Überwachungsstaat: Big Brother

  • Danke dir Schatti. Ich glaube auch genau das ist der Knackpunkt. Durch viele Rechte, die sich als Patrioten tarnen ist der Begriff Patriotismus in ein extrem schlechtes Licht gerückt.


    Bestes Beispiel, heute hat Schäuble den Bund Heimattreuer Jugend (korrigiert mich bitte, falls ich das falsch geschrieben habe) verbieten lassen, die nichts anderes waren als ein Rudel Nazis.


    Das ist das Problem, denn echter Patriotismus hat nichts mit Nationalismus gemein. Nur auf den ersten Blick vielleicht. Patriotismus gleich zusetzen mit National(sozia)lismus, das wäre als würde man zur Blindschleiche Schlange sagen. Und das ist ein sehr harmloser Vergleich.


    Ich bin trotzdem zuversichtlich. WIR schaffen das, jeder für sich allein nicht. :winks:

  • Zitat von "Dirk"

    Das Wohle Deutscher sollte einem näher am Herzen liegen, alleine schon deshalb, weil wir hier wohnen, was in der Türkei passiert ist bestenfalls sekundär interessant, meinetwegen auch in den USA oder sonstwo.


    Ach tatsächlich? Is es das? Ich würde sagen, nein. Warum?
    Wegen der räumlichen Nähe? Es gibt, wie gesagt, Menschen außerhalb Deutschlands die mir räumlich näher sind.
    Weil wir im gleichen Staat leben? Das mag mich in bestimmten Bereichen betreffen, aber in manchen wiederum nicht. Warum sollte mir ein hypothetisches Sterben der Milchindustrie in Deutschland näher gehen als eines in Dänemark, wenn ich meine Milch von einem Dänen beziehen würde?
    Mir geht es hier nicht um Regionalismus, falls das hier so aufgefasst wurde, ich würde einen Stolz auf Schleswig-Holstein, Bayern oder Thüringen genausowenig nachvollsziehen können. Genausowenig will ich den Sinn der Existenz von Deutschland ode Nationen an sich in Frage stellen, ich versteh nur nicht, warum ich mich mit etwas identifizieren soll, dass in meinen Augen nicht mehr als eine geografische Kategorie ist.

    Zitat von "Dirk"


    Was uns verbindet ist eine gemeinsame Geschichte, und die verbindet uns sehr wohl, sonst hätten wir nicht diesen völlig schwachsinnigen "Ossi-Wessi"-Blödsinn, den einige Deppen auf beiden Seiten hegen und pflegen.


    Ja, Deutschland hat eine gemeinsame Geschichte, so wie die Franzosen eine gemeinsame Geschichte hat, aber auch die Mittelmeerregion oder die Städte an der Ostsee, nicht nur Nationen. Jede Menschengruppe hat eine gemeinsame Geschichte, wie z.B. auch Religionen, Subkulturen, internationale Interessengruppen usw. Was macht die Nationen da besonders?
    Und diese Streitereien hast du auch zwische Angehörigen verschiedener Nationen. Was ganz ähnliches wie diese Ossi-Wessi-Geschichte gabts auch mal zwischen Deutschen und Franzosen.

    Zitat von "Dirk"


    Deutschland ist eine Familie, sieh es so. Wenn eine Familie sich streitet und uneins ist, dann ist diese Familie schwach und wird nichts erreichen.


    Der Vergleich ist gut, aber ich stelle auch meine Familienmitglieder, mit denen ich nicht viel zu tun habe, nicht über meine besten Freunde.

  • Nun wenn du so eingestellt bist waytowostok, kann ich wiederum nur sagen, es ist dein gutes Recht so zu denken, aber bitte bedenke das mir eine derartige Meinung ebenfalls komisch und befremdend vorkommt, sicher hast du dir das auch gut überlegt.


    Warum ich mich mit Deutschland identifiieren möchte ist ganz einfach, mir liegt meine Heimat am Herzen, wenn ich nichts für mein Heimatland emfinde kann auch nichts bei rm kommen.
    Wie gesagt es geht mir hier nicht um die verallgemeinerung deutscher Kultur sondern um das Gesammte Land mit allem was dadrin vorhanden ist.


