Sind wir bei Terror machtlos?

  • Die Grenzen dicht zu machen, macht schon Sinn, allein schon deshalb, weil kaum wirkliche Flüchtlinge darunter sind. Es "fliehen" Menschen aus Ländern, in denen kein Krieg oder Verfolgung stattfindet. Es kann nicht sein, daß unsere geisteskranke Kanzlerin JEDEN Menschen aufnehmen will. Das führt nur dazu, daß zuerst das Sozialsystem zusammenbrechen wird und danach auch die öffentliche Ordnung bzw. der ganze Staat im Chaos und Anarchie versinkt.


    Zudem sind schon etliche Terroristen an der Grenze aufgegriffen worden. Siehe G13 Gipfel, an einem Wochenende hat man ein paar hundert illegale Einwanderer und mögliche Straftäter gefaßt. Wer das auf's Jahr hochrechnen möchte, erkennt sehr schnell, daß man ein Land nur dann schützen kann, wenn man die Grenzen kontrolliert. Alles andere ist verantwortungslos und fahrlässig und beinahe schone Mithilfe.

  • Erstens wird nicht jeder aufgenommen. Kurzfristig ja, für die Überprüfung usw und dass dieser Zeitraum, in dem wir erstmal alle hier einquartieren, bislang nicht optimal gelöst wurde, finde ich auch. Aber alle, die nicht aus Gründen die tatsächlich ein Risiko für Leib und Leben darstellten, geflohen sind, werden zurückgeschickt/sollen zurückgeschickt werden.


    Zweitens, das auch illegal agierende Menschen die offenen Grenzen Europas ausnutzen, ist nur natürlich und geschah auch schon lange vorher. Dass das denn auch irgendwelche dubiose Gestalten machen, die nicht europäische Staatsbürger sind ebenso. Deshalb sind es nicht gleich alles Terroristen. Den Weg mit den Flüchtlingsströmen werden die Terrororganisationen wohl weniger nutzen, da hier gerade ein höherer Fokus herrscht und dadurch die Enttarnung wahrscheinlicher ist. Da stellt eine normale Einreise mit Pass usw oder die Benutzung irgendwelcher, ich nenn sie mal Schläfer, die bereits lange Jahre im Land sind, einen sehr viel zuverlässigeren Weg dar. So war es ja auch in Frankreich.

    The idea of Salvation comes, I believe, from the one whom suffering breaks
    apart. He who masters it, on the contrary, needs to be broken, to proceed
    on the path towards the rupture. - Shaxul?

    2 Mal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • weil kaum wirkliche Flüchtlinge darunter sind.

    Das müsstest du dann mal genauer erklären.


    Zitat

    Zudem sind schon etliche Terroristen an der Grenze aufgegriffen worden. Siehe G13 Gipfel, an einem Wochenende hat man ein paar hundert illegale Einwanderer und mögliche Straftäter gefaßt. Wer das auf's Jahr hochrechnen möchte, erkennt sehr schnell, daß man ein Land nur dann schützen kann, wenn man die Grenzen kontrolliert. Alles andere ist verantwortungslos und fahrlässig und beinahe schone Mithilfe.

    "Etliche" Terroristen? Zahlen? Und wie filtert man nun einen IS-Terroristen unter syrischen Flüchtlingen aus? Was ist das Erkennungsmerkmal? Mal unten in Syrien anrufen un die Polizeiakte verlangen? ;)

  • Ihr tut alle so, als wären alle Terroristen Unbekannte, aber dem ist nicht so. Es gibt durchaus einige dem Staat bekannte Terroristen, und diese MUSS man ausfiltern.


    Rein rechtlich gesehen sind ALLE Flüchtlinge illegale Einwanderer, da sie über sichere Drittstaaten kommen, dazu reisen viele mit falschen syrischen Pässen. Zudem sind Menschen aus Marokko oder Tunesien nicht berechtigt hier Asyl zu fordern, um nur ein Beispiel zu nennen.


