• Oliver Kalkofe hat einen wunderbaren Kommentar zum furchtbaren Mordanschlag in Paris verfasst:


    "...Der Kern aller Glaubenskriege
    bleibt letzten Endes die Dummheit.
    Und die damit verbundene Selbstüberschätzung.
    Wer zu blöd ist, seine Argumente verbal vorzubringen,
    bzw. so doof ist dass er gar keine Argumente hat,
    der haut seinem Gesprächspartner eben die Fresse ein,
    um ihn am Sprechen zu hindern.
    Gewalt bedeutet immer die Bankrotterklärung der persönlichen Intelligenz.
    Doch egal wie laut und brutal die Stimme der Dummheit auch erschallen mag –
    sie darf und wird die Vernunft niemals zum Schweigen bringen.
    Denn dafür ist sie auch einfach zu doof. ...''

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Wobei ich da schon auch sagen muss, als gläubiger Mensch muss man sich heute viel gefallen lassen.
    Ich bin selber gläubig, jetzt nicht Moslem, aber eben ein Christ.
    Aber ich nehme eben meine Religion noch ernst, und versuche danach zu leben.
    Und was man da heute beleidigt wird, ist auch nicht normal. Was sich also die ungläubigen gegenüber den gläubigen
    erlauben, finde ich auch nicht richtig.


    Ich hau jetzt keinem in die Schnauze, aber ich hab auch schon Menschen angezeigt, weil sie mich beleidigt haben.
    Vor Gericht bekommt man dann recht, und dann wunder sich diese Leute immer, wieso ich hab den doch gar nicht beleidigt.


    Natürlich ist es für einen nicht moslem keine Beleidigung Mohamed zu zeichnen, oder Gott zu zeichnen,
    aber für einen Muslimen ist es eine Beleidigung, wie für mich als christ es eine Beleidigung ist, wenn ich
    in der Zeitung Witze über Gott und Jesus lesen muss.


    Wie gesagt einiges kann man sogar anzeigen, und bekommt recht.
    Wenn zum Beispiel jemand mir sowas auf die Facebook Seite postet und weiß das ich Christ bin,
    gitl dies als Beleidigung, genauso wie wenn jemand an eine Kirche pisst, oder auf Gräbern rumtrammpelt.


    Denn Respekt vor andersgläubigen heißt eben auch, dass man nicht deren Glauben verletzt wenn es nicht unbedingt sein muss.
    Nur Mohamed zu zeichnen, um den Moslem zu zeigen, wie Frei wir sind, finde ich sowas von Respektlos, dass man von den Moslems
    nichts sagen muss!


    Ich gehe ja auch nicht vor ein Gefängnis und Tanze da und schreie, ich bin Frei du halt nicht.


    Respekt bedeutet eben auch, den Glauben des anderen zu respektieren. Und wie gesagt ich hab auch schon dumme Sprüche über Jesus und Gott
    auf meine Seite bekommen, habe eine Anzeige gemacht und recht bekommen. So geht es eben auch nicht. Was dann viele verwundert.
    Aber zum Glück entscheidet nicht derjenige der Beleidigt was beleidigend ist, sonder derjenige der beleidigt wird, wann er sich beleidigt fühlt!
    Natürlich darf jemand Witze über Gott machen, aber er muss auch respektieren, dass ich mich dann beleidigt fühle, und diesen Menschen als Freund
    entferne oder sogar blockiere! Das ist dann meine Freiheit!
    Und vor allem, dass ich in meiner Privatsphäre solche Witze nicht dulde, werfe ich also jemand der WItze über Gott macht deswegen aus meiner Wohung
    ist dies MEIN RECHT. Habe ich mal getan, der hat die Welt nicht mehr verstanden! Die Menschen haben eben schon das Gefühl freiheit bedeutet alles überall tun zu
    dürfen, und das stimmt eben nicht! Denn die Grenze endet dort, wo ich das Recht auf meinen Glauben habe!
    Also Witze machen darf man, ist man in meiner Wohnung, auf meiner Homepage, auf meiner Facebookseite, habe ich das Recht solche Menschen zu kicken,
    Wird dies nicht akzeptiert und ich werde deswegen angegriffen, ist es ganz klar eine Straftat! Was viele eben nicht begreifen! Die denken sie dürfen jetzt die
    Kirche überall in den Dreck ziehen, nur weil sie Freie Meinungsäußerung haben.
    Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, die Freiheit jemand anders in seine Ehre zu verletzen, dass vergessen sehr viele ungläubige freie Menschen.


