Hätten wir gegen feindlich gesinnte Außerirdische eine Chance?

  • Guten Tag,


    Die Frage steht bereits oben, sie ging mir vorhin durch den Kopf. Also, was meint ihr? Hätten wir gegen Aliens, die uns wegen Rohstoffen oder einfach aus Bosheit heraus vernichten wollen, eine Chance? Ich gehe in diesem Szenario davon aus, das die Menschheit Waffen wie Atombomben oder sonstige, gefährliche Waffen einsetzt. Denn nur mit Gewehren könnten wir uns gegen Aliens, denke ich, nicht verteidigen. Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:


    Erstens würden Aliens, die auf der Erde ankommen, extrem hochentwickelte Technologie benötigen, um erst eibmal von ihrer Heimatwelt hierher zur Erde zu gelangen, wenn sie nicht Tausende Jahre umher fliegen wollen.


    Zweitens könnten sie uns vielleicht mit den Raumschiffen selbst angreifen und müssten gar nicht erst landen - das wäre wohl das größte Problem in so einem Fall.


    Was meint ihr zu der Sache?

  • Hallo,


    also vom Technologischem Standpunkt: Nein wir hätten keine Chance (außer sie haben keine Abwehrkräfte gegen unsere Krankheiten: siehe Krieg der Welten)


    Aber wenn es nach meiner (Ethischen) Ansicht geht: ja wir hätten gegen Außerirdische eine sehr gute Chance. Ein Volk das so hoch entwickelt ist um tausende Jahre zu reisen hat bereits ähnliche Probleme auf ihrem Planeten wie wir gehabt (dürre, Krieg usw.).


    Wenn wir irgendwann mal besucht werden, dann von E.T. und nicht von den Jungs aus Krieg der Welten


    LG


    Stephan

  • Nein, wir hätten keine Chance.
    Wir können viele Szenarien durchspielen, und da schon Filme erwähnt wurden, müssten wir auch erstmal die Art der Aliens analysieren und deren Technologie.
    Wenn wir mit der Technologie anfangen, dann sollten wir erstmal unser Sonnensystem analysieren. In unseren Lehrbüchern sind die uns bekannten Planeten auf zwei Seiten dargestellt. Würden die Entfernungen halbwegs maßstabsgetreu sein, dann wären die Seiten schon enorm groß. Der Pluto ist nicht das Ende unseres Systems und wir bräuchten dort hin 10.000 Jahre. Wie weit es dann bis zur Oort-Wolke ist (das wäre das Ende unseres Planetensystems, kann man nicht einschätzen. Die Entfernung zum Pluto entspricht ca. 40 AU (astronomical unit). Die Oort-Wolke ist 50.000 AU entfernt. 1 AU ist die Entfernung der Sonne zur Erde. Damit wissen wir schon mal, wie groß ein Lehrbuch sein müsste.


    Und jetzt kommen wir mal zur Invasion:
    Sind die Invasoren marodierend, plündernd und nur auf Rohstoffe aus, so könnten wir sie bereits an den Äußeren Ringen erkennen und uns die nächsten tausend Jahre vorbereiten. Ein plötzliches Erscheinen à la "Indipendence Day" wäre kaum möglich. Auch bei "Darkest Hour" müssten sie an den äußeren Planeten vorbei. Das Einzige, was uns quasi von Vorteil wäre, wäre der Verschleiß ihrer Raumfahrzeuge. So, wie bei "Battle for Terra", in dem der menschlichen Rasse letzte Chance ein Terraformer war.


    Grob gesagt: Die Invasoren müssten von einem Jupiter-Mond stammen (Europa, Io oder Ganymed oder einem der anderen 60 Monden). Dann hätten sie Vorteile und würden auch "nur" ein paar Jahre bis zu uns brauchen. Und die Wesen hätten ähnliche Fähigkeiten, wie "John Carter" auf dem Mars. ;)


    Buchtipp übrigens: "Eine kurze Geschichte von fast allem", Bill Bryson, ISBN 978-3-442-46071-7

  • Das Szenario wurde mal in einer wissenschaftlichen Doku durchgespielt.


    Bis zum Mond können wir die nicht vom Meteor unterscheiden.


    Unsere Chancen wären schlecht, aber die Menschheit würde nicht ausgerottet werden.


    Grund: die bräuchten eine intakte Heimat (das wäre der einzig vernünftige Grund überhaupt zu invasieren) was den Einsatz von Atom- Bio und Chemiewaffen ausschliesst. Aber die könnten die Menschen dezimieren und auf Steinzeit zurück werfen. Sowie Staaten und Wirtschaftssysteme komplett auslöschen.

  • Zitat von Irrwisch:
    Der Pluto ist nicht das Ende unseres Systems und wir bräuchten dort hin 10.000 Jahre.


    Entschuldige,…
    aber diese Aussage bringt mich gerade zum schmunzeln.
    Aktuell kreist eine Sonde um Pluto, schickt sehr detaillierte Bildchen zur Erde – Herzchenform auf der Oberfläche – die bestimmt nicht vor 10.000 Jahren (oder meist die Oort-Wolke?) ins All geschossen wurde. Raumfahrt betreibt der Mensch ungefähr 70 Jahre,… angefangen bei Sputnik.
    Deine wilde, unbegründete Spekulation, ist somit falsch.


    Ca. 40 Jahre brauchen irdische Sonden zum Zwergplaneten – gemessen am mittleren (durchschnittlichen) Abstand zur Sonne. Wie schnell neuere Generationen von Satelliten zu Pluto benötigen,… da bin ich überfragt.


    Zitat von Irrwisch:
    Sind die Invasoren marodierend, plündernd und nur auf Rohstoffe aus, so könnten wir sie bereits an den Äußeren Ringen erkennen und uns die nächsten tausend Jahre vorbereiten.


    Auch diese Aussage bringt mich zum Lachen,…
    Wieso sollte man eine bewohnte Welt wegen Rohstoffe angreifen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.
    Allein die Oort-Wolke, mit all ihren Asteroiden – die aus denselben Bausteinen wie der Rest des Sonnensystems besteht, auch Wasser in Form von Eis – würde als
    Schürfquelle völlig genügen. Zwergplaneten, Monde von Gasriesen, der Mars, alles völlig ungeschützte Welten… warum die Erde aus Gründen von Rohstoffen überfallen?
    …und erkennen an den äußeren Ringen? - Was sind die äußeren Ringe?
    NUR wenn die Spezies technologisch kaum weiterentwickelt ist wie die Menschheit… dann bräuchten sie ein Generationsschiff, dessen Ausmaße derart groß sind – damit auch die Masse des Schiffes – das sich gravitative Besonderheiten feststellen lassen würden, zumindest bei Asteroiden.Als solches würde so ein Ding auch wahrgenommen werden,... bis es Kurskorrekturen vornehmen würde.


    Sollte eine Spezies jedoch derart überlegen sein, um die gewaltigen Dimensionen zwischen den Sternen überwinden zu können,… und zwar in rentablen Zeiträumen von wenigen Jahren, Monaten, Tagen – würden wir nicht mitkriegen das sie im Anflug sind. Erst, á la Independence Day, wenn sie ungebeten anklopfen würden.


    Zitat von Irrwisch:
    Grob gesagt: Die Invasoren müssten von einem Jupiter-Mond stammen (Europa, Io oder Ganymed oder einem der anderen 60 Monden).


    Grob gesagt,… Nein.


    Hollywood ist eine Traumfabrik,… nichts weiter.
    Würde eine außerirdische Rasse der Menschheit feindlich gegenübertreten, uns technologisch derart überlegen sein, das sie interstellare Raumfahrt
    beherrschen, ist das kein Kampf mehr wie das filmgenerierte Szenario David gegen Goliat,… sondern Ameise (Mensch) gegen Gozilla (Alien).
    Wir würden nicht mal bemerken zertrampelt zu werden.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!

    2 Mal editiert, zuletzt von Maddog ()

  • Ich sage mal so.


    Um eine konkrete und seriöse Antwort auf diese Frage zu geben:
    Eine Antwort auf diese Frage ist schlicht nicht möglich weil man aufgrund fehlender Parameter von der Konjunktivkeule erschlagen wird...... Mit "hätte, wenns und abers" kommt man hier einfach nicht weiter. Man kann vortrefflich über so ein Szenario diskutieren, aber ohne auch nur jemals in die Nähe einer vernünftigen Antwort zu kommen. Dennoch verstehe ich den Gedankengang durchaus - ist einfach ne spannende Frage. Der Tag der Zusammenkunft - wie wird er wohl werden ? ;-)


    Grüßle aus dem schwarzen Wald,
    da thorfynn aka Michael

  • Zitat von Nachdenker

    die bräuchten eine intakte Heimat (das wäre der einzig vernünftige Grund überhaupt zu invasieren) was den Einsatz von Atom- Bio und Chemiewaffen ausschliesst


    Es ist immer sehr schwierig übr die Motivation für ein bestimmtes Handeln zu spekulieren. Das gelingt uns bei uns selbst kaum, umso schwerer wird es da bei Außerirdischen.


    Gehen wir aber von einer bestimmten Basismoralität aus, die für das Zusammenleben von mehr als einem Individuum notwendig ist, können wir von zumindest rudimentären gleichen Moralitätsgrundsätzen ausgehen. Nun kommt es aber darauf an, wie wir im Kontext der Moralität der Außerirdischen gesehen werden.
    Als Gleichberechtigte, oder aber als minderwertige?


    Zwei Beispiele, als das alte Europa Nord- und Südamerika kolonisierte, und vorher schon Afrika, wurden die dortigen Kulturen und Menschen per se nicht als gleichwertig angesehen, was de facto Mord und unmoralisches Handeln gegenüber anderen Menschen legitimierte. Es waren "nur" Schwarze, Kaffer, Indios, usw. Obwohl durch das Christentum geprägt, wurde gerade im Namen dieses Christentums dann höchst unmoralisch gehandelt.


    Im dritten Reich wurden unvorstellbare Verbrechen an all den Menschen begangen, die vorher allgemein aus dem Moralitätskontext genommen wurden. Dabei wurde vorher die Miderwertigkeit vermittelt, so das ein breiter Konsens der Gemeinschaft Handeln gegen den Einzelnen nicht mehr als unmoralisch empfand.



    Erschreckenderweise passiert zur Zeit das gleiche wieder. Eine Gruppe von Menschen wird im ersten Ansatz herabgewürdigt (nur Flüchtlinge, sind schlecht ausgebildet, sind nur faul, vergreifen sich an Mädchen/Frauen, etc. Mittlerweile kommt es zu Einzeltaten im Rahmen dieser Herabwürdigung und wiederum werden diese nicht allgemein verurteilt. Ja, das Vernichten von Eigentum der Allgemeinheit wird fast für gut befunden, wenn es dafür sorgt, das vermeintlich minderwertige Menschen nicht in die Nähe ziehen.



    Wenn es uns schon so schwer fällt, unsereins mit der gleichen, eigentlich natürlichen, Moralität zu behandeln, um wie viel schwerer mag dies bei einer anderen Rasse sein, die von wo anders her kommt?
    Jetzt drehen wir den Spieß um, bei einem Besuch einer interstellar reisenden Gesellschaft bei uns entspricht das dem Besuch eines heutigen Wissenschaftlers bei einem indigenen Volk. Zwei Welten prallen aufeinander. Und der Wissenschaftler wäre, theoretisch, kraft seines Wissens in der Lage, das indigene Volk völlig zu vernichten. Warum tut er dies nicht?
    1.) Er hat kein Interesse daran (Motivation)
    2.) Seine Moralität hält ihn davon ab (Regulation)


    Stören ihn die Bewohner nun, weil sie nervig sind, einfach nur nervig, dann hat er durchaus eine Motivation sie "beiseite" zu schaffen. Jetzt hindert ihn nur noch die Regulation daran, das auch zu tun. Wenn er aber nun das indigene Volk als minderwertig wahrnimmt, auf Grund seiner soziogesellschaftlichen Prägung z.B., dann versagt auch die Regulation und das indigene Volk wird so einfach beseitigt wie ein Wespennest am Haus. Es stört und muss weg.


    Ich habe große Sorge, das es uns bei einem interstellaren Aufeinandertreffen so ähnlich gehen könnte, nur das wir die Wespen sind. Die in der Doku gemachten Aussagen, Nachdenker, setzen ein hoch logisch orientiertes Volk voraus. Bei uns zeigt sich aber bei allen Tieren inklusive uns, die sich selbst bewusst sind, das nicht nur Logik der Entscheidungsträger ist.
    Ich denke es geht bei einem eventuellen Konflikt weniger um Ressourcen sondern mehr um einen "Die stören" Faktor. Und gegen den können wir vermeintlich nichts tun.


    Die eigentliche Fragestellung des Threads war aber ja, was können wir tun?
    Gehen wir davon aus, dass vermeintliche Aliens zumindest ähnliche körperliche Voraussetzungen haben wie wir, also quasi eine grundsätzlich verletzliche Hülle und eine ähnliche Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen, dann sind unsere Chancen gar nicht so schlecht uns zumindest teuer zu verkaufen. Nicht in einem offenen Schlagabtausch, sondern eher in einem Guerillakrieg. Die Geschichte lehrt uns, das nicht so effektiv ist wie jemand, der seine Heimat verteidigt. Und gegen nichts kann man sich so schlecht schützen, wie gegen die Guerillataktik.

  • Zitat von Irrwisch:
    Der Pluto ist nicht das Ende unseres Systems und wir bräuchten dort hin 10.000 Jahre.


    Entschuldige,…
    aber diese Aussage bringt mich gerade zum schmunzeln.
    Aktuell kreist eine Sonde um Pluto, schickt sehr detaillierte Bildchen zur Erde – Herzchenform auf der Oberfläche – die bestimmt nicht vor 10.000 Jahren (oder meist die Oort-Wolke?) ins All geschossen wurde. Raumfahrt betreibt der Mensch ungefähr 70 Jahre,… angefangen bei Sputnik.
    Deine wilde, unbegründete Spekulation, ist somit falsch.

    Du meinst bestimmt "New Horizons". Und diese Sonde kreist nicht um den Pluto. Da könntest Du auch behaupten, das Hubble-Teleskop würde um die Oort-Wolke segeln, weil es davon auch Bilder macht. Wir sind ein AU von der Sonne entfernt, der Pluto ist 40 AU von uns entfernt und Oort ist ca 40.000 - 50.000 AU entfernt. Trotzdem gibt es Bilder von Oort.



    Zitat von Irrwisch:
    Sind die Invasoren marodierend, plündernd und nur auf Rohstoffe aus, so könnten wir sie bereits an den Äußeren Ringen erkennen und uns die nächsten tausend Jahre vorbereiten.


    Auch diese Aussage bringt mich zum Lachen,…
    Wieso sollte man eine bewohnte Welt wegen Rohstoffe angreifen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Jetzt bringst Du mich zum lachen. Cook, Kolumbus, Erik, Eriksson, Dias, Magellan, Tasman, Amundsen, usw. sind garantiert nicht zu einem Yachtausflug unterwegs gewesen. Dass Kolumbus scheiße gebaut hat und am falschen ende gelandet ist, ist nicht meine Schuld. ;)


    Allein die Oort-Wolke, mit all ihren Asteroiden – die aus denselben Bausteinen wie der Rest des Sonnensystems besteht, auch Wasser in Form von Eis – würde als
    Schürfquelle völlig genügen.

    Hier gebe ich Dir recht. Warum mehr Sprit verbrauchen, wenn man eine Tankstelle 200 Meter vor der Haustüre hat? ;)


    NUR wenn die Spezies technologisch kaum weiterentwickelt ist wie die Menschheit… dann bräuchten sie ein Generationsschiff, dessen Ausmaße derart groß sind – damit auch die Masse des Schiffes – das sich gravitative Besonderheiten feststellen lassen würden, zumindest bei Asteroiden.Als solches würde so ein Ding auch wahrgenommen werden,... bis es Kurskorrekturen vornehmen würde.

    Das ist richtig! Eine Flotte mit Mutterschiff und GENERATIONEN kann sich nicht am Mond vorbei schleichen oder sich dahinter verstecken. (Ich bin auf "Indipendence Day 2 " gespannt. :) )


    Hollywood ist eine Traumfabrik,… nichts weiter.
    Würde eine außerirdische Rasse der Menschheit feindlich gegenübertreten, uns technologisch derart überlegen sein, das sie interstellare Raumfahrt
    beherrschen, ist das kein Kampf mehr wie das filmgenerierte Szenario David gegen Goliat,… sondern Ameise (Mensch) gegen Gozilla (Alien).
    Wir würden nicht mal bemerken zertrampelt zu werden.

    Hier widerspreche ich eingeschränkt. Große Flotten sind zu finden. Ich weiß ja nicht, ob Du ein Teleskop hast oder Astronomie-Interessiert bist. Aber gestern sind zwei Kometen gut vorbei "gerauscht". 252P/LINEAR und P/2016 BA14. Die waren mit 3,5 millionen Kilometern recht nahe. Ich habs leider verpasst ( habe ein Seben 1000-114 Star Sheriff EQ3 Reflektor Teleskop und ein Bresser Refraktor Teleskop Stellar 60/800 ).
    Aber wenn sie unbemerkt nahe dem Orbit kommen würden, dann würde ich auch sagen, dass die Ameisen schon ausgerotet wurden (außer, wir hätten "Ender's Game" ;) ).

  • irrwisch: Da hat mit dem Ressourcenraub maddog schon recht. Das All ist ist quasi voll mit Ressourcen die nicht irgendjemand gehören, dazu bräuchten die vieleicht sogar noch nich teinmal ihe System verlassen, ich würde sogar sagen eine interstellarereisefähige Zivilisation wäre wahrscheinlich nicht mehr auf schnell verbrauchbare ressourcen angewiesen.


    Silvercloud: Ob man uns wegen Lebensraum "verdrängt" ist keine Frage nach Gut oder Böse sondern auch ob die sich uns auch als Risikofaktor leisten können. Es werden viele Kriege aus rationalen Gründen geführt.

  • Wir würden zu 99,99% gar nicht erst die "Alien's" sehen da jedes bekannte Lebewesen das Rational Denken kann verwundbar ist und Ressourcen verbraucht.
    Die Außerirdischen Wessen würden zuerst eine Art Drohne ins Weltall schicken um andere bewohnbare Planeten zu finden.
    Das Universum gibt es seid 13 Milliarden Jahre was ziemlich jung ist :) Die Chance ist extrem hoch das wir die Menschheit die aller ersten sind die bereits im Weltall vertreten sind. Zur deiner Frage zurück der Schatz unseres Planeten ist er Selbst und das Leben. Wir sind nur ein Zufall Produkt der Natur. Die Alien's würden uns nicht Vernichten weil wir Konkurrenten sind ,nein. Sie würden sehen das wir den eigenen Planeten Zerstören und das werden sie verhindern. Die Erde ist sehr sehr sehr Rar Hawkings ist der Meinung das er die Erde ähnlichen Planeten im Universum auf 1.000.000 schätzt. Wenn jetzt einer der Drohnen ein Erde ähnlichen Planet findet ist das ein 1000ner im Lotto ^^. Sie würden ihn sich Merken und dahin Reisen wenn ihr eigener Planet den Untergang bevorsteht.
    Um die Arten Vielfalt zu Schützen würden sie ein Virus Entwickeln das Perfekt den Menschen angepasst ist. Aber dies ist der Ausgang den du dir selbst Gewünscht hast ;)

  • Zitat von Irrwisch:
    Wir sind ein AU von der Sonne entfernt, der Pluto ist 40 AU von uns entfernt und Oort ist ca 40.000 - 50.000 AU entfernt. Trotzdem gibt es Bilder von Oort.


    Ich weiß,…
    Was hat das jetzt damit zu tun, das die Reisezeit… laut deiner Aussage im ersten Post… 10.000 Jahre betragen soll, wenn New Horizont jetzt schon an Pluto vorbeigeflogen ist? (die Aussage, Sonde kreist um Pluto war in der Tat unglücklich gewählt)
    Die Sonde war gerade mal 10 Jahre dorthin unterwegs – gestartet im Januar 2006
    Bis zum Rand der Oort-Wolke benötigen wir, bei aktuellem technischen Stand, etwa die von dir genannte Zeit.
    Einer Spezies, welche sich weit genug entwickelt hat, Raumfahrt zu anderen Sternen bewältigen zu können, müssen wir unterstellen, uns hier deutlich an Technologie voraus zu sein und selbst die 10 Jahre vom Pluto zur Erde, deutlich unterbieten kann.


    Zitat von Irrwisch:
    Jetzt bringst Du mich zum lachen. Cook, Kolumbus, Erik, Eriksson, Dias, Magellan, Tasman, Amundsen, usw. sind garantiert nicht zu einem Yachtausflug unterwegs gewesen. Dass Kolumbus scheiße gebaut hat und am falschen ende gelandet ist, ist nicht meine Schuld.


    Richtig,…
    … nur reißt du hier ebenfalls, wie oben, deinen Text, sowie meine Antwort aus dem Kontext.
    Kolumbus wollte Handelswege nach Indien erschließen. Amerika stand weder auf den Plan,… noch das dort Unmengen an Gold zu holen war.
    Eventuellen Besuchern setzt du dies jedoch voraus,… uns rein wegen Ressourcen, die in den Weiten des Alls genug vorhanden sind, anzugreifen,… und das ergibt keinen Sinn.


    Zitat von Irrwisch:
    Das ist richtig! Eine Flotte mit Mutterschiff und GENERATIONEN kann sich nicht am Mond vorbei schleichen oder sich dahinter verstecken. (Ich bin auf "Indipendence Day 2 " gespannt. )


    Da sind die Ausmaße dieses Objekts ausschlaggebend,… die hier Spekulativ sind.
    Wie groß würden Mutterschiffe, oder Basisschiffe sein? Wie ein Flugzeugträger? Größer? Kleiner?
    In der Größenordnung wie in Independence Day – auf den zweiten Teil des Films bist du nicht allein scharf ;-) – dargestellt, würden womöglich Asteroiden aus der Bahn werfen können. Bei Monden,… wie den Erdtrabanten. Ich vermute, das Hauseck wäre dann doch zu hoch.


    Zitat von Irrwisch:
    Ich weiß ja nicht, ob Du ein Teleskop hast oder Astronomie-Interessiert bist.


    Seit Kindesbeinen an… was meine beiden Söhne geerbt zu haben scheinen.
    Besuchen so oft wie möglich die städtische Sternwarte und sind mit drei Bresser Teleskopen ausgerüstet,… musste meine 20 Jahre alten Spiegelreflektoren an die Jungs abgeben und hab mir erst letzten Oktober ein Bresser Automatik 80/400 zugelegt – der Computer ärgert mich hier noch. Bin offenbar nicht in der Lage die Voreinstellungen zu programmieren. –


    Zitat von Irrwisch:
    Aber gestern sind zwei Kometen gut vorbei "gerauscht". 252P/LINEAR und P/2016 BA14. Die waren mit 3,5 millionen Kilometern recht nahe. Ich habs leider verpasst ( habe ein Seben 1000-114 Star Sheriff EQ3 Reflektor Teleskop und ein Bresser Refraktor Teleskop Stellar 60/800 ).


    Richtig,…
    Mit bloßem Auge ging jedoch ohnehin nichts,… und laut NASA wird wohl auch mein Ding nicht die Auflösung haben.
    Der Größere war nur unterhalb des Weißwurstäquators zu beobachten,… der kleinere Brocken, erst vor wenigen Wochen entdeckt, (im Januar) war ebenfalls äußerst Südlich… (laut Aussagen des örtlichen Lokalradios) – jedoch wegen schlechten Wetterverhältnissen bei uns nicht zu beobachten. In ein paar Wochen – was ich gelesen habe – kommen sie zurück und können dann – zwar im größeren Abstand – nochmals zu beobachten sein.
    Leider hab ich noch keine Info ob dies in unseren Breiten sein wird… wenn aber, dann kriegt die Sternwarte einen Termin von mir.


    Zitat von Irrwisch:
    Aber wenn sie unbemerkt nahe dem Orbit kommen würden, dann würde ich auch sagen, dass die Ameisen schon ausgerotet wurden (außer, wir hätten "Ender's Game" ).


    Oft genug wurden große Asteroiden entdeckt, die bereits an der Erde vorbeigerauscht waren… oder erst unmittelbar vor dem erdnächsten Punkt erkannt worden sind.
    Gesteuerte, technologisch weiterentwickelte Objekte, davon darf man ausgehen, würde man nicht finden. Erst wenn es zu spät ist.


    Wir bewegen uns jedoch immer weiter weg vom eigentlichen Thema,… wir können gern per PN weiter diskutieren.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!

  • Was hat das jetzt damit zu tun, das die Reisezeit… laut deiner Aussage im ersten Post… 10.000 Jahre betragen soll, wenn New Horizont jetzt schon an Pluto vorbeigeflogen ist?

    Sorry, mein Fehler. Hab meine Quelle nochmal durchgeblättert. :oops: Bis zur Oort-Wolke sind es angeblich ca. 10.000 Jahre (Quelle: Eine kurze Geschichte von fast allem, Bill Bryson, ISBN 978-3-442-46071-7)


    Kolumbus wollte Handelswege nach Indien erschließen. Amerika stand weder auf den Plan,… noch das dort Unmengen an Gold zu holen war.

    Ist ja nichts Neues. Nur das Gold kam erst später dazu. In erster Linie ging es um schnelle Handelswege wegen der Gewürze. Naja, zumindest haben sie Kartoffeln und Tabak importiert und Schnupfen nach drüben exportiert.



    Was den Rest angeht, um beim Thema zu bleiben: Es muss ein großes Mutterschiff sein, was selbst eine eigene Gravitation allen durch Masse besitzt. Und es wäre ordentlich lange unterwegs. Hier nochmal als Filmtipp: "Battle for Terra" (am besten in 3D). Da sind die Menschen auch schon so lange unterwegs, um einen passenden Planeten zu finden, sodass ihr Mutterschiff auch bereits am auseinanderfallen ist.
    Damit bin ich zwar auch nicht beim Thema, aber um beim Thema zu bleiben: Sollten es Aliens bis zu uns schaffen, dann haben wir keine Chance. Da werden die Filmtipps à la "Indipendence Day" oder "Enders Game" auch nichts helfen, mit nem Flieger einfach in den Bauch des Träger- oder Mutterschiffes zu fliegen. ;)

  • Also wenn wir von einer "geplanten" Invasion ausgehen, nein dann hätten wir keine Chance. Es könnte aber auch sein das ein verstreuter Trupp in einem mehr als baufälligem Raumschiff hier auftaucht, wie hier schon mehrfach gesagt wurde, dann könnten wir schon Chancen haben, vorausgesetzt sie wäre so dumm dann anzugreifen. Allerdings würden dann wir Menschen Terror schieben, beschweren uns ja schon über unsere eigenen Flüchtlinge, was sollten wir dann zu Außerirdischen sagen.



    @ Goatchrist


    Die Aliens würden auf jeden Fall durch unsere Krankheiten nahezu ausgerottet werden, es gibt nahezu keinerlei Co-Existenz...aber eigentlich müsste das einer derart fortgeschrittenen Rasse auch durchaus bewusst sein.



    @ E25_Predator


    Das mit dem Virus klingt sehr weit hergeholt, wie könnten sie sicher gehen, dass dieses Projekt nicht schief geht und am Ende auch weiteres Leben - sogar ihr eigenes - gefährdet wird oder das Virus nicht die Menschheit ausrottet?

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Zitat

    Zitat von Estebenjo
    Es könnte aber auch sein das ein verstreuter Trupp in einem mehr als baufälligem Raumschiff hier auftaucht, wie hier schon mehrfach gesagt wurde, dann könnten wir schon Chancen haben, vorausgesetzt sie wäre so dumm dann anzugreifen.

    Ein Szenario dieser Art,…
    …dann müsste man davon ausgehen, das ihre Heimat irgendeiner globalen Katastrophe erlegen ist,…
    Asteroideneinschlag, sterbende Sonne, Massereicher Körper – der die Umlaufbahn ihrer Welt aus der Bahn geworfen hat, wären entsprechende Voraussetzungen dass sie zu diesem Schritt gezwungen wurden. Ein Krieg wäre eine weitere Option,… (hier kann man von Weltkrieg, Unabhängigkeitskrieg von Kolonien, bis zu einem planetaren gegen eine andere Spezies spekulieren). WAS geschehen ist, spielt letztlich keine Rolle,…


    Im Prinzip wären es dann Flüchtlinge,… auf der Suche nach einer neuen Heimat.
    Erinnert mich sehr an Battlestar Galactica.


    Wenn die Erde dann eine Welt ist, die ihren Ansprüchen gerecht werden würde,…
    In der Serie Event wurde dieses Thema behandelt… Eine Kooexistenz wird von der Erde nicht geduldet,… die Fremden hätten jedoch kaum eine Wahl, wenn sie ihre Art retten wollen, da eine weitere Welt, vor allem rechtzeitig, zu finden gegen Null sinkt, Krieg zu führen.
    Unter diesen Bedingungen haben wir tatsächlich Chancen,…


    Zitat

    Zitat von Estebenjo
    Das mit dem Virus klingt sehr weit hergeholt,


    Krankheiten mit denen wir die Aliens anstecken könnten,… dies gilt nicht nur für sie, sondern auch für uns.
    Ein Schnupfen ihrer Art könnte uns genauso dahinraffen wie es schon mehrfach hier umgekehrt dargestellt wurde.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!

  • Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Es geht mir eher darum, dass es nicht ganz so einfach ist einen Virus zu züchten der nur die Menschheit ausrottet und alles andere in Frieden lässt.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Hi Gemeinde.
    Also ich finde weniger die Frage spannend, ob und wie wir uns gegen eine Invasion wehren könnten (ich denke wir hätten eine Chance), sondern vielmehr interessiert mich der Aspekt, warum denn überhaupt eine Invasion stattfinden sollte ?
    Da könnte man jetzt sehr weit ausholen, ich weiß….
    Aber um es kurz zu machen.
    Von uns aus betrachtet (ist halt der einzige Standpunkt, den wir haben) benötigt es eine sehr lange Entwicklungszeit, um interstellare Raumfahrt betreiben zu können, so denn sie die Götter überhaupt vorgesehen haben (wenn man an Götter glaubt, aber das ist eine ganz andere Geschichte…;-) )
    So. Und ich hoffe inständig, dass jenes Volk innerhalb dieser langen Zeit begriffen hat, dass Kriege nicht wirklich Sinn ergeben. Aus dieser „Milchmädchenrechnung“ nährt sich meine Hoffnung, dass eine Begegnung mit einer außerirdischen Rasse friedlich verlaufen wird.
    Was meiner Meinung nach viel wahrscheinlicher ist, ist die Tatsache, dass die Menschheit solch eine Begegnung nicht erleben wird. Nicht aus dem Grund, weil kein Alien-Schiff landen wird, sondern weil wir uns bis zur Ankunft jener selbst eliminiert haben werden…. *seufz*.
    Ich kann die Buchstaben „I“ und „S“ echt nicht mehr hören…….


    Es grüßt ein leicht deprimierter
    Thorfynn aka Heavy aka Michael

  • In dem all sehe ich die Gefahr allerdings weniger bei den Aliens, als bei dieser dummen Spezies Mensch, welche vielleicht einen Angriff ausführen würde, sollten hier fremde Schiffe landen.

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Kannst du deine Frage nochmal klar Stellen oder soll man jetzt eine Meinung zu deiner Meinung abgeben?


    Zu deiner Meinung, du scheinst leicht verwirrt weil deine Frage in der überschrift Frag eindeutig ob wir eine Chance haben, und eine Chance hat man ja immer, selbst bei 1 zu 1Mio. hat man eben die Chance von 1.
    In deinem ersten Satz sagst du sofort das der Titel des Thread, also die Frage warum man in den Thread kommt, ja rein garnichts mit dem Thread zu tun hast weil du eh glaubst das man eine Chance hat, sondern es hier viel mehr darum geht ob es eine Invasion geben könnte.


    Gründe für eine Invasion gibt es immer, egal ob Alien oder Mensch.
    Wenn man etwas brauch nimmt man es sich von einem der es hat, das ist kein menschlcihes zerstörererisches denken, sondern alle Ressourcen sind begrenzt.
    Auch wenn das Universum unendlich ist, ist es der Zerfall von organischem Leben eben nicht. Es zerfällt und wir dann etwas anderes, mit oder ohne bewusstsein, aber die bedürfnisse ändern sich, da der neue Ausgangspunkt ein neuer ist. So weit so klar. Das heisst Ressourcen sind sogar in einem unendlichen Raum begrenzt weil ich selbst begrenzt bin, nämlich kann ich nur bestimmte strecken reisen um ressourcen zu beschaffen, denn mein bewusstsein (leben) ist endlich.


    Sollte wir also eine Ressource besitzen die für eine Auserirdischerasse von Interesse ist und sie auch in einem dem Aufwand entlohnender entferung zu holen ist, dann würden sie wohl eine Invasion starten.



    Es dreht sich schon immer alles nur um Ressourcen, ob Nahrung, Wasser, Landmassen, Erze oder was auch immer, jeder Krieg wird wegen REssourcen geführt, auch Glaubenskriege werden wegen Ressourcen geführt, da geht es wieder darum Land zu bestizen und Gläube zusammeln. Was auch nur Ressourcen der Relegion sind.

  • Ressourcen sind aber nicht der ursächliche Grund, das ist nämlich Selbsterhalt. Für den Selbsterhalt sind natürlich Ressourcen von herausgestellter Bedeutung aber die Motivation ist immer der Selbsterhalt, in jedem System, dass einem evolutiven Prozess untersteht und den Anspruch hat fortzubestehen. Sei es nun eine Art, eine Gesellschaft oder eine Ideologie. Hat ein System nicht die Motivation fortzubestehen, wird es auch nicht kämpfen, sondern wird letztlich eliminiert oder absorbiert. Auch unser Parteiensystem unterliegt einem evolutiven Prozess, da selektive Faktoren auf die Parteien wirken. Daher sind sie bemüht, ihr Fortbestand zu sichern. Je mehr Ressourcen sie besitzen, desto sicherer ist auch der Fortbestand. Es ist immer das gleiche Schema, das wirkt.


    Die Frage ist nun, inwiefern eine außerirdische Gesellschaft bereit wäre, uns in ihr Kollektiv zu integrieren oder uns als zukünftig möglichen Konkurrenten frühzeitig zu eliminieren. Im Endeffekt wird es eh in einen Kampf münden, wenn es tatsächlich um Ressourcen und Selbsterhalt geht, wenn kaum noch Ressourcen vorhanden sind, es sei denn, das Universum ist unendlich.

    The idea of Salvation comes, I believe, from the one whom suffering breaks
    apart. He who masters it, on the contrary, needs to be broken, to proceed
    on the path towards the rupture. - Shaxul?

    2 Mal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • Zitat

    Wenn man etwas brauch nimmt man es sich voneinem der es hat, das ist kein menschlcihes zerstörererisches denken, sondern alle Ressourcen sind begrenzt.

    Diesen Zusammenhang kann ich nicht folgen,…
    Wenn ICH etwas brauche, geh ich in den Kaufladen und bezahle für den Gegenstand,… es stehlen, dem Besitzer deswegen noch eine auf die Rübe geben… NÖ! Bei Nationen, Vereinigungen, Superreiche, die das Bedürfnis haben statt einer Milliarde, zwei zu besitzen und das immer noch nicht genug ist… da bin ich völlig bei dir. Mit deren Raff und Habgier gehen sie stets über Leichen.


    Richtig ist, das dies kein rein Menschliches denken ist, sondern auch in der Tierwelt beobachtet werden kann. Ein Verhalten das nicht nur auf „zivilisiertes Leben“ zutrifft.


    …sondern alle Ressourcen sind begrenzt?!?!?
    Der Abschluss des Satzes passt nicht zur vorherigen Aussage,…
    Ressourcen sind begrenzt, richtig auch in der Weite des Alls… aber welche dieser Ressourcen könnte es für eine fortschrittliche Zivilisation den auf unserer Erde geben, die nicht ebenso auf unbewohnte Planeten abgebaut werden könnten?


    ÖL – entsteht ja – im groben - aus abgestorbenen Meeresbakterien, sprich nur auf Welten, die Leben hervorgebracht hat?
    Wenn die noch auf Öl angewiesen sind… sind ihre Raumschiffe technisch kaum weiter als wir, und sind mehrere 10.000 Jahre hierher unterwegs. Um so eine Reise anzutreten, bräuchten sie eine neue Heimatwelt,… nicht nur ein bisschen Treibstoff.
    Und da bin ich nicht sicher,… wenn plötzlich eine Weltgemeinschaft von mehr als 7 Milliarden Menschen gegen eine gemeinsame Bedrohung zusammenhält, ob dann die Menschheit oder die Aliens aussterben.


    Wasserstoff? – das Grundelement in unserem Universum.
    Jede Gaswolke die in Begriff ist ein neues System zu werden, liefert fsoviel das eine Rasse dies nie verballern kann. Jeder Gasplanet hat davon genug… unsinnig
    irgendwelche Ozeane abzupumpen um daraus Treibstoff herzustellen. Und selbst da ist es vernünftiger auf Eismonden zu fördern, als sich mit Ungeziefer rumzuärgern.


    Uran???
    In einem System, mit ähnlicher Metallizität unserer Sonne, ist es logisch das auch andere feste Planeten, Monde und Asteroiden natürliche Depots dieses radioaktiven Elements haben dürften. Warum also dann wieder eine bewohnte Welt angreifen?
    Ebenso das andere „wertvolle Zeug“. Gold, Silber, Plutonium usw.

    Zitat

    Auch wenn das Universum unendlich ist, ist es der Zerfall von organischem Leben eben nicht. Es zerfällt und wir dann etwas anderes, mit oder ohne bewusstsein, aber die bedürfnisse ändern sich, da der neue Ausgangspunkt ein neuer ist. So weit so klar.

    Nö,…
    auch hier steig ich nicht dahinter was du damit genau ausdrücken willst.


    Das ist mir zu Philosophisch. Was hat der Zerfall organischen Lebens mit dem Bedürfnis einer fremden Spezies zu tun – die hier, deiner Meinung nach, rein auf der Jagd nach Ressourcen ist?
    Ein Körper der Zerfällt entwickelt ein paar Gase, wird von Würmern und anderen Insekten verputzt, bis nur noch ein paar Rippchen übrig sind,…. Welchen nutzen, Vorteil dieser Ressource hätte ein Alien – „Puh, dem Menschling ist ein laues Lüftchen entflogen, damit können wir unsere Maschinen ein halbes Jahrhundert heizen?“
    Sorry,… da komm ich wirklich nicht mit!

    Zitat


    Das heisst Ressourcen sind sogar in einem unendlichen Raum begrenzt weil ich selbst begrenzt bin, nämlich kann ich nur bestimmte strecken reisen um ressourcen zu beschaffen, denn mein bewusstsein (leben) ist endlich.
    Sollte wir also eine Ressource besitzen die für eine Auserirdischerasse von Interesse ist und sie auch in einem dem Aufwand entlohnender entferung zu holen ist, dann würden sie wohl eine Invasion starten.

    Die einzige Ressource, welche die Erde – nach unserem aktuellen Wissensstand zu bieten hat – die keine andere Welt aufweisen kann ist: Leben!
    Gut,… wenn mögliche Aliens ihre Welt kahlgefressen haben, und sie neue Nahrungsquellen brauchen, dann steht die Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt wohl
    ganz oben auf der Speisekarte. – bleibt nur zu hoffen das sie dann Vegetarier sind.
    Zur Organspende werden sie uns kaum brauchen können. Gibt sowas wie Gencode, der bei denen vermutlich ähnlich aufgebaut ist aber mit uns nicht kompatible sein dürfte.

    Das Leben ist ein Spiel,.... wie Schach, und der Gegner heißt Tod.
    Du weißt das Du niemals gewinnen, nur so lange wie möglich ein Patt halten kannst!