Die Dämonologen Ed und Lorraine Warren

  • Die Warrens waren damals bekannt dafür Paranormale Phänomene zu begutachten und das Böse in Häusern etc auszutreiben! Der Film the Conjuring erzählt ihre Geschichte. Angeblich beruht alles auf wahren Begebenheiten. Auch den Fall von der Puppe "Annnabelle" haben die Warrens untersucht. Sie sollen an hunderten Übernatürlichen Fällen gearbeitet haben. Also ich denke das ist alles ein Riesen schwindel. Die Warrens waren auch in dem Amityville Haus und Lorraine Warren berichtete das sie dort böse Energien und Stimmen wahrgenommen hat. Doch später stellte sich heraus das Amityville wohl ein riesen Schwindel war. Einfach um mit der Geschichte eine Menge Geld zu verdienen. Die Familien die nach den Ereignissen der Familie Lutz in das Amityville Haus zogen berichteten nämlich nichts über außergewöhnliche Ereignisse. Also was ist dran an den Geschichten der Warrens? Was meint ihr dazu? https://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Warren

  • Bin da ganz bei Dir, halte das Ganze fuer einen Schwindel. Ob die beiden nicht vielleicht selbst an ihren Hokuspokus glauben, da bin ich mit allerdings nicht ganz sicher!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Ich sage hier eher Jein.
    Ed war eher der Rationalist. Lorraine hielt sich für ein Medium.
    Was den Film "The Conjuring" angeht, da war Lorraine mit dabei. Leider war Ed bereits verstorben. Und ich denke, dass bei The Conjuring auch Lorraines Gedächtnis nachgelassen hat.
    Was Amityville angeht, da haben die Warrens wenig profitiert. Lutz und Anson haben davon profitiert. Die Lutz haben die Story erzählt, die Warrens sind gekommen und Anson hat die Story geschrieben. Die Warrens waren nicht an dem Debakel schuld. Man könnte es mit dem Fall "Chopper" (Neutraubling) vergleichen. Hans Bender hat mit diesem Fall nahezu seinen Ruf verloren, aber nur, weil er in einer Kneipe sagte "es KÖNNTE sich um ECHTEN Spuk handeln".


    Seit dem Tod von Ed ist die Seite der Warrens nicht mehr online.

  • Ed und Lorraine Warrens unheimlichster Fall !
    Monroe, Connecticut, 70 Meilen nördlich von New York. Eine gottverlassene Kleinstadt an der Interstate 95. Hier lebt seit über 50 Jahren die Geisterjägerin Lorraine Warren, Gründerin der "Neuenglischen Gesellschaft für die Erforschung des Übersinnlichen". Mit ihrem verstorbenen Mann Ed Warren hat die strenggläubige Katholikin nach eigener Aussage jahrzehntelang Menschen geholfen, die von unerklärlichen Phänomenen heimgesucht wurden.


    "50 Prozent der Menschen kommunizieren mit Geistern", sagt Lorraine Warren beim Gespräch mit uns in ihrem Haus – und sie hilft, wenn es dabei zu Problemen kommt.


    Wir fragten sie welches ihr unheimlichster Fall war. Und darauf antwortete Sie mit großen Augen :


    Es geschah in Harrisville, Rhode Island, gut 120 Meilen nordöstlich von Monroe. Das Ehepaar Roger und Carolyn Perron kaufte dort 1970 für sich und seine fünf Töchter Andrea, Nancy, Christine, Cynthia und April ein 1736 erbautes Farmhaus mit großer Scheune. Fast zehn Jahre lang lebten die Perrons dort, bis sie sich – von mehreren Geistern terrorisiert und zu Tode erschrocken – entschlossen, wieder auszuziehen.


    In insgesamt drei Büchern beschreibt die älteste Tochter Andrea die Dinge, die sich damals angeblich ereigneten, aus der Sicht aller sieben Familienmitglieder. "Ich hatte gleich beim Einzug Kontakt mit einem Geist", sagt die heute 54-Jährige, die damals zwölf Jahre alt war. In den folgenden Wochen sei es dann zu immer mehr merkwürdigen Vorfällen gekommen: Türen schlugen auf und zu, mal war es plötzlich unerklärlich heiß in einigen Zimmern, dann wieder kalt. Fliegenschwärme plagten die Bewohner ebenso wie der Gestank von Fäkalien. Im Haus habe es nur so von Geistern gewimmelt.


    Nach drei Jahren baten sie die prominenten Geisterjäger Lorraine und Ed Warren um Hilfe. Beide machten schon als Kinder die Bekanntschaft mit dem Übersinnlichen: "Ed wuchs in einem Spukhaus auf, ich war in einer katholischen Mädchenschule", erzählt Lorraine Warren. "Mit fünf Jahren begann ich, Lichter zu sehen. Ich dachte: 'Wow!' Dass die anderen das Licht nicht sahen, verwunderte mich."


    Geister und Katholizismus – für die 86-Jährige, die noch heute von Dämonen geplagte Menschen am Telefon berät, kein Widerspruch. "Indirekt beweist die Existenz von Geistern doch die Existenz Gottes! Ich habe genug Glauben, um ihnen zu befehlen, mir nicht zu folgen – in Gottes Namen."


    Im Keller ihres Hauses führt sie ein Okkultmuseum, in dem etwa 500 Objekte ausgestellt sind. Zum Beispiel die Kinderpuppe Annabelle, durch die zwei Krankenschwestern mit einem Dämon in Berührung gekommen sein sollen.


    In ihrem gut geheizten Wohnzimmer legt Warren eine Videokassette ein und bittet, vor dem riesigen, uralten Röhrenfernseher Platz zu nehmen. Der etwa achtminütige, schummrige Film soll einen 42-jährigen Mann namens Maurice zeigen, der bei der Teufelsaustreibung Blut weint, rückwärts Latein spricht und von unsichtbarer Hand ein Kreuz über sein Herz eingeritzt bekommt. Doch wegen der schlechten Bildqualität bleibt es der Fantasie des Betrachters überlassen, ob er tatsächlich mysteriöse Dinge sieht.


    Sind Geistererscheinungen nur Wahrnehmungsphänomene?


    Bernd Harder, Pressesprecher der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften" ist von solchen Filmen und Lorraine Warrens Wirken wenig beeindruckt. "Unserer Erfahrung nach sind Geistererscheinungen zumeist Wahrnehmungsphänomene", sagt er. Häufig seien sie nichts als eine Reaktion auf Umwelteinflüsse: "In alten Häusern gibt es oft Temperaturschwankungen. Oder Infraschall unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, der aber physiologische Reaktionen hervorruft. Erst in der Interpretation wird dann ein Geist daraus."


    Psychokinese ist Trickserei


    Auch die oft gehörte Erklärung, es handele sich nicht um Geister, sondern um Psychokinese – seelische Kräfte, die Materie beeinflussen –, lässt der Wissenschaftsjournalist nicht gelten. "So etwas wie Psi-Kräfte gibt es nicht, das ist nichts als Trickserei. Und die ist gar nicht kompliziert, vor allem, wenn sie auf ein gläubiges Umfeld trifft. Da werden Teller geworfen, wenn keiner hinsieht, oder Vasen mit Fäden zu Fall gebracht – so simpel ist das."


    Harders Erfahrung nach haben Geisterphänomene meist ganz andere Ursprünge. "Ich würde gar nicht so weit gehen und von Fälschung und Betrug reden. Oft stecken dahinter Psychodramen um Jugendliche in problematischen Familienverhältnissen."


    Er erzählt von einer Pariser Familie, in deren Bauernhaus es kurz nach dem Umzug aufs Land zu spuken begann: "Die Tochter wäre gern in der Stadt geblieben." Dies könnte ein Ansatz sein, die Perron-Geschichte zu verstehen.


    Auch der Umzug der Familie nach Monroe geschah nicht ganz freiwillig, Mutter Carolyn hatte darauf gedrängt, nachdem Tochter Andrea einen Jungen verprügelt hatte.


    Gedankenspiel Geistergeschichte


    Über die Identität des Geistes, der Carolyn Perron und ihre Familie verfolgte, sind sich Lorraine Warren und die Perrons uneins. "Einige von uns denken, es war der Geist der früheren Besitzerin Mrs. Arnold, die sich im 18. Jahrhundert in der Scheune erhängte", sagt Andrea Perron. "Mrs. Warren sagte, es sei eine gewisse Bathsheba Sherman, die auch einst in dem Haus lebte."


    Es ist müßig, darüber zu spekulieren. Interessant ist die Frage, warum sich Geistergeschichten auch in unserer aufgeklärten Zeit so hartnäckig halten. "Die normale Welt ist heute entzaubert, das meiste wissenschaftlich erklärbar", sagt Harder. "Da ist es schön, wenn man mit Dingen konfrontiert wird, bei denen man denken kann: Vielleicht gibt es doch noch das eine oder andere, was sich nicht rational erklären lässt – eine Art Gedankenspiel, das man mit sich selbst spielt."


    Das zur Buchautorin aufgestiegene einstige Dämonenopfer Andrea Perron sieht die Dinge etwas anders: "Ich bin dankbar für das, was ich erlebt habe. Dadurch begriff ich sehr früh, dass es etwas gibt jenseits der sterblichen Existenz‚ dass wir mehr sind als nur 'Asche zu Asche, Staub zu Staub'. Ich habe gelernt, keine Angst vor dem Tod zu haben."


    Lorraine sagte uns noch zum Schluß : " Sie können ja gerne mal eine Nacht in meinem Museum schlafen. Ich gebe ihnen 100.000 Dollar wenn in dieser einen Nacht nichts außergewöhnliches passiert "

  • Also ich wäre seeeeehr interessiert an der Wette ;)
    100 000 $ würden sich gut machen auf meinem Konto.


    Ich würde mich einfach in eine Ecke setzen, Augen zu, Musik auf die Ohren und mich die nächsten 10 Stunden nicht bewegen :mrgreen:

    Die Welt wird nicht bedroht
    von den Menschen, die böse sind,
    sondern von denen,
    die das Böse zulassen!
    A. Einstein

  • Zumindest ist er nicht staatlich anerkannt, genausowenig wie Hellseher. Aber wenn man der Kundschaft ein Diplom präsentiert (Word reicht dafür) und im Bücherregal noch die Bücher von Petersdorff, Fehn und/oder Grötzinger stehen hat, dann macht es doch schon ein wenig den Eindruck von "annerkanntem Ausbildungswissen". ;)

  • Alles was auf "ologe" endet, muss eh studiert werden!

    Das ist etwas pauschal formuliert. Hobbypsychologe, Höhlenarcheologe, Parapsychologe, Heimatarchäeologe, Selbstpsychologe, Amateurarchäologe, usw. ... Es kann man also nicht über einen Kamm scheren, sondern man sollte auch das Adjektiv in betracht ziehen. Und für viele "ologien" gibt es keinen Studienzweig. Man kann sich spezialisieren (Characterologie, Balkanologie, Chasmologie, ...). Bestenfalls muss also nur der Überbegriff studiert werden (ohne Adjektiv). Und selbst das ist noch schwammig, oder glaubt jemand, dass Butlar oder Däniken Ufologie studiert haben?

  • Haben die beiden tatsächlich den Enfield-Spuk untersucht? Ich habe ein bissl nachgegoogelt, nachdem ich Conjuring 2 gesehen habe, konnte aber auf die Schelle nichts dazu finden. In keinem der großteils identischen Artikel in verschiedenen Foren/Seiten (u.a dieses hier) werden die Warrens erwähnt.

    "Sucht mich am Himmel dort, wo die Nacht den Tag besiegt.
    Wie jemand neulich sagte, leben heißt zu lernen wie man fliegt.
    Und wenn ich auch allein flieg, wähl ich doch selbst mein Ziel!"

  • Haben die beiden tatsächlich den Enfield-Spuk untersucht? Ich habe ein bissl nachgegoogelt, nachdem ich Conjuring 2 gesehen habe, konnte aber auf die Schelle nichts dazu finden. In keinem der großteils identischen Artikel in verschiedenen Foren/Seiten (u.a dieses hier) werden die Warrens erwähnt.

    Ja, haben sie. Aber sie waren nicht die Einzigen. Grosse und Playfair waren noch dabei. Und ich halte den Enfield-Spuk ebenfalls für einen Hoax, wie z.B. Nickel und Harris. Beide haben auch bezüglich der Fotos darauf hingewiesen, dass Janet im Schulsport aktiv war. Desweiteren wird erwähnt, dass Ed "sehr zugänglich für außergewöhnliche Phänomene" ist und Lorraine von sich aus behauptete, ein Medium zu sein. Playfair kritisierte auch, dass die Warrens nur einen Tag anwesend waren.
    Die Warrens wurden auch als Betrüger bezeichnet, nachdem Ed Warren Playfair Geld angeboten hatte, um die Story für sich zu bekommen.
    Es lässt sich alles googeln, aber man sollte halt halbwegs Englisch können oder zumindest einen Langenscheidt haben. ;)