Rumänische Flüchtlinge/Einwanderer sollen Hartz4 bekommen

  • 1. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte ab einer gewissen Zeit in der Lage sein sich selbst zu versorgen.
    Ist in anderen Ländern ja auch so. Wenn ich z.b. nach Australien gehe und mir geht nach ein paar Wochen das Geld aus und ich kann keine Arbeit vorweisen, sitze ich mit einem freundlichen "Aufwiedersehen" im nächsten Flieger nach Deutschland. Keine sozialen Leistungen, nichts.
    Deshalb sollte das in Deutschland auch so sein. Weder Hartz4, noch Kindergeld, noch Arbeitslosenhilfe, noch Begrüßungsgeld.....nichtsdergleichen sollte ausbezahlt werden. Erstmal sollten alle versuchen selbst auf die Beine zu kommen.


    2. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte sich an unsere Gesetze halten.
    Wer hier straffällig wird, sollte ohne Wenn und Aber in sein Heimatland zurückgeschickt werden. Punkt.


    Diese 2 Punkte wenn umgesetzt würden, hätten wir viel weniger Sozialschmarotzer die aus anderen Ländern nur zu uns wegen des Geldes kommen. Und die Kriminalitätsrate bei ausländischen Mitbürgern würde auch schnell sinken.

    Um das geht es. Und gerade Roma und Sinti bräuchten nicht mal wirklich Grips haben, um ein Einkommen zu erzielen. Sie bräuchten nur eine "Zigeunerbude" aufmachen. Dort gibt es dann Zigeunerschnitzel, Zigeunergeschnetzeltes, etc. . Ich mag Zigeunerschnitzel. Würde dort sogar essen gehen (was ich auch bei Dönerbuden mache).




    Es fällt auf, daß gerade was das Zusammenleben betrifft sehr viel auf die Türken geschimpft wird, was ich so nicht nachvollziehen kann.

    Nun ja, die erste Generation hat sich integriert. Aber wir sind jetzt bereits in der dritten Generation, die unseren Kindern "Türksprech" beibringen. Ich erwähne nur mal eine Lehrerin, die auch Deutsch unterrichtet (!). Deren Tochter sagt auch nur "Ich geh Disco." .


    Da Du auch andere Ausländer erwähntest, wie Chinesen, Thailänder, Italiener, etc., und auch einen Portugiesen kenne ich. Die fallen nun mal nicht mit Gewalt auf.
    Auch ein Libanese ist ein guter Kumpel, der hat eine Russin geheiratet (und er hat noch 5 DVDs von mir :? ). Er ist in Ordnung. Sein Cousin, der auch hier lebt ist allerdings nicht so in Ordnung, da er auch eher dem Koran beipflichtet (hat die Nichte meines Arbeitgebers mit dem Tode bedroht).
    Es geht also grob gesagt nicht um die Menschen, sondern um die Ideologie.
    Eine ehemalige Arbeitskollegin ist von Ludwigshafen nach Berlin gezogen, weil .... tadah .... sie mit ihrem Freund schluss gemacht hat. Wer errät, welcher Ideologie er zuzurechnen ist?


    Wenn sie sich integrieren würden, wäre alles in Ordnung. (zweimal Konjunktiv in einem Satz; daran muss ich echt arbeiten ;) )






    Nur reinkommen und ohne Wenn und Aber gleich Leistungen zu bekommen, die nicht mal jeder deutsche Staatsbürger so einfach bekommt, das geht nicht. Dieser Schuß wird nach hinten losgehen.
    Ich kann nicht mehr Geld ausgeben als ich einnehme......das ist in der Staatswirtschaft nicht anders als beim privaten Mann. Und das muß unsere Politik endlich begreifen, daß sowas nicht ewig gutgehen kann.

    Ja. Und da Du Australien erwähnt hattest: Dort kannst du nur studieren, wenn du vorher einen Obolus geleistet hast. Und der ist happig.
    Australien hat den Vorteil, dass die Grenzen nicht offen sind. Alles Wasser.
    Aber hier kommen und gehen sie ohne Passkontrolle.

  • Allerdings ist der Arbeitsmarkt in D nachwievor so bescheiden, daß wir für qualifizierte und arbeitswillige Einwanderer kaum noch atraktiv sein können (vorausgesetzt die werden nicht mehr mit hohlen Versprechungen hergelockt nur um billige Arbeitskräfte zu bekommen).


    Was passiert wenn die einfach gezwungen werden geringfügige Beschäftigung anzunehmen?


    Richtig die nehmen dann wieder Jobs weg.


    Gastronomiebetriebe: Viele wissen aber auch nicht, daß ein Großteil nur noch deshalb gut läuft, weil es reine Geldwaschanlagen sind.

  • Diese 2 Punkte wenn umgesetzt würden, hätten wir viel weniger Sozialschmarotzer die aus anderen Ländern nur zu uns wegen des Geldes kommen. Und die Kriminalitätsrate bei ausländischen Mitbürgern würde auch schnell sinken.


    Diese 2 Punkte sollten als Dogma der Einwanderungspolitik gelten. Schön auf den Punkt gebracht, Danke!


    Wenn sie hier arbeiten, sofern kein deutscher Arbeiter dafür qualifiziert ist (bevor hier wieder mit Nazi usw rumgeworfen wird, in den USA ist es genau so, stehe gerne für Fragen diesbezüglich bereit)


    Das sehe ich etwas anders, viele qualifizierte Deutsche sind nicht bereit zu arbeiten. Es muß dringend ein Mindestlohn her. Und was die USA betriftt, die Regelung ist voller Löcher. Ich hab 6 Monate in den USA gearbeitet (länger ging nicht wg. Visum), war aber komplett offiziell. Keine Entsendung, bezahlt von einem US-Unternehmen.


    Von den Deutschen werden ja auch 1 Euro-Jobs verlangt.......solche Jobs sind auch für Flüchtlinge leicht zu schaffen. ;)


    Das sind aber Hartz4 Empfänger, genau deswegen schwillt mir ja alles auf. Oder meinst Du, man sollte ihnen die Möglichkeit geben, abseits der Hartz4-Regelung für 1,- EUR zu arbeiten, einfach um Fuß zu fassen. Da wäre ich ganz nah bei Dir. Muß aber offiziell laufen, sonst hat man einen neuen Billiglohn-Sektor.


    Wenn sie sich integrieren würden, wäre alles in Ordnung. (zweimal Konjunktiv in einem Satz; daran muss ich echt arbeiten ;) )


    Zweimal Konjunktiv ist schon ok, sagt viel über das Problem aus. Die Doppelverweigerung vieler Einwanderer (Sprache und Kultur annehmen).


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Zitat von Takwando

    erklar das mal einem arbeitslosen Bauarbeiter hier. Ich glaube mit dem Spruch wirst du wenig Verständnis ernten.

    War klar das dieser Satz kommt. :roll:


    Da in Ö seit "eigentlich schon ewig" fast kein Österreicher mehr am Bau arbeiten will ist es ganz normal das in einer Truppe praktisch nur Polen, Tschechen, Ex-Jugoslawen und auch Deutsche (meist über Leasing weil besser bezahlt) arbeiten.


    Einen Österreicher findest eher als Vorarbeiter/Polier/Baumeister/Ingeneur oder als Lehrling.


    Lehrlinge finden ist auch schon schwer und da wird dann oft ein Hilfsmaurer (der eigentlich nicht schlecht verdient) angelernt der dann nach ein paar Jahren ein vollwertiger Maurer ist.


    Welchen Job nehme ich da denn weg?


    Bei euch in DE ist das alles ein bisschen anders wie mir scheint, sowohl was Löhne betrifft als auch Zeitarbeit.
    1€-Jobs gibt es bei uns nicht und wenn es vom Arbeitsamt (AMS) Maßnahmen gibt dann ist das eine Win-Win-Situation.
    Denn der Arbeiter bekommt arbeit, die Firma zahlt einen Teil und das AMS zahlt einen Teil.
    Wenn sich der Arbeiter bewährt gibts ne fixe Anstellung.