    Natürlich darf man niemals zu Gewalt schreiten, denn dann hat man genau dass, was diese Beleidiger wollen, aber man hat schon andere Mittel um sich zu wehren,
    und muss sich zum Glück auch nicht alles gefallen lassen.
    Ich hätte als Muslime einfach mal einen offenen Brief geschrieben, ob man den Mohammed immer zeichnen muss? Und hätte dies kritisiert, dass wenn man mit
    Beleidigungen kritisieren will, die Kritik sowieso nicht ernst genommen werden kann.
    Denn Kritik kann man auch anbringen ohne den anderen zu beleidigen! Und jemand der kritisiert, sollte dies als oberste Priorität setzen!
    Denn sonst sitzt er bald im Hagel der Kritik.
    Hab das Video erst jetzt gesehen.


    Sorry aber so etwas kann ich nicht ernst nehmen. Jemand der andere als dumm bezeichnet, selber aber beleidigt wie ein Rohrspatz, :mrgreen:
    Da muss ich lachen.
    Recht hat er natürlich. Nur das er ja auch wieder denkt, er sei der kluge! Also ist er nicht anders, als die Gläubigen, nur das er eben nicht glaubt, und
    darum denkt im Recht zu sein^^ und dies erkennt er nicht mal. Soviel zum Thema Dummheit!


    Es ist eben nicht nur ein Krieg Gläubige gegen Gläubige, sondern die ungläubigen denken auch, sie seinen im Recht, und alle anderen die doofen.
    Wenn sie aber wirklich so viel inteligenter wären, würden sie es erkennen, tut dieser Clown aber auch nicht, daher nicht wirklich viel mehr inteligenz
    als bei einem Gläubigen! Pech gehabt würde ich da mal sagen. :boththumbsup:


    Als Clown find ich ihn gut, Satitiker ist er in meinen Augen nicht. Da er ja nichts anderes tut als die Moslems und Christen die er so anprangert.
    Menschen die etwas anderes glauben als dumm zu bezeichnen und sich selber als den Inteligentisten sehen! Er ist ja keine Spur anders.
    Nur eben ein ungläubiger, der gegen gläubige hetzt, anstatt jetzt eine Religion gegen eine andere.
    Sehe da keinen Unterschied ?(

  • Also ich selber bin Fan von Oliver Kalkofe. Das du ihn als scheinbar schlechten Satiriker betitelst und ihn als dumm und arrogant hinstellst empfinde ich als eine Beleidigung und deshalb würde ich dich bitten ihn nicht weiter zu beledigen, weil mir das missfällt.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Also ich selber bin Fan von Oliver Kalkofe. Das du ihn als scheinbar schlechten Satiriker betitelst und ihn als dumm und arrogant hinstellst empfinde ich als eine Beleidigung und deshalb würde ich dich bitten ihn nicht weiter zu beledigen, weil mir das missfällt.


    Dann habe ich jetzt zwei Möglichkeiten


    Ich respektiere dich, und zeige dir dies explizit, indem ich in deiner Gegenwart nur noch sage, ich mag ihn nicht besonders, und nicht mehr ausführlich darauf eingehe.


    Oder


    ich könnte es jetzt wie die Presse in Frankreich machen und sagen, mir egal, was du fühlst, ich bin frei. Extra ein Bild zeichnen, das ihn als dummen schlechten Kabarettisten zeigt, und seine Fans auch noch als dumm bezeichnen, dann extra dich als dummen Fan noch hinzuzeichnen, weil ich es ja darf, wir haben ja die Meinungsfreiheit.
    Und dann von dir erwarten, dass wenn wir uns sehen, du mir respektvoll die Hand gibst und sagst, schön wie du die Meinungsfreiheit für dich einzusetzen weißt.


