Das Quantengedächtnis

  • Hallo


    Hab ne Weile überlegt wohin ich das Thema packe und mich schließlich für die Mysterien entschieden.


    Worum geht es .......http://www.welt.de/wissenschaf…rt-auch-nach-dem-Tod.html Um so etwas zum Beispiel.


    Warum komme ich darauf.


    Ich hab mich viel mit Nahtoderlebnissen beschäftigt und dabei festgestellt das es einige Gemeinsamkeiten in dem Erlebten gibt. Fast immer ist von einem sogenannten Lebensfilm und einem Tunnel die Rede.Auch verschiedene kulturelle Aspekte werden häufig genannt.


    Nun gab es unlängst einen Forschungsbericht der Nahtod erlebnisse widerlegt laut diesem Artikel http://www.t-online.de/nachric…-raetsel-des-tunnels.html. Andere Artikel gehen da etwas moderater vor. Ich denke dieser Auftrieb für die sogenannten Ungläubigen zu deutsch auch Skeptiker genannt könnte auch nach hinten losgehen.
    Nämlich dann wenn dieses hyper aktive Gehirn in der Sterbe und Tod Phase genau das macht wonach es für mich als Analytiker nach der Lektüre aussieht. Es macht einen Core Dump. Es findet ein Upload oder ein Download statt. Kennen sicher einige vom Computer , wenn das Ding viel zu tun bekommt steigt die Auslastung der CPU. Die Frage wäre in diesem Fall " Wohin" . Und da kommt der Informationsspeicher des Universums ins Spiel. Meiner bescheidenen Meinung ( und die ist jetzt persönlich ) nach passt diese gesteigerte Hirnaktivität , Lebensfilme oder der Tunnel haargenau zu dieser Theorie. Was meint ihr dazu ?
    Gibt es diesen Informationsspeicher , ich meine ja denn irgendetwas muss das Universum ja regeln , oder wie Hawking sagt das Universum hat sich selber geschaffen es gibt keinen Gott einverstanden! Aber wenn das Universum so etwas komplexes wie sich selbst, selber erschafft liegt die Vermutung doch nahe das es diesen Info Speicher ebenfalls geschaffen hat.


    mfg

  • Und wiedereinmal wird versucht wissenschaftliche Erkenntnisse durch Wunschdenken, Glauben und Fiktion zu ersetzen.


    Der Gedanke des universellen "Gedächtnisses" ist an sich ja nicht neu, aber leider nur ein netter Gedanke, quasi die Idee eines Science Fiction Autoren. Wo gibt es denn bitte auch nur einen Fakt, einen Beweis oder auch nur den kleinsten Hinweis für so etwas?


    Unser Gehirn ist eben kein Computer. Unser Gehirn ist nur ein Haufen Zellen in dem chemische Prozesse ablaufen, die Strom initialisieren. Da ist nichts mystisches dran. Und wenn ich mit Strom einen Upload machen will, brauche ich einen Leiter und eine Spannungsdifferenz.
    Und die Gemeinsamkeiten bei den Berichten der Nahtoderlebnisse beruhen eben darauf, das im Gehirn immer der gleiche chemische Prozess abläuft.

  • Ich sehe nicht warum man da einen Universumsspeicher braucht oder so etwas, das Hirn verarbeitet in dem Moment einfach sehr viele Emotionen, Erinngerungen und Wissen. Ist auch häufig der Fall wenn ein Mensch denkt dass er stirbt, dann sieht er "sein Leben wie einen Film vorbeiziehen". Das einzige in das da "geladen" wird ist vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Ragnarsson


    Dieser Informationspeicher ist universell vielleicht erklärts dieser User hier etwas besser . Im prinzip ist es fast zwingend das es diesen gibt wie sonst sollte sich das Universum organisieren ? Und da ist die Frage ob wir da mit involviert sind schon berechtigt schließlich sind wir ein Teil davon und bestehen aus Atomen genau wie jede andere materie .


    "Es ist sehr plausibel, dass die Realität neben Raum und Materie auch eine Informationskomponente enthält.
    Plausibel deshalb, weil man eigentlich nur mit dieser vom Raum losgelösten Informationskomponente das Phänomen der Verschränkung erklären kann.
    Die Informationskomponente ist höchst dynamisch. Ich gehe davon aus, dass alle neu gebildeten verschränkten Objekte ihre Beziehungsstrukturen in diese Informationskomponente einschreiben. Dort bleibt die Information für immer und ewig erhalten. Daher die Bezeichnung Quantengedächtnis. Alle verschränkten Objekte aus den gleichen Materie-Elementarteilchen schreiben, anschaulich formuliert, in die gleichen Speicherplätze im Quantengedächtnis ein. Ganz gleich, wo im Universum sie sich bilden. Das führt zu Superpositionszuständen im Quantengedächtnis. Im Raum gibt es hingegen diese Superpositionszustände nicht. Ich vermute, dass jedes neu gebildete verschränkte Objekt nach seiner Entstehung alle Beziehungsstrukturen in "seinem" Speicherplatz kontinuierlich "abfährt" und zwar in der Reihenfolge, in der sie im Universum entstanden sind.
    Das hat interessante Konsequenzen, die man allerdings erst bei komplexeren verschränkten Objekten beobachten könnte. Im Superpositionszustand sind eben nur diejenigen Beziehungsstrukturen enthalten, die es bereits im Universum gegeben hat. Und je öfter es eine Beziehungstruktur bereits gegeben hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sie bei einer Messung beobachtet.
    Damit lässt sich die rasante irdische Evolutionsgeschichte ganz gut erklären, ohne in Widerspruch zur Darwinschen Evolutionstheorie zu geraten. Denn es entstanden (und entstehen auch in der Zukunft) auf der Erde bevorzugt diejenigen Gene, die es bereits sehr häufig im Universum gegeben hat.
    Wobei jedes Gen zunächst mühsam ganz gemäß der Darwischen Evolutionstheorie erzeugt wurde. Nur eben nicht auf der Erde, sondern auf irgendeinem anderen belebten Planeten im Universum.
    Auch Bewusstsein hängt vermutlich mit dem Quantengedächtnis zusammen. Denn bei jeder Entstehung eines neuen verschränkten Objekts im Gehirn wird eine Verbindung zum Quantengedächtnis hergestellt, also "Einschreiben" der neuen Beziehungsstruktur und "Auslesen" aller im entsprechenden Speicherplatz bereits vorhandenen Beziehungsstrukturen. Und genau das könnte zum Bewusstsein führen."



    So in etwa stell ich mir das auch vor .http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=1516



    Wer sich noch ein wenig mehr in die THEORIE einlesen möchte http://www.quantengedaechtnis.de

  • Wenn ich das richtig verstanden habe ...


    Man sollte sich also das Gedächtniss wie eine Art "Gedächtnisscloud" irgendwo im Universum vorstellen. Jeder Mensch bekommt, wenn er geboren wird, einen Teil dieses Gedächtnisses zugewiesen. Wenn er stirbt, vielleicht sogar noch während er lebt, könnte ein Teil der Erfahrungen die er in seinem Leben gesammelt hat durch diese "Gedächtnisscloud" auf die nächste Generation an Lebewesen übertragen werden.


    Das würde in der Tat die Evolution sehr viel besser erklären, eine Erfahrung könnte als wertvoller in diesem System angesehen werden wenn viele Lebewesen diese gemacht haben.


    Es würde aber auch zu der Art wie wir uns selbst weiterentwickeln passen. Der Google Suchalgorithmus funktioniert so daß je mehr Leute eine bestimmte besuchen desto höher wird diese Information bewertet.

  • Cloud gefällt mir :mrgreen:


    Aber mal im Ernst, alleine der grundlegende Ansatz ist schon völlig verkehrt und zeigt, das der Autor keine Ahnung hat, wobei es bei Quantenverschränkung geht. Und das es eben keines universellen Informationsspeichers bedarf.


    Zitat

    Aufgrund der Bornschen Wahrscheinlichkeitsinterpretation der Quantentheorie ist die Verschränkung lange als rein statistische Korrelation missverstanden und daher quasi „verniedlicht“ worden, selbst von Erwin Schrödinger, der diesen Begriff prägte. Verschränkte Zustände beschreiben individuelle Eigenschaften wie etwa den Gesamtdrehimpuls eines Systems von zwei oder mehr Teilchen. Die Tragweite des Begriffes hat anscheinend erst Albert Einstein im Jahr 1935 in der mit dem EPR-Effekt verbundenen Arbeit erkannt, obwohl er die wahre Bedeutung fehlinterpretierte (siehe unten). Die Bedeutung der Verschränkung ist erst dadurch bestätigt worden, dass John Stewart Bell 1964 feststellte, dass die Quantenmechanik die von ihm aufgestellte berühmte Bellsche Ungleichung verletzt. Dadurch wird, im Gegensatz zu den Grundannahmen Einsteins, eine noch unbekannte, durch verborgene Variablen beschriebene lokale Realität ausgeschlossen.


    Die Quanten-Nichtlokalität bedarf daher auch keiner (in Einsteins Worten) „spukhaften Fernwirkung“;[1] ebenso wenig bedarf die sogenannte Quantenteleportation der Portation von irgendetwas. Dies bedeutet, dass das Phänomen der Verschränkung nicht auf sogenannten verborgenen Variablen beruht, die wir nur (noch) nicht zu entdecken vermögen.


    Was bedeutet das? Ich versuche es mal in kurzen Worten zusammen zu fassen. Es geht darum, das diese Effekte nicht innerhalb unseres normalen Logikraums stattfinden und sich dadurch auch nicht der normalen menschlichen Logik zu erkennen geben. Es braucht eben keine Informationsübertragung durch etwas, was man erfinden muss, weil es das einfach nicht gibt.


    Das ist wieder das Thema der mangelhaften Bildung von Menschen. Sie versuchen sich Dinge die sie nicht verstehen, mit selbstausgedachten Geschichten zu erklären. Deswegen donnert es auch, wenn Mühlsteine über den Himmel gerollt werden. Das ist die gleiche Argumentation.

  • Das ist wieder das Thema der mangelhaften Bildung von Menschen. Sie versuchen sich Dinge die sie nicht verstehen, mit selbstausgedachten Geschichten zu erklären. Deswegen donnert es auch, wenn Mühlsteine über den Himmel gerollt werden. Das ist die gleiche Argumentation.


    Komische Argumentation


    und soweit ich das überschaue schließt das eine das andere nicht aus. Eine Quellenangabe in Zukunft wäre nett.


    Die bohmsche Mechanik ist eine Theorie mit verborgenen Variablen. Danach bewegen sich die Teilchen klassisch, also mit bestimmtem Ort und Impuls, in einem Potential, das mit der Wellenfunktion selbst verknüpft ist. Dadurch ist die Bohmsche Mechanik im Sinne Einsteins eine realistische, aber nichtlokale Interpretation. Abgesehen von den mit verborgenen Variablen verbundenen generellen Problemen ist bisher noch keine überzeugende Erweiterung auf relativistische Situationen gelungen. Wikipedia.

  • Dir ist aber schon klar, das Wikipedia nicht das aktuellste verbreitet. Auch ist die Seite ja eigentlich permanent in der Diskussion. Soll heißen, es gib Wissenschaftler die schließen sowas aus und es gibt welche die sind der These nicht abgeneigt. Letztlich ist nur eines gewiss nämlich das man nichts weis . Weder wie Bewusstsein ensteht , noch was es eigentlich sein könnte. Ist halt eine Glaubensfrage , damit meine ich jetzt nicht die Religion den die wurde von Menschen geschrieben die von dieser Materie noch weniger Ahnung hatten als wir.Man muss sich das halt anschauen und sich die Frage stellen wie entstand das Universum , welchen Gesetzen folgte es dabei , und wie ist es im Mikrobereich aufgebaut. Fest steht das wir fast nichts wissen und unsere Wissenschaft nur eine erklärende Funktion hat. Deswegen ist so ein Gedächtnis basierend auf Quanten natürlich spekulativ genauso wie die Idee von Multiversen.

  • Dir ist aber schon klar, das Wikipedia nicht das aktuellste verbreitet.


    Wie auch? Natürlich ist Wikipedia auch "nur" eine Quelle wie andere auch. Aber nur weil einge meinen, auf Wiki könnte man sich nicht verlassen, heißt es nicht pauschal das die Seite falsch ist. So ist das eben, wenn man selbst der Autor jeder x-beliebigen Quelle sein kann! Es ist ÖFFENTLICH zugänglich. Wer auch immer mit der Prämisse auf die Seite geht, dort stünde die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit, sowahr mir Gott helfe, der ist schlicht und ergreifend selber schuld. So ein Blödsinn, man sollte nie das was man vorgelegt bekommt für bare Münze nehmen! Dieses pseudo-schlau-getue und letzlich doch in die Tröte blase, von wenigen die behaupten Wiki wäre unzuverlässig, zeugt nicht davon das man sich das man sich mit den gebotenen Quellen auseinander gesetzt hat. Außerdem, und das kann jeder lesen sofern angegeben, sind die Quellenangaben auf Wikipedia. Spar's dir einfach -.-


    Soll heißen, es gib Wissenschaftler die schließen sowas aus und es gibt welche die sind der These nicht abgeneigt.


    Wie überall :nerd: wo es kontroverse Thesen, Hypothesen und Theorien gibt.


    Letztlich ist nur eines gewiss nämlich das man nichts weis


    Blödsinn, der davon zeugt, dass du deine Fähigkeit zur "kritischen" Beurteilung darauf begründest, dass es Fehler in den angegebenen Quellen gibt! Wenn du Fehler, für dein Gewissen und dein Wissen, wirklich ausschließen willst, bleibt dir nur die Möglichkeit all jene Theoreme, Gleichungen, Vermutungen etc. selber aufzustellen und zu überprüfen und zwar gewissenhaft, geduldig, höchst konzentriert und IMMER im Abgleich mit dem aktuellen Stand der Forschung!


    Man muss sich das halt anschauen und sich die Frage stellen wie entstand das Universum , welchen Gesetzen folgte es dabei , und wie ist es im Mikrobereich aufgebaut.


    Exakt das tun Wissenschaftler. Mit jeder Entdeckung die wir machen, ergeben sich neue Fragen. Gibt tausende von den bösen Wissenschaftlern die genau das auch so bestätigen und sagen. Was im Übrigen meist ihr Antrieb ist immer weiter zu machen, eben weil es immer neue Fragen zum beantworten gibt.


    Fest steht das wir fast nichts wissen


    So ein hohler, unreflektierter Quatsch. Du bist umgeben von erwiesenen Erkenntnissen. Der Rechner den du bedienst ist in seinem aktuellen Stand hoch komplex und wird bei den relevanten Teilen im Nano - Bereich beschrieben und damit kommt zwangsläufig die Quantenmechanik ins Spiel!!!


    und unsere Wissenschaft nur eine erklärende Funktion hat.


    Das ist der Sinn der Wissenschaft! Der Begriff "Wissenschaft" allein schlägt es einem quasi in's Gesicht!


    Die bohmsche Mechanik ist eine Theorie mit verborgenen Variablen. Danach bewegen sich die Teilchen klassisch, also mit bestimmtem Ort und Impuls, in einem Potential, das mit der Wellenfunktion selbst verknüpft ist. Dadurch ist die Bohmsche Mechanik im Sinne Einsteins eine realistische, aber nichtlokale Interpretation. Abgesehen von den mit verborgenen Variablen verbundenen generellen Problemen ist bisher noch keine überzeugende Erweiterung auf relativistische Situationen gelungen.



    Die gesamte Darstellung des Zitates lässt doch nur einen Schluss zu: Die gesamte Gleichung ist in sich Iterativ, und von einer gewissen Anzahl von "unbekannten" Variablen abhängig. Das ist grundsätzlich eine extreme Rechenoperation die da abverlangt wird und derzeit ist es eben auch so, dass unsere Rechner "nur" binär arbeiten also entsprechend lange brauchen. Ein Quantenrechner könnte da Abhilfe schaffen.



    Es ist sehr plausibel, dass die Realität neben Raum und Materie auch eine Informationskomponente enthält.


    Das ist nur logisch, da jeder Zustand jeder x-beliebigen Materieform Information enthält. Temperatur - Impuls - Spin - atomare Organisation aber bereits durch Einstein reduziert auf E = mc². Erweitert mit den Erkenntnissen Hawkings, Higgs und all die anderen großen deren Namen ich leider weder kenne noch die mir derzeit einfallen.


    Die Informationskomponente ist höchst dynamisch. Ich gehe davon aus, dass alle neu gebildeten verschränkten Objekte ihre Beziehungsstrukturen in diese Informationskomponente einschreiben.


    Ich betone hier extra: Nach bisherigem Kenntnisstand!
    Nach bisherigem Kenntnisstand wird eine Verschränkung durch Beobachtung hergestellt. Damit erhalten beide verschränkten Quanten eine Information die ab der Beobachtung gültig ist und bleibt.


    Das hat interessante Konsequenzen, die man allerdings erst bei komplexeren verschränkten Objekten beobachten könnte. Im Superpositionszustand sind eben nur diejenigen Beziehungsstrukturen enthalten, die es bereits im Universum gegeben hat. Und je öfter es eine Beziehungstruktur bereits gegeben hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sie bei einer Messung beobachtet.
    Damit lässt sich die rasante irdische Evolutionsgeschichte ganz gut erklären, ohne in Widerspruch zur Darwinschen Evolutionstheorie zu geraten. Denn es entstanden (und entstehen auch in der Zukunft) auf der Erde bevorzugt diejenigen Gene, die es bereits sehr häufig im Universum gegeben hat.


    Was sind denn komplexere verschränkte Objekte? Wo bitte war die irdische Evolutionsgeschichte denn bitte rasant? Ich persönlich empfinde 3,5 Milliarden Jahre nicht als rasant! Außerdem gab es mehrere Artensterben, Katastrophen größerer und kleinerer Art etc.. Und wenn das Quantengedächtnis ggf. seine Berechtigung und Grundlage hat, warum sollte es denn bitte nicht im Gegensatz zur Darwinschen Evolutionstheorie stehen können?
    Im übrigen gilt es als nahezu sicher, dass die Gene sich aus diversen Vorstufen entwickelt haben. Wozu also die Behauptung das Gene als solche bereits vorher existiert haben?


    Grundsätzlich aber ist eben Stephen Hawking unter anderem dafür bekannt, dass er in seine Buch "Das Universum in der Nussschale" publizierte, dass Information nicht verloren ginge. Auch nicht in einem schwarzen Loch. Also, selbst wenn wir sterben, bleiben ja die Atome, Protonen, Neutronen, Quarks, Strings etc. aus denen wir bestehen ja weiterhin erhalten. Allerdings nicht in dem Zustand der galt, als wir eine integrierte physiologische Einheit waren. Minimale Teile unseraller Existenz bleiben also tatsächlich erhalten und könnten demnach "Einzug" in ein Konstrukt Namens Quantengedächtnis halten.

  • Grundsätzlich aber ist eben Stephen Hawking unter anderem dafür bekannt, dass er in seine Buch "Das Universum in der Nussschale" publizierte, dass Information nicht verloren ginge. Auch nicht in einem schwarzen Loch. Also, selbst wenn wir sterben, bleiben ja die Atome, Protonen, Neutronen, Quarks, Strings etc. aus denen wir bestehen ja weiterhin erhalten. Allerdings nicht in dem Zustand der galt, als wir eine integrierte physiologische Einheit waren. Minimale Teile unseraller Existenz bleiben also tatsächlich erhalten und könnten demnach "Einzug" in ein Konstrukt Namens Quantengedächtnis halten.


    Warum so angriffslustig ? Nichts anderes meine ich mit Quanten Gedächtnis. Ich finde das halt nicht gut , wenn jemand per se behauptet gibt es nicht, geht nicht oder das kann nicht sein. Auch bei deinen anderen Ausführungen gebe ich dir in Teilen Recht. 3.5 Milliarden Jahre ist für UNSERE Begriffe von Zeit sicher eine Ewigkeit da stimme ich zu. Auf das Universum bezogen relativiert sich das ganze schon. Ich bin ehrlich , von Genen , DNA Zellen etc . hab ich keinen Schimmer aber ich für meinen Teil glaube nicht an den Zufall. Für mich sieht es eher danach aus , als würde etwas " rumprobieren " Ich hatte da mal ein sehr interessantes Video auf You Tube entdeckt. Dort ging es um kristalline Stoffe auf einem Blech welches mit Hilfe eines Geigen Bogens in Schwingung gebracht wurden. Dabei bildeten sich (Ich glaube es waren Sandkörner bin mir aber nicht mehr sicher ) abstrakte Zeichen welche manchmal Ähnlichkeit mit dem Aufbau von Zellen hatten. Interesse der Wissenschaft gleich null da nicht reproduzierbar. Leider finde ich das Video nicht mehr . Ich fand es aber faszinierend . Nochmal bezogen auf das Zitat! Wir wissen nicht was Bewusstsein ist Vielleicht funktioniert es ja tatsächlich mit Quanten. Das hier http://www.quantumconsciousnes…f/quantumcomputation.html könnte ein wichtiger Schritt sein , auch wenn es heute noch verlacht wird.

  • Mh, ja sorry ;) da war ich tatsächlich was "schwungvoll",


    sollte nicht so böse rüberkommen wie's sich anhört.


    3.5 Milliarden Jahre ist für UNSERE Begriffe von Zeit sicher eine Ewigkeit da stimme ich zu. Auf das Universum bezogen relativiert sich das ganze schon.


    Naja, relativieren ist nicht ganz richtig. Immerhin sind 3,5 Milliarden Jahre ein drittel des aktuellen Alters des Universums. Außerdem ist es schon so, dass ja nicht gleich alles fertig war. Bis sich erste Galaxien bildeten vergingen mal knapp eine Milliarde Jahre. Dann mussten die Sterne von damals erstmal das ganze Material erzeugen das notwendig ist um sowas wie uns zu schaffen. Wir wissen ja wie alt Sterne im Schnitt werden. Also können wir von den 13 Milliarden nochmal 1-2 Milliarden Jahre abziehen. Sind schon 3 Milliarden, plus unsere 4 Milliarden Jahre (Alter des Sonnensystems) sind wir also schon bei 6 - 7 Milliarden Jahren, also schonmal locker die Hälfte der Zeit. Vor einiger Zeit habe ich auf grenzwissenschaft-aktuell.de einen Bericht gelesen demzufolge es naheliegend wäre, dass unser Universum garnicht soviel eher Leben hätte vorbringen können.


    Ich hatte da mal ein sehr interessantes Video auf You Tube entdeckt. Dort ging es um kristalline Stoffe auf einem Blech welches mit Hilfe eines Geigen Bogens in Schwingung gebracht wurden. Dabei bildeten sich (Ich glaube es waren Sandkörner bin mir aber nicht mehr sicher ) abstrakte Zeichen welche manchmal Ähnlichkeit mit dem Aufbau von Zellen hatten.



    Naja gut, dass die Wissenschaftsgemeinde hier nicht unbedingt näheres Interesse zeigt liegt wahrscheinlich daran, dass der Versuch ganz einfach reproduzierbar ist. Die erzeugten Schwingungen bilden deshalb Muster, weil sich nie nur eine einzige Frequenz ergibt. Das führt dazu das sie sich gegenseitig überlagern und dadurch die Muster auf der Platte entstehen. Würdest du eine überlagerungsfreie Frequenz auf die Platte geben, bilden sich die Muster dennoch aus, da die Schwingungen mit zunehmender Distanz zur Quelle trotzdem wieder gebremst werden würden. Oder genauer: Die Sandkörner bekommen nie den gleichen Impuls übertragen, selbst wenn das Frequenzband konstant ist. Die leidliche Energieübertragung. Dann reiben sich die Körner untereinander, was wieder zu Energieverlust führt. Durch die Reibung untereinander bilden sich also zwangläufig irgendwann Zonen der Verdichtung und Zonen der Ausdünnung. Dadurch entstehen erneut jene Muster.


    Den von dir verlinkten Text habe ich zwar noch nicht ganz durch. Interessant ist er aber auf jeden Fall. Da haben sich viele Leute, ernsthafte Mühe gemacht. Seltsam das es verlacht wird. Aber so ist der Mensch halt.


    "Wat de Buur net kennt, dat fritt e och net."