Was verstehen wir unter Esoterik?

  • Die folgende Definition entstammt der klassischen Philosophie der griechischen Antike. Hier stelle ich die Frage zur Diskussion, ob wir diese Definition übernehmen wollen, oder ob wir uns Esoterik anders vorstellen. Demnach beinhaltet Esoterik höheres Wissen, das ohne Vorkenntnisse nicht in verständlicher Form kommuniziert werden kann.


    Beispielhaft erwähne ich den Roman Immortalis von Raymond Khoury. Im Nachwort verkündet der Autor folgende These: Wäre Altersschwäche eine heilbare Krankheit, dann gäbe es keinen natürlichen Tod mehr. Man muss aber den Roman ganz gelesen haben, um verstehen zu können, was der Autor damit sagen will. Im Verlauf der Handlung kommen nur unnatürliche Todesfälle vor. Keine Romanfigur stirbt an Altersschwäche. Nun folgt ein kühner Gedanke: Könnte man alle diese Todesfälle vermeiden, dann bleibt nur noch Altersschwäche. Könnte man diese auch noch heilen, dann hätte der Mensch das ewige Leben…


    Nach Auffassung der klassischen Philosophie fällt dieser Gedanke bereits unter Esoterik. Man muss ja zunächst alle unnatürlichen Todesfälle analysieren, um diese ausschließen zu können. Es besteht nur ein wesentlicher Unterschied zu damals. Im Altertum konnten sich die Menschen ewiges Leben nur übernatürlich vorstellen. Daraus folgte der religiöse Glaube an das Jenseits. Heute arbeitet die Medizin an einer natürlichen Erklärung. In dem Punkt möchte ich differenzieren. Ich bin kein Mediziner und mir ist nicht ganz klar, was da in Bezug auf Altersschwäche geforscht wird. Da könnte man auch sagen, ohne Vorkenntnisse kann man das kaum kommunizieren. Das meinten die antiken Autoren wohl weniger, denn damals war die Wissenschaft noch nicht so weit wie heute. So greift der Autor zu einem Trick, der bereits in der Antike bekannt war. Dann ist es ein wundersames Kraut, ohne die biologischen Zusammenhänge erklären zu müssen. Für mich ist das ganz klar Esoterik.


    Nachtrag: Ich dachte, ein einzelnes Beispiel eignet sich besser zum Verständnis. Sonst ist die Reihenfolge abstrakt. Man muss das Buch ganz gelesen haben, um die Schlussfolgerung des Autors verstehen zu können. So verhielt es sich auch mit den Philosophen der Antike. Die schrieben lange Dialoge, die man zuerst lesen oder auswendig lernen musste, um den Schluss zu verstehen.

  • Zitat von chamaeleon

    Was verstehen wir unter Esoterik?


    Derweil du dich sprachlich in anderen Threads ja immer vom Portal distanzierst und immer von "uns" als "euch" schreibst um dich in deiner Person gegen "uns" abzugrenzen, solltest "du" nicht versuchen "uns" in "deine" Definiton einzuspannen, sondern dir diese Frage für dich selber zu beantworten.
    Menschen sind unterschiedlich, wir sind das Produkt unserer Erfahrungen, und die sind nun mal für jeden Menschen individuell. Daher kann es hier auch keine allgemeingültige Antwort geben. Wenn diese Definition für dich ok ist, ist es doch ok.

  • Was du beschreibst, ist doch eine Romanhandlung, also frei erfunden. Was soll das mit der Wirklichkeit oder Esoterik zu tun haben? Für mich ist der Romaninhalt Fantasy.
    Und was verstehst du unter "natürliche Todesursache"? Nur Altersschwäche? Was ist, wenn jemand an einer Lungenentzündung oder Malaria stirbt, also an einer Infektionskrankheit? Wäre das für dich eine natürliche Todesursache oder nicht?

  • Erstens zu Silver: "uns" oder "euch" ist eine Frage und keine Antwort. Unter uns verstehe ich eine Meinung, die auch von anderen geteilt wird. Dann zu Dietlinde. Den Roman von Raiymond Khoury erwähnte ich nur als Beispiel. Also ist das die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig meine Meinung. Ich möchte nur anhand eines Beispiels aufzeigen, wie Esoterik in der klassischen Philosophie verstanden wird. Dabei gehört Unsterblichkeit geradezu zu den klassischen Themen. Niemand möchte freiwillig sterben.

  • Zitat von chamaeleon

    Erstens zu Silver: "uns" oder "euch" ist eine Frage und keine Antwort. Unter uns verstehe ich eine Meinung, die auch von anderen geteilt wird.


    Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?


    Ok, ich versuch es einfacher zu schreiben.
    In allen Postings von dir grenzt du dich immer zum Forum ab, und sprichst alle anderen immer als "ihr" und "euer" Forum an. Jetzt versuchst du, alleine schon aus deinem Titel heraus, für "uns" also dich und den Rest, eine Defintion zum Thema Esoterik vorzugeben.
    Und meine thematischen Beitragsteil hast du ja völlig ignoriert.


  • Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?


    Ok, ich versuch es einfacher zu schreiben.
    In allen Postings von dir grenzt du dich immer zum Forum ab, und sprichst alle anderen immer als "ihr" und "euer" Forum an. Jetzt versuchst du, alleine schon aus deinem Titel heraus, für "uns" also dich und den Rest, eine Defintion zum Thema Esoterik vorzugeben.
    Und meine thematischen Beitragsteil hast du ja völlig ignoriert.


    Deinen thematischen Teil habe ich deshalb ignoriert, weil ich die Schlussfolgerung für selbstverständlich halte. Du sprichst von individuellen Unterschieden, und ich verstehe darunter Meinungsfreiheit. Im ersten Beitrag stelle ich die Frage, ob diese Definition so akzeptiert wird, oder ob es auch andere Definitionen gibt? Dazu kann man ja oder nein sagen und man kann es auch begründen. Ich begründe meine Meinung damit, dass diese Defintion aus der klassischen Philosophie stammt, womit ich schon meine, dass man sich damit auseinandersetzen sollte.


    Das mit "uns" und "euch" halte ich für Wortklauberei. Die zweite Person Plural bedeutet eben nicht, dass ich mich vom Forum abgrenze. Hinter das "wir" setze ich ein Fragezeichen. :?: Es wäre ja schön, wenn wir uns einigen könnten. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten. Ein Wort an dich, Silvercloud: Ich hätte gehofft, dass du auf mein Thema eingehst und auch mal sagst, was du unter Esoterik versteht. Durch unwahre Unterstellungen zwingst du mich, vom Thema abzuweichen. Zwei Dinge sind unmöglich: 1.) Abgenzung vom Forum. Es zwingt mich keiner, und zu Ende gedacht muss ich mich gar nicht beteiligen. 2.) Überstülpen meiner Meinung. Das kann ich gar nicht, weil das Forum andere Meinungen zulässt.

  • Silvercloud schrieb:

    Zitat

    Ok, ich versuch es einfacher zu schreiben.
    In allen Postings von dir grenzt du dich immer zum Forum ab, und sprichst alle anderen immer als "ihr" und "euer" Forum an. Jetzt versuchst du, alleine schon aus deinem Titel heraus, für "uns" also dich und den Rest, eine Defintion zum Thema Esoterik vorzugeben.
    Und meine thematischen Beitragsteil hast du ja völlig ignoriert.


    Du hängst dich damit recht weit aus dem Fenster, die Art und Weise wie Chamaeleon den Tread eröffnete kann durchaus falsch verstanden werden, aber ich denke nicht das Chemäeleon es auch wirklich so meint, bezüglich der Abgrenzung zum Forum, sonst wäre er ja
    nicht hier oder?


    Zu deinem Ersten Posting, hier gebe ich dir unumwunden recht Silver, es kann wie es scheint, keine Allgemeingültige Definition des Begriffs Esoterik geben, da es viel zu viele unterschiedliche Auffassungen davon gibt, das bedeutet aber auch, das wenn man sich mit einem anderem
    Menschen darüber wirklich unterhalten will, dann bleibt nur Methakonversation (also die Konversation über die Konversation), darunter fällt unter anderem, das man versucht bei komplizierten Themen, oder auch nur weil man den gleichen Begriff unterschiedlich
    definiert, das man versucht sich dann mit seinem Gesprächspartner auch eine gemeinsame Definition als Grundlage für die weitere Konversation zu erarbeiten. Manchmal ist das notwendig, auch wenn Chamaleon seine sehr eigene Art hat sich auszudrücken,
    die mir überdies aus anderer Quelle SEHR bekannt vorkommt, finde ich seinen Fragestellung und die Art und Weise wie er vorgeht, sehr interessant. Und gerade dieses Thema hier ist unter Umständen sehr sehr schwierig.



    Chamaeleon schrieb:

    Zitat

    Die folgende Definition entstammt der klassischen Philosophie der griechischen Antike. Hier stelle ich die Frage zur Diskussion, ob wir diese Definition übernehmen wollen, oder ob wir uns Esoterik anders vorstellen. Demnach
    beinhaltet Esoterik höheres Wissen, das ohne Vorkenntnisse nicht in verständlicher Form kommuniziert werden kann.


    Nein dies von dir aufgeführte Beispielhafte Definition des Begriffes Esoterik kann ich für mich nicht übernehmen, sicher ist sie Diskussionswürdig, jedoch bin ich auch wenn ich in diesem Speziellem Gebiet bestenfalls mit einigem wenigem Allgemeinwissen
    aufwarten kann, und aufgrund einiger zurückliegender Gespräche mit Menschen die sich offensichtlich mit esoterischem "Wissen" beschäftigen (extra in Anführungstrichen), bin ich derzeit der Auffassung, das die klassische Esoterik sofern ich deinen Treadauftakt
    richtig interpretieren konnte, Heute nicht mehr existent ist. Esoterik also "geheimes Wissen" ist ein "Wissenschaftsfeld" Vergangenheit, den vieles von dem was damals als esoterisch galt, war deswegen in den Augen der damaligen Menschen in der Antike esoterisch,
    weil sie sich viele Dinge nicht Erklären konnten.


    Das Wissen um die Dinge in der Welt hat sich seid dem enorm weiterentwickelt, und ja vielleicht gibt es ja Heute eine Form von moderner Esoterik (also nicht dem Schmu und groben Unfug dem man im jeden Bücherladen findet), wenn dem so sein
    sollte, dann hat sich diese Esoterik aber logischerweise weiterentwickelt, und damit dann auch, so denke ich, die Definitionen eben jener Esoterik. Wie diese von mir vermuteten Definitionen lauten könnten, da habe ich leider
    kein Beispiel parat, da ich mich mit diesem Thema, wenn überhaupt nur am Rande beschäftigt habe.



    Anbei sei erwähnt, das ich persönlich, die moderene Wissenschaft teilweise auch schon
    recht esoterisch finde, denn die hebt im Moment in Bereiche ab, die vor 30 Jahren vielleicht noch völlig unbekannt waren. z.B. die vermutete 5te neue Kraft im Universum, ihr wisst schon in die Richtung Elektromagnetismus, Gravitzation ect., das schlug in die
    Fachwelt ein wie eine Bombe, und sollte das tatsächlich stimmen, sind die Konsequenzen für das Standartmodel des Univerums....tja das muss dann alles nochmal durchgekaut und wiederbewert werden, obwohl es momentan nicht gut aussieht um
    diese Hypothese.......ABER ich schweife ab, also zurück zum Thema ;).



    Eine Frage vielleicht sollte man sich erstmal darüber unterhalten, wenn man davon ausgeht "Esoterik"= Geheimes Wissen, welche Art von Wissen man damit umgrenzen möchte, alles geheime Wissen, oder nur bestimmte Bereiche?. Soll sich diese Definition
    auch auf innere sprituelle Entwicklung beziehen, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein höheres , absolutes Wissen? Da wäre die nächste Frage dann, was bitteschön ist denn absolutes Wissen (?), ich denke nämlich, das es sowas nie geben kann....
    das käme meiner Definition vom einem echten Ende, recht nahe.


    Grüße Schatti :winks:

  • Hallo Schatti,


    hier zitiere ich dich nur auszugsweise, denn zum Schluss stellst du Fragen, die ich nicht jetzt und nicht alleine beantworten möchte. Es wäre hilfreich, dazu auch andere Meinungen zu lesen.


    Zitat von 'Schattenkanzler


    es kann wie es scheint, keine Allgemeingültige Definition des Begriffs Esoterik geben, da es viel zu viele unterschiedliche Auffassungen davon gibt, das bedeutet aber auch, das wenn man sich mit einem anderem
    Menschen darüber wirklich unterhalten will, dann bleibt nur Methakonversation (also die Konversation über die Konversation), darunter fällt unter anderem, das man versucht bei komplizierten Themen, oder auch nur weil man den gleichen Begriff unterschiedlich
    definiert, das man versucht sich dann mit seinem Gesprächspartner auch eine gemeinsame Definition als Grundlage für die weitere Konversation zu erarbeiten. Manchmal ist das notwendig, auch wenn Chamaleon seine sehr eigene Art hat sich auszudrücken,
    die mir überdies aus anderer Quelle SEHR bekannt vorkommt, finde ich seinen Fragestellung und die Art und Weise wie er vorgeht, sehr interessant. Und gerade dieses Thema hier ist unter Umständen sehr sehr schwierig.
    Grüße Schatti :winks:


    Unter Methakonversation verstehe ich die Erkenntnis von Mehrheiten. Es ist ja nicht so, dass sich die gesamte Menschheit an diesem Forum beteiligt, sondern ich möchte wissen, wie hier die Mehrheit tickt. Gerade in meiner Wortwahl kann ich mich anpassen. Wenn eine Mehrzahl von Usern meint, bestimmte Dinge gehören nicht zur Esoterik, dann werde ich mich anschließen und diese Dinge an anderer Stelle diskutieren.


    Zu meiner eigenen Art, mich auszudrücken: Hier muss ich einen Widerspruch auflösen. Bestimmte Dinge kann ich nur dann sinnvoll kommunizieren, wenn mir die Vorkenntnisse des anderen bekannt sind. Ein Beispiel wäre meine Tätigkeit als Programmierer. Darüber kann ich mit anderen Programmierern besser reden, während ich solche Vorkenntnisse in diesem Forum nicht voraussetzen kann. Da möchte ich anders abgrenzen. Ich beziehe mich ja auf die griechische Philosophie der Antike, und Computer waren damals so unvorstellbar, dass ich sie lieber unter "Fachkenntnissen" einordnen möchte. Also erwähne ich lieber ein ewiges Thema. Die Frage nach Leben und Tod ist wohl sehr allgemein menschlich, und darüber machten sich bereits Philosophen seit ältester Zeit Gedanken. Dabei ist ein Roman die leichteste Übung, denn man muss das Buch nur ganz durchlesen, um den Schluss verstehen zu können. Selbst in der Antike war das komplizierter. Nur wenige Gebildete verstanden, dass die Erde eine Kugel ist. Der abschließende Beweis durch eine Weltumseglung war damals noch nicht möglich. Also konnte der Beweis nur über Kenntnisse der Geometrie erbracht werden. Die Menschen der damaligen Zeit brauchten eine Ausbildung im Fach Geometrie, um verstehen zu können, dass die Erde eine Kugel ist und nicht eine Scheibe.

  • @Schatti

    Zitat von Schattenkanzler

    Du hängst dich damit recht weit aus dem Fenster, die Art und Weise wie Chamaeleon den Tread eröffnete kann durchaus falsch verstanden werden, aber ich denke nicht das Chemäeleon es auch wirklich so meint, bezüglich der Abgrenzung zum Forum, sonst wäre er ja nicht hier oder?


    Meine Schlussfolgerung bezüglich der Einstellung vom Chamaeleon beruhte ja noch nicht mal auf diesem Thread, sondern den anderen in denen er schon gepostet hat. Wo er sich auch recht deutlich abgrenzte, zumindest in meinen Augen. Du kennst das Kommunikationsprinzip, Sender und Empfänger, das ist nicht immer so einfach.


    chamaeleon
    Das Kommunikationsprinzip sollte/dürfte dir ja auch bekannt sein. Und damit dann auch das Problem eine gemeinsame Basis zu finden, mithilfe der du deine Gedanken so an die anderen vermitteln kannst, das die eigentliche Botschaft auch ankommt. Das zeigt sich z.B. hier:

    Zitat von chamaeleon

    Du sprichst von individuellen Unterschieden, und ich verstehe darunter Meinungsfreiheit.


    Ich spreche aber nicht von unterschiedlichen Meinungen, denn Meinungen können durchaus gleich oder ähnlich sein. Man kann sich ja auch der Meinung eines anderen anschließen. Wieso kann man das? Erkenntnisgewinn. Dabei geht es um die klassische Erkenntnistheorie der Philosophie.
    Um Erkenntnisse zu erlangen kann ich nur auf meine individuelle Erkenntnisbasis zurückgreifen, um an Hand dieser neue Erkenntnisse bekommen zu können. Und diese Erkenntnisbasis fußt auf unseren Erfahrungen. Wie ich schrieb, wir sind das Produkt unserer Erfahrungen und Erlebnisse. Man spricht auch davon, was einen Menschen formt. Und selbst bei eineiigen Zwillingen unterscheidet sich das.
    Wenn aber nun die Erkenntnisbasis schon so verschieden und individuell ist, erscheint es da nicht fast ausgeschlossen, eine allgemeine Definition für so etwas komplexes wie "Esoterik" finden zu wollen? Wo die meisten Menschen, man sehe dazu die unzähligen Threads hier im Portal, schon Probleme mit den unesoterischen Phänomenen des Alltags haben?


    :ironie:

    Zitat von chamaeleon

    Ein Beispiel wäre meine Tätigkeit als Programmierer

    :bluescreen:
    DAS erklärt einiges, LOL. :winks:

  • Den Vorwurf der Abgrenzung weise ich zuück. Die ultimative Abgrenzung würde bedeuten, dass ich mich ganz zurückziehe. Soweit bin ich noch nicht. (Im Internet gibt es ja noch ein paar andere Foren).


    Richtig: Esoterik ist ein komplexes Thema, und da erlaube ich mir noch kein abschließendes Urteil. Sonst wäre es einfach. Klar, ich könnte mir selbständig eine Definition zurechtlegen und damit leben. Das ist mir zu simpel. Hier geht es um die Basis der Kommunikation, und darunter verstehe ich Klarheit der Begriffe. Zunächst verstehe ich unter "Philosophie" die klassische Philosophie der griechischen Antike. Ob es dabei bleibt, wird sich noch zeigen. Dann schätze ich die Dialektik. Kurz gesagt: These - Antithese - Synthese. Meine These habe ich genannt. Falls meine Aussagen dazu nicht klar genug sind, beantworte ich gerne auch Fragen. Jedenfalls beziehe ich mich schon auf Denker wie Sokrates, Platon oder Aristoteles. Die Antithese kann ich mir schon denken. Ich verrate sie aber nicht, denn die Aussage muss von einem anderen kommen. Bitte nicht langweilen mit Statements, wie das interessiert doch keinen. Mangelndes Interesse ist keine Antithese. Auch dazu bedarf es einer plausiblen Begründung. Durch den gegenseitigen Austausch von Argumenten gelangen wir später einmal zu einer Synthese, die wir jetzt noch nicht haben.

  • Hübsch zitiert, aber wie aus den klassichen Kritiasdialogen hervor geht (die kennst du ja bestimmt, wo du doch die klassische Dialektik erwähnst), kann kein Diskurs ohne Erkenntnisbasis erfolgen. Also solltest du dich zuerst mit Erkenntnistheorie beschäftigen.


    Btw, aus den Kritiasdialogen geht hervor, das es nie einen Konsens geben kann, weil eben jeder eine andere Basis hat.

  • Was du beschreibst, ist doch eine Romanhandlung, also frei erfunden. Was soll das mit der Wirklichkeit oder Esoterik zu tun haben? Für mich ist der Romaninhalt Fantasy.
    Und was verstehst du unter "natürliche Todesursache"? Nur Altersschwäche? Was ist, wenn jemand an einer Lungenentzündung oder Malaria stirbt, also an einer Infektionskrankheit? Wäre das für dich eine natürliche Todesursache oder nicht?


    Hallo Dietlinde,


    auf deine Fragen komme ich jetzt erst zurück, denn eigentlich geht es nur um die Definition und nicht um den Inhalt. Die Frage lautet: Buchbesprechung oder Esoterik? In einer Buchbesprechung geht es nur um die Aussage des Autors und nicht um meine Meinung. Der Autor meint sinngemäß: Jeder Tod ist unnatürlich, wenn die Medizin auch nur im entferntesten ein Mittel dagegen kennt. Gegen Lungeentzündung und Malaria gibt es Mittel. Der Autor hält es bereits für "unnatürlich", wenn der Arzt nicht rechtzeitig kommt.


    Nur im Sinne der Esoterik zählt auch meine Meinung. Medizinische Hilfe kann doch wiederum durch natürliche Urasachen verhindert werden. Ganz so einfach ist das nicht. Warum also Esoterik? Weil ich bereits zu einer Utopie greifen muss, bis ich hin zur Altersschwäche komme. Sonst wäre das ein Thema der Medizin, dass ich anders einordnen würde. Nur in einem Punkt bin ich mit dem Autor einer Meinug. Es ist eigentlch ungerecht, wenn Menschen aus Gründen mnagelnder Hlfeleistung sterben.

  • Oha ich glaube da geraten wir dicht ans Off-Topic. Da ich nocbht nicht genau weiß worauf du hinaus willst Chamaeleon noch ein paar Fragen zu deiner Definition (?)


    -Diese Romanhandlung (nicht jeder Roman muss völlig aus der Luft gegriffen seinn Dietlinde), kommt der darin beschriebende Handlungsablauf, deiner Definition des Begriffes Esoterik nahe (?), ich werde dann mal versuchen das Buch
    als E-Book zu bekommen..., denn ich weiß wie gesagt immer noch nicht ganz genau, wie sich daraus deine Definition ableiten läßt, da die Information aus dem Buch fehlt.


    -Kern deiner Aussage war die Beschriebene Auffasssung des Autors jenes Buches, das eigentlich alle Todesarten, ausser Alterschwäche, unnatürlich seihen....wo ist hier die Verbindung zu dem was du als esoterisch siehst?


    Erst wenn ich mir darüber klar geworden bin, kann ich vielleicht auch darauf geziehlt anwort geben....denke ich.



    Grüße Schatti :winks:

  • Hallo Schatti,


    damit du nicht lange nach einem E-Book suchen musst, gebe ich dir einen Link mit. Diesen Roman habe ich bereits an anderer Stelle besprochen:
    http://www.ciao.de/Immortalis_Khoury_Raymond__Test_8579763


    Wie du siehst, klingt meine Aussage ganz anders und das gehört schon zum Thema, denn hier geht es um die Definition. Es ist nicht nur die Frage, wo ich mich einordne, sondern auch die Frage, wo ich gefunden werde. Ciao ist ein Verbraucherforum und dort wird man Buchbesprechungen eher erwarten, als im Forum für Grenzwissenschaften. Hier kannst du entscheiden, ob du dieses Buch lesen willst oder auch nicht.


    Unter Esoterik verstehe ich ganz etwas anderes. Zwar kann ich Anregungen aus einem Buch als Denkanstoß verwenden, doch danach mache ich mir eigene Gedanken, die im Buch nicht vorkommen. Unter Esoterik möchte ich einen Widerspruch auflösen. Die Philosophen der Antike meinten damit schon eine wissenschaftliche Ausbildung, die damals kürzer war als heute. Mit Bezug auf einen Roman erspare ich dir die Mühe, acht Semester Medizin studieren zu müssen, nur um die Schlussfolgerungen verstehen zu können. Also könnte ich das Thema so verkürzen, dass du mich verstehen kannst, ohne den ganzen Roman lesen zu müssen. Abgesehen von der Akzeptanz im Forum, ist eine zweite Frage fast noch wichtiger: Wo werde ich gesucht und gefunden?

  • Ja, ignorier mich ruhig und zeig damit, das du nicht weißt, wovon du eigentlich sprichst! Und was hat deine Frage mit Esoterik zu tun? Und wieso kommst du wieder mit Akzeptanz? Ich denke du distanzierst dich nicht???


    Jetzt mal mit der Ruhe. Erstens kann ich allein schon aus Zeitgründen nicht auf jeden Beitrag eingehen. Das dürfte normal sein und auch du nimmst nicht zu jedem Beitrag Stellung. Jetzt aber die provokative Frage: Bist du hier etwa der Polizeichef? (Deine polizeilichen Abzeichen im Avatar lassen darauf schließen. Und die NY-Police ist bekannt für "zero tolerance"). Also stehen wir hiermit vor einer schwierigen Debatte. Wenn du meinst, in diesem Forum einen "Polizeistaat" einführen zu können, dann bin ich über kurz oder lang weg vom Fenster.


    Deine Beiträge sind Demagogik übelster Sorte. Nur weil ich deine Meinung nicht teile, glaubst du, ich wisse nicht, wovon ich spreche. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Ich weiß sehr wohl von was ich spreche. Nur teile ich eben nicht deine Meinung, und das nehme ich dir übel. Rede doch Klartext, Junge!

  • Natürlich bin ich mit dir einer Meinung, dass es ungerecht ist, wenn jemand stirbt, nur weil er nicht die erforderliche Hilfe bekommt.
    Was ist mit tödlichen Krankheiten, gegen die es noch kein Heilmittel gibt, wo es also egal ist, ob ein Arzt kommt, weil er sowieso nichts machen kann? Ist es ein natürlicher Tod, wenn man daran stirbt, oder nicht? Solche Krankheiten gibt es noch immer und früher natürlich noch mehr als heute.


    Wie kann das Lesen eines Romans mit einem Studium vergleichbar sein? Meinst du, dass beides zu gleichen philosophischen Schlussfolgerungen führt? Muss man für diese Schlussfolgerungen studieren, wenn man nicht zufällig diesen Roman vor sich hat?

  • Natürlich bin ich mit dir einer Meinung, dass es ungerecht ist, wenn jemand stirbt, nur weil er nicht die erforderliche Hilfe bekommt.
    Was ist mit tödlichen Krankheiten, gegen die es noch kein Heilmittel gibt, wo es also egal ist, ob ein Arzt kommt, weil er sowieso nichts machen kann? Ist es ein natürlicher Tod, wenn man daran stirbt, oder nicht? Solche Krankheiten gibt es noch immer und früher natürlich noch mehr als heute.


    Wie kann das Lesen eines Romans mit einem Studium vergleichbar sein? Meinst du, dass beides zu gleichen philosophischen Schlussfolgerungen führt? Muss man für diese Schlussfolgerungen studieren, wenn man nicht zufällig diesen Roman vor sich hat?


    Liebe Dietlinde,


    ich wollte doch nur beispielhaft aufzeigen, was ich unter Esoterik verstehe. Natürlich ist ein Roman nicht mit einem Studium vergleichbar. Aber wie anders wollen wir über das Thema diskutieren? Im Sinne der Esoterik muss ich schon einen Gedanken herausgreifen. Im Sinne der Medizin bin ich nicht der Experte.



    Lach chamaeleon, so leicht reizbar? Du hast immer noch keine thematische Stellung, weder zum ersten, noch zum zweiten Posting bezogen. Und den "Klartext" vermisse ich eher bei dir...


    Wenigstens kannst du lachen. Du gehst mit keinem einzigen Satz auf mein Thema ein und verlangst gleichzeitig, dass ich auf dein Thema eingehen soll. Warum eigentlich? Bist du hier der Diktator, der Themen vorgibt? In diesem Thread ist es nun einmal so, dass andere die interessanteren Beiträge schreiben. Dann gehe ich nicht auf jeden Mist ein, den du verbreitest. Nun fühlst du dich zurück gesetzt und hast wohl Minderwertigkeitskomplexe. Ist das Klartext genug?


    Edit Lexi: Doppelpost zusammengefügt

  • Zitat

    Dann gehe ich nicht auf jeden Mist ein, den du verbreitest. Nun fühlst du dich zurück gesetzt und hast wohl Minderwertigkeitskomplexe. Ist das Klartext genug?


    Hihi, lieber chamaeleon, du sollst doch nicht immer von deiner Gefühlslage auf andere schließen.


    Du hast doch das Thema Dialektik aufgebracht und auf eben jenes habe ich doch reagiert und versucht mit dir zu interagieren. Daraufhin hast du doch prompt das Thema gewechselt und eine neue, völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage, gestellt. Das solch ein diskutorisches Verhalten, in dem du nur Bestätigung deiner vermeintlich so tollen Aussagen und eine geradezu kindliche Trotzreaktion auf Kritik an deinen Aussagen nicht wirkliche Dialektik sind, sollte dir vielleicht klar sein. Oder auch nicht, da du ja nicht darauf eingehst.


    Was deinen Gebrauch der Fäkalsprache angeht, darauf gehe ich nicht weiter ein.
    Inhaltlich gehörst du zu den Leuten, die mit vielen schönen Worten wenig Inhalt produzieren und versuchen das als toll zu verkaufen. Wahre Intelligenz zeigt sich jedoch in Prägnanz und Kürze. Nicht im rumschwafeln. Das tun nur Schwätzer.