    Bei uns gibts Fachkräftemangel in praktisch allen Bereichen, aber richtig arbeiten will niemand, vor allem nicht für 1400-1600€ netto (als Hilfskraft ohne Zulagen) am Bau, ist ja echt ein Hungerlohn, vor allem wenn man es mit einem ausgelernten Einzelhändler vergleicht (1100€ maximum frisch ausgelernt). :roll:

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Zitat von Nachdenker

    Allerdings ist der Arbeitsmarkt in D nachwievor so bescheiden, daß wir für qualifizierte und arbeitswillige Einwanderer kaum noch atraktiv sein können (vorausgesetzt die werden nicht mehr mit hohlen Versprechungen hergelockt nur um billige Arbeitskräfte zu bekommen).


    Tut mir Leid, aber das stimmt doch hinten und vorne nicht. Hochqualifizierte Arbeitskräfte werden gesucht. Dafür sind jede Menge offene Stellen vorhanden. Alleine im Großraum Rhein Ruhr sind in meinem Bereich z.B. rund 1000 Stellen permanent unbesetzt.


    Das Problem der Unattraktivität bei äusländischen Arbeitnehmern besteht in den hohen bürokratischen Hürden und der mangelnden Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Ein Ingenieur oder Arzt aus Indien braucht z.B. ewig bis seine Studien hier anerkannt werden.


    Der Arbeitsmarkt hier ist halt nur für schwach bis garnicht qualifizierte Arbeitskräfte bescheiden bis nicht vorhanden. Das ist aber erstens mittlerweile in ganz Europa so und wird sich auch nicht mehr ändern. Das heißt aber auch, das schwachqualifizierte Armutseinwanderer hier kaum eine Stelle finden werden. Sie nehmen auch den schwachqualifizierten inländischen Arbeitsuchenden keine Stellen weg. Wo es nichts wegzunehmen gibt, kann man auch nix wegnehmen.


    Das man den oft zitierten Rumänen einen Hartz4 Satz auszahlt halte ich für unproblematisch. Wir geben Milliarden für Unsinn aus, da sollten die paar Millionen uns doch unsere Menschlichkeit wert sein. Oder gilt unsere Menschlichkeit und die Menschenrechte nur für die, die einen deutschen Ausweis haben?
    Tut mir Leid, aber wir leben in einem Luxusstaat, keiner muss persönlich zurückstecken, weil arme Menschen unterstützt werden. Was soll also die Diskussion?

  • Hi,


    sorry, aber der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist eine Lüge. Der einzige Fachkräftemangel herrscht in der Politik.


    Ich habe studiert, anschließend promoviert und insgesamt 5 Jahre gearbeitet, anschließend war ich zwei Jahre arbeitslos. Dann bin ich durch Glück an eine Stelle über die Bürgerarbeit gekommen. Leider wurde das Projekt Bürgerarbeit bei uns wieder eingestellt, und so bin ich nach einem Jahr wieder direkt bei H4 gelandet.
    Ich habe Bio studiert, der Schwerpunkt ist zwar auf Zoologie, aber ich habe auch "attraktive" Teile wie Genetik, Tierphysiologie und Zellbiologie dabei. Ich habe vor meiner Arbeitslosigkeit zwei Jahre international Kunden auch aus der Pharmabranche beraten und betreut, und die zwei Jahre vor der Bürgerarbeit habe ich nicht auf dem Arsch gesessen, sondern arbeite seither auch ehrenamtlich.


    Ich halte mich durchaus für qualifiziert, und ich habe nach insgesamt 300 Bewerbungen aufgehört zu zählen. Wenn ich nicht die nächsten zwei Monate eine Stelle finde, ist die Chance wieder rum, denn nach drei Monaten Arbeitslosigkeit gucken einen die Personaler nicht mehr mit dem Hintern an.


    Und jedes Mal, wenn ich lese, dass Fachkräftemangel herrscht, geht mir der Hut hoch. Ansonsten stimme ich dir zu, Silver. Es wird mir nicht schlechter gehen, weil einem anderem Menschen die Existenz gesichert wird. Im Gegenteil, Hilfe gehört für mich zu einen guten Leben dazu. Der Stand einer Gesellschaft zeigt sich darin, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.


    Grüße,


    DocMaT

  • Dann unterscheiden sich deine und meine Definition von Fachkraft.


    Zitat von Wiki

    Eine Fachkraft ist allgemein eine Person, die eine gewerbliche, kaufmännische oder sonstige Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat. Personen mit akademischem Grad werden seltener als Fachkraft bezeichnet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkraft


    Das ist für mich die Definition einer Fachkraft, zb. KFZ-Techniker, Mauer, Technischer Zeichner, usw.
    Und da fehlt es an allen Ecken und Enden, egal in welcher Branche.

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Wir geben Milliarden für Unsinn aus,


    extra nur den Teil zitiert :) . Nur weil wir ein paar Milliarden für Unsinn ausgeben, heißt das doch nicht das wir weiter so verfahren sollten.
    Natürlich misst man Menschlichkeit nicht am Willen oder Unwillen Geld auszugeben damit es anderen besser geht.


    Dennoch halte auch ich es für Problematisch, wenn wir wieder ein Feld eröffnen in welchem das Geld zum größten Teil ungenutzt verschwinden wird. Wir haben schon soviel Unsinn mit finanziert, sei es der werte Herr Pfarrer mit seiner 40 Millionen Villa, oder der Flughafen Berlin Tempelhof oder was weiß ich was. Geld wird in unserem Land inflationär in der Gegend rumgeworfen. Es gibt für fast nichts Kontrollinstanzen, seltsamerweise (und dieser Eindruck mag meinerseits durchaus subjektiv sein) immer bei so riesen Projekten wie Flughäfen, Bahnhöfen, Braunkohletagebau oder sonst was.


    Von daher halte ich es nicht für sinnvoll auch noch eine Art Willkommensprämie auszuzahlen, bei Leuten bei denen überhaupt nicht abzuschätzen ist ob es sich lohnt. Ja, das sage ich bewusst so. Denn wenn es nicht kontrolliert wird, wovon ich ausgehe, verschwindet diese ganze Kohle wieder im Nichts und man muss nicht allzu schlau sein, um dann die Folgen abzusehen. Auf lange Sicht verschwindet etliches an Kohle, schwächt dadurch den Staat nochmehr und irgendwann können auch wir uns bei der EU pleite melden. Das halte ich nicht für ein erstrebenswertes Ziel...


    Nur weil es uns gerade gut geht, brauchen wir die Kohle nicht mit Schubkarren zum Fenster hinauswerfen, sonst ist unser vermeintlicher Wohlstand alsbald aufgebraucht.

  • Hallo Wissbegierig,


    ich kann deine Sorgen durchaus verstehen. Aber eben das ist doch das beste Zeichen dafür, wie gut es uns geht. Denn nur wenn ich Angst habe etwas zu verlieren, sorge ich mich auch darum. Ich kann deine Ängste durchaus verstehen, aber sind diese unspezifischen Ängste denn wirklich reell? Selbst als Deutschland in der Rezession war, hat hier keiner gehungert.
    Die Lebensumstände haben sich für alle Menschen bei uns in den letzten Jahrzehnten massiv und enorm verbessert.
    Jetzt Ängste zu schüren vor einer unspezifizierten Gefahr uns könnte es bald schlechter gehen oder wir würden von einer Flüchtlingswelle überrannt werden, spielt nur Extremisten in die Hände, die solche Ängste noch zusätzlich schüren.

    Zitat

    ...bei Leuten bei denen überhaupt nicht abzuschätzen ist ob es sich lohnt


    Das verstehe ich dann so, das du nur bei den Menschen human handeln würdest, bei denen du im Nachhinein Vorteile für dich erwartest? Das ist eine sehr fatalistische Einstellung. Wenn man diesen Gedanken weiter spinnt, dann nutzen mir Senioren in Pflegeheimen oder Behinderte auch recht wenig. Sie verursachen nur Kosten und bringen uns keinen Nutzen. Zumindest keinen, der zu beziffern wäre.

  • Hi Silver,


    mh, diese Ängste mögen zwar unspezifisch sein aber dennoch empfinde ich sie als reell. Mit meinen Äußerungen will ich keine Ängste schüren, sondern der Realität den nötigen Tribut zollen. Ich bin kein Freund vom um den heißen Brei herum reden, ebenfalls kann ich meine "Befürchtungen" zeitlich nicht eingrenzen aber ich glaube meine Überlegungen sind in Anbetracht der derzeitigen Situation durchaus realistisch.


    Das verstehe ich dann so, das du nur bei den Menschen human handeln würdest, bei denen du im Nachhinein Vorteile für dich erwartest? Das ist eine sehr fatalistische Einstellung.


    Wenn das so rüberkam muss ich mich etwas erklären. Ich bin keinesfalls so eingestellt, als das ich nur bei persönlichem Nutzen auch human handeln würde ganz und garnicht. Im Gegenteil, ich bin realistisch und human. Beides kollidiert aber eben manchmal ;) . Gut finde ich es natürlich nicht sowas schreiben zu müssen, da unsere gesamte Gesellschaft allerdings kapitalistisch geprägt ist, bleibt leider nur dieser traurige Schluss. Ich für meinen Teil hätte gerne eine andere Lösung für diesen ganzen Mist, leider habe ich keine parat :( . Grundsätzlich ist es mir persönlich vollkommen wumpe wer, aus welchem Grund hierher kommt. Ich darf allerdings so anmaßend sein und von den Zugewanderten erwarten, dass sie sich anpassen und für die Gesellschaft auch eine Bereicherung sind. In welcher Form auch immer. Rentner haben da durchaus ihre "Daseinsberechtigung" (doofes und unpassendes Wort), sie bereichern eine Gesellschaft in der Regel durch ihre Lebenserfahrung.


    Und oben geschildertes erwarte ich eben von Zuwanderern, weil ich diese Erwartung ebenfalls an mich stelle und was ich von mir verlangen kann, kann ich auch von anderen verlangen. Vielleicht nicht 1:1 aber den Anspruch an sich selbst, etwas bewirken und schaffen zu wollen auf das man Stolz sein kann, sollte man einfach haben, egal wofür...
    Faul auf der Haut herum zu liegen ist da definitiv fehl am Platz.

  • Hallo Wissbegierig,


    Zitat

    Ich für meinen Teil hätte gerne eine andere Lösung für diesen ganzen Mist, leider habe ich keine parat


    Doch, sei du doch einfach anders. Irgendwann muss irgendjemand anfangen anders zu sein. Sei du doch in deinem Umfeld der Erste. ;)


    Zitat

    Ich darf allerdings so anmaßend sein und von den Zugewanderten erwarten, dass sie sich anpassen und für die Gesellschaft auch eine Bereicherung sind


    Das sind edle Worte, insbesondere die "Bereicherung" der Gesellschaft. Bereichern heißt aber doch, das sie etwas von sich selber zur Gesellschaft beisteuern. Aber ist das denn gewollt? Ist die Frühphase der Integration der Gastarbeiter nicht daran gescheitert, das eben die "Gesellschaft" ja gar keine Bereicherung wollte, und die Kultur der "Gastarbeiter" als unterlegen empfand und als nicht passend für Deutschland?
    Meine Großmutter hat noch die Nase über die "dreckigen" Italiener gerümpft und nie im Leben Pizza angerührt.
    Pizza ist mittlerweile Teil der deutschen Kultur und germanisiert. Pizza nach wirklichem italienischem Rezept trifft gar nicht den Massengeschmack. Döner ist eine relativ neue Errungenschaft. Aber was integrieren wir denn mehr? Türkische Musik und Lieder führen eher ein Nischendasein.
    Viele haben Angst, ihre Deutsche Kultur zu verwässern ohne genau zu wissen, was das denn überhaupt ist.


    Zitat

    Rentner haben da durchaus ihre "Daseinsberechtigung" (doofes und unpassendes Wort), sie bereichern eine Gesellschaft in der Regel durch ihre Lebenserfahrung.


    Eine Lebenserfahrung, die ein Rumäne nicht hat? Wenn ein Senior nach Schlaganfall sabbernd im Pflegeheim liegt (ein fürchterliches Beispiel aber Realität), dann ist seine Lebenserfahrung dahin und er bereichert seine Umwelt nur noch durch volle Windeln. Kein Nutzen mehr für die Gesellschaft.


    Menschliche Gesellschaft sollte sich dadurch auszeichnen, das eben nicht jeder einen Nutzen bringen muss. Eine Zivilisation zeichnet sich dadurch aus, wieviel Unnützes sie sich leistet.

  • Das Problem der Unattraktivität bei äusländischen Arbeitnehmern besteht in den hohen bürokratischen Hürden und der mangelnden Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Ein Ingenieur oder Arzt aus Indien braucht z.B. ewig bis seine Studien hier anerkannt werden.


    Und das ist gut so. Man sollte jeden Abschluß hinsichtlich der Scheine überprüfen. Ich würde jetzt mal behaupten das ein Arzt aus dem Kongo nicht die gleiche Ausbildung hat, wie ein Arzt von der MH Hannover.


    Das man den oft zitierten Rumänen einen Hartz4 Satz auszahlt halte ich für unproblematisch. Wir geben Milliarden für Unsinn aus, da sollten die paar Millionen uns doch unsere Menschlichkeit wert sein. Oder gilt unsere Menschlichkeit und die Menschenrechte nur für die, die einen deutschen Ausweis haben?


    Ich kann dieses ewige Schwachsinnsargument nicht mehr hören: "wir geben da Milliarden aus für nichts, dann können wir es auch woanders". Im übrigen sind die Kosten alleine für die, die schon hier sind, auf über eine Milliarde taxiert (die paar Millionen, Du bist Beamter oder?). Deine Argumentation hat etwas von: Hier ist ein Haufen Scheiße, dann lass uns nochmal ordentlich einen draufhauen. Ich habe den Thread erstellt, und mir ging es darum diesen Haufen abzubauen. Du willst ihn vergrößern.


    Nur weil wir ein paar Milliarden für Unsinn ausgeben, heißt das doch nicht das wir weiter so verfahren sollten.



    Es geht hier um Einwanderung in unser Sozialsystem. Und eine Analyse ob es bei jedem einzelnen was bringt, ist schon empfehlenswert. Du bringst dieses Thema auf ein Niveau, was ich nicht haben wollte (Extremisten! Keine Ahnung über Fakten aber Schubladen aufmachen). Alleine dieses Pseudo-Gesülze: "Sei doch anders". Wir wollen hier bitte frei diskutieren. Es geht hier nicht um Rentner im Altersheim o.ä! Da tickt eine Zeitbombe, ich überlasse es Dir ob Du sie hörst.


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Tja LT (ich weiß du magst es, wenn ich dich so anrede, grins)


    Zitat

    Deine Argumentation hat etwas von: Hier ist ein Haufen Scheiße, dann lass uns nochmal ordentlich einen draufhauen. Ich habe den Thread erstellt, und mir ging es darum diesen Haufen abzubauen. Du willst ihn vergrößern.


    Ich könnte mich auch hinstellen, das deine Aussagen ein Haufen gequirlte Scheiße sind, aber weißt du, das ist einfach nicht mein Niveau. ;)


    Zitat

    Du bringst dieses Thema auf ein Niveau, was ich nicht haben wollte (Extremisten! Keine Ahnung über Fakten aber Schubladen aufmachen). Alleine dieses Pseudo-Gesülze: "Sei doch anders". Wir wollen hier bitte frei diskutieren. Es geht hier nicht um Rentner im Altersheim o.ä! Da tickt eine Zeitbombe, ich überlasse es Dir ob Du sie hörst.


    Tja, dummerweise kannst du keinem vorschreiben, wie und was er zu argumentieren hat. Damit brandmarkst du dich selber nur in einer extremistischen Richtung, anderen das Recht und das Wort absprechen zu wollen. Jemanden zu diskreditieren war noch nie eine guter Diskussionsstil. Ich bin nur verwundert das du eine Diskussion anfängst, dann aber nicht damit leben kannst, das man nicht deiner Meinung ist. Du sagst du willst frei diskutieren und gleichzeitig willst du mir das Recht absprechen. Ich sehe keine Zeitbombe, nur reaktionäres Gewäsch mit dem mal wieder versucht wird, eine Angst und eine Stimmung im Volk aufzubauen und man sich dazu Bildzeitungsniveau bedient.


    Wo fühlst du dich denn konkret bedroht oder benachteiligt? Was meinst DU denn, wo dir ein Schaden entsteht?

  • Ich finde das Argument "Wir geben für soviel Blödsinn Geld aus, da schaden ein paar Hartz IV Empfänger aus dem Ausland auch nicht" ehrlich gesagt völlig daneben.


    Bezieh das Beispiel mal auf eine Person, och ich zahl so viel Geld für Unsinn, da kann ich noch mehr raushauen! So funktioniert das nicht. Zuallererst muß ich versuchen weitere Ausgaben zu vermeiden - in diesem Fall mir noch Wirtschaftsflüchtlinge ans Bein zu binden - und im nächsten Schritt unsinnige Ausgaben zu reduzieren oder im Idealfall zu vermeiden.


    Ich sage es noch einmal, ich habe nichts gegen irgendeinen Ausländer, der hier arbeitet und sich integriert, nur gegen Menschen die hierhin kommen und per se dem Staat auf der Tasche liegen und oder kriminell werden/sind.


    Das die Einwanderer das Lohnniveau drücken, kann durch einen Mindestlohn und verstärkte Kontrollen des Zolls durchaus vermieden werden.

  • Doch, sei du doch einfach anders. Irgendwann muss irgendjemand anfangen anders zu sein. Sei du doch in deinem Umfeld der Erste. ;)


    Moinsen =), so da bin ich wieder. Zu dem Punkt über mir: Da kann ich dich "beruhigen" ich bin bereits anders. Ich selber betrachte mich als liberal und tolerant und habe dazu sogar noch eine hohe Reizschwelle. Ich habe selbst einige Freunde deren Eltern zugewandert sind, alles tolle Leute. Die haben den gewünschten Geist aufgenommen und tun was. Damit kann ich leben, womit ich überhaupt nicht leben kann sind einfach Menschen die meinen Ansprüche erheben zu können, wo sie kein Recht dazu haben. Wenn ich nichts tue, kann ich auch nicht zum Chef gehen und ne Gehaltserhöhung fordern.

    Das sind edle Worte, insbesondere die "Bereicherung" der Gesellschaft. Bereichern heißt aber doch, das sie etwas von sich selber zur Gesellschaft beisteuern. Aber ist das denn gewollt? Ist die Frühphase der Integration der Gastarbeiter nicht daran gescheitert, das eben die "Gesellschaft" ja gar keine Bereicherung wollte, und die Kultur der "Gastarbeiter" als unterlegen empfand und als nicht passend für Deutschland?


    Das sind keine edlen Worte von mir gewesen, nur mein Standpunkt. Zu deinem letzten Satz kann ich dann leider nur sagen, dass für ein umdenken bei unserer Bevölkerung gesorgt werden muss und zwar in dem Sinne, dass man ihnen die Angst nimmt ihre Jobs zu verlieren. Genau daher rührten jene Gedanken damals nämlich her.

    Viele haben Angst, ihre Deutsche Kultur zu verwässern ohne genau zu wissen, was das denn überhaupt ist.


    Es geht mir garnicht um eine Angst der Verwässerung meiner Kultur. Wie gesagt, es kann herkommen wer mag aber es muss in Anbetracht unseres Gesellschafts- und Kapitalsystems beachtet werden was man tut. Nicht um eine Kultur zu schützen sondern um dafür zu sorgen, dass das Land wirtschaftlich nicht untergeht. Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man hat und wir haben bereits keinen Cent mehr. Wir sind nur noch nicht pleite, weil wir es einigermaßen hinbekommen die gewährte jährliche Staatsverschuldung nicht zu überschreiten.

  • Zitat von Dirk

    Ich finde das Argument "Wir geben für soviel Blödsinn Geld aus, da schaden ein paar Hartz IV Empfänger aus dem Ausland auch nicht" ehrlich gesagt völlig daneben.


    Ahja, hast du auch wirkliche Gegenargumente oder findest du mein Argument einfach "nur" daneben, weil es nicht deiner Einstellung entspricht?


    Zitat von Dirk

    Zuallererst muß ich versuchen weitere Ausgaben zu vermeiden - in diesem Fall mir noch Wirtschaftsflüchtlinge ans Bein zu binden - und im nächsten Schritt unsinnige Ausgaben zu reduzieren oder im Idealfall zu vermeiden


    Genau, und ich finde auch, solche Aussagen sollten auch nur Personen treffen dürfen, die auch Nettoeinzahler in die Sozialkassen sind. ;) Erstaunlicherweise sind aber die meisten, die gegen Wirtschaftsflüchtlinge wettern die, die selber von den Sozialkassen abhängig sind. Und da fragt man sich schon, was der Grund dafür sein könnte? Angst der eigenen Abwertung? Man ist dann ja quasi auf dem gleichen Niveau wie die Wirtschaftsflüchtlinge. Oder ist es Geiz? Etwas nicht abgeben zu wollen, was einem eigentlich auch gar nicht gehört?


    Zitat von Dirk

    der hier arbeitet und sich integriert, nur gegen Menschen die hierhin kommen und per se dem Staat auf der Tasche liegen und oder kriminell werden/sind.


    Du realisierst aber schon, das viele die zu uns kommen, erstmal gar nicht arbeiten dürfen? Wie sollen die sich denn selbst versorgen? Selbst wenn sie geduldet sind, kriegen sie oft keine Arbeitserlaubnis. Haben sie eine, winken viele Arbeitsgeber ab bei dem Gedanken, Rumänen und Bulgaren einzustellen. Da werden Arbeitnehmer nach ihrer Ethnie beurteilt, ohne das auf den einzelnen eingegangen wird.
    DAS sind Realitäten und nicht die obskure Angst es könne uns schlechter gehen, weil wir uns menschlicherweise um ein paar Menschen kümmern, die keinen deutschen Pass haben.


    Realisiert mal, das ihr Menschlichkeit auf Grund eines Stücks Papier, eines Passes, verweigert oder in Abrede stellt, das es den Menschen zusteht. In unserer Verfassung heißt es aber, das alle Menschen gleich sind. Egal welcher Rasse oder Herkunft. Und das ist gut und richtig so.


    Zitat von Wissbegierig

    Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man hat und wir haben bereits keinen Cent mehr. Wir sind nur noch nicht pleite, weil wir es einigermaßen hinbekommen die gewährte jährliche Staatsverschuldung nicht zu überschreiten.


    Aber selbst wenn es eine Milliarde Mehrkosten ist, die man für Menschlichkeit ausgeben müsste, im Vergleich zu hunderten Milliarden für Rüstungsprojekte sollte man vielleicht erst mal bei den wirklich großen Posten sparen die sich auch auswirken.


    Ich bin kein Fan der Bildzeitung, aber diese Aussage ist hier einfach praktisch:
    Steuereinnahmen so hoch wie nie
    Die Einnahmen liegen bei 615 Milliarden Euro :!:
    Es ist also so, das es uns so GUT geht wie noch nie. Weswegen auch für 2014 ein ausgeglichener Staatshaushalt anvisiert wird.

  • Zitat von Dirk

    Ich sage es noch einmal, ich habe nichts gegen irgendeinen Ausländer, der hier arbeitet und sich integriert

    Der durchschnittliche Rumäne will auch gar nichts anderes.


    Zitat von Dirk

    , nur gegen Menschen die hierhin kommen und per se dem Staat auf der Tasche liegen und oder kriminell werden/sind.

    Und da sind wir beim von mir angesprochenen Punkt.


    Die Roma/Sinti, und das ist kein Vorurteil oder ähnliches sind ein sehr (nennen wir es mal) schwieriges Volk (soweit ich das durch meine Erfahrungen sagen kann). Zumindest diejenigen die noch sehr traditionell Leben.


    Die werden in Rumänien auch nicht gemocht und die Menschen haben Angst vor Ihnen, das ist ein Fakt.
    Und das kommt auch nicht von irgendwo.

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"