Was können wir für die Cannabis-Freigabe tun?

  • Zitat von Menirules

    DAS ist nämlich das eigentlich schwache Argument, man müsse diese oder jene Droge legalisieren, denn der Staat würde ja daran verdienen und überhaupt.

    Nur dass es kein Argument ist, sondern lediglich ein positiver Nebeneffekt.


    Zitat von Teufelchen

    Wenn man es nicht in der Apo legal erhalten soll, wo denn sonst? Sollte es der Fall sein, das man Cannabis in der Apo freiverkäuflich erhält, kann ich mit Sicherheit sagen das es sehr kostspielig ist. Und was werden dann die Kiffer tun? Natürlich auf den günstigeren Weg beschaffen. Und was hat es sich dann gebracht dieses Zeug zu legalisieren?

    Das ist meiner Meinung nach viel zu kurz gedacht.
    Deiner Argumentation nach dürfte es keine edlen Schnäpse, Weine und Whisky's geben, sondern nur das untere Billig-Regal. Kaffee kommt ja auch nur vom Discounten, und sowas wie Kaffee-Läden gibts nicht. Man konsumiert ja ständig nur das billigste, wa? ;)


    Angenommen das legal zu verkaufende Gras kommt aus deutschem Anbau, wird mit Stichproben kontrolliert. Diese Sicherheit auf guten, nicht gestreckten Stoff wird so manchem der Aufpreis wert sein.
    Beim Dealer um die Ecke weiß man ja nie, mit was der nun streckt....


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Prinzipiell habe ich mit der Freigabe von Cannaboiden zum legalen Konsum keine Probleme. Der Rauch, auch ohne beigemischten Tabak, ist zwar erheblich schädlicher als normaler Zigarettenrauch. Aber man raucht Joints ja auch nicht wie Kippen, ne?


    Zum Problem wird jede Droge jedoch dann, wenn ich sie als Fluchtmittel benutze um dem Alltag oder Problemen zu entfliehen. Das ist bei Alkohol so, das ist bei Cannabis so.
    Man sollte sich doch fragen, wieso möchten Menschen eine Substanz konsumieren, die dazu führt, das Bewusstsein und Wahrnehmung reduziert werden? (Auch Cannabis bzw. THC erweitern nicht das Bewusstsein, das ist eine ESO-Legende aus der Hippie-Zeit).
    Alkohol wird in der Regel konsumiert um sich zu enthemmen. Starker Alkoholgenuss führt zu Eintrübung und irgendwann zu Schlaf. Wenn jemand diesen Zustand anstrebt, dann muss man sich doch fragen, wieso meint er, das über eine Droge erreichen zu müssen? Was ist ursächlich für den Wunsch, mal richtig abzuschalten?
    Gleiches bei Cannaboiden. Natürlich, auch Cannabis führt bei gesteigertem Konsum zu ähnlichen Ausfällen wie bei Alkohol. Ähnlich ist die Suchtgefahr, insbesondere wenn der Genuss von Cannabis als Fluchtmittel stattfindet. Dazu kommt, das regelmäßige Nutzer von Cannaboiden durchaus Veränderungen in der Hirnstruktur aufweisen und psychisch eine "Alles-egal" Mentalität entwickeln, auch dann, wenn sie nicht konsumieren.

  • Der Rauch, auch ohne beigemischten Tabak, ist zwar erheblich schädlicher als normaler Zigarettenrauch.


    Wage ich zu bezweifeln. Laut Internet scheinen sich die Wissenschaftler auch nicht einig zu sein. Tendenz geht aber eher in die andere Richtung.


    Zum Problem wird jede Droge jedoch dann, wenn ich sie als Fluchtmittel benutze um dem Alltag oder Problemen zu entfliehen.


    Das kann uns aber egal sein. Es geht lediglich darum, dass die Folgen vom Cannabis-Konsum für das Umfeld des Konsumenten viel weniger bedenklich sind als bei Alkohol oder anderen Drogen. Zudem wird beispielsweise der Alkoholismus eher im zunehmenden Alter ein Problem, wobei der Cannabis-Konsum dann eher abnimmt.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • Ich wage mal zu behaupten, dass Du nicht dazu in der Lage bist, jemanden, der sich regelmaessig einen Joint zieht, von jemandem zu unterscheiden, der sich wochenends ein paar Glaeschen Wein mit Freunden goennt!


    Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Es kommt natürlich ganz drauf an was "regelmäßig" ist in deinen Augen. Hardcorekiffer, die sich alle zwei Tage einen bauen, dennen merkste das an und das deutlich mehr als solchen, die alle zwei Tage mal 3-4 Bierchen trinken. Wie bereits zuvor erwähnt, ich kenne von beiden Seiten welche, die das praktizieren und grade die unter den Kiffern sind recht antriebslos und erzählen mir, sie hätten "mega viel gemacht" wenn sie mal den Müll rausgetragen haben, einmal durchgesaugt und eine quietschende Tür geölt haben.

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Es geht hier lediglich um die Diskussion über einen Legalisierung und nicht um eure Kifferkollegen.


    Zudem wundert es mich einbisschen, dass du jemanden der sich alle zwei Tage einen baut als Hardcore-Kiffer bezeichnest. Wie nennst du denn jemand, der am Tag über 10 Joints raucht? Ultra-Mega-Giga-Hardcore Kiffer? :)

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    Erich Fromm

  • "Einen baut" ist bei mir das Wort für sich total abschießen. Weil ich schon mega Streit hatte, weil ich es ihnen gesagt habe, dass sie halt echt dauerbreit sind und das sau streßig ist. Nichts is nerviger, als was mit Kollegen unternehmen zu wollen und in 8 von 10 Fällen liegen die zugedröhnt irgendwo rum.


    Zur Legalisierung wurde doch soweit alles gesagt denke ich, wenn jemand eine andere Meinung reinbringt geh ich da gern drauf ein. Ich bin ja prinzipiel nicht dagegen.

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  • Zitat

    Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Es kommt natürlich ganz drauf an was "regelmäßig" ist in deinen Augen. Hardcorekiffer, die sich alle zwei Tage einen bauen, dennen merkste das an und das deutlich mehr als solchen, die alle zwei Tage mal 3-4 Bierchen trinken. Wie bereits zuvor erwähnt, ich kenne von beiden Seiten welche, die das praktizieren und grade die unter den Kiffern sind recht antriebslos und erzählen mir, sie hätten "mega viel gemacht" wenn sie mal den Müll rausgetragen haben, einmal durchgesaugt und eine quietschende Tür geölt haben.


    Naja, also alle zwei Tage einen Joint....wuerd ich jetzt noch nicht Hardcore-Kiffer nennen! :) Klar gibt es auch solche, die jeden Tag mehr als einen brauchen, das ist dann bedenklich und da ist auch ein normales Leben natuerlich nicht mehr moeglich. Aber das ist auch nix anderes als jemand, der Alkoholiker ist!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Nabend,


    "Einen baut" ist bei mir das Wort für sich total abschießen.


    Den Sprachgebrauch dieser Formulierung scheinst du aber für dich exklusiv gepachtet zu haben. Überall sonst in der Republik handelt es sich dabei um Slang für den Prozess der Herstellung eines Joints.


    Weil ich schon mega Streit hatte, weil ich es ihnen gesagt habe, dass sie halt echt dauerbreit sind und das sau streßig ist. Nichts is nerviger, als was mit Kollegen unternehmen zu wollen und in 8 von 10 Fällen liegen die zugedröhnt irgendwo rum.


    Nichts ist nerviger als ne Stressbacke die einen von der Seite anlabert, wenn man grad ein wenig chillen will.
    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Scheint mir mehr, dass du und deine Kumpel da nicht ganz kompatibel seid. Angenommen du bist Handballer und deine Kollegen alle Fussballer und keiner von denen hat Lust mit dir Handball zu spielen...wetterst du dann gegen die Sportart Fussball oder suchst du dir Handballer zum Handball spielen?


    Habe schon einige Leute am kiffen ihr Leben verbauen sehen. Alles scheissegal, so lange noch genug Gras daheim ist.
    Zwei davon sind Anfang 30 und "studieren" immer noch im 18. Semester oder was weiß ich.


