Ist Deutschland rechtsradikal??

  • In letzter Zeit gibt es vermehrt Berichte über Diskriminierung von Minderheiten, Befürwortung von Einwanderungsbeschränkungen, Regulierung von finanziellen Auslandshilfen.


    Wird Deutschland mal wieder "Rechts"? Oder wird Deutschland ins "rechte Licht" gerückt?


    http://www.ruhrnachrichten.de/…-zurueck;art29854,2107840
    Ok, weiße Schokolade darf nicht beworben werden. Wie sieht es mit brauner Schokolade aus?
    Zigeunersoße existiert schon fast nicht mehr (Zigeunerschnitzel gibt es höchstens noch im tiefsten Bayern), und wer einen Negerkuss bestellt, der wird mittlerweile auch aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Der Sarotti-Mohr wurde bereits 2004 aus dem "Weg geschafft".


    Geht's noch??


    Aber Attacken auf diverse Wahlkampfstände sind kaum eine Erwähnung wert:
    http://www.welt.de/politik/deu…lkampf-Polizeischutz.html


    http://deutsche-wirtschafts-na…t-soll-verstaerkt-werden/


    http://www.bz-berlin.de/thema/…lagen-article1727871.html




    Natürlich wird mein Posting hier vermutlich als Wahlwerbung angesehen. Aber man sollte sich mal alle Seiten in Europa ansehen, die momentan ANGST haben.
    Es wurden in den letzten paar Jahren in allen europäischen Ländern die "Defence League" gegründet, aus Frankreich entwickelte sich die "Identitäre Bewegung", die es mittlerweile auch in ganz Europa gibt.


    Wo bewegt sich Europa (und Deutschland) hin?

  • Im Vergleich zu Ländern wie Ungarn, Rußland oder den USA ist Deutschland quasi ein Garten Eden für Immigranten, wer es bezweifelt möge sich informieren, es ist nicht wirklich schwer darüber Informationen zu erhalten.


    Ich halte Deutschland nicht für rechtsradikal, halte aber die Art wie Deutschland mit den Themen Rechtsradikalismus, Ausländer- und Deutschlandfeindlichkeit verfährt für mehr als bedenklich.


    Ich würde behaupten, daß jeder zweite Nazi in Deutschland "hausgemacht" ist, man sieht es ja an kleinen Beispielen, wenn jemand stolz ist auf Deutschland, so wird ihm gleich unterstellt ein Nazi zu sein, speziell die Antifa sowie die verblödeten Gutmenschen sind da ganz schnell mit Beleidigungen zur Stelle.


    Dadurch daß ein "gesunder" bzw. "normaler" Nationalstolz von Politik und Gutmenschentum nicht zugelassen wird, werden einfache Patrioten gleich stimgatisiert und im Endeffekt radikalisiert. Es gehört zu einer Demokratie, daß man nicht nur Kritik an einem System oder Staat zuläßt, sondern auch Leuten ihren Stolz zugesteht, ob es Sinn mach, darauf stolz zu sein ist eine völlig andere Debatte.


    Deutschland ist definitiv nicht rechtsradikal, genausowenig wie alle Muslime Islamisten sind.

  • Ich habe mich zwar bisher noch nicht mit der AfD beschäftigt. Aber dass es überhaupt zu solchen Ausschreitungen kommt, ist schon traurig genug und für ein demokratisches Land eine Schande. Egal, welchem Lager die angegriffene Partei angehört. I


    Dass so etwas überhaupt möglich ist, liegt wohl daran, dass manche politisch nicht-genehme Einstellungen nicht offen ausgesprochen werden dürfen und den Sprecher ins gesellschaftliche Aus katapultieren (trotz der "Meinungsfreiheit"), während andererseits Gewalttätigkeiten anderer verharmlost werden, wenn sie sich gegen solche unliebsamen Leute richten oder "hehre Motive" als Begründung vorschieben.

  • Was ist den Deutschland in deinen/euren Augen? Deutschland ist die Bundesrepublik Deutschland ist keine Antwort, da Deutschland kein souveräner Staat ist. Wir haben keine Verfassung sondern nur ein mehr oder minder improvisiertes Grundgesetz!
    Allein damit kann der "Staat Deutschland" schonmal nicht als rechtsradikaler angesehen werden, da er nicht existiert.


    Viele Staaten in Europa haben eine rückwärts gerichtete Politik und Einstellung, was Einwanderung und Migranten angeht, weil die Befürchtung besteht, dass die nationale Identität verloren geht. Und dies geschieht punktuell auch (siehe Viertel und Städte, die teilweise eine Bevölkerung aufweisen, die die deutsche Sprache vielleicht zu 40% beherrscht). Die Franzosen haben da ganz besonders Angst und pochen darauf, dass sie ihre Identität bewahren müssen (diese Verbote für manche osteuropäischen Völker einzuwandern waren schon ziemlich harter Tobak).
    Durch seine Historie in den letzten hundert Jahren bedingt, schreien viele auf, wenn ein deutscher Bürger sagt:"Ich möchte nicht, dass unsere Sprache und unsere Kultur verloren geht oder sich zu stark mit der mancher Einwanderer durchmischt." Sobald das von einem Deutschen kommt ist er Nazi, wenn ein Franzose/Engländer/Italiener das sagt wird verständnisvoll genickt.


    Der Witz ist einfach, dass heute viele dieser Gutmenschen dann ankommen:"Ja wenn du von dem verlangst, dass er sich integriert, machs doch vor und lern Türkisch/Russisch/Albanisch/hier eine beliebige Sprache einfügen!". Nein, wieso? Wenn ich in die Türkei einwandere, lerne ich türkisch, dass ist einfach höflich und es hilft mir eben auch, weil ich mich mit der Bevölkerung verständigen kann und leichter einen Job finde. Hier wird dann alles in Bewegung gesetzt, dass der arme Immigrant auch ja alles beibehalten kann wie bei sich zuhause und sich nicht anpassen muss. Hey, wenn ich das nicht muss dann tu ichs nicht, ist eben so.


    Aktuelles Beispiel: Ich habe einen Amerikaner getroffen, der hier in Deutschland seit 1,5 Jahren wohnt. Er spricht nur ganz wenig Deutsch und als ich gefragt habe warum das so ist hat er gelacht und gemeint, ist doch unnötig, die Sprache zu lernen, weil die ganzen Deutschen ja Englisch sprechen. Ich wär der Erste den das wundern würde, dass er kein Deutsch sprechen würde.


    Für mich hat es nichts mit Nazi zu tun, wenn man sagt jemand der irgendwo lebt, sollte sich doch den Bedingungen soweit wie möglich anpassen. Wenn einem die Gegebenheiten nicht gefallen, sollte man überdenken ob es die richtige Entscheidung ist, dorthin auszuwandern. Du brauchst eine Moschee zum beten? Bitte die kannst du dir gerne bauen. Ich soll die bezahlen? Nein, dann komm ohne aus, bezahl es selber oder geh dahin wo eine steht. Ich kann ja heute auch nicht in ein Land einwandern, welches berühmt ist dafür, dass es nur Meeresfrüchte und Fische zu essen gibt, weils ein Inselstaat ist und dann verlangen, dass ich dort meinen Rinderbraten mit Klösen und Rotkraut bekomme.


    Das lustige ist, dass viele heutigen "Problemmigranten" (bescheuertes Wort) Kinder von solchen sind, die eigentlich wunderbar angepasst an die Gesellschaft leben. Mein Vater war Bergmann, hatte einige Kollegen aus Italien und der Türkei. Wir waren öfter bei dem einen Türken zu besuch, es war eigentlich wie bei jedem anderen (ausser das es viel Tee gab und manche Speisen ein bisschen komisch waren für meinen Geschmack). Dessen Sohn ist heute ziemlich radikal was den Glauben angeht und bezeichnet andere gerne mal als "Drecksdeutsche". Keiner macht das Maul auf, weil wenn du was sagst bist du Nazi.


    Ich bin 21 Jahre alt, was habe ich mit den Hirnverbrannten Ideen eines Österreichers und seiner Anhänger aus der Mitte des letzten Jahrhunderts zu tun? Rein überhaupt garnichts. Ich würde im Leben keine NPD wählen, aber muss ich mir deshalb alles gefallen lassen? Wohl kaum!

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Komisch, die Behauptung das Deutschland kein souveräner Staat sei ist doch eindeutig Teil rechter Propaganda und Verschwörungstheorien.


    Zitat

    Die selbsternannten Kommissarischen Reichsregierungen und andere, meist rechtsextreme Gruppierungen propagieren mit Verweis auf einige der oben beschriebenen Aspekte, das Deutsche Reich würde aus völkerrechtlicher Sicht immer noch bestehen und die Bundesrepublik Deutschland wäre ein illegitimes Regime. Hierzu zitieren sie einige – allerdings nur sehr ausgewählte Teile – der genannten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und wissenschaftliche Aufsätze, interpretieren diese jedoch auf eine allgemein nicht akzeptierte Weise bis ins Gegenteil. Insbesondere werden die räumliche Identität und die Identität als Völkerrechtssubjekt nicht voneinander getrennt: Die räumliche war 1973 unstrittig nicht gegeben. Aber als Völkerrechtssubjekt betrachtete sich die Bundesrepublik stets als identisch mit dem Deutschen Reich und ist somit quasi das Deutsche Reich, nur unter einem anderen Namen. Ebendies schreibt auch das BVerfG: „[…] als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘ […]“.
    Die Ansichten dieser Personen und Gruppen sind für die Beurteilung der Rechtslage von keinerlei Bedeutung. Gerichtliche Entscheidungen bezeichnen sie als „ideologisch bedingte Wahnvorstellungen“, die „gemeinhin allenfalls von rechtsradikalen Agitatoren […] oder von Psychopathen vertreten“ würden.


    Und was das Wort Gutmensch angeht, guckt Euch doch mal die Facebookseiten der NPD-Infiltrierten Initiative für Berlin Hellersdorf oder anderer rechter Gruppierungen an, da seid ihr mit der Wortwahl dann in guter Gesellschaft.


    Zitat

    Der Politikwissenschaftlerin Katrin Auer zufolge werden unter der Chiffre „pc“ (für engl. political correctness), für deren Aufkommen häufig „Gutmenschen“ verantwortlich gemacht würden, speziell in der politischen Rechten Themen benannt, über die man nicht mehr laut und öffentlich reden könne, ohne dem „Terror der Gutmenschen“ zum Opfer zu fallen. Die so ausgemachten „Gutmenschen“ würden dabei bildhaft oft keulenschwingend dargestellt. Die Rede sei von „Moralkeule“, „Rassismuskeule“, „Faschismuskeule“, „Auschwitzkeule“ und ähnlichem. So werde eine Feindbild- und eine Tabusituation geschaffen, in der insbesondere frauenfeindliche, rassistische und antisemitische Äußerungen als rebellisch und tabubrechend erscheinen. Der Begriff „Gutmensch“ wirke hier als Code, um in diesem Denkmuster sprechen zu können und verstanden zu werden, ohne die eigene Gesinnung deutlich formulieren zu müssen. Ein bekanntes Beispiel sei es, in antisemitischen Reden das Wort „Jude“ durch das Wort „Gutmensch“ zu ersetzen. Zuhörer, die sich gar nicht als Antisemiten verstünden, könnten diesen Reden bedenkenloser zustimmen.


    (Beide Zitate aus Wikipedia und bevor jetzt jemand faselt das die Wikipedia ja auch nicht immer recht hat, bitte ich Gegenargumente mit Zitaten zu belegen die nicht von rechten Plattformen wie Infowars oder PI kommen)


    Das Wort Gutmensch wird ja auch hier im Forum gern als Argument angeführt um die Meinung der Gegenpartei zu entwerten.
    Ich habe noch nie die Forderung gehört, das irgendein hier lebender Deutscher türkisch lernen sollte, um die Integration dieser Bevölkerungsgruppen zu unterstützen, das ist doch ein vollkommen lächerliches Argument und ein absoluter Einzelfall wenn dem denn so wäre.


    Und natürlich ist ein zumindest unterschwelliger Rassismus in unserer Mehrheitsgesellschaft vorhanden und wird von unserer Regierung zumindest toleriert.
    Das ist hier so genau wie in Frankreich, Skandinavien und dem Rest Europas.
    Es ist natürlich bequemer, wenn die einzelnen Bevölkerungsschichten jemanden haben, von dem sie sich abgrenzen und auf den sie herabblicken können.
    Für die Arbeitnehmer und da vor allem die Geringverdiener sind das dann halt die Arbeitslosen und ALG2 Empfänger und die können sich dann immer noch von Ausländern im Allgemeinen und Asylbewerbern im Besonderen abheben.


    Und von mir aus könnt ihr auch alle stolz auf Deutschland sein wie ihr wollt.
    Stolz auf etwas, zu dem man selbst absolut nichts beigetragen hat, wie die eigenen Herkunft oder der Wohnort, ist allerdings meistens eher ein Zeichen dafür, das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann.

    Rise like Lions after slumber
    In unvanquishable number
    Shake your chains to earth like dew
    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • Wie soll man denn sonst diese sinnentleerten blinden Menschen beschreiben, die nur einseitig sehen können, lieber Rodion? Ich bin garantiert nicht NPD-nah, ganz im Gegenteil, ich überlege sogar ernsthaft die Linke zu wählen dieses Jahr. Fakt ist aber, das Leute die nur einseitig denken oft als Gutmenschen bezeichnet werden. Interessant ist der Beitrag, denn ich neulich gepostet habe, in dem es nicht nur um Berlin Neukölln geht, in dem eine Türkin deutlich Stellung bezieht gegen muslimische Schläger und Fanatiker, aber das will natürlich ein GUTMENSCH (oh ja ich liebe dieses Wort, es klingt nämlich besser als Hirnamputierter), nicht sehen.

  • Ganz ehrlich Rodion, ich weiß nicht in welchem Land du lebst, aber nach deinen Aussagen zu urteilen, kann es Deutschland nicht sein, oder du wohnst wohlbehützt zwischen Ärzten und Anwälten aus dem muslimischen Ausland. Spar es dir einfach, Deutsche als Nazis zu diffamieren.


    Zum Thema Nationalstolz bzw. wieso man nicht stolz sein kann.


    Hier ein paar Länder, die aufgrund ihrer Verbrechen nicht stolz sein dürften, aber es trotzdem sind:


    USA - Haben ca. 19 Millionen Indianer abgeschlachtet

    Frankreich - Haben in der Bartholomäusnacht ca. 200.000 Hugenotten getötet


    Türkei - Haben Tausende von Armeniern getötet


    England - Haben eigentlich so gut wie jeden abgeschlachtet fürs Empire


    Israel - Terrorisiert Palästina seit Jahrzehnten und den Nahen Ost


    USA - Haben Tausende von Afrikanern als Sklaven entführt


    Sowejetunion - Haben Tausende in KZs getötet


    etc.

  • Rodion gut, dass ich die Tatsache das Deutschland kein souveräner Staat ist belegen kann.


    Erstens: Zeige mir die deutsche Verfassung. Wir haben nur das provisorische Grundgesetz
    Zweitens: Unser aktuelles Wahlrecht ist in dieser Form ungültig. Somit kann keine Demokratie formgerecht zustande kommen.


    Somit sind bereits zwei Punkte, die im Grundgesetz festgelegt sind wiederlegt. Eigentlich hätte mit Anschluss der DDR eine Verfassung kommen MÜSSEN, doch dies ist ausgeblieben. Das Grundgesetz wurde von den Besatzungsmächten und der provisorischen deutschen Regierung nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet, schlicht weil man auf diesen Aspekt zu diesen zerrütteten Zeiten wenig Wert gelegt hat. Eine grundlegende Versorgung der Bevölkerung war wichtiger, danach der kalte Krieg und heute ist es einfach "Gewohnheit".


    Zeige mir bitte, wo ich irgendwas von Deutschem Reich erzählt habe. Das Deutsche Reich gibt es nichtmehr, dass ist Bullshit erster Güte. Ausserdem verbitte ich mir, dass du mich mit irgendwelchen faschistischen Personen gleichstellst. Wenn du mal deinen eigenen Verstand ein bisschen einschaltest und nicht nur nachplapperst was du mal gehört hast (a la:"Alle die das sagen, sind Nazis!") dann kapierst du vielleicht, dass einige der Argumente hier einfach stichfest sind und mal zum denken anregen. Du hast lediglich versucht, die Worte so zu drehen wie sie dort eindeutig NICHT stehen.


    Jude durch Gutmensch ersetzen, ganz klar, ersetze bitte in meinem Text jedes mal Gutmensch durch Jude und es wird verdammt viel Sinn ergeben (Ironie off). Gutmenschen sind einfach solche, die versuchen allen, die etwas direkt ansprechen den Mund zu verbieten, um sich nicht mit unangenehmen Themen beschäftigen zu müssen. Verschließe die Augen, sei zu jedem nett und freundlich und wenn jemand was sagt, verpass ihm eine Rüge. Zack du wirst irgendwann zum Gutmensch.


    Gutmenschen erkennt man z.B. oftmals daran, dass sie sich in Gespräche einmischen und versuchen zu belehren ohne den Hintergrund zu kennen. Beispiel aus meinem Alltag. Ich habe einen Freund, der schwul und schwarz ist und dem man ansieht das er schwul ist. Wenn wir uns treffen kabbeln wir uns gerne, es kommen Sätze wie:"Na du schwarze Schwuggele? Gehst wieder auf die Suche nach den langen Stangen?". Dabei kommt es vor, dass irgendeiner dann mit hochrotem Kopf ankommt und mit erzählt, dass ich ja so nicht mit ihm reden kann, weil das ja wenn:"Starkpigmentierter Sexuelldifferenziert eingestellte Person" (und diesen Satz hat der Original rausgehauen) heißen würde. Meistens lachen wir die Person dann aus, einfach weil dieses um alles herumreden für denjenigen oftmals noch verletzender ist (weil er damit eben als "anders" bloßgestellt wird). Genauso ist es auch mit Behinderten. Einer aus meiner ehemaligen Klasse saß im Rollstuhl und wenn wir ihn einfach normal behandelt hatten mit Witzen über ihn, war es für ihn tausendmal leichter sich bei uns wohl zu fühlen, als wie manche Leute es machen, dann das Samtdeckchen draufzupacken. Da wird sich verarscht, es fliegen Dinger wie:"Wenn du stehen könntest, würd ich dich grad wieder zurück in den Rollstuhl prügeln!" und es kommen Sätze zurück:"Wenn ich stehen könnte, würdest du rennen bevor ich mich auch nur erhoben hätte!".


    Also pack deine:"Uh ich hab euch als böse Nazis identifiziert!" Masche ein und bring sie woanders an. Weil alles was du in deinem Beitrag gebracht hast, von der Analyse durch Katrin Auer, bis hin zu deinem Geschwaffel über das deutsche Reich. Das Deutsche Reich hat aufgehört zu existieren, als der letzte deutsche Kaiser ins Exil ging. Danach kam die Weimarer Republik, dann das dritte Reich und dann eine mehr gebastelte Konstruktion, die endlich unter ein vernünftiges Dach kommen muss.



    Für jeden der sich angegriffen fühlt, kann mir gerne per PM schreiben, wenns mir logisch vorkommt, entschuldige ich mich, aber das hier musste jetzt raus!