    Der größte Fehler wäre die naive, blauäugie Zerstörungspolitik von Merkel weiterlaufen zu lassen, denn dann ist die BRD in 10 Jahren Geschichte.

  • Ihr tut alle so, als wären alle Terroristen Unbekannte, aber dem ist nicht so. Es gibt durchaus einige dem Staat bekannte Terroristen, und diese MUSS man ausfiltern.

    Und nochmal: Wie findest du die, wenn die mit gefälschten Pässen unterwegs sind, dessen Echtheit du nicht prüfen kannst?


    Rein rechtlich gesehen sind ALLE Flüchtlinge illegale Einwanderer, da sie über sichere Drittstaaten kommen,

    Bringt aber nichts, sich an einer Definition festzubeissen. Wie du die Leute nennst, hat keinen Einfluss darauf, wie man mit ihnen umzugehen hat.


    Zudem sind Menschen aus Marokko oder Tunesien nicht berechtigt hier Asyl zu fordern, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Lässt sich pauschal nicht ausdrücken... Siehe Sinti/Roma...

  • Naja, ich klinke mich hier aus. Jedem gestehe ich seine Meinung zu dem Thema zu. Nur werden wir kaum auf einen Nenner kommen, da unsere Positionen sehr unterschiedlich sind, was aber auch in Ordnung ist. Wir sind ja nicht bei einem Wettstreit.


    Ich bedanke mich für eure Sicht der Dinge ;)


    Vermutlich werde ich irgendwann noch mal meinen Senf abgeben, nur momentan macht das nicht viel Sinn, und das meine ich wirklich nicht böse. ;)

  • Okay, die eigentliche Frage war ja, ob wir machtlos sind bei Terror. Meine Antwort ist sehr simpel, JA, wir sind machtlos. WIr können nicht jeden Menschen kontrollieren. Wir können aber das Risiko verringern, indem wir endlich die Grenzen schließen und genau kontrollieren, wer in unser Land kommt.


    Ich möchte dazu darauf hinweisen, dass der Großteil der Attentäter gebürtige Franzosen oder Belgier waren.


    Weitere Diskussionen über Flüchtlingspolitik und wer ein Flüchtling ist und wer nicht halte ich in diesem Thread aber für fehl am Platz.


    Zum Threadthema: wir sind nicht machtlos gegen Terror, aber unsere Macht ist durchaus stark eingeschränkt alleine dadurch, dass wir keine so kranken Menschen sind wie die Terroristen, die es sich tatsächlich vorstellen können, sich selbst und andere Menschen in die Luft zu jagen. Das macht den Umgang damit mMn ziemlich schwierig.

  • Machtlos, auf garkeinen Fall!
    Die Frage ist nur, worin besteht diese Macht. Wir könnten als "das Volk" natürlich darauf bestehen, dass alle die potenziel ein solches Gedankengut hegen könnten des Landes verwiesen werden. Damit würden wir uns aber meiner Meinung nach selbst gewaltig ins Bein schießen, denn auf wen konzentriert sich dann der Hass? Natürlich auf die, die den Menschen vorher Möglichkeiten, Chancen und Sicherheit verwehrt haben...


    Ich denke unsere Macht liegt viel eher darin, dass wir andere Menschen durch menschliche Handlungen davon überzeugen können nicht wahllos zu schlachten. Es gibt natürlich immer Menschen bei denen auch der beste Psychater/Psychologe und das gefestigste Umfeld nicht helfen, aber die werden bei uns schließlich auch oftmals frühzeitig als "auffällig" erkannt und so kann eingeschritten werden. Kommt es aber dazu, das der Mensch sich ausgeschlossen fühlt und vermittelt bekommt er sei anderen egal, werden die anderen ihm auch egaler oder was noch schlimmer ist, er entwickelt Hass auf sie.


    Ich verstehe natürlich wovor einige hier wie bspw. Dirk sich fürchten und natürlich können unter den Flüchtlingen auch solche sein die eben soviel Hass mit sich tragen. Ich würde auch nie behaupten es sei frei von Gefahr, defakto "fremde" Leute herein zu lassen, aber wenn bei euch bei -25grad jemand halb erfroren auf der Türmatte steht und euch erzählt, dass er von Hunden gehetzt wird fragt ihr den auch nicht:"Warum haste nicht ein Haus vorher oder hinterher geklingelt?"


    Terror wie er hier betrieben wird ist doch nur Ausdruck blinden Zorns. Da wird draufgeschlagen und wen es trifft, das intressiert erstmal nicht, sind ja alles Ungläubige! Selbst wenn sie Muslime sind, warum stehen sie nicht selbst mit ner Waffe auf ihrer Seite? Damit denke ich mir "begründen" viele Terroristen ihr handeln vor sich selbst. Dieses Handeln ist aber auch uns als "westlicher" Welt nicht fern und ratet mal wer das alles so im Nahen Osten praktiziert... (natürlich ohne den Teil mit dem Islam)

    'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
    'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'


    Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister



    Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor


    Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

  • Der Terror spielt in meinen Augen eine Nebensache. Wäre ich ein Einbrecher, dann wäre mein goldenes Zeitalter angebrochen. Sobald mal wieder Radau herrscht in einem sogenannten Flüchtlingslager, dann fährt die Polizei mit allem, was sie hat aus, und ich könnte jedes x-beliebige Haus ausräumen.


    IS hat übrigens schon wieder gewonnen. Ich bin zwar kein Fußballfan, aber das Spiel Deutschland - Niederlande wurde abgesagt.



    Edit:
    http://www.welt.de/regionales/…errorgefahr-abgesagt.html
    http://www.berliner-kurier.de/…der,7169226,32442918.html

  • Letzter Hinweis. Hier geht es um von mutmaßlichen IS-Mitgliedern französischer Staatsangehörigkeit in Frankreich ausgeführten Anschlägen. Hier dann krampfhaft in jedem zweiten Beitrag über aus Syrien vor dem IS nach Deutschland flüchtende Asylbewerber einzuwerfen, als hätten die damit auch nur im Ansatz was zu tun; den Kriegsflüchtigen abzusprechen dass sie vor Krieg fliehen (ergo zu lügen) und dann auch noch völlig (!) zusammenhanglos und provokant zu suggerieren dass Diebe es leicht haben weil es in Deutschland Flüchtlinge gibt und die sind ja alle asozial - das ist massiv desillusioniert und schreit nach Aluhut und Echsenmenschen aus der hohlen Erde.


    Der Modhinweis weiter oben wurde ignoriert; wird hier weiter selbstgerecht über nach Deutschland kommende Asylbewerber fabuliert obwohl es vorrangig um von französischen Staatsbürgern ausgeführten IS-Terror in Frankreich geht, wird erstmal kommentarlos entfernt. Und auch wenn es um Terror allgemein geht, sagt es sehr (!) viel über jemandes Gesinnung aus, wenn er zuallererst über Flüchtlinge spricht als hätten diese was damit zu tun. Flüchtlings- und Grenzpolitik ist hier komplett OT.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • dass wir keine so kranken Menschen sind wie die Terroristen, die es sich tatsächlich vorstellen können, sich selbst und andere Menschen in die Luft zu jagen.

    Ich denke, da liegt ein Hauptproblem beim "Kampf" gegen Terroristen. Wie du selbst sagst, die Ansicht, es wären "kranke" Menschen. Diese Glorifizierung hin zum Bösen halte ich kontraproduktiv. Keine Ahnung, ich bin hier halt etwas von Budosportarten angehaucht. Lerne zu aller erst, deinen Gegner ins Herz zu schliessen. Weisst du, wie er funktioniert, kannst du ihm immer einen Schritt voraus sein. Ziel dabei soll es sein, nicht seine Vernichtung anzustreben, sondern ihn zur Einsicht zu zwingen, dass ein Angriff gegen dich sinnlos ist, ja, sogar das Gegenteil bewirkt. Ab da an hat er keine Chance mehr...


    Im Sinne des Terrorismus ist der Kampf in den Köpfen ein ideologischer Kampf. Ich verstehe die Ideologie einer westlichen Demokratie in Dingen wie Freiheit, Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, aber auch Solidarität und Respekt. Diese Dinge offen aus- und vorzuleben, heisst, diesen Terror zu besiegen.


    Lassen wir uns aber von unserer Angst leiten, schiessen Kanonen auf Spatzen, dann... haben wir bereits verloren...



    mfg Vivajohn

  • Ich denke, da liegt ein Hauptproblem beim "Kampf" gegen Terroristen. Wie du selbst sagst, die Ansicht, es wären "kranke" Menschen. Diese Glorifizierung hin zum Bösen halte ich kontraproduktiv. Keine Ahnung, ich bin hier halt etwas von Budosportarten angehaucht. Lerne zu aller erst, deinen Gegner ins Herz zu schliessen. Weisst du, wie er funktioniert, kannst du ihm immer einen Schritt voraus sein.


    Das ist es halt. Ich kann mich nicht in einen Gegner hinein versetzen, der sich selbst in die Luft sprengt, um andere zu töten. Geht einfach nicht. Vielleicht sind andere dabei erfolgreicher, aber mich lässt so etwas einfach nur fassungslos zurück. Entsprechend schwierig finde ich auch den Kampf dagegen.

  • Zum Eingangspost.


    Ich denke es ist so ziemlich jeden selbst überlassen, wie er mit was und wem sich solidarisiert.
    Wem schaden irgendwelche Frankreich flaggen im Profilbild?
    Erschreckt bzw interessant finde ich die seit Tagen bei FB auftauchenden Post, die ein ähnlich klingende Aussage wie die im Kopie im Eingangspost.(Obwohl da sogar noch das warum erklärt wird)
    Meistens geht es im Tenor ja ehr in die Richtung " warum soll ich um Franzosen trauern, wenn in Land XY meine Glaubensbrüder das gleiche passiert" gefolgt von einer Aufzählung sämtlicher Attentate, mit Aussparungen von Ländern wie Israel, Kenia und Kamerun.
    Mit zeitgleichen vermerk auf irgendwelche False Flag Theorien.
    Passend dazu die "Reaktionen" gestern in Bosnien und der Türkei während der Schweigeminute bei den Länderspielen.


    Was mich zu der Eingangsfrage führt:
    Ja wir sind machtlos. Terror gab es und wird es immer geben, die Geschichte ist voll davon. Wird nur je nach Quelle/Meinung/Zeitgeist anders betitelt.
    Für mich liegt das aktuelle Problem aber in einer bestimmten Strömung des Islam, solange da nicht eine Reformation stattfindet, wird sich so schnell nichts ändern.
    Auch ist die häufige Behauptung, das ein Teil des Islam nichts mit dem Terror zu tun habe, entweder naiv oder dumm oder falsch verstandene PC.
    Ich glaube kein geistig gesunder Mensch würde den Zusammenhang zwischen Hexenverbrennung, Kreuzzügen und den Massakrieren von Indios abstreiten.


    P.s
    Ein Stopp der "Demokratisierung" durch die Amerikaner/Nato etc wäre langfristig auch hilfreich.


    Bevor jetzt (wie öfters hier)(damals) ) gleich wieder das "der alte Nazi/Pegida/Afd :) / Jünger Valten schmäht den Islam Geschrei losgeht.
    Ich habe NICHT den gesamten Islam kritisiert ;) und meine Meinung entspricht zu 90 % den Aussagen von diversen liberalen Islamverbänden.
    Auch wird dieses Thema von diversen (nicht Rechten) Medien thematisiert.

    But now the rains weep o'er his hall,
    with no one there to hear.
    Yes now the rains weep o'er his hall,
    and not a soul to hear.

  • Durchaus sinnige Ausführung, aber das random hinterhergeschobene, pseudoprovokante "Ich bin kein Nazi; ihr seid alle doof und denkt bestimmt ich wäre ein Nazi, und wer denkt ich sei ein Nazi sieht die WAHRHEIT nicht, zwinker zwinker!!!" bringt einem zum Grübeln.
    Sowas lassen wir mal lieber, ne.

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  • Das ist es halt. Ich kann mich nicht in einen Gegner hinein versetzen, der sich selbst in die Luft sprengt, um andere zu töten. Geht einfach nicht. Vielleicht sind andere dabei erfolgreicher, aber mich lässt so etwas einfach nur fassungslos zurück. Entsprechend schwierig finde ich auch den Kampf dagegen.

    Vielleicht hab ich da tatsächlich ne recht eigentümliche Psyche... Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht mehr ganz sicher, ab wann dies passiert ist. Aber ich denke mir halt, was passieren müsste, damit ich bereit wäre, "andere" so zu behandeln, wie diese Leute dies tun. Und da fallen mir tatsächlich verschiedenste Szenarien ein. Ein Widerstandskämpfer ist doch realistisch betrachtet auch nichts anderes als ein Terrorist. Dessen Motive sind einfach nachvollziehbarer für uns. Und es gäbe durchaus Regimes auf dieser Welt, innerhalb derer ich mir definitiv vorstellen könnte, solch ein Widerstandskämpfer zu sein. So ähnlich mächtig muss diese Idee sein, die solchen Terroristen eingepflanzt wird...


    mfg Vivajohn

  • Die VAE oder Saudi Arabien gelten in extremistischen Kreisen doch auch dem Westen angeschlossen. Gerade deshalb benötigen die doch diese Wanderarbeiter.

    Das stimmt zwar, aber das hält weder die VAE noch den IS davon ab miteinander Geschäfte zu machen bei denen beide finanziell profitieren. Diese Geschäfte laufen zwar nach außen hin getarnt ab, sind aber ein offenes Geheimnis. Also macht der IS sich doch selber unglaubwürdig. Mit etwas Verspätung zu Beitrag Nummer 11


    Ein Widerstandskämpfer ist doch realistisch betrachtet auch nichts anderes als ein Terrorist. Dessen Motive sind einfach nachvollziehbarer für uns. Und es gäbe durchaus Regimes auf dieser Welt, innerhalb derer ich mir definitiv vorstellen könnte, solch ein Widerstandskämpfer zu sein. So ähnlich mächtig muss diese Idee sein, die solchen Terroristen eingepflanzt wird...

    Hm, stimmt. Ich habe als Jugendliche ja den RAF Terrorismus in den 70er Jahren in Deutschland erlebt. Ich konnte die auch gut verstehen und war sogar im Grunde genommen deren Meinung. Aber trotz der Naivität meiner Jugend hätte ich mich denen nie angeschlossen, noch nicht einmal den Sympathisanten. Also bietet auch diese Überlegung für mich immer noch keine echte Erklärung. Ist aber sehr interessant und eröffnet zumindest mir eine neue Sichtweise. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt mehr Verständnis habe! Ich suche auch bloß deswegen nach einer überzeugenden Erklärung weil ich hoffe, dass man dadurch vielleicht einer Lösung näher kommen könnte. Aber das bleibt wohl nur eine Hoffnung.
    Nachtrag: Im 3. Reich oder in Nordkorea wäre ich von meiner Überzeugung her wohl radikaler und hätte dort keine moralischen Bedenken. Ob ich meine Überzeugungen auch wirklich umsetzen könnte ist allerdings eine andere Frage.