Noch drei Männer, noch ein Baby

  • Zitat

    Noch drei Männer, noch ein Baby ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Filmregisseurs Leonard Nimoy aus dem Jahr 1987 mit Tom Selleck, Ted Danson und Steve Guttenberg in den Hauptrollen. Der Film ist eine Neuverfilmung des französischen Originals Drei Männer und ein Baby (Trois Hommes et un Couffin) aus dem Jahr 1985 und basiert auf dem Drehbuch der französischen Drehbuchautorin Coline Serreau. Das Baby Mary wurde von den Zwillingen Lisa und Michelle Blair gespielt.


    Zitat

    Laut einem nach der Erstveröffentlichung der DVD in den USA aufgekommenen Gerücht sei in einer Szene des Films ein Junge zu sehen, der sich an einem Fenster hinter den Gardinen befindet. Angeblich soll es sich dabei um den Geist eines Jungen handeln, der am Drehort Selbstmord begangen haben oder durch einen Unfall zu Tode gekommen sein soll. Inzwischen wurde diese moderne Sage allerdings widerlegt. Bei dem im Film zu sehenden menschlichen Umriss handelte sich lediglich um einen lebensgroßen Pappaufsteller des Darstellers Ted Danson, der ungünstig am Fenster stand.


    http://www.geister-und-gespens…imedia/fakes/3maenner.htm


    :nerd:


    :winks: Hallo, ich möchte dieses Erreignis aufgreifen um über ein Thema zu diskutieren.


    Mir fällt auf, das Menschen die an Geister glauben immer irgendwo einen Geist sehen, hingegen Menschen die nicht daran glauben immer eine rationale Lösung zusammenbasteln.
    Und ich hab mir einfach mal die Frage gestellt, ob man überhaupt je die Wahrheit finden wird, da Menschen die NICHT an Geister glauben, sowieso immer etwas
    rationales zusammenbasteln und auch wirkliche Beweise nie anerkennen werden, und Menschen die an Geister glauben einfach überall einen Geist sehen, wo gar kein Geist vorhanden ist.


    Kommt mir so vor wie in der Politik, wo die rechte Seite nur rechts steht, und den linken NIE recht geben will und umgekehrt.


    Dabei denke ich, ist die Wahrheit wie überall, irgendwo in der Mitte zu finden. Aber genau diese Mitte vertreten nur sehr wenige Menschen.
    Was denkt ihr, warum ist dass so?


    Hoffentlich konnte man verstehen was ich meine. :pfeif:

  • Wahrscheinlich, weil es, wenn zu viele die Mitte wählen, nichts mehr zu diskutieren gibt? :) Nein, dann gäbe es natürlich auch noch genug. Irgendeiner will eben immer Recht haben. Bei bestimmten Themen gibt es das aber nicht, allerdings sind manche Menschen nicht so einsichtig dies zu sehen und wollen immer ihre Meinung als die richtige verkaufen.
    Vorallem bei Dingen wie diesen, die sich nur schwer 100% ohne jegliche Zweifel, belegen lassen. Das Problem ist ja auch weiter, dass der Wissenschaftsbereich, der sich mit solchen Themen beschäftigt, per se "höchstwahrscheinlich" nicht ernst genommen würde, sollte er glaubhafte Beweise finden..
    Bei Geistern sehe ich mich in der Mitte und damit würde ich bei den Gläubigen anecken, die überall Geister sehen und natürlich bei denjenigen, die Geister obligatorisch ablehnen.

    "Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."


    Es ist schön an etwas zu glauben und nicht nur das- sich fast sicher zu sein- dass dieser Glaube Wirklichkeit ist.


  • Hier wurde keine rationale Erklärung zusammengebastelt; es wurde einfach später von Beteiligten bestätigt, dass das ein Pappaufsteller ist. Man sieht ja auch gut, dass sich da tatsächlich physisch etwas hinter den Vorhängen befindet - fraglich, wie man da überhaupt auf nen Geist kommt. Wenn man in irgendeinem Fenster aufgrund von Pareidolie ein Gesicht erkennt, meinetwegen, dass verstehe ich wieso manche Menschen da einen Geist in Betracht ziehen - aber hier steht eindeutig was Greifbares; könnte, gemessen an dem grobkörnigen Bild, sogar ein echter Junge sein, ist aber halt ein Aufsteller.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • jo eben, darum sage ich ja, Menschen die an Geister glauben, kommen immer irgendwie auf einen Geist. Ist hier ein gutes Beispiel.
    Andere Beispiele wo es merklich ein übersinnliches Phänomen ist, werden dann irgendwelche rationale Antworten gebastelt.

  • Der Pappaufsteller sollte Bestandteil eines später aus dem Film entfernten Handlungsstrangs sein. Leider wurde dieser Rest übersehen und schaffte es in die finale Produktion.


    Also kein Geist, nur Geistloses schneiden.

  • Ja, ich denke, dass war ja eigentlich nach der Auflösung von Ghost schon klar: kein Geist. Auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Menschen die an etwas fest glauben, suchen vielleicht immer nach dem Beweis dafür. Menschen, die daran nicht glauben, suchen immer rationale Erklärungen für paranormale Phänomene oder Geister. Und ich schätze beide Seiten lassen nicht gerne andere Meinungen zu. Im genannten Ausgangsfall konnte die Sachlage ja klar aufgeklärt werden, ohne die rationale Vorgehensweise, wäre eine solche Aufklärung aber wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. So gesehen, ist es, so meine Meinung, auch der beste erste Schritt rational an solche Dinge heran zu gehen, nur wenn nach der rationalen Überprüfung keine Erklärung gefunden werden kann, fängt die "Mitte" an. Diese "Mitte", die Wahrscheinlichkeit zu zulassen, dass es paranormal gewesen sein könnte, ist meiner Meinung nach wichtig, um zu neuen Erkenntnissen gelangen zu können.

    "Man sollte nicht alles zu ernst nehmen, vor allem nicht sich selber."


    Es ist schön an etwas zu glauben und nicht nur das- sich fast sicher zu sein- dass dieser Glaube Wirklichkeit ist.