Dicker werden wollen

  • Lebensstil, Gewebebildung und Gewicht von menschlichen Körpern diesseits der Abartisierung: Maß des Lebens als Lebensmaß zum rechten Leben nach Maß


    Eine Diskussion des Wohlstandsproblems deprivierender Diäten und kalorienverbrauchenden Surrogatsports by The Schlüß3l


    Ich persönlich spreche mich gegen jede Form der Normierung aus, sowohl sozial als auch physisch, sehe aber eine Grenze bei extremer Abartisierung. Das muss auch nicht sein.


    Gerade, was das Verhältnis von Gewicht, Fett- und Muskelanteilen und was das für den "Normkörper" eines "Exemplars" des Menschen angeht, finde ich gar eher die Aufrechterhaltung eines Normkörpers (Idealgewicht) ebenso widerlich wie es ja Abartisierung an sich ist, also eine extreme fahrlässige oder provokative Abweichung von der Art. Physische Normierung finde ich beinahe und in dem Fall fast schlimmer als Normierung von Psyche, Intellekt und Gruppierungsmerkmalen sozialer Distinktheit.


    Meine persönliche Meinung ist, dass das Körpergewebe eines Menschen nicht in dem von der Medizin standardisierten Zahlenbereich anhand von Gewicht pauschal als Maßgabe eigentlich gar EINES IDEALS dienlich ist. Ja, ihr hört richtig: das Ideal verorte ich NICHT in einem zusammenhangslos festgestellten physischen Zustand (Gewicht zu Körpergröße, Muskelgewebeanteil zu Fettgewebeanteil). Ein wissenschaftlicher Grund ist meine Argumentation dahingehend, dass Kalorienkonsum und Kalorienverbrauch und die Nährstoffbasis im Blut infolge von Konsum zum Lebensstil, der voraussichtlich zu erwarten ist, die Voraussetzung für die Maximierung der Lebensqualität eines Menschen dann bilden, wenn der zu erwartende Lebensstil, den ich als Summe von Bewegung und Nährstoffverbrauch zum Zweck der Erfüllung der wichtigsten Lebensziele definiere, ein Optimum von Glück, Lebenserwartung und Funktionserfüllung gewährleistet.


    Deswegen würde ich als "Lebensberater" genauso jedem Leser davon abraten, aus "Lust" Gewicht absichtlich zunehmen zu wollen wie ich es auch schlecht finde, Gewicht bei relativer Nichtabartigkeit vehement durch exzessiven Fitnisssport abzunehmen, wenn ein solcher Fitnisssport keinen vitalen Funktionen, sondern einzig der Kalorienverbrennung als auch der medial geprägten Formung eines Bodys nach Schönheitsideals dient oder auch davon, nach Vorschrift ohne weiteren biowissenschaftlichen Hintergrund, der fundiert auf die Lebensstile eingeht, Diät zu halten, die nicht die Bedürfnisse des Körpers erfüllt, sondern physisch, unabhängig des sozial und arbeitsbetrieblich erforderlichen Zwecks, einen Körper formt, der innerhalb der Diät unzweckmäßig gespeist und mittels des Sports unzweckmäßig trainiert wird, insofern es keine psychischen Gründe für die Verfolgung dieses angeblichen Gesundheitsideals gibt. Solche psychischen Gründe liegen aber leicht vor, schon allein, wenn Depression, Misstrauen, Sozialphobie, Selbstwert-Deprivation durch Fremdwahrnehmung oder dergleichen infolge der Formung des Körpers vorliegt, obwohl er physisch die Lebensqualität sichern könnte, selbst wenn nicht das medizinische Ideal- oder Normalgewicht vorliegt.


    Als Maßgabe für das Gewicht sehe ich, ich wiederhole noch einmal betont, die Sicherung der Lebensqualität und der besten Lebenserwartung unter erwartbaren (vorhersehbaren) zukünftigen Wirtschaftsbedingungen der Organe und des Stoff- und Energiewechsels einschließlich des Bewegungsvermögens des Körpers. ICH BIN MIR SICHER, DASS DER PAUSCHALE BDMI IN IDEAL- UND NORMALGEWICHTSBEREICHEN NICHT DAS IDEAL ZUR OPTIMIERUNG DER LEBENSQUALITÄT UND LEBENSERWARTUNG UNTER ERWARTBAREN BEDINGUNGEN DES WEITERLEBENS UNABHÄNGIG DES LEBENSSTILS DARSTELLT.


    Als Beispiel ziehe ich Astronauten heran. Im Weltraum unter der Schwerelosigkeit ist eine gezielte Stärkung des Muskelgewebes unablässig zur Erhaltung der Gesundheit. Andererseits jedoch würde ein nur mit Schreiben in seiner wirtschaftlichen Beschäftigung allein nur tätiger Mann weder vom Ideal- noch vom Normalgewicht profitieren, da er auch über- oder untergewichtig sein könnte. Wichtige Faktoren sind die Gewährleistungen von sexueller Attraktivität, insofern dies eine Rolle bei fast allen Menschen für die Lebenszufriedenheit bildet, Organintaktheit und Arbeitsleistung. Als Schriftsteller sollte ein unter- oder übergewichtiger Mensch jedoch unabhängig von Sport oder Diät die gleiche Arbeitsleistung bringen. Der Lebensstil eines Menschen, umgekehrt gedacht, determiniert bei maßvollem Konsum infolge der Definition von erwartbarer zukünftiger Bewegung (insofern eine solche Prognose überhaupt möglich ist) auf Basis der Bewegungsanforderungen an den Körper aus der Vergangenheit faktisch sowieso sowohl BDMI als auch Bewegungsfitness; das Problem liegt in der Erwartbarkeit zukünftiger Bewegungserwartungen in einer Risikogesellschaft wie dem Kapitalismus, vor allem in Ländern wie den USA ohne wesentliche sozialpolitische Steuerung oder in kapitalistischen Ländern der "dritten Welt" ohne soziale Absicherung bei beruflichen Misserfolg. Damit meine ich, dass ein Schriftsteller nicht erwarten kann, mit wenig Bewegung ein Leben lang gesund zu leben - ABER NUR, WEIL DIE BERUFLICHE KONTINUITÄT DER ARBEIT NICHT GESICHERT IST, SEITDEM DIE MITTELALTERLICHEN STÄNDE IN SOZIO-ÖKONOMISCHE SCHICHTEN ODER KAPITALISTISCHE ZWEI KLASSEN, zwischen denen soziale Mobilität (d.h. Auf- und Abstieg) besteht, DIE BERUFSMILIEUS ÜBER DAS LEBEN IN DISKONTINUITÄT VERSCHOBEN HABEN, INSOFERN ES KEINE SICHERHEIT MEHR GIBT, DASS DIE IN DIE ARBEIT GESTECKTE ENERGIE FÜR DIE ERWIRTSCHAFTUNG DES EIGENEN LEBENSSTILS KONSTANT BLEIBT, WEIL ES KEINE KONSERVIERUNG DES BERUFSSTANDES, IN DEM MAN IST, AUCH FÜR DIE ZUKUNFT SEIT DEM MITTELALTER MEHR GIBT.


    Insofern sehe ich mein idealtheoretisches Modell des Idealkörpers entlang der Definition von investierter Arbeit aus Konsum zum Erhalt der Arbeit als ein links-materialistisches Ideal. Ich bin fest davon überzeugt, dass bei maßvollem Konsum und bei fehlender Abartisierung über Adipositas hinaus keinerlei Beschränkungen für die Lebensqualität oder die Lebenserwartung zu befürchten sind, insofern die geplante Körperformierung durch Ernährung und Arbeit erwartbar macht, dass die Bewegungsanforderungen an den physischen Körper konstant bleiben. Das sind sie aber nicht. Ferner, wie gesagt, können z.B. Depressionen wegen Minderwertigkeitskomplexen bei extremem Über- oder Untergewicht drohen und die Lebenserwartung senken. Ich glaube nicht, dass die Lebenserwartung in allen Fällen der Abweichung vom Idealgewicht des BDMI vermindert wird; das halte ich für ein Ammenmärchen der Medizin. Ich bin kein Arzt, dieser Post ist keine medizinisch-wissenschaftliche Beratung, Empfehlung oder Lebenshilfe. Ich persönlich glaube NICHT an die Risiken für die Lebenserwartung bei Über- und Untergewicht, insofern über das Leben hinweg die Bewegungsanforderungen des Körpers, meist aufgrund der Erfordernisse durch Arbeit, von einem Menschen erfüllt werden können. Ich behaupte, es ist ein Ammenmärchen, insofern es eigentlich auch zu bemerken ist, dass die gesamte Disziplin der Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) eine Pseudo-Wissenschaft auf Basis von Zahlendreherei der Statistik ist und eher der Alchimie als der Chemie ähnelt; diese Behauptung fuße ich darauf, in Statistik viel Ahnung zu haben und auf der Evidenz, dass die Ökotrophologie ihre Paradigmen, Axiome und allgemein Behauptungen öfter wechselt, als ich letztes Jahr meine Unterhose. Dieses Jahr trug ich aber auch sogar eine ganze Woche die gleiche Unterhose und wechselte sie nicht wie jedes Jahr sonst eigentlich täglich. Genauso ist auch die Ökotrophologie.


    Ferner mindert Fitnisssport, der nicht der Trainierung eines Körpers für relevante Lebensleistungen wie sexuelle Attraktivität, die tatsächliche berufliche Arbeit oder aber zukünftigen Unternehmungen bzw. Bewegungsanforderungen des Alltags erforderlich ist, faktisch die kosmisch zur Verfügung stehende Lebenszeit als auch die Maßhaftigkeit von Gewebeanteilen im Körper, wie sie für die tatsächlichen Lebensanforderungen notwendig sind - und damit senkt Fitnisssport die Lebenserwartung und die Lebensqualität. Ich behaupte steif und fest, dass Über- oder Untergewicht bei Aufrechterhaltung des Lebensstils zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung führt (außer bei Abartisierung und Übergewicht wie Adipositas im Zusammenhang mit vorliegenden organischen Belastungen oder Belastungen des Stoffwechselsystems. Sonst nicht. Nie!) Im Gegenteil: Fitnisssport und Diät, die nicht im Zusammenhang mit den positiv erforderlichen Nährstoffen des Körpers steht, schädigt das Leben, allerdings HAUPTSÄCHLICH NUR HINSICHTLICH DER LEBENSQUALITÄT UND DER VERFÜGBAREN LEBENSZEIT SOWIE ABER UNBEDINGT ZU BEMERKEN AUCH PSYCHISCH, psychisch nämlich, weil es sozial und intellektuell verdummt und von Wissen entfernt, daran zu glauben, dass ein physischer Zustand eines menschlichen Körpers nach BDMI im Idealgewicht für jeden Lebensstil tatsächlich ein echtes (oder gar anzustrebendes) IDEAL darstellt.


    Ich bin gerade noch durchschnittlich groß [klein] für einen mitteleuropäischen Mann, arbeite nur im Sitzen und habe Normalgewicht. Ich fühle mich außer Husten infolge von Rauchen und einer womöglichen Raucherlunge TOPFIT. DISCLAIMER: Dieser Post eignet sich nicht als direkter medizinischer Rat, soll definitiv aber meine Meinung darstellen und darf nicht als medizinischer Rat missbraucht werden. Danke fürs Lesen.


    Euer Schlüssel

    Schlüssel Deutschlands

    Schlüssel der Welt

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt. Schlüssel sind, weil sie am mächtigsten aller Gegenstände die Freiheit einschränken, Zeichen der höchsten Macht im Universum gegenüber allem Sein, Wissen und Leben.

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  • Ich bin gerade noch durchschnittlich groß [klein] für einen mitteleuropäischen Mann, arbeite nur im Sitzen und habe Normalgewicht. Ich fühle mich außer Husten infolge von Rauchen und einer womöglichen Raucherlunge TOPFIT. DISCLAIMER: Dieser Post eignet sich nicht als direkter medizinischer Rat, soll definitiv aber meine Meinung darstellen und darf nicht als medizinischer Rat missbraucht werden. Danke fürs Lesen.


    Euer Schlüssel

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    Das ist witzig!


    Ich pflege zu sagen, dass Churchill auf die Frage, wie er so alt geowrden ist, gesagt haben soll: "No sports"


    Obwohl das nicht stimmt, er war ziemlich sportlich:

    https://de.wikipedia.org/wiki/No_Sports