Wovor habt ihr Angst?

  • Große Ängste habe ich vor Höhe und Feuer.
    Außerdem hasse ich Spiegel und gucke da nicht gerne rein.


    Ansonsten kommen die Ängste und gehen wieder, das kommt immer auf die Situation an. Angst ist ja etwas Natürliches und warnt einen vor gefährlichen Situationen.

  • Warum?


    Frag mich was Leichteres! :P
    Es ist nicht so, dass ich mich hässlich finde^^ Ich denke mal, ich habe als kleines Kind zu viele Horrorfilme (und X-Factor :D ) geguckt und auch wenn ich weiß, dass es irrational ist, mag ich es nicht, in Spiegel zu sehen. Gerade, wenn es dunkel ist. Ich flippe jetzt nicht aus, aber in meiner Wohnung gibt es nur im Badezimmer einen Spiegel.

  • Ich habe vor Allem Angst, mich zu übergeben.


    Das hab ich leider schon sehr oft, auch in der Öffentlichkeit gemacht, dass ich mittlerweile nur vor diesem Gefühl schon Angst habe, oder vor dem Ereignis.


    Ebenso habe ich Angst davor, alles zu verlieren, was mir wichtig ist, oder vollkommen allein zu sein.

  • ich habe Angst, nachts unterwegs zu sein. Dann Höhenangst bzw. in die Tiefe zu fallen. Angst davor, mal übelst krank zu werden und vor dem Alleinesein hab ich Angst.
    Große Angst hab ich auch, meinen Mann zu verlieren (das er vor mir sterben könnte!)
    Ich selbst habe Angst vor dem Sterben *graus* :shock:

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Ich hab Angst vor dem Fliegen...


    Ich bin total Luftfahrtbegeistert! Und ich freue mich jedes mal, wenn ich einen Flug buche, wieder mal zu fliegen! Wenn ich dann vor dem Flughafen stehe, verfliegt dann die Euphorie etwas... nach dem check-in noch etwas... nach der Sicherheitskontrolle noch mehr... und wenn ich dann im Flieger sitze, HASSE ich mich dafür, dass ich mir das antue! Dann sage ich mir Dinge, wie "Teufel noch eins, du weisst doch, dass du davor Angst hast!" oder "Das nächste Mal nimmst du gefälligst den Zug!"...


    und btw... ich wollte mal Pilot werden und überlege mir immer noch, die Privatpilotenlizenz zu machen!


    mfg Vivajohn

  • vorm Sterben habe ich Angst. Einerseits zwar eine gewisse Vorfreude weil ich dann alles erfahre ( wenn es was zu erfahren gibt) Andererseits habe ich Angst vor dem Prozess an sich. Und ich bin sehr gespannt darauf ob es stimmt das Sterbende Familienangehörige sehen die sie abholen. Und andererseits hab ich wieder Angst das da keiner ist.

  • Ich habe tatsächlich vor Garnichts Angst. Ich meine nicht, dass ich Angst vor dem Nichts Angst habe, sondern vor Nichts Angst habe. Ach Mist >.<


    Das heisst jetzt nicht, dass ich vor einem auf mich zulaufenden Löwen nicht weglaufen würde.

    Fürwahr, was ich lernte in diesem Leben.

    Was eben noch warm ist und am Beben,

    wird als bald nur mehr starr und kalt.

    Einmal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • Es gibt niemanden der vor garnichts Angst hat. In unser sind Urängste verankert, die aus gutem Grund existieren. Angst vor großen Raubtieren ist sinnvoll, so wird man nicht so leicht gefressen, Angst vor der Dunkelheit ist gut, da verstecken sich die bösen Raubtiere.


    Neben diesen Urängsten hat eigentlich auch jeder noch eigene Ängste wie etwa Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Sterben, Angst vor der Gattin mit dem Kochlöffel...

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Ich hab potentiell (fast) vor allem Angst, was stechen könnte: Wespen, Erdwespen (diese großen, schwarzen, ekligen Teile), Spinnen (ab einer bestimmten Größe), hier ist die Fluchtgefahr sehr groß
    Hummeln und Bienen finde ich nicht ganz so schlimm, sogar fast schon süß, obwohl sie auch stechen können (muss wohl an der brummseligen Behaarung liegen^^).


    Andere Ängste sind: Dinge falsch zu machen oder zu entscheiden, die andere Personen schädigen könnten.
    Natürlich auch, dass man liebe Menschen verliert, nur leider kann ich das nicht beeinflussen, daher versuche ich positiv zu denken.

    "Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."


    Es ist schön an etwas zu glauben und nicht nur das- sich fast sicher zu sein- dass dieser Glaube Wirklichkeit ist.

  • Mhm mal überlegen, naja so wirklich Angst habe ich eigentlich vor fast nichts, ausser einmal in eine Kriegssituation hineinzugeraten, ich schätze mal da bekäme ich auch ein flaues Gefühl im Magen.
    Vor dem Tod hab ich keine Angst, der ist ja ein Zustand, man ist tod oder eben nicht, das sterben bereitet mir da eher Probleme.


    Naja ansonsten wirklich Angst hätte ich nur darüber, das mir je der Kaffee ausgehen könnte......ein Leben ohne Kaffee ist soooo bäääääääh.....


    Ansonsten bin ich recht furchtlos mein ich ;).


    Grüße Schatti :winks:

  • Angst wäre zu viel gesagt, aber ein zutiefst mulmiges Gefühl bereiten mir ausgestopfte Tiere. Diese starren Glasaugen. Nachts allein in einem Raum möchte ich damit nicht sein!


    Ansonsten habe ich Prüfungs- bzw. Versagensangst. Als Kind hatte ich außerdem eine Heidenangst mich allein zu verirren irgendwo.


    Tiere diverser Art (solange lebendig) machen mir hingegen keine Angst. Wobei ich Stadttauben und Ratten eklig finde.



    Ein Kollege von mir fing mal so einen Käfer ein und wollte ihn preparieren. Weil er im Moment kein Gefäß zur Hand hatte, stach er eine Stecknadel durch den Leib des Käfers und befestigte ihn auf ein kleines Stück Pappe.


    Der arme Käfer!

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

  • @ konquistadore


    Wie definierst du denn Angst? Ich denke, dass uns Angst vor unbekannten, potenziellen Gefahren schützen soll und hat natürlich seine evolutionäre Berechtigung. Nichtsdestotrotz kann man Angst überwinden, indem es keine unbekannten Risiken mehr gibt und somit eine Situation einfach nicht mehr als angsteinflößend empfunden wird. An dem Punkt befinde ich mich. ich habe die Angst sozusagen rational überwunden. Das heisst noch lange nicht, dass ich Herr einer jeden denkbaren Situation bin, und ich kann auch unter Garantie nicht alle Gefahren abschätzen. Aber Emotional betrachtet, bin ich auf dem Niveau. Ob das nun gut oder schlecht ist, keine Ahnung.


    Beispiel:


    Ich habe keine Angst vor Spinnen, weil ich weiß, dass unsere hiesigen Arten für den Menschen ungefährlich sind. Wenn ich dann doch mal einer potenziell gefährlichen Spinne begegnen sollte weiß ich, dass sie nur in Notwehr zubeißen und beim richtigen Umgang ebenfalls ungefährlich sind.


    Höhenangst habe ich nicht, weil ich weiß, dass Höhe selbst keine Gefahr darstellt. Aber ungesicherte hochgelegene Orte durchaus. Aber solange ich vorsichtig bin, kann mir fast nichts passieren.


    und so weiter


    und so weiter


    Früher hatte ich mal Angst vor meiner Klasse Vorträge zu halten, eher noch, ich hatte Angst ins stottern zu kommen und mich dadurch zu blamieren.


    Mit der Zeit wurde es mir egal. Dabei geholfen hat mir, die Vorträge vollkommen frei ohne Notizen vorzutragen, da ich dann auch inhaltlich vollkommen frei sprechen konnte und nicht auf meine Notizen fixiert war. Dadurch war die Vortragsweise viel flexibler und entspannter, weil ich eben nicht den Druck hatte, dass Sinngebilde auf meinen Block zu vermitteln.

    Fürwahr, was ich lernte in diesem Leben.

    Was eben noch warm ist und am Beben,

    wird als bald nur mehr starr und kalt.

  • Hmmm... "Keine Angst haben kann man nicht". Das halte ich für grundsätzlich wahr, spielt aber nicht so eine Rolle... Eine Rolle spielt, ob man Ängste besitzt, welche man nicht einfach überwinden könnte oder eben will.


    Ich hab hab Angst vor Schlangen. Keine Panik oder so, aber durchaus schiss. Und ganz ehrlich: Ich verfolge in keinster Weise den weg, diese Angst zu überwinden. Ich könnte, das weiss ich, aber ich will nicht.
    Daneben hab ich Flug- und Höhenangst, welche ich regelmässig überwinde. Ich werde gerne immer wieder in einen Flieger steigen! Auch Skydiving möchte mal probieren! (Stell mir das auch cool vor dem Ausstieg: Hinter mir die Flugangst und vor mir die Höhenangst :D )




    Es gibt übrigens einen ganz guten Vortrag von Chris Hadflied (kanadischer Astronaut) zu dem Thema, in welchem er darüber spricht, was er dabei gelernt hat, während eines Weltraumspazierganges "blind" zu werden. Bei den Astronauten gibts den Ausdruck: "There is no problem so bad, that you can't make it worse!". Also: "Es gibt kein Problem derart gross, dass du es nicht schlimmer machen könntest!"
    Er zeigt dabei schöne Parallelen zu auch alltäglichen Dingen(Spinnennetze), wie man mit Ängsten umgehen kann. Und man sein eigenes Hirn "Programmieren" könnte, um damit umzugehen.


    mfg Vivajohn

  • Ich denke, es scheint vielleicht tatsächlich an der subjektiven Definition von "Angst" zu liegen. Angst heißt für mich da nicht, dass ich wach liege und an nichts anderes denken kann, oder dadurch eingeschränkt bin.
    Wenn man sagt, man habe vor nichts Angst, würde das für mich bedeuten, dass Knurzhart auch keine Angst davor hat geliebte Menschen zu verlieren (ich meine das jetzt beispielhaft und sage nicht, dass dem so wäre). Das ist natürlich keine Angst, die man permanent hat, aber etwas wovor man grundsätzlich "Angst" hätte.


    Komplett frei von Angst zu sein, wäre wahrscheinlich irgendwann tödlich :)


    Natürlich sind Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Spinnen, etc. die "gängigsten" Ängste, die man natürlich nicht "haben muss", da sie weitestgehend "irrational" sind, da das Leben nicht in Gefahr ist.
    Klar könnte ich etwas gegen meine Angst vor Spinnen machen, aber da diese meinen Alltag nicht einschränkt, ist dies nicht nötig.


    Ich hoffe, man versteht, was ich meine (bedingt durch die Hitze, bin ich etwas "out of order").

    "Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."


    Es ist schön an etwas zu glauben und nicht nur das- sich fast sicher zu sein- dass dieser Glaube Wirklichkeit ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kassiopeia ()