Peacefood - Nieder mit wütendem Schnitzel

  • Habe vorhin auf Facebook jemanden über Peacefood schreiben sehen, und darüber, dass es der Menschheit aktuell so schlecht geht, weil alle Nonveganer den Schmerz und den Zorn ihres Steaks und ihrer Milch mitkonsumieren und speichern. Ich habe das gegoogelt, und ja, es ist anscheinend tatsächlich ein neues, esoterisch-pseudowissenschaftliches Konzept, das keinesfalls dafür erdacht wurde, Leute mit wahnsinnig teurem, unwütendem Essen abzuzocken.
    http://peacefood.de/
    Bitte teilt eure Gedanken.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Ok, jetzt reichts, sind für den No-Return Flug zum Mars noch Plätze frei?
    Ich habe ja in letzter Zeit viel Bullshit gelesen, aber DAS übertifft es meilenweit :shock: Alleine der erste abschnitt mit dem "Wir essen zu viel totes" hätte mir fast nen Herzinfarkt beschert. Was sind denn bitte Pflanzen auf dem Teller? Schlafen die nur?
    Alter, wer soetwas glaubt und verbreitet ist in meinen Augen minderbemittelt. Ich habe nichts gegen eine vegetarische oder vegane Lebensweise, aber das ist Chemtrail x 10^10 -.-

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • War übrigens unter einem dieser Memes zur Asylantenfrage zu finden, die man aktuell überall auf Facebook sieht. Ein Befürworter fragte, wann die Menschen wohl aufgehört haben Menschen zu sein; dann wurde geantwortet, dass das der Fall sei, seit Menschen begonnen haben, Fleisch zu essen. Dann kam dieser Kommentar:


    es stimmt ja schon, dass Fleischesser auch die ganze Angst und Wut mitessen, die das Tier verspürt hat. war ja auch mal einer und kann nur bestätigen, dass der Begriff "peace food" nicht nur so ne Modeerscheinung ist. Naja, ist aber ein anderes Thema ...


    Bedacht mit mehreren Likes. Es ist echt nervig, wenn nicht nur die Nazis dümmer sind als zwei Kilo plattgewalztes Mett mit Zwiebeln, sondern auch die, die eigentlich auf der richtigen Seite sind.

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  • Ja, tun sie. Orchideen etwa zeigen auf den Blattunterseiten und den Trieben (wenn vorhanden) klebrige Tropfen als eine Art Stresssyndrom, wenn sie in Zugluft oder unter anderen nicht ganz förderlichen Bedingungen stehen.
    Ich habe mal gelesen, dass irgendwo (ich glaube es war ein asiatisches Land) geglaubt wird, dass das Fleisch aromatischer schmecke, wenn das Tier bei seiner Schachtung unter möglichst großem Stress steht. An Einzelheiten und die Quelle kann ich mich leider nicht erinnern. Mag sein, dass sich Stress als chemische Reaktion in irgendeiner Form auf das Fleisch auswirkt, aber eine emotionale Beeinglussung durch die negativen Emotionen des Tieres ist ja wohl der größte Schwachfug, der mir seit langem untergekommen ist. Der Mensch ist böse, seit er Fleisch isst? Hat da jemand bei Frühgeschichte über die Entwicklung des Menschen nicht aufgepasst?? Und ist nach dieser Theorie jedes (andere) Tier, das Fleisch isst, ebenfalls böse? Herr, lass Hirn regnen!

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

  • Ich habe mal gelesen, dass irgendwo (ich glaube es war ein asiatisches Land) geglaubt wird, dass das Fleisch aromatischer schmecke, wenn das Tier bei seiner Schachtung unter möglichst großem Stress steht.

    Würde ich eher anders sehen. Kann schon sein, dass es "aromatischer" schmeckt. Bei einer Schächtung ist das Tier lebendig und ihm wird die Kehle durchgeschnitten. Das adrenalinangereicherte Blut wird durch automatische Schnappatmung in die Lungenflügel gepumpt, genauso, wie der auslaufende Mageninhalt mit Magensäure, da nur bis zum Rückgrat geschnitten wird. Durch das Adrenalin arbeitet der Körper schneller, versucht schneller zu atmen, und über die Lunge kommen Krankheitserreger ins Fleisch. Wer also Halal essen will, mir egal. Ich bleib bei ordentlich Stressfrei geschlachteten Tieren.


    Lieber ein Kobe-Rind, als ein Afghanistan-Kamel!

  • Ups, ich meinte Schlachtung, sorry. Das l ging irgendwie verloren. Es ging darum, dass die Tiere dafür eben nicht vorher betäubt werden.

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  • Ähm....ja ne ist klar. Aber an manchen Wahrnehmungen ist schon etwas dran, insofern das minderwertige Nahrung aber auch falsche Ernährung die Körperchemie negativ beeinflusst, und es aufgrund dessen zu Krankheiten,
    oder einen unbestimmten unwohlgefühl kommen kann, das sehr wohl den Körper unter Stress setzen kann. Da geht es um veränderte Hormonwerte, und veränderungen im Mineralienhaushals, als Teil des Stoffwechsels.


    Beispiele sind hier verschiedene als Süßstoff angewante Nahrungsmittelzusätze z.b. Aspartam, das in verdacht steht in höheren Dosierungen als leichtes Nervengift zu wirken und so die Nerven zu schädigen, hier im Speziellem
    die "Schaltelemente" die für die Reitzweiterleitung insbesondere in den Muskels verantwortlich sind. Das alleine hört sich schon SEHR ungesund an. (Aspartam wird in vielen Kaugummis, und "Vitamingetränken" uvm. verwendet.
    Und noch einige andere unschöne Dinge weiß man von dem Zeug, unter anderem das Aspartam beim verstoffwechseln Methanol hervorbringt....kleinere Mengen kann der Körper zwar entgiften, stoft man sich allerdings mit
    Aspartamhaltigen "Lebensmitteln" voll, dann steht das schon auf nem, anderen Blatt. Vergesst nicht das wir in unserer Umgebung einer Menge anderer Umweltgiften in der ein oder anderen Konzentration ausgesetzt sind, die
    zwar als Unbedenklich in ihrer Menge sein sollen.....aber diese Studien und deren Grenzwerte sind, oftmals völlig aus der Luft gegriffen...(stimmt wirklich, kein Scheiß).



    Dann kann auch minderwertiges Fleisch eine gesundheitliche Beeinträchtigung hervorbringen, da in diesem Fleisch wichtige gesunde Inhaltstoffe zwar nicht fehlen aber nur unzureichend vorhanden sind, zudem ist in Massentierhaltung
    produziertes Fleisch hochgradig mit Antibiotika und oder deren Rückständen belastet, sowie die fleischreifung wird durch den Stress den die Tiere beim Transport und dem Schlachtvorgang erleiden äußerst negativ belastet.,


    Hier der Vorgang der Fleischreifung nach dem Schlachten (ih erspare euch Fachsprech weitgehend.) Frisches Fleisch firekt nach der Schlachtung kann vom Körper schlechter verdaut und dessen Inhaltstoffe verstoffwechselt werden.
    Warum genau das jetzt so ist überspringe ich jetzt einfach mal. Fleisch muss eine gewisse Zeit nach dem Schlachten abhänge also (vorzugsweise) kühl gelagert werden, damit gewisse chemische Prozesse im frischfleisch ablaufen können.
    Der wichtigste Stoff oder das wichtigste Zeug dabei ist der sogenannte Muskelzucker, der in jedem lebenden Wesen eine wichtige Rolle bei der Energiefreisetzung im Bewegungsablauf spielt.

    Dieses Zuckerzeug also spielt bei der sogenannten Fleischreifung eine besonders wichtige Rolle, in dem Sinn das es sich schon wenige Zeit nach dem Tod des Schlachtiere, sich in sogenannte Fleischmilchsäure umsetz (sportlern wird das bekannt,
    vorkommen, dieses zweite Zeug sorgt stets für nen 1a) Muskelkater, der aus einer Übersäuerung des Muskeln nach starker Belastung resultiert.) Diese Fleischmilchsäurezeug doktort zusammen mit anderen Enzymen usw. am Fleisch
    herum, so das dieses vielleicht nicht besser genießbar, aber doch leichter verdaubar ist....


    Die richtige Fleischreifung setzt auch vermehrt Inhaltstoffe frei die Stoffwechselfördernd für den menschlichen Körper ist, bildet sich keine Fleischreifung heraus (die eigentlich die allererste Stufe des verrottens dastellt :P), dann
    setzt sich ein Teil der Inhaltstoffe im Fleisch in teilweise andere teilweise ungesunde Stoffe um, als beabsichtigt, diese sind teilweise in grölßeren Mengen konsumiert nachgewiesener gesundheitschädlich.


    UND ihr könnt keinem ernsthaft weismachen das Steaks die unter hartem Preisdruck nur einige wenige Euro kosten sollen, gutes Fleisch sind.....nein meine lieben Mituser das ist der allerletzte Rotz....absolutes Pfui.
    Und wer sowas in sich reinstopft sollte sich bei all den Anitbiotika, gesundheitschädlichen Stoffen (aus fehlerhafter fleischreifung) nicht wundern wenn er davon krank wird.


    Also tut euch nen gefallen und kauf vielleicht weniger aber dafür Qualitativ hochwertiges Fleisch, und dieses ist dann in der Tat eine Gaumenfreude und euer Körper wirds euch danken.




    Diese Esoterikscheiße ist ebenfalls Rotz.....Gehirnrotz erster Güte, und hat nichts mit Gesundheit zu tun, schon gar nicht mit geistiger, HERR-wirf-Hirn-vom-Himmel-.-.


    Grüße euer Schatti


    PS: (wer eventuell sinnfreies Buchstabengebrabbel oder sonstige Fehler entdeckt, kann sie sich übern Kamin hängen......ich hab einen im Tee und bin total stolz darauf das ich die Tasten überhaupt bedienen kann :P)


    UND ganz wichtig Vegetarier sind keine besseren Menschen, ihre Sünden sind nur andere, Stichwort; Plantagen für Sojanbau und andere Zutaten vegetarischer Ernährung z.b., Stichwort: Wald- und Regenwaldabholzung
    Stichwort: Pestizide, Stichwort: Artensterben, Tja irgendwo muss das Mampf für die vielen ach so anständigen Vegetarier ja wachsen......tja dooof nä....hrhrhrhrhr, und darauf einen Schluck Bier*Prooost*
    UND Vegetariertum verhindert nicht, das ein Homo Sapiens ein A*********ch, oder Vollpfosten sein kann.....die gibts nämlich ( leider) überall :P *packt sein gestigen Boxhandschuhe aus, um gewisse individuen vom
    ach so hohen Ross runterzuholen* (Ja Schatti ist auf getripselten gemäßigten Kravall gebürstet* So jetzt können die politisch weichgespühlten Gutmenschen über mich herfallen, wenn die können :evil: .


    Wartet auf Gegenargumente^^.

  • Ich hatte mich vor etlichen Jahren mit gesunder Ernährung beschäftigt, theoretisch und praktisch, und habe dabei festgestellt, dass eine bestimmte Ernährungsweise für einige Menschen eine Ersatzreligion ist, der sie blind und fanatisch folgen.


    Ich bin mittlerweile zum dem Schluss gekommen, dass jeder das essen sollte was ihm schmeckt und gut bekommt. Wobei man sich aber schon um eine einigermaßen ausgewogene und gesunde Ernährung bemühen sollte. Aber dafür muss man nicht in extreme Ansichten verfallen.


    Ein echtes Problem sind die katastrophalen Zustände in der Tierhaltung. Deshalb esse ich nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung.


    Ganz sicher wird ein Mensch durch das Essen von Fleisch nicht schlechter als er das ohnehin schon ist. Und umgekehrt wird ein Mensch durch den Verzicht auf Fleisch auch nicht besser als vorher.


    Ich hatte während meines "Ernährungs-Trips" eine Frau kennengelernt, die Fleisch als Metzelscheiße und Fleischesser als Kannibalen bezeichnet hat. Sie putzte ständig hingebungsvoll ihren (nichtvorhandenen!) Heiligenschein, weil sie als Vegetarierin ja soviel besser war als die Kannibalen. Sie aß aber in großen Mengen Schokolade und Gummibärchen. Außerdem war sie ständig stark geschminkt und nahm dauernd irgendwelche Pillen und Gesundheitspräparate zu sich. Als ich ihr sagte dass Adolf Hitler Vegetarier war, dass in Schokolade Tierblut und in Gummibärchen Gelatine enthalten ist und dass Tiere für ihre Kosmetika und Pillen unvorstellbar grausamen Tests unterzogen werden, wurde sie hysterisch und flippte derartig aus, dass die anderen Teilnehmer der Info-Veranstaltung sie festhalten mussten.


    Das ist natürlich ein Extrem-Beispiel, aber einige Ernährungsweisen und vor allem die dahinter stehende Ideologie sind auch extrem, vor allem extrem fragwürdig.

  • Ernährung ist die Angelegenheit eines jeden einzelnen. Ich möchte da auch niemanden was vorschreiben. Aber zumindest ein wenig Bewusstsein sollte man schon dafür entwickeln, was man in welchen Mengen zu sich nimmt und unter welchen Bedingungen und an welche Konsequenzen die Herstellung des eigenen Essens geknüpft ist.

    The idea of Salvation comes, I believe, from the one whom suffering breaks
    apart. He who masters it, on the contrary, needs to be broken, to proceed
    on the path towards the rupture. - Shaxul?

  • Empfänger von Spenderorganen, so wurde wohl mehrfach beobachtet, sollen oft z.B. die Essgewohnheiten ihrer Spender übernehmen. Es soll etwas mit den übertragenen Genen des Spenders zu tun haben.


    Von daher wäre es denkbar, dass durch den Verzehr von Fleisch, emotionale Informationen in Form von im Fleisch enthaltenen Stresshormonen auf den Menschen übertragen werden. Inwieweit diese Hormone jedoch zusammen mit dem Trägerstoff (Fleisch) durch die Magensäure zersetzt werden, ist mir nicht bekannt.


    Da ich persönlich keine Veganer kenne, schlussfolgere ich aus den voran gegangenen Kommentaren, dass die Persönlichkeitsveränderung der Veganer möglicherweise durch eine Teilphotosynthese stattfindet, die verursacht wird durch den Stock, welcher ihnen mit der Zeit aus dem Popöchen wächst und schließlich so stark verwurzelt, dass man in nicht einmal herausziehen kann, um ein Lagerfeuer damit anzuzünden.


    Als Langzeitvegetarier (30 Jahre) kann mich nur aus eigener Erfahrung äußern. Ich liebe Tiere, aber ich habe sie nicht zum FRESSEN gern. Im Gegensatz zu vielen Veganern ist es bei mir keine Modeerscheinung, die ich zum Zweck der Selbstaufwertung mitmache, sondern ehrliche Überzeugung. Gefühle wie Zorn oder Trauer kommen bei mir daher nicht durch Übertragung zustande. Sie entstehen zumeist bei der Begegnung mit Menschen, die sich aus den abwegigsten Gründen für etwas Besseres halten. Das ist aber eine natürliche Abwehrreaktion und hat nichts mit meiner Ernährung zu tun.


    Es ist sicher wahr, dass die Ernährung auch Einfluss auf unsere Stimmung nimmt, aber wenn Veganer behaupten, sie seien lieber und friedlicher als die "Aasfresser", dann ist das reine Eigenwerbung und in den meisten Fällen auch noch gelogen.

  • Zitat

    Empfänger von Spenderorganen, so wurde wohl mehrfach beobachtet, sollen oft z.B. die Essgewohnheiten ihrer Spender übernehmen. Es soll etwas mit den übertragenen Genen des Spenders zu tun haben.


    Nicht nur das. Es wird da gerne von allen moeglichen Veraenderungen berichtet, die ich aber ehrlich gesagt eher fuer ein psychologisches Phaenomen und Wunschdenken halte. Gerade das Essverhalten ist aber ziemlich weit hergeholt, da sich Essverhalten bei den meisten im Laufe der Zeit sowieso recht haeufig aendert.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!