Malaysia-Airlines-Flug 370

  • seit über einer Woche sei ein Flugzeug der malaysischen airline verschwunden. geht ja in den medien neben hoenes und ukraine rauf und runter.


    bisher habe ich hier keinen thread dazu gefunden(mir scheint dieses forum stirbt langsam aus).


    was ich nicht verstehe?es gibt doch soviele spionage sateliten im orbit...wieso kann man den kurs den flugzeuges nicht herausfinden?ist es wirklich verschwunden oder verheimlichen hier etwaige geheimdienste...die das flugzeug eigentlich leicht finden muessten...etwas?


    es gibt doch auch dort ueberall radar usw ueberwachte luftraeume...selbst wenm es ohne erkennung fliegt ist es ja nicht unsichtbar?oder haben die dieses flugzeug mit tarnzeugs gebaut?


    ist das flugzeug abgestürtzt? hatten privatpersonen an board handys? wann und wo wurden die handy z.b. zuletzt geortet?gingen sie alle gleichzeitig vom netz?


    wo ist mr.aliens waren immer da und sind da....mir fehlen iwie auch die..die meinen wuerden..dass flugzeug waere durch aliens entfuehrt worden.


    was fuer personen waren an board?reiche?arme?agenten?


    vllt kann ja jemand ein paar fakten auftun..und mir erklaeren wie es sein kann dass wir trotz unserer sogenannten flugueberwachung und sateliten...keine ahnung haben was passiert ist und woh8n dan flugzeug geflogen ist.


    lg

  • Nun, es gibt tatsächlich einige Artikel darüber im Internet:


    Deutsch:
    http://relevant.at/chronik/son…i-flug-mh370-nichts.story
    http://relevant.at/wirtschaft/…recklicher-verdacht.story


    Englisch:
    http://www.ibtimes.co.in/artic…ion-conspiracy-theory.htm


    Interessant ist, dass sich ca. 150 chinesische Staatsbürger an Bord der Maschine befunden haben und die chinesische Regierung jetzt großen Druck auf Malaysia ausübt, mehr und genauere Daten zu veröffentlichen. Natürlich werden auch phantastische Erklärungsmodelle diskutiert. Ich denke, man muss abwarten, welche Fakten noch veröffentlicht werden. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt es reine Spekulation.


    Gruß jumo

  • Ja, ist schon merkwuerdig....bei einer solchen Entfuehrung werden ja allgemein irgendwelche Forderungen gestellt!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Ich, als Aviatik-Fan, verfolge die ganze Geschichte laufend! Seit meiner Kindheit habe ich mich auch mit etlichen Flugzeugunfällen beschäftigt und am ganzen Medienrummel mit wilden Spekulationen und dem scheinbar überforderten Untersuchungsausschuss der malaysischen Regierung tue ich mich sehr schwer...


    Ich halte eine Entführung für sehr gut möglich. Da müsste aber jemand aus der Cockpitbesatzung mitgespielt haben, so gut wie das funktionierte... Dass da keine Forderungen kamen, könnte grundlegend daran liegen, dass etwas schief ging und die Maschine trotzdem noch abgestürzt ist!


    Dagegen sprechen allerdings die Aufzeichnungen von den Militärradars... danach ist die Maschine nach Verlust des Kontakts scheinbar gestiegen, auf ca. 45'000 ft. Später sank sie wieder unregelmässig auf ungefähr 23'000 ft. Schliesslich verlor man den Kontakt bei ungefähr 29'000 ft. Äusserst merkwürdig bei einer Entführung, die sonst vorwiegend extrem minutiös zu funktionieren schien...


    Ich halte es daher auch für eine Möglichkeit, dass die Maschine eine Art "Kabelbrand" hatte und gewisse elektrische Systeme sukzessive verlor. Damit wäre eine Kontrolle der Maschine durch die Piloten unmöglich geworden.



    Vieleicht "testete" eine Terrorgruppe auch eine neue Art "Virus" oder "Trojaner", um Flugzeuge zu übernehmen... Das ist aber auch sehr spekulativ...


    Ich schaue auf alle Fälle sehr gespannt neuen Entwicklungen entgegen!


    mfg Vivajohn

  • Es waren übrigens auch zwei Ukrainer und ein Russe an Bord. Verschwörungstheoretiker mögen jetzt bitte Querverbindungen zu anderen medialen Großereignissen ziehen...


    Aber im Ernst: Eine missglückte Entführung erscheint mir am Wahrscheinlichsten. Selbsmordabsicht eines der Piloten halte ich für recht unwahrscheinlich, denn da sich der Vorfall über mehrere Stunden hinzog, hätte sein Kollege sicher leicht eingreifen können. Eine geglückte Entführung ist kaum vorstellbar, denn wo sollte das Flugzeug hin? Es kann ja nicht einfach irgendwo langen, es braucht einen großen Flughafen. Und es dürfte wohl weltweit keinen Großflughafen geben, auf dem man mal eben so ein entführtes Flugzeug unbemerkt landen lassen kann. Gut, in Nordkorea vielleicht, aber das passt nicht zu den Flugdaten.


    Aber mal zur Plausibiität einer Entführung: Nach 911 wurden ja die Sichterheitsvorschriften für Cockpittüren massiv verschärft. Nun hatte die verschwundene Maschine ihren Junfernflug im Mai 2002. Ist es denkbar, dass sie noch nicht entsprechend umgerüstet wurde und somit eine Übernahme des Cockpits noch relativ leicht zu bewerkstelligen gewesen wäre? Oder sind die neuen Sicherheitsvorschriften mittlerweile weltweit umgesetzt?

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Zitat

    Ist es denkbar, dass sie noch nicht entsprechend umgerüstet wurde und somit eine Übernahme des Cockpits noch relativ leicht zu bewerkstelligen gewesen wäre?

    Technisch sollte die Maschine durchaus damit ausgerüstet worden sein... Sonst hätte Malaysia Airlines dadurch Einschränkungen in gewissen Ländern gehabt! Sie gehört jedoch zu den durchaus "renommierten Fluggesellschaften". Was man dazu aber sagen kann: Die Umsetzung der Regel, das die Cockpittür während des Fluges geschlossen sein muss, wird völlig unterschiedlich umgesetzt... Vieleicht war ja auch jemand bereits an Bord der Maschine und versteckte sich dort um Raum unter dem Cockpit --> Dort müsste auch das ACARS ausgeschaltet worden sein!


    Und das die "Panzertüren" durchaus auch schlechte Nebeneffekte haben können, zeigen auch jüngste Beispiele:


    1. Ein Copilot der Ethiopian Airlines schloss seinen Pilotenkollegen (der kurz auf die Toilette ging) aus dem Cockpit aus und entführte die Maschine nach Genf.
    2. Am 29. November stürzte in Afrika eine relativ neue Embraer 190 aus Reiseflughöhe einfach ab... ohne Notruf oder sonstiges. Der Pilot schliesste hier den Copiloten wohl aus und wollte "erweiterten Suizid" begehen...

  • Es gibt inzwischen die verschiedensten Theorien
    Irgend wo meine ich gelesen zu haben, dass die potenziellen "Entführer" den Autopiloten übernommen haben könnten ( per Laptop o.ä. ), da die Maschine eine gewisse Zeit mit Autopilot geflogen sein soll und so die Flugroute geändert haben könnten.


    Gut, dass nach dem Start, wenn die angestrebte Flughöhe erreicht ist, der Autopilot übernimmt, ist glaube ich völlig normal, besonders auf Langstreckenflügen.
    Ob es nun überhaupt möglich ist, den Autopiloten "fremd" zu übernehmen, kann ich nicht beurteilen.
    Eventuell ist das dann schief gegangen und ...


    Aber das ist natürlich nur eine spekulative Variante, wenn auch eine sehr interessant-abenteuerliche ;)


    Jack

  • Zitat

    Gut, dass nach dem Start, wenn die angestrebte Flughöhe erreicht ist, der Autopilot übernimmt, ist glaube ich völlig normal, besonders auf Langstreckenflügen.

    Der wird regulär sogar kurz nach dem Abheben eingeschaltet! Das Flugzeug fliegt dann autonom die vorher durch die Piloten programmierte Flugstrecke ab. Die Steuerung der Triebwerksleistung übernimmt in der Regel schon vor dem Abheben eine Teilkomponente des Autopiloten. Das ermöglicht ein Starten ohne "vollen" Schub, was die Triebwerke schont und weniger Sprit verbraucht (bei Airbus Maschinen nennt sich das Flex-Take-Off, bei Boeing hiess es anders, funktioniert aber nach ähnlichem Prinzip..).


    Zitat

    Ob es nun überhaupt möglich ist, den Autopiloten "fremd" zu übernehmen, kann ich nicht beurteilen.

    Das ist ne schwierige Frage... Einfach "hacken" kann man ihn nicht! Man müsste bei einer Wartung verschiedenste selbst gebastelte Komponenten einbauen, denke ich! Die Steuerung von modernen Maschinen funktioniert auf dem "Fly-By-Wire"-System. Das heisst, dass alle Steuerbefehle, egal ob manuell oder durch das FMS(Flight Management System) schlussendlich "digitalisiert" und "optimiert" werden bevor sie an die Hydraulik weitergereicht werden... Was wiederum heisst, es wäre theoretisch möglich, das System per "Remote" zu übernehmen, aber nur wenn man zunächst mal an der Maschine rumbasteln konnte!

  • es geht ja munter weiter mit diesem irrsinn. nebenbei der ganze ukraine konflikt- mittlerweile sind fast 30 länder an der "suche" nach dem flugzeug und pumpen hunderte von mio euro in diese suche


    irgendwie werde ich das gefühl nicht los dass es da um mehr geht als nur allein um ein ziviles luftfahrzeug mit normalen passagieren..


    war dort irgendwer bedeutender an board? oder eine wichtige waffe? bauplaene fuer irgendwas?


    warum wird alles so intensiv abgesucht?wonach suchen sie ? nach überlebende? nach soviel wochen ist dss doch unwshrscheinlich-


    ist dort vllt ein ufo runter gegangen und es wird vehement gesucht(hoert sich sehr abwaegig an..ich weiss) aber je weiter sie suchen-umso groesser die "such-finde und auch bergeaktion" an ausmaße annimmt- umso mehr glaube ich dass es da um mehr als nur ein stinknormales ziviles flugzeug mit normalen bürgern geht..als vielmehr um irgendwie mehr oder irgendwas anderes

  • Zitat

    irgendwie werde ich das gefühl nicht los dass es da um mehr geht als nur allein um ein ziviles luftfahrzeug mit normalen passagieren..


    Aehm....es geht um ueber 200 Menschen. Diese Menschen hatten Familien, und diese Familien machen Druck! Denkst Du, die werden einfach akzeptieren, dass die Luftfahrtgesellschaft sich hinstellt, die Schultern zuckt und sagt: "Tja....sorry....weg sind se!" Mit Sicherheit nicht! Hier geht es um Schadenersatzforderungen, und das nicht zu knapp, von versicherungstechnischen Fragen ganz abgesehen. Es wird heute nicht einfach so hingenommen, dass ein Flugzeug einfach verschwindet!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Ja da hat Tina schon recht, ein Flugzeugunglück muß immer aufgeklärt werden, das ist sogar normal.
    Insbesondere steht ja immer noch die Entführungssache in den Raum.


    Daß sich so viele Länder daran beteiligen ist auch normal, für eine Suchaktion im Meer reichen wohl die malayischen und chinesischen (wegen chinesischer Passagiere) alleine wohl nicht aus.

  • Ja ganz genau! Es geht vor allem um die Aufklärung des Unglücks! Die Blackbox und der Cockpit Voice Recorder senden rund 30 Tage Signale aus, um sie zu finden. Kann man den ungefähren Absturzort nicht lokalisieren in der Zeit, hat man so gut wie keine Chance, das Wrack zu finden und die Absturzursache zu ermitteln. Dazu kommt, dass sich alle Länder in aussenpolitischer Hinsicht etablieren möchten! Sozusagen PR für das eigene Land, in dem man mithilft! Die chinesische Regierung benutzt das sogar gezielt für innenpolitische Propaganda! Von dem her ist es nachvollziehbar, was man für einen Aufwand betreibt!


    Hinzu kommt noch der versicherungstechnische Horror! Ich hab mal gelesen, dass die Versicherung der Maschine einen Schaden bis zu 1,75 Mia Dollar trägt! Im Falle einer Entführung, oder eines technischen Defekts der Maschine kann aber ein Teil der Summe auf die Verantwortlichen abgewälzt werden (Flughafenbehörden, Boeing, Malaysia Airlines). Versicherer ist, so glaube ich gelesen zu haben, die Allianz. Sie hat bereits rund 100 Mio Dollar "locker" gemacht für die Angehörigen. Das ist aber nur ein erster Teil...


    Da gehts dann sehr schnell um sehr viel Geld...


    mfg Vivajohn

  • Und schon wieder.... :(


    Gerade eben mitgekriegt: Flug MH 17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur ist im Osten der Ukraine abgestürzt. Die Ukraine und Russland schieben sich gegenseitig die Schuld zu! Es ist der selbe Typ, wie die Maschine, welche noch vermisst wird... Eine Boeing 777-200ER. 280 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder waren an Bord!


    Wirklich traurig...


    2 Totalverluste von 2 Maschinen desselben Typs, der selben Fluggesellschaft, in einer so kurzen Zeitspanne... Das ist glaub ein Novum in der Luftfahrt...



    mfg Vivajohn

  • :verschwoer:


    Nein im ernst, das ist höchst tragisch. So wie es heute morgen in den Medien rüberkam haben die Amerikaner wohl in diesem Fall Aufzeichnungen, die den Abschuss dokumentieren und man weiß wohl auch, woher die Rakete startete (Rebellengebiet).
    Offen ist damit dann die Frage, wer bediente das Abschussgerät und war es Absicht eine Passagiermaschine zu treffen oder ein bedauerliches Versehen?

  • Niemand kann so blöd sein, eine Passagiermaschine abzuschiessen. das ist so mit das dümmste was man machen kann, es sei denn man will Terror verbreiten, oder aber man hat Geld auf den Fall der Aktie der Fluggesellschaft gesetzt.


    Ich vermute, dass ein unfähiger Rebellenchef das Flugzeug für eine Militärmaschine gehalten hat, die seinen imaginären Luftraum betreten hat und somit abgeschossen wurde. Aber das ist auch nur eine Vermutung...

  • Ich tue mich im Moment auch recht schwer mit den verschiedenen Szenarien! Die pro-russischen Separatisten besitzen ja scheinbar keine Waffen, um eine Maschine in 10'000m Höhe zu bekämpfen... auch keine Kampfflugzeuge. Das müsste ja eine Luftabwehrrakete aus dem russischen "Buk"-System sein... Die Separatisten sollen aber nicht über solche Systeme verfügen! Lediglich die Russen selber und die ukrainische Armee besitzen solche Flugabwehrraketen in dieser Region.


    Vieleicht noch 2-3 Dinge, welche ich bis jetzt "gehört" habe:
    --> Laut einer russischen Nachrichtenagentur (RIA) hat das russische Militär zur Zeit des Unglücks "Radaraktivitäten" eines Buk-Systems festgestellt.
    --> Der ukrainische Generalstaatsanwalt erklärte, dass russische Separatisten keine Buk-Systeme zur Verfügung haben und alles zu Russland führt.
    --> Die Ukraine versicherte, dass die Maschine zu keinem Zeitpunkt in Reichweite eines ihrer Buk-Systeme stand.


    Man bleibt gespannt...


    Mittlerweile ist bekannt, dass sich 283 Passagiere und 15 Crewmitglieder an Bord befanden. Zusätzlich tragisch:


    Zitat

    Gut hundert Passagiere, darunter bekannte AIDS-Forscher wie Joep Lange, waren auf dem Weg zur 20. Welt-AIDS-Konferenz nach Melbourne.

  • Wie wahrscheinlich wäre eine FalseFlag-Operation damit "der Westen" zugunsten der Ukraine in dem Konflikt interveniert?

    Dazu müssten aber "Der Westen", die Ukraine und Russland sehr eng zusammenarbeiten. Die NATO hat nunmal keine einheitliche Armee, sondern fast 30 verschiedene, die alle recht unabhängig voneinander arbeiten. Russland müsste recht leicht rauskriegen können, wann und wo ein in ihrem Land hergestelltes Waffensystem eingesetzt wird (und laut Medienberichten haben sie auch entsprechende Infos). Die Russen hätten also aus unerfindlichen Gründen still halten müssen. Ich wüsste aber nicht, welche Gründe das sein sollen. Im Gegenteil wären sie doch die ersten, die eine solche False-Flag-Operation mit Genuss aufdecken würden.

    Zitat

    Versehentlich kann man heutzutage kein Flugzeug abschießen.

    Ich würde mal sagen, das hängt heute wie früher vor allem davon ab, wer das Knöpfchen drückt. Wenn das ein durchgeknallter Idiot ist, der das Waffensystem gar nicht richtig versteht, ist es durchaus denkbar, dass er irrtümlich von einem viel tiefer fliegenden Truppentransporter ausging.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -