Angst und Panik

  • Moin!


    Das Gehirn des Menschen verrichtet stumpsinnig seine Arbeit wie ein Computer. Es kümmert sich nicht darum ob etwas Realität oder Einbildung ist.
    Es verarbeitet jede Information so, als sei sie real. Die Gedanken und Bewertungen der Gedanken spielen eine große Rolle bei der Entstehung der Panikattacken.



    War schon mal jemand im Zoo, im Löwenhaus? Meist ist da eine Absperrung die einem bis an die Gürtelliene geht, und zwei Meter weiter ist der Löwe im Käfig, den man dann bewundern,bestaunen,betrachten usw. kann. Wenn du an der Absperrung stehst und ihn betrachtest usw., verspürst du da Angst?


    Zitat

    Nein. Wenn ich im Tierpark bin und mir einen Löwen anschaue, dann habe ich keine Angst. Der ist ja weit genug weg.


    in dem Beispiel nur 2 Meter von dir entfernt in einem Käfig. Jetzt das gleiche Beispiel mit einer kleinen Änderung. Du gehst in den Zoo ins Löwenhaus. Der Löwe ist 2 Meter von dir entfernt in einem Löwenkäfig. Du betrachtest und bestaunst ihn. Plötzlich schaust du etwas nach rechts undbemerkst da die Tür vom Löwenkäfig weit offen ist, der Löwe könnte also einfach so herausstürmen und dich anfallen. DICH PACKT DIE ANGST.


    DerAngst auslöser war nicht der Löwe(primär), sondern die offen Tür vom Käfig. Auslöser für die Angst war die offene Tür und nicht der Löwe.


    Es gibt immer einen Auslöser, und den bekommt man heraus wenn man dem Patienten fragen stellt. In diesem Beispiel kommt jeder drauf wieso man plötzlich Angst bekam. Bei der Flugangst ist der Auslöser ??


    So Dirk, du kannst hier jetzt etwas mehr Klarheit schaffen. Es ist keine Sünde Angst zu haben mit dem Aufzug zu fahren und ich persönlich betrachte dieses Verhalten nicht als krank. Ist bei dir daheim die Einganstür immer offen ? Wenn nein, bist du doch da auch in einem verschlossenenm Raum( das Haus ), wieso hast du da keine Angst?
    Ich kenne einen der hat Angst vor Fahrstühlen, fährt aber damit wenn er in den 10 Stock muss und der Aufzug groß genug ist. Ein anderer fährt überhaupt nicht, auch wenn Leute dabei sind. Fährst du generell nicht egal wie groß ? Ich würde gerne wissen wollen was in deinem Kopf vorgeht(Gedanken) wenn du gezwungen wärst einen Fahrstuhl zu nehmen. Hattest du schon als Kind Angst mit dem Fahrstuhl zu fahren?
    Erkläre mir doch mal genau warum du kein Fahrstuhl fährst, vor was hast du Angst?


    Das habe ich schon mal erzählt. Ich habe Angst wenn ich abdem 3. Stock hinunterschaue wenn das Geländer mir nur bis zur Gürtelinie geht. Geht mir das Geländer bis zur Brust, dann kommt bei mir keine Angst auf. ICH WEIß WARUM, eben weil ich weiß was ich denke. Wenn ich es nicht wüsste, so gibt es trotzdem einen Auslöser, und den bekommt man raus wenn man weiter gräbt. So wie auch in dem Fall von Tinas Cousin oder ihr eigener mit der wo sie Attacken bekamm immer an gleicher Stelle. Ausserdem erkläre hier doch mal in Beispielen was rationaleangst und irratione Angst ist. Das ahbe ich drüben schon ein paar mal gefragt, und wie es scheint weiß es keiner von euch so genau, aber seltsamerweise werden diese Worte von euch benutzt. Da bin ich doch jetzt mal ganz Ohr.

  • Man muss erst einmal Unterscheiden dass eine Angst nicht zwingend eine Phobie ist. Der Unterschied liegt darin dass eine Angst sich auf Situationen bzw Geschehenisse bezieht, eine Phobie sich meistens auf bestimmte "Gegenstände" (Tiere, bestimmte Erscheinungen, Orte und ähnliches). Hier sei angemerkt dass dies nicht in 100% allen Fällen zutreffen muss und dass meistens Ängste und Phobien vermischt sind. Und hierbei geht es nicht um den Umgangssprachlichen Begriff der Angst (vieles was eigentlich eine Phobie ist wird im Volksmund oft als Angst betitelt, Paradebeispiel ist die "Platzangst") Es gibt durchaus Ängste die Aufgrund des Denkens entstehen, beispielsweise Zukunftsängste, Versagensängste. Nicht selten werden Ängste und Phobien auch anerzogen, hierbei sei die Homophobie als Beispiel genannt, welche sich oft durch äussere Einflüsse entwickelt (oftmals auch durch eine vorhandene latente homosexualität). Diese Ängste können oftmals durch Gespräche und Aufklärung verarbeitet werden indem man Techniken erlernt um seine Gedankengänge zu leiten.
    Dann gibt es noch irrationale Ängste, das Paradebeispiel dafür sind die meisten Tierphobien. Und da rede ich nicht davon dass jemand ein mulmiges Gefühl bekommt wenn er eine Spinne oder Schlange sieht, sondern dass Beispielsweise Enten (JA ENTEN! Nennt sich Anatidenphobie) einen panischen Schock auslösen der sich durch Schweissausbrüche, Schwindel, Herzrasen und ähnlichem äussern kann. Hierbei geht es auch nicht darum dass der Mensch Angst hat die Ente könnte ihn töten oder gefährlich werden, sondern einfach eine total irrationale Angst. Gleiches gilt hierzulande für eine Arachnophobie oder einer Ophidiophobie, denn die Zahl der Menschen die in Deutschland an einem Spinnen oder Schlangenbiss sterben ist ziemlich gering. Es gibt auch Phobien vor bestimmten Zahlen, vor Clowns, vor Pflanzen, vor Bahngleisen, vor Blumen und so weiter. Und sie alle haben gemein dass sie keine Angst vor dem Tod sind. Es ist auch nur halb wahr, dass Ängste ein Schutzmechanismus sind. Sie können es durchaus sein, da sie unsere Sinne in Gefahrensituationen schärfen können, allerdings können sie auch durch Traumata, Erkrankungen oder äusserem Einfluss erzeugt sein und somit nicht mehr vor einer zwingenden Gefahr warnen, sondern den Körper in alle möglichen Selbstschutzstadien schicken, ohne dass dies zwingend notwendig ist.
    Wenn man die Worte vom Allwissenden nun genau nimmt, hat er IM GRUNDE damit Recht, dass es für alles was wir tun einen Auslöser gibt, womit er aber absolut unrecht hat ist zum einen dass man sich diesen Einfluss immer zu 100% bewusst machen kann und dass man diesen Auslöser auch beeinflussen kann.


    Ich möchte auch noch hinzufügen dass es einige Ängste, Phobien und Angststörungen gibt, die nicht behandelbar sind und man somit den Leuten nur beibringen kann mit dieser Problematik möglichst gut leben zu können. Auch ist dieses "einfach damit konfrontieren" totaler Schwachsinn denn ich kenne einen Menschen der mit seiner Angst vor Ratten konfrontiert wurde indem man ihm zeigen wollte dass Ratten harmlos sind, was darin endete dass besagter Mensch einen Nervenzusammenbruch hatte und sich die Angst noch weiter verschlimmert hat. War auch ein "Experte" der von der Psyche keine Ahnung hatte und meinte damit kann er die Angst heilen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Zitat

    So wie auch in dem Fall von Tinas Cousin oder ihr eigener mit der wo sie Attacken bekamm immer an gleicher Stelle


    Wie schaut's aus, traust Du es Dir zu, den Panikattacken an immer gleicher Stelle auf den Grund zu gehen mit Deiner Fragerei?

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Zitat

    in dem Beispiel nur 2 Meter von dir entfernt in einem Käfig. Jetzt das gleiche Beispiel mit einer kleinen Änderung. Du gehst in den Zoo ins Löwenhaus. Der Löwe ist 2 Meter von dir entfernt in einem Löwenkäfig. Du betrachtest und bestaunst ihn. Plötzlich schaust du etwas nach rechts undbemerkst da die Tür vom Löwenkäfig weit offen ist, der Löwe könnte also einfach so herausstürmen und dich anfallen. DICH PACKT DIE ANGST.


    Dann wäre es aber immer noch der Löwe. Nur weil eine Tür offen steht, und das steht sie meistens, wenn die Tiere gefüttert werden, macht mir das keine Angst. Da ich weiß, dass dir Tür nur zum Vorraum führt und dort immer noch eine Tür zum Käfig ist, die nur aufgemacht wird, wenn der Löwe NICHT in dem Raum ist! Da ist ein Safaripark viel übler. Ich weiß, dass mir eigentlich nichts passieren kann, aber wenn so ein Löwe dann plötzlich vor dem Auto steht und einen ansieht, dann denkt man wirklich drüber nach, ob der gerade gefüttert worden oder ob man selbst die nächste Mahlzeit ist.

  • Zitat

    Wie schaut's aus, traust Du es Dir zu, den Panikattacken an immer gleicher Stelle auf den Grund zu gehen mit Deiner Fragerei?


    Aber sicher doch.


    Zitat

    Aber ich hab mal noch ein Beispiel. Panikattacken koennen auch einfach ohne erkennbare Ursache kommen und ohne dass man vor etwas bestimmtem Angst hat. Ist mir mal passiert, innerhalb kurzer Zeit ein paarmal. Einmal bin ich gelaufen, einmal selbst Auto gefahren, einmal war ich Beifahrer im Auto. Es ist immer an der selben Stelle passiert, als ich am Baecker in der Naehe meiner Eltern vorbeigekommen bin. Ganz ploetzlich wurde eine sehr starke Erinnerung ausgeloest, in der ich selbst in diesem Baeckerladen war. Es war so intensiv, dass ich fuer ein paar Momente fast glauben konnte, dort zu sein. Ich habe diese Erinnerung dann abgeschuettelt (es ist nicht grossartig etwas passiert in dieser Erinnerung, ich stand einfach nur in dem Laden, in dem ich frueher auch jede Woche ein paarmal war), und als ich dann wieder gedanklich im Hier und Jetzt war, hatte ich eine moerderische Panikattacke. Schweissausbrueche, Herzrasen, Uebelkeit. Ich habe es in den Faellen, in denen ich gelaufen bzw. im Auto mitgefahren bin gerade noch auf das Sofa meiner Mutter geschafft und musste mich dort hinlegen, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Als ich selbst gefahren bin (ich war auf dem Weg zur Arbeit), wollte ich eigentlich einfach weiterfahren, aber ich konnte nicht! Ich war so zittrig, dass ich umdrehen und zu meinen Eltern fahren musste.



    Backstube Werner oder Bäckerei Schröer? :mrgreen: Dann ist dort (immer an der selbeb Stelle) irgendetwas was diese Panikattacke auslöst. Sag ich doch, die Denke, da gibt es etwas was du siehst(unbewusst wahrnimmst) und dies löst die Attacke aus. Die Ursache ist, das dort(immer an der selben Stelle) irgendetwas ist. Was?! das kann man herausfinden wenn man gräbt( Fragen stellt). ES MUSS AUF JEDENFALL IRGENDETWAS DORT SEIN WAS DU BEWUSST NICHT MITBEKOMMST wenn du dich nicht sagen kannst was es ist, die Panikattacke auslöst. Ich versteh nicht ganz das mit der Erninnerung.
    Also immer wenn du auf der Höhe der Bäckerei warst, warst du plötzlich in Gedanken versunken mit dem Inhalt(Kopfkino) du ständest im Laden. Warst du schon mal in dem Bäckerladen früher, vor der Panikattacke?


    Zitat

    Man muss erst einmal Unterscheiden dass eine Angst nicht zwingend eine Phobie ist. Der Unterschied liegt darin dass eine Angst sich auf Situationen bzw Geschehenisse bezieht, eine Phobie sich meistens auf bestimmte "Gegenstände" (Tiere, bestimmte Erscheinungen, Orte und ähnliches). Hier sei angemerkt dass dies nicht in 100% allen Fällen zutreffen muss und dass meistens Ängste und Phobien vermischt sind.


    Stimmt.


    Zitat

    Diese Ängste können oftmals durch Gespräche und Aufklärung verarbeitet werden indem man Techniken erlernt um seine Gedankengänge zu leiten.


    Und da sind die meisten Psychodocs nicht qualifiziert genug auch wenn sie den Kram studiert haben. Es wird eher einem der kein Fahrstuhl fahren und sich selbst geheilt hat einem anderen der immer noch kein Fahrstuhl fährt helfen können ihm diese Angst zu nehmen anstatt der beste Psychodoc der Welt. Ich brachte damals das Beispiel mit dem Armbruch. Jeder der sich schon ein mal ein Arm gebrochen hat kann die Schmerzen die der Armgebrochene hat eher nachvollziehen, vorstellen, als einer der sich noch nie einen arm gebrochen hat. So ist es auch mit dem Psychokram. Eine Psychofuzzy wird einem der Fahrstuhlangst hat niemasl so helfen können wie jemand der darunter selbst gelitten hat und geheilt ist. Daher sag ich das man kein Psychokram studiert haben muss um Experten in den Schatten zu stellen.


    Zitat

    Dann gibt es noch irrationale Ängste, das Paradebeispiel dafür sind die meisten Tierphobien. Und da rede ich nicht davon dass jemand ein mulmiges Gefühl bekommt wenn er eine Spinne oder Schlange sieht, sondern dass Beispielsweise Enten (JA ENTEN! Nennt sich Anatidenphobie) einen panischen Schock auslösen der sich durch Schweissausbrüche, Schwindel, Herzrasen und ähnlichem äussern kann. Hierbei geht es auch nicht darum dass der Mensch Angst hat die Ente könnte ihn töten oder gefährlich werden, sondern einfach eine total irrationale Angst.


    Willst du mir damit sagen das es KEINE GRÜNDE gibt wieso jemand Angst vor Enten hat, sprich der Beroffene niemals bewusst werden kann warum er Ansgt vor Enten hat, sprich plötzlich diese Attacke bekommt? Es gibt aber einen Grund wieso er so reagiert. DAs findet man heraus wenn man ihm Fragen stellt. Das wollt ich ja mit Dirk hier vorführen mit dem Fahrstuhl. Wenn das nichts hilft, dann führt man den Patienen ganz sachte zur Ente. Man fängt mit Bilder an usw. Wenn dieesr mal VERTRAUEN in eine ENTE hat, verschwinden auch die ATTACKEN. Wenn irrational etwas anderes bedeutet, dann erkläre es anders.




    Zitat

    Gleiches gilt hierzulande für eine Arachnophobie oder einer Ophidiophobie, denn die Zahl der Menschen die in Deutschland an einem Spinnen oder Schlangenbiss sterben ist ziemlich gering.


    Wenn ich plötzlich eine Schlange in meinem Wohnzimmer entdecken würde, würd ich im Dreieck hüpfen wie die meisten. 1. Weil ich nicht weiß um was für eine Schlange es sich handelt. 2. Die Größe spielt auch eine Rolle. Ich meine aber nicht solche Ängste, sondern die Flugangst, Angst vor Menschen, Angst vorm Fahrstuhlfahren, Angst vor Autobahnfahrten und der letzte in dem anderem Thread schreibt das er Angst vorm telefonieren hat. Das hab ich ja noch nie gehört. Ihm mangelt es an Selbtsbewusstsein, genauso wie die Angst vor Menschen. So etwas bekommt man ganz schnell weg, wie schon erwähnt, dann stellt man die RICHTIGEN FRAGEN bis er es kapiert wie lächerlich doch diese Ängste sind, sprich im nachhinein er selbst merkt wie bescheuert es war davor Angst zu haben. In diesen Menschen läuft ein Film im Kopf ab wenn sie sich NUR vorstellen das sie telefonieren oder in die Stadt müssen wo viele Menschen sind. Bis zu meinem 28. Lebensjahr bin ich oft rot geworden im Gesicht wenn ich mich mit manchen Menschen unterhalten habe. Heute kann ich vor 10 000 Menschen stehen die alle auf mich blicken und da dreh ich mich um und zeíg denen meinen blanken Hintern. Warum ist das so, was hat sich da in mir verändert? Ich weiß es, weiß das einer von euch? Da bin ich jetzt mal gespannt.


    Zitat

    Es gibt auch Phobien vor bestimmten Zahlen, vor Clowns, vor Pflanzen, vor Bahngleisen, vor Blumen und so weiter. Und sie alle haben gemein dass sie keine Angst vor dem Tod sind.


    Dafür gibt es aber Gründe wieso sie davor Angst haben. Die stellen sich irgendetwas darunter vor wenn sie eine Zahl sehen oder nen Clown usw., Es gibt nicht das die Angst von NIX einfach kommt. Von NIX kommt NIX.
    Wieso hast du keine Angst wenn du eine gewisse Zahl siehst und wieso haben manche Angst? Grundlos oder wie?



    Zitat

    Es ist auch nur halb wahr, dass Ängste ein Schutzmechanismus sind. Sie können es durchaus sein, da sie unsere Sinne in Gefahrensituationen schärfen können, allerdings können sie auch durch Traumata, Erkrankungen oder äusserem Einfluss erzeugt sein und somit nicht mehr vor einer zwingenden Gefahr warnen, sondern den Körper in alle möglichen Selbstschutzstadien schicken, ohne dass dies zwingend notwendig ist.


    Das stimmt. Wie du siehst sage ich ja nicht das alles was du und die anderen hier sagen überhaupt nicht stimmt, aber in manchen Sachen wo die Forscher selbst nur vermuten, stellen das hier einige als Fakt dar, darum hier der Kuddelmuddel, missverständnisse.


    Zitat

    Wenn man die Worte vom Allwissenden nun genau nimmt, hat er IM GRUNDE damit Recht, dass es für alles was wir tun einen Auslöser gibt, womit er aber absolut unrecht hat ist zum einen dass man sich diesen Einfluss immer zu 100% bewusst machen kann und dass man diesen Auslöser auch beeinflussen kann.


    Heißt das das, wenn man Angst vor eine gewissen Zahl hat zum Beispiel, es einem nie bewusst werden kann warum? Und wenn wenn es einem doch irgendwann mal bewusst wird, es nicht so beeinflussen kann so das man keine Angst mehr hat? Sorry, das kann ich nicht glauben. Wenn einem, der Fahrstulangst hat bewusst ist das man nicht stirbt wenn man stecken bleibt, und zwar so lange bis die Gedanken die einem dazu führen in Pank zu versetzen wenn er mal stecken bleibt, tauchen die Gedanken die ihn früher zu Panikattacken führten gar nicht mehr auf. Man muss nur an seiner Denke arbeiten, sprich sein Unterbewusstsein solange beeinflussen bis es Gedanken die zur Panikattacke führen erst gar nicht mehr in seinem Bewusstsein auftauchen. und falls doch, dann kann man entgegensteuern so daß die wieder im nu verblasen. Gestern kam auf Rtl oder Sat 1, weiß nicht mehr genau, Mittags im TV Die Spezialisten im Einsatz. Da war eine hochschwangere Frau und ein Typ die im Fahrstuhl steckengeblieben, der Typ hatte Fahrstuhlangst, ist aber trotzdem gefahren weil er die Sachen nicht bis ganz oben hin tragen wollte weil er das schon den ganzen Tag gemacht hatte. Prompt fährt er ein mal mit und das Ding bleibt stecken. Oh man hat der übertrieben, so einer darf nie mit mir im Fahrstuhl stecken beleiben, denn dann würd ich grad mitmachen und sagen...WIR STERBEN JETZT :mrgreen: ohne Mist, ich bin der Typ dazu der das macht. Und dann, obwohl die Feuerwehr dann da war, die Tür geöffnet hatten aber der Fahrstuhl noch zwischen den Stockwerken fest saß, er die sehen konnte, schreite er weiter. SCHRIE ER BEKÄM KEINE LUFT USW. Ich sage nicht das es nicht stimmt das er keine Luft bekommt(GlaUBT), aber das liegt nur in seinem denken, sein Hirn nimmt es als Realität an und schnürrt ihm dann die Luft weg, sprich er glaubt zu ersticken obwohl er gar nicht ersticken kann. Fahrstuhlangst hängt nur mit Zukunftsdenken zusammen, sprich die Vorstellung was alles passieren könnte. Wenn man solchen die richtigen Fragen stellt bis in bewusst wird was fürn Schwachsinn es ist in Deutschland in einem Aufzug zu ersticken, wird er selbst darüber lachen.


    Zitat

    Ich möchte auch noch hinzufügen dass es einige Ängste, Phobien und Angststörungen gibt, die nicht behandelbar sind und man somit den Leuten nur beibringen kann mit dieser Problematik möglichst gut leben zu können.


    Welche, nenn mal einige bitte ?


    Zitat

    Auch ist dieses "einfach damit konfrontieren" totaler Schwachsinn denn ich kenne einen Menschen der mit seiner Angst vor Ratten konfrontiert wurde indem man ihm zeigen wollte dass Ratten harmlos sind,


    Dann stimmt es also nicht das wenn sich eine Ratte dermaßen in die enge getriebn fühlt, sie dich nicht anspringt? Wenn ja, wer hat dann diesen Mist sag ich mal in die Welt gesetzt? Bist du mal von einer Ratte gebissen worden? Beißen die nicht? Also einer von beiden ist entweder nicht richtig informiert oder erzählt Märchen.
    Ausserdem macht man das konfrontieren Schrittweise und schmeißt die nicht ins kalte Wasser.



    Zitat

    . War auch ein "Experte" der von der Psyche keine Ahnung hatte und meinte damit kann er die Angst heilen.


    Der war , ist ?/ einfach nur Rotzdumm, so meinte ich es nicht. Wie gesagt, das macht man Schritt für Schritt, und nicht so wie der Experte von dem du erzählt hast.


    Schönen Tag euch allen

  • Zitat

    Dann ist dort (immer an der selbeb Stelle) irgendetwas was diese Panikattacke auslöst.


    Und warum ist es dann nur dreimal passiert und weder davor noch danach jemals wieder?


    Zitat

    das kann man herausfinden wenn man gräbt( Fragen stellt).


    Na dann frag mal!


    Zitat

    Also immer wenn du auf der Höhe der Bäckerei warst, warst du plötzlich in Gedanken versunken mit dem Inhalt(Kopfkino) du ständest im Laden.


    Genau. Und diese Erinnerung war in dem Moment realer und intensiver als die Realitaet selbst. Als sie abgeflaut war, hatte ich fuer einen Moment das Gefuehl, in einer voellig vertrauten Umgebung fremd zu sein.


    Zitat

    Warst du schon mal in dem Bäckerladen früher, vor der Panikattacke?


    Natuerlich, eine Million Mal! Das Haus in dem ich aufgewachsen bin ist genau um die Ecke, wir haben nur bei diesem Baecker eingekauft.


    Zitat

    Und da sind die meisten Psychodocs nicht qualifiziert genug auch wenn sie den Kram studiert haben. Es wird eher einem der kein Fahrstuhl fahren und sich selbst geheilt hat einem anderen der immer noch kein Fahrstuhl fährt helfen können ihm diese Angst zu nehmen anstatt der beste Psychodoc der Welt.


    Nein, weil ein Psychologe verschiedene Herangehensweisen kennt, und der, der sich selbst geheilt hat nur die, die ihm geholfen hat. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie einem anderen auch hilft.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

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  • Schade dass du nicht verstanden was ich geschrieben habe. Ich sagte es gibt für ALLES was wir machen ein Auslöser, sei es bewusst oder unbewusst, allerdings muss dieser Auslöser nicht mehr in Erinnerungen verankert sein. Das heisst der Auslöser kann vergessen worden sein, aber der Mensch hat sich einen Trigger geschaffen, dass eine bestimmte Situation eben jene Angst,Panik oder dergleichen auslöst. Das menschliche Gehirn speichert NICHT 100% alle Erinnerungen oder weisst du noch jede Sekunde von vor 15 Jahren? Ich denke mal nicht. Wenn man Erinnerungen nicht "nutzt" sprich sie sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, dann verblassen sie mit der Zeit. Oder weisst du noch komplett alles was du in der Schule im Deutschunterricht der 5. Klasse gelernt hast? Auch Sprachen und dergleichen vergisst man über die Zeit wenn man sie nicht benutzt und so weiter. Ergo kann man NICHT immer nur durch Fragen den Auslöser hervorrufen. Und nur den Auslöser zu kennen, hilft auch nicht bei irrationalen Ängsten.


    Das Beispiel mit der Ratte hast du nicht verstanden. Mein Bruder hat Angst vor Ratten und ist sich nicht bewusst warum. Ein Bekannter hatte eine ähnliche Auffassung wie du der meinte dass man jede Angst durch Konfrontation einfach "heilen" kann. Er hat also eine Freundin mit einer zahmen Ratte mitgebracht und mein Bruder diese Ratte aufgezwungen. Mein Bruder war sich gänzlich bewusst dass diese Ratte ihn nicht beissen wird oder what ever, hat aber dennoch einen Nervenzusammenbruch bekommen weil es einfach irrational war.


    Beispiele für Ängste die nicht heilbar sind, gibt unzählige, was aber nicht daran liegt dass es eine spezifische Angst ist, sondern die individuelle Psyche des jeweiligen Menschen. Paradebeispiel hierfür ist mein Vater der Höhenangst hat. Er ist nie irgendwo schlimm heruntergefallen oder sonstiges und bei ihm geht es so weit, dass er sich nichtmal auf einen Stuhl stellen kann. Er hat auch schon diverse Versuche gemacht seien es Psychologen oder Leute mit ihren eigenen Theorien wie du sie dir heranziehst und es hat NICHTS auch nur im Ansatz geholfen. Ebenso gibt es Menschen die Sozialphobien haben und diese nicht überwinden können. Es gibt Menschen mit unheilbarer Flugangst die wissen dass ein Flugzeug sicher ist und so weiter und so fort. Ich kenne sogar einen Menschen der tagtäglich die Angst hat, dass ein Meteorit auf die Erde stürzt und er dadurch stirbt. Und der weiss wie extrem Unwahrscheinlich das ganze ist. Es gibt Menschen die haben Angst vor Gewittern und gehen dann nicht aus dem Haus, obwohl sie wissen dass es unmöglich ist von einem Blitz getroffen zu werden wenn sie neben einem Haus mit Blitzableiter stehen. Es gibt Menschen die panische Angst vor Wasser haben und keine Heilung finden. Ebenso gibt es eine Unzahl an Menschen die Angst vor Krankheiten wie Krebs oder AIDS haben und diese Angst nicht überwinden können. Kurzum: Es geht nicht um die Art der Angst oder Phobie sondern es geht um die individuelle Psyche des jeweiligen Menschen. Es sind nicht alle Menschen das solltest du langsam mal verstehen. Nur weil du selbst keine wirklichen Ängste oder Phobien hast, bedeutet dass nicht dass niemand sie hat. Du bist einfach viel zu egozentrisch um das zu verstehen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Zitat

    Und warum ist es dann nur dreimal passiert und weder davor noch danach jemals wieder?


    Weil wenn de Hund net geschisse hätt, hätt der de Has gefange. :mrgreen: Mensch Tina, wenn du es nicht weißt, woher soll das denn ein anderer wissen?!
    Wenn der Fall akut wäre, sprich es nicht nur 3 mal sondern immer noch passieren würde, dann bekäme man das heraus. Wie gesagt, dann führt man dich ganz sachte heran, indem man ZUSAMMEN mit dem Psychologen an die genannte Stelle sich begibt. Machen das Psychodocs? Wenn ja, welche Fragen stellen die?


    Zitat

    das kann man herausfinden wenn man gräbt( Fragen stellt).




    Na dann frag mal!




    Das kann man mit Dirk zum Beispiel machen, eben weil sie noch da ist die Angst.


    Zitat

    Genau. Und diese Erinnerung war in dem Moment realer und intensiver als die Realitaet selbst. Als sie abgeflaut war, hatte ich fuer einen Moment das Gefuehl, in einer voellig vertrauten Umgebung fremd zu sein.


    Dann war, ich betone WAR dort etwas was diese Erinnerung auslöste. Eine Ursache gibt es dafür. Wenn dir da damals nicht bewusst war was es war und du nicht mehr danach gefragt hast eben weil es nicht mehr vorkam, wie soll man jetzt dahinter kommen welche Ursache es war?! Es kann alles gewesen sein, Fakt ist das es irgendewtas war, eben weil von nix kommt nix.


    Zitat

    Nein, weil ein Psychologe verschiedene Herangehensweisen kennt, und der, der sich selbst geheilt hat nur die, die ihm geholfen hat. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie einem anderen auch hilft.


    Stimmt einerseits, anderseits geben die nur das weiter was sie gelernt haben, und stellen oft nicht die Notwendigen Fragen, oder sind mal Ars..löcher indem sie mal Druck ausüben. Zu 95 % hören die dir nur zu.
    Wenn du jemand die Angst nehmen willst, dann musst du auch labern können, die können das nicht, sind anderseits aber die besten Zuhörer.


    Zitat

    Dann wäre es aber immer noch der Löwe. Nur weil eine Tür offen steht, und das steht sie meistens, wenn die Tiere gefüttert werden, macht mir das keine Angst. Da ich weiß, dass dir Tür nur zum Vorraum führt und dort immer noch eine Tür zum Käfig ist, die nur aufgemacht wird, wenn der Löwe NICHT in dem Raum ist!


    In dem Beispiel war kein Vorraum, der Löwe hätte also den Käfig verlassen und direkt dich anfallen können. Man hat Angst vor Löwen, weil sie einen anfallen können wenn sie Hunger haben. Sind sie eingesperrt,verspürt man keine Angst. Die Offene Tür löst das Angstgefühl aus. Und warum?! Eben wei er jederzeit rauskönnte und dich anfallen und so (Zukuntsdenken), was ja nicht unberechtigt ist, denn die schauen sich ihre Beute( Mensch) nicht genau an, was sie anhaben oder ob viel dran ist. :mrgreen: Hier ist die Angst NORMAL die man verspürt. Vor einer Ratte Angst haben ist auch noch im normalen Bereich, denn diese können beißen, und das tut weh, genauso wie vor nem großen Hund, wenn der beißt , aber Flugangst, vor Fahrstühlen, Knöpfen usw. das sind Objekte, diese Angst davor, PANIKATTACKEN sollten nicht auftreten wenn man denen weiß macht das es keinen logichen Grund gibt davor Angst zu haben. Das heißt bei den letzten drei Beispielen setzt der Verstand aus, eben weil sie sich Schei..dreck ausmalen. Was sie sich beim Anblick solcher oder was sie sich dabei denken, das bekommt man heraus wenn man ihnen Fragen stellt. Zur Not führt man sie da gemeinsam heran, geht zum Flughafen, setzt den Knopfängstigen Knöpfe vor oder geht mit denen bis vorm Fahrstuhl. Machen das Psychoheinis? Wenn ja, und bekommen den Patienten immer noch nicht im Griff, sind die noch unfähiger als ich dachte.


    Zitat

    Ich weiß, dass mir eigentlich nichts passieren kann, aber wenn so ein Löwe dann plötzlich vor dem Auto steht und einen ansieht, dann denkt man wirklich drüber nach, ob der gerade gefüttert worden oder ob man selbst die nächste Mahlzeit ist.


    Das ist Angst die jeder nachvollziehen, kann, denn es dürfte für einen Löwen nicht schwer sein eine Beifahrerscheibe mit der Pfote einzuschlagen und und und.


    Zitat

    Schade dass du nicht verstanden was ich geschrieben habe. Ich sagte es gibt für ALLES was wir machen ein Auslöser, sei es bewusst oder unbewusst, allerdings muss dieser Auslöser nicht mehr in Erinnerungen verankert sein.


    Stimmt, aber wenn diese Angst immer und immer wieder auftritt, konfrontiert man ihn mit dem was die Angst auslöst, und bevor sie ihn überkommt, denkt er sich was, und das vergisst man nicht. Im Fall von Dirk mit der Angst vor Menschen oder dem Fahrstuhl, weiß er es warum er Angst hat, wieso der das immer noch nicht im Griff hat, es die Docs nicht im den Griff bekommen ihn zu heilen, das ergibt mir ein Rätsel, die sind einfach nur unfähig.


    Zitat

    Das heisst der Auslöser kann vergessen worden sein, aber der Mensch hat sich einen Trigger geschaffen, dass eine bestimmte Situation eben jene Angst,Panik oder dergleichen auslöst.


    Was bedeutet ein Trigger geschaffen, was meinst du damit,Beispiel bitte?


    Zitat

    Das menschliche Gehirn speichert NICHT 100% alle Erinnerungen oder weisst du noch jede Sekunde von vor 15 Jahren? Ich denke mal nicht. Wenn man Erinnerungen nicht "nutzt" sprich sie sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, dann verblassen sie mit der Zeit. Oder weisst du noch komplett alles was du in der Schule im Deutschunterricht der 5. Klasse gelernt hast? Auch Sprachen und dergleichen vergisst man über die Zeit wenn man sie nicht benutzt und so weiter. Ergo kann man NICHT immer nur durch Fragen den Auslöser hervorrufen.


    Mann, man schaut doch nicht eine Ratte an, bekommt Angst und weiß nicht warum?! Man weiß das man einen Fahrstuhl benutzen will,bekommt durch den Gedanken schon Angst, und weiß nicht warum man davor Angst bekommt?! Man fährt jahrelang Autobahn, und plötzlich kann man das nicht mehr und weiß nicht warum ?! Jemand der Flugangst hat weiß auch warum er Angst hat....die betroffenen wissen das. Wenn ihnen das nicht bewusst ist das WARUM, dann stellt man ihnen Fragen.


    Zitat

    Das Beispiel mit der Ratte hast du nicht verstanden. Mein Bruder hat Angst vor Ratten und ist sich nicht bewusst warum.


    Sorry, ich glaube dir aber nicht deinem Bruder. Was stellt er sich denn vor wenn er eine Ratte sieht? Weiß er das Ratten einen anfallen können, sprich sich an einem festbeißen können wenn man sie in die Enge treibt? Weiß er das die auch wie Kampfhunde nicht einfach so leicht das Maul mehr aufbekommen um den "Feind" loszulassen usw.? Weiß er das?


    Zitat

    Er hat also eine Freundin mit einer zahmen Ratte mitgebracht und mein Bruder diese Ratte aufgezwungen.


    Das macht man nicht, der "Patient" muss da einwilligen, dazu bereit sein und nicht so wie es eine Freundin von ihm gemacht hat.


    Zitat

    Mein Bruder war sich gänzlich bewusst dass diese Ratte ihn nicht beissen wird oder what ever, hat aber dennoch einen Nervenzusammenbruch bekommen weil es einfach irrational war.


    Nein, er GLAUBTE das die Ratte ihn nicht beißen wird, aber wenn er weiß das Ratten beißen können, dann ist das kein wirklicher 100 % tiger Glaube, und er vetraut der Ratte( egal welcher) nicht. Du kannst niemanden 100 % vertrauen du du weißt nicht wie andere, erst recht Tiere wie sie jederzeit ticken. VERTRAUEN spielt da auch eine Rolle. Ich habe große Angst vor Kampfhunden. Ich würde nie einen einfach so streicheln. Jemand den ich kenne, hat einen. Alser noch ein Baby war der Hund, hatte ich null Angst, mit dem gespielt usw. Jetzt ist er ein Jahr alt, jetzt streichel ich den nicht freiwillig. Erst recht nicht seitem er ein mal geknurrt hat. vor kurzem musste ich zu dem heim, als die Tür aufging lief der richtun zu mir mit wedelndem Schwanz, ich machte wieder die Tür zuvor Angst. Mein Freun sagte,keine Angst, der macht nix. Schließlich ging ich rein und streichelt ihn, trotzdem hatte ich Angst er könnte beißen. Das heißt, ich trau dem Hund nicht so recht, eben weil er es könnte. Dein Bruder traut der Ratte nicht, eben weil die beißen können.



    Zitat

    Paradebeispiel hierfür ist mein Vater der Höhenangst hat. Er ist nie irgendwo schlimm heruntergefallen oder sonstiges und bei ihm geht es so weit, dass er sich nichtmal auf einen Stuhl stellen kann. Er hat auch schon diverse Versuche gemacht seien es Psychologen oder Leute mit ihren eigenen Theorien wie du sie dir heranziehst und es hat NICHTS auch nur im Ansatz geholfen.


    Das kann man ja noch verstehen, eben weil man sich verletzen kann wenn man fällt, aber nicht vor nem Fahrstuhl oder Knöpfen oder sonstigem Schwachsinnigen Zeug, und dazu noch so in Panik zu geraten das man keine Luft bekommt und komplett Aggro wird. DA spielt einen die Phantasie(Kopfkino) einen Streich. Das muss man denen bewusst machen damit sie die Ängste überwinden, sprich keine Panik mehr ausbricht.


    Zitat

    Ebenso gibt es Menschen die Sozialphobien haben und diese nicht überwinden können.


    Doch es geht, der Patient muss nur wollen. Habe selbst welche gehabt. Ich konnte vor fremden Menschen kaum essen, sprich habe immer geachtet was und wie andere gucken wenn sie mir beim essen zuschauen usw. Hab im Restaurant meist einen Platz hinten in der Ecke gesucht, und hab mich so hingesetzt das ich den Blicken der Menschen mich dort entziehen kann. Heute setz ich mich egal wo und esse undmir ist es egal was oder überhaupt ein anderer etwas denkt wenn er mich beaocbachtet dabei . EBEN WEIL ES MIR EGAL GEWORDEN IST WAS ANDERE DENKEN hab ich die Angst überwunden. Es ist schon so weit das wenn ich merke das wenn jemand mich beim essen beoachtet, mir mit ABSICHT den Mund verschmiere und ihn beoachte wie er reagiert. ICH HABE DEN SPIEß umgedreht, ohne einen Psychodoc. Man muss nur an seiner Denke arbeiten. Wenn nicht, holt man sich Hilfe wenn das einem stört. Psychodocs helfen da einem kaum, dann braucht man jemanden wie mich der dem betroffenen mal eine Gehirnwäsche verpasst, und das gelingt mir im real Live sehr gut. Er muss es aber wollen, freiwillig zu mir kommen und mit mir darüber reden. Wenn ich dem ein Gespräch über sein Problem aufzwänge, dann wirkt das nicht.



    Zitat

    Es gibt Menschen mit unheilbarer Flugangst die wissen dass ein Flugzeug sicher ist und so weiter und so fort


    Die haben kein Vertrauen, und rechnen können die auch nicht. Wenn diese auch noch mit dem Bus fahren oder mit jemandem im Auto mit, gerade dann sollte man die damit konfrontieren das mit ihrer Denke was nicht stimmt. Die haben Pech das die mich nicht kennen. Gerade bei solchen sollte man das Ars...loch spielen(nur wenn man sie gut kennt) und ihnen bewusst machen wie bekloppt doch ihre Denke bezüglich der Flugangst ist, dann wird das schon wenn man das richtig anstellt(mit denen labern). Wichtig ist das er die Angst weghaben will, sonst geht gar nichts.


    Zitat

    Ich kenne sogar einen Menschen der tagtäglich die Angst hat, dass ein Meteorit auf die Erde stürzt und er dadurch stirbt. Und der weiss wie extrem Unwahrscheinlich das ganze ist.


    Dir ist doch bewusst das es nur an seiner Denke liegt oder nicht? Schließt der sich den ganzen Tag ein oder wie? Hat der permanent Angst das ihm solch ein ding auf die Birne knallt?



    Zitat

    Es gibt Menschen die haben Angst vor Gewittern und gehen dann nicht aus dem Haus, obwohl sie wissen dass es unmöglich ist von einem Blitz getroffen zu werden wenn sie neben einem Haus mit Blitzableiter stehen.


    Aber möglich wenn sie draußen rumrennen und kein Haus in ihrer Nähe ist. Diese Angst kann man noch nachvollziehen, aber deswegen in Panik ausbrechen, dann sollte man dem Gehirncleaning verpassen, aber immer nur falls er das wünscht, die Angst loswerden will, sprich die Attacken.


    Zitat

    Es gibt Menschen die panische Angst vor Wasser haben und keine Heilung finden.


    Und die wissen nicht warum, ergo kann man nicht herausfinden warum ? Wenn ja, dann glaub ich das nicht. Du redest hier von Ängsten die man nachvollziehen kann, es ging aber um Ängste die fast niemand nachvolltiehen kann, versteht, wie man Angst vorm Fahrstuhl oder fliegen, Knöpfe usw. haben kann und deswegen in Panik gerät. Vor Tieren wie Ratten, Spinnen oder Löwen Angst haben kann man verstehen, aber wegen Knöpfe, fliegen oder nem fahrstulfahren in PANIK ausbrechen, das ist für die wenigsten verständlich, eben weil da mit der DENKE der betroffenen was nicht stimmt, und daran kann man arbeiten. Wenn da die Docs das nicht in den Griff bekommen, sind die unfähig.


    Zitat

    Es geht nicht um die Art der Angst oder Phobie sondern es geht um die individuelle Psyche des jeweiligen Menschen.


    Eben, du bringst es aufem Punkt. Man kann an seiner Psyche arbeiten, ARBEITEN lassen. Natürlich muss nicht dem einem das helfen was mir zum Beispiel geholfen hat (bei mir war es dieses schlaue "Buch") was mich komplett vor vielen Ängsten geheilt hat, bei anderen hilft etwas anderes. Man kann mir aber nicht erzählen das man gewisse Angste mit PANIKATTACKEN, nicht wegbekommt, sprich das die PANIKATTACKEN verschwinden. Ich habe hier nicht alles von mir erzählt. Ich war nicht ur kurz vorm Selbstmord, also mich schon damit befasst habe gedanklich, sondern auch psychisch komplett am Ars...das ich heute wieder ein normales Leben wie alle andere führen kann, grenzt fast an ein Wunder. Mir konnte keiner helfen, auch keine Psychodocs, weil die nicht wissen wie man mit solchen umgeht, sprich nur so umgehen wie sie es gelernt haben, und das nütztz nichts.


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    Nur weil du selbst keine wirklichen Ängste oder Phobien hast, bedeutet dass nicht dass niemand sie hat. Du bist einfach viel zu egozentrisch um das zu verstehen.


    Das verstehe ich doch, ABER nicht das ihen nicht gehöfen werden kann. Es wird nämlich behauptet das man Flugangst oder Angst vor Menschen,Telefonieren, vorm Fahrstuhlfahren nicht in den Griff bekommt, sprich nicht die Panikattacken loswerden. Der Dirk hat Pech das er nicht mein Freund ist. Wenn er es wäre, dann würd er jeden Tag mit Genuss Fahrstuhl fahren. WAS GANZ WICHTIG AN DER GANZEN SACHE IST, DAß der Betroffene auch wirklich seine Ängste, die PANIKATTCKEN loswerden will. Wenn er das gar nicht will, dann kann ihm keine helfen.

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    Mensch Tina, wenn du es nicht weißt, woher soll das denn ein anderer wissen?!


    Ach guck an! :D Ich dachte Du waerst der Allwissende und koenntest durch die richtigen Fragen das Raetsel loesen? Jetzt doch nicht oder wie? Ich bin enttaeuscht!


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    Wie gesagt, dann führt man dich ganz sachte heran, indem man ZUSAMMEN mit dem Psychologen an die genannte Stelle sich begibt. Machen das Psychodocs? Wenn ja, welche Fragen stellen die?


    Ich denke Psychologen haben keine Ahnung. Wieso willst Du jetzt zusammen mit dem Psychologen an die genannte Stelle?
    Und ja, Pyschologen machen das. Sie stellen auch Fragen, um zu ergruenden, woher die Angst kommt! In manchen Faellen funktioniert das tatsaechlich, wenn der Patient den Grund kennt, ihn aber nur verdraengt oder vergessen hat. Da ist es moeglich, durch gezieltes Fragen oder auch Hypnosetherapie drauf zu kommen. Manchmal kennt der Patient den Grund aber tatsaechlich nicht, oder, wie in meinem Fall, gab es keinen Grund. Ich hatte ja auch nicht Angst vor irgendetwas konkretem, sondern einfach ploetzlich Panik.


    Zitat

    Das kann man mit Dirk zum Beispiel machen, eben weil sie noch da ist die Angst.


    Falsch. Mit Dirk kann man das machen, weil es einen konkreten Ausloeser fuer seine Angst gibt. Der besteht in meinem Fall nicht! Ich habe aber zum Beispiel eine Phobie vor Nasenbluten, die ich mal gut, mal weniger gut im Griff habe. Frag doch da!


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    Dann war, ich betone WAR dort etwas was diese Erinnerung auslöste.


    Es war dort nichts anders als sonst! Nur stand ich zu diesem Zeitpunkt stark unter Stress. Der Ausloeser war die Stelle, die sich nicht veraendert hat. Nur meine persoenliche Situation hat sich veraendert. Deshalb war diese Panik wie schon gesagt keine zielgerichtete Panik, sondern sehr wahrscheinlich einfach durch Biochemie ausgeloest. Warum an dieser Stelle - keine Ahnung!


    Zitat

    Wenn dir da damals nicht bewusst war was es war und du nicht mehr danach gefragt hast eben weil es nicht mehr vorkam, wie soll man jetzt dahinter kommen welche Ursache es war?!


    Wenn es mir damals nicht bewusst war, waere es mir auch jetzt nicht bewusst, wenn es noch vorkommen wuerde. Ich bin uebrigens der Ueberzeugung, dass es jederzeit wieder vorkommen koennte, und dass es nach wie vor mit meiner persoenlichen Gemuetsverfassung zu tun haette und nicht mit einer externen Ursache.


    Zitat

    Stimmt einerseits, anderseits geben die nur das weiter was sie gelernt haben, und stellen oft nicht die Notwendigen Fragen, oder sind mal Ars..löcher indem sie mal Druck ausüben. Zu 95 % hören die dir nur zu.


    Nope. Gespraechstherapeuten hoeren Dir zu und stellen Fragen. Verhaltenstherapeuten tun das nicht. Hypnosetherapeuten stellen auch Fragen, aber wenden sich eher an Dein Unterbewusstsein.


    Und natuerlich wenden Psychologen das an, was sie gelernt haben. Das ist auch gut und richtig so! Allerdings heisst das nicht, dass sie keine Erfahrung mit der Materie haben. Meine Freundin beispielsweise, die jetzt gerade ihre Ausbildung zum Psychotherapeuten macht (uebrigens KEIN Studium!), litt selbst ueber Jahre an Borderline und war bei verschiedenen Therapeuten. Sie geht heute noch selbst zum Therapeuten, wenn sie eine problematische Phase hat! Psychologen sind (meistens!) keine Fachidioten!


    Natuerlich gibt es auch Fachidioten unter ihnen, ich war mit elf bei einer Psychologin, die ich derart an der Nase herumfuehren konnte, dass sie am Ende der Meinung war, dass meine Eltern Paartherapie braeuchten und ich voellig normal sei! :D


    Zitat

    Vor einer Ratte Angst haben ist auch noch im normalen Bereich, denn diese können beißen, und das tut weh, genauso wie vor nem großen Hund, wenn der beißt , aber Flugangst, vor Fahrstühlen, Knöpfen usw. das sind Objekte, diese Angst davor, PANIKATTACKEN sollten nicht auftreten wenn man denen weiß macht das es keinen logichen Grund gibt davor Angst zu haben.


    Du hast es erfasst.....das ist ja der Witz dabei! Panikattacken HABEN KEINEN LOGISCHEN GRUND! Sie sind voellig unabhaengig von dem, was man weiss und denkt! Es sind Emotionen, die ausser Kontrolle geraten, und Emotionen erfordern nunmal nicht, dass man denkt, egal wie Deine Meinung dazu ist.


    Zitat

    Was sie sich beim Anblick solcher oder was sie sich dabei denken, das bekommt man heraus wenn man ihnen Fragen stellt. Zur Not führt man sie da gemeinsam heran, geht zum Flughafen, setzt den Knopfängstigen Knöpfe vor oder geht mit denen bis vorm Fahrstuhl. Machen das Psychoheinis? Wenn ja, und bekommen den Patienten immer noch nicht im Griff, sind die noch unfähiger als ich dachte.


    Verhaltenstherapeuten tun sowas, ja! Und Gespraechstherapeuten tun sowas auch! Wenn Patienten es dann immer noch nicht in den Griff bekommen, hat das nicht unbedingt etwas mit der Unfaehigkeit der Pyschologen zu tun! Manche Patienten arbeiten nicht so mit, wie sie sollten. Bei manchen sind die Aengste zu tief verankert, um sie in den Griff zu bekommen. Da gibt es so unglaublich viele Gruende dafuer....die Psyche funktioniert nunmal nicht nach Schema-F!


    Zitat

    Das macht man nicht, der "Patient" muss da einwilligen, dazu bereit sein und nicht so wie es eine Freundin von ihm gemacht hat.


    Richtig. Genau das ist es, woran Therapien haeufig scheitern!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Pass auch wenn du in deiner jüngsten Kindheit von sagen wir einer Schildkröte gebissen worden bist, kann sich daraus eine Angst vor Schildkröten entwickelt haben. Das heisst du hast den Trigger dass wenn du eine Schildkröte siehst, du Angst bekommst aufgrund dieser Erinnerung. Diese Erinnerung kann aber verblassen und ist gerade bei sehr frühen Erlebnissen nicht selten und auch gibt es Verdrängungsmechanismen die die Psyche aus Selbstschutz "löscht" (Nicht selten bei sexueller Gewalt im Kindesalter) Also kann der konkrete Auslöser sprich das konkrete Ergebnis vergessen sein, der Trigger allerdings noch vorhanden.


    Ja besagter Mensch mit Angst vor den Meteoriten hat das Haus seit mindestens 4 Monaten nicht verlassen, eben aufgrund der irrationalen Angst.


    Ich habe übrigens erkannt was für ein Problem du mit dem Verstehen hast. Du selbst hast riesigen Schiss vorm sterben und vor Leid dementsprechend hast du Angst vor Hunden etc, das ist aber kein Angst sondern einfach Feigheit. Du hattest einfach noch keine Angststörung bzw einen wirklichen Panikanfall dementsprechend hast du einfach nicht den Hauch einer Ahnung was in diesen Menschen vorgeht. Du vergleichts Äpfel mit Birnen denn wenn du noch nie eine Panikattacke hattest, kannst du nicht wissen wie sich das anfühlt. Auch ist das was du hattest keine Panikattacke wenn du dich dann "unwohl fühlst" das sind einfach Minderwertigkeitskomplexe und keine Sozialphobie. Du redest hier einfach von Dingen von dennen du keinen blassen Dunst hast, weil du denkst deine Probleme wären die schlimmsten die man haben kann, deine Gefühle wären die stärksten und nur dein Weg wäre der richtige. Versteh doch einfach mal dass nur weil etwas für dich gilt, das nicht automatisch für alle Anderen gültig ist, schliesslich lege ich diesen Rahmen auch nicht bei dir an und erwarte von dir Dinge die mir sehr leicht fallen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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    Pass auch wenn du in deiner jüngsten Kindheit von sagen wir einer Schildkröte gebissen worden bist, kann sich daraus eine Angst vor Schildkröten entwickelt haben. Das heisst du hast den Trigger dass wenn du eine Schildkröte siehst, du Angst bekommst aufgrund dieser Erinnerung. Diese Erinnerung kann aber verblassen und ist gerade bei sehr frühen Erlebnissen nicht selten und auch gibt es Verdrängungsmechanismen die die Psyche aus Selbstschutz "löscht" (Nicht selten bei sexueller Gewalt im Kindesalter) Also kann der konkrete Auslöser sprich das konkrete Ergebnis vergessen sein, der Trigger allerdings noch vorhanden


    Vergessen heißt ber nicht komplett weg. Das kann man aber herausbekommen. Sie mal, es gibt Menschen die gebissen worden sind, trotzdem keine Panikattacken bekommen, auch keine wirkliche Angst verspüren, onsdern Respekt. Und eben solche die durchdrehen. Wenn alle abgehen würden wie Zöpfchen (die gebissenen), dann würde man das als normal(gesund) einstufen, eben weil es nicht ist das alle so abgehen bei gleicher Erfahrung, liegt es an der Denke,und daran lässt sich arbeiten. Hat man schon mal getestet, jemand der vor Schildkröten Angst hat, oder vorm Fahrstuhlfahren Angst hat, genau die, die Atacken bekommen, dies mal zu hypnotisieren, sprich der Hypnotiseur suggeriert ihnen das Aufzugfahren Spaß macht usw., den Schildkrötenängsten suggeriert das Schildkröten ganz harmlos sind usw. , wie die dann reagieren? Wenn ja, hast du Quellen wo solch Versuche gestartet worden sind? Mit welchem Erfolg? Ist das überhaupt schon probiert worden?
    Sieh mal, wenn man Menschen in Hypnose vergessen lassen kann wie sie heißen u.v.mehr, dann kann man auch bei nem Versuch sehen, woher die Angst kommt usw.


    Zitat

    Ja besagter Mensch mit Angst vor den Meteoriten hat das Haus seit mindestens 4 Monaten nicht verlassen, eben aufgrund der irrationalen Angst.


    Das war ja nicht von Kindheit an so, oder? Wann hat diese Angst angefangen, daran müsste er sich in etwa doch noch erinnern, oder? Was passiert wenn du ml zu dem gehst und sagen würdest :" Komm Alder,lass uns mal rausgehen"?


    Zitat

    ch habe übrigens erkannt was für ein Problem du mit dem Verstehen hast. Du selbst hast riesigen Schiss vorm sterben und vor Leid dementsprechend hast du Angst vor Hunden etc, das ist aber kein Angst sondern einfach Feigheit.


    Nein, nicht vorm sterben. Angst vorm Schmerz des hundes oder anderen Tieren ja, aber nicht mehr oder weniger wie jeder andere auch. Angst vor Leid ja, aber nicht mehr oder weniger wie andere auch. Ich ticke aber deswegen nicht aus, es sei denn man verrennt ssich da gedanklich in was, und führt dann sogar zu Panikattacken. Dagegen kann man was machen meine ich damit.


    Zitat

    du Angst vor Hunden etc, das ist aber kein Angst sondern einfach Feigheit.


    Hab selbst nen Hund, Toy-Terrier, 2kg. vor dem hab ich keine Angst, auch nicht vor viele anderen größeren. Die Angst beruht aber auf die Rasse und wie schwer die einen verletzen können. Das hat nichts mit Feigheit zu tun, bin da nur vorsichtig . Du irrst dich da also. Ich weiß doch selbst wieso und warum.


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    Du hattest einfach noch keine Angststörung bzw einen wirklichen Panikanfall dementsprechend hast du einfach nicht den Hauch einer Ahnung was in diesen Menschen vorgeht.


    Oh doch und wie ich die hatte ein einziges mal (Panikattacke), und zwar vor Menschen. Das war mal, und ich weiß auch warum. Das war die Denke die die Attacke auslöste. Ich kann mir damals vor wie im falschen Film. ES WAR MEINE DENKE.


    Zitat

    Du vergleichts Äpfel mit Birnen denn wenn du noch nie eine Panikattacke hattest, kannst du nicht wissen wie sich das anfühlt.


    wie gesagt, schon erlebt. Bin auch mal mit meiner Freundin nach wiesbaden in den Kletterwald am Neroberg gewesen und wollte mal testen inwieweot meine Höhenangst ist. Ich war 5 Minuten oben, nur euin hinderniss geschafft als mir anfing übel zu werden, ich keinen schritt mehr machen wollte, das war der Anfang einer Attacke. setze mich hin und atmete tief durch. Bat dann die Betreiber dort mich herunterzuholen. Warum ich so Angst bekam ist,das ich mir selbts nicht vertraue. Ein Fehler und du liegst unten. da gibt es ja zwei sicherheithaken. Du musst den einen lösen, dann etwass weiter vorne befestigen, dann erst den anderen und das gleiche machen. Wenn du ein mal pennst, und debeinen löst und nicht gleich festmachst und den zweiten löst, dann bist du nicht mehr gesichert. Meine Angst beruht da drauf. Im flieger zum Beispiel habe ich null angst. Vom 20. Stock herunterschauen wenn mir das Geländer bis zur Brust geht, kein Problem. Hier geht es aber nicht um mich. Ich weiß von was ich hier Rede, war mal selbst betroffen.


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    Auch ist das was du hattest keine Panikattacke wenn du dich dann "unwohl fühlst" das sind einfach Minderwertigkeitskomplexe und keine Sozialphobie.


    Hattest du mal richtige Todesangst? in beiden erwähnten Fällen hatte ich das. Kann man ds als eine Panikattacken einstufen oder nicht? Ich kann nicht nachempfinen wie man angst vorm Fahrstuhlfahren hat, aber so wie erzählt wird und im tv gezeigt wird, da spilet die Denke demjenigen einen großen Streich. Man stirbt nicht vom aufzugfahren. Wann hörst du mal das ein Fahrstuhlabgestürzt ist? Das kommt noch seltener in DEUTSCHLAND vor als nen Flugzeugunglück. Platzangst könnte man dabei verstehe wenn der aufzug ganz klein wäre, aber nicht wenn 8 Personen reinpassen usw. Der Film der sich der Betroffene reinzieht ist einfach unrealistisch, und da muss man den Betroffen an den Hörnern packen und ne Gehirnwäsche verpassen. Gehirnwäsche hört sich negativ an, aber was damit gemeint ist, denke ich mal das du es verstehst.


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    Du redest hier einfach von Dingen von dennen du keinen blassen Dunst hast, weil du denkst deine Probleme wären die schlimmsten die man haben kann, deine Gefühle wären die stärksten und nur dein Weg wäre der richtige.


    Nein, aber es kann fast jedem geholfen werden, und da haben die Psychodocs bis heute versagt. die Forschung hinkt da, das meine ich.



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    Versteh doch einfach mal dass nur weil etwas für dich gilt, das nicht automatisch für alle Anderen gültig ist,


    Du verstehst mich nicht. Für Ängste wie wir sie hier besprechen gibt es Mittel, zumindest die Panikattacken loszuwerden. Wenn noch ein bissel Angst bleibt aber der Betroffene wieder ein normales Leben führen kann, wäre dem da schon geholfen. DIE PANIKATTACKEN haben mir der Denke zu tun, auch wenn du und die Forscher das NOCH nicht wirklich glauben können. Du siehst doch selbst wie ich ticke oder etwa nicht. Lieber so wie ich jetzt ticke und habe keine Attacken als wie jeder 0 8 15 Denker und habe Attacken oder übertriebene Ängste. Wenn ich mit neiemanden darüber rede so wie mit euch hier, dann sieht am mir bicht an das ich eine andere Denke ahbe die der Norm abweicht. Ich lebe mit dieser Denke 100 mal besser als vorher. Was und wie ich denke, kannst du in dem anderem Thread entnehmen. Und ich sagt dir nochwas, ob es was und wie ich denke der Wirklichkeit entspricht, interessiert mich null, ich weiß nur das seit der abgefahren Denke, es mir besser geht, keine Probleme und alle Beziehungen jeglicher Art viel besser funktionieren wie mit der Denke wie sie die Norm hat.


    Dein Schiff bekommt langsam ein Loch Digger :D


    Ich muss jetzt langsam ins Bad, arbeitet ruft und ich bin gerade dabei etwas aufzuziehen. Das Profilbild und so, guckst du.



    Tinchen :) Dir antworte ich noch, aber spe-äääter. :thumbup:
    Dir und allen anderen einen Stressfreien Tag, und ein bissel verrückt sein kann nicht Schaden :mrgreen:

  • Zitat

    Vergessen heißt ber nicht komplett weg. Das kann man aber herausbekommen


    Manchmal. Manchmal nicht.


    Zitat

    durchdrehen. Wenn alle abgehen würden wie Zöpfchen (die gebissenen), dann würde man das als normal(gesund) einstufen, eben weil es nicht ist das alle so abgehen bei gleicher Erfahrung, liegt es an der Denke,und daran lässt sich arbeiten.


    Es liegt nicht an der Denke, sondern an der Psyche. Manche Menschen sind von Natur aus aengstlicher als andere und neigen eher zu emotionalen Ueberreaktionen als andere. Ob das jetzt genetisch ist, etwas mit Biochemie oder Praegung zu tun hat, ist sicherlich eine Diskussion wert! Bis ins letzte Essgefach erforscht ist es auf jeden Fall noch nicht!


    Zitat

    Das war ja nicht von Kindheit an so, oder? Wann hat diese Angst angefangen, daran müsste er sich in etwa doch noch erinnern, oder?


    Ich hatte als Kind auch mal eine Zeit, in der ich tierische Angst vor Naturkatastrophen aller Art hatte. Ausgeloest wurde sie durch das Buch "Was ist Was - Naturkatastrophen". Mit der Zeit habe ich diese Angst in den Griff bekommen, und zwar nicht dadurch, dass ich gedacht habe, wie extrem unwahrscheinlich es ist, dass sowas passiert, sondern weil ich mir irgendwann sagen konnte, dass ich sowieso nichts daran aendern kann, wenn ich mir staendig Sorgen mache und mir nur das Leben damit versaue. Bei mir hat dieser Gedanke geholfen. Bei einem anderen wuerde es die Panik vielleicht nur verstaerken!


    Zitat

    Das war die Denke die die Attacke auslöste. Ich kann mir damals vor wie im falschen Film. ES WAR MEINE DENKE.


    In dem Moment hast Du Dich wahrscheinlich hineingesteigert. Das KANN so passieren, muss aber nicht. Bei manchen Leuten kommt die Panik bevor sie ueberhaupt anfangen koennen an irgendetwas zu denken. Frage: Wieso hast Du angefangen mit der Denkerei? Schildere doch mal die Situation, was ist passiert.


    Zitat

    Hattest du mal richtige Todesangst? in beiden erwähnten Fällen hatte ich das. Kann man ds als eine Panikattacken einstufen oder nicht? Ich kann nicht nachempfinen wie man angst vorm Fahrstuhlfahren hat, aber so wie erzählt wird und im tv gezeigt wird, da spilet die Denke demjenigen einen großen Streich. Man stirbt nicht vom aufzugfahren


    Hast Du immer noch nicht kapiert, dass man bei Panikattacken nicht zwingend Angst davor hat zu sterben!? Es gibt mehr im Leben als das! Nochmal: Aengste sind manchmal total irrational! Lies Dir doch mal die Liste der Phobien durch, und Du wirst feststellen, dass die meisten davon voellig sinnlos und hirnrissig sind und ueberhaupt keine Gefahr fuer Leib und Leben darstellen!


    Zitat

    DIE PANIKATTACKEN haben mir der Denke zu tun, auch wenn du und die Forscher das NOCH nicht wirklich glauben können


    Nur Du hast als einziger wieder mal den vollen Durchblick! Wenn das so ist, wie erklaerst Du dann die drei Panikattacken die ich hatte?

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • DIE PANIKATTACKEN haben mir der Denke zu tun, auch wenn du und die Forscher das NOCH nicht wirklich glauben können.

    Dass du so denkst hat halt damit zu tun, dass du es bisher zum Glück nur mit Bagatellen zu tun hattest...
    Ist in etwa so, als ob du dich über einen Arzt lustig machst, weil er keine Infusion stechen kann (was viele tatsächlich nicht können). So was macht er in seinem normalen Arbeitsumfeld auch gar nicht, sonder überlässt dies anderen.


    Dass Panikattacken, angstauslösende Zustände, usw.. nicht zwangsläufig eines spezifischen Grundes im Denken bedürfen, weiss man schon länger. So können Traumatas beispielsweise vererbt werden! In der Folgegeneration können dann betroffene ebenfalls darunter leiden, ohne aber eine Erinnerung in irgendeiner Form zu haben. Erstmals richtig aufgeflogen ist das bei den Opfern des Holocaust, respektive deren Nachfahren!


    An der ETH Zürich konnte man vor kurzem erstmals in Tierversuchen identifizieren, wie dies verursacht werden könnte.


