Hinweise auf Panspermie gefunden

  • ich finde das überhaupt nicht überraschend... worum sollten wir alleine in diesem Universum hocken, ich hoffe sie finden irgendwann mal etwas das krabbelt und zähne hat und den Wissenschaftlern in den Po beißt..
    Das wäre mal wirklich eine Schlagzeile und ich hoffe ich verpass es nicht.


    Grüße von Yen.

  • Für mich selber ist das auch nicht verwunderlich. Es hat mich lediglich erstaunt dass es außer dem Marsbrocken von damals auch noch andere Funde gibt die diesen Schluss nicht nur zulassen sondern auch andere Funde gibt die die Theorie der Panspermie untermauern. Für mich steht ausserirdisches Leben aus ausser Frage. In dem Beitrag war die scheinbare Verwandtschaft mit irdischen Organismen sehr interessant.Sie legt die auf Kohlenstoff basierende Strukturierende Organisation nahe. Wobei es seltsam ist das scheinbar keine Struktur aufzufinden war die eine DNA nahe legt. :nerd:

  • Zitat

    In dem Beitrag war die scheinbare Verwandtschaft mit irdischen Organismen sehr interessant.Sie legt die auf Kohlenstoff basierende Strukturierende Organisation nahe. Wobei es seltsam ist das scheinbar keine Struktur aufzufinden war die eine DNA nahe legt.


    Sehr sogar, bin wirklich gespannt auf nähere Ergebnisse !

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Natürlich ist es interessant, dass kleinste Organismen auf oder in außerirdischen Brocken nachgewiesen wurden. Falls das Leben aber wirklich aus dem Weltall kam, ist seine Entstehung deswegen noch lange nicht geklärt, sondern nur in einen Bereich verschoben, der für uns aufgrund der ungeheuren Entfernungen wohl nie zugänglich werden wird. Vielleicht aber stellt man auch irgendwann fest, dass diese Brocken vor zig Millionen Jahren mal von der Erde gekommen sind und es sich doch um irdisches Material handelt, das während der langen Zeitspanne so eingeschlossen wurde, dass es jetzt "dazuzugehören" scheint.


    Und dass diese Strukturen anscheinend keine DNA (mehr?) enthalten, finde ich auch am interessantesten. Hier stellt sich zunächst die Frage, ob sie niemals vorhanden war oder vielleicht beim Flug durchs Weltall zerfallen ist. Denn ansonsten scheinen diese außerirdischen "Kieselalgen" den irdischen ja extrem ähnlich zu sein, weshalb ich es eher merkwürdig finden würde, wenn ausgerechnet einer der wichtigsten Bestandteile irdischen Lebens fehlen würde.
    Sollte in diesem "Leben" aber wirklich niemals DNA vorhanden gewesen sein, stellt sich die Frage, wie Leben ohne DNA aussehen könnte. Vielleicht ist DNA ja die Voraussetzung für die Entwicklung von mehrzelligen Organismen? Möglicherweise gab es also schon Lebe(wese)n vor der Entstehung der DNA, und die Bildung der ersten DNA in einer dieser "Zellen" war dann der nächste Meilenstein?

  • ???
    Man findet auch in Versteinerungen auf der Erde keine DNA. Bei einer Versteinerung werden Zellstrukturen durch das Einlagern von Silikaten ersetzt. Das versteinerte ist quasi ein Ersatz.


    DNA ist ein Molekül und damit viel viel viel zu klein, als das es durch Silikate ersetzt wurde. Hier wird wieder normale Erkenntnis mit Unwissenheit gepaart und daraus dann etwas paranormales kreiert. Also, Versteinerungen --> Keine DNA --> normal und zu erwarten


    Auch der Fund dieser Strukturen ist nicht neu. Bereits vor Jahren fand man versteinerte Abdrücke in Meteoriten, die Bakterien ähnelten und damit erheblich weiter entwickeltes Leben darstellen würden, als Algen

  • ???
    Man findet auch in Versteinerungen auf der Erde keine DNA. Bei einer Versteinerung werden Zellstrukturen durch das Einlagern von Silikaten ersetzt. Das versteinerte ist quasi ein Ersatz.


    DNA ist ein Molekül und damit viel viel viel zu klein, als das es durch Silikate ersetzt wurde.


    Darauf hätte ich natürlich selbst kommen können! Die Wahrscheinlichkeit, dass diese außerirdischen "Kieselalgen" eine DNA hatte, die längst verschwunden ist, ist also größer als die, dass sie nie eine hatten.

  • Darf ich mal kurz die Frage einwerfen, wieso bei solchen Themen immer und immer wieder diese Grundsatzaussage kommt "Also für mich steht fest, dass es anderes Leben im Universum gibt" bzw. "Warum sollten wir allein sein im Universum?".


    Die Wissenschaft ist sich doch ziemlich einig, dass es Leben gibt im Weltraum.
    Ich glaub das steht auch heute nicht mehr zur Debatte.
    Zur Debatte steht bzw. interessant ist die Frage, wo ist es, und können wir es mit unserer Technologie schon erreichen/finden?

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • silvercloud


    Es ist zwar richtig was du sagst aber bei manchen der Bilder in dem Essay zieht diese Argumentation nicht, da dort eindeutig Strukturen zu erkennen sind, die nicht einer zufälligen Anordnung kristallisierter Mineralien zugesprochen werden können. Natürlich ist fraglich wie echt die Aufnahmen sind. Das kann keiner von uns überprüfen.

  • Mh nein das stimmt schlicht nicht. Organische Strukturen sind hoch organisiert im Aufbau... Siehe DNA, Zellwände, und letztlich auch das große Ganze das daraus resultiert. Und wie gesagt, auf den Bildern kann man eindeutig Anordnungen erkennen die sich von der Umgebung abheben. Ich postuliere damit nicht, dass ich zwingend etwas erkennen will was nicht da ist. Der augenscheinliche Unterschied ist aber nicht von der Hand zu weisen.

  • Aber wäre es nicht denkbar, dass die Brocken vor vielen, vielen tausend Jahren schon mal auf der Erde waren (bzw. von der Erde abgesprengt wurden) und dabei von irdischen Kieselalgen besetzt wurden, die jetzt sozusagen "zurückgekehrt" sind? Dass es sich also um irdisches Leben handelt, das aus ungeklärten Gründen einen Ausflug im All hinter sich hatte?

  • Der Gedanke ist vielleicht gar nicht verkehrt da der Großteil der in unserem Sonnensystem vorkommenden Meteoroiden auch aus diesem stammen. Das uns nächste Sonnensystem ist immerhin 4 Lichtjahre entfernt. Ein Gesteinsbrocken von dort ist zwar nicht unwahrscheinlich aber wohl eher selten hier anzutreffen. Ich teile deine Vermutung also und müsste dann auch den Titel des Threads ändern. Immerhin sinkt dadurch die Möglichkeit das entsprechende Keime des Lebens von ganz woanders herkommen als unserem eigenen Sonnensystem.

  • Wohl leider ja. Dennoch zeigt dieser Fund das es nicht unwahrscheinlich ist, das solche Brocken existieren. Ganz ehrlich habe ich mich schon darüber gewundert, dass die extraterrestrischen Fossilen denen unserer Kieselalgen so frappierend ähneln. Naja, wer weiß was noch kommt? :P

  • Um es hier noch einmal niederzulegen, falls der Link nicht mehr geht.


    1. es ist fraglich ob besagter Stein denn wirklich ein Meteorit ist
    2. scheinen die Algen bis aufs Haar aktuellen irdischen zu gleichen. Ein Biologe der dies begutachtete meinte, das dann die "Alienalgen" die gleiche Evolution hätten durchmachen müssen, wie auf der Erde. Nahezu ausgeschlossen.
    3. ist es am wahrscheinlichsten, das es zu einer Verunreinigung der Meteoriten durch normales Regenwasser kam, in dem sich dann Algen entwickelten. Wenn es denn ein Meteorit ist...die Form der Bruchstücke ist jedenfalls untypisch