1Mio Jahre alte Landkarte oder doch nur ein banaler Stein?

  • Denn Mann jetzt gleich als Spinner abzutun halte ich für nicht zielführend. Allerdings wenn der Fund tatsächlich so herausragend ist sollten sich das Fachkräfte anschauen. Eine entfernte Ähnlichkeit kann man schon deuten , aber auch die Interpretation eines Löwen könnte ich nachvollziehen.

  • Zitat von Takwando

    Denn Mann jetzt gleich als Spinner abzutun halte ich für nicht zielführend.


    Zitat von EInsamer Schütze

    Das ist leider alles sehr schwammig, denn weder liefert er eine Stratigrafie seiner einzelnen Funde, noch liefert er Abbildungen der Werkzeuge, die er zusammen mit der "Karte" gefunden haben will. Allerdings liefert er in verschiedenen anderen Artikeln Fotos von angeblichen Werkzeugen, die er in der Umgebung gefunden hat: http://www.thefoundationofkingdavid.org/exec/category/tools


    Leider ist auf keinem der Fotos tatsächlich ein Werkzeug zu sehen, alle Abplatzungen an diesen Steinen sind natürlichen Ursprungs.


    Hmm, der Mann hat also keinerlei fachliche Ausbildung, dokumentiert nicht richtig oder gar nicht, was er findet und interpretiert in gefundene Steine hinein, was er, aber auch nur er sehen will. Tut mir Leid, Spinner mag ein hartes Wort sein, wäre Sonderling oder realitätsfern dir lieber?


    Zielführend? Was soll denn Ziel sein? Das man sich mit Unsinn beschäftigt?

    Zitat von Takwando

    Allerdings wenn der Fund tatsächlich so herausragend ist sollten sich das Fachkräfte anschauen


    Tja, ist er eben nicht. Ich hab als Kind auch Steine am Rhein gesammelt, sehr zum Missfallen meiner Mutter, und in den Zeichnungen der Adern in den Steinen Flußläufe und was weiß ich alles gesehen. Sind das jetzt auch alles besondere und herausragende Funde?

  • Wie kann man etwas beurteilen was man selber nicht gesehen hat ? Hier urteilt einer mal wieder vorschnell .Und die zweite Frage wäre hast du denn auch die fachliche Kompetenz etwas als Unfug zu kennzeichnen ? Oder bezeichnest du alles als Humbug wenn es deiner Meinung widerspricht ? Mag sein das der Stein natürlichen Ursprungs ist , aber das kann man meines Erachtens nur heraus finden indem man ihn untersucht. Man muss auch nicht jeden als Spinner abtun , nur weil er keine "fachliche " Ausbildung hat. Auch Spinner können mitunter interessante Sachen finden.

  • Zitat von Takwando

    Und die zweite Frage wäre hast du denn auch die fachliche Kompetenz etwas als Unfug zu kennzeichnen ?


    Ja habe ich.


    Zitat von Takwando

    Mag sein das der Stein natürlichen Ursprungs ist , aber das kann man meines Erachtens nur heraus finden indem man ihn untersucht.


    Nein, muss man nicht. Die vom Finder berichtete Auffindesituation, die ja nicht mehr kontrolliert werden kann, erlaubt bereits genug Rückschlüsse auf das Objekt. So gibt es geologisch gesehen keine Erdschichten, die 1 oder auch nur 1/2 Million Jahre alt sind. Daher sind bereits diese zeitlichen Deutungen völliger Unsinn. Es gibt geologische Karten von allen Regionen Europas, aus denen hervorgeht aus welchen Zeiten die Erdschichten stammen.
    Der Stein ist auf jeden Fall natürlichen Ursprungs, denn er wäre maximal bearbeitet worden als denn hergestellt ;-)
    Würden wir von einer steinzeitlichen, statt einer vorsteinzeitlichen Bearbeitung ausgehen, so stimmt aber auch das Material nicht, da als Steinwerkzeuge andere Steine bearbeitet wurden. Es passt also hinten und vorne nicht mit diesem Stein. Und wo so viele Widersprüche sind, braucht es keine Untersuchung mehr, das ist der Stein einfach ein nettes Objekt aber ohne wirkliche Bewandtnis.

  • Mag sein das der Stein natürlichen Ursprungs ist , aber das kann man meines Erachtens nur heraus finden indem man ihn untersucht.

    An was für Untersuchungen denkst du denn dabei genau? Um erst einmal ganz allgemein Bearbeitungsspuren festzustellen ist ein gutes Foto schon völlig ausreichend. Auf keinem der Fotos des Steins sind aber Bearbeitungsspuren, etwa in Form von Ritzungen, Pickungen oder Schliff zu erkennen. Die Farbvariationen sind völlig natürlichen Ursprungs, ebenso die Risse, die King als Flüsse deutet.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -