Könnte ein Wesen wie Godzilla existieren?

  • Interessantes aktuelles Beispiel für sonderbaren Gigantismus; in Australien gibt es eine 1,94 Meter hohe, 1,4 Tonnen schwere Kuh.

    https://www.theguardian.com/wo…t-steer-is-so-fascinating


    ch90fcn.jpg


    Video: https://www.youtube.com/watch?v=nLnxe39VlMM

    Gibt aber auch andere Kühe der Größe; siehe Link. Wirkt einfach n bisschen andersweltlich, grad im Vergleich auch.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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  • Oh das hab ich gelesen, der war doch zu schwer für den Transport zum Metzger richtig?


    grüße


    Black Crow

    "You believe that the Strong exist to cull the weak. To use them as Food. But you are Mistaken. The strong exist, not to feed off the weak, but to protect them!" - Rurouni Kenshin (Film)


    To Fear Death is a Choice - Charles Vane Black Sails

  • Mit Godzilla aber immer noch nicht vergleichbar.


    In der Megafauna gab es sogar Mäuse in der Größe eines PkW.


    Aber so eine übertrieben Größe von Godzilla ist aus biologischen Gründen nicht möglich.


    Davon abgesehen ist Godzilla ja ein Reptil, müsste Emerichs Godzilla nicht schon im Nordatlantik schon erschlafft oder spätestens in New York eingenickt sein? Denn das sah ja nicht mehr nach Sommer im Film aus.


    Wieso kam der überhaupt nach N.Y. wäre Florida oder Californien nicht schon eher realistischer? Aber anderes Thema.

  • Mit Godzilla aber immer noch nicht vergleichbar.

    Nein, sag an! =O


    Davon abgesehen ist Godzilla ja ein Reptil, müsste Emerichs Godzilla nicht schon im Nordatlantik schon erschlafft oder spätestens in New York eingenickt sein?

    Wenn er denn wirklich ein Reptil ist.

    Godzilla ist ja nur ein Reptil, weil er Dinosauriern nachempfunden ist, welche man zu der Zeit für Reptilien hielt.

    Heute weiß man es besser und geht ja auch von Gleichwarmen Dinosauriern aus.


    Außerdem erinnert mich der aktuelle US-Godzilla (nicht Emmerich!) eher an Synapsiden. Grade was die Schnauzen-Partie betrifft ist das weniger Reptil...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Hallo zusammen,


    kurz vorab


    Wenn man sich mal in der Natur umschaut ist ja "Gigantismus" öfter vertreten.


    Meist aus 2 Gründen:


    1) Genetische Dis- oder Überfunktion zum Beispiel beim Hypersomie


    2) durch den Lebensraum beeinflusster Gigantismus zum Beispiel: Tiefseegigantismus oder Inselgigantismus.

    Hier können Gründe dafür folgende sein:

    a) fehlen von Fressfeinden

    b) übermäßige Ressource "Platz"


    Könnte ein Wesen wie Godzilla existieren?


    Ganz klar nein. Ein Lebewesen dieser Größe, muss rein zur Lebenserhaltung einen enormen Energieverbrauch haben. Diesen mit Nahrungszufuhr zu decken erzeugt 2 Probleme:


    1) ganztägiges Fressen

    2) großes Jagdrevier


    Somit würde ein unentdeckt bleiben gänzlich unmöglich.


    Ergo gäbe es ein Wesen wie Godzilla wüssten wir es und hätten es vermutlich schon getötet.


    Soweit meine 10 Penny


    Lg Pad


  • Wennn ichs richtig in Errinnerung habe ist Godzilla auch kein "Urvieh" sondern (zumindest US-Version) ein durch nukleare Strahlung mutierter Leguan.

    In der japanischen eher so Fantasy/SiFi also Drache/Alien die US-Drehbuchautoren haben dann versucht ihn realistischer zu machen.

  • Wennn ichs richtig in Errinnerung habe ist Godzilla auch kein "Urvieh" sondern (zumindest US-Version) ein durch nukleare Strahlung mutierter Leguan.

    In der aktuellen US-Version ist er eben doch ein Urvieh.

    Für den Emmerich-Film magst du recht haben - aber dieser wird so ziemlich von jedem abgelehnt. Den Film kannst du für die Figur also nicht ranziehen.

    Im allerersten Godzilla-Film (japano) war er, meine ich, auch ein Urvieh, dass durch die Atomtests aufgeweckt wurde.


    lg Davy

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  • Auf der Erde wäre sicher kein Lebewesen von der Größe Godzillas möglich. Es würde durch die Schwerkraft zerdrückt.

    Wie sieht es eigentlich mit möglichen Lebensformen in den Ozeanen unter der Oberfläche von Eismonden wie Europa und Enceladus aus? Da auf diesen Himmelskörpern die Schwerkraft geringer ist, müßten doch in den Ozeanen dieser Objekte Lebewesen möglich sein, wesentlich größer als unsere Wale, vorausgesetzt (mehzelliges) Leben wäre dort möglich.

  • Die Schwerkraft ist nicht der einzige limitierende Faktor. Genauso maßgeblich und der Grund, warum Wale oder andere bereits vergangene Riesen der Meere nicht größer wurden, ist das Kreislaufsystem, und der mit der Größe steigende Bedarf an Nahrung und Sauerstoff, bei begrenzter Möglichkeit sich fortzubewegen. Größer ist nicht zwangsläufig schneller, daher kommt hier auch irgendwann eine Grenze. Auch auf Enceladus oder Europa.


    Denkbar wären spezielle Körperformen, wie ein Myzel, um das Kreislaufproblem zu lösen. Herrscht dann noch eine ausreichende Strömung, könnte sich ein gigantisches Geflecht eines Organismus entwickeln. Viele Quadratkilometer oder sogar Kubikkilometer Groß und hunderte oder tausenfe Tonnen schwer.

    Fürwahr, was ich lernte in diesem Leben.

    Was eben noch warm ist und am Beben,

    wird als bald nur mehr starr und kalt.

  • Hey,



    Denkbar wären spezielle Körperformen, wie ein Myzel, um das Kreislaufproblem zu lösen. Herrscht dann noch eine ausreichende Strömung, könnte sich ein gigantisches Geflecht eines Organismus entwickeln. Viele Quadratkilometer oder sogar Kubikkilometer Groß und hunderte oder tausenfe Tonnen schwer.

    Artikel zum Pilz

    Gibt es sogar schon (der Artikel ist jetzt auch schon 18 Jahre alt)

    Kann also sein, das sowas noch größer Existiert.


    grüße


    Black Crow

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  • Ich find ja so Sci-Fi cool, wo gigantische Viecher im Vakuum des Alls rumfliegen. So oft sieht man das nicht. Star Trek hat es selten mal. Cthulhu-artige Eldritchs werden gerne mal als im All schwebend dargestellt; Marvel und DC haben ein paar davon. Auf Bildern, auf denen Gott ein alter Mann ist, chillt er ja auch oft auch weit über der Erde.

    Angenommen, ein Wesen könnte im Weltall leben - das könnte dann eigentlich fast schon unendlich groß sein, so lange nichts im Weg ist, oder?

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  • Das könnte auch zu seiner LebensForm dazugehören, als innere Energiequelle im Falle eines Fusionsprozesses oder verschiedene mögliche Funktionen bei nem schwarzen Loch, so als formgebendes und stabilisierendes Element, wegen dem Magnetfeld als Schutzbarriere oder um Nahrung heranzuziehen, oder so...

    Fürwahr, was ich lernte in diesem Leben.

    Was eben noch warm ist und am Beben,

    wird als bald nur mehr starr und kalt.