    Was denkst du ist der richtige Weg?

  • @John-Conner


    Du hast ja eine merkwürdige Einstellung... Denn ich gehe davon aus, dass du ja selbst auch mal über Nationenwitze oder ähnliches lachst. Deiner Meinung nach muss man sich ja sowas verkneifen! Dann wäre es ja einem ja auch nicht mehr erlaubt, sich über Politiker oder anderes lustig zu machen. Oder Fleischesser, oder Vegetarier...


    Kann man über sowas nicht mehr Lachen, hat man meiner Meinung nach ein ernstes, anderes Problem... Kommt noch dazu, dass Karikaturen nun mal meistens so ausgelegt sind, um einem zuerst zum Schmunzeln zu bringen und dann zum Nachdenken. Denn dem Kern einer Karikatur ist meistens eine ernsthafte Botschaft zugrunde. Dabei soll der Humor die Botschaft nicht ins Lächerliche ziehen, sondern sie lesenswerter gestalten!


    Ich selbst stehe zum Beispiel auch auf Männer. Wenn jemand nen Schwulenwitz reisst, verklag ich den nicht, nein! Ich lache mit! Finde die meisten selber unterhaltsam! Soviel Selbsthumor muss meiner Meinung nach sein! Wenns "feindlich" wird, wird halt die Unterhaltung auf die Kernbotschaft umgewälzt und dann werden Argumente ausgetauscht!


    mfg Vivajohn

  • In welcher Hinsicht ist der Islam denn weniger frei als das Christentum?
    Eine Satire bedeutet ja nicht, dass man jemanden bloßstellen möchte, sondern das man versucht auf humoristische Art und Weise etwas akut Problematisches anzuprangern. Unglücklicherweise werden aktuell unheimlich viele schlimme Dinge durch Muslime auf der Welt ausgeführt und auch die Kirche trägt dazu bei, dass in vielen Teilen der Welt besonders ein soziologischer Fortschritt gestoppt wird. Natürlich kann man das Niveauvoll, aber ebenso auch Plump darstellen. Trotzdem frage ich mich, wieso Menschen so etwas als Beleidigung sehen und dafür sogar zum Mörder werden.
    Auf der anderen Seite werden ungläubige Menschen von religiösen Menschen teilweise mit mehr als nur bösen Worten gestraft. Für einen Atheisten ist Gott so realistisch wie der Weihnachtsmann. Könntest du dir Vorstellen, dass jemand eine Redaktion stürmt und haufenweise Leute über den Haufen schießt, weil diese Karikaturen vom Weihnachtsmann gezeichnet hat? Klingt ziemlich krank, oder? Aber so fühlt sich ein Atheist, wenn Leute einem wegen Gott den Schädel durchsieben. Gott selber scheint es ja wenig zu stören, sonst würde er die Arbeit ja selber machen, nur scheinbar traut ihm das ja keiner seiner Gläubigen zu. Paradox und irgendwo mehr Blasphemie, wie die Karikaturen eines Ungläubigen.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Verspottet wurden Terroristen, und auch nur diese fühlten sich angegriffen.
    Ist es gut, keinen Respekt vor Terroristen und ihren menschenverachtenden Werten zu haben? Ja, ist es.
    http://www.cracked.com/blog/4-…rt-making-fun-terrorists/
    Witze machen, egal ob gut oder nicht = erlaubt; Leute töten = nicht erlaubt. Erstens ist dieser Zustand gut, zweitens ist es gut, dass ersteres nicht durch ein Verbot auf dieselbe Stufe gestellt wird wie zweiteres.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Was ist daran falsch? Nichts! Dummheit, gleich aus welcher Quelle sie kommt ist einfach verachtenswert, weil derjenige der sie begeht aufgehört hat nachzudenken. Und wer das Denken einstellt muss eben mit Gegenwind klar kommen.


    als gläubiger Mensch muss man sich heute viel gefallen lassen.

    Wo genau musst du dir denn bitte viel gefallen lassen?


    Recht hat er natürlich. Nur das er ja auch wieder denkt, er sei der kluge!

    Was denn nun? Wenn jemand doch recht hat ist er doch in diesem Punkt wohl als klug zu bezeichnen


    Die denken sie dürfen jetzt die Kirche überall in den Dreck ziehen, nur weil sie Freie Meinungsäußerung haben.

    Kann es sein, dass du diverse Erfahrungen überbewertest? Wo wird die Kirche denn überall in den Dreck gezogen? Sehe ich nicht. Ich sehe in diesem Land keinerelei aufkeimende Kirchenfeindlichkeit. Im Gegenteil. Ich höre sogar regelmäßig, wenn auch ungewollt, Kirchenbeiträge im Radio. Auf mindestens zwei Sendern.


    Und zum eigentlichen Thema. Vivajohn's Erklärung des Begriffes "Karikatur" ist nichts mehr hinzuzufügen.


    Das hat rein gar nichts mit der Verletzung irgendwelcher Ehre zu tun. Die Idioten, diese hoffentlich in die Hölle gefahrenen Vollw*****, die da in die Presseagentur reingerannt sind und dort wahllos Menschen abgeschlachtet haben, haben aus mißverstandener Ehrverletzung gehandelt. Solche armen Kleingeister, die nicht einmal in der Lage sind den Inhalt und den Sinn einer Karikatur zu verstehen, haben keine Ehre. Sowas ist nicht ehrbar. Ehre kann man nur verletzen, wenn man zuvor welche erlangt hat. Man hat nicht von Haus aus Ehre. Familienehre. Glaubensehre. Pimmellehre...So ein Schwachsinn. Ehrbare Handlungen sind Nächstenliebe, Aufopferungsbereitschaft (im positiven Sinne!!!!) und noch ein paar Mehr. Wer von diesen wenigen Dingen noch nie etwas erlangt oder geteilt hat, der hat auch keine Ehre die er verteidigen könnte, geschweigedenn derer er sich verletzt fühlen könnte. Solche Schweine, gleich aus welcher Kultur oder mit welcher Religion haben nichts anderes als Spott und Hohn verdient. Die Feder ist eben schärfer als das Schwert. Die Menschen die das getan haben und noch immer tun, schaden dem Ansehen ihrer Religion mehr als sie ihr nützen aber das sehen diese minderbemittelten Vorläufer einer Zelle nicht, weil sie zu blöd sind. Und genau das ist es was karikiert wurde und karikiert werden muss!

  • @ manetuwak


    Zitat

    Ehrbare Handlungen sind Nächstenliebe, Aufopferungsbereitschaft

    Deine Meinung. Ehre liegt immer im Auge des Betrachters. Einige Menschen empfinden ein überlegenes Auftreten und konsequente Handlungen egal ob "gut" oder "schlecht" als ehrbar, oder eben sich in die Luft zu sprengen... Ehre kann man nicht pauschalisieren.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

  • Wieso kann ich Ehre nicht pauschalisieren. Tun diese Bombenattentäter doch auch. Für sie ist es die höchste Ehre sich in die Luft zu jagen und möglichst viele "Ungläubige" mit in den Tod zu reißen.


    Gemessen an ganz allgemeinen Grundlagen der Moral, kann man ehrbare Handlungen eben doch festlegen. Es ist in keiner Weise logisch nachvollziehbar sogenannte "Ungläubige" dem vermeintlich gerechtfertigten Tod zu überantworten, nur weil denen der Glaube nicht passt. Das hat auch bei der christlichen Kirche zu nichts geführt. Die ausgeführte Handlung fällt auf sie selbst zurück und trübt und verfälscht das Bild dieser Religion. Man kann den Islam auch "gemäßigt" leben, ebenso wie man das Christentum "gemäßigt" leben kann.


    Immer dann, wenn andere Menschen versuchen einer anderen Gruppe ihre Stempel aufzudrücken, nur weil der Obermeier gerade tierisch nen Furz im Hirn stecken hat, wird es schwierig. Sehr schwierig.


    Ich als pöser Ungläubiger werde niemals ausrücken und so einen Bullshit abziehen. Ich werde keiner Weisung eines religiösen Fanatikers folge leisten...eher lasse ich mich auf dem Scheiterhaufen verbrennen als andere Menschen, die rein gar nichts mit mir und meiner Weltsicht zu tun haben, dazu zu zwingen ebenso wie ich zu denken...und mit Mitteln der Gewalt schon mal gar nicht.

  • Außerdem glauben noch viele Menschen hier an Gott und auch viele haben Angst etwas gegen Gott zu sagen. Am Samstag hatte ich eine lange Diskussion mit einer Medizinstudentin (!!) die gläubig ist und irgendwie war ich in der Runde auf einmal der Buhmann. Ich fand das sehr erschreckend.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Ich fand das sehr erschreckend.

    Ist es auch. Das ist genau das Kleingeisttum das ich bemängele aber im Allgemeinen. Sowas ist einfach nur total unreflektiert und zeugt von tiefer Unfähigkeit die "andere" Seite zu verstehen.


    Außerdem glauben noch viele Menschen hier an Gott

    Glaube an sich ist ja auch nicht zu verurteilen. Warum auch. Ich verurteile nur den vermeintlichen Anspruch auf "Richtigkeit" und "Einzig Wahre". Gerade den christlichen und islamischen Glauben empfinde ich oftmals als recht merkwürdig. Der Grund sind all die Widersprüchlichkeiten im Text, gerade was die vermeintliche "Großherzigkeit" eines x-beliebigen Gottes angeht. Für mich ist oftmals nur der Schluss zu ziehen, dass sowohl Allah als auch Gott großen Spaß daran haben Zweifel und Zwietracht zwischen den Menschen zu säen um zu sehen wie wir uns gegenseitig im jeweiligen Namen des Gottes um die Ecke bringen. Andererseits wird bei hingebungsvollem "Glauben" an die Entität alles mögliche in Aussicht gestellt. Aber egal...das kann man jetzt noch hundert Millionen Seiten lang weiter diskutieren. Ein Ende gibt es nicht. Denn auch ich kann ja nicht für meine wissenschaftliche Sicht der Dinge den Beweis liefern, dass alles zwar Sinn und Zeck auf physikalischer Ebene ergibt aber ein Gott damit auszuschließen ist. Vielleicht hat Gott ja eben genau dafür gesorgt. Uns all die Rätsel gestellt damit wir sie lösen und einen Sinn in unserem Leben finden.


    viele haben Angst etwas gegen Gott zu sagen.

    Auch furchtbar. Denn Gott ist doch gütig und verständnisvoll. Er ist die höchste Gerichtsbarkeit und kann doch ohnehin in unsere Seelen blicken. Lüge und Verrat können wir ohnehin nicht verbergen und er/sie/es wäre wohl aufgrund seiner Allmacht die Letzte Instanz die das "primitive" menschliche Gemüt deswegen verurteilen würde, weil ab und an Zweifel in uns aufkeimt. Gerade in Phasen großer Niederlagen, ob persönlich oder auch weiteres Umfeld. Gott muss auch mit Kritik auskommen. Die Frage warum all das Leid auf der Welt geschieht, obwohl wir alle doch seine Kinder sind, muss er/sie/es sich eben gefallen lassen. (Das rumgegendere werde ich demnächst wieder sein lassen :shock: )

  • Ich glaube, der Glaube ist in Deutschland garnicht mehr so sehr verbreitet. Gibt einfach viele Leute, die sich mit der Thematik nicht beschäftigen, und deren Elternhaus, weiß ich... christlich oder sowas war. Und wenn sie dann gefragt werden, einfach erstmal: "ja, ich glaube an Gott." antworten. Und diese ganzen Neo-Buddhisten und Pseudohindus kann man doch nicht als ernst zu nehmende Gläubige betrachten^^

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

  • Das krasse ist halt einfach, das es auf der einen Seite jemand war die Medizin studiert, also eine Person von der man ausgehen sollte, dass sie in der Lage ist mit etwas nachdenken nicht Gott als die richtige Antwort auf alles zu finden. Ihr Freund war sogar damals nicht gläubig und ist jetzt erst zum glauben gewechselt. Dummerweise hatte ich halt was getrunken und dann halt auch gesagt das ich nicht verstehen kann, wie man an Gott glauben kann und dann wurde ich plötzlich als intolerant beschimpft von nem Kumpel von mir und als ich dann in die Runde gefragt habe nach restlichen Meinungen kamen dann so Sachen wie "Keine Ahnung, das ist ein schwieriges Thema"...habe mich dann verabschiedet und bin gegangen, weils mir zu blöd wurde.
    Ich fande diesen Abend gruseliger als jede Geistergeschichte die ich hier gelesen habe, vor allem weil ich gemerkt habe das Gott und Religion noch ganz tief in den Köpfen der Menschen sitzt, auch in Köpfen von Leuten aus Deutschland von 20 - 30 Jährigen die teilweise Naturwissenschaften studieren.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Das krasse ist halt einfach, das es auf der einen Seite jemand war die Medizin studiert, also eine Person von der man ausgehen sollte, dass sie in der Lage ist mit etwas nachdenken nicht Gott als die richtige Antwort auf alles zu finden. Ihr Freund war sogar damals nicht gläubig und ist jetzt erst zum glauben gewechselt. Dummerweise hatte ich halt was getrunken und dann halt auch gesagt das ich nicht verstehen kann, wie man an Gott glauben kann und dann wurde ich plötzlich als intolerant beschimpft von nem Kumpel von mir und als ich dann in die Runde gefragt habe nach restlichen Meinungen kamen dann so Sachen wie "Keine Ahnung, das ist ein schwieriges Thema"...habe mich dann verabschiedet und bin gegangen, weils mir zu blöd wurde.
    Ich fande diesen Abend gruseliger als jede Geistergeschichte die ich hier gelesen habe, vor allem weil ich gemerkt habe das Gott und Religion noch ganz tief in den Köpfen der Menschen sitzt, auch in Köpfen von Leuten aus Deutschland von 20 - 30 Jährigen die teilweise Naturwissenschaften studieren.


    Sind sie deshalb schlechtere Menschen geworden? Glaubst du, die Medizinstudentin wird ein schlechterer Arzt? Wieso gehst du von einer Party weg - nur weil Leute auf der Party an Gott glauben und andere deine Meinung nicht sofort unterstützt haben?


    Ansonsten finde ich dass Ehre überbewertet wird. Wenn jemand mich beleidigt (oder meinen Glauben), kann mir das egal sein. Ich verstehe aber, dass es manchen Leuten nicht egal ist (auch wenn die dann meiner Meinung nach ihre Prioritäten anders setzen sollten), aber Gewalt ist dennoch keine Lösung. Gewalt ist Gewalt.

  • Nein, sie war sogar ein sehr sympathischer Mensch und kA ob sie als Ärztin gut oder schlecht ist. Aber wenn jemand die ganze Zeit zu mir meint "Du wirst deinen Weg zu Gott noch finden" dann geht mir das halt irgendwann auf den Sack und wenn ich dann keine Rückendeckung bekomme, dann fühle ich mich halt einfach unwohl und dann gehe ich halt. Zum einen bin ich halt niemand der bei solchen Sachen gerne das Thema wechselt, also ist es besser gewesen für alle Beteiligten. Zum anderen fand ich es halt einfach krass, weil ich nie gedacht hätte so alleine dazustehen und darauf kam ich halt einfach nicht klar, schon garnet wenn ich was getrunken habe.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.