    Aber ja, wahrscheinlich willst du ja wieder nicht über deinen Tellerrand rausschauen und dich auf deine Bagatellfälle fokussieren^^


    mfg Vivajohn

  • Ich hab mir mal diesen Thread durchgelesen. Das einzige, was mir fehlt, ist die Definition "Panikattacke".



    Schön war dieses Beispiel:

    Mein Bruder hat Angst vor Ratten und ist sich nicht bewusst warum. Ein Bekannter hatte eine ähnliche Auffassung wie du der meinte dass man jede Angst durch Konfrontation einfach "heilen" kann. Er hat also eine Freundin mit einer zahmen Ratte mitgebracht und mein Bruder diese Ratte aufgezwungen.

    Hier klingt "Panikattacke" schon etwas extrem.
    Ich hab es hier schon mal gepostet, aber ich erzähl es noch mal: Mein Bruder hatte Angst vor Spinnen. Als er bei der Bundeswehr war, krabbelte so ein Vieh über seine Hand und er wollte schon los schreien. Aber einer seiner Kameraden war schneller am schreien. ;) (so hat er es mir erzählt.) Da es grad Sommer war, wir am Grillen und draußen, und in der Garage ordentlich Spinnen (ca 2 - 3 cm, die kleinen Schwarzen) zu finden waren, hab ich ihn mit Spinnen beworfen (keine wurde tot getreten). Jedenfalls hat er dann angefangen, zurück zu werfen. Jedenfalls war es ein schöner Abend, er hat keine Angst mehr vor Spinnen, aber er mag sie halt nicht besonders. Ich mag Spinnen auch nicht. Aber ich mag auch Fliegen nicht.


    Höhenangst ist auch wieder so ein Ding: Als ich noch klein war (also unter 16 Jahren) hatte ich kein Problem mit Höhe. Wann es anfing, dass ich ein mulmiges Gefühl bekomme, wenn ich auf eine zwei Meter Leiter klettere, weiß ich nicht mehr. Ich tu es aber trotzdem. (Bin in dieser Hinsicht auf den Film "The Walk" in 3D gespannt. Da sollen die Leute angeblich aus dem Kino gegangen sein, weil sie die Höhe nicht ertragen haben. :) ).


    Und wegen der oben erwähnten Ratte: Meine Cousine hat eine Tochter, die tierische (schönes Wortspiel ;) ) Angst vor Mäusen hat. Mit Mäusen konnte man sie regelrecht jagen (und mein Bruder hatte etliche davon).

  • Es ist in der Tat so, daß beispielsweise Psychosen vererbt werden können, also der Zustand der Schizophrenie, der noch etwas weiter geht, als eine Panikattacke braucht KEINE logische Ursache. Da hilft auch kein logisches Denken mehr. Ich habe viele Panikattacken gehabt in den letzten fünf Jahren (KEINE wegen Klaustrophobie, da diese nicht so stark ausgeprägt ist, und ich es auch vermeide), da ich mit dem Sterben Probleme hatte. Da hilft keine Konfrontationstherapie, und ich konnte auch 10000000mal nachdenken, dem Tod kann ich nicht ausweichen.


    In diesem Fall hat mir die Psychotherapie sehr geholfen, dies zu akzeptieren und sie waren im Prinzip dann auch so schnell weg, wie sie kamen, ohne das ich den genauen Grund weiß. Ohne Therapie und entsprechende Medikation hätte dies nicht geklappt. Denken alleine kann in sehr schwachen Fällen eventuell helfen, aber nicht in Fällen, in denen man nachts um drei Uhr das Haus aus lauter Angst zusammenbrüllt.


    Das muß und werde ich mir auch von keinem sagen lassen. Es ist lediglich ein frommer Wunsch, daß mit denken alles gelöst werden kann.

  • @ vivajohn


    Zitat

    So können Traumatas beispielsweise vererbt werden!


    Jetzt echt vererbt? Ich würde da die Erziehung und Erfahrungen für verantwortlich machen, aber ganz sicher keine Vererbung. Hast du mehr Informationen dazu?


    @ Dirk


    Zitat

    da ich mit dem Sterben Probleme hatte. Da hilft keine Konfrontationstherapie.


    Aber gerade da wirkt die Konfrontationstherapie Wunder! Danach hast du garantiert keine Angst mehr. :P


    Ich wollte dich damit nicht persönlich angreifen oder beleidigen!

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

    Einmal editiert, zuletzt von Knurzhart ()


  • Der Ursprung der Forschung geht vor allem auf den 2.Weltkrieg zurück, respektive den Opfern eben jenes Krieges, insbesondere Überlebende des Holocaust. Als dann eben auch vermehrt die Kinder jener Überlebender in Therapien landeten, wurde man darauf aufmerksam. Die Situation verschärfte sich schliesslich auch, als man feststellte, dass sogar die Enkelgeneration darunter leidet. Und das schliesslich, obwohl der Krieg zwar in solchen Familien durchaus auch thematisiert wird, aber eher auf dem Niveau von "Abenteuergeschichten" und nicht den dahinterliegenden Emotionen. Rubriken dazu findet man überall im Web, hier zum Beispiel.
    Lange dachte man dann auch, dass dies irgendwelchen unterbewussten Mechanismen entspringt! Diese Annahme ist auch nicht falsch, wie die Zusammenfassung einer Studie aus den USA zeigt. Also ein Trauma kann tatsächlich durch "irgendwelche" unterbewussten Mechanismen von einem "Erzieher" auf die Kinder springen.
    Eine Studie, welche ich heute gerade nicht mehr finde, konnte aber feststellen, dass die Genetik eine wesentliche Rolle spielt. Also ein Trauma wird viel eher zu einem genetisch ähnlichen Individuum hin übertragen.


    Und seit geraumer Zeit, wie ich im Link des vorherigen Posts schon erwähnte, hat man dazu eben auch genetische Mechanismen gefunden. Ein interessanter Artikel hierzu ist auch dieser hier . Hernach werden eben kurze RNA-Moleküle im Genmaterial übertragen, was dazu führen kann.



    mfg Vivajohn


    edit: Ich vemute ja, dass dieser Vorgang auch hauptursächlich ist für sogenannte "Urängste". Evolutionsbiologisch macht ja das auch durchaus Sinn.

  • @ vivajohn


    Wobei man dazu sagen muss, dass Urängste wesentlich größere Zeiträume wirken konnten und daher auch selektiv einen Einfluss haben konnten. Beim Holocaust und den damit übertragenen Traumas sieht's doch deutlich anders aus.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

  • Zitat

    Denken alleine kann in sehr schwachen Fällen eventuell helfen, aber nicht in Fällen, in denen man nachts um drei Uhr das Haus aus lauter Angst zusammenbrüllt.


    Und ich dachte meine Panikattacken waeren schlimm....ich glaub die sind im Vergleich eher pille-palle.


    Zitat

    Also ein Trauma kann tatsächlich durch "irgendwelche" unterbewussten Mechanismen von einem "Erzieher" auf die Kinder springen.
    Eine Studie, welche ich heute gerade nicht mehr finde, konnte aber feststellen, dass die Genetik eine wesentliche Rolle spielt. Also ein Trauma wird viel eher zu einem genetisch ähnlichen Individuum hin übertragen.


    Das mag aber dann wohl eher daran liegen, dass das genetisch aehnliche Individuum fuer Traumata leichter empfaenglich ist. Beispiel: meine Oma. Fettes Kriegstrauma in der Form, dass sie spaeter noch lange lange Zeit bei jedem Gewitter und den dadurch losgehenden Sirenen ihre beiden Toechter aus den Betten geholt, angezogen und auf gepackte Koffer in den Flur gesetzt hat. Die juengere Tochter, meine Tante, hat das ueberhaupt nicht gejuckt! Die ist angezogen wieder ins Bett und hat weitergeschlafen! Die aeltere Tochter, meine Mutter, hatte panische Angst und war auch insgesamt aengstlicher als ihre Schwester. Ich war selbst auch immer aengstlich. Jetzt ist die Frage, wieviel davon wirklich genetisch ist und wieviel rein durch Erziehung erzeugt wurde. ALLES kann es ja nicht sein, sonst haetten die Schwestern gleich reagiert.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • @ vivajohn


    Wobei man dazu sagen muss, dass Urängste wesentlich größere Zeiträume wirken konnten und daher auch selektiv einen Einfluss haben konnten. Beim Holocaust und den damit übertragenen Traumas sieht's doch deutlich anders aus.

    Ja, *agree*. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass solche "Traumatas" über x-Generationen hinweg schliesslich verflachen und so "klassischen Urängste" formen.



    Zitat

    Das mag aber dann wohl eher daran liegen, dass das genetisch aehnliche Individuum fuer Traumata leichter empfaenglich ist.

    Na die Grundgenetik pfuscht dann halt bestimmt auch noch mal rein, durchaus!


    Zitat

    ALLES kann es ja nicht sein, sonst haetten die Schwestern gleich reagiert.


    Na da würde ich doch grundsätzlich schon "ALLES" sagen. Grundgenetik (ist ja auch bei Geschwistern nur ähnlich), vererbbare, kurzstrangige RNA und natürlich Prägung. Ich sage jetzt explizit Prägung, nicht Erziehung. Denn die Prägung in der Kindheit und Jugend kann bei gleicher Erziehung trotzdem variieren, bedenkt man doch das ganze soziale Umfeld (Freunde, Schulkollegen, Lehrer, usw.)


    mfg Vivajohn