Spekulationen zur Motivation von Aliens

  • Okay, dann lass mal gucken, wie gut oder schlecht das anschlägt. Die Grundlage ist rein philosophisch; d.h. jeder kann mitmachen, auch ohne siebenhundert Quellen und YouTube-Dokumentationen zu verlinken, die sich eh kein Schwein gibt.


    Warum sollten Aliens auf die Erde reisen, um einer rückständigen Kultur beizubringen, wie man Mais anpflanzt und Räder baut, und sich dafür als Götter verehren lassen?
    Warum sollten sie uns auch danach noch immer wieder besuchen, aber nie mehr in diesem Ausmaß?
    Warum entführen sie dabei Menschen zur (Rektal)Untersuchung und murksen Tiere ab?
    Warum lassen sie sich ständig dabei erwischen?
    Bonusfragen:
    Von woher kommen sie? Wie sehen sie jetzt wirklich aus?
    Et cetera.


    Wer Erklärungen finden kann, die so gut sind, dass von Däniken sie am liebsten kaufen würde, gewinnt nen virtuellen Keks. Gerne darf natürlich auch über alles diskutiert und Zeug verlinkt werden.

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  • Zitat

    Warum sollten Aliens auf die Erde reisen, um einer rückständigen Kultur beizubringen, wie man Mais anpflanzt und Räder baut, und sich dafür als Götter verehren lassen?


    Unterstellen wir den Außerirdischen ähnliche intellektuelle Fähigkeiten wie uns, dann brauchen wir nur in unsere Vergangenheit gucken, als wir die "Wilden" kolonisiert haben und uns dabei als Wohltäter haben feiern lassen.


    Zitat

    Warum sollten sie uns auch danach noch immer wieder besuchen, aber nie mehr in diesem Ausmaß?


    Nimmt man Antwort 1 als Fakt, ist Frage 2 einfach zu begründen, weil sie sehen wollen, was aus uns wird und wie wir uns entwickeln. So wie wir versuchen mit experimenteller Archäologie herauszufinden, wie es damals wirklich war, könnten sie uns in unserer gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung beobachten um ihre eigenen Fehler besser zu erkennen.


    Zitat

    Warum entführen sie dabei Menschen und murksen Tiere ab?


    Warum nehmen wir naturbelassenen Stämmen in Afrika und Südamerika in Reihenuntersuchungen Blut ab, und ignorieren dabei, das im Glauben dieser Menschen der Verlust von Blut bedeutet das die Seele keine Ruhe findet? Weil die Neugierde auf die Forschungsergebnisse überwiegt.


    Zitat

    Warum lassen sie sich ständig dabei erwischen?


    Wenn sie uns so ähnlich sind, wie vermutet, sind sie auch nicht perfekt sondern machen Fehler wie du und ich.


    Zitat

    Von woher kommen sie? Wie sehen sie jetzt wirklich aus?


    Von gaaaanz weit weg. Aussehen werden sie ähnlich wie wir, Überlegungen zu Evolution und evolutionären Abläufen lassen vermuten das sie sich nicht großartig unterscheiden werden.

  • Okay, ich nehme an das soll hier mehr Gedankenexperiment denn Realitätsvermutung werden. Dann baue ich mal ne Story drum rum:


    Die Alienrasse war zu antiken Zeiten nur unwesentlich fortschrittlicher als wir jetzt. Sie haben grade das interstellare Reisen entdeckt und gezielt durch Suche nach ihrer Heimat ähnlichen Planeten) auf die besiedelte Erde gestoßen.
    Da ist der Forschungsdrang natürlich geweckt, schließlich ist das für sie ausserirdisches intelligentes Leben.


    Zuerst muss da natürlich die Intelligenz dieser putzigen Primaten getestet werden. Man nimmt also ein paar gefangen, klebt denen Flecken in den Pelz und hält ihnen einen Spiegel vor. Check, test bestanden.
    Es folgen weitere praktische Tests, bei denen rauskommt, dass diese Menschen sehr geschickt mit den Pfoten und noch dazu äußerst lernwillig sind.
    Ergo gehen die Tests in eine neue Dimension:
    Man testet nicht mehr an gefangenen, sondern an freilebenden Exemplaren in ihrem natürlichen Lebensraum. Die verhalten sich bekannter Maßen anders.
    So werden ein paar von einander unabhängige Gruppen ausgewählt und lansam beeinfluss: ihnen werden einfach Werkzeuge zur Verfügung gestellt, dann Handlungen wie das Einsääen oder das Behauen von Stein gezeigt.


    Das die Forschen dann plötzlich von den Menschlein als Götter wahrgenommen werden kam für sie ügerraschend und unerwartet. Ihre Rasse ist völlig auf Logik und Informationsgewinn ausgelegt und hat nie soetwas wie einen Glauben an Unnatürlichs entwickelt.


    Jetzt kommt es zu einem Umdenken bei den Beobachtern: sie merken, dass bei den Forschungsobjekten (Menschen) nicht die neu Gewonnenen Techniken und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen, sondern die jenigen, die ihnen diese Gebracht haben.
    Damit verzerren die Forscher selbst ihrer eigenen Ergebnisse.


    Man hört auf, die ausgewählten Gruppen zu beinflussen und versucht es anderen Orts - wo man zu dem selben Ergebnis kommt. Schließlich wird das Projekt zur Potenzial-Erforschung des Menschen aufgegeben.


    Ab jetzt belässt man es bei der reinen Beobachtung aus dem Hintergrund.
    Hin und wieder werden auch Exemplare (auch von anderen Arten) entnommen und an ihnen experimentiert oder gleich seziert. Die Reste werden wieder auf die Erde gekippt. Da gibt's ja genug Verwerter.
    Und die Entnahmen sind in so geringem Maßstab, dass sie das natürliche Verhalten nicht wirklich beeinflussen.
    Genauso siehts mit den erwischten Forschern aus: viel zu wenige und viel zu undeutliche Umstände, als das sich die Alien-Forscher groß nen Kopf drüber machen müssen, dass wieder ausversehen ganze Religionen geschaffen werden.
    Ist wie mit dem Tiger. Der findet auch mal ne Wildkamera, beißt rein und vergisst den Vorfall nach ein paar Wochen. In einer Kleinstadt findet sich ne aufgeschlitzte Kuh, dass geht durch die Nachrichten und nach ein paar Wochen kräht kein Hahn mehr nach. Und den Rest des Landes hat es in der Zeit sowie nicht beeinflusst.


    Warum also enorm viele Ressourcen einsetzten, um gar nicht mehr erwischt zu werden, wenn es so viel rationaler ist?


    Bonusfrage:
    Sie kommen von nicht allzuweit weg, da unser Planet der erste besiedelte war, den sie entdeckten.
    Und da sie Planeten suchten, die ihrem Heimatplaneten gleichen, werden sie durch die dort ähnlichen Bedingungen auch eine gewisse Konvergenz zu uns haben: einen Rumpf mit 4 Gleidmaßen, mindestens 2 davon mit Greifwerkzeugen. Augen werden sie auch haben, da auch ihre Sonne(n) "erd"nahe ist und sie sich im Licht entwickelt haben.
    Ob sie nun aufrecht gehen, einen Hals haben, eher gedrungen oder langgestreckt sind, dass hängt wohl davon ab ob sie aus dem Meer, oder von der Oberfläche ihres Planeten stammen.


    So, wo ist mein Keks? ;)


    Edith:
    Stellt mir ruhig weiterführende Frage, ich werde versuchen sie beantworten.
    Außer natürlich fragen zum Antrieb für die interstellaren Reisen. Solche Fragen werde ich aus naheliegenden Gründen natürlich nicht beantworten. :D


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Silver nimmt nen ähnlichen Ansatz wie ich ihn schonmal probiert habe:


    Was ich auch immer lustig finde; wir sprechen bei sowas immer von "Die Aliens". Wenn die Amis nach Yolostan reisen um sich dort Öl zu erkriegen, waren das ja auch nicht "Die Menschen", sondern nur ne kleine Gruppe.
    Ergo, falls sowas von Aliens verursacht wird, kann das ja auch nur ne kleine individuelle Gruppe psychisch kranker Individuen gewesen sein, oder ein bestimmter Alienstaat der für seine Industrie Kuhaugenschmuck manufaktiert, und auf dem Heimplaneten wird das von der restlichen Bevölkerung hart kritisiert. Wir gehen ja immer davon aus, dass das geschlossen "Die Aliens" machen; dann ist auch klar, dass das alles ziemlich hirnlos wirkt.
    Aber wenn intelligente Aliens existieren, muss man fast auch davon ausgehen, dass die individuelle Gruppen/Staaten/sonstwas haben, und sich nicht in allem einig sind; was dann auch diverse konträr gehende Erscheinungen erklären würde. Es benutzt ja auch nicht jeder Staat der Erde die gleichen Flugzeuge.

    Die Annahme, dass Aliens teilweise genauso irrational handeln würden wie Menschen, ergo keine absolut übergreifende Logik hinter allem stecken muss, und einiges auch als unabsichtlich interpretiert werden kann. Simpel und unspektakulär, aber realistisch.


    Das die Forschen dann plötzlich von den Menschlein als Götter wahrgenommen werden kam für sie ügerraschend und unerwartet. Ihre Rasse ist völlig auf Logik und Informationsgewinn ausgelegt und hat nie soetwas wie einen Glauben an Unnatürlichs entwickelt.

    Wenn die Aliens je auf nem ahnlichen Entwicklungsstand wie die Menschen heute waren, ist es dann nicht unwahrscheinlich, dass sie nicht nen zumindest ähnlichen Hintergrund hatten? Wenn ein intelligentes Lebewesen sich entwickelt, und nicht schon wie ein Gott von Beginn an so war wie jetzt, muss es ja mal irgendwie angefangen haben alles zu lernen.
    Ansonsten benutzt auch du viel vom Forschungsansatz.
    Ich find ja noch immer die Idee lustig, dass nur eine bestimmte Nation der Aliens regelmäßig schlecht bezahlte Zeitarbeiter zur Erde schickt, um dort Güter zu klauen die es auf dem Heimatplaneten nicht gibt, wie z.B. Kuhblut, das sich zu einem touristischen Markenzeichen des Staates entwickelt hat. Andere Nationen protestieren schon ewig, und meinen, die sollen lieber selbst Kühe züchten, aber kostenmäßig wäre das ein größere Aufwand.


    Also, nicht exakt so, aber halt so in der Art. Die Menschheit soll nicht erforscht, sondern ausgebeutet werden. Früher war da auch noch Aufklärungsmissionen zur Erde unterwegs, aber das wurde aufgegeben, und heute fliegen keine Forscher mehr zur Erde; dafür hat die Industrie Möglichkeiten für sich entdeckt.

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  • Davys Ansatz ist gefällt mir ganz gut, er scheitert aber leider an den zeitlichen Abständen der alten Kulturen. Däniken und Co bedienen sich ja auf allen Kontinenten und da ergibt sich das Problem, dass die Außerirdischen für Monumente verantwortlich sein sollen, die wohl vom 11. Jahrtausend v. Chr. bis ins 1. Jahrtausend n. Chr. reichen. Würden sich signifikante kulturelle Fortschritte auf der ganzen Welt in einem Zeitraum von wenigen Jahrzehnten oder meinetwegen auch Jahrhunderten häufen, wäre ein außerirdischer Eingriff eine durchaus diskutable These. Aber dass die Aliens 12000 Jahre lang immer wieder die gleichen Versuche auf verschiedenen Erdteilen anstellen sieht mir jetzt nicht nicht wirklich nach einem gescheiten Forschungsprojekt aus.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Aber dass die Aliens 12000 Jahre lang immer wieder die gleichen Versuche auf verschiedenen Erdteilen anstellen sieht mir jetzt nicht nicht wirklich nach einem gescheiten Forschungsprojekt aus.

    Du weißt ja nicht, was für nen Zeitbegriff die haben. Wenn diese Aliens im Schnitt 700 Jahre alt werden und zwischen zwei Versuchsläufen erstmal 500 Jahre vergehen lassen, passt das schon besser.
    Wir waren ja auch vor über 40 Jahren einige Male auf dem Mond, und jetzt erstmal seit langer Zeit nicht mehr. So ne Forschungsmission muss man ja auch planen, und wenn man nicht nur zum Forschen lebt, hat man ja auch noch eigene Probleme. Kann ja sein dass die die Erde erstmal beiseite gelegt haben, auf ihrem Planeten zahlreiche Kriege geführt haben, und dann irgendwann dachten "Lass mal nochmal schauen was die Rosahäuter machen".
    Oder die waren zwischendurch auf anderen Planeten und kamen dann nochmal zur Erde um zu vergleichen.

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  • Haben vielleicht auch nen Zoo nur nicht mit Tieren von ihrem Planten sondern Lebewesen von anderen Planeten. Würden wir ein Alien fangen und zu Show stellen würde das auch gutes Geld einbringen vielleicht funktioniert's anders rum genauso hehehehe. Krieg ich jetzt den Keks??

  • Bzgl. der Zeitproblematik, dazu käme ja noch das Zeitparadoxon von relativistischen Geschwindigkeiten, je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht für einen selber die Zeit. Das heißt wenn die Aliens mal eben mit Lichtgeschwindigkeit zu ihrem Planeten reisen und wieder retour sind für sie vielleicht nur 1 Jahr oder so vergangen, für die Erde aber 100. Das würde das erklären.


    Jedoch...


    Es gibt keinerlei Entwicklungssprünge die auf einen Lehrmeister aus dem All hindeuten. Die Entwicklung des Menschen und seiner Fähigkeiten ist für den Bereich 50.000 v.Chr. bis heute recht gut belegt und man erkennt eine kontinuierliche Verbesserung vom ersten Gebrauch von Werkzeugen, der Entwicklung des Ackerbaus (bereits in der Spätsteinzeit) über die Kupfer/Bronze/Eisenzeit.


    Die Frage ist doch, wann soll denn die "Lehrtätigkeit" der Aliens stattgefunden haben?

  • Zitat von Silver

    Es gibt keinerlei Entwicklungssprünge die auf einen Lehrmeister aus dem All hindeuten. Die Entwicklung des Menschen und seiner Fähigkeiten ist für den Bereich 50.000 v.Chr. bis heute recht gut belegt und man erkennt eine kontinuierliche Verbesserung vom ersten Gebrauch von Werkzeugen, der Entwicklung des Ackerbaus (bereits in der Spätsteinzeit) über die Kupfer/Bronze/Eisenzeit.

    Jajaja, dessen sind wir uns in diesem Thread wohl bewusst.
    Wie ich Rônin verstanden habe geht's hier auch nicht darum zu klären OB es wirklich so war, sondern WAS die Motivation sein könnte.


    Zitat von Silver

    Bzgl. der Zeitproblematik, dazu käme ja noch das Zeitparadoxon von relativistischen Geschwindigkeiten,

    Meine Aliens reisen per Wurmloch-Wuptulator.
    Das hebt das Zeitparadoxon auf. :P


    Zitat von Rônin

    Du weißt ja nicht, was für nen Zeitbegriff die haben. Wenn diese Aliens im Schnitt 700 Jahre alt werden und zwischen zwei Versuchsläufen erstmal 500 Jahre vergehen lassen, passt das schon besser.

    Das ist mal ein interessanter Ansatz!
    Wir denken immer nur in relativ kurzen Zeitphasen, die sich nach unseren Lebensabschnitten richten.
    Wären die Lebensabschnitte (Kindheit, Jugend, etc.) bei Aliens länger, dann würden sie wohl auch in längeren Zeitphasen denken.


    Was wäre also eine Ursachen für ein deutlich längeres Leben einer Alienspezies?
    Wenn auf dem Planeten X die Tages und Jahres-Zyklen deutlich länger wären, als auf der Erde, dann würde sich das definitiv auf die Lebewesen auswirken. Sie sind ja bei uns in ihrer Lebenserwartung deutlich von den Jahreszyklen abhängig.
    Wenn Beispielsweise eine Jahreszeit (nehmen wir mal an die haben auch 4) auf Planet X so lang ist wie bei uns ein ganzes Jahr, dann würden die Lebewesen ihren Lebenszyklus doch auch ausdehnen.
    Sicherlich, mit der länger der Jahreszeit würde bestimmt auch die Anzahl der Arten steigen, die ihren Lebenszyklus innerhalb einer Jahreszeit durchziehen. Aber das das macht bei uns ja auch nur einen Teil der Lebewesen aus.


    Zitat von Rônin

    Wenn die Aliens je auf nem ahnlichen Entwicklungsstand wie die Menschen heute waren, ist es dann nicht unwahrscheinlich, dass sie nicht nen zumindest ähnlichen Hintergrund hatten? Wenn ein intelligentes Lebewesen sich entwickelt, und nicht schon wie ein Gott von Beginn an so war wie jetzt, muss es ja mal irgendwie angefangen haben alles zu lernen.

    Das muss aber nicht zwingen bedeuten, dass sie alles genau so machen wie wir auch.
    Ich denke nicht, dass sich zwingen eine Religion entwickelt, die Persönlichkeiten (also Götter in Persona) anbetet.
    Bei uns war es doch auch erst die Anbetung von Naturgewalten. Bei vielen antiken Religionen sind die frühesten Götter Himmel, Erde und Meer. Der ganze Rest kam erst später dazu.
    Eine andere Spezies, die eine andere Weise zu Denken hat, könnte also auf dem Standpunkt bleiben. Alles was passiert wird durch Himmel, Erde und Meer ausgelöst (zuerst noch als Mystische Gewalten, mit wachsendem Erkenntnisgewinn dann halt einfach Natur).
    Nur weil bei uns immer (oder fast immer) auf personifizierte Götter hinausläuft, muss das bei anderen Spezies nicht auch so sein.


    Es würde ja schon reichen, wenn die Spezies nicht so ein ausgeprägtes Individual-Bewusstsein (Ego klänge etwas boshaft) wie wir hat. Dann würde sie auch nicht Individuen anbeten.
    Ich möchte gar nicht wissen auf welche Glaubensvorstellungen Wesen kommen würden, die ein Schwarmbusstsein haben. ;)


    Man, über das Thema könnte ich echt stundenlang philosophieren... :D


    lg Davy

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  • Moin!


    Also, ich habe eine ganz andere Theorie. Das Auffällige an den "Aliens" ist deren Menschenähnlichkeit. Dabei aber andere Proportionen und andere Hautfarbe. Wenn Ihr mal die Entwicklung der Technik, die Veränderung der Erde und sogar der Atmosphäre etc. durch den Menschen (oder sollte ich besser sagen: Zerstörung) und die Entwicklung der Gesellschaft bedenkt (Trend zur Vereinsamung und Stubenhockerei, immer mehr findet nur noch virtuell statt; körperliche Arbeit wird immer weniger, geistige nimmt zu, evtl. kommuniziert man auch nur noch telepathisch und der jetzt nur noch kleine Mund ist nur noch f.d. Aufnahme weniger Nahrung vorhanden), dann halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass diese "Aliens" mutierte Menschen aus der Zukunft sind.


    Schonmal die Relation Kopf : Beckengröße beachtet? Wie sollen die auf natürlichem Weg Nachkommen erzeugen? Durch die zunehmend geistigen Tätigkeiten verkümmerte der Körper, während das Gehirn wuchs. Durch Umweltkatastrophen wurde die Atmosphäre zerstört, wodurch eine andere Hautfarbe entstand. Entweder als Schutz vor harter UV-Strahlung et al. (lederartig und bräunlich) oder Leben unter der Oberfläche (grau). Das Alles natürlich über sehr lange Zeiträume. Oder aber man beherrscht inzwischen die Gentechnik so gut, dass die Pigmntierung bewusst so gestaltet wurde. Die ja, sind ja nur kurze DNA-Abschnitte. Aber was gleich die Beckengröße betrifft, also ganze Skelettbestandteile...


    Anscheinend gibt es eine degenerative Entwicklung bei dieser neuen Menschenart. Da man leider trotz allen Fortschritts letztendlich das ursprüngliche Genom nicht komplett wiederherstellen kann braucht man Proben vom "alten" Menschen. Also was tut man da...?


    Warum unsere Nachfahren uns nicht einfach warnen, damit das Alles nicht geschieht? Weil nicht abschätzbar ist was passiert, wenn die Zeitlinie geändert wird. Deshalb muss alles heimlich passieren und man beläßt es beim Glauben an Außerirdische. Die Leute, denen DNA entnommen wurde, werden als Spinner betrachtet und die, die die Transporter gesehen haben, auch... geradezu ideal.


    Das ist meine Theorie.

  • Ergo sind es keine Aliens, sondern Meschen aus der Zukunf? oder wie meinst du das Ullikummi?


    Was mich immer stört ist die Frage, wieso jemand etliche Jahrtausende durchs Weltall reisen sollte, nur um hier mal kurz über die Erde zu huschen :shock:


    Des weiteren, wieso sollte sie uns etwas geben? Wenn man davon ausgeht, dass diese Wesen ein ähnliches Sozialverhalten wie wir entwickelt haben, dann streben sie danach, ihre Macht für sich und ihr Volk zu erweitern.
    Klar kann man jetzt sagen, dass dieses Verhalten sich nicht entwickelt hat, allerdings halte ich es Evolutionstechnisch für unmöglich, ohne diesen Antrieb für eine nachfolgende Population zu sorgen. Ich bezweifel, dass dieses Gesetzt auf anderen Planeten anders lautet.
    Somit wäre es für eine Alienspezies, welche die Möglichkeit hat, Maschinen zu bauen, welche durch was für immer eine Technik auch, durch das Weltall zu fliegen und andere Planeten zu erreichen, nicht realistisch zu denken, dass diese unseren Planeten nicht für sich beanspruchen wollen würden. Die Chance einen Planeten mit den Eigenschaften unserer Erde bezüglich Ressourcen zu finden ist ungefähr eins zu einer Milliarde. Also wieso sollten sie uns "ihre" Ressourcen verschwenden lassen?


    Zum Aussehen...hmm. Ich denke mal, dass physikalische Gesetzmäßigkeiten im gesamten Universum nicht (viel) anders sind als hier. Kenne mich da aber leider nicht sonderlich gut aus :? Sollte es aber so sein, haben sich auf unserem Planeten die momentanen Lebensformen gut ihrer Umwelt angepasst. Von daher gehe ich aus, dass Aliens keine so gewaltige Differenz zu irdischen Lebensformen haben. Ganz besonders nicht vom Aufbau der inneren Organe, bzw derer Eigenschaften.
    Daher ist es auch sehr wahrscheinlich, dass andere Lebensformen ein starkes Frontalhirn entwickelt haben, welches vielleicht durchaus fortgeschrittener ist, als das Menschliche, was es ihr ermöglicht, bessere Technik zu etwickeln, wozu es auch Hände, bzw einen Daumen an jeder Hand bräuchte. Des weiteren müsste es Laufen können. Ergo ist eine Humnanoide Lebensform in dieser Position nicht ganz unwahrscheinlich.
    Doch trotz seiner Intelligentz, wird es urinstinkte aus früheren Evolutionsphasen habe, denn es war ja irgendwann mal auf unserem Level. Somit wären wir wieder bei dem Thema mit dem "wieso sollten die uns was schenken?". Würden wir auch nicht tun, schon garnicht bei der akuten Ausbeutung unseres Planeten.


    Das aber alles nur Thesen, die mir jetzt spontan in den Kopf gekommen sind :D


    Gruß Estebenjo

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Hallo Estebenjo!


    Ja, keine Außerirdischen, sondern unsere Ur-ur-ur-r-ur-...-Enkel. Auf anderen Planeten kann es ganz andere Bedingungen geben und daher ganz andere evolutionäre Ergebnisse. Diese "Aliens" sind mir wirklich zu menschenähnlich. Sogar hier auf unserem eigenen Planeten gibt es Wirbeltiere und Wirbellose, wieso sollten da Aliens ausgerechnet einen Bauplan haben, der irdischen Wirbeltieren ähnelt?

  • Hallo Estebenjo!


    Ja, keine Außerirdischen, sondern unsere Ur-ur-ur-r-ur-...-Enkel. Auf anderen Planeten kann es ganz andere Bedingungen geben und daher ganz andere evolutionäre Ergebnisse. Diese "Aliens" sind mir wirklich zu menschenähnlich. Sogar hier auf unserem eigenen Planeten gibt es Wirbeltiere und Wirbellose, wieso sollten da Aliens ausgerechnet einen Bauplan haben, der irdischen Wirbeltieren ähnelt?


    Naja die Darstellungen von "kleinen Grauen" sind zwar humanoid, aber Zukunftsmenschen würden sich von uns nicht so viel unterscheiden.
    Man geht bei den Aliens auch von konvergenter Evolution aus, sinvoller Körperbau usw.


    Estebenjo: Also wegen Ressourcen würden die definitiv nicht kommen, Wasser, Metalle und Gase gibs im Universum genug. Deswegen braucht keiner interstellar reisen.
    Erdähnliche Planeten wurden schon entdeckt, allerdings ist ähnlich immer relativ.

  • Ullikummi's Ansatz finde ich höchst interessant. Die Wesen, die wir als Aliens bezeichnen, könnten Zeitreisende einer sehr fernen Zukunft sein. Die Modifikation einer Zeitlinie kann in der Zukunft verheerende Konsequenzen zur Folge haben oder sogar unter Strafe stehen, weswegen Eingriffe spärlich vorgenommen werden.

  • Falls Zeitreisen in die Vergangenheit möglich sind, wie wird dann das Großvaterparadoxon gelöst? Falls es jemand nicht kennt (was ich nicht glaube) hier nochmal kurz erklärt.
    Ich reise in die Vergangenheit zurück und töte meinen eigenen Großvater. Folglich werde ich nicht geboren und kann somit nicht in die Vergangenheit zurück reisen und meinen eigenen Großvater töten. Das heißt das mein Großvater nicht getötet wird, ich geboren werde und in die Vergangenheit zurück reisen kann um meinen eigenen Großvater zu töten. Das hätte aber zur Folge das ich nicht geboren werden usw. usw.

  • Indem du entweder ne feste Zeitlinie hast; dann war deine Zeitreise bereits Teil der Vergangenheit, und alles was du dort tust war ebenfalls schon immer Teil der Vergangenheit. Da du lebst, wird der Mordversuch also entweder scheitern, oder dein Vater lebt bereits.
    Oder die Zeitlinie funktioniert mit verschiedenen Ebenen; dann öffnet sich für die Variante der Realität, in der dein Großvater von dir ermordet wurde, ein neuer Zeitstrahl, in dem du nicht existierst. Da du aber aus nem anderen Zeitstrahl kommst, ist alles okay.
    Oder nichts von beidem; dann kollabiert das gesamte Universum und das Nichts ist erfüllt von Justin Bieber-Songs. Frag nicht warum, aber es ist so.


    Btw gibts zu der These nen eigenen Thread:
    Außerirdische..Menschen aus der Zukunft?


    Hier aber gehts um die hypothetische Motivation von Aliens. Also, von Aliens - Nicht von Menschen aus der Zukunft, die mit Aliens verwechselt werden. Man dankt.

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  • Nehmen wir doch mal, dass die Aliens uns Menschen sehr ähnlich waren/sind.
    Im Hinblick darauf, dass es entgegen vieler früheren Meinungen weit mehr erdähnliche Planeten gibt, als angenommen, ist diese Annahme nicht mal so abwegig.


    Wenn dem so wäre, dann liegen die Motivationen quasi auf der Hand, denn wir müssten nur unsere eigenen Motivationen für solche Exkursionen ergründen, die da wären:


    1. Die Hoffnung auf einen eventuellen Zufluchtsort, wenn hier auf der guten alten Erde alles den Bach runter geht. Also so etwas wie ein Projekt Garten Eden, oder das Paradies 2.0


    2. Macht - Vorteile gegenüber anderen. Nach dem Motto wir waren die ersten auf diesem Himmelskörper, ergo gehört er uns. Wir haben das vorangige Ausbeutungs und Siedlungsrecht usw.


    3. Eines der wichtigsten Motivationen = Profit ( selbst die Erträge der Berichterstattungsrechte über die Erkundung etc. wären gigantisch uvm. )


    4. Forschung / Neugierde. Was aber wieder mit den Punkten 1/2/ und 3 in Einklang zu bringen wäre ( irgendwie muss das Ganze ja finanziert werden usw. :mrgreen: ).


    5. Not. Der eigene Planet, die eigenen Heimat stirbt. Es mus etwas für einen Neuanfang gefunden werden.
    Da die Ankommenden nur eine begrenzte Menge an Dinge, Menschen etc. von ihrem Heimatplaneten mitbringen könnten, würden sie erst einmal sehr vorsichtig vorgehen und versuchen den vorhandenen Primaten langsam den Segen der eigenen Zivilisation zu bringen, soweit das verstanden und angenommen wird.


    So, das waren ein paar wenige Motivationsgründe, die mir auf die Schnelle einfallen.


    Jack

  • Ich danke zunächst einmal für die Erklärung, auch wenn ich
    davon nur Kopfschmerzen bekomme wenn ich drüber nachdenke. Ob die
    Greys nun Menschen aus der Zukunft sind... schwierig, schwierig.
    Zunächst einmal ist die Frage ob diese Besucher, wenn es denn welche
    gibt, wirklich so aussehen. Meines Wissens nach wurden die Greys erst
    durch den Spielberg-Film wirklich populär und ich meine mich zu
    erinnern das sie zum ersten Mal im 19. Jahrhundert in irgendeinem
    Science-Fiction Roman genannt werden.



    Auch die Hypothese das diese Aliens in Wirklichkeit Menschen aus
    der Zukunft sind habe ich mal in irgendeinem Film gesehen. Ich weiß
    nur noch das die Dinger Pilze gefressen haben und der Protagonist am
    Ende seine Tochter Hope genannt hat, aus irgendeinem Grund an den ich
    mich nicht mehr erinnere.


    Letztlich kann man nicht sagen wie die Evolution ablaufen wird,
    sie müsste sich auf jeden Fall irgendwann gegen den jetzigen Verlauf
    kehren. Menschen wurden nämlich innerhalb der letzten Jahrhunderte
    immer größer, was aber wohl auch eher an kulturellen Aspekten wie
    besserer Ernährung usw. liegt. Rein technisch könnten wir also
    tatsächlich bei veränderten Umweltbedingungen zu solch kleinen,
    grauen Männchen werden.



    Allerdings bleibt dann wieder die Frage wieso sie in der Zeit
    zurück reisen. Wenn es tatsächlich Menschen sind, können wir hier
    zumindest sagen das sie eine ähnliche Motivation haben müssen wie
    wir hätten. Wenn man heute Zeitreisen entwickeln würde, würden wir
    das zu unserem eigenen Vorteil nutzen. Das erste was mir einfallen
    würde mit so einer Technik wäre in die letzte Woche zu reisen um
    einen Lottoschein mit den richtigen Zahlen zu kaufen. Mag zwar nicht
    unbedingt heroisch sein, aber in der ein oder anderen Weise würden
    wir bei so etwas doch immer an unseren eigenen Vorteil denken.



    Aber selbst wenn sie einen solchen Vorteil ziehen würden auf
    einer Weise die wir nicht kennen oder wenn sie über so etwas erhaben
    sind weil Eingriffe in die Zeitline einen verheerenden Einfluss
    hätten, bleibt die Frage wieso sie dann überhaupt in Erscheinung
    treten. Bereits heute besitzen wir Tarntechnologie die uns für das
    Radar unsichtbar macht und Soldaten tragen Tarnanzüge mit der sie
    ebenfalls hervorragend mit ihrer Umgebung verschmelzen. Es ist zu
    erwarten das sich dieser Trend weiter fortsetzt, wenn die
    Zukunftsmenschen also schon eine solche Technolgie wie das Zeitreisen
    haben, wieso haben sie dann nicht auch eine fortgeschrittene Tarnung
    mit der sie unsichtbar werden, etwas an dem wir viel näher dran sind
    als an der Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen.





    Und um nochmal auf die Eingangsfragen einzugehen, ich kann mir
    schon einige Gründe vorstellen wieso Aliens unseren Planeten
    besuchen, der wahrscheinlichste ist aber das sie eine neue Heimat
    brauchen. Allerdings passt das postulierte Bild der Aliens, das sie
    hier seid Jahrzehnten herum tingeln und ihre Zeit damit verschwenden
    auf verwackelten youtube-Videos aufzutauchen leider in keinen der
    Gründe herein.



    Falls diese Ufo-Sichtungen also tatsächlich etwas mit den Aliens
    zu tun haben, bleiben für mich nur zwei Antworten.



    • Die Erde ist das beliebteste Reality-Show Format in der
      Galaxis und sie drängen uns in die richtige Richtung um Quoten zu
      bekommen.


    • Sie benehmen sich auf eine Weise die gegen jede uns bekannte
      Logik spricht aus Gründen die wir uns überhaupt nicht vorstellen
      können.


  • Die Erde ist das beliebteste Reality-Show Format in der Galaxis und sie drängen uns in die richtige Richtung um Quoten zu bekommen.

    Es gibt ne South Park-Folge (Wird die Erde eingestellt?), die exakt das behandelt. Würde zumindest erklären, warum auf der Erde so absurd viele Arten rumlaufen.

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  • Ja, seitdem sehe ich jeden Abend nach ob in meinem Arsch nicht ne Analsonde steckt.


    Soweit ich weiß gibt es für die ganze Sache aber einen "ernsthaften" Ansatz. Irgendwie soll die Erde eine Art galaktischer Zoo sein und die Aliens beobachten uns deshalb nur. Geht für mich aber in die, in dem Höhlenmalerei-Thread bereits erwähnten, Richtung das wir uns als Menschen für so furchtbar interessant halten und denken das Aliens nichts bessers zu tun hätten als sich nur mit uns zu beschäftigen.