Mehr nicht.

  • Eine neue Heimat zu finden ist einer der wahrscheinlichsten rationalsten Motive sich überhaupt die Mühen und vor alle Risiken auf zu nehmen um eine solche Reise zu machen.


    Weshalb deren Welt untergeht kann verschiedene Ursachen haben. Der Stern stirbt, ein Neutronenstern kommt ins Sonnensystem oder ein extrasolarer Planet und gefährdet deren Heimatplaneten. Zeit sich auf den Weltuntergang einzustimmen hätte man durchaus, verhindern könnte man es selbst im "SiFi-Zeitalter" laut Wissenschaft aber nicht. Einzige Überlebenschance: nichts wie weg hier.


    Daß sie eine 2. Welt suchen heisst nicht daß wir mit denen auch identisch sind (biologisch) aber einige Ähnlichkeiten reichen eventuell schon. Es könnte auch schon reichen wenn die nur zivilisiertes Leben ausmachen und dann einfach annehmen: "Da könnte wir auch leben".


    Die Aggresivität kann ausser der Kolonisierung noch andere Gründe haben. Sie haben viel zu verlieren und würden potenzielle Konflikte durch einfaches Niederlassen gar nicht erst riskieren. Bedeutet wenn die uns "beseitigen" können tun dies einfach. Es würde auch schon reichen wenn die schon biologisch mit uns nicht koexistieren können.


    Die Szenarien sind zwar unwahrscheinlich aber von unmöglich geht die Wissenschaft nicht mehr aus.

  • Ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass eine uns ähnliche Spezies auf einem uns sehr sehr ähnlichen Planeten lebt und uns findet ist gleich Null.


    Wenn sie uns ähnlich sind ist die Chance das sie auf einem ähnlichen Planeten leben eigentlich sehr hoch ;)



    Woher kommt denn die Theorie, dass deren Erde2 untergeht? Warum? Was passiert denen? Und wenn sie uns so krass überlegen sind in allen Belangen, warum tun sie nicht was dagegen?


    Diese Theorie ergibt sich weil sie einen triftigen Grund haben müßten so eine langwierige Reise zu einem anderen Planeten auf sich zu nehmen.


    Das der eigene Planet untergeht wäre eben ein sehr guter Grund. Es kann tausend Gründe geben wieso ihr Planet vernichtet wird und wogegen sie nichts machen können, Supernova, Kriege, ein Asteroid etc.



    Von all den tausend Gründen, warum uns jemand besuchen sollte ist dieser lediglich einer. Und dann auch noch ein sehr unwahrscheinlicher.
    Nämlich der, dass diese Aliens GENAU die Lebenvorraussetzungen brauchen wie wir.


    Sie müssen genau die gleiche Luftmischung atmen wie wir, müssen was mit Wasser anfangen können (Regen!), müssen mit den Temperaturen klar kommen, müssen mit den anderen Lebewesen klar kommen (was bedeutet, sie müssen auch zumindest annähernd so groß sein wie wir, sonst gibts schnell massiv Ärger mit Löwen, Bäern, Wölfen usw.), oder alle Lebewesen ausrotten... Was ist mit den hier vorherrschenden Krankheitserregern? Sind sie uns so ähnlich werden sie vermutlich kurz nach Ankunft auf der Erde von Pest, Malaria und sonstigem ausgerottet, es sei denn diese Erreger haben sich auf deren Planeten absolut identisch entwickelt und wurden bereits geheilt.


    Man geht natürlich davon aus das die Aliens unseren Planeten ausgesucht haben weil er die gleichen Lebensbedingungen wie ihrer bietet. Aliens die andere Lebensbedingungen brauchen würden nicht die Erde als Ziel aussuchen sondern einen anderen Planeten. Abgesehen davon, wenn er nicht genau die gleichen Bedingungen hat könnten die Aliens möglicherweise die Atmosphäre umwandeln in eine die für sie atembar ist.



    Alles viel zu unwahrscheinlich und unlogisch.


    Das die Erde kolonialisiert wird ist netter Stoff fir SciFi Filme. Mehr nicht.


    Was man sicher nicht zwingend annehmen müßte wäre das die Aliens uns vernichten wollen, evtl. würden sie auch einfach um Asyl bitten. Wenn wir allerdings nein sagen, würden sie sich vielleicht einfach ein Gebiet auf der Erde zu schnappen, notfalls mit Gewalt und das Gebiet einfach verteidigen. Oder sie suchen sich einen Ort wo sie unbemerkt leben können ohne entdeckt zu werden.


    Oder aber sie wenden sich gleich an die Regierungen welche ihnen dann einen Ort auf der Erde zusichern könnten der bewacht wird und kein Mensch dort Zutritt hat. Dafür bekommen die Menschheit im Ausgleich irgendwelche Technologien, das wäre vielleicht sogar das wahrscheinlichste Szenario.


    Denn würden wir in dieser Situation sein dann würde ich es für das naheliegendste halten das wir aich erstmal diplomatischen Kontakt mit den Staatschefs des fremden Planeten aufnehmen und ihnen die Situation erklären, weil es einfach das vernünftigste wäre. Das ist natürlich abhängig davon wieviele Aliens auf die Erde kommen wollen.

  • Die Aliens müßten die Menscheit nicht komplett ausrotten eine drastische Reduzierung der Bevölkerung sowie Zerschlagung von Staaten und Streitkräften damit die sich sicher fühlen kann schon ausreichen, wie weit die letzten entzivilisierten Menschen überleben hängt vom Wohlwollen der Aliens ab. Sollten die wegen starker Ähnlichkeit einen emotionalen Bezug zu uns aufbauen oder auch einige Menschen brauchen um auf der Erde klarzukommen, sind da durchaus Chancen vorhanden.


    Könnten die Aliens auch höflich um einen Platz auf der Erde bitten? Es ist zwar wahrscheinlich daß nicht die komplette Bevölkerung der Aliens ankommt aber in Millionenstärke könnte möglich sein. Kein Land würde die aufnehmen können, die Aliens werden selber nicht wissen wem von der Erde sie trauen können. Sie werden keine Tech. weitergeben, im Falle eines Konfliktes könnte das deren Überlegenheit gefährden. Aus ähnlichen Gründen hat z.B. die US-Regierung ein Exportverbot für das supermoderne Jagdflugzeug F22 Raptor verhängt.


    Das klingt zwar apocalyptisch, aber das rationalste was die machen können ist die menschliche Zivilisation zu zerschlagen.


    Das einzige friedliche Szenario eines "Besuches" wäre wenn die nicht herkommen MÜSSEN.

  • Wie eine ausserirdische Rasse reagieren würden, wenn sie uns entdeckt, darüber lässt sich nur spekulieren. Was mich an der bisherigen Diskussion ein wenig gestört hat, ist das herumreiten auf menschliche Verhaltensweisen.
    Natürlich ist das völlig "normal", denn wir Menschen kennen nun einmal nur unsere Art, und ihre Verhaltensweisen. Ich möchte jedoch hier einige meiner Überlegungen zum Thema darlegen.
    Die Faktoren die zu einer uns fremden Form der Intelligenz führen können, und damit direkt verknüft das Verhalten einer ausseridischen intelligenten Kreatur, sind wie ich meine so umfangreich, das ich hier erstmal nur ein paar wenige,
    über die ich schon nachgedacht habe, hervorheben möchte, um meine (persönliche) Meinung in der Übersicht darzulegen:


    -Ich gehe hierbei von einer Form der Evolutionstheorie aus, in der das Lebens zwar seine Umwelt maßgeblich beinflusst, siehe hier das Beispiel des Sauserstoff (O2)-Kohlendioxid (CO2)-Kreislaufes, das ja für das Leben hier auf der Erde elementar wichtig ist,
    aber sich gleichfalls an die selbstinduzierte Veränderung der Umwelt des betreffenden Planeten auf dem sich das Leben entfaltet, anpassen muss. So erklärt sich ein Teil der Evolution auf unsere eigenen Welt, von den einfachsten zu
    den komplexesten Lebensformen (unter anderem der Mensch). Sofern die Evolution als Tatsache bezeichnet werden kann, wird dieser Mechnanismus auch auf anderen Welten auf denen sich Leben entwickelt zutreffend sein.
    Diese Tatsache sagt aber noch rein gar nichts auf die möglichen Endergebnisse aus, also in dem Falle die Entwicklung einer intelligenten sich selbst bewussten Lebensform, hier sind auch unter den oft fabulierten Einschränkungen
    ,wie z.B. das Leben sich überhaupt nur auf Welten entwickeln kann, auf denen Wasser vorhanden ist, die möglichen Endergebnisse manigfaltig.


    Basierend auf dieser Aussage, meine ich, das die Art und Weise wie eine ausseridrische intelligente Spezies auf uns reagiert, maßgeblich davon beinflusst werden würden, wie diese Spezies sich selbst und ihre Umwelt wahrnimmt.
    Als kleines Beispiel, greife hier hier auf den Film Predator zurück, indem die ausserirdische intelligente Kreatur, ja bekanntermaßen, im Infrarotbereich des Lichtes sieht, und aussschließ in diesem Wellenbrereich
    des Lichtes. Deise Beispiel gefällt mir deswegen, weil man davon ausgehen könnte, das mit ein paar Veränderungen des besagten Szenarios, die Wahrnehmungswelt der ausseridischen Kreatur, sich von der unseren erheblich unterscheidet.


    Gut, dies ist ja schießlich nur ein Film, und deshalb ist das Szenario von Predator (und den Folgefilmen gleicher Art) eben auf ein unterhaltsames Aktionspektakel beschränkt in dem die jeweiligen Hauptpersonen in den Film, dem
    Alien gehörig den Arsch aufreißen (bzw, bekanntermaßen auch andersrum). Aber damit ist diese Szenario aus meiner Sicht extrem beschränkt in seiner Aussagekraft, taugt aber wenn man bereit ist weiter zu denken durchaus als Beispiel.
    Wenn man von einer solchen intelligenten ausseririschen Kreatur, in der Realität ausgeht, dann stellt sich auch die Frage, wie die biologischen Anpassungen der Kreatur die ja durch ihr natürliches Habitat maßgeblich beeinflusst wurde,
    auch deren Psyche gestaltet hat. Ich vermute, je nach dem welche Parameter man für diese Überlegung verwenden möchte das bis auf gewisse Grundlegende Dinge, wie z.B. Überlebenstrieb, Fortpfanzungstrieb usw.
    (die ja für das überleben der Spezies natürlich absolut notwendig sind.), würde sich die Psyche des Aliens sich in weitem Umfeld gehörig, oder zumindest teilweise erheblich von der unseren unterscheiden,
    basierend auf der andersartigen Form der Wahrnehmung der Umwelt.


    Eine gleiche Wertigkeit der Verhaltensweisen in Bezug auf menschliche Verhaltensweisen ist unter diesen Aspekt kaum mehr möglich, weil die Umwelt aus der die intelligente ausserirdische Kreatur kommen mag, sich
    vielleicht deutlich von der unseren unterscheidet, trotz gewisser Ähnlichkeiten (vorhandensein von Wasser, Sauerstoffatmosphäre usw.), die aber immer noch eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten offen lassen.
    Die Gewichtung der jeweiligen Verhaltensweise würde also bei einem Alien anders aussehen als bei uns Menschen. Es könnte friedlicher sein als wir, aber z.B. auch weitaus agressiver um nur ein einfachs Beispiel zu nennen.
    Ebenso könnte es aber genau so gut sein, das sich die Verhaltensweise des Aliens sich in einigen Aspekten von der uns Menschen eigenen, völlig unterscheidet. Wobei hier meine Vorstellungskraft öfters ziemlich streikt, da verknoten sich
    mir die Gehirnwindungen dabei, mir ein Wesen vorzustellen dessen Verhaltensweisen teilweise völlig fremd sind........man könnte sagen ich bin in dem Falle, wie vermutlich alle hier, ebenfalls auf die menschliche Art die Dinge zu sehen beschränkt.


    Innerhalb dieser hypthetischen Betrachtungsweise intelligenter ausserirdischer Wesen, gibt es eine extrem große Bandbreite, und in jeder denkbaren Möglichkeit stecken Risiken, wenn es zum direkten Kontakt mit uns Menschen kommt,
    denn einhergehend mit der von mir hypothetisch angenommenen anders gearteten Wahrnehmungswelt, geht auch logischerweise, eine andere sagen wir mal Weltschicht einher, die sich über alle Aspekte des Lebens
    des Aliens erstreckt, dies könnten z.B. andere religiöse Ansichten sein, und damit unter anderem verknüft auch eine andere moralische Auffassung davon was gut und richtig, oder eben falsch ist, und weiterführend auch eine andere
    Form der Ethik. Unmittelbar mit all diesen Faktoren verknüft ist das direkte Verhalten des Aliens in der hypothetisch angenommenen Interaktion mit uns als Individuum und weiterführend als Spezies.


    Lasst es mich so als Fazit zu diesem Posting ausdrücken:


    Die Frage also wie eine ausseridische Spezies und allen voran die ausserirdischen Kreaturen die den "Besuch" oder die "Kontaktaufnahme durch Funksignale" (oder auf andere Weise) durchführt, auf uns reagieren würde,
    hängt also sehr stark davon ab wer da kommt oder wer da den Kontakt per Radiosignal durchführt. Die Art und Weise wie der Kontakt abläuft, würde maßgeblich davon beeinflusst werden, inwieweit die
    ausserirdische Spezies uns ähnelt, und noch viel wichtiger, in wie weit sie sich von uns unterscheidet. Unter dem Strich bin ich der Auffassung das wir Menschen die Aliens oft zu sehr vermenschlichen,
    ,die möglicherweise realen Aliens wiederum sind aber keine Menschen, und daher sollten wir uns darauf gefasst machen, das diese sich
    auch anders verhalten als wir, zumindest Teilweise dürfte dies fakt sein (obwohl ich mich mit dieser Aussage natürlich ein wenig aus dem Fenster hänge).


    Grüße Schatti :winks:


    Anhang:


    Natürlich ist das Ergebniss der realen Kontaktes zu einer ausserirdischen Zivilisation auch davon abhängig, ob wir Menschen überhaupt auf die Art und Weise wie die Aliens sich verhalten, und wie sie die Dinge sehen, moralisch
    ethisch usw., klarkommen ;). Sind wir intollerant kann der Schuss im schlimmsten Fall gewaltig nach hinten los gehen. Wen die Aliens jedoch intollerant sind, so eine Art rassistische Weltraumimperialisten erübrigt die Frage nach dem Ergebniss des
    Kontaktes....ich hoffe jedoch das die ein wenig klüger und vielleicht auch tolleranter sind als wir, andersrum wäre es echt dumm gelaufen (^^).


    Noch kürzer zusammengefasst: Abwarten und Tee trinken ;).

  • Die Vermenschlichung rührt daher das die Aliens auf eine gewisse Art wohl logisch und sinnvoll handeln werden. Das wäre noch nicht einmal spekulativ sondern einfach naturgemäß.


    Das Szenario Mensch-ET-Krieg (auch nur Theorie) baut nicht aus Gut/Böse auf. Die Menschen würden sich kaum wagen ein außerirdische Raumschiff anzugreifen, die Furcht vor Überlegenheit würde auch den hitzigsten Staatsmann/Millitär zur Vorsicht walten lassen. Die Aliens würden nicht angreifen weil sie "böse" oder nur raumfahrende Monster sind. Das sind Klischees aus der klassischen SiFi. Es wäre lediglich ein Konflikt um Lebensraum und Überleben. Also das uralte Naturgesetz bzg. des stärkeren und schwächeren.

  • Nachenker schrieb:


    Zitat

    Die Vermenschlichung rührt daher das die Aliens auf eine gewisse Art wohl logisch und sinnvoll handeln werden. Das wäre noch nicht einmal spekulativ sondern einfach naturgemäß.


    Das Szenario Mensch-ET-Krieg (auch nur Theorie) baut nicht aus Gut/Böse auf. Die Menschen würden sich kaum wagen ein außerirdische Raumschiff anzugreifen, die Furcht vor Überlegenheit würde auch den hitzigsten Staatsmann/Millitär zur Vorsicht walten lassen.
    Die Aliens würden nicht angreifen weil sie "böse" oder nur raumfahrende Monster sind. Das sind Klischees aus der klassischen SiFi. Es wäre lediglich ein Konflikt um Lebensraum und Überleben. Also das uralte Naturgesetz bzg. des stärkeren und schwächeren.


    Ja die verdammte Vermenschlichung, die geht mir manchmal auf den Kecks ;). Das ist nach meiner Meinung viel zu kurzsichtig gedacht, sicher werden sich paralellen beim Verhalten eines Ausserirdischen im Bezug auf das menschlich
    finde, keine Frage, denn auch Aliens müssten ja zum Beispiel die Wissenschaften meistern die sie dazu befähigen überhaupt erstmal in Kontakt mit uns in Kontakt tretten zu können. Daraus lässt sich ableiten das sie durchaus in der Lage sein müssen, logisch zu denken.
    Sie müssen sich Fortpflanzen können, Nahrung zu sich nehmen, usw. ect. pp. Aber wie ich schon erwähnte müssten um ein Ahnung davon zu entwickeln wie ein Angehöriger einer ausserirdischen Zivilisation auf uns reagieren würde,
    viel mehr betrachtet werden, eigentlich alles was Es, Ihn oder Sie (je nachdem ob es ein Geschlecht sein eigenen nennt.) ausmacht.


    Anfang seine biologische Entwicklung, seinen Lebensraum und die Anpassung darauf. Dann die Frage wie das Alien seine Umwelt wohl wahrnimmt (Predatorbeispiel und es gäbe noch mehr Möglichkeiten der Wahrnehmung die sich von der unseren
    deutlich unterscheidet, aber ihr in nichts nachstünde), und wie daraufhin seine Psyche und in weiterer Sicht sein Weltbild und Selbstverständnis gestalltet ist. Und es gibt sicher Faktoren die ich da übersehen habe. Zählt man das alles zusammen
    ließe sich vielleicht mit einer realen Chance abschätzen wie zuerst das Alien als Individuum (falls es sowas bei der jeweiligen Alienrasse geben sollte, Schwarmintelligenzen wären zumindest auch möglich)
    und infolge dessen seine Gesellschaft auf uns reagieren würde.


    Entschuldige bitte die Wiederholung, aber vielleicht hilft es dir, meinen Gedankengang zum Thema nachzuvollziehen. Ich werde mal sehen ob ich weiteres hinzufügen kann, um meine Hypothese zu präzisieren.


    Grüße Schatti :winks::winks:


  • Ja die verdammte Vermenschlichung, die geht mir manchmal auf den Kecks ;). Das ist nach meiner Meinung viel zu kurzsichtig gedacht, sicher werden sich paralellen beim Verhalten eines Ausserirdischen im Bezug auf das menschlich ...


    Grüße Schatti :winks::winks:


    Obwohl dir die Vermenschlichung auf den Kecks geht, lassen sich daraus gewisse Wahrscheinlichkeiten ableiten. Gesetzt der Fall, die Ansprüche an Sauerstoff, Wasser und Nahrung wären ähnlich. Dann hätten Außerirdische den größeren Anreiz, auf unserem Planeten zu landen. Wenn aber nicht, dann wäre es denkbar, dass Außerirdische unseren Planeten als "lebensfeindlich" enstufen. Dazu ein hypothetisches Beispiel. Für mich wäre eine Atmosphäre aus Methangas lebensfeindlich, obwohl ich gelesen habe, dass es Bakterien gibt, die mit Methangas zurecht kommen. Gesetzt der Fall, eine außerirdische Zivilisation wäre in einer Umgebung aus Methan entstanden. Für solche Außerirdische wäre unser Planet sehr ungeignet! Ohne empirischen Nachweis wissen wir nicht, ob es so ist.


    Nur eine Form der Intelligenz dürfte über unterschiedliche Lebensformen hinweggehen. Um Raumschiffe bauen zu können, die unsere Erde erreichen, muss auch eine außerirdische Zivilisation ein hohes Maß an Intelligenz aufbringen. Dann wäre es ein naheliegender Gedanke, erst einmalzu sondieren, ob sich unser Planet überhaupt zur Landung eignet. Da wir noch keine Außerirdischen gesehen haben - zumindest nicht nachweislich - wäre das meine Vermutung. Vielleicht haben sie Erkundungen vorgenommen und festgestellt, dass eine Landung bei uns nicht sinnvoll wäre.


    Wenn mein Verdacht stimmt, dann wäre die Vermenschlichung allerdings falsch.

  • Ob die Erde geeignet ist oder nicht werden die auch feststellen ohne direkt hierherzukommen. Unserer Wissenschaft kann mittlerweile fremde Sonnensysteme und fremde Planeten untersuchen, eine Zivilisation die älter und fortgeschrittener ist dürfte das noch präziser können.


    Die Wissenschaft geht zwar davon aus daß Aliens nicht sofort landen und hier herumlaufen werden. Sollten die jedoch mit der Erde tatsächlich was anfangen können (neuer Lebensraum) werden die sich aber nicht einfach wieder abwenden. Aus dem einfachen Grund daß solche Planeten wahrscheinlich zu selten sind.

  • Ob die Erde geeignet ist oder nicht werden die auch feststellen ohne direkt hierherzukommen. Unserer Wissenschaft kann mittlerweile fremde Sonnensysteme und fremde Planeten untersuchen, eine Zivilisation die älter und fortgeschrittener ist dürfte das noch präziser können.


    Die Wissenschaft geht zwar davon aus daß Aliens nicht sofort landen und hier herumlaufen werden. Sollten die jedoch mit der Erde tatsächlich was anfangen können (neuer Lebensraum) werden die sich aber nicht einfach wieder abwenden. Aus dem einfachen Grund daß solche Planeten wahrscheinlich zu selten sind.


    Abgesehen von der Seltenheit, sind geegignete Lebensräume artspezifisch und somit nicht selbstverständlich. Dazu ein irdischer Vergleich. Auf den subantarktischen Inseln können Pinguine sehr gut leben. Im 19.Jahrhundert gab es mal einen Menschenversuch. Das waren Bauern und Fischer, denen dort ein neuer Lebensraum versprochen wurde. Die maximale Verweildauer betrug 14 Jahre. Länger hielten es die Menschen dort nicht aus. Obwohl irdische Arten sehr viel näher mit einander verwandt sind, gilt selbst hier der Grundsatz: Das was der einen Art nützt, muss der anderen Art nicht auch nützen.


    Das gilt noch viel mehr für Aliens. Meine Vermutung ist folgende. Hochintelligente Aliens haben unseren Planeten entdeckt, und stellten fest, dass unsere Art zu leben nicht ihrer Art entspricht. Jetzt suchen sie einen anderen Planeten, der ihrer Art besser entspricht.

  • Zitat von Chamaeleon

    Hochintelligente Aliens haben unseren Planeten entdeckt, und stellten fest, dass unsere Art zu leben nicht ihrer Art entspricht. Jetzt suchen sie einen anderen Planeten, der ihrer Art besser entspricht.


    Selbst wir schicken Sonden auf Planeten, bevor wir da landen, den Helm lieften und feststellen, bisschen wenig Sauerstoff und verdammt kalt. Und das sollen "hochintelligente" Außerirdische nicht tun? Ich würde sie, wenn sie so gehandelt hätten, eher als hochgradig beschränkt ansehen, tut mir Leid.