    Und ich kenne Steuerberater, Anwälte und Banker die allesamt recht erfolgreich in ihrem Beruf und auch in ihrem Leben sind und trotzdem regelmässig konsumieren. Es gibt Leute die kommen auf sowas klar und es gibt Leute die kommen auf den Konsum eben nicht klar. Aber das lässt sich überall finden. Es gibt auch Alkis die klarkommen und ihr Leben führen können und Alkis bei denen die Sucht direkt gen Süden führt. Aber auch ohne Drogen lässt sich das beobachten...es gibt Leute mit Ehrgeiz und es gibt Leute die alles schleifen lassen. Da eine generelle Verbindung zum Cannabiskonsum zu ziehen finde ich persönlich etwas flach.


    Wage ich zu bezweifeln. Laut Internet scheinen sich die Wissenschaftler auch nicht einig zu sein. Tendenz geht aber eher in die andere Richtung.


    Das Problem dabei ist, dass es keine allgemeine Definition von "schädlich" in diesem Fall gibt. Der eine Wissenschaftler untersucht dann die Auswirkungen in Hinsicht auf das Krebsrisiko. Der andere untersucht Auswirkungen auf Veränderungen bei den chemischen Prozessen im Hirn.


    Den Studien nach die ich kenne ist pures Gras-Rauchen weniger schädlich für den menschlichen Körper was zB das Krebsrisiko angeht weil eben viele der Zusatzstoffe in den Zigaretten fehlen und nicht inhaliert werden. Allerdings verändert Langzeitkonsum gewisse chemische Prozesse im Hirn und wirkt sich so auch dauerhaft auf die Psyche aus. Ein Biochemiker hat mir das mal genau erklärt, aber ich hab ehrlich gesagt nicht viel davon verstanden, weils eben nicht mein Fachgebiet ist.


    Wie man das nun bewerten möchte, müsste wohl jeder mit sich selbst abmachen.


    Nur dass es kein Argument ist, sondern lediglich ein positiver Nebeneffekt.


    Leider sind die finanziellen Aspekte eben doch eines, wenn nicht sogar das Hauptargument der Befürworter. Und da werden dann mitunter abstruse Verbindungen gezogen. Es geht um Mehreinnahmen von Staat durch Cannabis-Steuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Arbeitsplätze die geschaffen werden, Einsparungen was Polizei- sowie Justizausgaben angeht usw usw.


    Abgesehen davon kommt von Seiten der Befürworter leider nichts wirklich brauchbares.


    Angenommen das legal zu verkaufende Gras kommt aus deutschem Anbau, wird mit Stichproben kontrolliert. Diese Sicherheit auf guten, nicht gestreckten Stoff wird so manchem der Aufpreis wert sein.
    Beim Dealer um die Ecke weiß man ja nie, mit was der nun streckt....


    Das spiegelt leider nicht ganz die Realität wieder.


    Die Kiffer kann man ganz allgemein in drei Gruppen einteilen.


    Die Anfänger würden, sollte es zu einer Freigabe kommen, in die Verkaufsstellen laufen. Das hat aber keine sicherheitsbedenkende Gründe...sie haben in der Regel keine "Connections" wie man so schön sagt und wenden sich daher der nächstbesten Quelle zu. Und das wären dann eben die Verkaufsstellen.


    Die Suchtis rauchen prinzipiell alles solange es knallt. Denen ist es egal ob ihr Stoff gestreckt ist. Die kaufen immer dort wo es am billigsten ist.


    Die Erfahrenen Kiffer sind dabei aber die "kritischste" Gruppe. Das sind jene Kiffer die jene Kniffe und Tricks kennen um schlecht gestrecktes Gras zu erkennen. Diese Gruppe kauft da wo sie die beste Qualität für den besten Preis bekommt. Sind das die Verkaufstellen, gehen sie dorthin. Bietet eine andere Quellle über dunkle Kanäle ein besseres Geschäft gehen sie dahin.


    Die Angst vor gestrecktem Gras spielt daher keine sonderlich große Rolle.


    Dazu kommt dass es eben nicht die Dealer auf der Strasse sind welche strecken. Das Strecken findet meist schon beim Produzenten kurz vor der Ernte statt. Viele der Dealer haben selbst keine Ahnung, dass sie gestrecktes Zeug verkaufen. Gefährlich ist dabei, dass dort in den meisten Fällen ein Sprühzeug verwendet wird, dass auf den auf den Planzen aushärtet und sich quasi wie eine Klarsichtfolie darüber legt. Das bringt eine Gewichtssteigerung von bis zu 40%. Dieses Sprühzeug besteht zum größten Teil aus Plastik und ist daher nicht gerade gesundheitsförderlich sollte man es inhalieren. Problematisch ist dass es keine Tricks für den Konsumenten gibt um das 100 prozentig nachzuweisen.
    Das gilt genauso für Streckmethoden mit Blei und Dünger.


    Streckmethoden welche die Dealer auf der Strasse verwenden werden von erfahrenen Kiffern eigentlich sofort erkannt. Dabei ist es egal ob es sich um Honig, Zuckerwasser, Vogelsand, feuchtes Gras, Glasstaub, aufgestochene Blüten oder sonstwas handelt. Entgegen der Darstellungen in den Medien sind erfahrene Kiffer nämlich nicht irgendwelche Vollidioten die bei Betrachten ihrer Hand in einen Lachflash ausbrechen. Die meisten der erfahrenen Kiffer schlagen mit kleinen Digitalwaagen und Taschenmikroskopen bei ihren Dealern auf und untersuchen die Ware erstmal. Und bevor sie den Stoff dann wirklich rauchen untersuchen sie ihn noch mal auf mehrere Arten.


    Erhärtet sich da irgendwo der Verdacht, dass es sich um gestrecktes Zeug handelt, verzichten sie auf den Kauf oder werfen das Zeug lieber weg.


    Gestreckte Drogen im Zusammenhang mit einer Cannabisfreigabe spielen meiner Meinung nach eigentlich keine Rolle wenn es um das dafür oder dagegen geht.


    Die einen erkennen sie bzw. verzichten bei Verdacht. Den anderen ist es egal.




    Das größte Problem bei einer Legalisierung ist aber die Jugend. Viele der Konsumenten in Deutschland sind nämlich jugendlich. Und die dürfen dann trotz einer Legalisierung nicht dran. Während sie aber vorher gezwungen waren, sich dafür an irgendwelche Dealer zu wenden, wäre es ihnen nach einer Legalisierung möglich sich an einen wohlmeinenden Ü18-Bekannten zu wenden, der ihnen das Zeug beschafft. Wie gut das mit dem "Alkohol erst ab 18" funktioniert sieht man ja immer wieder. Dadurch würden Kleindealerei begünstig, Jugendliche tragen einen Großteil der Kosten usw usw. Ob das so sinnvoll ist sei mal dahin gestellt.


    Das andere große Problem ist der Umgang mit dem Eigenanbau. Dank der fantastischen Haltung der Amerikaner zu diesem Thema steht die UN kurz davor das Einheitsabkommen von 1960 zu kippen. Ohne das wird es den Staaten aber juristisch gesehen unmöglich sein ein Staatsmonopol aufrecht zu erhalten. Die Privatwirtschaft wird eine Gleichstellung mit der Alkoholindustrie erklagen. Und dann werden Privatleute eine Gleichstellung zum Alkohol erklagen. Ob es so sinnvoll ist in einem Land in welchem ernsthaft darüber diskutiert wird, ob man es Arbeitsverweigerern zu einfach macht, jedem die Möglichkeit zu geben sich sein eigenes Gras zu ziehen sei mal dahingestellt.


    Meine persönliche Meinung zu dem Thema:


    Fände ich die Legalisierung gut? Ja. Warum? Ich hätte gerne die Möglichkeit problemlos irgendwo Gras zu kaufen um dann mal zu kiffen, wenn ich es denn möchte.


    Halte ich eine Legalisierung für sinnvoll? Nein. Warum? Weils unzählige Probleme verursachen würde, die einem jeder ehrliche Kiffer auch aufzählen könnte.


    MfG


    Sleepy

    Was du heute kannst besorgen, ist mit Sicherheit nicht derart wichtig, dass es sich nicht auch verschieben lassen würde!

  • Zitat von »Teufelchen«
    Wenn man es nicht in der Apo legal erhalten soll, wo denn sonst? Sollte es der Fall sein, das man Cannabis in der Apo freiverkäuflich erhält, kann ich mit Sicherheit sagen das es sehr kostspielig ist. Und was werden dann die Kiffer tun? Natürlich auf den günstigeren Weg beschaffen. Und was hat es sich dann gebracht dieses Zeug zu legalisieren?
    Das ist meiner Meinung nach viel zu kurz gedacht.
    Deiner Argumentation nach dürfte es keine edlen Schnäpse, Weine und Whisky's geben, sondern nur das untere Billig-Regal. Kaffee kommt ja auch nur vom Discounten, und sowas wie Kaffee-Läden gibts nicht. Man konsumiert ja ständig nur das billigste, wa?


    So war das nicht gemeint! :roll: Ich sehe nur keinen Vorteil an dieser Legalisierung.

  • Zitat von mostwanted

    Das kann uns aber egal sein. Es geht lediglich darum, dass die Folgen vom Cannabis-Konsum für das Umfeld des Konsumenten viel weniger bedenklich sind als bei Alkohol oder anderen Drogen.


    Findest du?
    - Die Folgen für die Gesellschaft sind beim missbräuchlichen Genuss von Cannaboiden doch genauso groß wie beim Alkohol. (Kosten für Therapien/Entzüge, Schädigung der Volksarbeitskraft, Belastung der Sozialkassen)
    - Und tut mir Leid, mich nervt der Geruch von Joints erheblich mehr als der von Alkohol.
    - Menschen die Cannabis konsumieren sind wesentlich länger verkehrsuntüchtig als Menschen die Alkohol konsumieren.
    - Die Abbaugeschwindigkeit von Alkohol verläuft linear, die von THC nicht.
    - Alkohol verursacht keine Flashbacks, THC wird in Fettzellen eingelagert und kann, wenn von dort frei gegeben, einen Rausch verursachen, ohne das Cannaboide zu diesem Zeitpunkt genossen werden. Passiert das während einer Autofahrt oder beim Bedienen einer Maschine...nicht gut


    Zitat

    Zudem wird beispielsweise der Alkoholismus eher im zunehmenden Alter ein Problem, wobei der Cannabis-Konsum dann eher abnimmt.


    Das stimmt nicht so ganz. Gerade bei Jugendlichen ist Komasaufen immer noch in Mode und wird auch gerne praktiziert. Während so mancher Alt68er sich immer noch gerne einen bröselt. Dazu kommt, das "weiche" Drogen immer noch Einstiegsdrogen sind. Nicht jeder der mal nen Joint raucht landet auch bei Heroin, aber jeder Heroinsüchtige hat mit nem Joint angefangen. Es wird ja auch nicht jeder Alkoholiker der Alkohol trinkt. Nur findet bei Alkohol kein Wechsel auf eine stärkere Droge statt, es wird nur mehr konsumiert. Bei Cannaboiden geht das "mehr" aber irgendwann nicht mehr, dann wird auf eine stärkere Droge gewechselt.

  • silvercloud


    Das "High-sein" wird ziemlich übertrieben dargestellt. Zumal merkt man bei den meisten nach einigen Stunden nicht mehr ob sie bekifft sind oder nicht. Entzüge gibt es keine, da Cannabis körperlich nicht abhängig macht.


    Bezüglich der Verkehrstüchtigkeit scho mal hier http://www.youtube.com/watch?v=dw1HavgoK9E&feature=player_detailpage Auch viel harmloser als bei Alkohol.


    Das THC wird in Nanogramm gemessen, wobei das THC, welches in Fettzellen eingelagert wird so gering ist, dass es nichtmal bei Verkehrstests auffallen würde. Und Fett wird nicht einfach so verbrannt. Das passiert seeeehr seeehr langsam, so dass Flashbacks bei Kiffer eher nur Legenden sind.


    Komasaufen tritt zwar bei Jugendlichen vermehrt auf und dies meistens weil sie die Menge selten abschätzen können. Ich kennen keinen um die 20 der täglich eine Flasche Whiskey zu sich nimmt. Um die 60 sieht man aber welche, die noch morgens am Flachmann nuckeln.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • So war das nicht gemeint! :roll:

    Na, wie wäre es denn wenn du mir erklärst, was gemeint war, und nicht einfach nur den latent patzigen Rolleye bringst. ;) :P


    Nicht jeder der mal nen Joint raucht landet auch bei Heroin, aber jeder Heroinsüchtige hat mit nem Joint angefangen.

    Okay, ich sags ganz ehrlich:
    Mit diesem Satz komme ich absolut nicht klar!
    Nicht jeder Gamer wird zum Amokläufer, aber jeder Amokläufer hat Computerspiele gespielt. Sorry, aber bei solcher Argumentationsführung kann ich nur den Kopf schütteln...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Davy, es war so gemeint wie ich es geschrieben habe.

    Sollte es der Fall sein, das man Cannabis in der Apo freiverkäuflich erhält, kann ich mit Sicherheit sagen das es sehr kostspielig ist. Und was werden dann die Kiffer tun? Natürlich auf den günstigeren Weg beschaffen.


    Ich kann mir nicht vorstellen, das die Kiffer persönlich in eine Apo kommen, sich ganz ungeniert (weil ja legal) Hanf bzw. dieses Rauschmittel (weil ja Arzneimittel) kaufen und dann sich auch noch das "lästige" Geschwätz des Magisters anhören und dafür auch noch mehr bezahlen wollen. Stimmt schon das hier der Beschaffungsweg seriöser ist aber man kann Alkohol oder Koffein damit nicht vergleichen. Meine Frage lautet außerdem immer noch: Was soll sich diese Legalisierung bringen? Ich verstehe den Hintergrund der Sache einfach nicht. :?

  • Davy, es war so gemeint wie ich es geschrieben habe.

    Ja, und genau auf das, was du geschrieben hast habe ich geantwortet. Also kannst du dich da nicht einfach mit "so war das nicht gemeint" rausschlingern...


    Ich kann mir nicht vorstellen, das die Kiffer persönlich in eine Apo kommen, sich ganz ungeniert (weil ja legal) Hanf bzw. dieses Rauschmittel (weil ja Arzneimittel) kaufen und dann sich auch noch das "lästige" Geschwätz des Magisters anhören und dafür auch noch mehr bezahlen wollen.

    Warum nicht?
    Aber mal von vorne:
    Kiffer persönlich in Apotheke :arrow: ja warum denn nicht? Wenn der handelsübliche Kiffer (und jetzt krieg mal dein Klischeebild vom Jamaikaner mit Rastas und Ballon-Mütze aus dem Kopf!) Husten hat geht er auch in die Apotheke und kauft sich ne Packung Neoangin. Oder glaubst du diese zieht er sich auch von seinem Dealer?
    lästiges Geschwätz :arrow: mich hat noch kein Apotheker zugequasselt und ich wüsste auch nicht, ob das irgendwie in deren Berufsbeschreibung steht.
    mehr bezahlen :arrow: wie schon gesagt: höhere Qualität und sicherer Beschaffungsweg werden vielen Leuten wohl einen Gewissen Aufpreis wert sein.


    aber man kann Alkohol oder Koffein damit nicht vergleichen.

    Doch, so wie ich den Vergleich anstelle schon.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Kiffer persönlich in Apotheke ja warum denn nicht? Wenn der handelsübliche Kiffer (und jetzt krieg mal dein Klischeebild vom Jamaikaner mit Rastas und Ballon-Mütze aus dem Kopf!) Husten hat geht er auch in die Apotheke und kauft sich ne Packung Neoangin. Oder glaubst du diese zieht er sich auch von seinem Dealer?


    :mrgreen: Jetzt musste ich erstmal lachen... . Jetzt vergleichst du auch noch Lutschtabletten mit Rauschmittel. :|


    Mein Bsp.: Kiffer geht in eine Apo und verlangt nach Hanf. Erste Reaktion des Apothekers: Ausweis (wegen Altersbestimmung, wie beim Alk und beim Zigarettenkauf, sollte der-/diejenige etwas jung aussehen), erstmal unangenehme Situation für den Kunden, vor allem wenn das Geschäft rammelvoll ist und evt. auch noch am Land ist wo wohl möglich jeder jeden kennt = Gerüchteküche. Einige Kunden werden evt. etwas intolerant reagieren.


    lästiges Geschwätz mich hat noch kein Apotheker zugequasselt und ich wüsste auch nicht, ob das irgendwie in deren Berufsbeschreibung steht.


    Ich war 5 Jahre in einer Apo (als PKA) angestellt und ich weiß wie es dort zugeht. Nachdem Hanf nicht in die Abgrenzungsverordnung eines PKA's fällt, darf dieses nur ein Magister abfüllen, taxieren und verkaufen. Und dieser ist bei solchen Arzneispezialitäten verantwortlich und muss den Kunden darüber reichlich informieren und aufklären.


    mehr bezahlen wie schon gesagt: höhere Qualität und sicherer Beschaffungsweg werden vielen Leuten wohl einen Gewissen Aufpreis wert sein.


    Das glaub ich dir schon, aber zweifle trotzdem daran das tatsächlich Kiffer in eine Apo kommen um sich das anzutun. :)

  • Jetzt vergleichst du auch noch Lutschtabletten mit Rauschmittel.

    Wenn du da nen direkten Vergleich rausgelesen hast, dass hast du aber ein ganz verqueres Textverständnis. :P


    Mein Bsp.: Kiffer geht in eine Apo und verlangt nach Hanf. Erste Reaktion des Apothekers: Ausweis (wegen Altersbestimmung, wie beim Alk und beim Zigarettenkauf, sollte der-/diejenige etwas jung aussehen), erstmal unangenehme Situation für den Kunden, vor allem wenn das Geschäft rammelvoll ist und evt. auch noch am Land ist wo wohl möglich jeder jeden kennt = Gerüchteküche. Einige Kunden werden evt. etwas intolerant reagieren.

    Ah, jetzt verstehe ich worauf du hinaus willst.
    Aber auch das sehe ich nicht wirklich als Problem.
    In Apotheken kann man doch auch Fußpilzsalbe kaufen. Tierisch peinlich? Joar, und trotzdem wird die gekauft. Auch der Playboy liegt am Zeitschriftenstand rum.
    Da glaube ich kaum, dass man da lieber zum Dealer rennt, weils einem in der Apotheke zu peinlich ist. ;)


    lg Davy

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  • Zitat von mostwanted

    Entzüge gibt es keine, da Cannabis körperlich nicht abhängig macht.


    Definitiv falsch. jede Substanz kann körperlich abhängig machen, auch Cannabis. Man kann körperlich auch nach Schokolade süchtig werden. Der Körper zeigt Entzugserscheinungen, wenn er die Substanz nicht mehr bekommt.


    Zitat

    Auch viel harmloser als bei Alkohol.


    Ahhh, deswegen wird schon bei gelegentlichem Cannabiskonsum der Führerschein entzogen, selbst wenn der Fahrer nicht unter Drogeneinfluss gefahren ist. Weil es ja so viel ungefährlicher ist, unter Cannaboiden Auto zu fahren. Sorry, das ist Blödsinn und Schönfärberei. Wer bewusstseinseintrübende Substanzen nimmt, hat am Steuer nichts verloren. Wer versucht das schön zu reden, fährt auch betrunken Auto. Wenn die Leute meinen sich selber gefährden zu müssen ist das ok, aber ein Fahrzeugführer gefährdet auch immer andere mit.


    Zitat

    so dass Flashbacks bei Kiffer eher nur Legenden sind.


    Ahh. dann sind die Artikel in diversen Zeitschriften "Bild der Wissenschaft" z.B., alle nur erstunken und erlogen und die Forscher stützen sich gar nicht auf empirisch gewonnene Daten, sondern spekulieren nur? Gut zu wissen. :ironie:


    Zitat von mostwanted

    Ich kennen keinen um die 20 der täglich eine Flasche Whiskey zu sich nimmt


    Dann möchte ich dich hiermit ganz offiziell ein Wochenende hier ins Ruhrgebiet einladen. Dann zählen wir mal live alle Alkoholleichen, die zum Ausnüchtern eingesammelt werden in einer Stadt wie Essen. Kannst dir dann selber die Menschen angucken, und wie alt sie sind. Wenn es passt fahren wir dann auch zu den drei großen Notaufnahmen der Stadt, wo es extra Zimmer gibt für die armen Würstchen die da nachts eingeliefert werden. Steht dir frei, das mit mir zusammen zu überprüfen.


    Zitat von davy

    Mit diesem Satz komme ich absolut nicht klar!


    Hi davy,


    das erstaunt mich. Ich versuche es anders zu erklären. Cannaboide sind nicht zwangsläufig eine Einstiegsdroge für härtere Drogen. Jedoch sinkt bei regelmäßigem Konsum von Cannaboiden die Hemmschwelle auch härtere Drogen anderer Machart zu probieren. Einerseits durch die Wirkung der Droge selber, andererseits durch einen "logischen" Überlegungseffekt, das das eine einem ja nicht schadet und man es kontrollieren kann, dann das andere bestimmt auch.

  • Zitat


    Nichts ist nerviger als ne Stressbacke die einen von der Seite anlabert, wenn man grad ein wenig chillen will.
    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Scheint mir mehr, dass du und deine Kumpel da nicht ganz kompatibel seid. Angenommen du bist Handballer und deine Kollegen alle Fussballer und keiner von denen hat Lust mit dir Handball zu spielen...wetterst du dann gegen die Sportart Fussball oder suchst du dir Handballer zum Handball spielen?


    Grade ein wenig chillen ist ja auch kein Problem, wenn du nicht nur quer lesen würdest, sondern den kompletten Text, würdest du erkennen, dass dieses "Grade ein wenig Chillen" mehr als 80% deren Lebenszeit ausmacht. Früher waren das alles mal lockere Jungs, die auch mal einem gemütlichen Abend net abgeneigt waren, allerdings ist ein gemütlicher Abend für die ohne Gras nichtmehr vorstellbar. Habe letztens vorgeschlagen, dass wir ja auch mal chillen können ohne dass sie dabei komplett zugedröhnt sind, habe verständnislose Blicke erhalten. Wenn alle high sind, ist das klar, aber wenn ein Teil dauerbekifft ist, ist das genauso eine unhaltbare Situation wie wenn einer dauernd besoffen ist.


    Ebenso habe ich erklärt, warum ich "einen bauen" verwende. Aber da du scheinbar nicht komplett lesen willst was ich schreibe, brauche ich das ja nicht ausführen.




    @All: Diese Vergleiche, ob Alkohol oder Gras gefährlicher sind, sind relativ sinnlos. Beides sind Drogen, beides kann dich abhängig machen, beides kann dich auch umbringen (Gras jetzt nicht direkt durch den Konsum, aber weil du bspw. nichtmehr in der Lage bist Situationen korrekt einzuschätzen und meinst du könntest mal eben schnell vorm Zug über die Gleise laufen o.Ä). Diskussionen dieser Art führen zu nichts, weil die Kifferriege eher sagen wird:"Gras ist gesünder, punkt aus!" und die dem Alkohol eher zugeneigten:"Alk ist ungefährlicher, fertig aus!".


    Selbst Koffein kann dich umbringen wenn du es übertreibst und das ist wohl die akzeptierteste Droge unserer Gesellschaft. Wenn morgens eine sagt:"Ich brauch erstmal nen Kaffee, sonst geht garnix!" ist es weitaus akzeptierter, als wenn er da noch nen Schuss Rum für den Gutgeschmack reinkippt.

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Zitat von Silvercloud

    Ich versuche es anders zu erklären. Cannaboide sind nicht zwangsläufig eine Einstiegsdroge für härtere Drogen. Jedoch sinkt bei regelmäßigem Konsum von Cannaboiden die Hemmschwelle auch härtere Drogen anderer Machart zu probieren.

    Viel besser! :)
    Es war die Formulieren, an der ich mich so gestört habe. Sie lud einfach dazu ein, komplett missbraucht zu werden...


    Zitat von Silvercloud

    Jedoch sinkt bei regelmäßigem Konsum von Cannaboiden die Hemmschwelle auch härtere Drogen anderer Machart zu probieren. Einerseits durch die Wirkung der Droge selber, andererseits durch einen "logischen" Überlegungseffekt, das das eine einem ja nicht schadet und man es kontrollieren kann, dann das andere bestimmt auch.

    Und an dieser Stelle möchte ich noch mal auf die Beschaffungskriminalität hinweisen.
    Wie hoch ist denn der Anteil von denen, die auf härtere Drogen umgestiegen sind einfach weil sie durch den Dealer leicht rankamen?


    Und der Zusammenhang zwischen Gras und dem Umstieg auf härtere Drogen ist für mich auch nicht so kausal, wie hier oft dargestellt.
    Ich denke bei vielen ist es nicht so, das sie Heroin spritzen grade weil sie vorher gekifft haben. Viel mehr ist es wohl so, dass bei den Spritzern die Hemmschwelle sowieso schon weiter unten liegt als bei den anderen Menschen. Das Gras ist da nur ein willkommener Zwischenschritt, nicht aber der auslöser.
    Genauso würde ich jetzt auch mal behaupten, dass Junkys ebenso geraucht und Alkohol getrunken haben...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther