Die Paraportal-Jukebox

  • Hallo liebe Community!


    Auch wenn es einen ähnlichen Thread mit dem "Bewerte den Song über dir"-Thread schon gibt, dachte ich mir:" Kutti, mach doch mal nen Thread auf, in dem es darum geht anderen Leuten Musik vorzustellen, so komplett ohne Wertung."


    Warum ohne Wertung? - Dafür gibt es ja den anderen Thread, ich möchte diesen nun dafür nutzen es anderen Leuten zu ermöglichen in Musik reinzuschnuppern, etwas über die Bands zu erfahren und Empfehlungen zu bekommen. Wenn einem etwas sehr gefällt, kann man das natürlich als beiläufige Bemerkung ausdrücken, jedoch sollte es hier besonders darum gehen vorzustellen. Ich erhoffe mir einfach ein Sammelsorium an Interessanten Künstler/Innen und Bands, so dass jeder hier etwas finden kann, was ihm/ihr gefällt.


    Wie sollte ein Post aussehen? - Eine kleine Vorstellung der Band an erster Stelle, sprich Ansiedlung in welchem Genre etc. Natürlich keine kompletten Biographien etc. Anschließend 1-2 Beispiellieder. (Wenn ihr Videos einbetten wollt, könnt ihr das entweder über
    " [ Video ] Link [ /video ]" , ohne Leerzeichen und Anführungszeichen, oder einen direkte Youtube Einbettung über "[ youtube ] link [ /youtube ] ). Abschließend wären eine persönliche "Begründung" schön, welche erleutert warum ihr die Band vorstellt.



    Ich möchte dann auch gleich anfangen mit "Porcupine Tree".
    Porcupine Tree ist eine Band um den mMn. genialen Musiker "Steven Wilson". Zurzeit ist sie leider in einer Pause, da Steven Wilson sich Soloprojekten widmet, welche aber auch sehr hörenswert sind. Sie spielen eine große Variation aus Prog-Rock/Metal, aber auch Psychedelic. Ich finde es generell schwer sie einzuordnen, das braucht man irgendwie auch nicht, also dienen die Genres eher zur Orientierung.


    Hier ist einer meiner Favoriten. Das Lied "Fear of a Blank Planet" von dem Album Anesthetize, es gibt glücklicherweise auch einen guten Einblick in das Spektrum dieser Band.


    Ein anderes Lied, welches für mich sehr heraussticht ist "Buying new Soul". Ich finde es einfach unvergleichlich schön, aber hört am besten selbst.


    Warum hab ich mir ausgerechnet Porcupine Tree ausgesucht? - Sie haben meinen Musikgeschmack maßgeblich beeinflusst, nach einer Zeit von ziemlichem Tunnelblick und Fixierung auf ein Genre, bin ich durch diese Band sehr offen geworden und habe dadurch unglaublich viele neue Bands für mich entdeckt, meine eigenen Kompositionen erweitert etc.


    Soo, ich hoffe mein Prototyp von Bandvorstellung klingt nicht zusehr nach Deutschunterricht 11.Klasse mit dem Thema "Textanalyse".


    Grüße und viel Spaß beim Austausch, Kutti.


  • Soilwork ist eine Melodic Death Metal-Band aus Schweden. Gründung war 1995, seither sind 9 Alben konstanter Qualität rausgekommen; das neueste kam dieses Jahr im März raus. Seit 2001 steht die Band bei Nuclear Blast unter Vertrag. Sänger ist Björn Strid, der u.a. auch noch für Disarmonia Mundi singt und in hoher Stimmvarianz singen kann. Die Band hat sich insofern ein wenig gewandelt, als dass in den neueren Alben mehr Keyboard und Clean-Gesang zu hören ist. Einprägsame Riffs und Breakdowns haben fast alle Songs, auffällig sind auch die schicken, sehr melodischen Intros zu einigen Stücken.


    Beispiele:


    Let this River flow (2010)
    http://www.youtube.com/watch?v=HUxpegDlFPA


    The Bringer (2002)
    http://www.youtube.com/watch?v=yrP2pjMcSXo


    Rise above the Sentiment (2013)
    http://www.youtube.com/watch?v=-aEyZ3sEZ5o


    Like the average Stalker (2001)
    http://www.youtube.com/watch?v=zDEXRRm6dPk

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes


  • At Vance ist eine Power Metal-Band aus Deutschland. Gründung war 1998, seither sind 9 Alben erschienen, das letzte 2012. Sänger ist Oliver Hartmann, der mit seiner Stimme sehr hoch kommt, und der auch schon mit Tobias Sammet bei Edguy und Avantasia gearbeitet hat. Die Band schreibt eigene Lieder, aber eine Besonderheit sind auch die vielen ungewöhnlichen Coverversionen die sich auf ihren Alben finden lassen - u.a. von Beethoven, Vivaldi oder ABBA uvm.


    Beispiele:


    Last in Line (2009)
    http://www.youtube.com/watch?v=t1wGQ-gH82Q


    Ride the Sky (2009)
    http://www.youtube.com/watch?v=OjNuCLgdc9U


    The Winner takes it all (2001) (ABBA-Cover)
    http://www.youtube.com/watch?v=PNYKgh-5wbY


    Symphony No. 5 In C Minor (2001) (Beethoven-Cover)
    http://www.youtube.com/watch?v=qvY6aAy-Ffg

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  • Jerry Harrison war Gitarrist und Keyboarder bei den "Talking Heads".
    Sein ertses Soloalbum hieß "The red and the black".
    Vielleicht als Anspielung aud die damalige Situation mit den zwei nuklearen Supermächten USA und UdSSR.
    Zum Genre kann ich nichts sagen, es sei den es gibt ein Genre "Geile Musik". ;)


    Meine 2 Lieblinge sind "Things fall apart", ein Song für Leute die im Leben schonmal gestrauchelt sind,
    und "Worlds in collision", ein Weltuntergangsalienbeat, der aber, wenn man die heutige Weltlage betrachtet,
    nichts an Aktualität verloren hat.


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  • Ich stelle hiermal eine sagen wir mal Reggaeband vor, die allerdings diverse Stilrichtungen in ihre Musik einbindet. Habe diese Band seinerzeit als Vorband für Ska-P gesehen. Ihr Name:



    JAYA THE CAT


    Irgendwann in den 90ern gegründet hat sich dieser verrückte Haufen zusammengefunden und lebt seit 2003 wohl in Holland (Oh ja und ob die kiffen, da wette ich aber meinen Hintern drauf!) Auch mal ein zwei Soundbeispiele.


    Jaya the Cat - Thank you reggae


    Jaya the Cat - Hello Hangover


    :smokey:

  • Hypnos 69


    Das ist eine belgische Rock Band die seit 1995 unter diesem Namen aktiv ist.


    Das Genre lässt sich genauer als Psychedelic Rock, Stoner Rock, Progressive Rock, Space Rock häufig mit jazzigen Einlagen beschreiben.
    Die Musik ist dynamisch und reicht von sehr ruhig bis chaotisch. Vor allem in den letzten Alben ist auch immer stärker neben der üblichen Rock-Instrumentalisierung, E-Bass, E-Gitarren, Schlagzeug und Keyboard auch das Saxophon als Instrument implementiert worden. Weitere Instrumente werden verwendet, wie zum Beispiel Mellotron und Theremin. Im Laufe ihrer Entwicklung ist die Musik der Band immer verspielter aber auch anspruchsvoller und reifer geworden.
    Mir selbst sind vor allem die letzten drei Alben gut bekannt, da ich sie käuflich erworben habe und regelmäßig höre. Das wären Intrigue of Perception (2004), The Eclectic Measure (2006) und Legacy (2010).


    Album: Wherever Time Has Shared It's Trust (2000)
    Titel: Where All The Ends Unite
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    Intrigue of Perception (2004)
    The Endless Void
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    The Eclectic Measure (2006)
    I And You And Me Part II
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    Legacy (2010)
    Requiem
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    Bei den Liedern handelt es sich außer bei der Nummer drei um die Ersten des jeweiligen Albums.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

    Einmal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • Mit Seven impale will ich eine Rockband vorstellen, die mir kürzlich über den Weg lief und die mir schnell gefallen hat.


    Die Band wurde 2010 von Stian Økland in Bergen, Norwegen gegründet. 2013 erschien dann die erste EP mit dem Namen "Beginning/Relieve", worauf dann 2014 das erste Album "CIty of the Sun" folgte und 2016 das zweite Album mit dem Namen "Contrapasso".


    Instrumental ist wenig Besonderes zu finden: E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und ein Saxophon bilden das Grundgerüst, ab und an findet man auch mal ein anderes Instrument. Einen Sänger hat die Band auch. Aus dieser Besetzung entsteht ein sehr diverser und kraftvoller Sound, der einer Berg- und Talfahrt gleicht, in dem auf ruhige, fast schon melancholische Abschnitte aggressive Ausbrüche folgen und umgekehrt. Genretechnisch ist die Musik im Hardrock, Jazzrock / Fusion zu verorten mit einem gewissen Retrovibe.


    Alles in allem ist das Werk der Band ein sehr wuchtiger Progrock, der zumindest mir viel Freude bereitet.



    Album: City Of The Sun (2014)
    Titel: 1. Oh My Gravity
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    Album: Contrapasso (2016)
    Titel: 4. Langour
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    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland