Schlafparalyse

  • Meine erste Schlafparalyse hatte ich vor ca. 7 Jahren im Hause meiner Eltern. Ich lag in meinem Bett und war eingenickt dann wurde ich wach weil das Licht an meinem Nachttisch noch brannte, ich wollte es löschen, doch ich konnte mich nicht bewegen und bekam Angst. Ich versuchte mich mit aller Macht zu bewegen aber es ging nicht und ich glitt in eine Unbewusstheit. Als ich wieder erwachte war das Licht aus, da ich mich aber noch immer nicht bewegen konnte und es jetzt auch noch dunkel war, bekam ich wieder große Angst, wodurch ich dann irgendwann wieder einschlief.


    Das zweite Erlebnis hatte ich bei meinem damaligen Freund. Ich erwachte in der Bewegungslosigkeit und ich wollte ihn wecken, was mir nicht gelang. nach kurzer Unbewusstheit erwachte ich erneut und er ebenfalls, ich erzählte ihm von meinem Erlebnis, doch plötzlich wurde er böse und mutierte zu einer Art Dämon...ich bekam Angst und war wieder gelähmt. Dieser Vorgang wiederholte sich noch ein paar mal, immer wenn ich dachte ich sei wach und meinem Freund davon erzählte wurde er böse und ich bewegungslos...ein purer Horrortrip. Ich war total erleichtert als ich dann wirklich erwachte.


    Beim dritten Mal schlief ich wieder nicht allein im Raum, jedoch in getrennten Betten. Ich wurde wach und merkte wie die Bewegungslosigkeit sich mit einem starken Kribbeln über mich legte, es fühlte sich an wie Strom, jedenfalls stelle ich mir das so vor :wink:
    Diesmal nahm ich mir vor keine Angst zu haben...ich dachte einfach daran es fließen zu lassen...energie tuh was du willst war der genaue Wortlaut in meinen Gedanken, dennoch erschrak ich durch das Knacken des Fernsehers, welches mir ein extrem reales Gefühl vermittelte da er das öfters tut. Ich versuchte mich erneut fallen zu lassen und wurde von hinten aus meinem Körper gezogen, durch die Wand, in den Himmel ins All...das war der Wahnsinn! Ich sah erst die Häuser kleiner werden, dann die Stadt, das Land, die Welt! Doch leider hielt es nicht lang an...ehe ich mich versah war ich wieder in meinem Körper, bewusst in der Paralyse, diesmal wurde mein Bekannter wach und bewegte sich wie ein Raubtier auf mich zu...er war böse, ich bekam Angst und glitt wieder in die Bewusstlosigkeit.


    Das vierte Mal liegt mir nicht großartig im Bewusstsein. Ich weiß bloß das ich erwachte und das Gefühl hatte es wäre jemand im Raum, über mir und es war nicht gutartig. Es senkte sich über mich und brüllte ähnlich wie ein Löwe und legte mit diesem Brüllen die Bewegungslosigkeit über mich, welches ein unangenehmes, starkes Kribbeln war...es war keine gute Energie die sich da mit mir zu vereinen suchte. Natürlich bekam ich wieder riesige Angst und ich erwachte diesmal sofort real.


    Als ich zum fünften mal die erfahrung machte, erwachte ich und merkte wie sich die Paralyse in mir ausbreitete, diesmal furchtlos, ließ ich mich auf sie ein, bis sie aber zu stark wurde und ich das gefühl nicht mehr aushielt weil ich dachte das Trommelfell würde mir zerspringen und so wehrte ich mich und schlief wieder ein.


    Die letzte Erfahrung hatte ich vor fast einer Woche. Da ich an diesem Tag auf diese Seite gestoßen bin und mich mehr als sonst damit auseinander setzte, nehme ich an, das ich sie deshalb in der darauffolgenden Nacht hatte. Ich erwachte in der Bewegungslosigkeit und war, wie sonst noch nie zuvor erfreut darüber, und bewusst in meiner Wahrnehmung, wie in einem luziden Traumzustand. Diesmal gelang es mir relativ schnell mich auf die Starre einzulassen. Ich ließ es zu und erwachte am Ende eines Gartens, vor einem Tor. Ich wußte das ich zum Haus einer alten Frau wollte, welches ziemlich verschachtelt, am Ende mehrerer solcher Gartentüren lag. Ich klopfte an und die Frau schien mich zu erwarten. Sie führte mich in eine Art Wohnzimmer mit den Worten das es dort gemütlicher wäre, doch zu meiner Enttäuschung nicht die gemütlichkeit aufwies, die ich mir vorgestellt hatte. Ich konnte nicht sprechen, da ich mich immer noch halb in der Starre befand. Doch ich hatte das Gefühl das Sie meine Gedanken lesen konnte, denn sie wies mich in ein anderes Zimmer. Ich war aus dem Grund bei ihr weil ich nach Antworten suchte über diesen Zustand und sein regelmäßiges Wiederkehren.Sie wies mich an, vor Ihr an einer Stahlleiter durch eine Luke in der Decke zu klettern, welches mir ein wenig unbehagen bereitete, da es die Situation doch wieder recht unwirklich machte. Als ich oben angekommen war, half ich Ihr hinauf. An die Einrichtung des Raumes kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern...nur an einen Fernseher und einer Couch , auf der wir uns niederließen. Ich legte mich in Ihren Schoß und wollte erzählen, aber es ging nicht und ehe ich mich versah, glitt ich in eine Unbewußtheit. Nach einiger Zeit erwachte ich wieder in der Paralyse und versuchte sie zu vertiefen, doch gelang es mir nur teilweise weil ich von Gelächter im Zimmer, welche rechts aus der Ecke kam, abgelenkt war. Dieses Gelächter war nicht menschlich, das wusste ich. Es hörte sich an wie Gelächter von kleinen Wesen, Kobolde o.ä. Im Zimmer nebenan hörte ich meinen Mitbewohner, der aber unmöglch wach sein konnte. Ich versuchte meinen Kopf zu wenden um einen Blick auf sein Bett ! zu werfen, war jedoch unfähig dazu. Danach probierte ich weiterzumachen, glitt jedoch wieder in Unbewußtheit.


    Ich muss dazu sagen, das zwischen den Erfahrungen teilweise Abstände von Jahren liegen. Welche sich in dem letzten Jahr stark verkürtzten. Aufgrund der großen Abstände, war ich jedesmal total überrascht das "ich das immernoch habe" und dies machte es mir nicht einfach mich fallen zu lassen. Das es eine Vorstufe zur AKE ist, war mir nicht wirklich bewusst. Ich hatte zwar mal ivor Jahren in einem Buch über Asralreisen gelesen, das diese Starre eintritt wenn der EK sich vom PK zu lösen beginnt, dennoch hatte ich nicht daran geglaubt das ausgerechnet mir dieses Glück zu Teil werden sollte :wink:
    Nun ja, jetzt bin ich hier um mich mit Euch über dieses Thema auszutauschen um meine Erfahrungen auszuweiten....wer weiß...vielleicht komm ich euch ja bald besuchen*g*
    Das Moo

  • Ich versuche jetzt mal deine Erlebnisse "auseinanderzunehmen" und sie so zu interpretieren, wie es meiner persönlichen (!) Meinung entspricht.


    Zitat von "Moogles"

    Ich lag in meinem Bett und war eingenickt dann wurde ich wach weil das Licht an meinem Nachttisch noch brannte, ich wollte es löschen, doch ich konnte mich nicht bewegen und bekam Angst. Ich versuchte mich mit aller Macht zu bewegen aber es ging nicht und ich glitt in eine Unbewusstheit. Als ich wieder erwachte war das Licht aus, da ich mich aber noch immer nicht bewegen konnte und es jetzt auch noch dunkel war, bekam ich wieder große Angst, wodurch ich dann irgendwann wieder einschlief.


    Ich vermute, dass du nicht wegen dem brennenden Licht aufgewacht bist, sondern, weil der Trennungsprozess eingesetzt hatte. Du nahmst bereits nicht mehr deine physische Umgebung wahr, sondern ein sehr ähnliches nichtphysisches "Gedanken-Konstrukt", aber du stecktest dennoch noch in deinem Körper und konntest dich deshalb wohl nicht bewegen.
    Wie es nach dem zweiten Aufwachen war, kann ich nicht sicher sagen; ich tendiere aber stark dazu, dass du diesmal die physische Umgebung korrekt wahrgenommen hast, wo das Licht ja aus war (korrigier' mich, falls ich mich irre!).


    Zitat von "Moogles"

    Das zweite Erlebnis hatte ich bei meinem damaligen Freund. Ich erwachte in der Bewegungslosigkeit und ich wollte ihn wecken, was mir nicht gelang. nach kurzer Unbewusstheit erwachte ich erneut und er ebenfalls, ich erzählte ihm von meinem Erlebnis, doch plötzlich wurde er böse und mutierte zu einer Art Dämon...ich bekam Angst und war wieder gelähmt. Dieser Vorgang wiederholte sich noch ein paar mal, immer wenn ich dachte ich sei wach und meinem Freund davon erzählte wurde er böse und ich bewegungslos...ein purer Horrortrip. Ich war total erleichtert als ich dann wirklich erwachte.


    Klingt für mich sehr nach einer Art "luzider Traumschleife" - Berichte darüber sind nicht sehr häufig, das Phänomen soll es aber trotzdem geben und meines Erachtens spricht hier einiges dafür. Du bist einfach physisch eingeschlafen, hast dann einen luziden Traum erlebt, in dem du deinem Freund von deinem Erlebnis berichtet hast, der dann aber aufgrund dessen "Verwandlung" und deiner daraus resultierenden Angst endete, hast - wahrscheinlich aufgrund unterbewusster Erwartungen - anschließend aber wieder einen neuen luziden Traum erschaffen, und das ganze Spielchen ging von vorne los... .
    Dazwischen nahmst du zeitweilig deinen in der Starre verharrenden physischen Körper wahr; daher die Schlafstarren-Sequenzen.


    Zitat von "Moogles"

    Beim dritten Mal schlief ich wieder nicht allein im Raum, jedoch in getrennten Betten. Ich wurde wach und merkte wie die Bewegungslosigkeit sich mit einem starken Kribbeln über mich legte, es fühlte sich an wie Strom, jedenfalls stelle ich mir das so vor :wink:
    Diesmal nahm ich mir vor keine Angst zu haben...ich dachte einfach daran es fließen zu lassen...energie tuh was du willst war der genaue Wortlaut in meinen Gedanken, dennoch erschrak ich durch das Knacken des Fernsehers, welches mir ein extrem reales Gefühl vermittelte da er das öfters tut.


    Was du da erlebt hast, wird von vielen AKE'lern gemeinhin als "Schwingungszustand" bezeichnet; diesbezüglich bin ich mir sehr sicher, der Zustand wird oft so beschrieben, als stünde derjenige, der ihn erlebt, unter Starkstrom (aber keinesfalls schmerzhaft). Du hast auch, wohl instinktiv, das Richtige getan, um den Zustand gut nutzen zu können: Du bist passiv und ruhig geblieben und hast zugelassen, dass sich die Schwingungen über dein ganzes Selbst ausbreiten. Dadurch leitetest du sogar willentlich die Trennung von deinem physischen Körper ein!
    Das Knacken des Fernsehers könnte sowohl real, als auch unterbewusst projiziert gewesen sein - darüber kann ich mir unmöglich ein Urteil erlauben, aber das ist wohl sowieso eher nebensächlich.


    Zitat von "Moogles"

    Ich versuchte mich erneut fallen zu lassen und wurde von hinten aus meinem Körper gezogen, durch die Wand, in den Himmel ins All...das war der Wahnsinn! Ich sah erst die Häuser kleiner werden, dann die Stadt, das Land, die Welt! Doch leider hielt es nicht lang an...ehe ich mich versah war ich wieder in meinem Körper, bewusst in der Paralyse, diesmal wurde mein Bekannter wach und bewegte sich wie ein Raubtier auf mich zu...er war böse, ich bekam Angst und glitt wieder in die Bewusstlosigkeit.


    Klingt ganz nach einer ziemlich unkontrollierten außerkörperlichen Erfahrung. Ob du tatsächlich "wach" warst (im Sinne von Fokus 1), als du die Starre wieder erlebt hast, wage ich jedoch zu bezweifeln. Ich gehe hier eher davon aus, dass du eine sogenannte "hypnagoge Halluzination" erlebt hast; das sind bewusst oder unterbewusst erschaffene, ziemlich real wirkende Einbildungen (in wie fern sie tatsächlich [ir]real sind, müsste man noch eingehender untersuchen; darüber weiß man momentan leider kaum etwas). Fest dürfte stehen, dass deine Angst sich dadurch manifestiert hat.
    Allgemein kann ich dir nur den Ratschlag geben, beim nächsten Mal ruhig zu bleiben, Kontrolle zu verlangen (einfach daran denken bzw. es laut ausrufen) und immer daran zu denken, dass dir im außerkörperlichen Zustand niemand Schaden zufügen kann. Das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du dich höllisch erschreckst und/oder wieder in deinen physischen Körper zurückkehrst, das ist alles.


    Zitat von "Moogles"

    Das vierte Mal liegt mir nicht großartig im Bewusstsein. Ich weiß bloß das ich erwachte und das Gefühl hatte es wäre jemand im Raum, über mir und es war nicht gutartig. Es senkte sich über mich und brüllte ähnlich wie ein Löwe und legte mit diesem Brüllen die Bewegungslosigkeit über mich, welches ein unangenehmes, starkes Kribbeln war...es war keine gute Energie die sich da mit mir zu vereinen suchte. Natürlich bekam ich wieder riesige Angst und ich erwachte diesmal sofort real.


    Über die Interpretation dieses Erlebnisses kann man jetzt streiten...ich halte das Wesen für eine Manifestation deiner Ängste; die "schlechte Energie" scheint eine Fehlinterpretation deines Bewusstseins zu sein, das versucht hat, den Bewusstseinstransfer auf deinen Energiekörper irgendwie zu deuten. Es scheint ein allgemein beobachtbares Phänomen zu sein, dass "starke" Energien oft als Wut, Hass, Aufregung, Liebe oder gar als Sexualität (kommt öfter vor, als man meinen mag) interpretiert werden, weil unser Verstand einfach nichts Besseres kennt, mit dem es diese Energie-Wahrnehmungen vergleichen könnte.


    Zitat von "Moogles"

    Als ich zum fünften mal die erfahrung machte, erwachte ich und merkte wie sich die Paralyse in mir ausbreitete, diesmal furchtlos, ließ ich mich auf sie ein, bis sie aber zu stark wurde und ich das gefühl nicht mehr aushielt weil ich dachte das Trommelfell würde mir zerspringen und so wehrte ich mich und schlief wieder ein.


    Keine Ahnung woher dieses schmerzhafte Gefühl kommen könnte, ehrlich nicht. Vielleicht wieder eine Fehlinterpretation, s.o.?


    Zitat von "Moogles"

    Die letzte Erfahrung hatte ich vor fast einer Woche. Da ich an diesem Tag auf diese Seite gestoßen bin und mich mehr als sonst damit auseinander setzte, nehme ich an, das ich sie deshalb in der darauffolgenden Nacht hatte.


    Kann ich bestätigen, intensive Beschäftigung mit dem Thema und ein starker Wunsch können über einen längeren Zeitraum erstaunliche Erfolge erzielen; es gibt Leute, die sich einfach abends schlafen legen, ohne irgendeine spezielle Technik anzuwenden und die trotzdem eine AKE erleben, ganz einfach deshalb, weil ihr Wunsch danach tagsüber so groß war.


    Zitat von "Moogles"

    Ich erwachte in der Bewegungslosigkeit und war, wie sonst noch nie zuvor erfreut darüber, und bewusst in meiner Wahrnehmung, wie in einem luziden Traumzustand. Diesmal gelang es mir relativ schnell mich auf die Starre einzulassen. Ich ließ es zu und erwachte am Ende eines Gartens, vor einem Tor. Ich wußte das ich zum Haus einer alten Frau wollte, welches ziemlich verschachtelt, am Ende mehrerer solcher Gartentüren lag.


    Türen symbolisieren, wie bei Träumen, meist Übergänge zu anderen Energieebenen und/oder -"Bereichen" (in Anführungsstriche gesetzt, weil viele Energieebenen außerhalb der Raumzeit bzw. Zeit/Raum-Illusion [ZRI] liegen). Scheint also so, als ob du auf dem Weg zu jenem "Treffpunkt" mehrere Ebenen durchquert hast.


    Zitat von "Moogles"

    Ich klopfte an und die Frau schien mich zu erwarten. Sie führte mich in eine Art Wohnzimmer mit den Worten das es dort gemütlicher wäre, doch zu meiner Enttäuschung nicht die gemütlichkeit aufwies, die ich mir vorgestellt hatte. Ich konnte nicht sprechen, da ich mich immer noch halb in der Starre befand. Doch ich hatte das Gefühl das Sie meine Gedanken lesen konnte, denn sie wies mich in ein anderes Zimmer. Ich war aus dem Grund bei ihr weil ich nach Antworten suchte über diesen Zustand und sein regelmäßiges Wiederkehren.Sie wies mich an, vor Ihr an einer Stahlleiter durch eine Luke in der Decke zu klettern, welches mir ein wenig unbehagen bereitete, da es die Situation doch wieder recht unwirklich machte. Als ich oben angekommen war, half ich Ihr hinauf.


    Mit Leitern und Luken verhält es sich wie mit Türen; auch sie stellen Übergänge zu anderen Ebenen dar. Dass die Frau deine Gedanken lesen konnte, überrascht mich nicht - diese Form der Kommunikation ("nichtphysische Kommunikation") scheint in den nichtphysischen Bereichen des mehrdimensionalen Universums sogar üblich zu sein, da sie sehr viel präziser ist als verbale Kommunikation es sein könnte, selbst in Verbindung mit Dingen wie Mimik und Gestik. Es ist sehr viel direkter.
    Beim Sprechen hast du, trotz Anstrengung, nur ein leises Krächtzen herausbekommen, nicht wahr? Ich kenne diesen Zustand, ist ehrlich gesagt ziemlich unangenehm. Als ob man noch die physische Muskulatur bewegen würde, anstatt die seines Energiekörpers. Versuche beim nächsten Mal, wenn du wieder kommunizieren möchtest, doch einfach mal die nichtphysische Kommunikation: Denke an das, was du übermitteln willst - möglichst in lebhaften Bildern - und dann richte diese Gedanken auf deine(n) Gesprächspartner(in). Wenn du etwas zurückerhältst, öffne dich weit (s. Monroe-Terminologie; mit anderen Worten konnte ich es jetzt nicht beschreiben), nimm' das, was dir geschickt wurde, in dich auf und versuche den Sinn zu ermitteln. Mit ein wenig Übung soll diese Form der Kommunikation übrigens sehr angenehm sein!


    Zitat von "Moogles"

    An die Einrichtung des Raumes kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern...nur an einen Fernseher und einer Couch , auf der wir uns niederließen. Ich legte mich in Ihren Schoß und wollte erzählen, aber es ging nicht und ehe ich mich versah, glitt ich in eine Unbewußtheit. Nach einiger Zeit erwachte ich wieder in der Paralyse und versuchte sie zu vertiefen, doch gelang es mir nur teilweise weil ich von Gelächter im Zimmer, welche rechts aus der Ecke kam, abgelenkt war. Dieses Gelächter war nicht menschlich, das wusste ich. Es hörte sich an wie Gelächter von kleinen Wesen, Kobolde o.ä. Im Zimmer nebenan hörte ich meinen Mitbewohner, der aber unmöglch wach sein konnte. Ich versuchte meinen Kopf zu wenden um einen Blick auf sein Bett ! zu werfen, war jedoch unfähig dazu. Danach probierte ich weiterzumachen, glitt jedoch wieder in Unbewußtheit.


    Du scheinst starke Probleme damit zu haben, deine Kontrolle aufrecht zu erhalten. Verlange während deiner Erlebnisse öfter mal vollständiges Bewusstsein, klare Wahrnehmung und Kontrolle, das hilft sehr. Du wirst oft immer dann "unbewusst", wenn dein Energiekörper über zu wenig Bewusstsein verfügt. Merke: Bewusstsein kann nie verschwinden, man kann nie "das Bewusstsein verlieren", sondern es verschiebt sich nur von Körper zu Körper. Das ist das, was wir AKE'ler unter "Bewusstseinskontinuität" (abgekürzt: BK) verstehen; ebenso wie Raum und Zeit ist auch das Bewusstsein ein Kontinuum. Lediglich beim Wechsel von einem Körper zum anderen gibt es meist kurze Perioden ohne Erinnerung, aber man nimmt an, dass dabei das Bewusstsein dennoch seine Kontinuität beibehält. Das nur zum besseren Verständnis deiner "Blackouts".
    Die koboldähnlichen Stimmen scheinen wiedermal Manifestationen deiner Ängste zu sein, kommt häufig vor (ist bei mir aber auch nicht anders) und es nimmt erst dann ab, wenn du dich deinen Ängsten Schritt für Schritt stellst und sie besiegst. Betrachte solche Dinge immer als Einladungen für solche Arten von "Training" :mrgreen:
    Was die Frau angeht, mit der du dich unterhalten hast: Wahrscheinlich war sie ein Guide ([geistiger] Führer, Begleiter, Schutzengel; kann man nennen, wie man will), also jemand, der dich in einem spezifischen Punkt deiner persönlichen Entwicklung unterstützt. IMO schade, dass ihr euer Gespräch nicht weiterführen konntet - du hättest bestimmt einige nützliche Dinge erfahren. Aber das läuft ja nicht weg, du kannst sie schließlich jederzeit wieder treffen!


    Zitat von "Moogles"

    Ich muss dazu sagen, das zwischen den Erfahrungen teilweise Abstände von Jahren liegen. Welche sich in dem letzten Jahr stark verkürtzten. Aufgrund der großen Abstände, war ich jedesmal total überrascht das "ich das immernoch habe" und dies machte es mir nicht einfach mich fallen zu lassen. Das es eine Vorstufe zur AKE ist, war mir nicht wirklich bewusst. Ich hatte zwar mal ivor Jahren in einem Buch über Asralreisen gelesen, das diese Starre eintritt wenn der EK sich vom PK zu lösen beginnt, dennoch hatte ich nicht daran geglaubt das ausgerechnet mir dieses Glück zu Teil werden sollte :wink:


    Das ist kein Glück. Auch wenn immer wieder anderslautende Dinge gesagt werden, gehen inzwischen viele AKE'ler davon aus, dass ausnahmslos jeder Mensch eine außerkörperliche Erfahrung haben kann. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass jeder von uns prinzipiell reines Bewusstsein ist und sich mehrerer Körper bedient, um sich in den verschiedenen Bereichen des mehrdimensionalen Universums ausdrücken und mit ihnen interagieren zu können (darunter auch ein physischer Körper, in dem du dich gerade befindest, wenn du diesen Text liest). Man ist also nicht sein(e) Körper, sondern man benutzt sie nur, ähnlich, wie man in verschiedene Autos ein- und aussteigen und mit ihnen herumfahren kann. Demzufolge kann auch jeder aus seinem physischen Körper "aussteigen" und sein Bewusstsein auf einen anderen Körper verlagern, und da gibt es wie gesagt keine Ausnahmen. Es ist keine Gabe oder etwas Spezielles, sondern bloß eine wiedererlernte Fähigkeit. Du könntest es allen Leuten beibringen, die du kennst, sie würden nur - je nach Interesse, Häufigkeit der Übungen und Eifer - eine verschieden lange Zeit brauchen, um es wiederzuerlernen.


    Hoffentlich konnte ich ein wenig Licht in deine Erlebnisse bringen, d.h. dir einen kleinen Anreiz zum besseren Verständnis geben.


    -- Martouf

  • Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Martouf hat mal wieder so ziemlich alles aufgedeckt.. :D


    Nur noch eine kleine Anmerkung meinerseits:


    Zitat

    An die Einrichtung des Raumes kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern...nur an einen Fernseher und einer Couch , auf der wir uns niederließen. Ich legte mich in Ihren Schoß und wollte erzählen, aber es ging nicht und ehe ich mich versah, glitt ich in eine Unbewußtheit. Nach einiger Zeit erwachte ich wieder in der Paralyse und versuchte sie zu vertiefen, doch gelang es mir nur teilweise weil ich von Gelächter im Zimmer, welche rechts aus der Ecke kam, abgelenkt war. Dieses Gelächter war nicht menschlich, das wusste ich. Es hörte sich an wie Gelächter von kleinen Wesen, Kobolde o.ä. Im Zimmer nebenan hörte ich meinen Mitbewohner, der aber unmöglch wach sein konnte. Ich versuchte meinen Kopf zu wenden um einen Blick auf sein Bett ! zu werfen, war jedoch unfähig dazu. Danach probierte ich weiterzumachen, glitt jedoch wieder in Unbewußtheit.


    Auch hier muss ich Martouf recht geben.
    Ganz wichtig ist es, sobald man merkt, dass man nicht klar sieht, bzw. das Bild welches man wahrnimmt verschwommen ist, um "Klarheit" zu verlangen. Am Besten funktioniert das, wenn man es positiv, aber direkt zum Ausdruck bringt. (Gedanken) Es muss hier keine Affirmation sein - ein klarer Satz genügt meist aus. Wenn nicht, einfach noch einmal wiederholen, und dabei bestimmter sein.


    Das Öffnen von Türen und ganz speziell zu überwindende "Hürden" wie Leiter, Seil, Brücke, usw. können oft wie ja Martouf auch schon sagte, einen Übergang zu einer höheren Ebene darstellen.
    Auch Ängste können so manchmal überwunden werden.


    Die alte Frau würde ich auch als "Guide" sehen. Zudem Du ja durchaus von vornherein Vertrauen zu der Frau hattest. Sonst würdest Du Dich ja nicht auf Ihren Schoß legen... ;-)



    LG
    jamsession


    Quote-Tags korrigiert.

  • Das mit der Gabe ist wirklich nur Mystifikation, da gebe ich Martouf Recht! IMO (nur eine persönliche Hypothese!), suchen wir, also bevor wir inkanieren, uns aus, uns selbst ein paar "Hinweise" während des Lebens als Mensch zu geben, die uns daran erinnern sollen, "wo wir herkommen". Das mag sich jetzt nicht groß von Martoufs post unterscheiden, aber ich dachte, es könnte die Sache etwas klarer machen, wenn noch ein paar andere was dazu schreiben.


    Man sollte sich von möglichst vielen Seiten Informationen zu dem Thema holen. Ich habe selbst bisher erst zwei Bücher gelesen ("über die Schwelle des Irdischen hinaus" bzw. im Original "Ultimate journey" von Robert A. Monroe und "Praxis der außerkörperlichen Erfahrung" von Robert Peterson).


    Aber das Wichtigste ist IMO, sich im Internet über die persönlichen und selbstgemachten Erfahrungen auszutauschen, und zu fragen.

    Irgendwann ist es einfach zu spät, um noch etwas zu ändern.


    .....................................................................


    R.I.P.:


    ParaPortal
    Aug. 2003 - Okt. 2006

  • Zitat

    Klingt ganz nach einer ziemlich unkontrollierten außerkörperlichen Erfahrung. Ob du tatsächlich "wach" warst (im Sinne von Fokus 1), als du die Starre wieder erlebt hast, wage ich jedoch zu bezweifeln.


    Erzähl mir doch bitte mehr von diesen fokusgeschichten. Das hört sich ja alles mächtig kompliziert an mit diesen ganzen Ebenen und Zwischenebenen. Wie lange machst Du das schon? Kannst Du mir zu dem Thema einschlägige Lektüre empfehlen?


    Zitat

    Das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du dich höllisch erschreckst und/oder wieder in deinen physischen Körper zurückkehrst, das ist alles


    Na da habe ich aber andere Sachen gelesen...z.B das wenn man sich heftig erschreckt, nicht mehr in seinen Körper zurückkehren kann, weil dann die "obligatorische Silberschnur" reißt, welches ich mir vor allem gut bei Herzkranken vorstellen kann.In "die kunst des Träumens" von Carlos Castaneda heißt es, das man sich leicht in den anderen Welten verirren kann .


    Zitat

    Es scheint ein allgemein beobachtbares Phänomen zu sein, dass "starke" Energien oft als Wut, Hass, Aufregung, Liebe oder gar als Sexualität (kommt öfter vor, als man meinen mag) interpretiert werden, weil unser Verstand einfach nichts Besseres kennt, mit dem es diese Energie-Wahrnehmungen vergleichen könnte.


    das kann ich mir auch gut vorstellen.


    Zitat

    Beim Sprechen hast du, trotz Anstrengung, nur ein leises Krächtzen herausbekommen, nicht wahr?


    ja so war es...ziemlich unangenehm, aber ehrlichgesagt nicht so unangenehm wie die anfänglichen Paralyseschauer! ;-)


    Die unterschiedlichen Farben durch Quote-Tags ersetzt, der Übersichtlichkeit halber.
    -- Martouf

  • Zitat von "Moogles"

    Erzähl mir doch bitte mehr von diesen fokusgeschichten. Das hört sich ja alles mächtig kompliziert an mit diesen ganzen Ebenen und Zwischenebenen. Wie lange machst Du das schon? Kannst Du mir zu dem Thema einschlägige Lektüre empfehlen?


    Die "Fokus"-Skala geht auf den Bewusstseinsforscher Robert A. Monroe zurück, der sie zur besseren Unterscheidung und Einteilung von Bewusstseinsstadien benutzt hat. In den Anfängen seiner außerkörperlichen Erfahrungen bezeichnete er den Zustand "Geist wach, Körper schläft" etwas willkürlich als "Fokus 10". Darauf basierend wurden später weitere Einteilungen vorgenommen.


    Die komplette Skala sowie einige - meiner Meinung nach - gute AKE-Bücher findest du übrigens auf meiner Homepage (http://www.martouf.de.vu/).


    Zitat von "Moogles"

    Na da habe ich aber andere Sachen gelesen...z.B das wenn man sich heftig erschreckt, nicht mehr in seinen Körper zurückkehren kann, weil dann die "obligatorische Silberschnur" reißt, welches ich mir vor allem gut bei Herzkranken vorstellen kann.In "die kunst des Träumens" von Carlos Castaneda heißt es, das man sich leicht in den anderen Welten verirren kann .


    Ersteres ist mir bekannt, jedoch würden - wenn das zutreffend wäre - wohl ca. 90% aller AKE'ler bei ihren Reisen ums Leben kommen, weil sie durch irgendeinen externen Reiz physisch aufgeweckt worden sind...in den Anfängen meiner eigenen Reisen (okay, ich stecke immer noch ganz am Anfang, aber hier meine ich richtig am Anfang :wink:) hat mir o.g. Sache mit dem Silberschnurriss zugegeben sehr viel unnötige Angst eingejagt. Inzwischen halte ich außerkörperliche Erfahrungen diesbezüglich für sicher. Zudem bin ich auch schonmal während einer AKE-Übung, in der ich mich bereits im Ablösungsstadium des EKs vom PK befand, durch meinen Wecker "herausgerissen" worden - ohne irgendwelche Schäden davonzunehmen. Ich habe nur ein schnelles, tiefes Gefühl des "Zurückfallens" gespürt und mich tierisch erschreckt (resultierend in einem kurzzeitig beschleunigten Puls), das ist alles. Ich lebe noch! :mrgreen:


    Das zweite Statement kann ich guten Gewissens als Unsinn bezeichnen; hat man noch einen physischen Körper, so kann man einfach an ihn denken und man befindet sich wieder in ihm; somit ist kein Verirren möglich, da man ausnahmslos immer einen Bezugspunkt (physischer Körper) hat! Hat man nach dem Tod keinen Körper mehr, so kann man sich trotzdem einfach auf einen beliebigen neuen Ort ausrichten und wie ein durch den Raum geschossenes Gummiband dort hinbefördern (deshalb nannte Monroe diese Methode auch "Gummiband-Methode"), dadurch hätte das Verirren ebenfalls ein Ende.


    Zitat von "Moogles"

    ja so war es...ziemlich unangenehm, aber ehrlichgesagt nicht so unangenehm wie die anfänglichen Paralyseschauer! ;-)


    Wollte nur sichergehen, ob es tatsächlich eine unkontrollierte AKE war. Bei luziden Träumen habe ich dieses Krächtzen nämlich noch nie wahrnehmen können, sondern ausschließlich bei außerkörperlichen Erfahrungen. Wobei das jetzt nur durch meine persönliche Erfahrung belegt ist, die Erfahrungen anderer müssten diese These noch stützen, muss ja nicht immer so sein.


    -- Martouf

  • Also...


    mir ist es öfter schon passiert das ich eingeschlafen bin und ich dann nachts während des schlafes plötzlich die augen aufgerissen habe und alles gesehen habe.


    also: ich habe die augen aufgemacht und mein zimmer gesehen,....mein fernseher.....den tisch.....die bilder an den wänden.......aber ich konnte meinen Körper nicht bewegen! ich war wie gelähmt....konnte nur meine Augen bewegen.........ich habe auch richtig angst gespürt...ich habe zwanghaft versucht mich zu bewegen und fing an ganz schnell und hastig zu atmen........irgendwann klappte es dann.....es fühlte sich an als hätte ich meine Fesseln gesprengt und ich konnte mich wieder bewegen.


    Ich hatte so etwas vorher noch nie erlebt......aber ich weiß das ich geschlafen habe.....oder zumindest eingeschlafen bin.


    Jetzt weiß ich nicht ob es ein böser Traum war, oder ob ich wirklich wach war in dem Moment als meine Augen aufgingen.


    wenn ich wach gewesen sein soll....warum war mein Körper gelähmt?
    wenn ich geschlafen haben soll.....warum konnte ich meinen atem und die geräusche von draußen hören? warum konnte ich alles so klar sehen als wenn ich im Zimmer stehen würde??




    YOURS
    ich hoffe ich hab´s jetzt nicht zu kompliziert erklärt

  • Zitat von "The Sinner In Me"

    warum konnte ich meinen atem und die geräusche von draußen hören? warum konnte ich alles so klar sehen als wenn ich im Zimmer stehen würde??


    Das klingt sehr stark nach dem Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung. Der Atem, den du hörtest, könnte von deinem physischen Körper gewesen sein, während du mit deinem Energiekörper ein kleines Stück von ihm entfernt warst. Du hast dir also vermutlich selber "von außen" beim Atmen zugehört. Es ist möglich, mit den nicht-physischen Sinnen des Energiekörpers wahrzunehmen, auch wenn man ihn noch nicht kontrollieren kann (bzw. wenn man damit noch zum Teil im physischen Körper "festhängt").


    Für weitere Informationen unbedingt ins Forum für außerkörperliche Erfahrung (AKE) schauen:
    http://www.paraportal.de/forum61.html


    Dort für Grundinformationen am besten erstmal den Leitfaden lesen:
    http://www.paraportal.de/ftopic3729.html


    Und auf dieser Website findest du noch mehr Detailinformationen zum AKE-Phänomen:
    http://www.martouf.de.vu/


    Vielleicht können diese Informationen hilfreich für dich sein.

  • Hallo,
    vielleicht kann jemand weiterhelfen ?


    Ich habe mitten in der Nacht ab und zu Schlafparalysen mit unaushaltbaren Schmerzen. Ich weiß also bereits, dass ich wach bin, aber ich hänge noch zwischen Schlaf und Wachsein. Die Schmerzen, die ich dabei habe, sind in präzise so, als würde mich ein Besenstiel o.ä. durchbohren, ich muss alle Kraft darauf richten, die Muskeln anzuspannen, um das zu verhindern , jegliche Konzentration auf andere Sachen wie richtig Wachwerden oder zu atmen, mich zu bewegen etc. sind völlig unmöglich. Ich weiß dabei, dass ich das tun sollte - atmen, mich bewegen etc. um richtig wach zu werden. Aber es ist völlig unmöglich - jede Konzentration, die ich vom Anspannen der Muskulatur abziehen würde, würde dazu führen, dass sich dieses Ding in mich reinbohrt. Betroffen sind Bauchnabel, Nieren und Magengegend. Ich träume dabei nicht, es ist weder eine Traumhandlung oder Traumbilder, es ist nur dieser qualvolle Schmerz.


    Ich habe bereits Alpträume davon, aus denen wache ich aber ohne Schlafparalyse auf.


    Danke.

  • Erstmal herzlich willkommen im Paraportal, today! :welcomewink: :)



    Nun zu Deinen Schmerzen - ehrlich gesagt, beunruhigt mich das etwas:

    Zitat

    Betroffen sind Bauchnabel, Nieren und Magengegend.


    Spürst Du das auch noch, wenn Du dann wach bist oder nur im Moment der Schlafparalyse?


    Hast Du das oft? Also, sowohl die Schmerzen als auch die Schlafparalyse?


    Auf jedem Fall solltest Du Dich beim Arzt mal richtig durchchecken lassen, z.B, auf so Sachen wie Blinddarmentzündung, Leistenbrüche... usw.
    Ich weiß nicht, wie alt Du bist (je älter, desto mehr Krankheiten kommen dazu): Bauchspeicheldrüse, Magengeschwür, Darm und Nieren.


    Alles was halt da so anzutreffen ist - klingt nach einem blöden Rat, vorallem weil im menschlichen Körper fast alle Organe im Bauchraum liegen, aber sicher ist sicher. Es kann auch was ganz Banales wie ein Leistenbruch oder verklemmte Blähungen sein, also mach Dich erstmal nicht verrückt.


    Spürst Du denn an diesen Stellen auch irgendwelche Schmerzen im Wachzustand, also tagsüber, wenn Du vollkommen wach bist?


    Wie kommt Du darauf, daß es sich wie ein Besenstiel anfühlt, nicht wie ein Messer oder ähnliches? Ist es eher ein dumpfer Schmerz oder ein Ziehen? Oder stechend? Hm, Schmerzen sind schwer zu beschreiben.
    Bist Du sonst gesund?


    Was träumst Du in Deinen Alpträumen? Wie geht es Dir seelisch?

  • Hi gutemine,
    danke für deinen Willkommensgruß.


    Zitat

    Spürst Du das auch noch, wenn Du dann wach bist oder nur im Moment der Schlafparalyse?


    Wenn ich dann richtig wach bin, spüre ich es auch noch, aber eher als "Schmerznachhall". Irgendwie so, als sendet das Gehirn keine weiteren Schmerzsignale aus, aber die restlichen vielen sind noch unterwegs. Ist auch höchst unangenehm, aber nicht mehr so abartig.
    Ich steh dann meistens auf, um mich "umzuprogrammieren", irgendetwas körperlich machen (z.B. auf der Tastatur rumklimpern) hilft am besten.
    Geht mir generell so, also auch bei Alpträumen. Ich wanke wie betrunken die Treppe runter zum Computer, das Traumgeschehen spielt zwar nicht weiter, ich häng aber mit dem Bewußtsein irgendwie in der letzten Szene fest.



    Zitat

    Hast Du das oft? Also, sowohl die Schmerzen als auch die Schlafparalyse?


    Schlafparalysen beim Einschlafen hab ich oft, aber normale, ist mir auch nicht unangenehm. Diese Aufwachparalysen mit Schmerzen 2-3 mal im Jahr. Ist ja eigentlich nicht viel, aber bei mehr würde ich auch Angst kriegen, überhaupt noch zu schlafen.
    Die Alpträume sind nicht so schlimm, da ich sofort aufwache, wenn der Schmerz beginnt.



    Zitat

    Auf jedem Fall solltest Du Dich beim Arzt mal richtig durchchecken lassen, z.B, auf so Sachen wie Blinddarmentzündung, Leistenbrüche... usw. Ich weiß nicht, wie alt Du bist (je älter, desto mehr Krankheiten kommen dazu): Bauchspeicheldrüse, Magengeschwür, Darm und Nieren.


    35 Jahre mit nicht mehr Wehwehchen als andere auch.


    Zitat

    Spürst Du denn an diesen Stellen auch irgendwelche Schmerzen im Wachzustand, also tagsüber, wenn Du vollkommen wach bist?


    Nein.


    Zitat

    Wie kommt Du darauf, daß es sich wie ein Besenstiel anfühlt, nicht wie ein Messer oder ähnliches? Ist es eher ein dumpfer Schmerz oder ein Ziehen? Oder stechend?


    Stell dir einen Besenstiel oder einen Daumen vor, der dir bspw. mitten in den Bauchnabel drückt. Einfach nur reindrückt. Die Haut bleibt unverletzt, der Bauchnabel reißt nicht auf der so. Das Ding drückt nur rein und du spannst die Bauchmuskeln an, damit es nicht durch dich durchdrückt. Läßt du nur eine Millisekunde nach, die Muskeln anzuspannen, wird die Haut aufplatzen und das Ding hängt dir in den Eingeweiden.
    Es ist ein dumpf-bohrender Schmerz.



    Zitat

    Was träumst Du in Deinen Alpträumen? Wie geht es Dir seelisch?


    Im wesentlichen Verfolgungsträume, Träume festgehalten und ins gruselige Dunkle gezerrt zu werden, Träume, entdeckt zu werden von irgendwelchen Gruselgestalten. Und seit neuerdings halt als Alptraum, dass mir das Ding reingedrückt wird.
    Seelisch gehts mir so trallala. Ich steck in einer emotionalen Überforderungssituation, aus der ich momentan nicht herauskomme und such mir daher gezielt Dinge, die mich mit "Lebensenergie" versorgen. Eigentlich steh ich permanent neben mir. Wie emotional zu oft ausgesogen . Daran kann ich aber momentan nichts ändern.


    Kann man sich für Schlafparalysen nicht so ne Art Codewort ausdenken, dass einen dort rausholt ? Ich will kein Alpträume davon haben und die beruhen darauf, dem ausgeliefert zu sein. Der Schmerz ist das eine, das Schlimme daran ist aber, kein Mittel dagegen zu haben, weil ich 100 % der Konzentration darauf verwenden muss, die Schlafparalyse auszuhalten.

  • Hm, das klingt wirklich sehr seltsam. Und Du bist ganz sicher, daß Du tagsüber nicht irgendeinen Schmerz verspürst. Sonst hätte ich gesagt, es ist was Organisches - aber wenn Du sonst gesund bist... tja, echt schwierig.


    Hast Du denn die "normalen" Alpträume oft? Klingt fast so - gefällt mir irgendwie nicht. Träume sollten eigentlich schön sein und man sollte sich beschwingt fühlen und voller Freude daraus erwachen. Okay, vielleicht wundert man sich über das Durcheinander, das man geträumt hat, aber Schmerzen sollte man auf gar keinem Fall haben. Es ist schon ein ernstzunehmendes Zeichen. Ich kann Dir nicht sagen, was GENAU Dich wurmt, aber irgendwie ist bei Dir irgendwas nicht in Ordnung, seelisch meine ich.


    Zitat

    das Traumgeschehen spielt zwar nicht weiter, ich häng aber mit dem Bewußtsein irgendwie in der letzten Szene fest


    Das kenne ich und habe es sehr oft - ich nehme mir dann die Zeit, um drüber nachzudenken. Hilfreich für Dich wäre es, ein Traumtagebuch zu führen, wo Du so detailiert wie möglich, den Traum notierst: was Du siehst und fühlst usw. Dadurch kannst Du erkennen, wie oft Alpträume auftreten und welche Symbole gehäuft vorkommen. Vielleicht ist auch eine Entwicklung zu erkennen.
    Erschrecke Dich nicht, wenn Du nach einiger Zeit (ca. 1 Monat), Deine Träume sehr gut erinnern kannst - das passiert sehr oft, wenn man ein Traumtagebuch führt und ist in den meisten Fällen auch erwünscht.
    Um Alpträume loszuwerden oder zumindest ins Positive zu verändern, hat sich das Luzide Träumen bewährt. D.h. daß Du während Du träumst, weißt, daß Du träumst - Du kannst dann tun, was Du willst oder Deine Träume verändern, sich Angreifern entgegen stellen und vieles mehr.
    Anleitungen im Forum und allgemein im Internet gibt es eine Menge zum Thema Luzides Träumen (engl. Lucid Dreaming), Klartraum, Wachtraum.



    Zitat

    Ich steck in einer emotionalen Überforderungssituation, aus der ich momentan nicht herauskomme und such mir daher gezielt Dinge, die mich mit "Lebensenergie" versorgen. Eigentlich steh ich permanent neben mir. Wie emotional zu oft ausgesogen . Daran kann ich aber momentan nichts ändern.


    Das klingt ja nicht so gut - warum kannst Du nichts daran ändern? :?:


    Zitat

    Eine Art Codewort ausdenken, dass einen dort rausholt


    Was ganz gut wirkt, aber leider nicht immer, ist einfach der Satz: "Ich will aufwachen!" - das wendete ich früher an, wenn ich aus einem Traum raus wollte - half auch manchmal bei der Schlafparalyse. Diese dauerte bei mir in der Regel aber immer sehr kurz (einige Sekunden) und zum Glück hatte ich keine Schmerzen oder ähnliches.


    Was vielleicht für Dich noch interessant wäre, ist der AKE-Bereich (Außerkörperliche Erfahrung, engl. Out of Body Experience (OBE)) in diesem Forum. Dort wird die Schlafparalyse oft beschrieben - möglicherweise findest Du dort einen Hinweis, wie es beendet werden kann. Ich meine mich zu erinnern, daß man versuchen soll, den großen Zeh zu bewegen - das würde einen aus der Schlafparalyse holen können.

  • Hi Gutemine,


    danke für deine Antwort.


    Alpträume hab ich eher schubweise, also paar hintereinander und dann länger keine. Hängt bei mir glaube sehr mit dem zusammen, was am hellichten Tag passiert.


    Ich schreib Träume dann auf, wenn ich Lust habe und sie sehr verschlüsselt sind. Oft kommt z.B. Wasser vor.
    Ich find träumen schön, sogar Alpträume. Genial, was das Gehirn so kann.
    An so viele kann ich mich aber nicht erinnern, ich steh auch sehr zeitig auf und wenn der Wecker einen rausrupft, ist das sowieso blöd zum Aufschreiben.


    Luzides Träumen probieren ist problematisch, da ich vorher durch so eine Art (wahrscheinlich hypnagoge) Bilderflut durch muß. Derzeit blutige Gesichter, wie nach einem Verkehrsunfall. Woher die kommen, weiß ich auch nicht. Naja. Als Kind konnte ich luzide fliegen, war cool. Ich hab mal probiert, ob das noch geht, es endete mit Fallschirmspringen, ob das luzide war, weiß ich aber nicht. Ich konzentriere mich dann auf das Wort fliegen, bis irgendwelche Bilder kommen. Nur, wenn ich mich entspanne, und das muss ja sein, dann kommen halt meist so Horrorbilder und damit vergehts einem.


    Ändern kann ich die momentane Situation nicht, da ich in das Leid anderer involviert bin. Unmöglich, Abstand zu halten.


    Der Satz "Ich will aufwachen" bzw. Zehwackeln ist zu viel abgezogene Konzentration. Ist echt ein Horrortrip. Mußt du dir so vorstellen, als hälst du mit aller Kraft die Tür zu. Zehwackeln würde deine Kraft erheblich reduzieren. Selbst Luftholen ist problematisch, denn man entspannt dabei.
    Die AKE-threads hab ich schon erfolglos gesichtet.
    Naja, ich werd sehen. Ich glaube, man darf einfach keine Angst davor haben. Was passiert, passiert eben.


    Schön, wenn du aus Träumen beschwingt aufwachst. Ich hatte gestern so einen. So schön hab ich glaube noch nie geträumt. Schade, dass man solche Träume nicht "holen" kann. Dann würde ich wahrscheinlich in den Dornröschenschlaf verfallen.


    Wie ist das mit dir ? Hört sich so an, als magst du das mit der Träumerei.
    Kommt die Realität da heran ?

  • Wie fühlt es sich an ist es ein sehr starkes ziehen wie als würde jemand an der rum schneiden? Dann kann ich dich beruhigen es ist der vorgang der ablösung und wenn man sich immer mehr darauf konzentriert wird es immer schmerzhafter, bleib ruhig und warte was passiert den rat kann ich dir nur geben.


    Mfg: KrümelMonster

  • KrümelMonster
    Ich weiß nicht, ob today den Ablösungsschmerz im Sinne einer AKE meint. Das scheint doch irgendwie anders zu sein.



    today
    Mir ist eingefallen, daß ich auch schon paarmal sowas hatte und zwar in der Lunge/Brust. Und wenn man dann aufwacht, wird der Schmerz immer weniger und ist dann ganz weg. So wie der von today beschriebene Schmerznachhall. Ich dachte, es hat vielleicht mit meinem Asthma zu tun. Kann es mir aber nicht genau erklären, warum der Schmerz dann weg war. Vielleicht ein Fehlgeleiteter Schmerzreiz? Immer wenn das auftrat, dachte ich mir, ich müßte das mal untersuchen lassen - später vergißt man es aber wieder und denkt sich: "es wird schon nichts sein."



    Zitat von "today"

    Alpträume hab ich eher schubweise, also paar hintereinander und dann länger keine. ....
    Im wesentlichen Verfolgungsträume, Träume festgehalten und ins gruselige Dunkle gezerrt zu werden, Träume, entdeckt zu werden von irgendwelchen Gruselgestalten.


    Das klingt schon ein bißchen ernst - vorallem, wenn man 35 ist und sagen wir mal nicht zwischen 8 und 17 oder so. Hat definitv was zu bedeuten.


    Zitat von "today"

    Ich schreib Träume dann auf, wenn ich Lust habe und sie sehr verschlüsselt sind. Oft kommt z.B. Wasser vor.
    Ich find träumen schön, sogar Alpträume. Genial, was das Gehirn so kann.


    Also ich finde es auch total genial - das Träumen an sich und befasse mich schon sehr lange damit. Von Wasser träume ich auch öfter - besonders oft träumte ich von Wasser, als ich schwanger war - das war sehr auffällig.
    Aber Wasser und Schwimmen ist für mich fast so schön wie Fliegen.
    Komischerweise habe ich gar keine Alpträume mehr oder ich empfinde sie als nicht schlimm - notfalls kann ich sie ja ändern oder einfach abbrechen.


    Zitat von "today"

    Luzides Träumen probieren ist problematisch, da ich vorher durch so eine Art (wahrscheinlich hypnagoge) Bilderflut durch muß. Derzeit blutige Gesichter, wie nach einem Verkehrsunfall.


    Uagh, wie unheimlich - wie kommt das??? Bist ja nicht Rettungssanitäter oder so?
    Ich induziere die Luziden Träume meistens aus einem normalen Traum heraus - meist, indem mir auffällt, daß irgendwas nicht stimmt und ich dann weiß, daß ich träume. Und dann tue ich, worauf ich Lust habe. Manchmal nehme ich mir vor dem Schlafengehen vor, etwas bestimmtes im Traum zu tun, falls ich luzid werde.


    Was das Fliegen angeht... egal, wo ich im Traum bin, ich springe einfach irgendwo runter und dann klappt das mit dem Fliegen meist von selbst. Man muß nur aufpassen, daß man nicht im Wachzustand springt - ne, im Ernst, ich habe mich schon mal dabei ertappt, daß ich mich fragte, ob ich wach bin oder nicht. Irgendwann wird man halt doch ein bißchen Banane. :wink:


    Zitat

    Nur, wenn ich mich entspanne, und das muss ja sein, dann kommen halt meist so Horrorbilder und damit vergehts einem.


    Das habe ich oft, wenn ich versuche, AKEs zu machen - Fratzen mit aufgerissenen Mündern fliegen auf einen zu. Ich versuche dann ganz locker zu bleiben und kucke mir das wie im Fernsehen an - aber um ehrlich zu sein, es hat mich auch schon mal so gerissen (erschreckt), daß ich zusammen gezuckt bin und dann war's mit der Entspannung vorbei.


    Zitat

    Ändern kann ich die momentane Situation nicht, da ich in das Leid anderer involviert bin. Unmöglich, Abstand zu halten.


    Oje, oje - klingt furchtbar. Gibt es in absehbarer Zeit eine Lösung für die Probleme?


    Zitat

    Wie ist das mit dir ? Hört sich so an, als magst du das mit der Träumerei. Kommt die Realität da heran ?


    Ja, ich mag meine Träume - ist sozusagen eines meiner Hobbies. Leider schlafe ich zur Zeit viel zu wenig - somit träume ich natürlich nicht so viel.




    Ob meine Träume an die Realität herankommen?


    Ich habe ganz verschiedene Träume - ich versuch mal eine Aufstellung:
    a) normale Träume:
    Alltagsträume, Dinge, die auch reall passieren könnten. Meist mit Familie, Freunden, Orte, die ich kenne. Ich bin dabei ich selbst.


    b) Actionträume:
    Ich bin der Held (Heldin) oder manchmal auch der Beobachter etwas außergewöhnlichem, wie eine Verfolgungsjagd, Flugzeugabsturz, Feuer, Unfall - so wie ein Actionfilm oder Krimi im Fernsehen. Sehr rasant und mit richtiger Story.


    c) Andere Leute-Träume: (weiß nicht, wie ich's sonst nennen soll)
    Ich bin jemand anders oder sehe Leute und Orte, die ich im richtigen Leben nicht kenne, die mir im Traum aber sehr wohl bekannt sind. So als wäre ich eine andere Person - manchmal bin ich in solchen Träumen auch ein Mann. Da passieren dann meist auch ganz normale Dinge wie in a)


    d) Luzide Träume:
    Irgendwann in einem Traum merke ich, daß etwas nicht stimmt, weil etwas passiert, was nicht sein kann. Oder ich gehe zu einem Spiegel und sehe hinein - wenn ich anders aussehe als sonst, weiß ich, daß ich träume. Dann kann ich tun, was ich will. Das klappt manchmal ganz gut, manchmal aber treibe ich dann wieder in einen richtigen Traum zurück.
    Es gibt auch manchmal AKEs aus luziden Träumen heraus, aber das ist mir bis jetzt nur einmal gelungen.


    Also, Alpträume habe ich eigentlich nicht, wenn dann sind das eher so Actionträume und ich weiß instinktiv, daß ich nicht wirklich in Gefahr bin.

  • Achja, hab noch was vergessen - ein Traum, der mich immer noch nicht losläßt, hatte ich mal im AKE-Bereich gepostet (Sa. 18 März 2006 02:40):
    http://www.paraportal.de/ftopic4117-30.html
    Ist über ein halbes Jahr her und vom Gefühl her immer noch unvergessen!


    Eine Art Gefühlstraum/Glückstraum - weiß nicht, oder vielleicht doch eine AKE??? Aber die Gefühle waren einfach überwältigend.

  • Hallo!


    Ich bin über dieses Forum gestolpert, weil ich nach Erklärungen dafür gesucht habe, was mir im Schlaf häufig widerfährt. Dank diesem Forum weiß ich nun, dass sich dieses "Phänomen" Schlafparalyse nennt. Diesen Zustand erlebe ich schon seit meiner frühesten Jugend immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Anfangs hat mir das jedes mal Angst gemacht, denn das Gefühl, gelähmt und ausgeliefert dazuliegen, war immer sehr beunruhigend. Dazu kam auch immer das Gefühl, nicht allein im Raum zu sein. Mittlerweile ist es aber so, dass ich mich eigentlich freue, wenn es passiert, denn gerade das merkwürde Kribbeln im ganzen Körper ist eigentlich ganz angenehm, wenn man sich darauf einlässt.


    Der Grund, weshalb ich aber hier überhaupt etwas schreibe ist, dass ich vor ein paar Tagen mal wieder ein solches Erlebnis hatte. Diesmal war es jedoch deutlich intensiver und in einigen Aspekten anders als sonst. Angefangen hat es damit, dass ich wach(?) geworden bin, weil ich ganz deutliche Geräusche direkt hinter mir wahrgenommen habe. Es hat sich so ähnlich angehört, als würde jemand mit meinem Bettzeug rascheln. Ich konnte mich nicht bewegen, das Kribbeln war da, im Kopf war ich aber scheinbar wach. Ich wusste zum Beispiel ganz klar, welche Liegeposition ich hatte, und ich wusste, dass es draußen schon hell war (woher eigentlich?). Jedenfalls habe ich mich deutlich auf das Geräusch konzentriert und versucht zu verstehen, was es sein könnte. Nach vielleicht 30 Sekunden (genau kann ich es nicht sagen), war plötzlich nichts mehr zu hören und ich konnte mich wieder bewegen. Ich habe mich sofort umgedreht, aber ich war allein im Raum und alles war normal. Danach habe ich die Augen wieder zugemacht, und ziemlich schnell ging das ganze wieder von vorn los. Wieder ganz deutlich das Geräusch und wieder konnte ich mich nicht bewegen. Danach ist es noch zwei mal passiert und beim letzten mal hatte ich zusätzlich noch ganz deutlich das Gefühl, dass mich irgendetwas aus meinem Bett schieben würde. Eigentlich war es nicht nur ein Gefühl, ich habe es wirklich gespürt. Ich habe auch gespürt, dass ich den Rand des Bettes erreichen würde und nun eigentlich runterfallen müsste. Genau in dem Moment war der Spuk aber auch vorbei und ich bin aufgewacht, natürlich nicht neben dem Bett, sondern mittendrin. ;-)


    Ich hoffe, dass überhaupt jemand meinen etwas zu umfangreich geratenen Text liest. Eigentlich hätte ich noch viel mehr schreiben müssen, um nur annähernd dieses Erlebnis und die damit verbundenen Gefühle zu beschreiben. Und vielleicht kann mir jemand sagen, was da genau mit mir passiert ist, und was es bedeuten könnte. Wäre echt toll! :-)


    Liebe Grüße...
    Hanson

  • Und wieder einer mehr den ich beneiden kann :lol:


    Die Schlafparalyse und die Schwingungen sind normal, wenn der Körper
    einschläft und der Geist wach bleibt. Das Gefühl aus dem Bett geschoben zu
    werden war wohl dein Astralkörper, der sich vom physischen Körper
    wegbewegt hat.


    LG, Sandman

  • Respekt! So nah an eine bewusste AKE zu kommen, ohne das zum Ziel zu haben... wie gemein, dass manche Leute es da so leicht haben...
    Nun, ich denke das war doch sehr deutlich der Beginn einer AKE, oder?
    Die Geräusche sind sehr verbreitete pre-AKE-Phänomene.
    Nun, ich habe vorletzte Nacht mal gute Erfolge gehabt, und auch starke Schwingungen gespürt. Dabei habe ich auch ''Bettwäsche-Raschel-Geräusche'' gehört, aber dass hatte einen sehr banalen Grund : Mein Körper hat sich einfach mit den schwingungen mitbewegt.(Ein Phänomen, dass ich mir nicht erklären kann, und habe bisher auch noch keine Berichte darüber gehört/gelesen).
    Aber genug von mir, du kannst dich glücklich schätzen, dass du da so leichtes Spiel hast. Treib es ruhig noch weiter und mach das ganze bewusst und willentlich. Allerdings solltest du dich natürlich erst mal ein wenig übers Thema informieren, denn: Was du während der AKE erleben wirst, ist bestimmt erschreckend, und man sollte besser schon mal auf verschiedene Dinge vorbereitet sein. (Tja, bisher hat mich noch nichts erschreckt. Aber ich war auch noch nie draussen)


    MfG
    Chio