    Ich als jemand, der das deutsche Schulsystem bis zum Abitur abgeschlossen hat, jeden morgen den Arsch aus dem Bett hebt und arbeiten geht, meine Steuern und meine Sozialabgaben zahle, kann ich sehr wohl stolz darauf sein, dass das Geld, welches ich Zahle in eine gute Infrastruktur und ein zumindest besser mittelmäßiges Schulsystem gesteckt wird.

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

    2 Mal editiert, zuletzt von Konquistadore () aus folgendem Grund: Versehentlich abgeschickt

  • Ähm... an der Grundschule meiner Tochter wollten sie auch türkisch anstatt englisch als Fach machen, damit die Schüler untereinander BESSER kommunizieren können. Aber das ist dann wohl die Ausnahme, hm? 8-)

  • Die AfD dient wohl der Protestkanalisation und ist somit wohl von der Regierung in Leben gerufen.


    Folgende Indizien die darauf hinweisen:


    1. Sie hat erst an Bedeutung gewonnen seit dem ESM. Der ESM sorgt bei vielen Deutschen für Ãngste, diese sind noch gar nicht mal so unberechtigt. Damit besteht natürlich Gefahr das Extremistische Parteien Zulauf erhalten, die AfD bietet sich demnach an diesen Abzufangen.


    2. Die AfD bietet zum Euro keine Alternative. Mal hört man was von zurück zur DM und dann kommt mal der "Nordeuro", letzteres klingt zunächst vernünftig, europapolitisch kaum durchführbar. Könnte man aus dem Euro so einfach raus, wäre Griechenland wahrscheinlich schon längst draussen.



    Diskriminierungsfälle: Wieviele Fälle echt sind und wie oft da nur die ...Keule taktisch ausgepackt wird steht auf einem ganz anderen Blatt.


    Das Zigeunerschnitzel: steht bei meiner Stammimbissbude immer noch auf der Karte (Inhaber griechisch). Stört keinen und es gibt auch kein Gesetz das eine Änderung vorschreibt. Große Firmen machen das nur aus Imagegründen.

  • Sorry zu spät gelesen:


    Gegen Türkischunterricht bin ich auch. Grund: völlig überflüssig. English hingegen ist sogar ne Weltsprache mittlerweile schon teilweise beruflich relevant. Damit ist englisch definitiv wichtiger als türkisch.


    Eine weitere Fremdsprache ist nicht schlecht, sollte aber folgende Bedingungen haben.


    1. kein Pflichtfach.


    2. Die Sprache soll auswählbar sein. Theoretisch könnte auch portugiesisch wichtig sein, falls man wegen Jobs mal nach Angola oder Brasilien auswandern will.

  • Hier ein paar Länder, die aufgrund ihrer Verbrechen nicht stolz sein dürften, aber es trotzdem sind:

    Ist das deswegen in irgendeiner Form sinnvoll? Rodion hat schon Recht, Stolz ist man eher auf Geleistetes. Man könnte es eher so ausdrücken; ich bin dankbar bzw. erfreut an einem bestimmten Ort geboren zu sein, aber wieso soll ich stolz drauf sein Deutscher zu sein, mit der Begründung, dass die Amis Indianer abgeschlachtet haben? Das ist der Punkt, an dem Vergleiche ins Absurde abdriften.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Also reichen jetzt Worte wie "Gutmensch", oder irgendwelche Keulen um einen Nazi zu identifizieren?
    Man darf wirklich nichts mehr sagen, darum halte ich mich aus politischen Diskussionen grundsätzlich raus.


    Bin leider mobil online, zitieren funktioniert da nicht.
    Aber auf die Frage ob schon mal ein deutscher türkisch lernen musste/sollte.


    Ein Deutscher vielleicht noch nicht, aber in gewissen Kindergärten in Linz ist türkisch als Zweitsprache ein muss, für den "Erzieher" wohlgemerkt.


    Ich lasse das einfach unkommentiert stehen da meine Meinung dazu vermutlich die Gutmenschen weinen lassen würde. ;)

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Hi


    Rodion


    Zitat

    Komisch, die Behauptung das Deutschland kein souveräner Staat sei ist doch eindeutig Teil rechter Propaganda und Verschwörungstheorien.


    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob du einfach nur gerne rum provozierst oder einfach nur unglaublich dumm bist.
    Das dein Textverständniss augenscheinlich bei Anderen ungefähr bei Null tendiert war mir ja schon bewußt, aber das du selbst bei deinen eigenen Beitägen überfordert bist zu verstehen was du da postest, ist neu.
    Les dir mal den GANZEN Wiki Artikel durch , dann kommst du auch drauf was an deiner Aussage falsch ist.
    Und Nein ich habe eben keine Lust dir das mit Zitaten etc zu belegen. Les einfach den Artikel !


    Naja bei den Begriff Gutmenschen geb ich dir sogar Recht.


    Zitat

    Und von mir aus könnt ihr auch alle stolz auf Deutschland sein wie ihr wollt.
    Stolz auf etwas, zu dem man selbst absolut nichts beigetragen hat, wie die eigenen Herkunft oder der Wohnort, ist allerdings meistens eher ein Zeichen dafür, das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann.


    Hmm..Also irgendwie trägt Jeder von uns jeden Tag etwas zu unseren Staat bei. Wenn du ganz doll nachdenkst, dann kommst du selber drauf ;)


    Zitat

    das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann


    Ernsthaft ?
    Wollen wir mal ein bisschen Schwanzvergleich spielen und schauen wer was geleistet hat ?


    Mal ehrlich, du warst damals schon jemand der nicht in der Lage war zu diskutieren und sich immer schön hinter seinen Mod Status verstecken konnte.
    Kommst mit Wiki Zitaten an ohne den ganzen Artikel mal zu lesen etc.


    Mit dir zu diskutieren ist wie Testspiele gegen 15 jährige, erst ganz witzig, dann langweilig und dann will man nur noch das es zu ende ist.Sorry aber dir fehlt wie bei dem Thema BRD oben einfach mal das Basis wissen, welches man zumindest haben sollte und dazu etwas zu schreiben.




    Und ja man kann auch stolz auf nicht selbst geleistetes sein, das demonstrieren jedes Wochenende Hunderttausende beim Fußball.


    ....

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • Ohgott, schon wieder das Thema wo eh nur Streitereien rauskommen...


    Jedenfalls, hab ich bis heute in keiner Diskussion gehört wieso man eigentlich Nationalstolz empfinden sollte.
    Ich identifizier mich zwar mit meinem Geburtsland. Das ist sowieso in die Wiege gelegt durch die Sprache und den Gebräuchen die in demjenigen Heimatland herrschen.
    Also identifiziert man sich schonmal sprachlich und durch das gesellschaftlich geprägte Verhalten.
    Aber der Rest der Identifikation entsteht ja durchs Individuum. Sprich seinen Interessen die vlt. auch durch sein Heimatland bereichert werden. Stichwort: Kunst, Musik, Geschichte, Literatur etc.


    Aber Stolz sein?
    Warum sollt ich auf meine Traditionen oder meine Sprache stolz sein? Jedes Scheißkaff um die Ecke hat schon irgendeine Tradition die das übernächste Kaff nicht hat.
    Das ist unbedeutender Kram in meinen Augen. Und damit will ich nicht sagen, dass man Traditionen nicht am Leben erhalten soll. Aber doch nicht Generationen lang am selben festhalten ohne den Wandel der Zeit miteinzubeziehen.
    Und Sprache ist halt Sprache...ehrlich gesagt ein ziemliches Manko rein menschlich gesehen, weil es die Kommunikation ziemlich limitiert sofern man nicht mehrere Sprachen lernt. Wenn man bedenkt, dass wir ~7 Milliarden Menschen auf der Erde sind und sich davon immer nur gewisse Teile untereinander verständigen können, dass sind die verschiedenen Sprachen echt ein Makel bzw. eine anstrengende Sache.
    Aber ich find Sprache natürlich auch schön. Allein die historischen Einflüsse der verschiedenen Dialekte usw ist natürlich hochinteressant. Und Sprache hat uns ja erst Poesie und Literatur und das benennen unserer Umgebung ermöglicht.
    Sie IST schön. Aber stolz sein drauf?


    Jede Kultur hat ihre Sprache...also wow...da kauf ich mir nen Keks um meine Sprache! <3


    ---


    Zu Deutschland:
    Ich bin immer wieder versucht Deutschland mit Österreich zu vergleichen. Allerdings sind trotz gemeinsamer Sprache und langer gemeinsamer Geschichte wahnsinnig viele Unterschiede die einen Vergleich eig. sinnlos machen.
    Mir fällt auch im Gespräch bzw. in der Diskussion mit Deutschen bezüglich Rassismus, Intoleranz usw auf, dass die Rechte Gesinnung (und ich meine jetzt Rechts, und nicht Rechtsradikal) in Deutschland bedeutend stärker präsent ist als in Österreich.
    Wir haben zwar auch einen massiv rechten Unterton in der Gesellschaft, allerdings sind wir doch noch viel entspannter und offener bei der Tatsache, dass wir nunmal ein multikultureller Staat sind.


    Und ich muss auch hier im Thread nochmal ausdrücklich betonen, dass eine Rechte Opposition in meinen Augen zwingend notwendig ist für einen Staat der eine hohe Imigrationsrate hat. Nur mit einer Rechten Opposition zur Linken Regierung können liberale Gesetze entstehen die ein geregeltes Einwandern und ein optimales Asyl-Angebot gewährleisten.
    Wir sind zwar leider noch nicht an dem Punkt wo alles optimal ist, aber in Anbetracht der Lebenssituation in Österreich und dem Wohlstand kann es trotz hoher Ausländerquote nicht so schlimm stehen politisch.
    Ich will auch an dem Punkt kurz einwerfen, dass unter der Schwarz-Blauen Regierung (das ist in Österreich eine Koalition aus wirtschaftlicher Mitte-Rechts und Rechts) alles merklich den Bach runter ging und ein ziemlicher Schaden am Staat entstanden ist. Immerhin waren es die Rechtsparteien damals die in ihrer Legislaturperiode sogut wie alle staatlichen Betriebe privatisiert haben und die Schere zwischen Arm und Reich geweitet haben.


    Wir haben leider in Österreich trotzdem ein merkliches Problem mit Rechtsradikalen. Vielleicht ist es bei uns sogar schlimmer als in Deutschland, weil sie bei uns sehr sehr versteckt agieren und kaum einmal an die Oberfläche kommen.
    Die bekannten Neo-Nazis die in Regierungsparteien vertreten sind können bis heute durch Schlupflöcher im Gesetz und unter Vorwand der Meinungsfreiheit weiterhin vor dem ungebildeten Unterschicht-Wähler den populistisch geprägten Schein des strahlenden Ritters wahren der die Lebenssituation für genau diese Bevölkerungsgruppe verbessern will indem er die bösen bösen Ausländer bekämpft.


    In Deutschland kommt mir immer so vor, dass teilweise richtig Rechte Politiker die nicht mehr gemäßigte Rechte Politik sondern schon beinahe heilige Kriege gegen das Fremdländische führen, viel publiker agieren. Und das find ich schon schlimm, weil das weit weg von dem ist, was die Aufgabe der rechten Politik sein sollte.
    Man sollte nicht alles komplett ändern und alles nach den Fremden richten die ins Land kommen, und genau dafür sind rechte Parteien auch wichtig. Weil die gemäßigte Rechte durchaus gewisse Dinge die seit Ewigkeiten gut funktionieren auch schützen wollen. Und wiegesagt, man sollte eh nicht die Kultur eines Landes niederreißen um eine komplett neue Mischkultur hochzuziehen. Nicht weil Fremde nichts in unserer Kultur zu suchen haben, sondern weil wirklich historisch wertvolle Dinge dabei verloren gehen könnten.


    Aber dann gibt es wieder so Themen die total dumm sind. Stichwort: Moscheen.
    Was ist denn dabei wenn eine Moschee gebaut wird? Weiter oben schrieb jemand, er wolle nicht dafür zahlen.
    Aber genauso könnte ja dann ein Eingewanderter Bürger sagen "Ja aber eigentlich will ich für den Deutschen nicht meine Steuern oder Krankenkassa-Gebühren zahlen, weil der sicher auch Sachen dafür kriegt die ich nicht haben will."
    Das ist wieder engstirniges und intolerantes Verhalten.


    Und eine Moschee zu bauen heißt ja nicht, dass dann an jeder Straßenecke eine steht.


    ...


    Bevor ich jetzt weiter schreib und ein Roman draus wird zieh ich einfach ein Fazit mal:


    Ich finde, dass in Deutschland ein teilweise erschreckend eindeutig rechter Ton mitschwingt in vielen Argumenten die die Ausländersituation betrifft, und das traurige daran ist, dass dieser mittlerweile salonfähig zu sein scheint.
    Es ist ein langsamer, schleichender Prozess, aber Medien und Politik indoktrinieren über die Zeit hinweg immer mehr Vorurteile die letztendlich zu Konflikten führen müssen.
    Es ist nicht falsch zu sagen "Das ist nicht ok", und es ist wichtig nicht jede Entscheidung irgendwelcher Gerichte oder Regierungen einfach hinzunehmen. Aber es ist genauso wichtig, fünf mal gerade sein zu lassen und nicht jede Fehlentscheidung oder jedes Fehlverhalten auf irgendwelche Gruppen oder Kulturen zu münzen.
    Und das ist eigentlich der Zündstoff für diese ganzen Streitthemen hier z.B.
    Die rechten Argumente sind so oft einfach wahnsinnig verallgemeinernd und ein Fall wird gleich als Beweis für die miese Lage missbraucht in der sich angeblich das Land befindet.

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Was ist den Deutschland in deinen/euren Augen? Deutschland ist die Bundesrepublik Deutschland ist keine Antwort, da Deutschland kein souveräner Staat ist. Wir haben keine Verfassung sondern nur ein mehr oder minder improvisiertes Grundgesetz!
    Allein damit kann der "Staat Deutschland" schonmal nicht als rechtsradikaler angesehen werden, da er nicht existiert.


    Das Grundgesetz ist unsere Verfassung. Und die Improvisierung wurde mit inzwischen 59 Änderungen wohl überholt.

    Und was das Wort Gutmensch angeht, guckt Euch doch mal die Facebookseiten der NPD-Infiltrierten Initiative für Berlin Hellersdorf oder anderer rechter Gruppierungen an, da seid ihr mit der Wortwahl dann in guter Gesellschaft.


    Das ist so dermaßen langweilig Rodion. Wir können und dürfen hier alle die Worte gebrauchen die uns genehm sind (das dies der linken SA nicht gefällt ist klar). Nur weil Idioten wie die NPD dies aufgreifen, haben wir hier wohl kein Wortverbot. Im übrigen sehe ich Dich da näher dran ;)

    Und von mir aus könnt ihr auch alle stolz auf Deutschland sein wie ihr wollt.
    Stolz auf etwas, zu dem man selbst absolut nichts beigetragen hat, wie die eigenen Herkunft oder der Wohnort, ist allerdings meistens eher ein Zeichen dafür, das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann.


    Auch das ist so dermaßen blöd. Erzähl das mal einem Türken, ach sorry! Hab vergessen das Deine Einschätzung nur für die westlichen Länder zählt. Ich denke Dirk hat das so nicht gemeint, aber Du must ja wieder die "Deutschlehrer-These" auspacken.

    Türkei - Haben Tausende von Armeniern getötet

    Das Geht wohl eher in die Million ;)

    Die AfD dient wohl der Protestkanalisation und ist somit wohl von der Regierung in Leben gerufen.


    Ja klar, Mutti will weniger Wähler haben. WTF!

    Ist das deswegen in irgendeiner Form sinnvoll? Rodion hat schon Recht, Stolz ist man eher auf Geleistetes. Man könnte es eher so ausdrücken; ich bin dankbar bzw. erfreut an einem bestimmten Ort geboren zu sein, aber wieso soll ich stolz drauf sein Deutscher zu sein, mit der Begründung, dass die Amis Indianer abgeschlachtet haben? Das ist der Punkt, an dem Vergleiche ins Absurde abdriften.


    Und wieder diese alte langweilige und unnütze Stolzdebatte. Wie gesagt: Ich bin auf nichts Stolz, da ich mit dem Begriff nichts anfangen an. Aber wenn es denn einer ist, wen interessiert das? Freie Meinungsäußerung war mal ganz wichtig, inzwischen wird diese mehr und politisch beurteilt.
    Zigeuner sind "Mobile Ethnische Minderheiten", alle arabischen und türkischen Straftäter kommen aus einem nicht definiertem "Südland" und Gutmensch hat die NPD auch mal gesagt. Es muß uns verdammt gut gehen, damit wir uns um so einen Scheiß kümmern können.


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus


  • Das Grundgesetz ist unsere Verfassung. Und die Improvisierung wurde mit inzwischen 59 Änderungen wohl überholt.

    Na, schreib Verfassung dran, lass uns alle drüber abstimmen, und ich bin dabei. Wenn alle damit Einverstanden sind, machen wirs so. Grundsätzliche Rechte wie Religionsfreiheit etc, sollten bestehen bleiben, ander eher Diskussionswürdige Abschnitte sollten eben von ALLEN abgestimmt werden dürfen. Wer darauf keine Lust hat, soll sich später nicht beschweren.

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Na, schreib Verfassung dran, lass uns alle drüber abstimmen, und ich bin dabei. Wenn alle damit Einverstanden sind, machen wirs so. Grundsätzliche Rechte wie Religionsfreiheit etc, sollten bestehen bleiben, ander eher Diskussionswürdige Abschnitte sollten eben von ALLEN abgestimmt werden dürfen. Wer darauf keine Lust hat, soll sich später nicht beschweren.


    Da bin ich voll bei Dir! Wir könnten jetzt aber als Verfassungsfeinde gelten ;) .


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Wenn ich schon wieder diese Frage lese:


    Wieso kann man stolz auf sein Land sein ?


    Da kriege ich echt Augen-Tinnitus:


    Ich sehe fast nur noch Pfeifen !

    Warum sind die Ägypter stolz auf ihre Pyramiden ?


    Warum darf ich nicht stolz darauf sein, ein Deutscher zu sein ?


    Wir haben Demokratie.
    Hier gilt Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, uvm.
    Unser Sozialsystem ist im Vergleich mit der restlichen Welt eines der besten.
    Bildungssystem, und, und, und ...
    Wir leisten es uns sogar, im Verhältnis zu den meisten anderen westlichen Staaten, weit aus mehr Asylanten aufzunehmen, wie viele, viele andere Staaten.
    Die ganzen kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften ...


    Und durch meine Arbeit, meine Steuern, mein Engagement an der Gemeinschaft, in welcher Form immer, trage ich auch dazu bei, dass dieses von unseren Eltern und Großeltern,
    sogar nach dem verheerenden Krieg Erreichte, dass dieser Wohlstand, dieser für viele andere Menschen im Ausland scheinbar paradiesische Zustand, erhalten bleibt.


    Darauf was unsere Vorfahren geschaffen haben, wir erhalten und eventuell noch verbessern, darauf darf ich nicht stolz sein ?


    Aber das Andere darauf stolz sein dürfen, was ihre Vorfahren vor 4000 Jahren erschaffen haben, das ist völlig in Ordnung ?


    So etwas können nur Leute sagen, die noch nie selbst etwas in ihrem Leben geleistet haben worauf sie stolz sein können.


    Sorry aber, manche hier haben meiner Meinung nach, echt einen Sockenschuss.


    Und das so ein Stolz nichts, aber auch überhaupt nichts mit Rechtsradikalismus zu tun hat, sollte jedem der ein wenig Hirn im Kopf hat, klar sein.


    Jack