    In der Tat sehe ich es so das das bestreben der Milchindustrie hier in Deutschland näher ist als das in Dänemark, sehe aber das eine eventuelle Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg, beiden eventuell zum Vorteil gerreichen könnte, so verstehe ich z.B Weltoffenheit.
    Nach dem Motto, erst schauen obs man es alleine hinbekommt, trennen was sind Nationale Probleme und was sind internationale Probleme, und nach den Gesichtspunkten dann selektiv entscheiden wann wo eine internationale Zusammenarbeit nützlich für alle beteiligten ist.


    Zitat

    ich versteh nur nicht, warum ich mich mit etwas identifizieren soll, dass in meinen Augen nicht mehr als eine geografische Kategorie ist.
    Dirk hat geschrieben:


    Das ist in der Tat eine sehr schwierige und vor allem Umfassende Fragestellung, soviel erstmal vorab:
    Also ich kann dir nur sagen wo man ein Gefühl des nationalen Partiotismus nach meiner Meinung genau anfängt und wo man vorsichtig damit sein sollte, wenn du meine vorhergehenden Postings ließt glaube ich, erklärt sich das schon bestens, hoffe ich zumindest.
    Ich finde es echt traurig das du dieser Auffassung bist, komme aber nicht umhin zu konstatieren das es dein gutes Recht ist so zu denken. Bevor ich dazu eingehend stellung nehme möchte ich gerne noch ein bisschen über diese Fragestellung nachdenken, um dem Umfang der Fragestellung wie ich meine, rechnung zu tragen.


    in diesem Sinne bis bald Grüße Schattenkanzler :winks:

  • Ich würde meinen Patriotismus nicht als direkten Stolz beschreiben, ich bin sicher keiner der dauernd erwähnt wie stolz ich auf dieses Land sei. Ich bin durch einen Zufall hier geboren und ich bin durchaus dankbar über diesen Zufall, formuliere ich es halt so.


    Ich kann dieses Land lieben aus mannigfaltigen Gründen ohne direkt drauf stolz zu sein. Nur muß ich heutzutage feststellen, daß es für manche Leute scheinbar "in" ist, sich abfällig über Deutschland zu äußern. Das ist für mich unlogisch, speziell dann, wenn betreffende Personen hier weiter wohnen bleiben. Versteht mich nicht falsch, aber ich bleib doch auch in keiner Disco, wo mir die Musik nicht gefällt.


    Das ist doch Demokratie, die Freiheit das zu tun, was man will und seit der EU kann jeder doch relativ problemlos in Europa wohnen und arbeiten, wo er es mehr mag.


    Der Vergleich mit der Familie noch einmal kurz angeführt, lebe ich in einer Familie die dauernd zerstritten ist, werde ich zwangsläufig selber drunter leiden, denn ich kann viele Dinge gar nicht tun. Keine Entspannung, keine Ruhe zu lernen, etc.


    Ich muß meine Familie nicht abgöttisch lieben, aber ich sollte mit ihr auskommen und respektieren, oder? :winks:

  • Zitat

    Wenn Du deinen Nationalstolz so definierst, dass er der Respekt und der Dank gegenüber dem Land ist, in dem Du lebst, kann ich mich dem nur anschließen. Was ich aber nicht verstehe, ist der Stolz auf die Zugehörigkeit zu einer Nation, als ideelles Gut. Denn davon hat niemand was.


    Das ist doch mal ein gemeimsamer Nenner bei dem ich sagen kann, vollste zustimmung, trotzdem werde ich versuchen so gut es geht meinen Standpunkt zu erläutern, wenn ihr Fragen habt oder einwände nur zu(ich werd garantiert net böse werden und euch Fressen wollen ;))


    Idiologien eigenen sich nicht gut für einen gesunden Nationalstolz und schon gar nicht für einen demokratisch ausgerichteten Patriotismus, aber ich gebe zu das inbesondere beim Thema Patriotismus auch einige negative Dinge mitschwingen die man nicht irgnorieren darf, bedingungsloser und unkritischer(und damit hirnloser) Patriotismus artet wie ich meine fast immer ganz schnell zu Nationalismus aus, dessen destruktive Wirkung seid 1945 bis heute noch spüren können.


    Doch wenn man den Zusatz demokratisch als wichtig betrachtet so wie ich es tue, dann bekommt Patriotismus eine andere Bedeutung, für mich persönlich bedeutet es ein Patriot zu sein, auch kritisch zu sein gegenüber den Entwicklungen im eigenen Land und darüber hinaus, und zu hinterfragen und im Notfall zu handeln, doch mit Handeln meine ich nicht blindwütiges umhermarodieren und blindes Herbeten irgendwelcher Ideale oder so, sondern ein wohlüberlegte kluges Handeln, das nutzen bringt und nicht zerstört, sonder aufbauend und schaffend ist, wenn auch sicher mit Rückschläge die eigentlich ganz normal sind., wenn man wie Dirk sagt das Kind beim Namen nennt.


    Es ist mir klar das es schwierig ist, diesen Weg zu gehen, aber ich denke unser Land würde es verdienen wenn man es versucht, das ist die Art von Dankbarkeit die ich meinem Heimatland das viele schöne Seiten hat entgegenbringe, indem ich nicht nur meine demokratischen Rechte in Anspruch nehme, sondern auch a) dafür einstehe und b) die Verplfichtungen die daraus entstehen, die es nach meiner Meinung sehr wohl gibt, anerkenne, und versuche danach zu umsichtig danach zu handen.


    Deutschland und nicht nur unser Land sondern unser Welt der Planet Erde verdienen eine bessere Behandlung, da wir teil dieser Welt sind sollten wir auch anfangen uns selber besser zu behandeln, hört sich komisch an aber im Grunde stimmt es, und ist eminent wichtig, so denke ich. Und wenn ich meine Uns, dann schließt das natürlich nachgeordnet alle Menschen ein dir hier auf Erden leben ;).


    Für mich bedeutet es ein demokratischer Patriot zu sein, wirklich demokratisches Gedankengut zu verinnerlichern, und danach zu streben, nicht blind, denn wer nicht hinterfragt, wer nicht kritisch ist, und wer nicht bereit ist seine eigenen Teil der Verantwortung für sich die Welt und die Gesellschaft, zumindest hin und wieder wahrzunehmen, der hat nach meiner Meinung recht sich zu beschweren das die Lage sich immer weiter verschlechtert, und die allgemeine Lebensqualität sinkt.


    Nur wenn wir in diesem einem Punkt uns Klahrheit verschaffen, und uns im groben Einig sind, trotz diverer berechtigter Meinungsunterschiede, und mit dem willen auch wenn es mal einen disput über die ein oder andere angestrebe Sache gibt, trotzdem zusammenzuarbeiten zum nutzen aller und damit auch zum eigenen nutzen, nur dann sehe ich die möglichkeit das es noch mal was wird mit einer gewünschten "schönen neuen(alten) welt!", diese Welt hat aber nach meiner Meinung viele Köpfe mit zum Teil auch neuen inovativen Idenn nötig.
    Dies ins Symbiose mit althergebrachten Traditionen, die unter berücktsichtigung das diese sich durch die Zeiten ändern können, Teil unser Kultur sind, liegt ein Teil der Lösung, wie die entgültige Lösung aussieht, nun die Lösung ist das es keine entgütlige Lösung gibt, nur eine nie enden wolllende Kette von Lösungen die die Momentane Lage berücksichtigen, und kritisch freie Menschen die willsens sind, diese Lösungen zu kreieren und auch mitzutragen.
    Das trägt also der Weiterentwicklung unserer Art und der Menschheit an sich Rechnung, wenn wir sehen wollen wohin wir gehen, dann sollten wir wissen woher wir kommen.


    Deswegen fände ich es toll wenn IHR auch wie ich, euch mit dem Thema Demokratie deren Entwicklung und deren Gedankengut beschäftigten würdet, es lohnt sich auf alle Fälle ein Grundwissen das bei vielen (nach meiner Meinung) leider unzureichend ist, und man muss ja nicht, man kann es machen, ich mache es z.B.


    Das sieht man daran das die Leute weltweit ganz besonders aber hier in Deutschland, unter anderem meinen das sie mit der Wahl sämtliche Verantwortung auf die Politker abwälzen können, und dann erwarten das die alles und jedes richtig entscheiden, diese Haltung führt unter anderem, und neben einigen anderen bedenklichen Entwicklungen, nach meiner Meinung gefährlichen zu Politk der heutigen Zeit geführt hat, die vermehrt am Bürger vorbeientschieden wird, zudem Ehtisch, und vor allem Vefassungsmäß mehr als bedenklich zu nennen ist, sowie dem demokratischen Grundgedanken unser Nation und nicht nur der unseren in viellerlei Hinsicht Wiedersprechen, und das macht mir große Sorgen, denn naja ich lebe hier in diesem Land wisst ihr?.


    Ich verstehe nun die offensichtlichen Schwierigkeiten bei diesem Thema, dank euch, deswegen habe ich das Thema ja auch an euch herangetragen, es sind mir Sachen aufgefallen die ich offensichtlich nicht ganz zu ende gedacht habe, und noch immer dabei mir wirklich Gedanken drum zu machen. Vielleicht ist ein demokratisch patriotisch verhaffteter Nationalstolz ein heikleres Thema als ich zuerst dachte, aber ich finde ein lohnendes, ich werde mir die nächsten Tage nochmal gedanken machen, bevor ich ein vorläuftiges Fazit ziehen möchte.


    In diesem Sinne euer PP-Patriotenkanzler :mrgreen::winks:

  • In China ist jetzt das Wettrüsten zwischen dem Überwachungsstaat und den Internet-Nutzern in die nächste Runde gegangen.


    So hat die chinesische Regierung angeordnet, dass alle Computer nur noch mit einem speziellen Kontrollprogramm verkauft werden dürfen, worauf hin prompt ein Anti-Kontrollprogramm entwickelt wurde, welches die chinesische Opposition jetzt unters Volk bringen will.


    http://www.epochtimes.de/articles/2009/06/15/457192.html



    Es ist doch beruhigend zu sehen, dass sich die Menschen gegen zu viel Kontrolle zur Wehr setzen und keineswegs die Schafe sind, die alles hinnehmen und mit sich machen lassen. 8-)

  • Also Pro würde ich sagen Für Überwachung von Diebstälen. ( Banken Einkaufsstrassen )
    Pro auch für Kindergärten und anderen Einrichtungen zum Schutz. natürlich.
    Pro für das finden Illegaler Pornografie. damit dieses aufhört. ( kinderpornografie, und Perversitäten anderer Art )
    Pro Nur sollte man nicht nur die Seiten sperren, sondern auch die Männer finden und die Kinder befreien.
    Seiten sperren bring garnichts, die Kinder leiden trotdem.



    Contra. niemand hat was auf meinen Rechner zu suchen, oder privat Daten zu erfassen.ohne meines Einverständnisses.
    Contra. niemand hat Tioletten zu filmen, oder private Räumlichkeiten.ohne Einverständniss.
    Contra. niemand hat Telefongespräche und E-mail zu erfassen , ohne Einverständniss.
    Contra, ich will keinen Chip unter der Haut haben.
    Contra ich will nicht jedes mal geröngt werden, auf dem Flugplatz. wegen meiner Gesundheit.
    Contra, es gab noch keinen Terroristischen Anschlag in Deutschland dieser Zeit. also wozu Überwachung.
    Contra. Stasie hatten wir schon einmal und man weiß, sowas geht nach hinten los.
    Überwachung schafft Terrorismus auf beiden Seiten. Nur ein freidenkende Gesellschaft lebt in Frieden und ohne Terror.


    Die neue Schäuble Hymne


  • Hi!


    Wollte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.


    Ich finde wie sich das ganze entwickelt ist besorgniserregend.


    Aber man muss sich auch vor Augen halten das sich die wenigsten Menschen Gedanken darüber machen!


    Es ist ja zb. nichts neues das diverse "Sozial Networks" (nennt man doch so?) die Informationen an dritte weitergeben
    oder für andere Sachen missbrauchen(Werbung,Marktforschung etc.).


    Die Leute melden sich überall an und setzen ein "Kreuzchen" dort ein "Ja ich stimme zu" da, dann noch ein paar Bilder und Informationen hochladen und fertig.


    Aber wenn dann diverse Informationen "verwendet" oder gehandelt werden pochen sie auf ihre Privatsphäre und reden vom "gläsernen Menschen".


    Manchmal kommt man nicht drum herum und man muss sich Anmelden oder Informationen preisgeben,
    aber man kann das auch auf ein notwendiges minimum reduzieren!


    Ich hoffe ich habe den Kern der Sache getroffen!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Hi Zweifler


    Zitat

    Also Pro würde ich sagen Für Überwachung von Diebstälen. ( Banken Einkaufsstrassen )
    Pro auch für Kindergärten und anderen Einrichtungen zum Schutz. natürlich.
    Pro für das finden Illegaler Pornografie. damit dieses aufhört. ( kinderpornografie, und Perversitäten anderer Art )
    Pro Nur sollte man nicht nur die Seiten sperren, sondern auch die Männer finden und die Kinder befreien.
    Seiten sperren bring garnichts, die Kinder leiden trotdem.


    nur dafür ist es nicht gedacht, den solches könnte man jetzt schon bekämpfen ,wenn man denn wollte ,zb sind Kinderpornographievertreiber hier in D bekannt, ohne dass gegen sie vorgegangen wird ,oder deren Verbreitung


    http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2147



    und wer da alles wirklich mit drin steckt ,erinnert sei nur an dem Ductroux Skandal in belgien !oder an den angeblcihen kampf Deutschlands gegen Landminen , dabei ist deutschland der größte Exporteur von Fahrzeugminen ,aber es ist ja ein so großer Unterscheid ,ob ein Kind durch eine Antipersonenmine getötet/verstümmelt wird, oder gleich im Dutzend mit Familie oder anderen unschuldigen mit einer Fahrzeugmine ,und in einen Land, wo Politiker und Juristen darüber schwadronieren , dass Prostitution durchaus eine zumutbare Tätigkeit für arbeitslose Frauen ist, oder Organe als Finanzquelle dienen können ...wielange wird da Kinderarbeit oder Kinderprostitution noch als tabu gelten ?

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Im Bestreben, die totale Kontrolle über die Computer ihrer Bevölkerung zu gelangen, hatte die chinesische Regierung zunächst angeordnet, dass jeder neue Computer mit einem speziellen Programm ausgestattet sein muss. Aber aufgrund internationaler Proteste hat China diesen Plan nun bis auf weiteres verschoben. Wobei allerdings kaum Aussicht darauf besteht, dass das Vorhaben völlig aufgegeben werden würde.


    http://www.faz.net/s/Rub510A2E…8D330C7B1625~ATpl~Ecommon



    Es ist also möglich, den Einsatz von Überwachungstechnologien bis zu einem gewissen Grad zu verhindern, selbst dann, wenn sie sich in den Händen von undemokratischen Regiemen befindem. Aber langfristig gesehen wird man mit internationalen Protesten keine Diktatur daran hindern können, einen Überwachungsstaat orwellschen Ausmaßes aufzubauen.

  • Sers,
    wenig Worte. Zwei Videos.


    Und das andere ...



    Über dieses Video, das Ereignis, steht, zu meinen besonderen Schock, folgendes in den Nachrichten:
    http://news.sky.com/skynews/Ho…s/Article/200909415388868


    Was haltet ihr davon? In was für einer Welt leben wir? Ich bin schockiert, und das ist selten ... Diese Links haben mir die Augen geöffnet ...

    Es gibt kein Gut. Es gibt kein Böse. Es gibt den Zweck.
    Es gibt keine Wahrheit. Es gibt keine Unwahrheit. Da ist der Weg.

  • Schockieren tut es mich nicht, dafür ist dergleichen schon viel zu oft in viel zu vielen Ländern passiert. Dies passiert nicht nur in den USA, es passiert genauso in Russland, der Türkei, etc.


    Sollte es sich um eine nicht genehmigte Demonstration handeln oder diese den vorgeschriebenen Weg verlassen ist jede Polizei durchaus berechtigt, diese aufzulösen.


    Ich bin mir allerdings sicher, daß einige dies anders sehen werden und mal wieder einen kompletten Orwellschen Überwachungsstaat heraufbeschwören werden.


    PS:Ja, ich war auch schon mal auf einer Demo und da lief es friedlich ab, auch die böse Polizei verhielt sich vorbildlich.

  • Hi,
    Klar, das geht auch. Andere Länder, andere Sitten, allerdings.
    Und an Orwell erinnerts mich auch ... Aber der Gedanke, dass die Polizei berechtigt ist, die Demo zu zerschlagen, finde ich absurd. Wo leben wir denn, dass man für alles eine Genehmigung braucht, die man bei solch pikanten Themen wie Verfassungsschutz eventuell nicht einmal bekommt ...


    peace

    Es gibt kein Gut. Es gibt kein Böse. Es gibt den Zweck.
    Es gibt keine Wahrheit. Es gibt keine Unwahrheit. Da ist der Weg.

  • Art. 8 [Versammlungsfreiheit]
    (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.


    (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.


    www.123recht.net/article.asp?a=512&p=8&ccheck=1


    Hier noch einmal der Link dazu, der diese Gesetze mit einem recht vernünftigen Kommentar beschreibt. :winks:

  • :mrgreen:


    Ich zitiere einen unbekannten Autoren: "Gesetze sind beschissen wenn sie beschissen sind"
    Übersetzt heißt das, Gesetze sind weder die Quelle der Moral, noch der Wahrheit. Ein gutes Beispiel ist hier die Verfassung der Weimarer Republik ...


    peace

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  • Was mir in der letzten Zeit auffällt ist das immer mehr Threads zum Thema Polizei aufgemacht werden.
    Habe ich auch(aus aktuellem Anlass).
    Aber mir kommt vor als ob sich jeder von der Polizei "verarscht" und ungerecht behandelt fühlt.
    Ich weiss nicht so recht, ich habe auch schon "eigenartige" Erfahrungen mit der Polizei gemacht, aber ich hatte nie wirklich Probleme mit ihnen(die meisten sind freundlich und machen nur ihre Arbeit).


    Wenn man so sieht wie manche Menschen mit der Polizei umspringen, da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Zu den Demos kann ich nicht so viel sagen ich war noch nie auf einer, aber wenn da irgendwer mit Steinen oder Brandsätzen schmeißt sollte die Polizei ruhig hart durchgreifen dürfen.


    Ich rede da nicht von "halbtotprügeln", aber das richtige Maß an Gewalt finde ich nicht verkehrt. Man muss denen auch Einhalt gebieten, und mit gut zureden wird da nichts mehr erreicht.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Oh sicherlich finde auch ich sehr viele Gesetze für den *****, nur kann ich eben nicht sagen, das ich die USA oder Deutschland als Polizeistaat empfinde.


    Zumindest sterben hier nicht reihenweise der Regierung unbequeme Reporter wie es ein wenig weiter im Osten wohl anscheinend zum guten Ton gehört.


    Ob die angewandte Gewalt gerechtfertigt ist, darüber läßt sich trefflich streiten, aber ein Polizeistaat? Meiner Meinung nach nicht.
    PS: Wenn man sieht, was beispielsweise auf G8-Gipfeln und ähnlichen Demos abgeht, wo die sogenannten Demonstranten, besonders die sinnfreien Angehörigen des Schwarzen Blockes, den Tod von Polizisten billigend in Kauf nehmen und auch bewußt herausfordern, dann muß ich sagen sind wir nicht mehr allzuweit entfernt von der Anarchie.


    Die Polizei hat in solchen Ausnahmesituationen, die leider so oft vorkommen, daß ich nicht mehr von Ausnahmen reden möchte, durchaus das Recht und die Pflicht ihr eigen Leib und Leben zu schützen.


    Wer Verständnis für die Vorgehensweise des Schwarzen Blockes hat, stellt sich rechtlich und moralisch auf die Seite von Kriminellen.

  • @Lexidriver:
    Natürlich will keiner mit Steinen beworfen werden.
    Aber das stand in den Nachrichten, im Video habe ich es nicht gesehen!


    Übrigens wurde im ersten Video jemand vom Militär in einen Wagen ohne Nummernschild gequetsch ... Also normal ist das eigentlich nicht ....


    Dirk :
    Oh, in den USA passiert das ganz sicher auch ... Siehe oben. Aber es muss ja keiner wissen .... (dass es keiner wissen muss ist schließlich der Grund, warum die Reporter sterben ...)


    Für diese Vorgehensweise bin ich natürlich nicht. Aber die Polizei ist ein Diener der Volkes, nicht des Staates.

    Es gibt kein Gut. Es gibt kein Böse. Es gibt den Zweck.
    Es gibt keine Wahrheit. Es gibt keine Unwahrheit. Da ist der Weg.

  • @ Anquolaritas


    Das Video habe ich mir nicht angesehen, ich wollte nur darauf hinweisen das die Polizei immer öfter kritisiert wird.
    Aber ich möchte nicht wissen wie es ohne Polizei abgehen würde.


    Wie gesagt, ich war selber nie auf Demos von daher kann ich mir nur durch diverse Medien ein Bild davon machen und von Erfahrung die ich persönlich erlebt habe(Verkehrskontrollen....).



    MfG Lexidriver

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