wie besiegt ihr euren inneren Schweinehund?

  • Hallo ihr Lieben,


    mal eine Frage außerhalb des unerklärlichen:
    Ich habe extrem Übergewicht und schäme mich, in ein Studio zu gehen. Ich würde auch zu Hause trainieren, doch wie besiegt ihr euren Schweinehund? Wie rafft ihr euch auf, etwas für eure Gesundheit zu tun?


    Gruß
    Lora

  • Hi Lora, ich kenne dein Problem sehr gut. Viele Menschen trauen sich nicht in ein Studio weil sie meinen, dass andere Menschen sie doof anschauen. Wenn du zu Hause trainierst, dann könntest du dir zu Hause deinen kleinen Trainingsbereich einrichten :) Falls du einige Anregungen suchst, dann schau mal bei http://www.sport-tiedje.de/de/ vorbei. Die haben eine sehr große Auswahl an Sportgeräten aller Art, auch für zu Hause. Dort habe ich mir damals eine kleine Bank für die Situps gekauft und bin bis heute sehr zufrieden damit :)


    Gruß
    Veronika

  • Zitat

    Ich würde auch zu Hause trainieren, doch wie besiegt ihr euren Schweinehund? Wie rafft ihr euch auf, etwas für eure Gesundheit zu tun?


    Also wir haben einen Hund angeschafft. Der zwingt uns vor die Tuer. :)

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Tut mir leid, aber wenn ich das lese, dann straeuben sich mir die Nackenhaare.
    Ja ein Hund zwingt einen vor die Tür, ein Hund will aber auch wesentlich mehr Auslauf als ein extrem übergewichtiger Mensch ihm vllt geben kann.
    Dazu kommt noch das Training in der HuSchu (als Hundeanfaenger immer sehr empfehlenswert) und noch viel anderes know-how.


    Ansonsten hilft es -finde ich- sich die Ziele zu vervisualisieren. oder sich "Mantras" in Schriftform an den Spiegel, den Kuehlschrank etcpp zu heften ;)

  • Ein Hund bringt es natuerlich nicht, wenn man extrem uebergewichtig ist. Und man sollte sich einen Hund natuerlich auch auf keinen Fall als Abnehmhilfe anschaffen. Da kann man sich eher ans Tierheim wenden und ehrenamtlich welche ausfuehren.


    Ich muss aber sagen, dass sich mein Gesundheitszustand deutlich verbessert hat, seit ich den Hund habe. Ich habe nicht mehr alle paar Wochen einen Hexenschuss und kriege nicht mehr staendig Erkaeltungen, weil ich einfach staendig draussen bin und mich bewege, was ich frueher schlicht nicht getan habe.


    Zitat

    Dazu kommt noch das Training in der HuSchu (als Hundeanfaenger immer sehr empfehlenswert) und noch viel anderes know-how.


    Naja, ganz ehrlich? Beides ist nicht wirklich Hexenwerk. Das laeuft beim Hund nebenbei. Aber dass ein Hund einen grossen Zeitaufwand bedeutet, muss jedem klar sein.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Seit ich meinen Pontus habe bin ich auch wesentlich fitter und gesuender.
    Außer mein Bluthochdruck, der hat sich seit dem Hund drastisch erhoeht :mrgreen:


    Klar sollte das den Menschen klar sei, dass so ein Hund ein enormer Zeit- und Nervenaufwand ist, aber wenns so wäre, wären nicht so viele Hunde im TH :x

  • Hallo zusammen,


    das Thema finde ich durchaus interessant, da auch ich immer wieder mit meinem inneren Schweinehund zu kämpfen habe. Eine Möglichkeit, wie ich mich aufraffe, klingt seltsam, aber hilft zumindest mir meist weiter. Es funktioniert so, dass ich mir mich selbst vor Augen führe. Das mag seltsam klingen, aber bei mir funktioniert es. Ich stoppe meine Gedanken über mich, so als wäre ich jemand fremdes und denke nicht mehr über nach, wie ich über andere nachdenke, sondern mache die Augen auf und schaue mich an. Ich versuche, mir vor Augen zu führen, dass ich nicht nur der Gedanke bin, der diesen Körper kontrolliert, sondern dass ich dieser Körper BIN. Dazu muss ich mich selbst eben genau ansehen, meine Hände, Arme, Beine, mein Gesicht im Spiegel meine Haut, alles, was mich ausmacht. Ich muss mir bewusst machen: "Ich BIN dieser Körper!". Und wenn ich es geschafft habe, mir das so bewusst zu machen, dann wird mir eine andere Sache bewusst, nämlich, dass ich nicht ein Gedanke bin, der gerade an einem bestimmten Körper festhängt, sondern dass ich ein alternder Körper bin. Das führt dazu, dass ich mir meiner Lebenszeit bewusst bin und dass mein Leben etwas Einzigartiges ist, weil nur ICH es in der Hand habe. Mein Leben gewinnt dann enorm an Qualität und schon habe ich den Wunsch, den Drang und das unbändige Bedürfnis, etwas Gutes, etwas Produktives oder zumindest etwas nicht alltägliches zu tun.


    Ob es jemand anderem hilft, weiß ich nicht, aber mich motiviert das fast immer. Bewusstheit (Nicht Bewusstsein) ist das Stichwort.


    Gruß,


    ender[ ]