Katzenhasser....

  • Hallo ihr Lieben,
    ich möchte euch gern etwas erzählen, was mir so sehr auf der Seele liegt und mich traurig macht.


    Wir hatten einen kleinen Kater, der uns zugelaufen war. Er fühlte sich immer wohl bei uns. Er kam auch mit in unsere Wohnung und war "stubenrein".
    Damit hatten wir kein Problem. Es war so ein artiges Tier und wir verwöhnten regelrecht unsere Mizie. Der kleine Kater war unser kleiner Sonnenschein.
    Aber eines Tages blieb er fort und bis heute ist er nicht wieder aufgetaucht.


    Nun haben wir erlebt, dass andere kleine Katzen, denen wir auch mal hin und wieder fütterten, gestorben sind. Wir haben den Verdacht, dass hier in unserer
    Nähe Katzen vergiftet werden, denn bei der einen Katze hing starker Schleim aus dem Maul und darauf starb sie.
    Eine andere hat nicht mehr gefressen und starb über Nacht bevor wir etwas unternehmen konnten.


    Wir können es nicht beweisen, ob der Mann, der hier auch mit im Aufgang wohnt, Katzen vergiftet - es ist nur ein Verdacht und darum können wir auch nix sagen.


    Wie könnten wir dahinter kommen, ob dieser Mensch, den wir in Verdacht haben, Katzen vergiftet?


    Wir würden gern einen kleinen Kater aus dem Tierheim holen, aber wir haben Angst, dass diese auch dann vergiftet werden könnte.


    Was ratet ihr mir? Habt ihr einen Tipp? Wie könnten wir herausfinden, ob dieser Mensch ein Katzenhasser ist und diese Tiere vergiftet?


    Wer so etwas fertig bringt, ein wehrloses Tier zu töten, müssten die Hände abfaulen (sorry für den Ausdruck!)


    lg DM

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Hallo Dark Moon


    Ich bedauere den Vorfall mit tiefstem Entsetzen!


    Jedoch solltest du Dir vielleicht überlegen, ob es auch eine nicht vom Mensch verursachte Vergiftung sein könnte? Wohnst Du vielleicht in der Nähe der Industrie?


    Ist ein ähnlicher Fall in Deutschland bekannt? Warst du schon bei Behörden deswegen?

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Danke für deine Antwort.
    Nein, wir wohnen nicht in der Industrie-Nähe. Ist mehr am Stadtrand und keine Fabrik in der Nähe.


    Der Verdacht hat sich aber noch erhärtet, als wir erfuhren, dass die Leute vor uns, die in der Wohnung gelebt haben, auch Katzen Futter gab. Es waren so ca. 5 oder 6 Katzen, die aber auf einen Schlag fort waren und nie wieder aufgetaucht sind. Der Vormieter hatte seine Katzen vergeblich gesucht, aber nie gefunden. Er war auch so ein Tierfreund, der nur Gutes den Katzen tuen wollte.


    Nein, bei den Behörden waren wir noch nicht, weil wir unseren Verdacht nicht beweisen können... :(


    Seit gestern besucht uns eine so niedliche Katzendame, die mein Herz berührte. Sie ist sowas von niedlich und verspielt.
    Wir gaben sie bissel Futter, spielten mit ihr, aber wir wissen, dass sie ein anderes zu Hause hat. Die Frau, die das Kätzchen gehört, wohnt schräg gegenüber von uns. Liebend gern würden wir von ihr ein anderes junges Kätzchen nehmen, aber mein Mann und ich haben große Angst, das auch diese kleine Katze dann zu Tode kommen könnte.
    Ich darf gar nicht daran denken, dann könnte ich sofort losheulen :(

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    3 Mal editiert, zuletzt von Dark Moon ()

  • Dieses Bildchen ähnelt stark die kleine süße Katzendame:





    Dieser Kater war unser, der bis heute nie wieder aufgetaucht ist:
    Sorry, mir laufen die Tränen übers Gesicht:


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  • Hallo!


    Oh man, das tut mir wirklich sehr Leid! :cry:


    Bevor die Todesursache der anderen Katzen nicht geklärt ist, solltet ihr euch keine weiteren Katzen anschaffen!


    Konnten die Katzen nur in den Hausflur oder bekamen sie Freigang? Wenn zweites der Fall sein sollte, kommen natürlich auch sehr viele andere potenziele Ursachen hinzu wie Verkehr, andere Tiere, catnappende Katzenliebhaber, Jäger, Tierquäler etc.
    Und in welchem Alte rbefanden sich die Tiere, als sie verschwanden?


    Bei starkem Speichelfluss kann man aber fast immer von einer Vergiftung ausgehen. Diese kann absichtlich herbeigeführt worden sein (zB. wenn sich ein Nachbar durch die Katzen gestört fühlt und es im Vorfeld keine Absprache ab), aber auch durch die Aufnahme von vergifteten Nagern, Giftpflanzen oder Industrieabfällen hervorgerufen werden.


    Ich weise nochmals darauf hin, dass es sehr viel Sinn macht, Katzen im Haus zu halten! Zum einen für ihre eigene Gesundheit und zum Anderen für die Gesundheit unserer einheimischen Widltiere.


    Liebe Grüße und mein Beileid, Sina

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

  • Wenn es kurze Zeitabstände waren, dann kann es sich auch um Panleukopenie (Katzenpest) handeln. So einen Fall gab es mal in unserer Gegend.


    Ansonsten würde ich, wenn weiterhin Verdacht gegen den Nachbarn besteht, Funkkameras aufstellen. Es gibt ausreichend kleine, die man auch "Wetterfest" machen kann. Oder man installiert die Kamera in einem Vogelhäuschen. Die Kameras lassen sich mit Batterien betreiben, haben eine ordentliche Reichweite und einen ordentlichen Weitwinkel.

  • Ich bedanke mich ganz herzlich für euren Rat. Mit der Kamera ist eine Überlegung wert.


    Dem Vormieters Katzen waren schon älter. Wie alt sie aber waren, weis ich nicht.
    Unser Kater war so ca. 4 Jahre alt. Er ist uns zugelaufen kurz nachdem wir hier in der Wohnung eingezogen sind.


    Auch die anderen Katzen (gehörten uns zwar nicht) kamen des öfteren zu unserer Wiese hinterm Haus. Auch für diese taten wir ab und zu bissel Futter im Napf. Wir wussten aber nicht genau, zu wem diese im Nachbarblock gehört hatten. Sie waren aber auch nicht mehr so jung.
    Es waren Freigänger.


    Unser Katerchen war zwar auch ein Freigänger, aber auch viel in unserer Wohnung.


    Villt. ist es noch wichtig zu erwähnen, dass wir in einer ruhigen Umgebung wohnen mit wenig Verkehr. Hier in der Nähe ist auch viel Grün (Wiese, Bäume, Sträucher etc...)


    Die Zeitabstände waren nicht allzulang, so wenige Monate... So verschwanden nach und nach die Katzen...


    Aber dem Vormieter verschwanden mit einem Schlag seine Katzen wurde uns erzählt...

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  • Warum nicht? Fragen ist nicht strafbar, un ddie Reaktion wird dir Aufschluss geben.

    Ja, Ronin, aber den wir verdächtigen, ist ein eigenartiger Kauz und falsch wie sonstwas ... !

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  • Leider werden in unserer Gesellschaft viele wehrlose Tiere getötet.
    Die meisten davon kennen wir nicht, deswegen ist es uns egal. Trotzdem schmecken sie uns gut, weil wir sie anonym im Supermarkt kaufen.


    Bevor gleich wegen des folgenden die Meinung aufkommt, ich sei ein Katzenhasser... Das stimmt nicht. Ich finde Katzen toll. Ich hätte selbst welche, wenn ich den Platz dafür hätte. Allerdings wären es Wohnungskatzen.
    Denn auch Katzen töten wehrlose Lebewesen, sofern sie in die Natur gelangen. Es sind schon ganze Arten ausgestorben, die von Hauskatzen als Futter oder schlimmer noch, als Spielzeug entdeckt worden sind.


    Warum ich das sage? Weil wir manchmal die Verhältnisse aus den Augen verlieren. Ganz oben wird gesagt, dem jenigen, der ein wehrloses Tier tötet, mögen die Hände abfaulen. Was ist, wenn der kauzige Nachbar, den ihr verdächtigt, ein Vogelfreund ist? Der mitansehen musste, wie eine Katze ein Nest mit einem möglicherweise seltenen Gelege ausgeräumt hat. Was ist, wenn er dann das gleiche gedacht hat? Falls dem so wäre, wohin hat es geführt? Zu noch mehr Leid, zu nichts anderem. So schwer es ist, der Teufelskreis aus Rache muss durchbrochen werden. Und dafür müsst Ihr reden. Ohne Verdächtigungen und Anschuldigungen. Und versucht, immer die andere Seite zu betrachten. Ansonsten wird das Leben in der Nachbarschaft bald unerträglich. Egal, woran die Katzen gestorben sind.


    Es ist keinesfalls gerechtfertigt, ein Tier aus Zorn zu vergiften oder anderweitig zu töten oder zu quälen, genauso, wie man als Tierhalter dafür einstehen muss, dass seine Tiere keinen Schaden an der Umwelt anrichten. Der letzte Teil wird leider immer wieder vergessen.



    So, genug der Kritik an dem durchaus verständlichen Zorn, jetzt versuche ich, noch etwas Konstruktives beizutragen.


    Du schreibst, dass du viel grün ums Haus hast. Gibt es auch Teiche oder Bäche? Es könnte nämlich sein, dass die Katzen Opfer eines Unfalles wurden. Im Herbst suchen viele einheimische Amphibien ihre Winterquartiere auf. Normalerweise sind sie dabei ziemlich vorsichtig und laufen bei Wetter umher, das keine Katze mag. Leider sind unsere Kröten und Salamander auch ziemlich dämlich und fallen gerne mal in Kellerschächte oder Ähnliches. Und da sitzen sie dann auf dem Präsentierteller. Auch einheimische Kröten und Salamander haben ein schleimiges Hautgift, das hauptsächlich in Drüsen seitlich am Kopf und am Nacken produziert wird. Und hier beissen Katzen bei normaler Beute auch zu. Normalerweise würde keine Katze mit Erfahrung eine Kröte fressen, aber möglicherweise damit spielen, und sich danach die Pfoten sauberlecken. Je nach Empfindlichkeit und Größe des Tieres kann das ausreichen, um eine Katze umzuhauen. Möglicherweise gibt es in deiner Nähe einen ungesicherten Schacht, der die Katzen der Umgebung mit leicht erreichbarem Spielzeug versorgt. Das würde auch erklären, warum mehrere Katzen gleichzeitig verschwanden. Vielleicht haben sie sich auch noch quasi durch Futterneid gegenseitig animiert. Einem Schacht voller krabbeligem Spielzeug kann eine Katze nur schwer widerstehen. Wenn ich eine Katze wäre, würde das "Ihgitt! Kröte!" bei ausreichender Menge und Zugänglichkeit ganz schnell durch "Oh! Viel! Zappelt! Spannend!" ersetzt werden.


    Das nur als Idee. Und bis die Sache geklärt ist, lasst bitte keine Katze unbeaufsichtigt nach draussen, am besten nur zu zweit oder mehr bei ausreichendem Platz als Wohnungskatze. Hängt bitte Zettel auf, dass Katzen verschwunden sind, damit eure Nachbarn entsprechend reagieren können und auf ihre Tiere achten. Und bitte bitte verdächtigt keine Nachbarn, nur weil sie "merkwürdig" sind. Versucht die Sache neutral und gemeinsam zu lösen, so schwer es auch fallen mag.


    Und noch etwas: Es mag vielleicht tierlieb erscheinen, wenn man "wilde" Katzen anfüttert. Sinnvoll wäre es aber nur dann, wenn man die Katzen auch kastrieren läßt. Ansonsten wird nur eine Generation Leid nach der anderen produziert.


    Ich weiss, meine Worte waren nicht sehr tröstend, aber ich weiss, wie schmerzhaft es ist, ein Haustier zu verlieren. Deswegen war ich auch so deutlich, damit die Situation nicht aus dem Ruder läuft.


    Beste Grüße,


    DocMaT

  • Warum muss es unbedingt ein böswilliger Nachbar sein? Es gibt andere Möglichkeiten, wenn Katzen sich vergiften, ohne dass irgendjemand böse Absichten gehabt haben muss. In unserer Gegend werden zum Beispiel zur Zeit Giftköder gegen Ratten ausgelegt. Ich vermute zwar, dass diese so angebracht werden, dass kein Haustier daran kann, aber Ratten gehören immerhin zu den Beutetieren einer Katze, und so wäre es durchaus möglich, dass eine Katze eine Ratte frisst, die Gift gefressen hat, und dann selbst davon befallen wird. Vielleicht hat aber auch jemand giftige Pflanzen in der Nähe. Katzen fressen ja Gras, um Haare ausspucken zu können, und manche Katzen knabbern gern an Pflanzen.


    Gibt es einen anderen Grund, den Nachbarn zu verdächtigen, außer dass er ein komischer Kauz ist?


    Übrigens: Wer streunende Katzen füttert, kann als Halter betrachthtet werden - auch rechtlich!
    http://www.tierhilfelid.de/streunerkatzen.htm

  • Herzlichen Dank für eure Meinung.
    Doc... ich schätze sehr deine Offenheit - und auch die anderen Meinungen/Tipps etc...


    Dietlinde: Danke für den Link! War uns gar nicht mal so klar.
    Wir haben es mit wachem Interesse gelesen.
    Ich danke euch sehr ;)

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Sorry, aber ich kann die Viecher nicht austehen!


    Bei uns im Garten streunen ca. 5 Katzen rum und scheißen alles voll. Was tun? Ich werde etwas tun, die Frage ist nur wie radikal ich da vorgehe. Evtl. hat ja ein Katzenfreund einen Tip für mich, das Ganze friedlich zu regeln.


    Hier ein paar schöne Zitate aus einem Spiegel-Artikel:


    Längst wird die Hauskatze auf der Liste der 100 weltweit gefährlichsten invasiven Arten geführt.


    "Man muss sich mal unterhalten über die Zahl der Katzen", sagt ganz vorsichtig Andreas von Lindeiner vom bayerischen Landesbund für Vogelschutz. "Es könnten schon ein paar weniger sein."


    So, please help!


    LG
    Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Ltkilgor :
    Wie groß ist das abzusichernde Gebiet denn? Wenn es bestimnmte Stellen gibt die die Katzen bevorzugt als Toilette missbrauchen könntest du es mit einem Hausmittel versuchen: dort eine Knoblauch-Zehe eingraben oder die Stelle mit Essig präparieren. Der Geruch sollte Katzen eigentlich abschreckend genug wirken, so das keine drastischeren Maßnahmen erforderlich sind.


    @DarkMoon:
    Auf die Verdächtigungen dem Nachbarn gegenüber - auch wenn er ein komischer verschrobener Kauz ist, oder gerade deswegen - bezogen würde ich davon absehen ihn darauf anzusprechen. Es gibt so etwas wie "Üble Nachrede" - das würde nur im Zweifelsfall nochmehr Ärger für euch bedeuten wenn ihm nicht einwandfrei etwas nachzuwiesen ist. In der Tat gibt es auch viele andere Gefahrenquellen - wie DocMaT schon schrieb - die einem freilaufenden Stubentiger eine mitunter tödliche Vergiftung bescheren können.


    Da ich allerdings selbst "Katzenpapa" bin kann ich dein Bedürfnis nach der Gesellschaft eines Stubentigers gut nachvollziehen :-). Was das angeht - habt ihr vielleicht die Möglichkeit einen Stubentiger sicher als Wohnungskatze zu halten? Auch wenn es einem Schade vorkommen mag - und ggf. nicht artgerecht, kommt auf den Charakter der Katze an - haben die meisten Katzen und Kater in der Situation die ich kenne kein Problem damit. Unser Kater ist selbst eine Stubentiger ohne Freigang (in unserer Wohnlage Verkehrstechnisch viel zu gefährlich) und hat damit keine Probleme.

  • Es gibt eine Pflanze, deren Geruch Katzen vertreiben soll: "Verpiss dich" (die heißt wirklich so!). Vielleicht kannst du die ja im Garten anpflanzen. Genauere Informationen findest du hier: http://www.zuhause.de/verpiss-…gaesten/id_47027640/index
    Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht weiß, ob so was taugt.


    Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, eine Grube mit Sand anzulegen, den die Katzen als Toilette nutzen könnten; Katzen gehen dazu gern in Sandkästen. Dann solltest du aber keine kleinen Kinder in der Nähe haben, die mit dem Sand spielen wollen.

  • Katzen vergiften ist natürlich nicht die feine englische Art, nichtsdestotrotz stellen Katzen ein Problem da, speziell für kleinere Säugetiere und bodenbrütende Vögel.


    Das Argument, das es ja auch Wildkatzen gibt, zieht hier leider nicht. Es gibt in Deutschland maximal 6.000 Wildkatzen plus minus ein paar...


    Dagegen stehen über 8 Millionen Hauskatzen. Selbst wenn nur eine Million davon Freilauf hat, ist die Gefahr immer noch immens höher, als durch Wildkatzen und Luchse.


  • @DarkMoon:
    Auf die Verdächtigungen dem Nachbarn gegenüber - auch wenn er ein komischer verschrobener Kauz ist, oder gerade deswegen - bezogen würde ich davon absehen ihn darauf anzusprechen. Es gibt so etwas wie "Üble Nachrede" - das würde nur im Zweifelsfall nochmehr Ärger für euch bedeuten wenn ihm nicht einwandfrei etwas nachzuwiesen ist. In der Tat gibt es auch viele andere Gefahrenquellen - wie DocMaT schon schrieb - die einem freilaufenden Stubentiger eine mitunter tödliche Vergiftung bescheren können.


    Da ich allerdings selbst "Katzenpapa" bin kann ich dein Bedürfnis nach der Gesellschaft eines Stubentigers gut nachvollziehen :-). Was das angeht - habt ihr vielleicht die Möglichkeit einen Stubentiger sicher als Wohnungskatze zu halten? Auch wenn es einem Schade vorkommen mag - und ggf. nicht artgerecht, kommt auf den Charakter der Katze an - haben die meisten Katzen und Kater in der Situation die ich kenne kein Problem damit. Unser Kater ist selbst eine Stubentiger ohne Freigang (in unserer Wohnlage Verkehrstechnisch viel zu gefährlich) und hat damit keine Probleme.

    Nein, da bin ich schon vorsichtig und vermeide "üble Nachreden". Er ist zwar ein komischer Kauz, aber ich könnte mich mit ihm mal unterhalten, so ganz freundlich und locker.
    Ich hab mir schon überlegt, wie ich (vorsichtig) mit ihm sprechen werde.


    Ich kann ihm ja nix nachweisen und Behauptungen anstellen.


    Mit einer Hauskatze... das überlegen wir uns noch. Villt. holen wir uns einen Katerchen aus dem Tierheim, sobald mein Mann damit einverstanden ist. Denn er hat Bedenken, dass auch die neue Hauskatze verschwinden könnte. Er ist auch der Meinung, dass die Katze auch mal ins Freie möchte.
    Wir sind auch recht oft unterwegs und im Sommer wieder auf Reisen...

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Ich finde es auf jeden Fall einen guten Ansatz das du gleich daran denkst einer Tierheim-Katze ein neues Zuahuse zu geben.


    Was die Urlaubsversorgung angeht wirst du doch sicher jemanden im Bekanntenkreis finde, oder ;-) ?

  • Ltkilgor :
    Wie groß ist das abzusichernde Gebiet denn? Wenn es bestimnmte Stellen gibt die die Katzen bevorzugt als Toilette missbrauchen könntest du es mit einem Hausmittel versuchen: dort eine Knoblauch-Zehe eingraben oder die Stelle mit Essig präparieren. Der Geruch sollte Katzen eigentlich abschreckend genug wirken, so das keine drastischeren Maßnahmen erforderlich sind.


    Nicht so groß, 600QM. Aber durch Katzen von 3 Nachbarn ist unser Garten quasi Kriegsgebiet, dazu kommen noch Katzen von angrenzenden Grundstücken. Ich hab hier 7 Katzen gezählt, dachte es wären 5, ist ein Update von heute. Ein Nachbar hat mir Lösungsvorschläge unterbreitet die ich nicht bringen kann/will. Zu radikal. Aber der hat Ruhe.
    Ich schau mal ob es bestimmte Stellen gibt, bislang kam es mir nicht so vor. Aber evtl. sind 10 Stellen auch bestimmte Stellen.
    Danke für die Hinweise!


    Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, eine Grube mit Sand anzulegen, den die Katzen als Toilette nutzen könnten; Katzen gehen dazu gern in Sandkästen. Dann solltest du aber keine kleinen Kinder in der Nähe haben, die mit dem Sand spielen wollen.


    Ne, funktioniert nicht. 4 jähriger Sohn! Der findet Sand noch geiler als eine Katze. Trotzdem Danke.


    Er ist auch der Meinung, dass die Katze auch mal ins Freie möchte.


    Mon dieu! Wer hätte das gedacht?! Wie lange habt ihr für die Erkenntnis gebraucht?


    LG
    Ltkilgor

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