Unser Gehirn ein Quantencomputer

  • Hallo


    Ich beziehe mich mal auf folgenden Artikel


    http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleEUHUP-1.101108


    Finde es ehrlich gesagt sehr gut , das sich die wissenschaftliche Welt doch so ihre Gedanken macht , ob nicht doch unser Gehirn auf Quanten spezifische Merkmale zurückgreift.


    Natürlich gibt es wie immer auch die Zweifler wie den Skeptiker Hepp der mit folgendem Zitat glänzt


    Zitat

    Das feuchte und warme Gehirn sei kaum der Ort, wo quantenmechanische Rechenprozesse ungestört ablaufen könnten. Im Übrigen sieht Hepp keine Notwendigkeit, die Quantentheorie zu bemühen, um die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Höhere Gehirnfunktionen wie Motorik oder Visualisierung liessen sich heute sehr gut mit konventionellen neuronalen Prozessen, also auf der Grundlage von Chemie und klassischer Physik, erklären. Und auch für das Bewusstsein gebe es inzwischen vielversprechende klassische Modelle.


    Soweit so gut ... aber bei dem hier hab ich so meine Zweifel ob er weiß wie das mit den Quanten funktioniert.


    Zitat

    Den Skeptiker Hepp vermochte das allerdings nicht zu überzeugen. Bei den Verhältnissen im Gehirn müsse der Geist auf unvorstellbar kurzen Zeitskalen intervenieren, um einen Einfluss auf die Hirnfunktionen ausüben zu können. Das sei unrealistisch.


    Soweit ich das mit der Verschränkung kapiert habe ( so wie der Zeilinger das erklärt) spielt Zeit und Geschwindigkeit Entfernung etc. bei einer Verschränkung gar keine Rolle. Die Information von einem Zum anderen Teilchen egal wie weit weg das ist wird ohne Informationsweg weitergegeben. Also gibt es keine Zeitskalen die irgendwie reagieren müssen. Es ist auch keine Überlicht Informationsübertragung im Spiel. Sollte der das als Physiker nicht auch wissen?

  • Na ich geh mal davon aus das es keiner weiß. Das Linke Bild zeigt das neuronale Netzwerk einer Maus. Das rechte die Materieverteilung einer ca 2 Milliarden Lichtjahre durch messende Region des Universums.


    Absolut faszinierend diese Ähnlichkeit


    Dazu sagt ESO


    European Southern Observatory (ESO):

    Zitat

    "Alle aktuellen Computer-Simulationen des frühen Universums haben eines gemeinsam: Die ersten großangelegten Strukturen, die sich im jungen Universum geformt haben, sind lange Fäden, die in angeschlossenen Knoten enden. Diese Modelle sehen in der Regel aus wie ein dreidimensionales Spinnennetz und ähneln den neuronalen Strukturen des Gehirns."


    Spielverderber :(

  • Wir sind alle nur Hologramme möglicherweise .......


    irgendwie spannend das ganze ....



    http://www.focus.de/wissen/wel…sum-leben_aid_377693.html



    Also wer ist dann wohl der Puppenspieler ? :mrgreen:

  • Zitat

    Danke Tina, dass du unseren Tak hier endlich von seinen Selbsgesprächen erlöst hast.


    Naja schon richtig irgendwie :( aber he Selbstgespräche sind doch besser als gar keine .. Und da sowieso nicht zu erwarten ist das sich hier ein konstruktives Gespräch abzeichnet lasst mich ruhig wieder alleine hier . ;)

  • Hallo Takwando,


    selbstverständlich ist unser Gehirn ein wahnsinnig genialer Computer. Und natürlich sind unsere neuronalen Netzwerke in Verbindung mit den bioelektrischen und biochemischen Vorgängen eine Meisterleistung der Natur.
    In den Forschungen, die bisher durchgeführt worden sind, kamen sensationelle Abläufe zum Vorschein.
    Religiös aktive Menschen beanspruchen während ihrer Glaubensausübung ganz andere Hirnareale als ein Mathematiker, der gerade Gleichungen löst. Nur als Beispiel. Und wenn ich mir vorstelle, daß es irgendwann für uns Menschen möglich ist, all die verschiedenen Areale miteinander zu verknüpfen - wozu sind wir dann erst fähig?


    Dank unserer modernen Untersuchungsmethoden kommen wir dem Geheimnis "Gehirn" langsam mehr und mehr auf die Spur.


    Ja, in unserer Schädelkapsel verbirgt sich ein hochkomplexes Gebilde.


    Danke für die Links!


    LG
    Lumpenvogel

  • Zitat

    Was stellt ihr euch darunter vor ?


    Schau Dich um! Alles, was Du da siehst. Alles, was sich natuerlich entwickelt hat. Im Grunde ist alles Natur, auch wenn wir das Wort mittlerweile anders verwenden.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Das ist die Definition lt. Wikipedia


    Zitat

    Die wichtigsten Bedeutungen des Naturbegriffs sind "1. das Sein im Ganzen, der Kosmos, 2. ein Teil der Wirklichkeit, der mit einem nicht natürlichen Bereich – z. B. dem Göttlichen, Geistigen, Kulturellen, Künstlichen oder Technischen – kontrastiert ist, 3. eine Eigenschaft der Wirklichkeit bzw. eines Wirklichkeitsbereiches und 4. das Wesen eines Gegenstandes."[1]


    Und wir sind Teil dieser Natur. also auch Teil des Seins des Kosmos. Denn ohne Kosmos gäbe es uns nicht. Das sind die Natur Wissenschaften. Würdest du behaupten wir haben die Wirkungsweise der Natur schon komplett verstanden ? Wie viel in Prozent ausgedrückt würdest du sagen haben wir verstanden vom Sein des Kosmos? Wo meinst du kommen die Baupläne der Lebewesen her , die in der DNA gespeichert ist ? Es gibt bis heute außer Ansätzen theoretischer Art keine Version die erklären kann wie es zu den Molekülketten gekommen sein soll. Alle experimentellen Versuche mit Ursuppen sind gescheitert. Auch Simulationen brachten nicht den gewünschten Effekt. Und wer oder was bearbeitet die Informationen die in der DNA liegen ? Wie lange probiert man rum bei Trilliarden von Möglichkeiten? Man kann es immer nur auf den Zufall schieben. Was ist aber wenn es kein Zufall ist.

  • Zitat

    Würdest du behaupten wir haben die Wirkungsweise der Natur schon komplett verstanden ? Wie viel in Prozent ausgedrückt würdest du sagen haben wir verstanden vom Sein des Kosmos?


    Natuerlich haben wir die Wirkungsweise der Natur noch nicht komplett verstanden, und wir werden es vermutlich auch nie. Wieviel Prozent? Keine Ahnung. Meine Kenntnisse in Naturwissenschaft sind nicht gut genug um da auch nur zu spekulieren. Aber trotzdem halte ich mich eben bei solchen Dingen an die Erkenntnisse, die wir bereits haben, und fantasiere nicht wild in der Gegend herum.


    Zitat

    Wo meinst du kommen die Baupläne der Lebewesen her , die in der DNA gespeichert ist ? Es gibt bis heute außer Ansätzen theoretischer Art keine Version die erklären kann wie es zu den Molekülketten gekommen sein soll. Alle experimentellen Versuche mit Ursuppen sind gescheitert. Auch Simulationen brachten nicht den gewünschten Effekt. Und wer oder was bearbeitet die Informationen die in der DNA liegen ? Wie lange probiert man rum bei Trilliarden von Möglichkeiten? Man kann es immer nur auf den Zufall schieben. Was ist aber wenn es kein Zufall ist.


    Ich gehe eben davon aus, dass eine chemische Reaktion losgetreten wurde durch irgendwelche zufaelligen Ereignisse, die dann zu einer Kettenreaktion und der entsprechenden Entwicklung gefuehrt hat. Wie lange man rumprobiert ist doch irrelevant, das Universum hatte genug Zufallsmoeglichkeiten und vor allen Dingen mehr als genug Zeit!


    Und selbst wenn irgendwas oder irgendwer oder irgendeine Intelligenz dahinterstecken WUERDE hast Du das Problem doch nur verschoben. Denn wo kommt denn diese Intelligenz her?

    Tina

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  • Zitat

    Und selbst wenn irgendwas oder irgendwer oder irgendeine Intelligenz dahinterstecken WUERDE hast Du das Problem doch nur verschoben. Denn wo kommt denn diese Intelligenz her?



    Es gibt keine Intelligenz zu mindestens keine Außerirdischen oder sonstiges die dafür verantwortlich wären . Das würde in der Tat nur das Problem verschieben. Die Natur ist die Intelligenz , das Universum an sich . Guck doch auf die Bilder die Strukturen ähneln sich doch kolossal . Das ist kein Zufall. Das alles wurde mit dem Urknall bzw bei der Entstehung des Universums angelegt. Kein Zufall ! Die Evolutionslehre kann gar nichts erklären weil es sie gar nicht gibt. Natur = Evolution

  • Zitat

    Die Natur ist die Intelligenz , das Universum an sich .


    Ich wuerde das nicht Intelligenz nennen. Ich wuerde sagen, dass es einfach gewisse Naturgesetze gibt, nach denen das Universum funktioniert.


    Zitat

    Guck doch auf die Bilder die Strukturen ähneln sich doch kolossal . Das ist kein Zufall.


    Moeglicherweise folgen diese Strukturen eben auch Naturgesetzen. Sie entwickeln sich so, weil sie an chemische und physikalische Gesetzte gebunden sind. So wie ein Wassertropfen, der im Vakuum immer zur Kugel wird.


    Zitat

    Die Evolutionslehre kann gar nichts erklären weil es sie gar nicht gibt. Natur = Evolution


    Aeh...klar, Natur = Evolution. Die Natur entwickelt sich. Das IST Evolution.

    Tina

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  • Zitat

    Die Natur entwickelt sich.

    Kann ich jetzt annehmen das du es verstanden hast ?



    Zitat

    Ich wuerde das nicht Intelligenz nennen. Ich wuerde sagen, dass es einfach gewisse Naturgesetze gibt, nach denen das Universum funktioniert.


    Kolossal wir kommen voran


    Zitat

    Moeglicherweise folgen diese Strukturen eben auch Naturgesetzen. Sie entwickeln sich so, weil sie an chemische und physikalische Gesetzte gebunden sind. So wie ein Wassertropfen, der im Vakuum immer zur Kugel wird.


    Es folgt eben nicht alles physikalischen Gesetzen , zu mindestens scheint es da Gesetze zu geben die wir nicht kennen. Quanten zum Beispiel unterliegen nicht der klassischen Physik.


    Zitat

    Aeh...klar, Natur = Evolution. Die Natur entwickelt sich. Das IST Evolution.


    Genau die Natur entwickelt sich und wir mit den wir und alles drumherum werden von der Natur entwickelt und nicht vom Zufall. Wir erinnern uns Natur = Sein des Universums . Und das kann man System nennen.


    Im Prinzip ist es doch nur die Frage Zufall oder nicht . Und ich sage es ist kein Zufall . Zufall ist für viele nur eine Umschreibung für Wir wissen es nicht.

  • Zitat

    Es folgt eben nicht alles physikalischen Gesetzen , zu mindestens scheint es da Gesetze zu geben die wir nicht kennen.


    Mit Sicherheit gibt es einige physikalische Gesetze die wir nicht kennen. Dass wir sie noch nicht kennen bedeutet aber nicht, dass es Dinge gibt, die keinen physikalischen Gesetzen folgen.


    Zitat

    Genau die Natur entwickelt sich und wir mit den wir und alles drumherum werden von der Natur entwickelt und nicht vom Zufall.


    Du billigst der Natur eine Intelligenz zu. Ich nicht. In der Natur herrschen gewisse physikalische, biologische und chemische Gesetzmaessigkeiten. Innerhalb dieser Gesetzmaessigkeiten laufen Prozesse und Reaktionen ab, die zu Entwicklungen von Lebewesen, Wettererscheinungen, Gesteinen und so weiter fuehren. Wenn sich etwas als ueberlebensfaehig erweist, setzt es sich durch, entwickelt sich weiter. Wenn nicht, verschwindet es wieder. Ich nenne das Zufall.

    Tina

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  • Zitat

    Mit Sicherheit gibt es einige physikalische Gesetze die wir nicht kennen. Dass wir sie noch nicht kennen bedeutet aber nicht, dass es Dinge gibt, die keinen physikalischen Gesetzen folgen.


    Behauptet ja auch keiner ...wir brauchen eine andere Physik das ist richtig zu mindestens erst mal für die Quanten


    Zitat

    Wenn sich etwas als ueberlebensfaehig erweist, setzt es sich durch, entwickelt sich weiter. Wenn nicht, verschwindet es wieder. Ich nenne das Zufall.


    und wer bestimmt das ? die Natur ;)

  • Zitat

    und wer bestimmt das ? die Natur ;)


    Nein, das ist eine logische Folge von natuerlicher Auslese. Lebewesen, die nicht ueberlebensfaehig sind, sterben, bevor sie sich fortpflanzen koennen oder koennen sich nicht in einem Mass fortpflanzen, das das Ueberleben der Art sichert. Das bestimmt gar keiner, das passiert einfach.

    Tina

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